KDU - Miete / Untermiete Hier sollen Themen erstellt werden die sich auf Kosten der Unterkunft von gemieteten Objekten beziehen.


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Alt 18.11.2012, 23:34   #1
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Dummy01
Standard Nachweise gefordert... wie verhalten?

Hallo!

Ich habe einen vorläufigen Bewilligungsbescheid erhalten, d.h. ich bekomme erstmal den Regelsatz in Höhe von 374 Euro. Wegen Klärung der Verhältnisse bzgl. der KDU muss ich nun wieder Unterlagen nachreichen (siehe Schreiben) bis endgültig entschieden werden kann.

Ich muss dazu noch erwähnen, dass ich seit ca. 1 Monat (2 Tage vor Antragsstellung ALG2) eine abgeschlossene Dachgeschoss-Wohnung im Haus meiner Eltern bewohne. Die Wohnung stand vorher leer. Es wurde ein Mietvertrag mit meinem Vater abgeschlossen.

Mietvertrag, Mietbescheinigung, Anlage KDU, Ergänzungsfragebogen zur Anlage KDU wurde alles eingereicht, aber denen scheint das nicht genug zu sein und jetzt fordern sie noch einen Nachweis über die erfolgten Mietzahlungen für die Monate Oktober und November sowie einen Nachweis sämtlicher Neben- und Betriebskosten des gesamten Hauses in Form von Abschlagsrechnungen.

Wäre kein Problem, aber wie soll ich die Miete bezahlen, wenn ich keine Leistungen für Unterkunft und Heizung erhalte? Soll ich meinen Vater bitten ein Schreiben aufzusetzen, dass ich im Mietrückstand bin?

Und wieso wollen die einen Nachweis sämtlicher Neben- und Betriebskosten des gesamten Hauses?

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Alt 19.11.2012, 00:54   #2
Wutbuerger
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Standard AW: Nachweise gefordert... wie verhalten?

Wenn du kein entspr Vermögen zur Verfügung hast kann auch niemand verlangen Quittungen vorzulegen für Miete / Nebenkosten ,wie du schon anmerkst , wovon denn auch .
Als was haben sie dich eingestuft : als Haushaltsgemeinschaft , als Wohngemeinschaft oder als eigene Bedarfsgemeinschaft ?
Als alleinstehende Person sind ja bis zu 50 qm zu bezahlen , wobei die für Nebenkosten ihre eigenen Vorstellungen haben .
Hat die Wohnung eigene Zähler für Wasser und Wärme ,oder habt ihr da eine Pauschale ?
Hast du zb 50 qm und deine Eltern 150 qm dann sind die pauschalierten Nebenkosten 25% der Gesammtrechnung.
Vielleicht deswegen die Anforderung eines Gebührenbescheids .
Ich habe aktuell 200 Euro an Nebenkostenanteil eingereicht , zahlen wollen sie aber nur knappe 90
Nix als Stress .
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Alt 19.11.2012, 06:20   #3
Solanus
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Solanus Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Nachweise gefordert... wie verhalten?

Zitat von Dummy01 Beitrag anzeigen
Hallo!

Ich habe einen vorläufigen Bewilligungsbescheid erhalten, d.h. ich bekomme erstmal den Regelsatz in Höhe von 374 Euro.
Ab wann bekommst Du H4? Ab dem Monat musst Du die Miete bezahlen und nachweisen. Bestand kein Mietvertrag mit deinem Vater und du hast schon dort mietfrei gewohnt gibt es ein Problem. Hast Du woanders gewohnt, verweise auf den Einzugstermin und Mietbeginn.

Hast Du das Geld schon erhalten? Wenn ja, musst Du davon die Miete (durch Überweisung!!!!) bezahlen und den Nachweis erbringen können.

Für Zeiträume vor dem Bezug musst Du auch den Nachweis erbringen, wenn da schon ein Mietvertrag bestand und Mietzahlung vereinbart wurde. Andernfalls eine Mahnschreiben Deines Vermieters über die fehlende Miete.


Zitat von Dummy01 Beitrag anzeigen
Wegen Klärung der Verhältnisse bzgl. der KDU muss ich nun wieder Unterlagen nachreichen (siehe Schreiben) bis endgültig entschieden werden kann.

Ich muss dazu noch erwähnen, dass ich seit ca. 1 Monat (2 Tage vor Antragsstellung ALG2) eine abgeschlossene Dachgeschoss-Wohnung im Haus meiner Eltern bewohne. Die Wohnung stand vorher leer. Es wurde ein Mietvertrag mit meinem Vater abgeschlossen.
Stehen in dem Mietvertrag auch die Nebenkosten?

Zitat von Dummy01 Beitrag anzeigen
Mietvertrag, Mietbescheinigung, Anlage KDU, Ergänzungsfragebogen zur Anlage KDU wurde alles eingereicht, aber denen scheint das nicht genug zu sein und jetzt fordern sie noch einen Nachweis über die erfolgten Mietzahlungen für die Monate Oktober und November sowie einen Nachweis sämtlicher Neben- und Betriebskosten des gesamten Hauses in Form von Abschlagsrechnungen.
Setze ein Schreiben auf und erbitte schriftliche Auskunft von Deinem Vater. Dazu verpflichtet ist er allerdings nicht. Er kann diese Auskunft verweigern und dich auf den Mietvertrag verweisen. Dies sollte er tun. Die schriftliche Antwort reichst Du dann beim Amt ein.

Zitat von Dummy01 Beitrag anzeigen
Wäre kein Problem, aber wie soll ich die Miete bezahlen, wenn ich keine Leistungen für Unterkunft und Heizung erhalte? Soll ich meinen Vater bitten ein Schreiben aufzusetzen, dass ich im Mietrückstand bin?

Und wieso wollen die einen Nachweis sämtlicher Neben- und Betriebskosten des gesamten Hauses?
Schlage das Amt mit seinen Mitteln. "Wirke mit" aber sage nichts.
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Alt 19.11.2012, 06:27   #4
gast_
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gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_
Standard AW: Nachweise gefordert... wie verhalten?

Gehe zum Amtsgericht und hole dir einen Beratungshilfeschein.
Damit gehst dann zu einem Fachanwalt für Sozialrecht.

Zitat:
Und wieso wollen die einen Nachweis sämtlicher Neben- und Betriebskosten des gesamten Hauses?
Das frage ich mich auch.

Müssen deine Eltern nicht herausgeben. Das JC muß sich mit einer bescheinigung zufrieden geben, was von dir verlangt wird.

Zitat:
Ich muss dazu noch erwähnen, dass ich seit ca. 1 Monat (2 Tage vor Antragsstellung ALG2) eine abgeschlossene Dachgeschoss-Wohnung im Haus meiner Eltern bewohne.
Also seit 01.10?

Zitat:
einen Nachweis über die erfolgten Mietzahlungen für die Monate Oktober und November
Reiche doch einen Darlehensvertrag als Anlage zum Mietvertrag über die Miethöhe von 3 Monaten ein... rückzahlbar in einer Summe nach Erhalt des ALG II.
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Alt 19.11.2012, 07:45   #5
con_er49
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Standard AW: Nachweise gefordert... wie verhalten?

@ Dummy01 , dein Vater ist hier der Vermieter . Wie und wo du vor Antragstellung gewohnt hast ist hierbei nebensächlich .

Betreffende Fragen müssen erst bei Antragstellung beantwortet werden . Heiz - und Betriebskosten lassen sich nicht monatlich ermitteln . Besonders dann nicht wenn es sich um ein Einfamilienhaus handelt !

Da du nur Untermieter bist ( es sei denn das eine separate Außentreppe vorhanden ist ) kann nur der Vermieter hierzu nur die geforderten Antworten liefern .

Und kann nur auf eine Jahreskostenabrechnung verweisen ! Sofern hierzu die Daten vorliegen !

Das SB versucht hier mal wieder mit Verunsicherung und Druck zu arbeiten .

Um die eigene Rechtsunssicherheit zu verbergen .

Strohdumm wäre hier wohl eine eine deutliche Beleidigung für das Stroh .
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Alt 19.11.2012, 08:36   #6
gelibeh
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Standard AW: Nachweise gefordert... wie verhalten?

Bei einem normalen Vermieter könnten die das auch nicht verlangen und Dein Vater ist wie ein normaler Vermieter zu betrachten.
Das sind Unterlagen Dritter und die musst Du nicht beibringen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 19.11.2012, 13:58   #7
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Also, ich habe mich als eigene Bedarfsgemeinschaft angegeben und nein ich habe kein Vermögen, im Gegenteil...

Die Wohnung (48qm) ist abgeschlossen mit eigenem Bad und Küche. Darin wohne ich seit dem 14.10, vorher in einem Zimmer im EG mietfrei. Der Mietvertrag ist ebenfalls auf den 14.10 datiert. Am 16.10 habe ich den Antrag auf ALG2 eingereicht.

Am 16.11 hab ich den vorläufigen Bewilligungsbescheid erhalten und zweimal den Betrag von 374 Euro für die Monate Oktober und November aufs Konto. Aber davon kann ich ja nicht die Miete bezahlen, da es für den Lebensunterhalt benötigt wird... ?

Die Nebenkosten sind in der Anlage KDU und im Mietvertrag angegeben, in der Mietbescheinigung von meinem Vater sogar noch einzeln (Heizungs- und Warmwasserkosten, Art der Heizung, Wassergeld kalt, Abwassergebühren, Müllabfuhr).
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Alt 19.11.2012, 14:56   #8
Solanus
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Zitat von Dummy01 Beitrag anzeigen
Also, ich habe mich als eigene Bedarfsgemeinschaft angegeben und nein ich habe kein Vermögen, im Gegenteil...

Die Wohnung (48qm) ist abgeschlossen mit eigenem Bad und Küche. Darin wohne ich seit dem 14.10, vorher in einem Zimmer im EG mietfrei. Der Mietvertrag ist ebenfalls auf den 14.10 datiert. Am 16.10 habe ich den Antrag auf ALG2 eingereicht.
Bist Du U25 oder Ü25?

Bei Ü25 darfst Du jederzeit eine Wohnung anmieten. Bei U25 gibt es so eine bescheu...te Regelung, dass Du bei den Eltern wohnen bleiben musst. Da Du den Mietvertrag vor Antrag auf H4 unterschrieben haben solltest, hat das Amt m. E. kein Mitspracherecht, sofern Du Ü25 bist.


Zitat von Dummy01 Beitrag anzeigen
Am 16.11 hab ich den vorläufigen Bewilligungsbescheid erhalten und zweimal den Betrag von 374 Euro für die Monate Oktober und November aufs Konto. Aber davon kann ich ja nicht die Miete bezahlen, da es für den Lebensunterhalt benötigt wird... ?

Die Nebenkosten sind in der Anlage KDU und im Mietvertrag angegeben, in der Mietbescheinigung von meinem Vater sogar noch einzeln (Heizungs- und Warmwasserkosten, Art der Heizung, Wassergeld kalt, Abwassergebühren, Müllabfuhr).

Mit welcher Begründung wird die KdU nicht übernommen?

Vor dem 14.10. konntest Du keine Miete zahlen, da Du davor kein Mieter warst. Nach dem 14.10. bist Du Mietschuldner.

Also sollte dringends Dein Vater dich schriftlich auf Zahlung abmahnen und dich schriftlich auf die Möglichkeit der fristlosen Kündigung bei 2 ausstehenden Nettokaltmieten hinweisen.

Geht davon aus, Ihr seit nicht Vater und Sohn sondern Mieter und Vermieter.

Beachte unbedingt die Widerspruchsfristen gegen den vorläufigen Bescheid. Notfalls vorsorglicher Widerspruch zur Fristwahrung ohne Begründung einlegen.

Alles Andere wie oben geschrieben. Eventuell solltest Du einen Anwalt einschalten.
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Alt 19.11.2012, 18:59   #9
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Zitat von Solanus Beitrag anzeigen
Bist Du U25 oder Ü25?

Bei Ü25 darfst Du jederzeit eine Wohnung anmieten. Bei U25 gibt es so eine bescheu...te Regelung, dass Du bei den Eltern wohnen bleiben musst. Da Du den Mietvertrag vor Antrag auf H4 unterschrieben haben solltest, hat das Amt m. E. kein Mitspracherecht, sofern Du Ü25 bist.
Ja, ich bin über 25.


Zitat von Solanus Beitrag anzeigen
Mit welcher Begründung wird die KdU nicht übernommen?

Vor dem 14.10. konntest Du keine Miete zahlen, da Du davor kein Mieter warst. Nach dem 14.10. bist Du Mietschuldner.

Also sollte dringends Dein Vater dich schriftlich auf Zahlung abmahnen und dich schriftlich auf die Möglichkeit der fristlosen Kündigung bei 2 ausstehenden Nettokaltmieten hinweisen.

Geht davon aus, Ihr seit nicht Vater und Sohn sondern Mieter und Vermieter.

Beachte unbedingt die Widerspruchsfristen gegen den vorläufigen Bescheid. Notfalls vorsorglicher Widerspruch zur Fristwahrung ohne Begründung einlegen.

Alles Andere wie oben geschrieben. Eventuell solltest Du einen Anwalt einschalten.
D.h. zur Sicherheit auf jeden Fall Widerspruch einlegen und nicht abwarten?

Hier mal der Bescheid:

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Alt 19.11.2012, 20:13   #10
Solanus
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Solanus Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Nachweise gefordert... wie verhalten?

M. E. ist der Widerspruch nicht unbedingt erforderlich aber am Sinnvollsten.

Es gibt aber zwei Wege:

1. Weg:

Kein Widerspruch und so wie hier geschrieben gegen die Anforderung der Unterlagen argumentieren.

Das gibt ein ewiges hin und her. Du Argumentierst, die machen nichts oder entscheiden irgendwann, wenn die lustig sind, nach Aktenlage.

2. Weg:

Du legst Widerspruch ein und argumentierst wie hier beschrieben. Nur das Ziel der Argumentation ist die rechtswidrige Verweigerung der KdU. Du hast, m. E., alle Unterlagen beigebracht. Eine Verweigerung ist m. E. somit rechtswidrig.

Die KdU Kosten sind nachgewiesen, die Wohnung wird von Dir bewohnt, du bist Ü25 (durftest also umziehen), also grundsätzlich besteht ein Rechtsanspruch auf Übernahme der KdU Kosten. Die Höhe könnte noch angezweifelt werden, dies ist aber kein Grund für die vollständige Verweigerung.

Der Vorteil, wäre eine Überführung des Widerspruches in eine Sozialklage. Der Widerspruch muss innerhalb 3 Monate entschieden werden, dann könntest Du spätestens klagen.

Hast Du dann noch die Mietmahnung deines Vermieters, kannst Du m. E. sofort Antrag auf eine EA beim SG wegen drohendem Wohnungsverlust und sofortige Entscheidung stellen.

Dazu würde ich eventuell einen RA einschalten. Spätestens am 01.12. könnte dein Vermieter die Wohnung fristlos kündigen. Dir droht somit innerhalb der nächsten 4 Wochen Wohnungslosigkeit.

Wichtig ist, dass dein Vermieter keinen Zweifel daran lässt, dass er dies gnadenlos durchzieht.
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Alt 19.11.2012, 20:38   #11
Patenbrigade
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Zitat von Solanus Beitrag anzeigen
Hast Du dann noch die Mietmahnung deines Vermieters, kannst Du m. E. sofort Antrag auf eine EA beim SG wegen drohendem Wohnungsverlust und sofortige Entscheidung stellen.
Der schnellere Weg wäre, mit der Mahnung des Vermieters im Amt einmarschieren und auf den drohenden Verlust der Wohnung hinweisen. Stellt sich das Amt quer, kann man immer noch auf seine geplante EA hinweisen. Das löst u.U. das Problem. Einige Jobcenter werden da mittlerweile äußerst nervös.

Hilft das nicht, hat man gleich noch eine Argumentationshilfe für die EA. Also dann ab zum SG.

Auf die verlangten Abschlagsrechnungen würde ich gar nicht eingehen. Das ist Sache des Vermieters und geht das Amt tatsächlich nichts an.
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Alt 17.02.2013, 19:27   #12
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Also, nach langem Hin und Her habe ich letztlich die Bewilligung der KDU erreicht, das heißt erstmal für 6 Monate.

Jetzt habe ich ein neues Problem und zwar sind die Kosten meiner Wohnung offensichtlich nicht angemessen. Man fordert mich auf, nach den 6 Monaten, die Mietkosten mindestens auf die Angemessenheitshöchstgrenze meines Landkreises zu senken (zum Beispiel durch Umzug, Untervermietung et cetera). Das wären circa 40 Euro weniger.

Ein Umzug kommt für mich nicht in Frage, Untervermietung scheidet auch aus. Mein Vater wäre aber im Prinzip bereit eine Mietminderung zu akzeptieren. Wie kann man das dann am besten regeln?
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Alt 17.02.2013, 19:40   #13
Patenbrigade
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Schau mal ob deine Gemeinde hier dabei ist:

Harald Thome - Örtliche Richtlinien

Das könnte schon weiter helfen...
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Alt 17.02.2013, 22:10   #14
little
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Zitat von Dummy01 Beitrag anzeigen
Also, nach langem Hin und Her habe ich letztlich die Bewilligung der KDU erreicht, das heißt erstmal für 6 Monate.

Jetzt habe ich ein neues Problem und zwar sind die Kosten meiner Wohnung offensichtlich nicht angemessen. Man fordert mich auf, nach den 6 Monaten, die Mietkosten mindestens auf die Angemessenheitshöchstgrenze meines Landkreises zu senken (zum Beispiel durch Umzug, Untervermietung et cetera). Das wären circa 40 Euro weniger.

Ein Umzug kommt für mich nicht in Frage, Untervermietung scheidet auch aus. Mein Vater wäre aber im Prinzip bereit eine Mietminderung zu akzeptieren. Wie kann man das dann am besten regeln?
Welche Kosten sind, laut Amt, nicht angemessen? Kaltmiete? kalte Nebenkosten? Heizkosten?

Wie hoch sind diese aktuell? Und in welcher Gegend wohnst du?

Gruss,
little
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Alt 17.02.2013, 22:55   #15
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Zitat von Patenbrigade Beitrag anzeigen
Schau mal ob deine Gemeinde hier dabei ist:

Harald Thome - Örtliche Richtlinien

Das könnte schon weiter helfen...
Genau auf Grundlage dieser Seite hat mein Vater den Mietvertrag aufgesetzt. Die Beiträge aus der PDF sind aber anscheinend zu hoch bemessen.

Ich habe mich auch diesbezüglich beim Landratsamt erkundigt und die verwiesen mich wiederum an das Jobcenter mit folgendem Schreiben: "Zur einheitlichen Durchführung der Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) war der Landkreis gehalten, mit der Bundesagentur für Arbeit für den Landkreis eine gemeinsame Einrichtung (Jobcenter) zu bilden. Das Jobcenter nimmt die Aufgaben nach dem SGB II eigenständig wahr und erlässt eigenständig Verwaltungsakte."

Ich kann mich ja noch an die örtliche Arbeitslosenberatungstelle wenden, vielleicht können die mir was anderes sagen...

Das Jobcenter jedenfalls behauptet, dass die Miete 40 Euro zu hoch ist (also Kaltmiete inklusive Nebenkosten, ohne Heizkosten).
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Alt 17.02.2013, 22:58   #16
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Zitat von little Beitrag anzeigen
Welche Kosten sind, laut Amt, nicht angemessen? Kaltmiete? kalte Nebenkosten? Heizkosten?

Wie hoch sind diese aktuell? Und in welcher Gegend wohnst du?

Gruss,
little
Ich schick dir eine PN, man weiß ja nie wer hier mitliest...
Dummy01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2013, 23:21   #17
little
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Gesehen und geantwortet :-)

Gruss,
little

@all: Problem hier ist u.a. dass die im Net auffindbaren KDU-Richtlinien 5 Jahre alt sind. Daher ist hier die zwingende, SCHRIFTLICHE Aufforderung ans Amt, die aktuellen Richtlinien zur Verfügung zu stellen, obligatorisch.

Weiteres Problem hier sind die, im Mietvertrag, deutlich zu niedrig angesetzen, kalten Nebenkosten. Da wird das Amt, imho zurecht, hohe Nachzahlungsforderungen auf sich zukommen sehen.

Oder habt ihr eine Pauschalmiete vereinbart? *grad einfall*
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Alt 17.02.2013, 23:59   #18
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Nein, kein Pauschalbetrag, sondern als Vorauszahlung.
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