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KDU - Heiz-, Energie- und Nebenkosten Hier kommt alles zu jeder Art Wohnungsnebenkosten hinein.


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Alt 19.10.2007, 10:42   #1
carnivoren->Emailproblem
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Registriert seit: 19.10.2007
Beiträge: 23
carnivoren
Standard Umnzug/Nebenkosten

Hallo, ich habe eine Verständnisfrage...

Ich möchte meine Wohnung wechseln (Schimmel im Bad).

Stimmt es, daß mir das Amt nicht untersagen kann die Wohnung zu wechseln wenn ich a) für den Umzug kein Geld beantrage (will in eine kleinere Wohnung ziehen und dementsprechend Dinge auf den Sperrmüll geben, kann den Umzug also locker mit Freunden alleine wuppen und Farbe hab ich auch noch, Kost ja nicht mehr die Welt) und b) die neue Wohnung nicht mehr kostet, als meine momentane?

Die Mietkaution ist auch kein Problem, die habe ich damals bei Einzug noch selbst beigetragen bzw. meine Eltern. Wenn ich eine kleinere Wohnung nehmen würde, dann könnte ich die Kaution daraus bestreiten.

Ich habe schon versucht, meinen Sachbearbeiter zu erreichen, was nicht geklappt hat, habe aber per Mail drauf hingewiesen.

Wie geht es nun formell richtig? Muss ich nochmal schriftlich meinen Umzugswillen beim Amt bekunden oder reicht es hier zu kündigen und denen einen neuen Mietvertrag zur Prüfung vorzulegen?

Eine andere Frage noch:
Habe dies Jahr in der Jahresabrechnung für die Betriebs- und Heizkosten eine hohe Nachforderung von um die 250 Euro-stimmt es, daß das Amt diese voll übernehmen muss? Ich meine zu wissen, die Heizkostennachzahlung muss übernommen werden, nicht die Wasserkosten (wäre aber auch egal, hier beträgt die Nachzahlung gerade 5 Euro)?
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Alt 19.10.2007, 10:56   #2
gelibeh
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Benutzerbild von gelibeh
 
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Standard

Zur genauen Vorgehensweise beim Umzug kann ich jetzt nicht sagen. Sollte aber kein Problem sein, da es ja für das Amt billiger wird.

Zu den Betriebs- und heizkosten. Diese sind vom Amt zu übernehmen auch Wasserkosten außer Warmwasser. Einfach formlos die Übernahme beantragen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 19.10.2007, 13:00   #3
angel6364
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Sorge dafür, daß die alte Kaution nicht über Dein Konto läuft, sondern über das Deiner Eltern an den neuen Vermieter überwiesen wird.
Die SBs sind imstande und rechnen Dir das sonst als Einkommen an.

Viele Grüße,
angel
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Alt 19.10.2007, 13:57   #4
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carnivoren
Standard

Zitat:
Sorge dafür, daß die alte Kaution nicht über Dein Konto läuft, sondern über das Deiner Eltern an den neuen Vermieter überwiesen wird.
Die SBs sind imstande und rechnen Dir das sonst als Einkommen an.
Naja, das können sie nicht. Beziehungsweise nur dann, wenn die Kaution auf meine Eltern laufen würde.

Läuft die Kaution auf meinen Namen ist das ja kein Einkommen, denn es handelt sich ja um Geld, daß ich schon längst besitze. Allenfalls die Zinsen auf die Mietkaution könnten als Einkommen gewertet werden, die dürften aber kaum den Betrag übersteigen, den man so oder so jährlich unproblematisch dazuverdienen könnte.

Ist denn hier im Forum noch keiner freiwillig umgezogen und kann mir berichten, wie das abläuft.

Mein Sachbearbeiter geht ja nicht ans Telefon (zwischenzeitlich war immer besetzt, dagewesen ist er also), insofern bin ich noch nicht schlauer. Auf Emails reagiert man natürlich auch nicht...
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Alt 19.10.2007, 14:02   #5
angel6364
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Zitat von carnivoren Beitrag anzeigen
Naja, das können sie nicht. Beziehungsweise nur dann, wenn die Kaution auf meine Eltern laufen würde.
Sie dürfen das nicht. Sie können durchaus und tun das nur allzuoft. Dann hast Du das Theater mit Widerspruch etc.

Zitat:
Läuft die Kaution auf meinen Namen ist das ja kein Einkommen, denn es handelt sich ja um Geld, daß ich schon längst besitze. Allenfalls die Zinsen auf die Mietkaution könnten als Einkommen gewertet werden, die dürften aber kaum den Betrag übersteigen, den man so oder so jährlich unproblematisch dazuverdienen könnte.
Hast du es bei der Antragstellung als Vermögen angegeben?

Zitat:
Mein Sachbearbeiter geht ja nicht ans Telefon (zwischenzeitlich war immer besetzt, dagewesen ist er also), insofern bin ich noch nicht schlauer. Auf Emails reagiert man natürlich auch nicht...
Schreibe einen Einschreibe/Übergabe-Brief. Telefonisch erzählen die viel, von dem sie später nichts mehr wissen wollen. Und Du kannst nichts beweisen.

Viele Grüße,
angel
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Alt 19.10.2007, 14:08   #6
carnivoren->Emailproblem
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carnivoren
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Zitat:
Sie dürfen das nicht. Sie können durchaus und tun das nur allzuoft. Dann hast Du das Theater mit Widerspruch etc.
Das die nicht tun, was sie dürfen und müssen und stattdessen tun, was sie nicht dürfen weiß ich nur zu gut. ;)

Ich wette das ich nächsten Monat so oder so in Mietrückstand gerate, weil die zum dritten Mal in Folge mit der Berechnung des Fortzahlungsantrages nicht fertig werden.

Würde mein Problem allerdings vereinfachen, denn dann müssen die für die Kosten des Umzuges aufkommen und ich käme hier früher raus.

Zitat:
Hast du es bei der Antragstellung als Vermögen angegeben?
So ein Antrag wurde nie gestellt-ich bin aus gesundheitlichen Gründen in der Sozialhilfe gewesen und dann einfach ins ALG2 übergeleitet worden, als die Hartz4 Gesetze eingetreten sind.

Zitat:
Schreibe einen Einschreibe/Übergabe-Brief. Telefonisch erzählen die viel, von dem sie später nichts mehr wissen wollen. Und Du kannst nichts beweisen.
Und was schreib ich da rein? "Blablabla, ich ziehe um!" Wobei ich denen den Wunsch bzw. die Absicht per Mail mitgeteilt habe, nur wird darauf nicht reagiert.
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Alt 19.10.2007, 14:23   #7
angel6364
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Aus dem "Leitfaden ALG II/Sozialhilfe":

"ALG II/GSi/Sozialhilfe-BezieherInnen können grundsätzlich umziehen, wohin sie wollen. Unabhängig davon, ob eine Behörde den Umzug als notwendig abgesegnet hat.
Bevor Sie umziehen, brauchen Sie aber die Zusicherung der Behörde, dass die Unterkunftskosten als angemessen anerkannt und übernommen werden, (Miete) wenn Sie nicht auf Kosten sitzen bleiben wollen..."

(Auszug von Seite 286)

Ich verstehe das so, daß man auch den Umzug in eine billigere Wohnung ohne Umzugszwang erst mal absegnen lassen muss, weil sie sonst nicht mal sie angemessene Miete zahlen.
Schreib einen Einschreibebrief, in dem Du um eine schriftliche Kostenübernahmezusage der zukünftigen Miete bittest.
Wenns schneller gehen muss, nimm Dir einen Begleiter mit und gehe hin, bestehe aber auf einem sofortigen schriftlichen Bescheid, notfalls unter Hinzuziehung des Vorgesetzten.

Viele Grüße,
angel
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Alt 19.10.2007, 14:52   #8
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carnivoren
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Zitat von angel6364 Beitrag anzeigen
Aus dem "Leitfaden ALG II/Sozialhilfe":

"ALG II/GSi/Sozialhilfe-BezieherInnen können grundsätzlich umziehen, wohin sie wollen. Unabhängig davon, ob eine Behörde den Umzug als notwendig abgesegnet hat.
Bevor Sie umziehen, brauchen Sie aber die Zusicherung der Behörde, dass die Unterkunftskosten als angemessen anerkannt und übernommen werden, (Miete) wenn Sie nicht auf Kosten sitzen bleiben wollen..."

(Auszug von Seite 286)

Ich verstehe das so, daß man auch den Umzug in eine billigere Wohnung ohne Umzugszwang erst mal absegnen lassen muss, weil sie sonst nicht mal sie angemessene Miete zahlen.
Schreib einen Einschreibebrief, in dem Du um eine schriftliche Kostenübernahmezusage der zukünftigen Miete bittest.
Wenns schneller gehen muss, nimm Dir einen Begleiter mit und gehe hin, bestehe aber auf einem sofortigen schriftlichen Bescheid, notfalls unter Hinzuziehung des Vorgesetzten.

Viele Grüße,
angel
Ja, aber ich verstehe das so, daß ich dazu ja einen neuen Mietvertrag brauche, anders kann ich mir ja keine Zusage holen?
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Alt 19.10.2007, 14:54   #9
angel6364
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Zitat von carnivoren Beitrag anzeigen
Ja, aber ich verstehe das so, daß ich dazu ja einen neuen Mietvertrag brauche, anders kann ich mir ja keine Zusage holen?
Brauchst Du. Und zwar einen noch nicht von Dir, aber vom Vermieter unterschriebenen.

Viele Grüße,
angel
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Alt 19.10.2007, 15:23   #10
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carnivoren
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Aha, aber kündigen kann ich meine derzeitige Wohnung, ohne das mit dem Amt absprechen zu müssen?
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Alt 19.10.2007, 17:44   #11
angel6364
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Zitat von carnivoren Beitrag anzeigen
Aha, aber kündigen kann ich meine derzeitige Wohnung, ohne das mit dem Amt absprechen zu müssen?
Auch wenn das jetzt wieder verrückt klingt, Du musst jede Änderung Deiner Verhältnisse zeitnah mitteilen, also auch die Kündigung.

Kündige aber nicht, ohne einen Vertrag für später zu haben, sonst läufst Du Gefahr, unter der Brücke zu landen.

Viele Grüße,
angel
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Alt 19.10.2007, 17:47   #12
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carnivoren
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Zitat von angel6364 Beitrag anzeigen
Auch wenn das jetzt wieder verrückt klingt, Du musst jede Änderung Deiner Verhältnisse zeitnah mitteilen, also auch die Kündigung.

Kündige aber nicht, ohne einen Vertrag für später zu haben, sonst läufst Du Gefahr, unter der Brücke zu landen.

Viele Grüße,
angel
Das geht doch garnicht-wenn ich das so machen muss, dann muss ich ja eine Doppelmiete für mehrere Monate zahlen. Ich muss doch erstmal kündigen und dann hoffen, direkt etwas zu finden. Beides gleichzeitig ist doch garnicht möglich.
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Alt 19.10.2007, 17:55   #13
angel6364
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Zitat von carnivoren Beitrag anzeigen
Das geht doch garnicht-wenn ich das so machen muss, dann muss ich ja eine Doppelmiete für mehrere Monate zahlen. Ich muss doch erstmal kündigen und dann hoffen, direkt etwas zu finden. Beides gleichzeitig ist doch garnicht möglich.
Das ist Ämterlogik.
Sie meinen, man könne ja einen Mietvertrag abschliessen, der genau ab dem Tag nach Ablauf der Kündigungsfrist beginnt. Ganz klar, bei den Tausenden die Hände nach Hartz IV-Empfängern ringenden Vermietern sind doch unzählige dabei, die liebend gerne auf mehrere Monate Miete verzichten...


Viele Grüße,
angel
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Alt 29.10.2007, 09:51   #14
carnivoren->Emailproblem
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carnivoren
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Ähm, ich hab nochmal mit meinem Sachbearbeiter telefoniert. Der sagt nun, es kann mich keiner zwingen, in der Wohnung zu bleiben.

Aber wenn ich umziehe, dann übernehmen sie für die neue Wohnung keine Nachzahlungen für die Jahresnebenkostenabrechnung, sofern für die neue Wohnung welche anfallen. Weil ich ohne triftigen Grund keine Umzugsgenehmigung erteilt bekomme, das seie so Gesetz.

Mir kommt das nicht richtig vor. Einerseits sagen sie "ja, Umzug grundsätzlich erlaubt und Übernahme der Miete wenn nicht zu hoch", andererseits bleibt man dann auf den Nebenkosten sitzen?

Und noch was: Meine Jahresnebenkostenabrechnung ist offenbar nicht angekommen-hatte sie per Post verschickt, aber ist nicht als Eingang dort verzeichnet-das ist schon zwei Wochen her. Morgen hätte ich die Möglichkeit, ein Fax zu schicken, ginge das auch bzw. hätte ich damit einen Nachweis der Einreichung? Oder muss ich persönlich hin?
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