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KDU - Eigentum/Eigenheim Hier werden Themen im Bezug auf Eigenheim bzw. Wohneigentum erstellt.


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Alt 02.02.2011, 18:27   #1
stixi->Emailproblem
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Registriert seit: 17.01.2011
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stixi
Standard Heizkosten Eigenheim

Hallo Leute, ich habe da mal eine Frage betreffend der Heizkosten.
Ich bewohne noch ein Eigenheim und habe immer 2000 Liter Heizöl verbraucht im Jahr.
Wie jedes Jahr gab es wiedermal ärger weil dies nicht übernommen werden sollte was allerdings die vorherigen Jahre nach langem hin und her immer geklappt hat.
Heute bekomme ich dann ein Schreiben, dass nur die Heizkosten für eine angemessene Wohnung bis zur Höchstgrenze übernommen werden, allerdings reicht dies nicht ganz.
War es nicht sonst immer so das der Einzelfall geprüft werden mußte?
Alter der Immobilie und die Lage, isolierung und so weiter?
Mein Rechtsanwalt ist der Meinung das man da nichts machen kann und das es so seine Richtigkeit hätte da das BSG schon so geurteilt hätte, stimmt das so?
Wenn das so weiter geht lohnt es sich ja nicht mehr sich ein Haus zu kaufen wenn nichts übernommen wird falls man mal Arbeitslos wird was ja jedem passieren kann.
Da ist der ehrlich arbeitende Bürger ja immer der dumme.
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Alt 02.02.2011, 18:46   #2
hans wurst
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hans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagiert
Standard AW: Heizkosten Eigenheim

Hallo
Zitat von stixi Beitrag anzeigen
Mein Rechtsanwalt ist der Meinung das man da nichts machen kann und das es so seine Richtigkeit hätte da das BSG schon so geurteilt hätte, stimmt das so?
Dazu müsste man den Inhalt des Schreibens kennen, um zu überprüfen, ob die Ausführungen des Jobcenter der Rechtsprechung des BSG entsprechen.
hans wurst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2011, 19:07   #3
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stixi
Standard AW: Heizkosten Eigenheim

Gut ,dann kommen hier mal die Unterlagen zum Fall, hoffe das hilft weiter.
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Alt 02.02.2011, 19:58   #4
hans wurst
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hans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagiert
Standard AW: Heizkosten Eigenheim

Der Widerspruch entspricht soweit der Rechtsprechung des BSG.

Du muss auch noch die Warmwasserpauschale von ca.240€/Jahr berücksichtigen, die du zu bezahlen hast. Bitte mal gegen rechnen, Ölkosten - 240€ - 1181,5€ = ???

Wenn sich ein Fehlbetrag ergibt kannst du dennoch Klage erheben.

1. Der Heizspiegel ist für das Abrechnungsjahr 2009.

2. Aus selbigen geht hervor dass dir 2032 l Heizöl zustehen, da der Ölpreis starken Schwankungen unterliegt ist es fraglich warum hier ausschließlich auf die Kosten abgestellt wird. Hier gibt es die Preisentwiklung http://www.carmen-ev.de/dt/energie/p...eloelvergl.png oder hier Wann war Heizöl billig. Heizölpreise Deutschland seit 2004

3. Und dann hat das BSG entschieden das es dem Antragsteller/Kläger obliegt Sachverhalte vorzutragen (bauliche Mängel), warum ein erhöhter Bedarf anzuerkennen ist.
hans wurst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2011, 20:06   #5
stixi->Emailproblem
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Registriert seit: 17.01.2011
Beiträge: 139
stixi
Standard AW: Heizkosten Eigenheim

Das die Warmwasserpauschale noch abzuziehen ist weiß ich natürlich, somit lohnt sich eine Klage auch nicht wenn dieses dann bemerkt wird habe ich kaum noch einen Gewinn falls meine Klage überhaupt Erfolg haben wird.
Es geht mir darum das es ja bei nächsten mal sicherlich abgezogen werden wird und ich dann eine Begründug brauche warum es so nicht rechtens ist.
Ich habe mich schon immer gefragt warum man immer eine Geldpauschale erhebt und keine Mengenpauschale, bei den stark schwankenden Preisen wäre dies sinnvoll.
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Alt 03.02.2011, 23:33   #6
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard AW: Heizkosten Eigenheim

Der Widerspruchsbescheid beruht auf einer unzureichenden Datenbasis.
Es wurde z.B nicht ermittelt, ob diese 85m² Heizfläche auch der Realität entsprechen.
Es wurde auch nicht ermittelt ob die genannten Preise noch einen Bezug zu den aktuellen Preisen haben. Die aktuellen sind ca. 20 Cent / l höher.
Obendrauf ein saukalter Dezember.
Nicht zu vergessen ein unbekannter abuzustand.
Ein unbekannter persönlicher bedarf.
Ein Bescheid in €, der kunde hat Liter beantragt.
Zum Schluß eine Datenbasis, die unanwendbar ist. Heizspiegel hat seine Datenbasis in Mehrfamilienhäusern. Für ARGEzwecke ist Heizspiegel untauglich. Das weis SB.
Es fehlt auch der Nachweis, dass dieses Eigenheim in der Summe der Kosten nicht mit zugestanderner Fläche eines Mieters vergleichbar ist.

Bleibt nur noch Umzug zu beantragen.
Schadensersatz stemmt SB persönlich. Sollte man ihr/m mal stecken. (§ 839 BGB)
kleindieter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.02.2011, 19:45   #7
stixi->Emailproblem
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Registriert seit: 17.01.2011
Beiträge: 139
stixi
Standard AW: Heizkosten Eigenheim

Danke, das ist ja mal informativ, dann habe ich beim nächstenmal ja was in der Hand wenns wieder Theater gibt.
Für dieses mal stimmt die Summe ja letzten endes, allerdings ja nur weil die Warmwasserpauschale vergessen wurde.
Interessant ist auch das der SB zur rechenschaft gezogen werden kann, ist das wirklich so leicht zu machen?
Das wäre doch mal was wenn die für den Mist den sie da verzapfen einstehen müßten.
Kann es sein, dass Rechtsanwälte nicht so gern auf die SB los gehen?
stixi ist offline   Mit Zitat antworten
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