KDU - Heiz-, Energie- und Nebenkosten Hier kommt alles zu jeder Art Wohnungsnebenkosten hinein.


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Alt 09.09.2012, 19:55   #1
Mondfrau
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Hallo,
ich bin ganz neu hier und nach diversen schlaflosen Nächten im Netz wende ich mich nun an Euch, in der Hoffnung, dass Ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt.

Ich bin im Jahr 2011 zum 01.05.2011 in eine andere Wohnung im selben Haus gezogen. Grund dafür war, dass meine alte Wohnung im Dachgeschoss lag und ich aufgrund meiner Schwerbehinderung die Treppen nicht mehr hinaufsteigen konnte. Zeitgleich wurde mir per 01.05.11 eine volle Erwerbsunfähigkeitsrente zugesprochen, bei HartzIV flog ich darauf hin raus und landete beim Sozialamt. Die neue Wohnung wurde von denen als angemessen akzeptiert.

Nun zum aktuellen Geschehen: Vor ein paar Wochen habe ich von der Hausverwaltung zwei Nebenkostenabrechnungen für das Jahr 2011 erhalten. Eine für die Wohnung, in der ich vom 01.01. bis 30.04.11 (Whg. Nr. 1) gewohnt habe und eine für die jetzige Wohnung, allerdings nur für die Zeit vom 01.05. bis 31.08.11 (Whg. Nr. 2). Achtung, jetzt wird es noch komplizierter: Da meine Wohnung zum 01.09.2011 verkauft worden ist, bekomme ich die Nebenkostenabrechnung für den Zeitraum vom 01.09. bis 31.12.11 nun von meiner neuen Vermieterin, liegt aber noch nicht vor.

Nun bin ich mit den beiden vorliegenden Nebenkostenabrechnungen zum Sozialamt gegangen. Die ARGE, die für mich in der Zeit vom 01.01. bis 30.04.11 noch zuständig war, verweigerte mir gleich am Telefon die Kostenübernahme und verwies an das Sozialamt.
Abrechnung für Whg. 1 ergibt eine Nachzahlung in Höhe von € 476,88, davon sind € 433,42 Heizkosten, logisch die Abrechnung betrifft ja auch die Wintermonate.
Abrechnung für Whg. 2 ergibt ein Guthaben von € 268,06. Die Vorauszahlung für Heizkosten belief sich für diesen Zeitraum auf € 224,00, verbraucht habe ich jedoch nur € 43,28. Klar, wir hatten Sommer.

Nun erhielt ich am Donnerstag ein Schreiben des Sozialamtes, in dem mir für die Whg. Nr. 1 eine Beihilfe in Höhe von € 43,46 anerkannt wird und ich gleichzeitig aufgefordert werde, das gesamte Guthaben abzgl. der Beihilfe - also € 224,60 zurück zu erstatten. Das macht mich mehr als sprachlos.

Nun meine Fragen:
1. Ist es rechtens, diese beiden Abrechnungen getrennt voneinander zu betrachten und die Heizperioden (Sommer-Wintermonate) völlig außer acht zu lassen? Meiner Meinung nach dürfte eine Nebenkostenabrechnung nur für ein gesamtes Kalenderjahr betrachtet und verrechnet werden. Eigentlich kann doch eine ordnungsgemäße Gegenüberstellung der Vorauszahlungen und tatsächlich entstandenen Kosten erst erstellt werden, wenn die Angaben für das gesamte Jahr vorliegen, oder?
2. Ich bekomme eine Erwerbsunfähigkeitsrente in Höhe von € 590,00 und zahle von der Miete (€ 396,00) € 220,00 selbst, die Restsumme von € 176,00 zahlt das Sozialamt direkt an meine Vermieterin hinzu. Wieso fordern die jetzt das volle Guthaben zurück, wenn sie doch nicht einmal 50% der Kosten bezahlt haben?

Ich bin im Moment sehr verwirrt und habe auch Angst. Im Moment stellt sich das für mich so dar, dass ich an die Hausverwaltung die Differenzsumme aus den beiden vorliegenden Nebenkostenabrechnungen von € 208,00 und darüber hinaus noch das vermeintlich erzielte Guthaben an das Sozialamt zurückzahlen muss. Der Witz ist, ich habe diese angebliche Geld aus dem Guthaben ja nie erhalten, weil das die Hausverwaltung gegen die geforderte Nachzahlung gebucht hat (wie es doch auch logisch wäre, oder?). Ich überlege schon, was wohl passieren wird, wenn die 3. Nebenkostenabrechnung meiner neuen Vermieterin ebenfalls ein Guthaben aufweist. Darf ich dann auch das zurückzahlen und bleibe auf meiner Nachzahlungsforderung aus der 1. Abrechnung allein sitzen? Das kann doch nur ein Fehler beim Amt sein, oder?

Sorry, dass das jetzt so sehr lang geworden ist. Ich wollte jedoch sicher sein, den Sachverhalt möglichst verständlich rübergebracht zu haben.

Bin gespannt, was Ihr dazu sagt.

Liebe Grüße
Mondfrau
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Alt 09.09.2012, 21:12   #2
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Hallo Mondfrau,
herzlich Willkommen,
ist alles gar nicht so schlecht erklärt, würde mir hier einen Plan machen, der wäre:

Wohnung Nr.1 bewohnt von bis ....

KDU JC
-----------------------------------KDU JC---------------KDU Ich----
-------------Es ist WM---WM JC---NK JC---HK JC---Eigenanteil--
Januar
Frebruar
März
April

Dann Wohnung Nr.2 bewohnt von bis ....

KDU SGBXII
---------------------------KDU JC---------------------KDU Ich----
-------------Es ist WM---WM JC---NK JC---HK JC---Eigenanteil--
Mai
Juni
Juli
August

Dann Einkünfte zu SGBXII zusammen ziehen, Regelsatz und etc. abziehen. Rest kann mit der KDU verrechnet werden.


Rest kommt noch.

Mehr dann
Gruß
Gizmo
__

Wer andern eine Grube gräbt, den schupst man selbst hinein! Übrigens, fachkundige SB`s im JC gibt es genauso häufig wie Schneebälle in der Hölle!
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Alt 09.09.2012, 21:43   #3
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Mach das mal getrennt, ist für mich einfacher!

"1. Ist es rechtens, diese beiden Abrechnungen getrennt voneinander zu betrachten und die Heizperioden (Sommer-Wintermonate) völlig außer acht zu lassen?
--- Denke da ja, da das zwei verschiedene Wohnungen sind---

Meiner Meinung nach dürfte eine Nebenkostenabrechnung nur für ein gesamtes Kalenderjahr betrachtet und verrechnet werden.
--- Dazu die Tabelle---

Eigentlich kann doch eine ordnungsgemäße Gegenüberstellung der Vorauszahlungen und tatsächlich entstandenen Kosten erst erstellt werden, wenn die Angaben für das gesamte Jahr vorliegen, oder?"
--- So sehe ich das auch---

Würde hier einen Antrag auf Nachzahlung der HK 2011 stellen bis zum August(Dazu letzter Satz).

Zu 2. Vorab bin im SGB XII nicht ganz so drin!
Verstehe hier es aber so das eine Gutschrift der NK/HK bis zu einer Höhe von 12 * 176€ zurückgefordert werden kann.
Aber vielleicht kommt da noch ein ELO SGB XII hier vorbei.

Halte es hier für wichtig die Summen zur HK Abrechnung gegenseitig aufzurechnen.

[HK müssen in voller Höhe übernommen werden]
__

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Alt 09.09.2012, 23:15   #4
Mondfrau
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Hallo Gizmo,

recht herzlichen Dank für Deine ausführliche und so schnelle Antwort. Die Tabelle habe ich jetzt erstellt und werde sie dem Sozialamt vorlegen. Den Antrag auf Übernahme der Nachzahlung, die sich aus den beiden Nebenkostenabrechnungen ergeben hat, habe ich bereits Anfang Juli 2012 gestellt. Darauf kam ja diese merkwürdige Antwort, dass nur € 43,46 übernommen werden (Aus Whg. Nr. 1) und für die 2. Whg. € 224,60 zurück verlangt werden.

In dem Schreiben vom Sozialamt ist vermerkt, dass die Heizkostenobergrenze monatlich bei € 60,4439956 liegt. Damit wurde auch begründet, dass die hohe Nachzahlungsforderung nicht übernommen wird. Du schreibst, die HK müssen in voller Höhe übernommen werden. Betrifft das nur die Heizkosten oder auch die Betriebskosten?

Soll ich jetzt noch einmal einen Antrag auf Kostenübernahme stellen? Auf den ersten Antrag habe ich o.g. Rückzahlungsaufforderung mit dem Vermerk bekommen, dass das Amt beabsichtigt, meine Leistungen ab Oktober 2012 um € 35,00 monatlich zu kürzen. Mir wird Gelegenheit gegeben, bis zum 24.09.2012 Stellung zu nehmen. Ich kann aber auf dieses Schreiben noch keinen Widerspruch einlegen, da es sich noch nicht um einen Verwaltungsakt handelt.

Was soll ich nun tun? Meine Idee ist, denen mitzuteilen, dass ich mich damit nicht einverstanden erkläre, die Liste beizufügen und erneut einen Antrag auf Übernahme der vollen Heizkosten zu stellen. Wenn dann die Ablehnung kommt, werde ich zum Anwalt gehen. Ist mein Plan so OK?

Liebe Grüße
Mondfrau
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Alt 10.09.2012, 00:17   #5
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Hallo noch mal zu später Stunde, mache dich hier bitte mal schlau über die Übernahme der HK. Wäre vielleicht auch nicht schlecht mal hier unter den SBG XII deine Fragen zu stellen.

So wie ich das hier sehe werden KM & NK voll übermommen.
HK müssen diese auch voll übernehmen, es sei denn man heizt Unwirtschaftlich, das hat aber das JC zu beweisen.
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Mal so nebenbei hat deine andere Wohnung mehr gekostet und was hat das JC dazu gesagt.
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Würde gerne mal die ausgefüllte Liste sehen.
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Hattest du einen Eigenanteil an der alten Wohnung zu leisten?
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Das mit den 35€ läst sich bestimmt auch regeln, hier zu aber zu den SGB XII wechseln.
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Wie du es nun machst das du die volle KDU bekommst steht hier noch in den Sternen, würde aber Klagen.
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Wichtig wäre auch noch Wohngegend und JC, haben hier schon zu viele auf deren Aussage vertraut.
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Mache dich bitte auch mal schlau zu den Thema Alleinerziehend, Behinderung, Lange Wohndauer
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Jetzt mal einfach so ein paar Infos.
Sorry, für das viele Holz, aber SGB XII und die Bedarfe sind zu verschieden:

http://www.elo-forum.org/attachments...ii-sgb-xii.pdf

http://www.elo-forum.org/attachments...-regelsatz.pdf

http://www.elo-forum.org/attachments...meinschaft.pdf

http://www.elo-forum.org/attachments...linien-kdu.pdf

http://www.elo-forum.org/attachments...sunterhalt.pdf

http://www.elo-forum.org/attachments...april_2010.pdf

http://www.elo-forum.org/attachments...g_zum_amt-.pdf

http://www.elo-forum.org/attachments...esamt_2012.pdf
__

Wer andern eine Grube gräbt, den schupst man selbst hinein! Übrigens, fachkundige SB`s im JC gibt es genauso häufig wie Schneebälle in der Hölle!
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Alt 10.09.2012, 03:14   #6
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@ Mondfrau , warum so eine hohe Nachzahlung gefordert wird ; wird nicht erklärt !

Auch nicht durch Sommer oder Wintermonate belegt .

Wie wurde hier der Verbrauch gemessen ?

Heizkostenmodule an den Heizkörpern ? Oder nur pauschal ?

Da du hier nur ergänzende Leistung beziehst ; stellt sich die Frage ob du Wohngeld beantragt hast ?

Vermutlich nicht . Das wird hier wohl berücksichtigt und angerechnet ?

Rückwirkend kann man so einen Antrag leider nicht stellen !

Ob du auf dem Klageweg etwas erreichen kannst bleibt wünschenswert .

Doch allzuviel Hoffnung solltest du dir nicht machen !
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Alt 10.09.2012, 07:25   #7
Mondfrau
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Guten Morgen, Gizmo,

vielen Dank für Deine Antwort. Sorry, ich wußte nicht, dass ich mich zu SGB XII-Fragen an ein anderes Forum wenden muss.

Zu Deinen Fragen:
Die neue Wohnung kostet € 66,00 mehr monatlich, ist aber mit 43 qm noch angemessen und wurde vom Sozialamt auch akzeptiert. Der Umzug vom Dachgeschoss ins Erdgeschoss war aufgrund meiner Behinderung notwendig und wurde anerkannt. Das JC hat sogar die Umzugskosten übernommen.

Ich weiß nicht, wie ich die Liste hier einstellen soll. Werde das mal versuchen.

Nein, für die alte Wohnung habe ich keinen Eigenanteil leisten müssen.

Ich halte diese Nachzahlungsforderung für völligen Unsinn und werde mich nicht auf diese Ratenzahlungen einlassen.

Wohngeld wäre in meinem Fall niedriger als der "Zuschuss" vom Sozialamt. Zum JC: Die Nebenkostenabrechnung für den Zeitraum, in dem ich noch HartzIV bezogen habe, ist von Anfang Juli. Da ich telefonisch auf Kostenübernahme-Nachfrage eine Absage bekam, bin ich damit zum Sozialamt gegangen. Nun sind wohl die Fristen verstrichen, um hier noch nachträglich einen schriftlichen Antrag beim JW zu stellen, oder?

Zum Thema Behinderung habe ich mich schon schlau gemacht, das kommt nur zum Tragen, wenn ich gehbehindert wäre - soweit ich jedenfalls weiß.

Danke für die Infos. Je mehr Infos ich bekommen kann, desto besser ist es doch.

Ich bin auch aufgrund eines Burnouts und Depressionen erwerbsunfähig und fühle mich den Ämtern gegenüber deswegen so allein etwas hilflos. Auch kann ich diese Gesetzestexte teilweise nicht verstehen, weil mir einfach die Konzentrationsfähigkeit fehlt. Ich werde mir auf jeden Fall einen Anwalt nehmen, wollte dies aber erst tun, wenn das Sozialamt aus dieser Sache einen Verwaltungsakt erstellt hat. Richtig? Oder soll ich jetzt schon zum Anwalt gehen?

Liebe Grüße
Mondfrau
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Alt 10.09.2012, 07:33   #8
Mondfrau
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Guten Morgen, con-er49,

vielen Dank für Deine Nachricht.

die hohe Nachzahlung ist entstanden, weil ich kurz nach der Heizperiode umgezogen bin. Die Heizkostenvorauszahlungen sind meines Wissens ja so angelegt, dass sie über das Jahr Mehr- und Minderkosten, die durch das Heizen in den Wintermonaten entstehen, ausgleichen sollen. Wird der Mietvertrag nun während einer laufenden Jahresabrechnung beendet, kann dieser Ausgleich durch die Sommermonate nicht mehr stattfinden. Das muss doch berücksichtigt werden. So sehe ich das jedenfalls, mhm, logisch wäre das doch, oder?

Der Verbrauch wurde direkt am Heizkörper gemessen. Wir hatten einen mächtig kalten Winter und außerdem sind die Energiekosten weltweit in die Höhe geschossen. Durch mein Heizverhalten sind diese hohen Nachzahlungen bestimmt nicht entstanden.

Wohngeld zu beziehen, wäre für mich eher ein Nachteil, da der Betrag niedriger wäre als die Aufstockung durch Grundsicherung.

Ich werde auf jeden Fall den Klageweg bestreiten. Für mich sind die Berechnungen des Sozialamtes völlig unlogisch. Es kann doch nicht sein, dass jemand, der während des laufenden Jahres umzieht, durch die Verschiebungen bei den Nebenkosten, dadurch Nachteile bekommt. Wäre ich nicht umgezogen, wären die Nachforderungen (bis zum 31.08.2012) in Höhe von € 208,00 im Rahmen gewesen.

Viele Grüße
Mondfrau
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Alt 10.09.2012, 07:52   #9
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Hallo,

noch eine kurze Info in eigener Sache. Ich werde mir Hilfe beim Sozialverband holen und dort beitreten, der hat sogar eine Außenstelle hier in meiner Stadt. Sorry, für meine Verwirrung - nervt mich selber.

LG Mondfrau
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Alt 10.09.2012, 10:42   #10
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"noch eine kurze Info in eigener Sache. Ich werde mir Hilfe beim Sozialverband holen und dort beitreten, der hat sogar eine Außenstelle hier in meiner Stadt. Sorry, für meine Verwirrung - nervt mich selber"

----- Super sofort hin, die werden dir helfen.

Die neue Wohnung kostet € 66,00 mehr monatlich, ist aber mit 43 qm noch angemessen und wurde vom Sozialamt auch akzeptiert. Der Umzug vom Dachgeschoss ins Erdgeschoss war aufgrund meiner Behinderung notwendig und wurde anerkannt. Das JC hat sogar die Umzugskosten übernommen.

---- Hast du da was Schriftliches?

Da ich telefonisch auf Kostenübernahme-Nachfrage eine Absage bekam, bin ich damit zum Sozialamt gegangen. Nun sind wohl die Fristen verstrichen, um hier noch nachträglich einen schriftlichen Antrag beim JW zu stellen, oder?

---- Nie was Telefonisch machen! ausser ein Termin absprechen. Immer Schriftlich!!!!!!!!
Schriftliche Übernahme der Kosten fordern, hier kann auch noch § 44 SGB X Überprüfungsantrag gestellt werden.
Abgabe nur mit Stempel auf der Kopie des Schreibens.

Ich bin auch aufgrund eines Burnouts und Depressionen erwerbsunfähig und fühle mich den Ämtern gegenüber deswegen so allein etwas hilflos. Auch kann ich diese Gesetzestexte teilweise nicht verstehen, weil mir einfach die Konzentrationsfähigkeit fehlt. Ich werde mir auf jeden Fall einen Anwalt nehmen, wollte dies aber erst tun, wenn das Sozialamt aus dieser Sache einen Verwaltungsakt erstellt hat. Richtig? Oder soll ich jetzt schon zum Anwalt gehen?

----- Gehe bitte zu deinem Arzt und lasse dir ein Atest geben das du wenn du Umziehen mußt noch schlimmmere Depressionen etc bekommen wirdst, Arzt wird schon wissen was da rein muß. Dann brauchst du nicht Umziehen. Hier gibt es dazu schon einige Post, habe aber leider kein Link zur Hand, vielleicht ein anderer Elo.
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Alt 10.09.2012, 12:12   #11
Mondfrau
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Hallo Gizmo,

Du bist echt klasse. Vielen Dank für Deinen unermüdlichen Einsatz für meine Belange.

Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Mit der neuen Wohnung ist alles in Ordnung, ich soll auch nicht umziehen. Es geht lediglich um die hohen Heizkosten aus der alten Wohnung, die ja noch vom JC bezahlt worden ist. Schriftlich ist mir der Umzug inkl. Umzugskosten seinerzeit vom JC bewilligt worden.

Hey, das ist ja mal ein Tip. Es geht also doch noch nachträglich, die Kostenübernahme zu beantragen? Wunderbar!! Der Antrag ist bereits erstellt und geht morgen zusammen mit einer Kopie der Nebenkostenabrechnung zum JC. Ja, ich werde mir den Empfang quittieren lassen. Danke für den Hinweis.

Atest habe ich vom Gutachter der Rentenversicherung und diverse andere. Aber wie gesagt, die wollen mich ja nicht aus der Wohnung raushaben, sondern lediglich die Nachzahlung der Nebenkosten nicht übernehmen. Wenn das JC diese Kosten nun doch noch nachträglich übernimmt, wäre ja alles paletti.

Ich bin nun schon etwas ruhiger und habe hier - insbesondere durch Deine Beiträge - auch erfahren dürfen, dass ich Rechte habe und mich nicht kleinbügeln lassen muss.

Herzlichen Dank dafür.

Liebe Grüße
die Mondfrau
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Alt 10.09.2012, 15:17   #12
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----- Gehe bitte zu deinem Arzt und lasse dir ein Atest geben das du wenn du Umziehen mußt noch schlimmmere Depressionen etc bekommen wirdst, Arzt wird schon wissen was da rein muß. Dann brauchst du nicht Umziehen. Hier gibt es dazu schon einige Post, habe aber leider kein Link zur Hand, vielleicht ein anderer Elo.

Jetzt noch mal, mit dem Atest vom Arzt braucht du nicht Umziehen und auch keine Kostensenkung hinnehmen, das heißt volle Kostenübernahme der KDU. Das läuft halt so! Ich bin mit der Durchsetzung durch Atest vom Arzt mit WIE AM BESTEN MACHEN noch nicht so bewandert, weis nur das es geht.

Ich hoffe ein anderer Elo kann hier mehr zu sagen.
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Alt 10.09.2012, 16:02   #13
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Emailadresse berichtigen!
 
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Zitat von Mondfrau Beitrag anzeigen
(...) Ich bin im Jahr 2011 zum 01.05.2011 in eine andere Wohnung im selben Haus gezogen. (...) per 01.05.11 eine volle Erwerbsunfähigkeitsrente zugesprochen, bei HartzIV flog ich darauf hin raus und landete beim Sozialamt.

(...) Vor ein paar Wochen habe ich von der Hausverwaltung zwei Nebenkostenabrechnungen für das Jahr 2011 erhalten. Eine für die Wohnung, in der ich vom 01.01. bis 30.04.11 (Whg. Nr. 1) gewohnt habe

Dies ist grundsätzlich nicht zu beanstanden, aber: Ich setze voraus, das die Abrechnung fehlerfrei erstellt, nachvollziehbar und die Forderung aus dem Abrechnungszeitraum insgesamt berechtigt ist. In den seltensten Fällen (nachfolgend 1) erfüllen, meiner Erfahrung nach, die Abrechnungen den vorgenannten Voraussetzungen, da die einbezogenen Kosten bezüglich dessen Nachweis über die Ausgaben (Rechnungstellungen) nicht, bzw. noch nicht vorliegen.

und eine für die jetzige Wohnung, allerdings nur für die Zeit vom 01.05. bis 31.08.11

Auch hier setze ich zunächst voraus, das die Abrechnung fehlerfrei erstellt, nachvollziehbar und die Ergebnisse daraus zutreffen (siehe oben zu 1). Und es kommt auch darauf an, ob der Abrechnungszeitraum (1.5. bis 1.8. trotz Guthaben) beanstandungsfähig ist. D. h., sofern keine finanzielle Nachteile erkennbar sind, würde ich es durchlaufen lassen.

(...) Da meine Wohnung zum 01.09.2011 verkauft worden ist, bekomme ich die Nebenkostenabrechnung für den Zeitraum vom 01.09. bis 31.12.11 nun von meiner neuen Vermieterin, liegt aber noch nicht vor.

Ja, diese wirst Du bis zum 31.12.2013 erhalten - siehe auch, wie oben unter 1 dargestellt.

(...) Die ARGE, die für mich in der Zeit vom 01.01. bis 30.04.11 noch zuständig war, verweigerte mir gleich am Telefon die Kostenübernahme

Ich setze hier zunächst voraus, das die Abrechnung fehlerfrei erstellt, nachvollziehbar und die Forderung berechtigt ist (1).

Eine mündliche Verweigerung der Kostenübernahme ist - wie hier im Forum laufend darauf hingewiesen wird - nicht's wert. Daher gilt: Alle Anträge nur in schriftlicher Form (gesicherte Zustellung) und bei Antwort ausschließlich auf die Schriftform bestehen.

und verwies an das Sozialamt.

Dies ist meiner Ansicht nach richtig. Zuständig für die Nachzahlung ist hier das Sozialamt, denn zum Zeitpunkt der Forderung war dieses zuständig und somit auch zur Übernahme (bei entsprechender Beantragung - und nicht unwirtschaftlich) verpflichtet. Also; schriftlich beantragen und bei Ablehnung/Weigerung ggf. auf Zahlung verklagen. Und - über die gerichtliche Rechtsberatungshilfe vorab anwaltliche Fachberatung einholen.

(...) Abrechnung für Whg. 2 ergibt ein Guthaben von € 268,06. (...)

Dieses Guthaben steht, sofern dessen Vorauszahlung über das Sozialamt erbracht wurde, Dir nicht zu. Sofern die Summe vereinnahmt ist/wurde, kann eine Verrechnung mit der laufenden Hilfe vorgenommen werden.

Nun erhielt ich am Donnerstag ein Schreiben des Sozialamtes, in dem mir für die Whg. Nr. 1 eine Beihilfe in Höhe von € 43,46 anerkannt wird

Bitte stelle das Schreiben anonymisiert hier ins Forum und lege umgehend Widerspruch ein (Rechtsberatungshilfe und ggf. klagen - siehe wie oben).

und ich gleichzeitig aufgefordert werde, das gesamte Guthaben abzgl. der Beihilfe - also € 224,60 zurück zu erstatten. (...)

Sofern der Betrag noch nicht vereinnahmt wurde, ist eine Rückzahlung nicht möglich - siehe oben.

Nun meine Fragen: 1. Ist es rechtens, diese beiden Abrechnungen getrennt voneinander zu betrachten und die Heizperioden (Sommer-Wintermonate) völlig außer acht zu lassen?

Bei Wohnungswechsel (auch) im WE-Vermieterbestand ist getrennt abzurechnen, denn das Mietverhältnis über die alte Wohnung wurde ja ordnungsgemäß beendet. Zu den Abrechnungsvoraussetzungen, siehe oben, unten und (1).

Meiner Meinung nach dürfte eine Nebenkostenabrechnung nur für ein gesamtes Kalenderjahr betrachtet und verrechnet werden.

Bei Wohnungswechsel (Vermieterbestsand) kann im gegenseitigen Einvernehmen separat abgerechnet werden. Meiner Meinung nach spricht nichts dagegen wenn die Voraussetzungen gegeben sind (siehe zu 1, oben)

Eigentlich kann doch eine ordnungsgemäße Gegenüberstellung der Vorauszahlungen und tatsächlich entstandenen Kosten erst erstellt werden, wenn die Angaben für das gesamte Jahr vorliegen, oder ?

Grundsätzlich ja, aber es kann durchaus sein, das die über Dritte erbrachten Leistungen (Ausgaben beim Vermieter) entsprechend schon abgerechnet und somit nachgewiesen werden können - siehe oben und unter 1)

2. Ich bekomme eine Erwerbsunfähigkeitsrente in Höhe von € 590,00 und zahle von der Miete (€ 396,00) € 220,00 selbst, die Restsumme von € 176,00 zahlt das Sozialamt direkt an meine Vermieterin hinzu. Wieso fordern die jetzt das volle Guthaben zurück, wenn sie doch nicht einmal 50% der Kosten bezahlt haben ?

Diese Frage müsste das Sozialamt beantworten - siehe auch oben.

Ich bin der Ansicht: Soweit die tatsächlichen Vorauszahlungen des Leistungsberechtigten für die Bedarfe für Unterkunft bzw. Heizung die Summe der jeweils gewährten Abschläge während des Abrechnungszeitraumes übersteigen und der Leistungsberechtigte offensichtlich aus eigenen Mitteln (z.B. Regelbedarfe, Mehrbedarfe, nicht anrechenbares Einkommen etc.) die erhöhten Abschläge finanziert hat, ist dieser übersteigende Anteil nicht als Guthaben anzurechnen. Dies gilt auch für das Sozialamt.

(...) Im Moment stellt sich das für mich so dar, dass ich an die Hausverwaltung die Differenzsumme aus den beiden vorliegenden Nebenkostenabrechnungen von € 208,00 und darüber hinaus noch das vermeintlich erzielte Guthaben an das Sozialamt zurückzahlen muss. (...) ich habe diese angebliche Geld aus dem Guthaben ja nie erhalten

Siehe oben.

(...) Guthaben ja nie erhalten weil das die Hausverwaltung gegen die geforderte Nachzahlung gebucht hat (wie es doch auch logisch wäre, oder?) (...)

Ja was denn nun, hat es oder nicht ? Logisch wäre dies nicht, da ein Wohnungswechsel erfolgte und eine schriftliche Aufrechnungserklärung, was mit dem Guthaben passiert, wohl nicht vorliegt. Das Guthaben sollte eingefordert werden.

(...) wenn die 3. Nebenkostenabrechnung meiner neuen Vermieterin ebenfalls ein Guthaben aufweist.

Dann ist diesen Guthaben - ohne wenn und aber - auszukehren. Als Mieter würde ich persönlich aufgrund des Guthaben, die künftigen Vorauszahlungen entsprechend herabsetzen und dies vorab schriftlich gegenüber der Vermieterin ankündigen. Ferner dies dem Sozialamt, der guten Ordnung halber, zur Kenntnis geben (schriftlich).
Noch Fragen, da ich teilweise nur allgemein antworten kann und die Abrechnungen (auch vergangene Zeiträume) nicht kenne.
__

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit (Ebner-Eschenbach)
lpadoc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2012, 19:35   #14
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Hallo Ipadoc,

vielen Dank für Deine Nachricht, gern schreibe ich dazu noch etwas mehr.

Die Nebenkostenabrechnungen sind in Ordnung, ich habe sie mit den Vorjahresabrechnungen verglichen und keine besonderen Veränderungen festgestellt - bis auf eine, sehr gravierende Veränderung bei den Heizkosten. Ich habe mir heute die Mühe gemacht und eine Exceltabelle erstellt, in der ich die Heizkosten des Jahres 2010 mit denen des Jahres 2011 verglichen habe. Zu meiner großen Überraschung sind die Heizkosten um 60,56% angestiegen. Dies liegt einfach an der Tatsache, dass der Preis für Brennstoffe extrem explodiert ist. Und allein darin liegt auch schon die hohe Nachzahlungsforderung begründet. Es liegt also nicht an meinem Fehlverhalten, dass meine Heizkosten in 2011 so dermaßen hoch gewesen sind. Hinzu kommt, dass wir 2010/2011 einen extrem strengen Winter hatten mit wiederholtem Dauerfrost. Nun stellt sich die Frage, welche Kosten "angemessen" sind. Das Sozialamt geht von einer Obergrenze von € 49,00 monatlich aus. Die tatsächlichen Kosten beliefen sich aber auf € 159,00 in der Heizperiode. Was nun? Muss ich allein die Mehrkosten tragen? Ist es nicht vielleicht eher so, dass die Sozialämter und Jobcenter ihre Pauschalen den tatsächlichen Kosten endlich einmal anpassen müssten?

Zu der fehlenden Nebenkostenabrechnung aus 2011 müsste ich doch eigentlich bis Ende diesen Jahres eine Abrechnung vorliegen haben und nicht erst per 31.12.2013? Ich dachte, der Vermieter hat ein Jahr Zeit, die Nebenkostenabrechnung zu erstellen, bevor sie verfällt.

Nachträglicher Antrag auf Kostenübernahme durch das JC: Wie Gizmo schon geschrieben hat, gibt es diesen § 44 SGB X, der besagt, dass auch nachträglich die Übernahme der tatsächlichen Kosten beantragt werden kann. Ich werde jedenfalls versuchen, das Geld vom Jobcenter zu bekommen.

Ich bin der Ansicht: Soweit die tatsächlichen Vorauszahlungen des Leistungsberechtigten für die Bedarfe für Unterkunft bzw. Heizung die Summe der jeweils gewährten Abschläge während des Abrechnungszeitraumes übersteigen und der Leistungsberechtigte offensichtlich aus eigenen Mitteln (z.B. Regelbedarfe, Mehrbedarfe, nicht anrechenbares Einkommen etc.) die erhöhten Abschläge finanziert hat, ist dieser übersteigende Anteil nicht als Guthaben anzurechnen. Dies gilt auch für das Sozialamt.

Diesen Absatz verstehe ich nicht. Sorry. Ich habe keine erhöhten Abschläge finanziert, deswegen ja diese hohe Nachzahlungsforderung. Die tatsächlichen Kosten sind weitaus höher ausgefallen (siehe Heizkosten).

Ja was denn nun, hat es oder nicht ? Logisch wäre dies nicht, da ein Wohnungswechsel erfolgte und eine schriftliche Aufrechnungserklärung, was mit dem Guthaben passiert, wohl nicht vorliegt. Das Guthaben sollte eingefordert werden.

Beide Wohnungen liegen im selben Haus und werden von einer Hausverwaltung betreut. Die erste Abrechnung ergibt eine Nachzahlung von € 476,88, die zweite ein Guthaben von € 268,06. Die Hausverwaltung hat mir das Guthaben NICHT AUSGEZAHLT, darf sie ja gar nicht, wenn die Wohnung über Leistungsträger finanziert wird. Die Hausverwaltung hat die Forderung gegen das Guthaben verrechnet. Somit ist ein Restbetrag von € 208,80 von mir zu zahlen. Zusätzlich soll ich dem Sozialamt jetzt das Guthaben zurückerstatten. Das verwirrt mich komplett. Ich kann gar nicht mehr nachvollziehen, ob das überhaupt alles noch logisch nachvollziehbar ist. Für mich gerade nicht. Hätte ich dem Sozialamt diese Nebenkostenabrechnungen nicht vorgelegt, hätte ich die € 208,80 selbst bezahlt und gut wäre es gewesen.

Dann ist diesen Guthaben - ohne wenn und aber - auszukehren.

Was bedeutet das, "Guthaben auskehren". Ich kenne diesen Begriff nicht.

Vielen Dank schon einmal im voraus.

Viele Grüße
Mondfrau
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Alt 10.09.2012, 20:01   #15
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Standard AW: Nebenkostenabrechnungen-Chaos durch Umzug

Zitat von Mondfrau Beitrag anzeigen
(...) Guthaben NICHT AUSGEZAHLT, darf sie ja gar nicht, wenn die Wohnung über Leistungsträger finanziert wird.

Das halte ich für ein Gerücht. Nicht das Sozialamt ist Miet-Vertragspartner/in sondern Du. Oder gibt es irgend etwas schriftliches in der Hinsicht, das ein eventuelles Guthaben aus Neben- und Heizkosten-Vorauszahlungen gegenüber dem Sozialamt abgetreten ist ?

Die Hausverwaltung hat die Forderung gegen das Guthaben verrechnet.

Siehe oben - Aufrechnung muss erklärt und begründet werden - warum keine Rückzahlung möglich ist. Denn ansonsten könnten Dir als Mieterin nicht unerhebliche Rechtsnachteile entstehen. Oder war/ist der Alteigentümer "klamm bei Kasse" ?

Somit ist ein Restbetrag von € 208,80 von mir zu zahlen. Zusätzlich soll ich dem Sozialamt jetzt das Guthaben zurückerstatten.

Siehe oben

(...) Hätte ich dem Sozialamt diese Nebenkostenabrechnungen nicht vorgelegt, hätte ich die € 208,80 selbst bezahlt und gut wäre es gewesen.

Warum möchtest Du auf mögliche Leistungen verzichten ?

Was bedeutet das, "Guthaben auskehren". Ich kenne diesen Begriff nicht.

Zu zahlen/rückerstatten
Noch Fragen ?
__

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Alt 10.09.2012, 20:16   #16
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Standard AW: Nebenkostenabrechnungen-Chaos durch Umzug

Zitat von Mondfrau Beitrag anzeigen
(...) Zu der fehlenden Nebenkostenabrechnung aus 2011 müsste ich doch eigentlich bis Ende diesen Jahres eine Abrechnung vorliegen haben und nicht erst per 31.12.2013 ?
Ja, bis Ende 2012 - sorry, Schreibfehler.
__

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Alt 10.09.2012, 20:42   #17
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Mondfrau Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Nebenkostenabrechnungen-Chaos durch Umzug

Hallo Ipadoc,

ja ich habe noch eine Frage ... irgendwie habe ich das Gefühl, in diesem ganzen Hin und Her steckt der Wurm drin, ich komme bloß nicht drauf. Weißt Du vielleicht, woran das liegen mag? Oder jemand anderes hier? Vielleicht ist meine Logik auch gerade auf Urlaub ... mhm.

Ich habe die Wohnung(en) nur bekommen, wenn ich mich damit einverstanden erkläre, dass die Mietzahlung direkt von der ARGE, bzw. jetzt vom Sozialamt an den Vermieter gezahlt wird. Ja, dafür habe ich eine gesonderte Erklärung unterzeichnen müssen. So wird das hier im Kreis üblicherweise gehandhabt. Guthaben darf der Vermieter nur mit dem Einverständnis des ARGE, bzw. des Sozialamtes auszahlen.

Warum möchtest Du auf mögliche Leistungen verzichten ?

Weil ich jetzt neben den € 208,80 (Restforderung aus der Verrechnung) an die Hausverwaltung eben auch dieses angebliche Guthaben zurückzahlen muss - das ja nur auf dem Papier besteht, weil die Hausverwaltung ihre Nachforderung und das Guthaben gegeneinander verrechnet haben. Wenn ich dem Sozialamt das Guthaben in Raten bezahle, müsste ich statt der 208,80 mehr als das doppelte = € 476,88 zahlen. Kratz am Kopf.

Viele Grüße
die Mondfrau
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Alt 10.09.2012, 21:01   #18
gizmo
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Lege dir hier mal eine *.doc mit Tabelle in die Anlage, so das du alle Daten eingeben kannst.

Tabelle:
http://www.elo-forum.org/attachment....1&d=1347307554

Laden der Tabelle:
1. Rechte Maustaste auf url(Blau) klicken.
2. Im neuem Fenster öffnen klicken.
3. öffnen klicken
4. unter neuem Namen auf PC speichern(Ordner merken wo die *.doc gespeichert wird)

-------5. Tabelle unter dem neuen Namen in deinem Ordner(= Ordner merken wo die *.doc gespeichert wird)öffnen.
-------6. Tabelle erstellen
-------7. Tabelle speichern
8. In Elo Post öffnen
9. Elo Post Antworten öffnen(Erweiterte Eingabe)
10. Runter scollen, bis "Anhänge verwalten" erscheint.
11."Anhänge verwalten" klicken
12. Durchsuchen klicken
13.Ordner(= Ordner merken wo die *.doc gespeichert ist) öffnen
14. *.doc anklicken
15. Hochladen klicken.
-------Text eingeben das die Tabelle im Anhang liegt und Scheibtext eingeben.

Ich denke so geht es.

Angehängte Dateien
Dateityp: doc Tabelle-00.doc (66,5 KB, 297x aufgerufen)
__

Wer andern eine Grube gräbt, den schupst man selbst hinein! Übrigens, fachkundige SB`s im JC gibt es genauso häufig wie Schneebälle in der Hölle!
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Alt 10.09.2012, 21:37   #19
Mondfrau
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Mondfrau Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Nebenkostenabrechnungen-Chaos durch Umzug

Hallo Gizmo,

ich habe jetzt die beiden pdf-Dateien angehängt:
- Heizkostenvergleich 2010 zu 2011 (Jan.-April)
- Aufstellung der Nebenkosten für beide Wohnungen getrennt.

Ich hoffe, Du kannst damit etwas anfangen ... ich verliere jetzt echt langsam den Überblick.

Liebe Grüße
die Mondfrau

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Sozialamt Heizkostenvergleich 2010 und 2011 10.09.2012.pdf (76,3 KB, 135x aufgerufen)
Dateityp: pdf Sozialamt Nebenkosten-Tabelle 2011 neutral.pdf (46,1 KB, 108x aufgerufen)
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Alt 10.09.2012, 21:40   #20
Mondfrau
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Hi Gismo,
Danke Dir sehr für Deine Mühe. Ich hatte die Tabellen ja schon fertig, habe bloß ein bisschen gebraucht, um sie hier einzustellen.
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Alt 10.09.2012, 22:23   #21
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knuddi80
Standard AW: Nebenkostenabrechnungen-Chaos durch Umzug

Die Nebenkostenabrechnung 2011 ist falsch.

Es kann niemals ein Betrag von 23000,00 € auf 4 Monate sein!!!

Man hat hier einfach vergessen die Gesamtsumme 23000,00 € auf 4 Monate aufzuteilen.

19000,00 € Jan 2010 bis Dez. 2010
23000,00 € ??? Jan 2010 bis April 2011

müsste also 23809,00 durch 12Monate ma 4 Monate sein =7936,44€ Gesamtkosten
davon 50 % Grundkosten 3968,22 € /1270,76 Wohnfläche Gesamt = 3,1227 Einheit* 31 Wohnfläche = 96,80 €
davon 50 % Verbrauch 3968,22 /872,499 Gesamt Einheiten Haus =4,548 Einheit *35,143 Verbrauchte Einheiten 159,83 €

96,80 € +159,83 € =256,63 € Gesamte Heizkosten 01.01 -30.04.2011!!!!

Also ich würde den Vermieter auffordern eine neue Abrechnung vorzulegen...
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Alt 10.09.2012, 22:26   #22
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Zitat von Mondfrau Beitrag anzeigen
(...) Weil ich jetzt neben den € 208,80 (Restforderung aus der Verrechnung) an die Hausverwaltung eben auch dieses angebliche Guthaben zurückzahlen muss - das ja nur auf dem Papier besteht, weil die Hausverwaltung ihre Nachforderung und das Guthaben gegeneinander verrechnet haben.

Wieso nur auf dem Papier und wo soll der "Wurm" stecken ? Wenn also die Gutschrift aus 1.5. - 30.8.2011 und somit eine erfolge Aufrechnung mit Forderung aus 1.1. bis 30.4.2011 (vorbehaltlich meiner obigen Ausführungen) erfolgte (siehe auch mögliche nebenvertragliche Vereinbarung) so bleibt es dennoch bei einer Nachzahlung in Höhe von 208,80 €.

In diesem Falle hat das Sozialamt die Rest-Nachzahlung zu tragen, bzw. es ist vorab ein entsprechender schriftlicher Antrag zu stellen
Also, ich würde einen Übernahmeantrag wg. der Restforderung stellen und die eventuelle Ablehnung hier anonymisiert bitte ins Forum stellen. Und - warum solltest Du etwas ratenweise zurück ans Sozialamt zahlen, was Dir nicht zugeflossen ist - dies ist mir nicht erklärlich. Entscheidend ist doch, was "unter dem Strich" als berechtigte Forderung, aus den erstellten Abrechnungen, dem alten Vermieter rechtmäßig (siehe oben) zusteht. Eine "Doc.-Tabelle", dessen Sinn keiner versteht, hilft hier auch nicht weiter !

Abschließend eine Nachfrage bezüglich Wohnungs- und Eigentümerwechsel, rein interessenhalber:

Wurde wegen Wohnungswechsel ein neuer schriftlicher Mietvertrag geschlossen ? Falls nein, wie wurde dies dann geregelt ? Und: Wurde mit dem neuen Eigentümer ein neuer Mietvertrag und eine neue Vereinbarung (Zahlung-Miete, NK/HzK u.s.w.) geschlossen oder als bereits gegeben (Alteigentümer) übernommen ? Gutes Nächtle
__

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Alt 10.09.2012, 22:50   #23
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Hi, nenne die erste Tabelle SHK und die zweite SNK.

Frage, die HK aus der SHK Tabelle werden auch mit bei den NK in der Tabelle SNK aufgeführt, sind da allso mit drin? Verstehe ich das so richtig?

Bitte gehe davon weg das das JC so rechnet!!!!!

Für das JC unter SGB II oder SGB XII gibt es nur die KM /NK/HK. So wie ich das bei dir bis jetzt sehe wird die KM als angemessen angesehen. die NK werden durch die Anerkennung und Verrechnung der 43,46€ auch voll anerkannt. Hier bleiben also nur noch die HK über und die müssen in voller Höhe bezahlt werden, es sei den du hast Unwirtschaftlich geheizt.

Jetzt noch mal, das Spiel ist es das das JC dich versucht unter Druck zu setzen, die wissen das du in deiner Wohngegend wohnen bleiben möchtest. Du muß einen Schrieb gekommen haben das du deine Kosten senken sollst, kannst du den hier Posten?, wenn du ihn hast!??

Bitte mache stumpf eine Tabelle zu WM Mietvertrag, wenn du es kannst dann aufteilen in KM/NK/HK.

Dann eine Tabelle JC SGBII Wohnung anerkannte(gezahlte) KM/NK/HK und Eigenanteil an der KDU(KM/NK/HK)wenn du es bestimmen kannst.

und

Dann eine Tabelle JC SGBXII Wohnung anerkannte (gezahlte)KM/NK/HK und Eigenanteil an der KDU(KM/NK/HK)wenn du es bestimmen kannst.

und dann schauen wir mal wie das mit der Verrechnung aussieht.
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Alt 10.09.2012, 23:16   #24
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Hallo Ipadoc,

ich glaube, gaaaanz langsam gibt sich der Wurm zu erkennen ...

[I]Wieso nur auf dem Papier und wo soll der "Wurm" stecken ? Wenn also die Gutschrift aus 1.5. - 30.8.2011 und somit eine erfolge Aufrechnung mit Forderung aus 1.1. bis 30.4.2011 (vorbehaltlich meiner obigen Ausführungen) erfolgte (siehe auch mögliche nebenvertragliche Vereinbarung) so bleibt es dennoch bei einer Nachzahlung in Höhe von 208,80 €.]

In diesem Falle hat das Sozialamt die Rest-Nachzahlung zu tragen, bzw. es ist vorab ein entsprechender schriftlicher Antrag zu stellen [/I

Genau das habe ich Anfang Juli getan. Die Übernahme der nachzuzahlenden Nebenkosten in Höhe von € 208,80 beantragt. Daraufhin kam als Antwort (ich kann nicht scannen, daher tippe ich den Brief ab):

Anhörung nach § 24 SGB, X

Sehr geehrte Frau,
Sie haben mir Ihre Betriebs- und Heizkostenabrechnung für das Jahr 2011 vorgelegt. Daraufhin habe ich eine entsprechende Prüfung vorgenommen, in welchem Umfang hierfür eine Beihilfe gewährt werden könnte. Hierbei stellte sich heraus, dass sich aufgrund der vorgelegten Unterlagen ein Erstattungsbetrag von € 224,60 zugunsten der Stadt ... ergeben hat.
Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie, mir mitzuteilen, wie Sie die Erstattung aus der vorgelegten Abrechnung des Jahres 2011 vornehmen möchten. Sollte ich von Ihnen keine Rückäußerung erhalten, beabsichtige ich, die Erstattung in Höhe von € 224,60 mit Ihren laufenden Leistungen ab Monat Oktober 2012 in Raten von € 35,00 nach dem SGB XII zu verrechnen.
Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei der Anhörung noch nicht um einen Verwaltungsakt handelt. Sie können daher keinen Widerspruch dagegen einlegen. Andererseits ist es Ihnen natürlich freigestellt, sich zur Angelegenheit zu äußern oder nicht.
MFG


Ohne Worte.

Und - warum solltest Du etwas ratenweise zurück ans Sozialamt zahlen, was Dir nicht zugeflossen ist - dies ist mir nicht erklärlich. Entscheidend ist doch, was "unter dem Strich" als berechtigte Forderung, aus den erstellten Abrechnungen, dem alten Vermieter rechtmäßig (siehe oben) zusteht.

Genau darum geht es!!! Es ist mir genauso unverständlich wie Dir. Warum soll ich etwas zurückzahlen, was ich nie bekommen habe? Puh, also ist mein Gehirn doch noch nicht im Altersheim.

Eine "Doc.-Tabelle", dessen Sinn keiner versteht, hilft hier auch nicht weiter !
Sorry, das war ein Versehen.

Ja, mit der neuen Wohnung gab es auch einen neuen Mietvertrag, anderer Eigentümer, andere Vereinbarungen.

Gute Nacht und herzlichen Dank.
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Alt 10.09.2012, 23:24   #25
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Hallo Gizmo,

vielen Dank für Deine Antwort. Ich mag keine Tabellen mehr schreiben, blicke das alles nicht wirklich. Die Übernahme der Heizkosten wird komplett abgelehnt. Ich habe nicht unwirtschaftlich gehandelt, die Energiepreise sind einfach nur explodiert. Es wurde bis auf die € 43,46 NK nichts anerkannt, im Gegenteil, es werden € 224,60 zurück verlangt.

Ich bin nicht mehr beim JC. Ich bekomme seit Mai 2011 Erwerbsunfähigkeitsrente, die mit Grundsicherung aufgestockt wird. Ich habe auch kein Schreiben bekommen, dass ich meine Kosten senken soll und niemand verlangt von mir, dass ich umziehe. Alles gut. Nur die Nachzahlungen werden nicht übernommen. Das ist alles. Sorry, wenn ich mich so unklar ausgedrückt haben sollte.

Lieben Dank für Deine Hilfe und eine gute Nacht.

die Mondfrau
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