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Alt 01.05.2011, 00:42   #51
LadyOscar->Emailproblem
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LadyOscar
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Hört bloß auf! Heute bzw gestern habe ich gehört, dass die Tochter einer Bekannten demnächst wohl nach 15 Jahren in der Gebäudereinigung ihren Job verlieren wird. Der neue Boss hat angekündigt personelle Umstruckturierungen vorzunehmen und keinen Hehl draus gemacht, dass man sich zugunsten günstigerer, fleißigerer, schnellerer Arbeitskräfte aus Polen, Tschechien... von den teuren, faulen, langsamen Frauen/Männern aus Deutschland trennen wird!
Es sei denn: Sie würden den NEUEN ARBEITSVERTRAG (Wahrscheinlich mit deutlich schlechteren Konditionen)unterschreiben, dann dürfen sie wohl bleiben .

Dazu ist mir dann nichts mehr eingefallen, was ich erwidern konnte
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Alt 01.05.2011, 03:30   #52
FrankyBoy
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FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von LadyOscar Beitrag anzeigen
Hört bloß auf! Heute bzw gestern habe ich gehört, dass die Tochter einer Bekannten demnächst wohl nach 15 Jahren in der Gebäudereinigung ihren Job verlieren wird. Der neue Boss hat angekündigt personelle Umstruckturierungen vorzunehmen und keinen Hehl draus gemacht, dass man sich zugunsten günstigerer, fleißigerer, schnellerer Arbeitskräfte aus Polen, Tschechien... von den teuren, faulen, langsamen Frauen/Männern aus Deutschland trennen wird!
Es sei denn: Sie würden den NEUEN ARBEITSVERTRAG (Wahrscheinlich mit deutlich schlechteren Konditionen)unterschreiben, dann dürfen sie wohl bleiben .

Dazu ist mir dann nichts mehr eingefallen, was ich erwidern konnte
In der Gebäudereinigung gibt es doch gesetzliche Mindestlöhne - ist dir bekannt das diese unterlaufen werden sollen?

Zitat:
Damit gelten ab dem 10.03.2010
folgende Mindestlöhne:

"Neue Bundes-
länder"
ab 10.03.2010 ab 01.01.2011 Lohngruppe 1 6,83 EUR 7,00 EUR Lohngruppe 6 8,66 EUR 8,88 EUR
"Alte Bundes-
länder" und Berlin
ab 10.03.2010 ab 01.01.2011 Lohngruppe 1 8,40 EUR 8,55 EUR Lohngruppe 6 11,13 EUR 11,50 EUR Mindestlohn für Gebäudereiniger
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Alt 01.05.2011, 07:38   #53
Rounddancer
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Ausrufezeichen AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von LadyOscar Beitrag anzeigen

Dazu ist mir dann nichts mehr eingefallen, was ich erwidern konnte
Da kann ich nur raten: Ab zur Gewerkschaft (ver.di, gilt auch für (Noch-)Nichtmitglieder) und in die Presse.
Rounddancer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.05.2011, 10:56   #54
unkraut->Emailproblem
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unkraut
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Tach gesagt ... ich bin ja eher der Leser .
Aber Fachkräftemangel ist Bullshit ! Das Problem ist die Entlohnung .
Niedriglohnland Deuschland , prekär , ausufernde Leiharbeit .
Ich habe aktuell 3 Bewerbungsgespräche hinter mir . ( keine Leihbuden ! ) Könnte sofort anfangen . Aber : ganz ganz viel viel Einsatz für die Firma ( sprich Ü-Stunden ohne Vergütung ) und an Monatsende noch Geld mitbringen . Und dann noch die Frage ob man evt. Krankheiten hat auch kronische .
30 Jahre Berufserfahrung , für 1100 brutto - ca. 2 Stunden Pendelzeit . Abzüglich davon noch 200 € Sprit .
MfG
Ach ja , keine Angst vor den ach so händeringend erwartenden EU AN .
Die kommen nicht : kein gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland .
Da ist keiner so blöd : arbeiten um / für jeden Preis .
Die gehen gleich durch nach NL , F , GB ...
__

Nichts ist sicher , selbst das nicht .
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Alt 01.05.2011, 11:43   #55
LadyOscar->Emailproblem
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LadyOscar
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
In der Gebäudereinigung gibt es doch gesetzliche Mindestlöhne - ist dir bekannt das diese unterlaufen werden sollen?
Kein blassen Schimmer, da ich nicht aus der Brache komme, aber irgendwie würden es die Leute schon hinbekommen, ihr deutsches Personal gegen die ausländische Konkurenz zu tauschen und wenn die deutschen rausgemobbt werden, irgendeinen Weg gibt es immer! Wer weiß was die neue Führung von der Reinigungsfirma, wo die Tochter meiner Bekannten arbeitet für einen schmutzigen Deal geschlossen hat...

Ach ja und ein Anwalt ist bereits eingeschlatet worden!
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Alt 01.05.2011, 13:03   #56
arbeitslos in holland
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Ort: im Datenloch der NSA ;)
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arbeitslos in holland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von unkraut Beitrag anzeigen
Die gehen gleich durch nach NL , F , GB ...
in NL und GB kommt keiner mehr rein. die haben die Niederländer und die Briten lange genug beschissen !
aber kein vorteil, ohne nachteil:

als die polen hier noch massiv waren, konnte man jede bruchbude vermieten. mittlerweile ist der immobilienmarkt am boden

die spanier haben ihrer billigarbeiter aus brasilien auch rausgeschmissen und die franzosen haben zz genug mit dem ******** berlusconi und den nordafrikanern zu tun
__

„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

Hieronymus Bosch 1450-1516
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Alt 01.05.2011, 15:20   #57
FrankyBoy
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Das einzige, was in Kürze boomen wird sind Staatsbankrotte, Arbeitslosenzahlen, Verschuldungsverhältnisse die gegen die Ökonomie gerichtet sind und das Elend dieser Welt.

Die europäische Gemeinschaftswährung erklimmt ein immer höheres Niveau und bedroht somit die Existenzgrundlagen der schwächeren Volkswirtschaften dieser Union und wird uns alle mit in die Tiefen, menschenverachtenden Regierungshandeln ziehen.

Zitat:
Mit dem abstürzenden Spanien spitzt sich die Euro-Krise zu

Ralf Streck 30.04.2011
Fast 5 Millionen Menschen in Spanien sind ohne Job, aber auch Deutschlands Staatsverschuldung wächst und liegt bereits über dem EU-Durchschnitt

Nachdem man in Berlin, Paris und Brüssel zugelassen hat, dass Portugal unter den Rettungsschirm getrieben wurde, geht es nun dem viertgrößten Euroland an den Kragen. Denn Spanien hat deutlich dramatischere strukturelle Probleme als Portugal. Das hat gestern auch die vierteljährliche Jobstatistik gezeigt. Fast 5 Millionen Menschen sind nun ohne Stelle. Zudem steigen die Zinsen für spanische Staatsanleihen weiter an. Interessant sind aber auch die neuen Verschuldungsdaten von Eurostat. Deutschlands Staatsverschuldung liegt nun schon über dem EU-Durchschnitt und vor Frankreich. Auf der Rangliste der Schuldner liegt Deutschland nun auf einem Platz direkt hinter Portugal.

Es war schon nach den Daten der Arbeitsämter klar, dass die Arbeitslosigkeit in Spanien weiter steigt. Doch nun kam die Studie zur erwerbstätigen Bevölkerung (EPA), die nicht nur bei Arbeitsämtern gemeldete Arbeitslose registriert. Die Statistik des Arbeitsministeriums ist ohnehin deutlich geschönt, weil bestimmte Arbeitslose nicht einmal als solche registriert werden, wenn sie Arbeitslosengeld beziehen.

Mit dem abstürzenden Spanien spitzt sich die Euro-Krise zu | Telepolis
Zitat:
Gewerkschaften demonstrieren für fairen Lohn

Veröffentlicht: 1 Mai 2011 15:39 Verändert : 1 Mai 2011 15:39
Bei strahlendem Sonnenschein sind am 1. Mai Tausende Thüringer für bessere Arbeitsbedingungen auf die Straße gegangen. Vertreter von Gewerkschaften und linken Parteien forderten einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn und bessere Bezahlung für Leiharbeiter.

Der Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) forderte eine gesellschaftliche Debatte über den Wert der Arbeit. Angesichts von 12 Millionen Beschäftigten in Leih-, Zeitarbeit und befristeten Jobs sei das eine tiefgreifende Richtungsfrage für Deutschland - für die sich die Berliner Koalition offenbar nicht interessiere. «Frau Merkel und Herr Westerwelle - das ist die größte Nichtregierungsorganisation in Deutschland», sagte Machnig. In den vergangenen zehn Jahren seien die Löhne in allen anderen europäischen Ländern im zweistelligen Prozentbereich gewachsen, während der Reallohn in Deutschland gesunken sei.
Gewerkschaften demonstrieren für fairen Lohn | Regional | Dnews.de | Nachrichten auf einen Blick
Zitat:
1. Mai im Schatten von Krise und Ostöffnung


Die Arbeitsmarktöffnung und der Kampf gegen die Wirtschaftskrise haben die Feierlichkeiten der Parteien am 1. Mai klar dominiert. Bundeskanzler Werner Faymann warnte beim SPÖ-Maiaufmarsch am Wiener Rathausplatz vor den "Lobbyisten der Spekulation" in Europa. Die ÖVP wünschte sich bei ihrer Arbeitssitzung einen "gläsernen Lohnzettel". Ein Milliarde Euro für krisensichere Arbeitsplätze und höheres Arbeitslosengeldes fordern die Grünen. Und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache verkündete im Bierzelt eine Protestaktion beim Besuch des türkischen Präsidenten Gül.
1. Mai im Schatten von Krise und Ostffnung - Tag der Arbeit - sterreich - krone.at
Zitat:
AK-Präsident: "Arbeitnehmer sind Melkkuh"


Zum Tag der Arbeit ruft AK-Präsident Erwin Zangerl ArbeitnehmerInnen auf, ihre Rechte entschlossen zu verteidigen: "Frauen und Männer werden immer öfter nur mehr als Kostenfaktor behandelt. Das ist unanständig", sagt Erwin Zangerl. Er prangert Ungerechtigkeiten in mehreren Bereichen an. "Die Mehrheit der Arbeitnehmer muss vor einer Minderheit geschützt werden!"
AK-Präsident: "Arbeitnehmer sind Melkkuh" - Tag der Arbeit - Tirol - krone.at

Hier einmal ein Werk einiger Kritiker, die ich sehr verehre denn nach vielen Jahren, in denen ich angefangen bin zu glauben, dass ich wohl allmählich linksradikale Ansichten vertreten würde, haben mich diese Leute dann doch zu der Erkenntnis geführt, dass die allermeisten "Hirnlosen", einmal eine Auffrischung Ihrer diesbezüglichen Hirnzellen nötiger haben als ich:

P. S. Das nachfolgende Gedankengut darf für "nicht kommerzielle Zwecke beliebig verbreitet werden -
Zitat:
Rechtliche Hinweise/ Haftungsausschluss
Urheberrecht
Texte auf dieser Webseite sind für nichtkommerzielle Zwecke nutzbar, wenn die Quelle genannt wird. Sie stehen unter Creative Commons Lizenz 2.0 Non-Commercial. NachDenkSeiten – Die kritische Website
Zitat:
29. April 2011 um 14:51 Uhr
Wir sind von Ignoranten umstellt – oder eben von professionellen PR-Journalisten

Verantwortlich: Albrecht Müller | Druckversion | Beitrag versenden | < zurück Heute um 11:57 Uhr werden wir von Spiegel Online mit der Meldung (Anlage 1) überrascht, wir hätten eine „Hohe Inflation“. 2,4 % Preissteigerung nennt der Spiegelautor Böll eine Inflation, und noch dazu eine „hohe“. Er tut dies, obwohl er gleichzeitig schreibt, dass diese 2,4 % vor allem wegen der „hohen Energiekosten“ erreicht werden. Wer in einem solchen Fall von Inflation spricht, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Oder er arbeitet im Interesse anderer Interessenten und nicht seiner Leser. Albrecht Müller.

2,4 % und noch dazu im Wesentlichen durch Energiepreissteigerungen bedingt – das kann man auch im dümmsten Falle nicht Inflation nennen. So schlecht ausgebildet kann man eigentlich nicht sein, eine solche Rate mit dem Alarmwort „Inflation“ zu bezeichnen. Also bleibt nur die Vermutung, dass hier PR- und Lobbyarbeit betrieben wird.
Im konkreten Fall kann man dem Autor und seiner Schreiberei gleich mehrere Interessenten zuordnen:
Erstens: Es könnte PR zu Gunsten der Europäischen Zentralbank sein, die die nächste Zinserhöhungsrunde vorbereiten will. Es ist nicht auszuschließen, dass die EZB für eine solche Stimmungsmache zu Gunsten ihrer geplanten Entscheidung direkt oder indirekt Geld bezahlt.
Zweitens wäre diese Zinserhöhung im Interesse aller, die über Geldvermögen verfügen.
Drittens ist diese Propaganda im Sinne der Arbeitgeber, weil mal wieder der Eindruck verbreitet wird, der Kampf um höhere Löhne lohne sich nicht. Und mit dem Hinweis auf die angebliche Inflation kann man jegliche Forderung für eine expansive Wirtschaftspolitik zurückweisen.
Viertens ist diese Inflationspropaganda im Interesse der Produzenten und Verkäufer von Edelmetallen.
Für die letztere Variante spricht die Dauerpropaganda, die wir bei Spiegel Online und anderen Organen zu Gunsten von Gold und Silber finden. Zufällig erschien ebenfalls am heutigen Tag und vom gleichen Autor um 8:58 Uhr ein Stück über das Rekordhoch des Silberpreises. „Silber so teuer wie nie“ heißt es dort und in einer Zwischenüberschrift und im Text wird von „Krisensicheren Anlagen“ geschrieben. Siehe Anlage 2.
Die Propaganda im Interesse der Händler und Produzenten von Edelmetallen läuft kontinuierlich. So auch zum Beispiel am 8. April dieses Jahres, als bei Spiegel online zu lesen stand: „Edelmetalle – Inflationsangst treibt Gold- und Silberpreise“ (Siehe Anlage 3).
Der Einfluss der Edelmetall-Lobbyisten ist nun keineswegs auf Spiegel und Spiegel online beschränkt. Achten Sie einfach einmal auf das Anzeigen- und Beratungsumfeld bei Medien und Verlagen. Sie werden oft entdecken, dass im Umfeld von Artikeln über Inflation und gegen den Euro Kaufempfehlungen für Edelmetalle zu lesen sind. Oder in speziell dafür vorgesehenen Unterrubriken. So zum Beispiel bei dem Rechtsausleger _. Das passt ganz gut zu dieser Literatur vom gleichen Verlag.
Anlage 1:
Hohe Inflation
Deutsche können sich weniger leisten

Deutschlands Arbeitnehmer profitieren kaum vom leichten Tarifplus des vergangenen Jahres. Im Gegenteil: Die Teuerungsrate ist höher als der Lohn-Aufschlag. Auch in der Euro-Zone wird die Inflation zum Problem.
Brüssel – Das Lohnplus für die Arbeitnehmer im vergangenen Jahr war bereits bescheiden – und das Wenige wurde auch noch von der Inflation aufgefressen. Zwar stiegen die tariflichen Monatsverdienste von Januar 2010 bis Januar 2011 um 0,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag berichtete. Der Zuwachs lag aber deutlich unter dem Anstieg der Verbraucherpreise von zwei Prozent im selben Zeitraum. Unter dem Strich waren die Tarifverdienste damit weniger wert als ein Jahr zuvor.
Die Statistiker begründeten die “vergleichsweise schwache Entwicklung der Tarifverdienste” mit den Folgen der Wirtschaftskrise, die die Tarifabschlüsse auch 2010 beeinflusst habe. Fraglich ist, ob die höheren Lohnabschlüsse in diesem Jahr den Arbeitnehmern mehr Kaufkraft bringen. Im April lag die Inflation in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen bei 2,4 Prozent – vor allem wegen der hohen Energiekosten. So kletterten die Spritpreise am Donnerstag auf ein Rekordhoch.
(…)
Quelle: SPIEGEL Online
Anlage 2:
29. April 2011, 08:58 Uhr
Rekordhoch
Silber so teuer wie nie

Erst Gold, jetzt Silber: Die Preise für Edelmetalle erreichen immer neue Rekordhöhen. Silber kostet inzwischen mehr als beim Allzeithoch 1980.
(…)
Krisensichere Anlagen
Experten nennen viele Gründe für die anhaltende Hausse am Edelmetallmarkt. Ein wichtiger Faktor liegt im schwachen Dollar. Da Silber und Gold in der US-Währung gehandelt werden, sorgt ein schwacher Dollar für eine hohe Nachfrage aus Ländern außerhalb des Dollar-Raums.
(…)
Gold und Silber gelten traditionell als krisensichere Anlagen. Sie dienen aber auch als Inflationsschutz. Die Teuerungsraten liegen derzeit weltweit deutlich höher als den Notenbanken lieb sein kann. Ausschlaggebend sind vor allem die hohen Energie- und Rohstoffpreise.
böl/dpa-AFX
Quelle: SPIEGEL Online
Anlage 3:
08. April 2011, 12:39 Uhr
Edelmetalle
Inflationsangst treibt Gold- und Silberpreise

(…)
sdm/dpa-AFX
Quelle: SPIEGEL Online


Wir sind von Ignoranten umstellt
FrankyBoy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.05.2011, 15:32   #58
Stephan42
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von LadyOscar Beitrag anzeigen
Es sei denn: Sie würden den NEUEN ARBEITSVERTRAG (Wahrscheinlich mit deutlich schlechteren Konditionen)unterschreiben, dann dürfen sie wohl bleiben .
Mir fällt dazu etwas ein.

Mein Lehrbetrieb, den ich hier ruhig benennen darf: Die Ruhr Stickstoff AG, Werk Embsen, wurde noch zu meiner Ausbildungszeit an den Konzern "Norsk Hydro" verschachert.
Die erste Person, die das Aus des Betriebes kannte oder erahnte, war unser Betriebsleiter. Dieser nette Herr Dr.K. hat sehr schnell, was durch sein Alter bedingt auch i.O. war, seine Sachen gepackt. Inklusive einer wohl sehr fetten Abfindung!

Nur wenige Jahre später kam für alle Mitarbeiter das große Aus.
Darunter einer meiner Onkel! Dieser hatte bereits rund 40 Jahre in dem Betrieb als Schicht-Schlosser gearbeitet und stand nun (hier muss ich schätzen) etwa Drei Jahre vor seinem wohlverdienten Ruhestand.

Die Schlosserwerkstatt wurde erneut verschachert und meinem Onkel wurde ein -neuer- Arbeitsvertrag unter die Nase gerieben.
Diesen hat er unterschrieben .

X-tausende DM Abfindung waren somit futsch! (Der Vertrag war dahingehend ausgelegt...das Kleingedruckte).

Ich habe genau dies schon bei weiteren Personen mitbekommen.
Es geht also sicherlich nicht nur um "schlechtere Konditionen"!

Evtl. sollte auch einmal in dieser Hinsicht geforscht werden.
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Alt 01.05.2011, 15:58   #59
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
2 abgeschlossen Berufsausbildungen und dank der neuen Rassen- und Sozialeugenik überflüssig für der kapitalistischen Produktionsprozess. Wobei wir uns nichts vormachen sollten. Arbeit wird knapp!

Ich hoffe, dass so manche noch dieses Buch lesen werden. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack:

==> Das Ende der Arbeit | Sein Redaktion
__

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
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Alt 01.05.2011, 16:44   #60
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von Paolo_Pinkel Beitrag anzeigen
2 abgeschlossen Berufsausbildungen und dank der neuen Rassen- und Sozialeugenik überflüssig für der kapitalistischen Produktionsprozess. Wobei wir uns nichts vormachen sollten. Arbeit wird knapp!

Ich hoffe, dass so manche noch dieses Buch lesen werden. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack:

==> Das Ende der Arbeit | Sein Redaktion
Vielen Dank für den Link in dem zu lesen ist:
Zitat:
"Wir sind mitten in einer Umwälzung, die die industrielle Revolution noch übertrifft. Durch die ersten Mechanisierungsschübe verloren Millionen von Menschen ihre Jobs und wanderten vom Land in die Städte, um dort mit den Maschinen zusammen zu arbeiten. Aber die Computer und Informationstechnik von heute machen immer mehr Menschen ganz überflüssig. [...] Wir vollziehen gerade einen Wandel hin zu einem Markt, der zum allergrößten Teil ohne menschliche Arbeitskraft funktioniert. Bis 2010 werden nur noch zwölf Prozent der arbeitenden Bevölkerung in Fabriken gebraucht. Bis 2020 werden es weltweit nur noch zwei Prozent sein."
Sein Fazit: "Langfristig wird die Arbeit verschwinden."
Das sollte eigentlich eine gute Nachricht sein. Schon jetzt müssten wir nach verschiedenen Berechnungen nur noch 3-6 Stunden arbeiten, um das gleiche Wohlstands-Niveau zu halten, wie vor 10 Jahren - wenn es bei Arbeit überhaupt darum ginge, die Sachen herzustellen, die alle Menschen brauchen, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen.
Auch die Befürworter des Bürgergeldes verweisen immer wieder auf die Tatsache, dass es völlig absurd ist, ein System zu erhalten in dem Arbeitslosigkeit ein Problem darstellt, während es gleichzeitig Arbeitslosigkeit produziert:
Das Ende der Arbeit | Sein Redaktion
Was soll man sagen - die Rationalisierung bringt es eben mit sich, dass ganze Berufsgruppen aussterben (derzeit werden z. B. Kassierer wegrationalisiert) und auch in Branchen, die bisher sehr arbeitsintensiv waren, wird durch die Einführung neuer Produktionstechniken und -Maschinen mehr und mehr Menschen überflüssig.

Zitat:
psb übergibt vollautomatisches Lager an Lindt & Sprüngli


Nur neun Monate nach der Auftragserteilung konnte die psb intralogistics aus Pirmasens an Lindt & Sprüngli ein vollautomatisches Lager für die Produktion in Kilchberg/Zürich übergeben. Das neue System ist wesentlicher Bestandteil der innerbetrieblichen Logistikkette zwischen Produktion und Konfektionierung. Die besondere Herausforderung bestand in der Integration der neuen Technik in das historische Gebäude.
Lindt & Sprüngli ist eine internationale Firmengruppe und führendes Unternehmen für Premium-Schokoladen. Die Firmengeschichte reicht bis 1845 zurück. 2007 wurden ca. 2,9 Mrd CHF umgesetzt.
psb übergibt vollautomatisches Lager an Lindt & Sprüngli
Ob die nachfolgenden Hauptmitarbeiter, in denen nachfolgend die Rede ist auch Sozialversicherungsbeiträge oder Steuern zahlen zahlen?

Zitat:
Weltweit erster vollautomatischer Getränkemarkt öffnet in Braunschweig

Prototyp weckt Interesse: Handelsketten und Getränkeindustrie interessieren sich für die Entwicklung


Von Ernst-Johann Zauner

Hinter der Fassade, die an die Außenhaut des legendären Flugveteranen Ju 52 erinnert, bewegen sich leise Transportroboter. Getränkekisten werden automatisch in Hochregale einsortiert. Der erste vollautomatische Getränkemarkt der Welt nimmt seine Arbeit auf.
Am heutigen Montag beginnt der Probelauf. Mitarbeiter der Öffentlichen Versicherung haben sich bereit erklärt, diesen überdimensionalen Getränkeautomaten in der Praxis zu testen. Auf Fragebogen sollen sie ihre Erfahrungen festhalten, Tips geben, Wünsche äußern, damit die Abläufe vor der offiziellen Eröffnung am 1. Februar optimiert werden können, sagt Investor Jochen Staake, der den Markt entwickeln ließ.
Weltweit erster vollautomatischer Getränkemarkt öffnet in Braunschweig - newsclick.de

Ich denke, nur durch Containern ist menschliche Arbeitskraft überhaupt in der Lage, gegen Kollege Computer anzutreten und das trotz des massiven Wuchers bezüglich der Energiepreise hierzulande.

Selbst Teamwork ist unter "automatischen Kollegen" kein Fremdwort mehr:
Zitat:


Vollautomatische Produktion Baugruppe Medizintechnik

3 Roboter (Mitsubishi) arbeiten hier entlang eines Taktförderbandes Hand in Hand.
Einzelne Bauteile werden miteinander montiert und verklebt. Ein elektronischer Sensor wird angelötet.
Funktions- und Dichtigkeitsprüfungen stellen die geforderten 100% Qualität des medizintechnischen Produkts sicher.
SCHMIDT & SCHMIEDER GmbH - Vollautomatische Produktion Baugruppe Medizintechnik


Selbst habe ich ja schon vielfach, solche Beispiele angeführt und stehe immer noch vor der Frage ob es wirklich die Eigenverantwortung von Individuen ist, gegen solche Auswüchse (die im Grunde genommen nur dadurch schlecht sind, dass ausschließlich Erwerbsarbeit glorifiziert wird) ankämpfen zu müssen?

O. K., die diesbezügliche Antwort dürfte für jeden, ziemlich einfach begründbar sein.
FrankyBoy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.05.2011, 17:19   #61
Rounddancer
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Franky, der von Dir zitierte, automatische Getränkemarkt hat zum 30.04.11 zugemacht. Dies, weil die Menschen Getränke in PET-Flaschen wollen, die Roboter aber bisher nur Glasflaschen erkennen und händeln können,
siehe auch hier:

Getränke drive 24 | Rabatt
Rounddancer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.05.2011, 17:57   #62
FrankyBoy
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Vielen Dank Kollege Rounddancer, ich habe da gerade einmal die Preislisten gesichtet und mich wundert nicht, dass dort die Lichter ausgehen.

Offenbar sind trotz historisch niedriger Leitzinsen die Kapitalbeschaffungskosten doch noch höher, und damit die Wettbewerbsfähigkeit niedriger, als es die Ausbeutung von Lohnsklaven ermöglicht!

Das mit den Flaschensorten (PET oder GLAS) ist bestimmt nur ein vorgeschobener Grund denn bei den Investitionen sollte eine Umprogrammierung bzw. eine Erweiterung der Programmierung hier Keine all zu großen Hürden bereit stellen denn schließlich sprechen die geringeren Kräfte die bei PET nötig sind ja gerade für eine solche Maßnahme (falls dieses überhaupt noch nicht geschehen ist).
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Alt 01.05.2011, 18:13   #63
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Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Na ja, einige Fallmanager sind ja auch der Meinung, dass Du als Langzeitarbeitsloser, egal was für eine Ausbildung Du hast, nur noch als ungelernt giltst. Dann passt das ja.

Bei Zeitarbeitsfirmen bist du nach drei Monaten Langzeitarbeitslos und wirst nur noch als Helfer zum niedrigsten Lohn eingestellt
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Alt 08.05.2011, 23:28   #64
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Jetzt dreht die INSM zusammen mit dem Präsidenten von Gesamtmetall der rein Zufällig auch noch im Kuratorium dieses Schwachmatenvereins sitzt, völlig am Rad!
INSM - Martin Kannegiesser

Zitat:
Tarifdebatte

Drucken Bewerten Autor: F. Wisdorff und S. von Borstel| 08.05.2011
"Unsere Löhne sind weltweit Spitze"


Gesamtmetallpräsident Kannegiesser rechnet mit 80.000 neuen Arbeitsplätzen alleine dieses Jahr. Für die Leiharbeitsdebatte zeigt er kein Verständnis.


Tarifdebatte: "Unsere Löhne sind weltweit Spitze" - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE
Komisch - richtig ist die Aussage: "Unsere Löhne konkurrieren alles kaputt!"

Zitat:
Die Arbeitsstunde kostet in Deutschland deutlich weniger als in den Nachbarländern Frankreich oder Dänemark. 29,20 Euro bezahlten Arbeitgeber der Privatwirtschaft 2010 im Schnitt für eine geleistete Arbeitsstunde, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Das waren 32 Prozent mehr als im Durchschnitt der Europäischen Union, aber 12 Prozent weniger als im Nachbarland Frankreich. Bei den Lohnnebenkosten kommen Arbeitgeber aber besser weg als im EU-Durchschnitt.
Deutsche Arbeitskosten in Europa auf Platz sieben



Europa-Vergleich: So viel kostet eine Stunde Arbeit
Wir erleben keine Soziale Marktwirtschaft sondern nur noch asoziale Vetternwirtschaft - überall wo man genauer hinschaut nur Müll und der gehört endlich ausgemistet!
FrankyBoy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2011, 23:40   #65
Paolo_Pinkel
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Jetzt dreht die INSM zusammen mit dem Präsidenten von Gesamtmetall der rein Zufällig auch noch im Kuratorium dieses Schwachmatenvereins sitzt, völlig am Rad!
INSM - Martin Kannegiesser
M.W. ist ER der Hauptverantwortliche dieses Vereins. Er hat diesen Verein ins Leben gerufen bzw. sponsert ihn großzügig mit Geld. Jahr für Jahr.
Zitat:
Das operative Geschäft der Initiative wird betrieben von der INSM Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH, welche bis 2007 als berolino.pr GmbH firmierte. Dieses in Köln ansässige Unternehmen wurde im Dezember 1999 von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie gegründet. Die GmbH hat acht feste und etwa 40 freie Mitarbeiter. Mit der Konzept- und Inhaltsgestaltung wurde vom Verband zunächst die Agentur für Kommunikation Scholz & Friends beauftragt[2], seit 2010 betreut die Agentur Serviceplan Public Opinion den Etat der INSM. [3]


Der Jahresetat der Initiative beträgt nach eigenen Angaben 8,32 Mio. Euro. Finanziert wird die Initiative durch den Arbeitgeberverband Gesamtmetall.[4]


...
==> Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

Zitat:
Komisch - richtig ist die Aussage: "Unsere Löhne konkurrieren alles kaputt!"
Dazu fällt mir nur das ein
Zitat:
Das dies allerdings eine völlig andere soziale Marktwirtschaft als die der INSM ist, bleibt geflissentlich unter dem Teppich. Denn genau diese am wirklichen Sozialstaat orientierte Einstellung der Bevölkerung war der Grund für die Erfindung der INSM vor zehn Jahren.
==> Neoliberaler Auftrag noch nicht erfüllt | Telepolis

Zitat:
Wir erleben keine Soziale Marktwirtschaft sondern nur noch asoziale vetternwirtschaft - überall vo man genauer hinschaut nur Müll und der gehört endlich ausgemistet!
Die INSM kann auch noch besser. Guckst du hier
Zitat:
Soziale Ungleichheit macht die Menschen glücklich

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hat sich von Wissenschaftlern einen passenden Indikator für Glück und Zufriedenheit erstellen lassen
==> Soziale Ungleichheit macht die Menschen glücklich | Telepolis

__

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
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Alt 09.05.2011, 00:00   #66
FrankyBoy
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@Paolo_Pinkel, ich kenne diesen Schwachsinnsverein und bekämpfe den wo ich nur kann weil die nur Müll verbreiten und das vorsätzlich.

Hier müsste die Staatsanwaltschaft und der Verfassungsschutz zuschlagen denn deren Ziele sind verfassungswidrig, undemokratisch und ganz einfach falsch.

Art 20 Abs. 4 GG und der Verein stehen im krassem Gegensatz zu einander.
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Alt 09.05.2011, 01:19   #67
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Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Franky, der von Dir zitierte, automatische Getränkemarkt hat zum 30.04.11 zugemacht. Dies, weil die Menschen Getränke in PET-Flaschen wollen, die Roboter aber bisher nur Glasflaschen erkennen und händeln können,
siehe auch hier:

Getränke drive 24 | Rabatt

Die Bequemlichkeit der Menschen, geht grundsätzlich zu lasten Ihrer eigenen Gesundheit! Würden unsere Mainstreammedien dem Zuschauer mitteilen, dass die Weichmacher und andere Giftstoffe aus den Kunststoffflachen direkt auf die Getränke, und somit auf den Organismus übergehen, Sie würden (vielleicht?) ein Einsehen haben.
Erinnere mich noch immer gerne an die 1 liter Coca Cola-Flaschen aus den späten 80igern - irgendwann 90er Jahre. Geschmacklich um längen angenehmer als aus Kunststofflaschen. Heute kommt noch dazu, dass es verschiedene Kunststofflaschen gibt, und dementsprechend plastikartig fällt der Geschmack aus!

Achso, wieso gibt es keine Leergutautomaten, aus denen Bargeld, anstatt ein Pfandbon kommt?


jimmy
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
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Alt 09.05.2011, 01:30   #68
FrankyBoy
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Zitat von jimmy Beitrag anzeigen

Achso, wieso gibt es keine Leergutautomaten, aus denen Bargeld, anstatt ein Pfandbon kommt?
jimmy
Ich nehme an, dass man ein Flaschenetikett doch einfacher fälschen kann, als dies bei Münzen oder Scheinen der Fall ist - da fällt mir ein, dass man Laser in Automaten ganz einfach austricksen kann und hier kenne ich Händler, die pfandfreie Dosen und Flaschen aus den Niederlanden, Polen und der UDSSR verticken.

Einen Barcode mit Tesafilm auf Schrottflaschen - könnte sich ausgehen, mal testen.
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Alt 10.05.2011, 00:25   #69
Ferdinand456
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Ferdinand456 Ferdinand456
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Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
In der Gebäudereinigung gibt es doch gesetzliche Mindestlöhne - ist dir bekannt das diese unterlaufen werden sollen?
Die Mindestlöhne werden unterlaufen, seit es sie gibt. Es werden einfach die zu reinigenden Flächen vergrößert und / oder Zimmer, Büros, etc. vermehrt.

Der Mindestlohn bezieht sich auf die Stunde Arbeitszeit. Es gibt aber keine Vorgabe einer "Höchstfläche" oder "Höchstanzahl der Zimmer".

Anders ausgedrückt: Es wird Mindestlohn bezahlt, aber wer die zu reinigenden Flächen und / oder Zimmer in vorgegebener Zeit nicht schafft, sei "selbst schuld" und muss die mit unbezahlten "Über"-Stunden noch reinigen, und zwar täglich.

So wird es im Vorstellungsgespräch erklärt. Habe ich selbst erlebt und ist es allgemein bekannt, seit es den Mindestlohn in der Reinigungs-Branche gibt.
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Alt 14.05.2011, 09:48   #70
jockel
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Fachkräftemangel: Chef der Arbeitsagentur fordert zwei Millionen Zuwanderer | Wirtschaft | ZEIT ONLINE

So kriecht Weise den deutschen AG-Verbänden, den Leih- und Zeitarbeitsbuden in den Hintern und spart sich bei einheimischen Langzeitarbeitslosen in der Gesamtspanne von Ü 17 bis Ü 50 die berufliche Aus- und Weiterbildung, Arbeitsförderung und -vermittlung für die kommenden Jahrzehnte. Er will sich bei den einheimischen Arbeitslosen nur noch auf Streichkonzerte von Leistungen konzentrieren. Damit wird der überwiegende Teil der Langzeitarbeitslosen zu abgehängten Betreuungskunden erklärt, die man zum Verrotten aufs Abstellgleis fährt.

Gegen diesen Strom stellen sich z.B. 2 Firmen und schaffen ganz bewußt Arbeitsplätze für Ü 50, berichtete im RBB gestern abend die Sendung Klartext.

Zitat:
Arbeitnehmer über 50: Belastung oder wertvolle Ressource? | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg

Mi 11.05.11 22:15 Arbeitnehmer über 50: Belastung oder wertvolle Ressource?

Bis 67 sollen wir alle arbeiten - doch wer mit 50 oder älter seinen Arbeitsplatz verliert, findet häufig keinen neuen Job. Gleichzeitig jammert die Wirtschaft über drohenden Fachkräftemangel. Was haben ältere Arbeitnehmer zu bieten - wie können Firmen deren Kompetenzen langfristig nutzen: zum Vorteil für beide Seiten? KLARTEXT zeigt Beispiele.

Das Video zum Beitrag liegt aus rechtlichen Gründen nicht mehr vor.


Immer wieder hören wir: In Deutschland herrscht ein Mangel an Fachkräften. Gleichzeitig hören wir, dass die Arbeitgeber einen weiten Bogen um die über 50-Jährigen machen. Wie passt daszusammen? Traut man der Generation 50 Plus etwa keine Kompetenz mehr zu? Können wir es uns überhaupt noch leisten, das Know-How und die Erfahrung der Älteren einfach brach liegen zu lassen? Andrea Everwien zeigt, dass es in Brandenburg Unternehmen gibt, die ganz anders denken.

Petra Möhring ist 54. Ausgebildet als Erzieherin, schlug sie sich die letzten 20 Jahre mit berufsfremden Jobs durchs Leben - bis sie vor einem Jahr in einem Kinderheim anfing.

Petra Möhring (54), Erzieherin

„Ich bin hier reingekommen und es war gleich ein ganz herzlicher Empfang, und da habe ich so richtig gemerkt: Ja, das ist es. Das habe ich heute noch, das Gefühl und das ist so ein Gefühl: Ich bin angekommen."

Ihr Arbeitsplatz ist das Jean-Itard Zentrum in Wolzig. Ein Haus für Kinder und Jugendliche, die oft schon aus anderen Heimen rausgeflogen sind, weil niemand mit ihnen fertig wurde.13 Jahre alt, 83 Straftaten - solche Kinder sollen hier eine neue Chance bekommen.

Jochen Sprenger, Geschäftsführer Jean-Itard-Zentrum Wolzig

„Da haben wir Kinder, die verletzen sich selbst oder aber verletzen sofort andere Kinder oder auch mal Erwachsene oder sie zerstören grundlos Dinge - für Außenstehende erstmal grundlos - Dinge und sie wiederholen diese Verhaltensweisen immer wieder."

Petra Möhring (54), Erzieherin

„Also, die Kinder müssen lernen, dass sie jetzt den richtigen Weg einzuschlagen, also einen neuen Weg sehen, nicht die Gewalt, sondern dass wir einen neuen Weg suchen. Und den suchen wir gemeinsam.“

Der Geschäftsführer hat bewusst mehrere ältere Erzieher eingestellt. Denn er schätzt ihre Lebenserfahrung und ihre Fähigkeit, ruhig mit Krisen umzugehen. Außerdem hat er beobachtet, dass die Kinder oft eher Vertrauen zu den älteren Mitarbeitern fassen.

Jochen Sprenger, Geschäftsführer Jean-Itard-Zentrum Wolzig

„Junge Kollegen, frisch von der Fachhochule oder der Universität, verstehen ihre Arbeit als ihre Arbeit. Und diese Kinder verstehen sich aber nicht als Arbeit, sondern verstehen sich als Menschen, die hier leben, die hier leben müssen. Somit hat der Mitarbeiter es wesentlich schwerer, mit den Kindern umzugehen, als ein eher gestandener Mitarbeiter, der selber schon schwierige Situationen erlebt hat und die Not anders versteht und das Kind dann auch anders annehmen kann."

Ein weiteres Plus der Älteren: Oft sind sie viel flexibler einzusetzen. Denn die eigenen Kinder sind groß und müssen nicht mehr betreut werden. Die Tage, an denen die älteren Kollegen krank sind, fallen kaum ins Gewicht.

Jochen Sprenger, Geschäftsführer Jean-Itard-Zentrum Wolzig

„Wie sieht das mit den Fehlzeiten aus: Und da kann ich sagen, dass die jüngeren Kollegen, da auch mal noch eine Situation da ist, dass man schwanger werden kann, Kinder kriegen kann, Elternzeit, all diese Dinge. Bei den älteren Kollegen ist es vielleicht eher so, dass sie dann mal eher eine Kur nehmen können oder so, auch das muss man sehen. Aber das hält sich komplett die Waage. Also, ich kann heute nicht mehr sagen: Man nimmt keinen Älteren, weil die werden vielleicht früher krank. Das habe ich mit den Jüngeren auf einer anderen Ebene."

Lebenserfahrung ist Kapital: Das sehen nicht nur Arbeitgeber im sozialen Bereich, auch im produzierenden Gewerbe setzt sich die Erkenntnis durch. Zum Beispiel: bei der Firma Franke-Aquarotter in Ludwigsfelde.

Wascheinrichtungen für öffentliche Gebäude, für Firmen und Schulen, werden hier hergestellt. Seit Anfang Januar ist der neue Produktionsleiter Klaus Deppisch dabei. In seiner alten Firma hat er sich vom Maschinenschlosser zum technischen Betriebsleiter hochgearbeitet. Als die Firma nach Tschechien ging, wurde er mit 49 Jahren arbeitslos.

Ein Jahr lang musste er suchen - doch auch er setzte auf Berufserfahrung.

Klaus Deppisch, Produktionsleiter Franke Aquarotter

„Ich habe Erfahrung zu bieten, ich habe 20 Jahre mit Mitarbeitern gearbeitet, das ist meine Stärke, ich kann gut mit Menschen umgehen. Sie kennen das - verschiedene Nationalitäten, Ossi-Wessi ist immer noch in den Köpfen der Mitarbeiter - und dieses aufzubrechen und dann zusammen eine Mannschaft zu formieren, das ist so meine Hauptaufgabe und meine Begabung, sagen wir mal so."

KLARTEXT

„Haben Sie denn da nicht Angebote bekommen von 30-Jährigen mit der gleichen Qualifikation oder gar mit einem Hochschulabschluss?"

Brinja Ostermann, stellv. Geschäftsführerin Franke Aquarotter

„Wir haben momentan Schwierigkeiten gerade im technischen Bereich, überhaupt Arbeitskräfte zu finden. Und wir setzen aber doch verstärkt auf die Berufserfahrung. Ein 20- oder auch gar ein 30-Jähriger kann so ein breites Spektrum, wie unser Produktionsleiter hier betreut, noch gar nicht mit derselben Berufserfahrung betreuen."

Auch in der Fertigung arbeitet ein hoher Anteil älterer Kollegen: Etwa ein Drittel ist über 50, viele sind schon seit der Lehre im Betrieb. Radivojka Bogdanovic ist 61. 1970 fing sie bei Franke an - und will die letzten drei Jahre bis zur Rente bleiben.

Was ihre Leistung angeht, ist sie selbstbewusst:

Radivojka Bogdanovic

„Ich glaube, ich bin heute schneller als damals."

KLARTEXT

„Wie kommt das?"

Radivojka Bogdanovic

„Damals musste ich mich mit der Arbeit einfinden. Wo ich jahrelang gearbeitet habe, habe ich dieses Tempo im Akkord gearbeitet, und habe ich das geschafft und ich glaube, ich bin heute schneller als damals."

Alle Arbeitsplätze bei Franke sind ergonomisch durchdacht. Elektrische Kistenheber schonen den Rücken, und wenn man beim Arbeiten mal länger sitzen muss, sorgen Fußstützen für eine gute Haltung.

Radivojka Bogdanovic

„Schwer tragen muss ich nicht. Ich kann nicht sagen, dass das stimmt nicht, aber ich muss nicht schwer tragen. Also, ich muss auch diese Kartons hier nicht schleppen, wir haben zwei Männer hier und die zwei Männer, die haben den Hubwagen, da kann man diese Teile hochmachen und rüberschieben …"

Der Grund für so viel Fürsorge: Die Geschäftsführung will die eingearbeiteten Mitarbeiter möglichst lange halten - weil dadurch die gleichbleibend hohe Qualität der Produkte gesichert wird. Selbst höhere Lohn- und Lohnnebenkosten für ältere Arbeitnehmer schrecken die Geschäftsführung bei Franke deshalb nicht, auch über 50-Jährige zu beschäftigen.

Brinja Ostermann, stellv. Geschäftsführerin Franke Aquarotter

„Es mag schon sein, dass jüngere Arbeitnehmer preiswerter sind, aber wir produzieren hier Produkte mit hohem Niveau und von hoher Qualität und wir müssen einfach sicher stellen, dass diese einwandfrei in der Montage durchlaufen. Insofern ist es gut investiertes Geld, auch teurere, ältere Arbeitnehmer einzustellen, damit wir nicht hinten raus dann Produktqualitätskosten haben.“

Dass die verstärkte Beschäftigung von älteren Arbeitnehmern dem Fachkräftemangel entgegenwirkt, hat jetzt auch die Bundesregierung entdeckt: Sie will nächste Woche offenbar ein Konzept dazu vorlegen. Wurde auch Zeit.

Autorin: Andrea Everwien
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Alt 14.05.2011, 10:14   #71
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Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Fachkräftemangel: Chef der Arbeitsagentur fordert zwei Millionen Zuwanderer | Wirtschaft | ZEIT ONLINE

So kriecht Weise den deutschen AG-Verbänden, den Leih- und Zeitarbeitsbuden in den Hintern und spart sich bei einheimischen Langzeitarbeitslosen in der Gesamtspanne von Ü 17 bis Ü 50 die berufliche Aus- und Weiterbildung, Arbeitsförderung und -vermittlung für die kommenden Jahrzehnte. Er will sich bei den einheimischen Arbeitslosen nur noch auf Streichkonzerte von Leistungen konzentrieren. Damit wird der überwiegende Teil der Langzeitarbeitslosen zu abgehängten Betreuungskunden erklärt, die man zum Verrotten aufs Abstellgleis fährt.
Fachkräftemangel Chef der Arbeitsagentur fordert zwei Millionen Zuwanderer

Erst kommen Wir und wenn was übrig bleibt dann vielleicht


In Deutschland fehlen 60.000 Ingenieure und 25.000 IT-Experten.

Ach wo sind denn alle hin die bei uns Studiert haben
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Alt 14.05.2011, 11:05   #72
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat:
In Deutschland fehlen 60.000 Ingenieure und 25.000 IT-Experten.

Ach wo sind denn alle hin die bei uns Studiert haben
Da äußere ich mal eine Vermutung:
Diese Leute wissen, was sie wert sind.
Und da hier keiner mehr die Arbeit anständig und auskömmlich bezahlen will.................................................................. ........

Na ja, den Rest könnt ihr euch ja denken.
__

Ihr seid beim Jobcenter Kunde.
Der Kunde ist König.
Der König wünscht eine reguläre, auskömmlich bezahlte Arbeit !

Probearbeit und Praktika sind abzulehnen.
Dafür gibt es die Probezeit (bis 6 Monate) bei voller Bezahlung.

Arbeit hat ihren Wert ! Seht in den Lohnspiegel !
Der Westlohn für Männer ist maßgebend.

Meine Beiträge enthalten Spuren von Ironie und Sarkasmus.
Sie sind mit Vorsicht zu genießen !
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Alt 14.05.2011, 12:12   #73
jockel
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Zitat von mathias74 Beitrag anzeigen
Fachkräftemangel Chef der Arbeitsagentur fordert zwei Millionen Zuwanderer

Erst kommen Wir und wenn was übrig bleibt dann vielleicht


In Deutschland fehlen 60.000 Ingenieure und 25.000 IT-Experten.

Ach wo sind denn alle hin die bei uns Studiert haben
Die wurden mit Ihren Gehaltsforderungen den Unternehmern zu teuer - also ab damit in die Arbeitslosigkeit, um sie zeitverzögert über Eingliederungsvereinbarung in die christlich-neoliberalen Billiggehälter zu pressen. Und der Rest ist ins Ausland gegangen, wo man hochwertige Qualitätsarbeit noch zu schätzen weiß.

Genauso läuft es mit Pädagogen und Sozialarbeitern, ... die deutsche Wirtschaft will sich eigene finanzielle Anstrengungen im Aus- und Weiterbilden ersparen und stattdessen von anderen Ländern das Fachpersonal klauen.

Ich sage es immer wieder - kapitalistische Privatwirtschaft ist gut für Kriminalität geeignet - Lügen, Betrügen, Stehlen, Rauben, Menschen arm machen und das Alles um selbst immer profit- und machtgeiler zu werden.

Und solche CDU-Beamtenbüttel wie Weise sind ihnen zu Diensten.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2011, 12:39   #74
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okimbazulu
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von mathias74 Beitrag anzeigen
Fachkräftemangel Chef der Arbeitsagentur fordert zwei Millionen Zuwanderer
Eigtl. sollte die Evolution den Menschen Vorteile bringen, dass Leben erleichtern. Seit einigen Jahren hat sich dieses jedoch grundsätzlich geändert, bzw. in negative umgekehrt. Wir hetzen durchs Leben, getrieben von der Sorge um Arbeit und Geld. Wo bleibt da das LEBEN? Richtig - auf der Strecke!

Mit der Einfuhr von Billiglöhnern - ähm Facharbeitern, wird diese Spirale nach unten noch weiter an Fahrt gewinnen und den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft nachhaltig gefährden bzw. zerstören!

Die gesellschaftlichen Auswirkungen werden u.a. sein:

- Noch mehr deutsche Hartz 4 Empfänger
- Zunahme der Kriminalität
- Deutlicher Rechtsruck, erhöhte Ausländerfeindlichkeit
- Massenproteste/ Unruhen
- Erhöhte Abwanderung deutscher Fachkräfte
- Weniger Kinder in deutschen Familien, somit schafft sich Deutschland wirklich langsam ab

Es wird höchste Zeit, dass der deutsche Michel aufwacht und politisch aktiv wird bevor es zu spät ist, denn in so einem Staat will doch wohl keiner auf Dauer ernsthaft leben...


Ein schönes Wochenende
okimbazulu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2011, 13:00   #75
293949
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

...auch wenns tausendmal runtergebetet wird-einFachkräftemangel existiert schlicht nicht

Geht nur um die Wünsche der Wirtschaft billige, im Ausland -und damit für Deutschland kostenlos ausgebildete, Fachkräfte als Lohndrücker ins Land zu ziehen.

Hier in Frankfurt arbeiten Diplom Informatiker als 1 Euro Jobber um Websites für die Stadt zu erstellen ...usw.

Ich selber gelte als Hartz 4 trotz Ausbildung+Abi 2. Bildungsweg/Studium als ungelernt - Laut PAP ist meine Ausbildung +Berufserfahrung nichts mehr wert.

Ich kriege so einen Hals, wenn ich diese Politiker-Äusserungen höre.
293949 ist offline   Mit Zitat antworten
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