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KDU - Eigentum/Eigenheim Hier werden Themen im Bezug auf Eigenheim bzw. Wohneigentum erstellt.


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Alt 26.09.2014, 09:41   #26
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Standard AW: Eigenheim und nun evtl ALG2

Zitat von Fraggle Beitrag anzeigen
Ein Argument für die Tilgungsübernahme betrifft alle Eigentümer: Da das JC lediglich Erhaltungsaufwand wenn nötig zahlt, kann man bei der Tilgung eigentlich nicht von einem Aufbau von Vermögenswerten reden. Das Eigentum veliert durch Nutzung stetig an Wert.

Das kann man so nicht stehen lassen, schon alleine die Lage der Immobilie besagt ob ein Haus im Wert verliert, stagniert oder an Wert zu legt

Ein Haus auf Sylt, im Speckgürtel einer größeren Stadt gewinnt stetig an Wert, in MVP, Harz oder Eifel..... im ländlichen Raum sind die Preise in den letzten 10 Jahren rasant gefallen

Es sind einfach viele Faktoren die hier mit einfließen, und wenn die KDU am Ende vom JC durch die Anzahl der Bewohner geteilt werden, dann muss der TE sich eh ganz andere Gedanken machen

Ich glaube nämlich kaum das in diesem Falle das JC die KDU für Oma Drine übernehmen wird

Hier kann man mal nachlesen:

Zitat:
Ist das Grundstück mit einem dinglichen Wohnrecht eines Dritten belastet, auf das der Eigentümer Zahlungen leistet, dienen diese Zahlungen dem Erwerb des Eigentums. Sie sind daher wie Tilgungsraten nicht berücksichtigungsfähig.
http://www.harald-thome.de/media/fil...01.08.2013.pdf
Strolchenmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 09:49   #27
Fraggle
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Standard AW: Eigenheim und nun evtl ALG2

Das kann man so nicht stehen lassen, schon alleine die Lage der Immobilie besagt ob ein Haus im Wert verliert, stagniert oder an Wert zu legt


Das hat ja gar nichts mit der Zahlung der Tilgungsraten zu tun. Es geht um die Steigerung des Vermögens durch Zahlung der Tilgung.
Fraggle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 10:36   #28
Strolchenmann->Emailproblem
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Strolchenmann Strolchenmann Strolchenmann
Standard AW: Eigenheim und nun evtl ALG2

Es geht auch um den Wert einer Immobilie, in einer Region wo eine Immobile nur durch ihre Lage schon laufend an Wert verliert und man dieses nachweisen kann, wird kein Vermögen geschaffen trotz Übernahme der Tilgungsraten, auf Sylt aber z.B. schaut es anders aus

Da erhöht sich der Wet von alleine und durch die Tilgung

Hier muss man aber erstmal das ganze sehen, wenn die KDU aufgeteilt werden dann geht es eh den Bach runter wie der TE schreibt, und das von mir verlinkte ist ja eindeutig
Strolchenmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 13:35   #29
Fraggle
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Standard AW: Eigenheim und nun evtl ALG2

Auch wenn die Immobilie nur durch den Standort an Wert verliert werden die Tilgungsraten nicht übernommen, weil ja kein Vermögen aufgebaut wird.

Das ist halt Pech, wenn durch den Standort ein Wertverlust entsteht.
Fraggle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 14:06   #30
Strolchenmann->Emailproblem
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Standard AW: Eigenheim und nun evtl ALG2

Die Tilgungsraten werden nicht übernommen wenn damit Vermögen aufgebaut wird, du widersprichst dir selbst
Strolchenmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 14:11   #31
silka
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Standard AW: Eigenheim und nun evtl ALG2

Zitat von berserker83 Beitrag anzeigen
Der Link funktioniert. Nur auf der Seite funktioniert der Link für meinen Wohnort bzw Kreis nicht.
wie würde es aussehen, wenn mein opa in meine hälfte das hauses einzieht?
ich möchte aber nicht in eine bg mit ihm gesteckt werden. ich wirtschafte für mich alleine und das soll auch so bleiben.

@strolchenmann
allgemeingültig? wie muss ich das verstehen? wenn ein richter ein urteil fällt und jemand in der gleichen situation ist, ist dieses urteil dann nicht auch anzuwenden?
Wenn deine Kommune in der Thome-Sammlung nicht enthalten ist, kannst du die Daten evtl. auf der Homepage deiner Stadt finden?
Ansonsten selbst hin und Auskunft verlangen.
Der Begriff "angemessene KDU" ist natürlich kein unbestimmter Rechtsbegriff.
Die jeweiligen Kommunen und LK bestimmen die Angemessenheit der KDU. Überall anders.
Das lässt sich natürlich rechtlich überprüfen und oft genug hat ein Gericht schon diese Angemessenen KDU gekippt.
Da du dich schon darüber auslässt, hast du garantiert mehr Infos.
Das ist gut.
Aber gegen eine solche Kostensenkungsaufforderung ist zunächst kein Widerspruch möglich, weil diese nur ein Hinweis/ eine Info ist. Also kein rechtsmittelfähiger Bescheid.
Widerspruch ginge erst, nachdem dir nach der Frist nur noch die "angemessenen" KDU gezahlt würden.
Deswegen ist die Strategie häufig, sich vom JC erstmal nachweisen zu lassen, wieso auch in deinem Einzelfall die Kosten unangemessen seien.
Dazu hilft der Absatz 1 des § 22 SGB II
Der Gesetzgeber hat den Einzelfall von Bewohner und Wohnung ja nicht vergessen. Leider vergessen oder verdrücken die JC das nur gar zu gern.
Dann muss man das fordern! Möglichst schon vor der Absenkung.
Lies doch im Forum...steht alles vielfach da.

Dein Opa in deinem Wohnanteil? Na klar, das geht.
Wenn das Wohnrecht deines Opas genau definiert ist und notariell abgesichert, steht sicher drin, wie viele Räume/qm das Wohnrecht umfasst und ob bzw. wie viel dafür zu zahlen ist. Das kannst du ja nachgucken in den Erbunterlagen.
Dann würde deine selbstgenutzte Wohnfläche kleiner, aber viel wichtiger wäre, ob sich auch die 515,- verringern. Wenn der Opa ganz umsonst dort Wohnrecht hätte, bringt dir das nichts. Nur dem Opa,-)
Das JC würde wohl keine BG, aber evtl. eine HG vermuten oder unterstellen. Nach § 9(Abs.5)SGB II. Verwandte im Haushalt...
Ich stelle mir vor, wie ihr zu viert morgens das Bad der Reihe nach nutzt, dann die Küche...dann wieder jeder in SEINEM Wohnungsanteil verschwindet...

Ein Urteil ist nicht automatisch für andere anwendbar. Stell dir das doch bitte mal bildlich vor. Ein Kläger mit genau identischen Sachverhalten wie bei dir klagt am SG oder LSG im hohen Norden.
Du lebst im tiefen Süden und hast ein vollkommen anderes Gericht mit anderen Richtern, falls du klagst.
Du kannst dich als Kläger zwar auf dieses Urteil beziehen und gleiche Entscheidung verlangen, aber ob die Richter dem folgen?? Richter sind " frei"
Was du meinst, geht nur bei Grundsatzurteilen des höchsten Gerichtes.
Darauf kann man sich dann schon im ersten Widerspruch beziehen. z.b. das BSG-Urteil zu den KDU-Richtlinien, stichwort "Schlüssiges Konzept".
Unendliche Beiträge hier zu finden.
Und bei jedem SG Gericht meterlange Aktenschränke zur Sache.

Eine berufliche Reha? Evtl. käme da die DRV in Frage. Das Jobcenter ist eigentlich keine Reha-Vermittlungseinrichtung.
silka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 14:31   #32
silka
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Beiträge: 6.100
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Standard AW: Eigenheim und nun evtl ALG2

Zur Tilgung:
Wir wissen nicht, wie viel € das bei den 515,- KDU ausmacht. 175 war doch die anteilige Grundstücksgrösse.
Die Hälfte aller KDU sind 515,-...incl. der Tilgungsrate. Der TE muss erstmal seine örtl. Werte finden.

Wenn der TE mit seinem Bruder und der Bank vereinbaren könnte, dass der TE nur Zinsen auf den Kredit zahlt und der Bruder die Tilgung und seine 50% Zinsen..dann wäre das kein Einkommen des TE im Leistungsbezug. NEIN. Dann wären die KDU des TE etwas geringer als 515,-.
Der TE hätte dann quasi einen tilgungslosen Kredit abzustottern.
Jetzt sind es noch 210,- für seine Hälfte incl. der Tilgung an die Bank.

Kein unlösbares Problem, denke ich.
Aber ich kenne den Bruder, die Schwägerin und die Bank nicht...
Ach, den TE auch nicht. Oft genug geht der Zank und Streit ja erst beim Erbfall los.
silka ist offline   Mit Zitat antworten
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