KDU - Miete / Untermiete Hier sollen Themen erstellt werden die sich auf Kosten der Unterkunft von gemieteten Objekten beziehen.


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Alt 05.12.2012, 17:46   #1
Falwalla
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hallöle, so im zusammenhang mit auszug von tochter reagiert das Centerchen mit folgendem schriebs:
(kann leider nich scannen)


"sie beziehen ....soweit sie angemessen sind. angemessen ist ihre miete dann, wenn sie die richtwerte für eine angem. bruttowarmmiete nach d. verordnung z. bestimmung d. höhe der angem. aufwendungen ....(wohnraumfaufwendungenverodung - wav) v. 13.04.12 nicht übersteigt.
für 1-P-haushalt wird eine bruttowarmmiete bis zu einer höhe von 405 euro als angem. anerkannt. ihre derzeitige bwarmmiete von 563,94 euro übersteigt d. wert um 158,94 euro und ist dahr als nicht mehr angemessen ... .

um beurteilen zu können, ob es ihnen möglich und zumutbar ist, ihre mietkosten zu senken, bitte ich sie in jedem fall, den beigefügten fragebogen ausgefüllt (und mit den ggf. erforderl. nachweisen versehen) bis zum 13.12.12 an das JC zurückzusenden.

eine reduzierung ihre mietkosten ist auf mehrere arten mögl., z. b. durch untervermietung, eine eigene beteiligung an den mehrkosten, den umzug in eine kostengünstigere wohng., verhandlungen mit dem vermieter o. eine andere geeignete maßnahme.

vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass sie mit einer begrenzung der leistungen für KdU und heizung nach ablauf von 6 monaten rechnen müssen, sollten sie den vorgenannten termin zur rückäußérung unbeachtet lassen."

1. interessant wäre untervermietung
dazu folgendes: andere tochter, arbeitet, würde - solang sie für sich keine wohnung findet, mit mir dieses untermietsverhältnis eingehen.
kann sie das?
sehe ich das richtig, dass dann das JC die mietkosten in höhe von 405 euro übernimmt und ich bzw. wir die o. g. differenz begleichen?

gibt es evtl. probleme (z. b. anrechnung ihres einkommens o. ä.)?

2. im anhörungsbogen habe ich erst einmal folgendes angekreuzt:
- es liegt eine länger wohndauer (22 jahre) vor
- kündigungsfrist muss ich noch eintragen

mehr trifft auf mich ja nun nicht mehr zu.

3. der letzte absatz irritiert mich nun doch. es geht hier ja erst mal nur um eine anhörung? das ist doch noch keine aufforderung zum umzug? oder sehe ich das falsch?
wenn ich den bogen abschicke, ohne den vorschlag einer untervermietung zu machen, dann muss ich doch noch nicht diese 6 monate beachten oder gelten die trotzdem mit erhalt d. schreibens?

ach ja, lg f.
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Alt 06.12.2012, 06:03   #2
gast_
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Zitat:
interessant wäre untervermietung
dazu folgendes: andere tochter, arbeitet
Wie alt?

Zitat:
das ist doch noch keine aufforderung zum umzug
Nein, das dürfen sie nicht...

aber: Letztlich ja, wenn du die Kosten nicht senken und selbst einen Teil tragen willst.

1. Reaktion: Antrag auf Wohnungsbeschaffungskosten stellen.
2. Reaktion: Deine vergebliche Wohnungssuche nachweisen.
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Alt 06.12.2012, 19:29   #3
Falwalla
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Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Wie alt?

Nein, das dürfen sie nicht...

aber: Letztlich ja, wenn du die Kosten nicht senken und selbst einen Teil tragen willst.

1. Reaktion: Antrag auf Wohnungsbeschaffungskosten stellen.
2. Reaktion: Deine vergebliche Wohnungssuche nachweisen.

sie ist 33!

also selbst diesen teil tragen, geht nicht.

wenn ich das mit der älteren tochter (die läuft sich hier hacken wund nach eigener wohnung) so machen kann, dann wäre es ja kein problem mit der differenz. sie muss untermiete zahlen plus halbe kosten anderes.


den satz versteh ich jetzt nicht.
ich verstehe, dass der letzte Abschnitt in meinem o. g. brief nur in kraft tritt, wenn ich der aufforderung, die rückantwort betreffend, nicht nachkomme.

hm.... wenn ich die kosten senke, umzug, dann antrag. ok.
aber meiner info nach, muss ich erst eine aufforderung zur senkung der Kdu erhalten.
bin wusschisch.
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Alt 06.12.2012, 22:11   #4
ethos07
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Zitat:
"...
um beurteilen zu können, ob es ihnen möglich und zumutbar ist, ihre mietkosten zu senken, bitte ich sie in jedem fall, den beigefügten fragebogen ausgefüllt (und mit den ggf. erforderl. nachweisen versehen) bis zum 13.12.12 an das JC zurückzusenden.

eine reduzierung ihre mietkosten ist auf mehrere arten mögl., z. b. durch untervermietung, eine eigene beteiligung an den mehrkosten, den umzug in eine kostengünstigere wohng., verhandlungen mit dem vermieter o. eine andere geeignete maßnahme.

vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass sie mit einer begrenzung der leistungen für KdU und heizung nach ablauf von 6 monaten rechnen müssen, sollten sie den vorgenannten termin zur rückäußérung unbeachtet lassen."
Das betrachte bitte als äusserst klare amtliche Aufforderung zur Senkung deiner Wohnkosten ! .
Ab 13.Dez. laufen bei dir die max. 6 Monate geduldeter höherer Wohnkosten. Danach wird dann das JC diese Kosten ganz einfach nicht mehr voll übernehmen, solltest du diese bis dahin nicht durch was auch immer deinerseits gesenkt haben.

Oder es liegen schwerwiegende Gründe vor - Nachweis meist nur per SG-Entscheidung möglich - mit denen du nachweisen kannst, dass dir eine Senkung nicht möglich war.

(Das JC forert einem nie direkt, sondern immer durch die Blume per Kürzung(sandrohung) zum Umzug auf.)

Zu deinen weiteren Fragen ggf. mehr, nachdem du Kiwis Frage beantwortet hast. ;-)
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Alt 07.12.2012, 03:50   #5
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Habt ihr einen Untermietvertrag, dann kann die Miete nach der tatsächlichen Nutzung aufgeteilt werden.

Wenn ihr keinen Untermietvertrag habt, dann wird die Miete einfach halbiert (Kopfanteil-Methode).

Letzteres ist unsere Lösung. Dabei komme ich gut weg, denn ich nutze die etwas größere Fläche. Dadurch, dass ich nur die Miethälfte zahlen muss, habe ich noch etwas Luft noch oben bis zur Mietobergrenze für eine Person.
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Alt 07.12.2012, 06:09   #6
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Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
Das betrachte bitte als äusserst klare amtliche Aufforderung zur Senkung deiner Wohnkosten ! .

Ja, das sehe ich auch so, daß es eine ist.
Wenn deine Tochter 33 ist kannst du natürlich mit ihr einen Untermietvertrag abschließen.

Allerdings kommt dann vielleicht der nächste Ärger auf dich zu: Die werden euch als Haushaltsgemeinschaft sehen - was man aber widerlegen kann.

Wenn du nicht ausziehen willst, dann wäre es eine Option, daß sie zu dir zieht.

Das würde ich dem JC aber jetzt noch nicht mitteilen...erstmal nachweisen, daß du nichts findest, wenn es nicht zuhauf angemessene freie Wohnungen gibt.
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Alt 07.12.2012, 18:57   #7
Falwalla
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Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
Das betrachte bitte als äusserst klare amtliche Aufforderung zur Senkung deiner Wohnkosten ! .
Ab 13.Dez. laufen bei dir die max. 6 Monate geduldeter höherer Wohnkosten. Danach wird dann das JC diese Kosten ganz einfach nicht mehr voll übernehmen, solltest du diese bis dahin nicht durch was auch immer deinerseits gesenkt haben.

Oder es liegen schwerwiegende Gründe vor - Nachweis meist nur per SG-Entscheidung möglich - mit denen du nachweisen kannst, dass dir eine Senkung nicht möglich war.

(Das JC forert einem nie direkt, sondern immer durch die Blume per Kürzung(sandrohung) zum Umzug auf.)

Zu deinen weiteren Fragen ggf. mehr, nachdem du Kiwis Frage beantwortet hast. ;-)
aha, also doch.

Zitat von Erolena Beitrag anzeigen
Habt ihr einen Untermietvertrag, dann kann die Miete nach der tatsächlichen Nutzung aufgeteilt werden.

Wenn ihr keinen Untermietvertrag habt, dann wird die Miete einfach halbiert (Kopfanteil-Methode).

Letzteres ist unsere Lösung. Dabei komme ich gut weg, denn ich nutze die etwas größere Fläche. Dadurch, dass ich nur die Miethälfte zahlen muss, habe ich noch etwas Luft noch oben bis zur Mietobergrenze für eine Person.
das wäre dann praktisch, wie vorher, als die "kleine" noch hier wohnte? und wie hast du das mit dem amt geregelt, ohne UM-Vertrag?
wenn ich nu aber vom schreiben ausgehe, bis 405 euro (1 P., 50 m2), rechne ich so: die differenz müsste nun die "große" begleichen, also JC übernimmt eben die 405??? (nachdem 6 monate verstrichen sind).

ahso, wegen über 22 jahre wohndauer, da gibts doch noch 10 prozente? wenn ich mich nicht irre.


Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Wenn deine Tochter 33 ist kannst du natürlich mit ihr einen Untermietvertrag abschließen.

Allerdings kommt dann vielleicht der nächste Ärger auf dich zu: Die werden euch als Haushaltsgemeinschaft sehen - was man aber widerlegen kann.

Wenn du nicht ausziehen willst, dann wäre es eine Option, daß sie zu dir zieht.

Das würde ich dem JC aber jetzt noch nicht mitteilen...erstmal nachweisen, daß du nichts findest, wenn es nicht zuhauf angemessene freie Wohnungen gibt.
jep, siehste, an das übel hab ich auch gedacht.

und das andere übel ist ja, dass wohnungen angezeigt werden. aber eben so um die 30 m2. wohin mit dem ganzen hausstand. wobei, wenn ich dann in eine 6. etage ohne lift was finde, lehne ich ab. nee, werd ja nicht jünger. die erwähne ich dann natürlich nicht.

ach, das ist ein graus. klar will man nicht wegziehen, wenn es dann doch nicht mehr anders geht. irgendwann, wie schon geschrieben, wird die große ja doch ihre eigene bude haben.
hier hab ich doc umme ecke, facharzt mit bus erreichbar sowie diverse discounter, bürgeramt, bank, bus, bahn, u-bahn ... alles in nähe.

wie habt ihr das nachgewiesen? ok. tagespresse. internet ausdrucken. telefonate auch, also "nö, wir vermieten nicht an ALGII-Bezieher (sowas gibts ja bestimmt auch)".
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Alt 07.12.2012, 23:49   #8
Erolena
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Zitat:
das wäre dann praktisch, wie vorher, als die "kleine" noch hier wohnte? und wie hast du das mit dem amt geregelt, ohne UM-Vertrag?
Warst du auch schon mit der kleinen Tochter eine WG? Wenn ja, dann wäre es sicher einfach, die große Tochter zu den gleichen Bedingungen aufzunehmen.

Eure Jobcenter scheinen oftmals etwas krasser drauf zu sein, als unseres, das höre ich aus den Ratschlägen hier heraus. Totzdem gebe ich hier einige Argumente wieder, die ich vorgebracht habe. Allerdings war mein Sohn schon in der Wohnung. Und die Kostensenkungsaufforderung kam, weil nach dem Auszug meiner Tochter, die Wohnung nun für uns zwei angeblich zu groß und zu teuer wäre, Vorsicht das ist lang, im Original drei Seiten, ich hab sie mit dem Text erschlagen.


Stellungnahme zur Kostensenkungsaufforderung für die Wohnung ...straße , xy Stadt

Mein Sohn ist für mich faktisch wie ein Untermieter. Ich habe davon keinerlei finanzielle Vorteile. Die Mietkosten werden je zur Hälfte getragen.

Entgegen Ihren Feststellungen zur individuellen Angemessenheit in Ihrem Schreiben vom .... 2009 ist zuerst die Grundsatzfrage zu klären, welche Kriterien bei der Prüfung meiner Wohnungsgröße und meiner Wohnkosten anzulegen sind.

Sie gehen in der Kostensenkungsaufforderung von der Zeile zwei (2-Personen-Haushalt) im Stadtratsbeschluss vom .... 2008 aus. Ich dagegen bin der Auffassung, dass die Zeile eins anzuwenden ist (1-Personen-Haushalt).

Insbesondere mache ich Sie auf ein Urteil des Bundessozialgerichts aufmerksam, dass zu einer solchen Konstellation Stellung nimmt: BSG, Urteil vom 7. 5. 2009 - B 14 AS 14/ 08 R (Lexetius.com/2009,2373)
Zitat:
2
Die 1950 geborene Klägerin lebte im streitigen Zeitraum mit ihrem 1972 geborenen Sohn in einer 67 qm großen Wohnung. Die Miete von insgesamt 537 Euro setzte sich zusammen aus einer Kaltmiete in Höhe von 367 Euro, einer Nebenkostenvorauszahlung in Höhe von 65 Euro, einer Heizkostenvorauszahlung in Höhe von 75 Euro und einer Vergütung für die Benutzung der Kücheneinrichtung in Höhe von 30 Euro.

27
... Allerdings spricht viel dafür, dass insbesondere unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Senats zu den KdU für Hilfebedürftige, die in einer Wohngemeinschaft wohnen (Urteil vom 18. Juni 2008 - B 14/ 11b AS 61/ 06 R - SozR 4-4200 § 22 Nr 12), die tatsächlichen Mietkosten der Klägerin angemessen waren. Von einer Wohngemeinschaft ist auch dann auszugehen, wenn Verwandte, die keine Bedarfsgemeinschaft iS des § 7 Abs 3 SGB II bilden, eine Wohnung gemeinsam nutzen. Bereits unter Zugrundelegung einer angemessenen Wohnungsgröße von 45 qm und einem Quadratmeterpreis von 4, 79 Euro ergibt sich eine angemessene Kaltmiete von 215, 55 Euro und damit mehr als die tatsächlich auf die Klägerin entfallenden hälftigen Kosten in Höhe von 198, 50 Euro. ... / Zitatende


Analog zum Fall in diesem Urteil sind auch bei mir Wohnungsgröße und Mietkosten für eine alleinstehende Person als angemessen anzusehen. Meine Wohnungshälfte liegt sowohl unter der Größe als auch unter den Kosten, die für eine Person angemessen sind.

Ich kann auch nicht erkennen, worauf sich Ihre Position stützt, dass ich sogar als Teil einer 2-Personen-BG zu behandeln wäre.

Mein Kind steht in keinerlei Beziehung zur ARGE xy. Durch Ihre Kostensenkungsaufforderung bzw. nachfolgende Umzugsaufforderung würde er aber zum Umzug gezwungen, entweder in eine eigene Wohnung oder in eine billigere Wohnung mit mir zusammen.

In Ihrem Schreiben vom ... 2009 zitieren Sie den Stadtratsbeschluss (wörtlich oder sinngemäß):
„Laut Stadtratsbeschluss vom .... 2008 gelten für leistungsberechtigte Personen und Bedarfsgemeinschaften, welche ...".

Tatsächlich gehöre ich zu den leistungsberechtigten Personen bzw. bilde eine Bedarfsgemeinschaft. Deshalb gilt dieser Stadtratsbeschluss für mich.

Dagegen mein erwachsenes Kind ist nicht leistungsberechtigt, egal welches Einkommen er hätte. Er bildet auch keine Bedarfsgemeinschaft, weder mit mir noch alleine.

Und wäre mein Sohn leistungsberechtigt, so wäre er eine Ein-Personen-BG. Er ist 198_ geb. und damit schon lange nicht mehr zu den U25 zu zählen.

Aber wie schon angeführt, er ist eine völlig alleinstehende Person ohne jede Beziehung zum SGB2 oder zur ARGE. Für mein erwachsenes Kind kann kein Stadtrat und keine ARGE festlegen, wie und wo er zu wohnen hat.

Alleiniges Kriterium ist, dass er seine Miete bezahlt. Und das tut er für die Hälfte der Wohnung. Sollten seine Fnanzen dafür nicht ausreichen, dann interessiert das die ARGE nicht, sondern höchstens das Wohnungsamt.

Alle Kosten, die im Haushalt anfallen werden geteilt wie Miete, Nebenkosten, Strom, Telefongrundkosten (Festnetz), keinesfalls aber Handykosten oder andere individuelle „Vergnügen".

Mein Sohn setzt keinerlei Einkommen für Kosten, die auf mich entfallen, ein. Auch wenn er nach Ende des Studiums eine Arbeit antritt, wird er nicht für mich aufkommen. Und sollte er selber irgendwann arbeitslos werden, dann stelle ich schon heute fest: meine Unterhaltspflicht ist beendet.

Insofern spricht nach den Tatsachen alles für das Vorliegen einer Wohngemeinschaft.

Weiterhin ist zu berücksichtigen: Nach dem Auszug einer Person werden demnächst die Nebenkosten sinken, insbesondere die Heiz- und Warmwasserkosten. ...

Und wenn ich tatsächlich umziehen müsste, wird eine Ein-Personen-Wohnung teurer sein als meine jetzige Wohnungshälfte. Die Preise der angebotenen Wohnungen bewegen sich deutlich nach oben. ...

Je nach Ihrer Entscheidung in dieser Sache behalte ich mir eine rechtliche Prüfung nach Ergehen eines Verwaltungsaktes vor.

Für den Fall eines abschlägigen Bescheides beantrage ich schon heute vorsorglich
- die schriftliche Zustimmung zur Kündigung meines Mietvertrages
- die Zustimmung zum Umzug
- die Übernahme von Wohnungsbeschaffungskosten
- die Übernahme von Umzugskosten
- die Übernahme der Mietkaution
- die Übernahme von Auszugsrenovierungskosten bzw. für fällige Malerarbeiten
Jeweils in der im Gesetz vorgesehenen Weise als Zuschuss bzw. falls zutreffend als Darlehen.

Ich hoffe, ich konnte einige Tatsachen und Argumente vorbringen, die auch aus Ihrer Sicht eine Übernahme der hälftigen Mietkosten rechtfertigen.

Mit freundlichen Grüßen
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2012, 18:12   #9
Falwalla
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liebe ero....., ach du schiete.

kleine tochter war vorher mit mir bedarfsgemeinschaft (sie bekam kleines schü-bafög). seit juli 2012 bekommt diese großes bafög (abi macht se doch grad) und ist ab 1.12.12 zur untermiete wohin gezogen.
das hatte ich mit änderungsmitteilung an JC bekannt gegeben. und nu ist die wohnung für mich als eine p. zu groß.

die große kam aus schweiz zurück und wohnt seit mai 12 hier.


mein problem is ja nu, dass ich nicht weiß, schreib ich in den anhörungsbogen "ich nehme meine ältere tochter auf" - so wie du dargestellt hast zur "untermiete" . wenn ich untermiete mach, wie kann ich da die haushaltsgemeinschaft widerlegen?fordern die da unterlagen?.
bisken anders ist das schon bei euch. aber der text ist sehr hilfreich. insb. auch das aufdröseln - wären für mich allein, hälfte, 36,50 m2 usw. käme ja nach unseren - berliner richtlinien - auf jeden fall hin.
und für tochter wäre es immo auch günstiger. logisch.


ich danke dir vielmals für deine mühe!



und die anträge werde ich genauso stellen, egal ob ich se nu aufnehme oder nicht!?

lg F.
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