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Start > > > -> Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung


KDU - Heiz-, Energie- und Nebenkosten Hier kommt alles zu jeder Art Wohnungsnebenkosten hinein.


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Alt 15.01.2013, 18:32   #1
romeo1222
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Standard Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung

Hallo,

Hätte mal gerne zwei kleine Fragen an euch.

Meine Wohnung ist ja leider 15,00€ zu teuer, statt 235,00€ (Höchstbetrag des JC) kostet sie 250,00€. Die Wohnungsgröße ist absolut im Rahmen.

Eine Erhöhung der Mietkosten würde somit natürlich weiterhin zu meinen Lasten gehen, aber wie sieht es mit folgendem aus.

Heizkostennachzahlung - Müsste in dem oben genannten Fall das JC diese dennoch übernehmen, natürlich unter der voraussetzung das nicht verschwenderisch geheiz wird?

Nebenkostennachzahlung - Müsste das JC dieses übernehmen? Natürlich unter der voraussetzung das die Abrechnung natürlich richtig ist.
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Alt 15.01.2013, 19:04   #2
zahnfeeInkasso->Emailproblem
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zahnfeeInkasso
Standard AW: Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung

also bei mir ist ein ähnlicher Fall
qm sind im Rahmen aber miete nach modernisierung nich mehr angemessen
meine Nebenkostenabrechnung kam auch und JC lehnte die übernahme ab, mit der Begründung die Wohnung ist nicht angemessen



zahnfeeInkasso ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2013, 19:28   #3
silka
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silka silka silka silka silka silka silka silka silka silka silka
Standard AW: Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung

sobald du die Jahresabrechnung hast, kannst du die mit deinem Antrag auf Übernahme der Kosten dem JC zustellen.
Das gilt für beide Kostenarten.
Nach § 22 SGB II sind die Kosten anzuerkennen, soweit sie angemessen sind.

Du schreibst, deine Wohnung sei zu teuer.
Hast du denn bereits eine Aufforderung zur Kostensenkung erhalten?
Ist das mit den 250,- die Nettokaltmiete ?

Wenn die Kostenübernahme abgelehnt wird, kannst du Widerspruch einlegen.
Es muß dir nachgewiesen werden, daß du unangemessene KdU hast.
Denn es ist ja durchaus denkbar, daß du auch eine Nachzahlung leisten müßtest, wenn deine Wohnung angemessen billig wäre.

Bei Heizkosten geht das sowieso nicht einfach abzulehnen.

Verschwenderisch---das ist das Stichwort.
Das JC wird nicht Verschwendung behaupten, sondern nur Unangemessenheit.
Dagegen kann sich dann dein Widerspruch richten.

Erst aber einreichen und Übernahme beantragen gem. § 22 SGB II.
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Alt 15.01.2013, 19:33   #4
silka
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Standard AW: Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung

wenn dein Antrag abgelehnt wurde mit der Begründung, die Wohnung sei angemessen, kannst du ebenso Widerspruch einlegen.
Wenn 1 Monat schon vorbei ist, kann man das mit dem Ü-Antrag noch nachholen.

Überlege mal:
Wäre deine Wohnung geradeso angemessen, müßte die Nachzahlung auch übernommen werden (wenn auch erst nach Widerspruch), denn man hätte dir keine Unangemessenheit nachgewiesen.

Das JC müßte dann wenigstens den Anteil der Nachzahlung für die angemessenen Wohnungskosten übernehmen.
Machen die aber auch nicht, deswegen kann man durchaus widersprechen.
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Alt 16.01.2013, 16:51   #5
romeo1222
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Standard AW: Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung

Zitat von silka Beitrag anzeigen
sobald du die Jahresabrechnung hast, kannst du die mit deinem Antrag auf Übernahme der Kosten dem JC zustellen.
Das gilt für beide Kostenarten.
Nach § 22 SGB II sind die Kosten anzuerkennen, soweit sie angemessen sind.

Du schreibst, deine Wohnung sei zu teuer.
Hast du denn bereits eine Aufforderung zur Kostensenkung erhalten?
Ist das mit den 250,- die Nettokaltmiete ?

Wenn die Kostenübernahme abgelehnt wird, kannst du Widerspruch einlegen.
Es muß dir nachgewiesen werden, daß du unangemessene KdU hast.
Denn es ist ja durchaus denkbar, daß du auch eine Nachzahlung leisten müßtest, wenn deine Wohnung angemessen billig wäre.

Bei Heizkosten geht das sowieso nicht einfach abzulehnen.

Verschwenderisch---das ist das Stichwort.
Das JC wird nicht Verschwendung behaupten, sondern nur Unangemessenheit.
Dagegen kann sich dann dein Widerspruch richten.

Erst aber einreichen und Übernahme beantragen gem. § 22 SGB II.
Bisher gab es bezüglich Heizkosten zum Glück immer eine Rückerstattung (Bis auf früher, wo ich nicht wusste das man sowas auch einreichen kann, aber waren zum Glück nur insgesamt 100€), aber demnächst steht wieder die Jahresabrechnung an und mir schwahnt wie jedes Jahr was schlimmes. Bezüglich der Nebenkosten war es immer eine Pauschale, aber da ich jetzt neue Vermieter habe, weiß ich nicht wie die es handhaben werden, insbesondere da die komisch guckten als ich mit Pauschale kam (Steht leider auch nicht im Mietvertrag, dass es eine Pauschale ist)

Die Kostensenkunfsaufforderung erhielt ich schon vor etlichen Jahren, da es "nur" 15€ waren, zahle ich die also aus meinem Regelsatz. Und ja es sind 250€ Nettokaltmiete.

Also spätestens nach einem Widerspruch müssten die die Kosten übernehmen, richtig? Gibt es dafür einen Paragraphen oder Gerichtsurteile?
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Alt 18.01.2013, 16:23   #6
romeo1222
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Standard AW: Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung

Also muss man auf die Kulanz der Jobcenter hoffen, und hat keine rechtliche Handhabe zur Erstattung?
romeo1222 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2013, 16:43   #7
HajoDF
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Standard AW: Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung

Zitat von romeo1222 Beitrag anzeigen
Also muss man auf die Kulanz der Jobcenter hoffen, und hat keine rechtliche Handhabe zur Erstattung?
Nein natürlich nicht.
Die Wohnung ist nicht unangemessen groß und daher sind die Heizkosten angemessen und zu übernehmen.
Wenn die Mietkosten nicht angemessen sind gibt es da keinen Automatismus zu den Heizkosten.
Heizkosten sind zu übernehmen, wenn sie nicht weit über dem Durchschnitt anderer Verbraucher liegen.
Also sofort Widerspruch, falls die Heizkosten nicht in voller Höhe übernommen werden.
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Alt 18.01.2013, 17:37   #8
gelibeh
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gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh
Standard AW: Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung

Zitat:
Meine Wohnung ist ja leider 15,00€ zu teuer, statt 235,00€ (Höchstbetrag des JC) kostet sie 250,00€. Die Wohnungsgröße ist absolut im Rahmen.
Und Deine Kommune hat diese Miethöhen auch im Rahmen eines schlüssigen Konzepts ermittelt?
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 18.01.2013, 21:17   #9
gizmo
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Blinzeln AW: Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung

Hallo, würde hier mal nachrechnen, ob die KM & NK in Bezug auf das Angebot an anzumietende Wohungen, die 15€ nicht auch zu Übernehmen sind.

Du hast ein Eigenanteil in den letzten Jahren von 15€ gehabt? Haben die das mit deinem Guthaben verrechnet?

Mehr dann.
__

Wer andern eine Grube gräbt, den schupst man selbst hinein! Übrigens, fachkundige SB`s im JC gibt es genauso häufig wie Schneebälle in der Hölle!
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Alt 19.01.2013, 15:22   #10
romeo1222
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Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Und Deine Kommune hat diese Miethöhen auch im Rahmen eines schlüssigen Konzepts ermittelt?
Das weiß ich leider nicht, und wüsste auch nicht wie ich das erfahren könnte. Finde es aber auch komisch, dass beim Thome in der PDF steht, dass 2008 schon 235€ der Betrag war, und er zumindest bis Stand heute noch immer genauso hoch ist. Der muss doch auch irgendwann mal angepasst werden?
romeo1222 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2013, 15:25   #11
romeo1222
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romeo1222 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von gizmo Beitrag anzeigen
Hallo, würde hier mal nachrechnen, ob die KM & NK in Bezug auf das Angebot an anzumietende Wohungen, die 15€ nicht auch zu Übernehmen sind.

Du hast ein Eigenanteil in den letzten Jahren von 15€ gehabt? Haben die das mit deinem Guthaben verrechnet?

Mehr dann.
Mit was für einem Guthaben? Die Miete wird immer auf mein Konto überwiesen, von da an dann auf das Konto des Vermieters (+ die genannten 15€ natürlich).

Ich wüsste leider nicht, wie ich das nachrechnen könnte. Weil dafür bräuchte man ja ein Konzept denke ich, wenn ich ein paar Wohnungsanzeigen raussuche, sagt es ja noch nicht viel aus.
romeo1222 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2013, 15:31   #12
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couchpotatoe
Standard AW: Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung

Also mit den 15€ wärst du doch absolut im Rahmen von 235+10%.

Da würd ich mir nen Beratungsschein für Anwalt holen. Gar nicht lange rumzappeln, imemr mit der § Keule druff auf den Saftladen.

Stärkt auch das Selbstbewußtsein von einem selbst, als ALGII Empfänger muß man nicht alles einfach so hinnehmen.

MfG


PS: Hier Adressen — Tacheles Adressdatenbank findest du Hilfe und Unterstützung im täglichen Umgang mit dem AMT.
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Alt 19.01.2013, 15:45   #13
HajoDF
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Standard AW: Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung

Die Mietkürzung ist in jedem Fall nicht rechtens. Ich würde sie sofort für die Zukunft mit Widerspruch bei neuem Bescheid anfechten und eventuell sogar einen Überprüfungsantrag für ein Jahr rückwirkend beantragen wegen zuwenig KdU.
Die 15 € stellen eine geringfügige Überschreitung der Obergrenze des JC dar, die nicht zur Kürzung der KdU führen kann. Bei dieser geringfügigen Überschreitung ist ein Umzug in jedem Fall unwirtschaftlich (es werden in der Regel für die Unwirtschaftlichkeit zwei Jahre Miete gerechnet, also 15 € x 24 = 360 €, manchmal, wie in Hannover werden auch drei Jahre zu Grunde gelegt).
Für 360,- € kann man aber nicht umziehen, auch nicht für 480,- €.

Die tatsächlichen Heizkosten sind auf jeden Fall zu übernehmen, es sei denn, sie liegen enorm über dem Durchschnitt anderer Verbraucher.
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Alt 20.01.2013, 16:49   #14
romeo1222
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romeo1222 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung

Ich danke euch, für eure Kommentare. Ich werde es erstmal anders probieren, weil die Schreiben schon aufgesetzt sind. Es gibt in der Wohnung diverse Mängel, von Schimmel über Schwämme bis hin zu nicht so drastischen Mängeln, aber es sind doch welche. Da ich meine neuen Vermieter darüber noch nicht in Kentniss gesetzt habe (Es ist eine Erbengemeinschaft), sondern nur den Vorvermieter, werde ich erstmal versuchen hierüber die 15€ zu senken, da ich denke dass die nichts am Haus / Wohnung machen werden, da es erstens ein recht kleiner Betrag ist, und zweitens sie das sowieso verkaufen wollen.

Es wäre möglich das ich noch eine höhere Mietminderung durchdrücken könnte, aber da das Haus ja verkauft werden soll, denke ich würden die auch hier nichts machen. Jedoch bringt es mir ja nichts, da dann das Jobcenter Geld sparen würde. Demnach würden die 15€ mir ausreichen. Somit wäre dann auch meine Wohnung komplett im Rahmen, auch wenn natürlich an der maximalen Grenze. Oder habe ich hier einen Denkfehler?

Sollte wider erwarten doch ein Großteil der ca. 40 Mängel beseitigt werden, werde ich es auf jeden Fall so machen, wie ihr geschrieben habt!
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Alt 20.01.2013, 17:06   #15
Mamato
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Standard AW: Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung

Zitat von romeo1222 Beitrag anzeigen
Es gibt in der Wohnung diverse Mängel, von Schimmel über Schwämme bis hin zu nicht so drastischen Mängeln, aber es sind doch welche. Da ich meine neuen Vermieter darüber noch nicht in Kentniss gesetzt habe (Es ist eine Erbengemeinschaft), sondern nur den Vorvermieter, werde ich erstmal versuchen hierüber die 15€ zu senken, da ich denke dass die nichts am Haus / Wohnung machen werden, da es erstens ein recht kleiner Betrag ist, und zweitens sie das sowieso verkaufen wollen.!
Aber unbedingt den neuen Eigentümern (entweder die haben einen Vertretungsbevollmächtigten, aber am besten an jeden Einzelnen) die Aufforderung zur Mägelbeseitigung rechtssicher zusenden!
Auf keinen Falls selbst einfach eine Mietminderung machen. Das kann teuer werden!

Zitat:
Es wäre möglich das ich noch eine höhere Mietminderung durchdrücken könnte, aber da das Haus ja verkauft werden soll, denke ich würden die auch hier nichts machen.
Wenn du mit Durchdrücken über Anwalt oder Gericht meinst, wäre das ok.

Zitat:
Jedoch bringt es mir ja nichts, da dann das Jobcenter Geld sparen würde.
Ist doch egal, wenn das JC Geld spart! Das entlastet ja auch den Steuerzahler, also auch die ZAF-Sklaven.
Es geht in 1. Linie ja darum, dass ab 2012 dir evtl. Nachzahlung zusteht, da die 15 € mehr Miete doch angemessen war.
Und eine Mietminderung dient dem Zweck, dass der VM den Mangel beseitigt und im Falle von Schimmel deine Gesundheit geschont wird.
Und die Mängelanzeige/Minderung kann als "Beweis" dienen, dass ein Umzug nochtwendig wird.

Zitat:
Demnach würden die 15€ mir ausreichen. Somit wäre dann auch meine Wohnung komplett im Rahmen, auch wenn natürlich an der maximalen Grenze. Oder habe ich hier einen Denkfehler?
Schwierig. Grundsätzlich steht Mietminderung dem JC zu. Da du aber selbst 15 € von der Miete trägst, müsste diese Minderung theoretisch dir zustehen. Heckmeck kann es dennoch geben. Die werden evtl. versuchen die Minderung anzuziehen.

Ziel wäre, die Angemessenheitsgrenzen der örtl. Richtlinien durch Überprüfungsantrag anzufechten und eine Ersatttung dieser 15 € zu verlangen.
Gutes Infomaterial hierzu:
Rechtsanwaltskanzlei Brewig-Lange · Chemnitz · Aktuell
http://www.ra-brewig-lange.de/aktuel...dU_WebInfo.pdf

Zitat:
Sollte wider erwarten doch ein Großteil der ca. 40 Mängel beseitigt werden, werde ich es auf jeden Fall so machen, wie ihr geschrieben habt
Das ist doch unabhängig davon.

1. Widerspruch, dass auf Heizkostennachzahlung anspruch besteht, da Wohnfläche und Heizkosten angemessen sind.
2. Überprüfungsantrag, dass diese 15 € mehr angemessen sind, da Richtlinien nicht dem Gesetz entsprechen, kein schlüssiges Konzept vorliegt und aktuell auf dem Wohungsmarkt Wohnungen unter xx € nicht zu bekommen sind.

Parallel
Mängelanzeige und Aufforderung auf Mängelbeseitigung an die Vermieter, unter Fristsetzung und Androhung einer Mietminderung.

So würde ich das machen. Und dann, wenn alle Gegener reagiert haben, weiter sehen, was zu tun ist.
Mamato ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2013, 17:13   #16
gizmo
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Blinzeln AW: Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung

Ganz kurz, muß noch Wählen gehen.

Wenn du einen Eigenanteil an der KDU aus deinem Regelsatz bezahlst und das hast du, dan muß dein geleisteter Eigenanteil mit eventuellen NK Guthaben(Rückzahlungen berechnet werden)

Rechnung hier wie folgt:

Angenommen Rückzahlung NK 2011 100€ (NK & HK).

Eigenanteil Monatlich 15€ mal 12 Monate = 180€

Rechnung des anzurechenden Einkommens(Abzug am Regelsatz für einen Monat) vom JC

180€ minus 100€ = 80€ weniger in dem Monat der Zuführung des NK Guthabens.

Die 100€ sind für dich.

Mehr sagen dir vielleicht noch andere, muß jetzt los.
__

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Alt 20.01.2013, 17:21   #17
Mamato
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Standard AW: Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung

Zitat von gizmo Beitrag anzeigen
Ganz kurz, muß noch Wählen gehen.

Wenn du einen Eigenanteil an der KDU aus deinem Regelsatz bezahlst und das hast du, dan muß dein geleisteter Eigenanteil mit eventuellen NK Guthaben(Rückzahlungen berechnet werden)
In diesem Fall nicht, da offenbar nur für die Kaltmiete ein Eigenanteil bezahlt werden muss. Heizkosten sind über die BK und im MV separat ausgewiesen und daher unabhänig vom Eigenanteil für die Kaltmiete.

Daher steht dem JC eine Erstattung der BK zu, muss aber auch die Nachzahlung übernehmen.
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Alt 21.01.2013, 18:22   #18
romeo1222
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Zitat von Mamato Beitrag anzeigen
Aber unbedingt den neuen Eigentümern (entweder die haben einen Vertretungsbevollmächtigten, aber am besten an jeden Einzelnen) die Aufforderung zur Mägelbeseitigung rechtssicher zusenden!
Auf keinen Falls selbst einfach eine Mietminderung machen. Das kann teuer werden!



Wenn du mit Durchdrücken über Anwalt oder Gericht meinst, wäre das ok.



Ist doch egal, wenn das JC Geld spart! Das entlastet ja auch den Steuerzahler, also auch die ZAF-Sklaven.
Es geht in 1. Linie ja darum, dass ab 2012 dir evtl. Nachzahlung zusteht, da die 15 € mehr Miete doch angemessen war.
Und eine Mietminderung dient dem Zweck, dass der VM den Mangel beseitigt und im Falle von Schimmel deine Gesundheit geschont wird.
Und die Mängelanzeige/Minderung kann als "Beweis" dienen, dass ein Umzug nochtwendig wird.



Schwierig. Grundsätzlich steht Mietminderung dem JC zu. Da du aber selbst 15 € von der Miete trägst, müsste diese Minderung theoretisch dir zustehen. Heckmeck kann es dennoch geben. Die werden evtl. versuchen die Minderung anzuziehen.

Ziel wäre, die Angemessenheitsgrenzen der örtl. Richtlinien durch Überprüfungsantrag anzufechten und eine Ersatttung dieser 15 € zu verlangen.
Gutes Infomaterial hierzu:
Rechtsanwaltskanzlei Brewig-Lange · Chemnitz · Aktuell
http://www.ra-brewig-lange.de/aktuel...dU_WebInfo.pdf



Das ist doch unabhängig davon.

1. Widerspruch, dass auf Heizkostennachzahlung anspruch besteht, da Wohnfläche und Heizkosten angemessen sind.
2. Überprüfungsantrag, dass diese 15 € mehr angemessen sind, da Richtlinien nicht dem Gesetz entsprechen, kein schlüssiges Konzept vorliegt und aktuell auf dem Wohungsmarkt Wohnungen unter xx € nicht zu bekommen sind.

Parallel
Mängelanzeige und Aufforderung auf Mängelbeseitigung an die Vermieter, unter Fristsetzung und Androhung einer Mietminderung.

So würde ich das machen. Und dann, wenn alle Gegener reagiert haben, weiter sehen, was zu tun ist.
Zu Nummer 1: Es gab ja zum Glück noch keine Heizkostennachzahlung. Unabhängig davon bin ich mit 65,00€ (Inklusive 8€ für Warmwasser) angeblich schon am Maximum was die hier für den Kreis zahlen und auch in Bezug auf meine Wohnungsgröße. Wie die diesen Betrag schon wieder errechnet haben, weiß ich aber leider auch nicht.

Zu Nummer 2: Hört sich gut an, nur kann ich mir vorstellen, dass es leider schon günstigere Wohnungen geben wird, alles in allem zusammengerechnet (Wohnkosten + NK + Heizung). Spätestens im "Problembezirk" wird es wohl welche geben.

Zu Parallel: Habe heute die Schreiben per Einschreiben versendet, an beide Vermieter aus der Erbengemeinschaft. 3,5 Wochen habe ich denen Zeit gegeben. Bis zu nächsten Miete wäre es zu kurzfristig. Ansonsten sind die 15,00€ jetzt angedroht, mal sehen was da passiert, wenn überhaupt.

Noch eine Anschluss-Frage, kann auch gerne jemand anderes beantworten:
Muss man die Miete per Banküberweisung überweisen, wenn es im Mietvertrag steht, oder kann man mündlich mit dem Vermieter eine anderweitige Regelung treffen? Also zum Beispiel die Miete (Ohne Nebenkosten) per Überweisung, die Nebenkosten sozusagen bar auf die Hand? Also ohne das dieses schriftlich gemacht wurde, aber zumindest ein Zeuge immer dabei war, der die Geldübergabe bestätigen könnte? Könnte das Jobcenter hier Probleme machen? Natürlich unter der voraussetzung das der Vermieter dieses nicht mehr bestätigen könnte (Krankheit, Tod usw.)
romeo1222 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2013, 18:23   #19
romeo1222
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Zitat von Mamato Beitrag anzeigen
In diesem Fall nicht, da offenbar nur für die Kaltmiete ein Eigenanteil bezahlt werden muss. Heizkosten sind über die BK und im MV separat ausgewiesen und daher unabhänig vom Eigenanteil für die Kaltmiete.

Daher steht dem JC eine Erstattung der BK zu, muss aber auch die Nachzahlung übernehmen.
Genau, Nebenkosten und Heizkosten wurden in der Vergangenheit bis zum heutigen Zeitpunkt immer komplett übernommen.
romeo1222 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2013, 18:54   #20
Mamato
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Zitat von romeo1222 Beitrag anzeigen
Muss man die Miete per Banküberweisung überweisen, wenn es im Mietvertrag steht, oder kann man mündlich mit dem Vermieter eine anderweitige Regelung treffen?
Mündlich kann man dies schon regeln, aber mündl. Abreden bedürfen in den meisten MV der Schriftform.

Zitat:
Also zum Beispiel die Miete (Ohne Nebenkosten) per Überweisung, die Nebenkosten sozusagen bar auf die Hand? Also ohne das dieses schriftlich gemacht wurde, aber zumindest ein Zeuge immer dabei war, der die Geldübergabe bestätigen könnte?

Was soll das bringen? Davon rate ich dringend ab!
Dem JC ist die Höhe der NK bekannt, auch die Kaltmiete und die Heizkosten. zudem ist es riskant, ohne Empfangsquittung zu agieren. Da nutzt ein Zeuge auch nichts. Dem könnte z. B. etwas passieren. Da müste man schon regelmäßig die Geldübergabe dokumentieren. Legt man dies dann im Streifall vor, haben beide Probleme.
Unterschlagung, Betrug, Steuerhinterziehung, ungerechtfertigte Bereicherung kommen mir das z. B. spontan in den Sinn.
Denn es gibt keinen nachvollziehbaren Grund für den VM oder den M ein Teil einer Schuld unter der Hand zu regeln.


Zitat:
Könnte das Jobcenter hier Probleme machen? Natürlich unter der Voraussetzung das der Vermieter dieses nicht mehr bestätigen könnte (Krankheit, Tod usw.)
Das wäre mE Betrug, da du dir dadurch ja einen Vermögensvorteil schaffen willst. Was es bringen sollte kapier ich immer noch nicht. Dem JC sind alle Werte bekannt und zahlt ja NK und Heizkosten. Die 15 € betreffen die Kaltmiete, die du so oder so zahlen musst und auch durch solche illegalen Spielchen nicht ans JC abdrücken kannst.

Moralisch und für wie intellektuell ich solche Ideen finde, äußere ich mich mal nicht.
Mamato ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2013, 19:15   #21
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Zitat von romeo1222 Beitrag anzeigen
(...) Oder habe ich hier einen Denkfehler?
Ja, denn die Mietminderung ist JC-Meldepflichtig und wird bezüglich der zu zahlenden Miete entsprechend berücksichtigt.

Eine geringfügige Überschreitung der KdU (15,- €) liegt meiner Meinung nach noch im angemessenen Rahmen. Hierzu gibt es auch entsprechende LSG/BSG-Urteile und liegen mir aber leider (z. Z. jetziger Standort) nicht vor. Im Forum sind diese aber zu finden.
__

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit (Ebner-Eschenbach)
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Alt 21.01.2013, 19:24   #22
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"In diesem Fall nicht, da offenbar nur für die Kaltmiete ein Eigenanteil bezahlt werden muss. Heizkosten sind über die BK und im MV separat ausgewiesen und daher unabhänig vom Eigenanteil für die Kaltmiete"

Woher hast du die Info das das so ist?

Also ich habe auch nur ein Eigenanteil an der KM. NK & HK sind angemessen. Habe mein Guthaben angerchnet bekommen!?

Woher hast du die Info das das so ist?

HMMMMMMMMMMMMMM?!?
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Alt 21.01.2013, 19:37   #23
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"In diesem Fall nicht, da offenbar nur für die Kaltmiete ein Eigenanteil bezahlt werden muss. Heizkosten sind über die BK und im MV separat ausgewiesen und daher unabhänig vom Eigenanteil für die Kaltmiete"

Woher hast du die Info das das so ist?

Also ich habe auch nur ein Eigenanteil an der KM. NK & HK sind angemessen. Habe mein Guthaben angerchnet bekommen!?

Woher hast du die Info das das so ist?

HMMMMMMMMMMMMMM?!?
Welches Guthaben hast du angerechnet bekommen?
Das der Heizkosten? Genau darum geht es ja, die gehören dem JC, wenn es die HK bezahlt.


Das ergibt sich aus § 22 SGB II. Heizkosten gehören zu den Mietkosten und werden entweder über die BK abgerechnet, oder über separate HK.

Diese 15 € zahlt er ja nicht als einen Anteil an den HK, sondern für die Überschreitung der angemessenen Kaltmiete.
Bei einer Inklusivmiete sähe es anders aus. Aber auch da würde ihm der Anteil, der die Angemessenheit der Bruttowarmmiete überschreitet als Eigentanteil angerechnet. Das JC muss insgesamt nur die angemessenen Kosten übernehmen. Der Rest ist Privatvergnügen.
Mamato ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2013, 20:13   #24
gizmo
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gizmo Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Blinzeln AW: Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung

So wohl als auch, verrechnet mit NK und HK

KM ist Unangemessen gewesen und deshalb Eigenanteil ca. 15€ im Monat.


http://www.elo-forum.org/attachments...teil-nk-hk.doc

http://www.elo-forum.org/attachments...-regelsatz.pdf

http://www.elo-forum.org/attachments...g_zum_amt-.pdf

Ich hoffe es hilft

Habe den Ausschnitt des Bescheides auch hier gepostet

http://www.elo-forum.org/attachments...-regelsatz.pdf

http://www.elo-forum.org/kosten-unte...-guthaben.html
__

Wer andern eine Grube gräbt, den schupst man selbst hinein! Übrigens, fachkundige SB`s im JC gibt es genauso häufig wie Schneebälle in der Hölle!
gizmo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2013, 20:49   #25
Mamato
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Beiträge: 587
Mamato Mamato Mamato
Standard AW: Wohnung zu teuer - Heizkosten- bzw. Nebenkostennachzahlung

Sorry, das schaue ich mit jetzt nicht alles an.
Da müsste ich mich in deinen Fall einarbeiten und der wurde bestimmt schon gelöst.
Sozialberatung Kiel betrifft halt auch immer nur die lokalen Regelungen dort und sind nicht grundsätzlich übertragbar. Schon gar nicht SG Urteile!

Ich kann nur sagen, dass oft einiges zusammengeworfen, nicht richtig differenziert wird und Urteile auch schwer zu lesen und nicht immer übertragbar sind.

Ich denke es kommt immer auf den Einzelfall an. Z.B ob konkrete Werte der jeweiligen Mietanteile vorliegen. Kann die Kaltmiete konkret zugeordnet werden und sind die BK und HK angemessen und vollständig bezahlt, und wird davon eben kein Eigenanteil getragen, dann ist für mich die Sache klar.
Anders ist es, wenn man von den unangemessenen HK einen Anteil zu tragen hat. Aber das liegt hier nicht vor!

BK Erstattungen können z. B. EK sein und nur bedingt KDU.
Betriebskostenguthaben und deren Anrechnung als Einkommen auf Leistungen nach SGB II | Sozialrecht
http://juris.bundessozialgericht.de/...23&pos=0&anz=1

eine kommentierung und Erklärung des § 22 hier:
juris - § 22 SGB II[$]§ 22 SGB II Bedarfe für Unterkunft und Heizung
Auch da steht der Verweis auf obiges Urteil:
Das BSG hat nunmehr ausdrücklich klar gestellt, dass bei Betriebskostengutschriften nicht danach zu differenzieren ist, welchen Ursprung sie haben oder ob sie allein aus Zahlungen des Hilfebedürftigen resultieren. Ebenso wie Guthaben, die aus Zeiten stammen, in denen keine Hilfebedürftigkeit bestand, zu berücksichtigen sind, sei es unerheblich, wer die Zahlungen getätigt habe. Unerheblich sei auch, ob die Gutschrift mit einer Forderung eines Dritten belastet gewesen sei. Denn Einkommen sei zuallererst zur Sicherung des Lebensunterhalts einzusetzen und nicht zur Schuldentilgung (BSG v. 22.03.2012 - B 4 AS 139/11 R; vgl. den Terminsbericht Nr. 17/12 zu 2).

Zudem sind BK nicht HK, auch da ist zu differenzieren. HK werden immer abgesondert von den BK berechnet. Das ist schon gestzlich so vorgeschrieben in der HeizkV.
Mamato ist offline   Mit Zitat antworten
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heizkosten, nebenkostennachzahlung, teuer, wohnung

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