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KDU - Miete / Untermiete Hier sollen Themen erstellt werden die sich auf Kosten der Unterkunft von gemieteten Objekten beziehen.


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Alt 03.09.2007, 18:30   #1
xpeter->Emailproblem
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Registriert seit: 08.01.2006
Ort: Plattesland
Beiträge: 110
xpeter
Standard Keine Leistungen + doch Wohnen nach SGB

Hallo, frage zu KDU,

3 Männer leben in einer 90 qm Wohnung ganz normale WG.

Hiervon ist aber nur 1 Mann ALG II Empfänger der Rest ist Berufstätig

Die ARGE sagt nun: alle unterliegen der ALG II Gesetzgebung und Berechnen die Miete und Nebenkosten nach 75 qm.

Das kann nicht sein, wo kann ich hierzu Quellen finden.

Danke
xpeter ist offline  
Alt 03.09.2007, 21:30   #2
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard Manchmal

Manchmal hat die ARGE recht. Dann müssten hier die drei miteinander eng verwandt sein. Vater und Sohn Verhältnis wäre das mindeste. Und das Alter und die Einkommenskonstellationen müssten auch noch passen.
Ein Sechser im Lotto ist eher zu erwarten.

Nur weil man sich mit jemandem die Küche teilt, wird man nicht wie ein Ehegatte unterhaltspflichtig. Dann wäre ja der SB für die Zeit des Aufenthaltes in seinem Büro für den Kunden persönlich unterhaltspflichtig.
Ich würde des SB fragen in welchem Land er denn wohnt, und nach welchem Gesetz er handelt. Man sollte SB auch auf die Grundgesetztreue überprüfen. Ich glaube dieser hier fällt durch.

Der ALG II Kunde ist als BG mit einem Mitglied zu behandeln. Falls es für seinen
Wohnraum keine einzelvertragliche Regelung gibt, hat die ARGE ein Drittel der gesamten KdU zu übernehmen. Das wird mehr sein als ein Drittel der Miete. Die Regelung ist die schlechtest mögliche, da hier auch die vertraglichen Festlegungen der Mitbewohner der ARGE bekannt gemacht werden müssen.
kleindieter ist offline  
Alt 03.09.2007, 23:24   #3
Karlas-Welt->Emailproblem
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Registriert seit: 21.08.2007
Ort: Kaiserslautern / RLP
Beiträge: 68
Karlas-Welt
Standard

Hier sind ein paar Quellen, die ich gefunden habe:

Bei der Feststellung der angemessenen Unterkunftskosten in Wohngemeinschaften
ist jeweils von den Höchstgrenzen für Aufwendungen für einen Einpersonenhaushalt auszugehen.
weiterlesen

oder:

Sozialgericht Osnabrück

Aktenzeichen: 22 AS 243/05 ER

Das Sozialgericht Osnabrück hat die Rechte von ALG-II-Empfängern,
die in Wohngemeinschaften (WGs) leben, gestärkt.

In einem Streit um Mietkosten zwischen einer Empfängerin von Arbeitslosengeld und den für die Zahlung zuständigen Behörden entschied das Gericht, dass die Frau einen Anspruch wie allein Lebende hat .

Ein-Personen-Haushalte bekommen mehr Unterkunftskosten erstattet als Partner, die zusammen leben.
Der Beschluss wurde am Montag bekannt und ist noch nicht rechtskräftig.
(Von welchen Montag die Rede ist, wurde leider nichts gesagt)
------------------------------------------------------------------------

Wenn ich jetzt weiterdenke, dann wäre in deiner WG 3x 45 m² ( 135 m² ???) angemessen? Wow
Wenn ich falsch liegen sollte, bitte berichtigt mich gleich.
Habe ich alles ge-google-t, also bitte selbst nochmal nachschauen, ob Du etwas brauchbares finden kannst.
__

LG Karlas-Welt
************
Ist es ein Fortschritt, wenn ein Kannibale Messer und Gabel benutzt? (Zitat von Lec )
************
Karlas-Welt ist offline  
Alt 04.09.2007, 12:54   #4
xpeter->Emailproblem
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 08.01.2006
Ort: Plattesland
Beiträge: 110
xpeter
Standard

Danke für das Urteil

naja die geben nur das SGB II an und keine konkrete § und beziehen sich auf die Mitwirkungspflicht.

Ausserdem ist der ganze Bescheid fehlerhaft die geben Zahlen an die der SB sich wohl aus den Finger gesaugt hat. Von mir stammen die, Nachweislich, nicht.

Ich werde mich mal langsam auf die suche nach einen RA machen den der Ärger mit der ARGE zieht sich schon über 5 Monate.

Hat aber einen ganz Einfachen Hintergrund, Die wollen die Nebenkostennachzahlung nicht übernehmen. Davon ist aber keine Rede
xpeter ist offline  
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keine, leistungen, wohnen, sgb

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