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Alt 17.11.2012, 04:59   #26
gast_
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Standard AW: Hier weiß ich auch keinen Rat für alles

Hab inzwischen einiges auf Rechtsanwaltsseiten nachgelesen.

Es muß schriftlich gekündigt werden - auch bei mündlichem Arbeitsvertrag.

Da der Arbeitgeber das Nachweis-Gesetz ignnoriert hat dürfte er deshalb vor dem Arbeitsgericht die schlechteren Karten haben...
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Alt 17.11.2012, 08:37   #27
Knoedels->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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Knoedels Knoedels Knoedels
Standard AW: Hier weiß ich auch keinen Rat für alles

Wenn die Dame schon Lohnabrechnungen beim JC vorgelegt hat, kann der AG im nachhinein nicht mehr erzählen, er kenne diese Person nicht
Bei einem 400 Euro Job ist die zu leistende Stundenanzahl geregelt, wenn der AG die AN frei gestellt hat, muss er den vereinbarten Lohn weiter bezahlen.
Auch Urlaubsanspruch errechnet sich nach den gearbeiteten Tagen, sodaß auch hier noch eine Restforderung über die 400 Euro hinaus besteht, ersatzweise Freistellung bei Beendigung der Tätigkeit (Urlaubsabgeltung )
Eine Klage vor dem Arbeitsgericht hat auf jeden Fall Erfolg.
Bei Beendigung der Tätigkeit wird das JC eine schriftliche Kündigung sehen wollen (Begründung ob selbst verschuldet oder nicht/Leistungsrelevant) anders bei einer geringfügigen Beschäftigung, dort nicht erforderlich.
Im Gaststättengewerbe ist solches Vorgehen aber gang und gäbe, ebenso bei Taxen und Mietwagen, dort läuft vieles anders als "normal" .....(Umgehen geltender Rechte) vieles läuft über Handschlag und freier Vereinbarung.
lg
__

Stelle dich gut mit deinen Kindern -
sie suchen später mal dein Altersheim aus
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Alt 18.11.2012, 18:53   #28
gast_
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Standard AW: Hier weiß ich auch keinen Rat für alles

So, Änderungsbescheide des JC liegen inzwischen vor.
Die Leistungsabteilung hat umgehend auf meine Schreiben reagiert.
Da hat sie nichts mehr zu befürchten wegen der verspäteten Änderungsmeldung/der Richtigstellung.

Widerspruch muß aber eingereicht werden...eine Seite meiner Schreiben hat man komplett übersehen und laut Lohnabrechnung angerechnet, aber nicht beachtet, daß es keinen Zufluß gab.

Bin mal auf die Antwort der AfA gespannt.

Schreiben an den Arbeitgeber habe ich auch fertig.
Sie hat unterschrieben - Tochter schickts als Einschreiben ab.
Denke aber, der wird nicht reagieren.
Das heißt dann Klage vorm Arbeitsgericht..

und da frage ich mich, wie das in der Verhandlung gehen soll: Die Klägerin spricht ja kein Deutsch!
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Alt 18.11.2012, 19:27   #29
Hartzeola
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Standard AW: Hier weiß ich auch keinen Rat für alles

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Das heißt dann Klage vorm Arbeitsgericht..

und da frage ich mich, wie das in der Verhandlung gehen soll: Die Klägerin spricht ja kein Deutsch!
Zitat:
Ein Gerichtsdolmetscher ist ein Dolmetscher, der durch ein Gericht zur Sprachmittlung herangezogen wird. Die Heranziehung eines Dolmetschers ist erforderlich, wenn eine Partei oder ein sonstiger Verfahrensbeteiligter der Gerichtssprache nicht mächtig ist. Der Einsatz eines Dolmetschers sichert das Recht des sprachunkundigen Ausländers auf rechtliches Gehör. Der Dolmetscher muss vom Urkundenübersetzer unterschieden werden.
Gerichtsdolmetscher
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Alt 18.11.2012, 20:28   #30
ela1953
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ela1953 ela1953 ela1953 ela1953 ela1953 ela1953 ela1953 ela1953 ela1953 ela1953 ela1953
Standard AW: Hier weiß ich auch keinen Rat für alles

Das Arbeitsgericht meiner Tochter hat sich gefreut, dass sie den AG verklagt hatte. Der zahlte auch nicht bei Krankheit und meinte die drei Wochen Betriebsferien müsse er auch nicht zahlen.
Das hätte er nie gemacht bei den 400 Euro Kräften und bisher hätte sich nie jemand beschwert. Denn das wäre so laut Gesetz.
Er durfte nachzahlen :-)
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Alt 18.11.2012, 22:16   #31
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Zitat von Hartzeola Beitrag anzeigen
Und wer bezahlt den? Wenn sie das selbst muß...
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Alt 18.11.2012, 22:32   #32
Hartzeola
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Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Und wer bezahlt den? Wenn sie das selbst muß...
Hast du Schrollrad an Maus? Ich habe den Link gepostet...

Zitat:
Kosten

Die Vergütung des Gerichtsdolmetscher erfolgt nach den Justizvergütungs- und entschädigungsgesetz.
Im Strafprozess fallen die Kosten für einen Dolmetscher in der Regel der Staatskasse zur Last, selbst wenn der Angeklagte verurteilt wird. Eine Kostenüberbürdung widerspräche dem Verbot jemanden wegen seiner Sprache zu benachteiligen (Art.3 Abs.2 GG) und dem Art.6 Abs.3 lit.e der Europäischen Menschenrechtskonvention. Die Kosten werden nur dann dem Angeklagten auferlegt, wenn er sie durch schuldhafte Säumnis oder in anderer Weise schuldhaft verursacht hat. Streitig ist die Überbürdung der Dolmetscherkosten für Sprachübertragungen außerhalb des Hauptverfahrens, z. B. für vorbereitende Gespräche des Beschuldigten mit dem Verteidiger, bei Fernmelde- oder Wohnraumüberwachungen im Ermittlungsverfahren oder Gefangenenbriefe in fremder Sprache

Die dem Dolmetscher durch die Anweisungsstelle oder durch das Prozessgericht bestimmte auszuzahlende Vergütung, wird als Auslage des Gerichts den Gerichtskosten zugeschlagen. Die Gerichtskosten hat die unterlegende Partei nach allgemeinen Vorschriften zu tragen. Ist seine Verwendung erforderlich, darf von der sprachunkundigen Partei aber kein Kostenvorschuss verlangt werden, weil der Dolmetscher von gerichts wegen und nicht auf Veranlassung einer Partei heranzuziehen ist.
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Alt 18.11.2012, 22:34   #33
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Standard AW: Hier weiß ich auch keinen Rat für alles

Zitat:
Im Strafprozess...
Zitat:
Die Gerichtskosten hat die unterlegende Partei nach allgemeinen Vorschriften zu tragen
Im Arbeitsgerichtsprozeß muß jeder seine Kosten selbst tragen, meines Wissens...also auch den Dolmetscher?

Dein Link hilft mir da nicht weiter..
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2012, 23:14   #34
Hartzeola
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Standard AW: Hier weiß ich auch keinen Rat für alles

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Im Arbeitsgerichtsprozeß muß jeder seine Kosten selbst tragen, meines Wissens...also auch den Dolmetscher?
Ruf mal doch einfach an und erkündige dich, ob die Kosten übernommen werden können.

Dolmetcherkosten ist eine gerichtliche Auslage im Gegensatz zu außergerichtlichen Kosten wie z. B. ein RA

Zitat:
Welche Vergütung erhält ein Dolmetscher ? Für Dolmetscherleistungen gilt ein einheitlicher Stundensatz von € 55,00. Die bisherigen Zuschläge für Berufsdolmetscher sind entfallen.

Zitat:
Wichtig: Anders als bisher wird die letzte bereits begonnene Stunde nur dann voll gerechnet, wenn sie zu mehr als 30 Minuten für die Erbringung der Leistung erforderlich war; andernfalls beträgt das Honorar die Hälfte des sich für eine volle Stunde ergebenden Betrags.
Arbeitsgericht Stuttgart - Sachverständige, Dolmetscher, Übersetzer
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