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Start > > > -> Gastherme: Heizung und Stromverbrauch

KDU - Heiz-, Energie- und Nebenkosten Hier kommt alles zu jeder Art Wohnungsnebenkosten hinein.


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Alt 27.07.2011, 12:44   #1
ge-ka->Emailproblem
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ge-ka
Standard Gastherme: Heizung und Stromverbrauch

Hallo!
Im Hause ist eine Gastherme, welche überwiegend zur Heizung benötigt wird. Ein Teil des Heißwassers wird ebenfalls mit diesem Gerät erzeugt, Heißwasser kommt jedoch auch aus einem Untertischspeicher. Nach aktueller Rechtsprechung ist der zur Heizung erforderliche Strom als Kosten der Unterkunft anzusetzen. Dem Berechnungsbogen ist leider nicht zu entnehmen, ob dieser Stromverbrauch als KdU berücksichtigt wurde. Eine schriftliche Nachfrage, auch zu anderen Fragen, wurde, was den Punkt Gastherme/Stromverbrauch betrifft, nicht beantwortet. Was ist das zielführendste Mittel, hier Klarheit zu bekommen? Ich dachte daran, den Leistungsbescheid, was den Punkt KdU betrifft, in Widerspruch gehen zu lassen. Hat jemand eine bessere Idee? Danke!
__

Nicht weil es wichtig wäre will ich etwas wissen, sondern weil ich es wissen will.
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Alt 27.07.2011, 13:08   #2
gelibeh
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Standard AW: Gastherme: Heizung und Stromverbrauch

Dem Berechnungsbogen wirst Du auch nichts entnehmen können. Bei dem Urteil des BSG wurde auch an das Landessozialgericht zurückverwiesen, weil die Stromkosten der Thermenregelung/Umwälzpumpe erst ermittelt werden muss. Erst wenn das ermittelt ist, weiß die ARGE was sie zahlen muss.

Ich habe mir vom Hersteller der Therme die elektrische Leistungsaufnahme der Punpe und der Thermenregelung schicken lassen. Dann hat man zumindesten was, womit man rechnen kann.

Und klar, Widerspruch/Überprüfungsantrag
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§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 27.07.2011, 15:08   #3
ge-ka->Emailproblem
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ge-ka
Standard AW: Gastherme: Heizung und Stromverbrauch

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Dem Berechnungsbogen wirst Du auch nichts entnehmen können. Bei dem Urteil des BSG wurde auch an das Landessozialgericht zurückverwiesen, weil die Stromkosten der Thermenregelung/Umwälzpumpe erst ermittelt werden muss. Erst wenn das ermittelt ist, weiß die ARGE was sie zahlen muss.

Ich habe mir vom Hersteller der Therme die elektrische Leistungsaufnahme der Punpe und der Thermenregelung schicken lassen. Dann hat man zumindesten was, womit man rechnen kann.

Und klar, Widerspruch/Überprüfungsantrag
Jut und Dank!
Die Leistungsaufnahme der Pumpe (nicht des Gerätes!) ist auf selbiger vermerkt. GENAU wird sich aber der Verbrauch nie ermitteln lassen, es sei denn es werden zwei Stromzähler eingebaut, welche den Stromverbrauch a) für den zur Heizung benötigten und b) den zur Heißwasserbereitung erforderlichen Stromverbrauch messen. Technisch nicht möglich, jedenfalls bei diesem Gerät aus dem letzten Jahrtausend... Da wird wohl pauschaliert werden müssen...**GG** Hei, welch ein Irrwitz....
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Nicht weil es wichtig wäre will ich etwas wissen, sondern weil ich es wissen will.
ge-ka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2011, 17:51   #4
hannarichter->Emailproblem
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hannarichter
Standard AW: Gastherme: Heizung und Stromverbrauch

Zitat von ge-ka Beitrag anzeigen
Jut und Dank!
Die Leistungsaufnahme der Pumpe (nicht des Gerätes!) ist auf selbiger vermerkt. GENAU wird sich aber der Verbrauch nie ermitteln lassen, es sei denn es werden zwei Stromzähler eingebaut, welche den Stromverbrauch a) für den zur Heizung benötigten und b) den zur Heißwasserbereitung erforderlichen Stromverbrauch messen. Technisch nicht möglich, jedenfalls bei diesem Gerät aus dem letzten Jahrtausend... Da wird wohl pauschaliert werden müssen...**GG** Hei, welch ein Irrwitz....
Wo ist das Problem? In der Regelleistung sind doch die eizelnen Positionen aufgeführt. Frau VDL hat berechnet dass für Strom 28 € aufgewendet werden dürfen. Also, alles was darüber liegt zahlt erst mal die Arge. Denn, wovon solltest du den über der 28 € liegenden Stromkostenrechnung zahlen. Zur Not eben ein Nulldarlehen. Also nicht rückzahlbar. Hier haben verschiedene User ausführlich darüber berichtet. Und Erfolg damit gehabt. Einfach mal lesen.
hannarichter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2011, 18:23   #5
ge-ka->Emailproblem
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ge-ka
Standard AW: Gastherme: Heizung und Stromverbrauch

Zitat von hannarichter Beitrag anzeigen
Wo ist das Problem? In der Regelleistung sind doch die eizelnen Positionen aufgeführt. Frau VDL hat berechnet dass für Strom 28 € aufgewendet werden dürfen. Also, alles was darüber liegt zahlt erst mal die Arge. Denn, wovon solltest du den über der 28 € liegenden Stromkostenrechnung zahlen. Zur Not eben ein Nulldarlehen. Also nicht rückzahlbar. Hier haben verschiedene User ausführlich darüber berichtet. Und Erfolg damit gehabt. Einfach mal lesen.
Passt leider nicht! Es handelt sich um ein freistehendes EFH, welches per se einen höheren Stromverbrauch hat. Den kann nun niemand zur Gänze in die Heizungsschuhe schieben. Über den Daumen gepeilt dürften da etwa 10,- € im Monatsmittel bei rauskommen. Ich will mich ja auch nicht bereichern, sondern nur das bekommen, was mir zusteht. Also wären die einzelnen Kostenarten schön getrennt zu erfassen. Die Gaudi pur....
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Nicht weil es wichtig wäre will ich etwas wissen, sondern weil ich es wissen will.
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Alt 28.07.2011, 14:30   #6
gelibeh
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Standard AW: Gastherme: Heizung und Stromverbrauch

Zitat:
Wo ist das Problem? In der Regelleistung sind doch die eizelnen Positionen aufgeführt. Frau VDL hat berechnet dass für Strom 28 € aufgewendet werden dürfen. Also, alles was darüber liegt zahlt erst mal die Arge. Denn, wovon solltest du den über der 28 € liegenden Stromkostenrechnung zahlen. Zur Not eben ein Nulldarlehen. Also nicht rückzahlbar. Hier haben verschiedene User ausführlich darüber berichtet. Und Erfolg damit gehabt. Einfach mal lesen.
Bei dem "Strom für Umwälzpumpe-Urteil" hat das BSG aber eben auch nicht gesagt, alles was über dem Regelsatzanteil für Strom liegt, sind Kosten der Unterkunft und Heizung. Es wurde dem Landessozialgericht aufgegeben, den Stromanteil zu ermitteln. Bei mir läuft ja auch eine Klage.

Vergleichsangebot vom Gericht:
in der Heizperiode(Oktober-April) Pumpenlaufzeit 16h, Thermenregelung(ca. 12W) dann extra dazu.

Man wird das nur schätzen können. 10€ halte ich für realistisch.
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§1
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§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2011, 17:31   #7
kleindieter
 
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kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard AW: Gastherme: Heizung und Stromverbrauch

Schätzen? Wie soll das gehen ohne geeichtes Schätzeisen?
§ 22 SGB II fordert: tatsächliche Kosten!
Verwaltungsvereinfachend wäre in solchen unübersichtlichen Fällen auch den Strom den KdU zuzuordnen.

Was auf einer Pumpe als Verbrauch ausgewiesen ist, reicht nicht zur Bestimmung der Kosten. Tatsächlicher Verbrauch, tatsächliche Betriebsdauer, Wirkungsgrad?
Das UTG macht eine Berechnung des Warmwasser nur unmöglich.

Der Ansatz für Strom im Regelsatz ist auch nur untauglich zur Bestimmung der tatsächlichen Stromkosten
kleindieter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.07.2011, 12:33   #8
gelibeh
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Standard AW: Gastherme: Heizung und Stromverbrauch

Zitat:
Verwaltungsvereinfachend wäre in solchen unübersichtlichen Fällen auch den Strom den KdU zuzuordnen.
Und warum hat dann das BSG nicht so geurteilt, sondern zurück ans LSG verwiesen, damit die den Stromverbrauch feststellen? Das LSG wird naturgemäß auch nur schätzen können.
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§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 31.07.2011, 14:01   #9
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hannarichter
Standard AW: Gastherme: Heizung und Stromverbrauch

Zitat von kleindieter Beitrag anzeigen
Schätzen? Wie soll das gehen ohne geeichtes Schätzeisen?
§ 22 SGB II fordert: tatsächliche Kosten!
Verwaltungsvereinfachend wäre in solchen unübersichtlichen Fällen auch den Strom den KdU zuzuordnen.

Was auf einer Pumpe als Verbrauch ausgewiesen ist, reicht nicht zur Bestimmung der Kosten. Tatsächlicher Verbrauch, tatsächliche Betriebsdauer, Wirkungsgrad?
Das UTG macht eine Berechnung des Warmwasser nur unmöglich.

Der Ansatz für Strom im Regelsatz ist auch nur untauglich zur Bestimmung der tatsächlichen Stromkosten
Eine feste Größe gibt es doch, es braucht nicht geschätzt werden! Im Regelsatz sind 28 € für den Stromverbrauch vorgesehen. Wenn mehr verbraucht wird, ist doch das JC in der Beweispflicht. Also, genau nur diesen Betrag an den Stromversorger zahlen und wenn dann die Jahresendabrechnung höher ausfallen sollte, ein nicht rückzahlbares Darlehen oder Beihilfe beantragen. Da muss man halt hart bleiben, ich verbrauche eben nicht mehr als 28 € monatlich an Strom. Sollte der Stromanbieter die Geduld verlieren und mit einer Stromsperre drohen, diesen davon in Kenntnis setzen dass es euch nicht möglich ist auch nur einen Cent mehr als im Regelsatz vorgesehen zu zahlen. Dann muss das JC handeln und zahlen! Stromsperre wird so angesehen wie drohende Obdachlosigkeit. Und dieses muss vom JC vermieden werden! Dann bedenkt noch dass ihr auf eure Vertragsfreiheit bestehen könnt. Ihr seid nichtmal verpflichtet mit dem JC einen Darlehensvertrag mit Tilgung zu schließen. Werden die natürlich versuchen. Laßt euch nicht einschüchtern, bleibt hart.
hannarichter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.07.2011, 18:11   #10
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
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kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard AW: Gastherme: Heizung und Stromverbrauch

Es gibt keinen zulässigen Höchst-, Mindest- oder sonstigen Verbrauchswert für Strom.
Selbst wenn in den EVS Verbrauch, Preis und Grundgebühr ermittelt wäre, natürlich um einiges Diffuses korrigiert, wäre der Wert in der Pauschale Regelsatz unwiederbringlich aufgegangen.
Gäbe es oben behaupteten Wert (28 €) müsste der Kunde hierüber Nachweis führen. Minderverbrauch würde ARGE freuen. Mehrverbrauch?
BSG hat den "Schwarzen Peter" zurückgegeben. Damit darf ein untergeordnetes Gericht schätzrichten. Revision dürfte dann wieder möglich sein. Nette Vorgabe für entscheiden.
Wäre doch zu schön wenn Richter einfach nur Recht anwenden. Folgen haben die Gesetzgeber zu vertreten. Leider versagt hier die Gewaltenteilung komplett.
kleindieter ist offline   Mit Zitat antworten
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