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Start > > > -> Wie werden bei einer Ofenheizungswohnung die Kosten berechne

KDU - Heiz-, Energie- und Nebenkosten Hier kommt alles zu jeder Art Wohnungsnebenkosten hinein.


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Alt 15.01.2006, 18:23   #1
Massouv->Emailproblem
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Registriert seit: 22.11.2005
Ort: Berlin
Beiträge: 196
Massouv
Standard Wie werden bei einer Ofenheizungswohnung die Kosten berechne

Hallo,

ich habe immer wieder Wohnungen mit einer Ofenheizung gesehen.

Wie werden da eigentlich die Kosten für das Heizen übernommen?

Kaltmiete + Betriebskosten sind klar. Aber wie werden die Kosten für die Ofenheizung berechnet?

Warmwasser läuft über Strom-Boiler, diese anfallenden Stromkosten müssen ja auch vom Arbeiteitsamt übernommen werden das weiß ich. Aber wie werden die berechnet?


Über eure Antworten freue ich mich!
Massouv ist offline  
Alt 15.01.2006, 19:08   #2
Atlantis
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Benutzerbild von Atlantis
 
Registriert seit: 18.06.2005
Ort: Wolfsburg /Königslutter
Beiträge: 2.620
Atlantis Atlantis Atlantis
Standard

Zitat:
Bei der Umsetzung des SGB II wurde auch an die Ofenheizer gedacht und Pauschalen für feste Brennstoffe definiert,
Brennstoffe für Einzelheizungen
Die Beschaffung von Brennstoffen für Einzelheizungen ist vor allem notwendig, wenn die Wohnung mit Kohle oder Öl beheizt wird, etwa mit einer Etagenheizung oder mit Öfen.
Die Leistung zur Beschaffung des Brennstoffes muss so berechnet sein, dass damit der voraussichtliche Heizbedarf für den ganzen Winter gedeckt werden kann.
Die Heizungskosten werden in einer monatlichen Summe an den Hilfebedürftigen gezahlt.
Dabei kann es sich um Pauschalen handeln, die von Erfahrungswerten ausgehen.
Bei der Festsetzung der Pauschalen sind die persönlichen und familiären Verhältnisse, die Größe und Beschaffenheit der Wohnung, die vorhandenen Heizmöglichkeiten und die örtlichen Gegebenheiten, etwa das regionale Preisniveau, zu berücksichtigen.
In den Fällen, in denen offenkundig ist oder zu befürchten steht, dass die Heizungsbeihilfe nicht zweckentsprechend verwendet wird, sind Gutscheine auszugeben.
Die Beträge für feste Brennstoffe sind Richtwerte. Gründe für einen höheren Bedarf können unter anderen sein: besonders langer, kalter Winter, hohe Preise, Kleinkinder, Pflegebedürftigkeit etc..
In Sonderfällen sind die Heizkosten unter Berücksichtigung der besonderen Verhältnisse des Einzelfalles (z.B. bei krankheitsbedingtem erhöhten Wärmebedarf, unzureichender Isolierung des
Gebäudes, unverhältnismäßig hohen Räumen usw.) festzusetzen. Die Entscheidung ist aktenmäßig zu begründen.
Zeigt sich im Laufe des Winters, dass aufgrund überdurchschnittlicher Kälte ein größerer Heizbedarf besteht, ist eine entsprechende Nachzahlung zur Deckung des zusätzlichen Heizbedarfs zu bewilligen.
Der Pauschalbetrag als Richtwert der Heizungskosten beträgt je qm Wohnfläche im Monat
0,80 € (unabhängig von der Brennstoffart)
Pauschalbetrag 0,80 € X Wohnfläche = monatlicher Heizkostenbetrag
Beispiel: Heizart Kohle, Wohnfläche 65 qm, 0,80 € X 65 qm = 52,00 € monatlich
Diese Durchschnittsbeträge sind Anhaltspunkte und sind keine Abschlussbeträge.
Bei der Festsetzung der Höhe der zu übernehmenden Heizungspauschalen sind die Wohnflächenhöchstgrenzen zu berücksichtigen. Überschreitet die Wohnfläche die Wohnflächenhöchstgrenze, ist die Pauschale anteilig zu kürzen.
Eine Kürzung der Pauschale ist nicht vorzunehmen, wenn ein Umzug für den Hilfeempfänger unzumutbar bzw. aus wirtschaftlichen Gründen (große Wohnung, geringe Miete) unzweckmäßig wäre oder wenn besonderer Wohnbedarf anzuerkennen ist.
Eine Aufstockung des Brennstoffbedarfes kann im besonderen Einzelfall erforderlich werden, bei Krankheit des Hilfeempfängers, besonders schlechten Wohnverhältnissen, wie feuchte Wohnung, Baracke, ungünstige Heizverhältnisse, die Entscheidung ist zu begründen.
Soweit nicht alle Haushaltsangehörigen hilfeberechtigt nach diesen Grundsätzen sind, ist der anteilige Heizkostenbedarf (Kopfzahl) der Berechnung der Heizungsbeihilfe zugrunde zu legen.

http://www.dahme-spreewald.de/bildun...Unterkunft.htm


Der Pauschalbetrag hat sich geändert und liegt bei ca. 1,10 Euro qm x qm Wohnfläche Heizperiode von Oktober bis April 7 Monate bei Ofenheizung
bei Erkrankung mit höheren Wärmebedarf bis 1,60 Euro
Atlantis ist offline  
Alt 16.01.2006, 12:43   #3
Massouv->Emailproblem
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Registriert seit: 22.11.2005
Ort: Berlin
Beiträge: 196
Massouv
Standard

achso, das heißt auch da darf nicht die 360€ Warmmiete sozusagen überschritten werden oder?

Dann wird es ja so ausgerechnet, Beispiel:

Die Wohnung hat z.b. 54qm. Angemessen gelten 45 bis 50qm.
Also 50 * 1,10€ = 55€

Ich leide unter häufigen Infektionskrankheiten. Dies hat mein Arzt mir auch mehrfach mündlich bestätigt.
Kann ich einen höheren Wärmebedarf fordern damit ich nicht so schnell krank werde?


Und wie wird das mit dem Elektro-Boiler für Warmwasser berechnet? Gibts es da auch so einen Pausachalbetrag`?

Vielen dank für dein Posting und Hilfe @Atlantis
Massouv ist offline  
Alt 16.01.2006, 13:20   #4
bschlimme
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Gezahlt werden die tatsächlichen Aufwendungen, also die vereinbarte Miete plus Betriebskostenvorauszahlung plus Heizkosten.

Kaltwasser ist meistens in den Betriebskosten enthalten und gehört zur KDU. Das Warmwasser mußt du aus dem Regelsatz bezahlen.

Falls du einen höheren nachweisbaren Wärmebedarf hast, kannst du einen Antrag stellen. Einen Versuch ist es wert. Dazu könnte ein ärztliches Attest hilfreich sein.
 
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ofenheizungswohnung, kosten, berechne

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