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Start > > > -> Ökologisches (Wasser)Sparen versus JobCenter-Sparen - wie sich wehren?

KDU - Heiz-, Energie- und Nebenkosten Hier kommt alles zu jeder Art Wohnungsnebenkosten hinein.


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Alt 17.07.2007, 01:26   #1
ethos07
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Standard Ökologisches (Wasser)Sparen versus JobCenter-Sparen - wie sich wehren?

Auch wenn hier viele erstmal viel dramatischere Wohnungsfragen geklärt brauchen, hier mal folgendes Problem:

Zum Jahresanfang habe ich mir - noch nicht in ALG-II-Bezug - eine Kaltwasseruhr auf eigene Kosten (€240,00) einbauen lassen. Wasserkostenersparnis/Jahr durch geringeren Wasserverbrauch - gemäß Abrechnungen der Nachbarn, die bereits eine Uhr hatten - 20-30%.
Dazu kommt: Wassersparen steht ökologisch weit oben auf unser aller Zukunftsagenda.

Nun spare jedoch ab ALG-II-Bezug nicht mehr primär ich Wasserkosten, sondern es spart ab April das JobCenter alias Kommune alias Steuerzahler diese Wasserkosten. (...und das, leider, voraussichtlich auf längere Sicht... )

Eigentlich wäre es da nichts als finanziell und ökologisch konsequent, wenn sich das JobCenter deshalb auch an solchen ökologisch längerfristig wichtigen Installationskosten beteiligen würde, nicht?

Aus diesem Grund hatte ich für den ALG-II-Antrag die Anschaffungskosten meiner Wasseruhr über 12 Monate gesplittet und dann für den zeitraum ab ALG-II-Bezug mit € 20,00/Monat bei meinen KdU-Kosten eingestellt.
Diesen Posten hat das Job Center natürlich - wie zu erwarten - im Bescheid sofort wieder rausgeschmissen.

Dennoch stellt sich hier doch mal die Frage:
Wie wehren dagegen, dass 14 Millionen Bürger (oder wieviele Hartzl-IV-Empfänger es auch immer sein mögen) aus dem ökologisch und finanziell für das Gemeinwohl sinnvollem Handeln abgedrängt werden?
Meine Wasseruhr ist hier nur ein - ich denke: ganz gutes - Beispiel.

Sieht jemand eine sinnvolle Widerspruchsmöglichkeit, um die Kosten für die Wasseruhr dem JobCenter zu überwälzen?

Gruß!
ethos07
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Alt 17.07.2007, 01:34   #2
Borgi->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 09.04.2007
Ort: NRW
Beiträge: 1.263
Borgi
Standard

Keine Chance

Die Wasseruhr hätte der Vermieter einbauen müssen.

Mit dem Einbau der Uhr könntest du dir selbst ins Knie geschossen haben. Irgendwo habe ich hier gelesen, dass nur 40m³ Wasser (rechtswidrig) bezahlt werden. So einer wie ich, der täglich duscht, der kommt mit 40m³ garantiert nicht aus.
__

Ein Aufsichtsratposten ist das höchste Parteiamt, das die Wirtschaft ihren Politikern verleiht.
(aus "Der Privatdemokrat" ©Elmar Kupke)

Von mir kann man garantiert keine Rechtsberatung erwarten!
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Alt 17.07.2007, 05:46   #3
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard Abrechenmodus

Wie kommt es, dass bei Euch nach Uhr abgerechnet wird, wenn wohl nicht alle eine haben? Könnte ein wenig Sprengstoff für die nächsten Betriebskostenabrechnungen bedeuten.
Die ARGEn sollen nicht der Umwelt oder dem Arbeitsmarkt dienen. Einziger erkennbarer Zweck: Bekämpfung der Schwächsten.
kleindieter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2007, 05:54   #4
Hausmann->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 09.07.2007
Beiträge: 5
Hausmann
Standard

Seit wann spart eine Wasseruhr Wasser? Wird nicht eher bei der Produktion und dem Einbau der Uhr Wasser verbraucht? Wasser sparen, kannst Du auch ohne Wasseruhr!
Hausmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2007, 00:01   #5
ethos07
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 16.04.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 5.691
ethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiert
Standard

@ kleindieter
Zitat von kleindieter Beitrag anzeigen
Wie kommt es, dass bei Euch nach Uhr abgerechnet wird, wenn wohl nicht alle eine haben? Könnte ein wenig Sprengstoff für die nächsten Betriebskostenabrechnungen be
das habe ich dem Verwalter auch gesagt- da aber inzwischen alle Bescheid wissen, sind diejenigen selber schuld, die sich keine Wasseruhr einbauen

Zitat:
Die ARGEn sollen nicht der Umwelt oder dem Arbeitsmarkt dienen. Einziger erkennbarer Zweck: Bekämpfung der Schwächsten.
Stimmt sehr vermutlich & das macht ja auch echt Angst. Nur wird niemand die Umwelt oder anderes "retten" können, der uns aussen vor lässt. Deshalb gibt es auch jede Menge Hoffnung.

@Borgi
Zitat von Borgi Beitrag anzeigen
Keine Chance
Mit dem Einbau der Uhr könntest du dir selbst ins Knie geschossen haben. Irgendwo habe ich hier gelesen, dass nur 40m³ Wasser (rechtswidrig) bezahlt werden. So einer wie ich, der täglich duscht, der kommt mit 40m³ garantiert nicht aus.
aha - gut schon mal zu hören . Aber wenn's rechtswidrig ist, kann ich ja ggf. ,elo-forum sei dank -dann dagegen rechtlich vorgehen.
... schon wieder ne Knacknuss mehr für mein neues 'Hobby': ARGE-Rechtsverkostung (oder so ähnlich)

@ Hausmann
Zitat von Hausmann Beitrag anzeigen
Seit wann spart eine Wasseruhr Wasser? Wird nicht eher bei der Produktion und dem Einbau der Uhr Wasser verbraucht? Wasser sparen, kannst Du auch ohne Wasseruhr!
Könnte ich. Wasseruhr ist daber schon auch okay. 1. bremst sie bei mir den Wasserdurchfluss in derToilette gewaltig (klar könnte man das technisch auch anders lösen) 2. bremst sie mich mental: wenn ich weiss, es wird am Ende nach Verbrauch abgerechnet, , bremst das mein Wasserverbrauch durchaus
ethos07 ist offline   Mit Zitat antworten
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jobcentersparen, oekologisches, versus, wassersparen, wehren, Ökologisches

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