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Alt 29.07.2012, 22:35   #526
jockel
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jockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiert
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von Ein Hartzianer Beitrag anzeigen
jockel schrob:

Das seh ich nicht so.
Wir mußten den Amis doch alles nachäffen,
also ist es hier unsere eigene Schuld.
Jeder gute Deutsche hatte vor der Wende seinen aufgezwungenen Vorbild-Alliierten, an dem er sich zu klammern hatte und dabei seinen Denkapparat abzuschalten hatte.

Problem:

Jetzt ist der Deutsche nach der Wende völlig orientierungslos - Brauchen wir Putins Öl mit Schröders und Fischers Hilfe oder die westliche Wirtschafts- und Bankenlügen- und -betrugswelt?

Wo Du hinlangst, greifst Du ins volle Menschenleben.
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Alt 29.07.2012, 22:42   #527
jockel
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jockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiert
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von Ein Hartzianer Beitrag anzeigen
jockel schrob:

Das seh ich nicht so.
Wir mußten den Amis doch alles nachäffen,
also ist es hier unsere eigene Schuld.
Den Verursacher des Zitats hast Du verwechselt. Siehe --> neffets: http://www.elo-forum.org/job-netzwer...ml#post1188442

Ich schrieb daraufhin:

Die Ursache liegt im Gesellschaftssystem des Kapitalismus - im Privateigentum an Produktionsmittel und in der Stellung und im Zugriffs- und Verwertungsrecht der arbeitenden Menschen auf die Produktionsmittel und auf die Unternehmensgewinne / -profite, die die Mehrwerte schaffen.

Also hatte ich es nicht an einem konkreten Staat, sondern an dem Gesellschaftssystem Kapitalismus festgemacht.
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Alt 29.07.2012, 23:15   #528
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neffets
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von Ein Hartzianer Beitrag anzeigen
Ja, aber aus diesen Krediten sind Spekulationsobjekte geworden.
Nö. Das Risiko ist verteilt worden, wie ich bereits ausgeführt hatte.

Zitat von Ein Hartzianer Beitrag anzeigen
Nix da. Wenn die Banken nicht nach der Liquidität ihrer Kunden sehen, ist das deren eigene Schuld und nicht die der Regierung. Wer nicht mit Geld umgehen kann, geht eben pleite.
Zitat von Ein Hartzianer Beitrag anzeigen
Und das war die Dummheit des Jahrhunderts.
Was jetzt? Dummheit oder nicht "Lehman" nicht zu retten? Ich wiederhole mich, es gab eine staatliche "Anweisung" diesen Menschen Kredite zu geben.

Zitat von Ein Hartzianer Beitrag anzeigen
Gut, wenn es kleine Sparer trifft, ist es natürlich ärgerlich.
Ärgerlich? Du missverstehst die Ausmasse die eine Pleite mehrerer deutscher Banken gehabt hätte. Es wäre Deutschlands Ruin gewesen.

Zitat von Ein Hartzianer Beitrag anzeigen
Mit 100% Eigenkapital. Wie es ursprünglich sein sollte. Du siehst ja selbst, was für eine Wirkung Buchgeld hat.
Buchgeld? Alles ist Buchgeld! 100% Eigenkapital? Was ist Eigenkapital? Und haben die das Eigenkapital bar im Tresor liegen? Selbst wenn, dass Geld nur solange einen Wert hat, wie alle Welt glaubt, es hätte einen Wert, ist aber klar? Im Fall Griechenland glaubt man nicht mehr an den Wert, insofern ist auch deren Geld "Nichts" mehr wert. Dumm nur, dass wir die gleiche Währung...

Aber der Punkt ist, das Geld liegt ja eben nicht herum. Es ist investiert. In einer Krise ist dann auch ganz schnell mal das Eigenkapital, auch wenn denn vorhanden gewesen wäre, Nichts mehr wert. Wie will man denn einen Kredit besser absichern als mit der Immobilie selbst? Aber auch das hilft Nichts.

Nochmal zu meiner obigen Rechnung. Was sind 100.000 Menschen? Ich hatte ursprünglich die Zahlen für die weltweite Bevölkerungsentwicklung der letzten 5 Jahre im obigen Beitrag stehen, also ungefähr seit Beginn der Krise. Ein Zuwachs von 1 Milliarde Menschen. Da die Infrastruktur z.B. in Asien schlechter und die Kosten für Wohnraum dort deutlich niedriger sind als hier, habe ich das wieder rausgenommen. Aber wenn man mal davon ausgeht die Kosten wären ähnlich denen in Deutschland, dann wäre das ein Geldbedarf von 10 Billionen Euro gewesen. Das sind 10.000 Milliarden Euro. Wer soll denn dafür haften, entsprechendes Eigenkapital ist gar nicht aufzutreiben. Alle Milliardäre dieser Welt zusammen könnten kaum 20% dieser Summe bereitstellen.

Man muss es einfach realistisch sehen, die ganze Welt ist eine Blase und droht jederzeit zu platzen. Es darf Nichts schief gehen. Man bedenke nur mal als Beispiel, besonders unrealistisch ist es nicht:

Ein simpler GAU im Atomkraftwerk Biblis bei Frankfurt hätte, ausreichende Kontamination des Rhein/Main-Gebietes vorausgesetzt, eine weltweite Krise auslösen können. Grundstücke, Immobilien und Firmen wären von einem auf den anderen Tag Nichts mehr wert gewesen. Eine Vernichtung von ~500 Milliarden Euro allein durch den Wertverlust der Grundstücke, Immobilien, Firmen. Und dieses Geld war zwei Stunden vorher noch das Eigenkapital div. Banken...
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Alt 29.07.2012, 23:53   #529
Ein Hartzianer
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat:
Man muss es einfach realistisch sehen, die ganze Welt ist eine Blase und droht jederzeit zu platzen. Es darf Nichts schief gehen. Man bedenke nur mal als Beispiel, besonders unrealistisch ist es nicht:

Ein simpler GAU im Atomkraftwerk Biblis bei Frankfurt hätte, ausreichende Kontamination des Rhein/Main-Gebietes vorausgesetzt, eine weltweite Krise auslösen können. Grundstücke, Immobilien und Firmen wären von einem auf den anderen Tag Nichts mehr wert gewesen. Eine Vernichtung von ~500 Milliarden Euro allein durch den Wertverlust der Grundstücke, Immobilien, Firmen. Und dieses Geld war zwei Stunden vorher noch das Eigenkapital div. Banken...
Okay, im Groben sind wir einer Meinung.
Mit der weltweiten Blase liegst du ganz gut, der Vergleich gefällt mir.
Ein stabiles Geldsystem müßte genau genommen ohne Zinssystem und
Buchgeld klarkommen. Dann hätte sich eventuell auch der Unterschied
zwischen Arm und Reich so ziemlich erledigt. Schätze ich mal.
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Alt 30.07.2012, 01:00   #530
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neffets
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Ich verstehe deine Abneigung gegen Buchgeld nicht. Mit dessen Abschaffung ist Nichts gewonnen. Geld hat einen Wert, oder nicht, egal ob man es als Bargeld, Buchgeld oder irgendwie angelegt besitzt. Reduziert aufs Wesentliche hängt der Wert des Geldes von Angebot und Nachfrage ab. Wenn man dieses System ablehnt, müsste man Geld abschaffen und wieder in den Tauschhandel einsteigen. Wobei selbst dann das Prinzip von Angebot und Nachfrage wieder greift. Geld als Zahlungsmittel haben ja auch nicht die Lehman-Brüder erfunden (;)), sondern das Volk, man wusste nicht was man mit 10 Sack Kartoffeln anfangen sollten, die man als Lohn erhielt. Und einen Tauschpartner gegen das benötigte Salz zu finden, dauerte oft ein Weilchen.

Also, was willst Du erreichen? Verhindern dass es arme und reiche Menschen gibt? Das Problem wird sich von alleine lösen, könnte zwar noch dauern, aber irgendwann gibt's eben wieder mal einen ordentlichen Volksaufstand. Ich tippe auf die Franzosen als Anführer, die haben das ja schon geübt.

Wobei ich nicht verstehen kann... Selbst als H4-Empfänger gehört man weltweit zu den "oberen Zehntausend". Was machst Du denn wenn die wirklich Armen vor dir stehen und dich abschlachten wollen. Zeigen auf deine Füsse und sagen, die Schuhe hat meine Tochter genäht, für 10 Dollar Monatslohn!

Wir leben hier im Abzockerland schlechthin, unser Wohlstand basiert massgeblich auf Ausbeutung anderer. Man darf nie vergessen, wir werfen Lebensmittel weg und anderswo auf der Welt verhungern Menschen. 30.000 Kinder pro Tag verrecken jämmerlich an den Folgen von Unterernährung. Jetzt gehen wir sogar dazu über und verheizen deren Nahrung - um die Natur zu schützen. Diese Welt ist schlecht und wir Alle haben Anteil daran. Fingerzeige immer erst auf sich selbst richten. Oder eben akzeptieren und das tun, was dem Mensch evolutionsbedingt am nähesten liegt, die eigene Haut retten und mitnehmen was geht.
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Alt 30.07.2012, 02:11   #531
Ein Hartzianer
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

neffets fragte:
Zitat:
Also, was willst Du erreichen?
Was das Geldsystem betrifft, back to the roots.
Geld als universelles Tauschmittel, von einem realen Gegenwert hinterlegt.
Und ohne Zinssystem, denn dieses ermöglicht erst, daß
Geld das Einzige, nicht lebendige ist, was sich selbst vermehrt.
Zitat:
Verhindern dass es arme und reiche Menschen gibt?
Lass dich nicht von meinem Ava täuschen.
Unterschiede wird es immer geben, das geht zunächst auch in Ordnung.
Für Fleiß soll und darf keiner bestraft werden.
Im GG steht schon, Besitz verpflichtet.
Das muß durchgesetzt werden, nur so werden die Habenden ruhig leben können.
Zitat:
Wir leben hier im Abzockerland schlechthin, unser Wohlstand basiert massgeblich auf Ausbeutung anderer. Man darf nie vergessen, wir werfen Lebensmittel weg und anderswo auf der Welt verhungern Menschen. 30.000 Kinder pro Tag verrecken jämmerlich an den Folgen von Unterernährung. Jetzt gehen wir sogar dazu über und verheizen deren Nahrung - um die Natur zu schützen. Diese Welt ist schlecht und wir Alle haben Anteil daran. Fingerzeige immer erst auf sich selbst richten. Oder eben akzeptieren und das tun, was dem Mensch evolutionsbedingt am nähesten liegt, die eigene Haut retten und mitnehmen was geht.
Du sprichst da einen wichtigen Punkt an.
Bedenke aber, die Standards fallen hier auch mit zunehmender
Geschwindigkeit, täusch dich mal nicht.
Nahrung zu verheizen ist sowieso ein Unding, da die Natur dadurch keineswegs geschützt wird ! Ganz im Gegenteil.
Dass "unser" Wohlstand durch die Ausbeutung anderer entstand,
steht wohl außer Zweifel. Und das schlägt auf uns bereits zurück.
Durch die momentane Wirtschaft bricht hier die Binnenkaufkraft zusammen.
Selbst billigsten China-Billigkram können sich immer mehr Menschen nicht
wirklich leisten. U.a. im Wege des Lohndumpings stellt sich die
Wirtschaft selbst ein Bein, die letzten Händlerpleiten sprechen eine
mehr als deutliche Sprache.
Und die Geldsäcke die meinen, Geld hätte tatsächlich einen realen Wert,
werden sich (hoffentlich bald) eines Besseren belehrt sehen.



Junge Junge, wir driften ja ganz schön vom Thema ab................
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Alt 30.07.2012, 03:27   #532
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neffets
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Aber eben den realen Gegenwert, den zweifle ich ja an. Was ist ein realer Gegenwert, der krisensicher ist? Gold? Aktuell überbewertet. Immobilien? In Top-Lagen, die man als krisensicher bezeichnen könnte, total überbewertet. Vielleicht auch immer noch unterbewertet - das zeigt eben die Nachfrage in den nächsten Jahren.

Nur von der Hand in den Mund kann man ja nicht leben, insofern betrifft das Problem auch "den kleinen Mann". Dafür muss es Lösungen geben. Oder siehst Du das anders?

Da ich Unternehmer bin, oder war (entscheidet das Finanzamt ;)), und aus einer Unternehmerfamilie komme, denke ich entsprechend auch unternehmerisch.

Und aus der Erfahrung kann ich eben nur sagen, der Markt bestimmt heute die Bedingungen. Ich kann z.B. im online-Handel nur Geld dadurch verdienen, dass ich Kosten einspare, ich kann die Preise nicht festlegen, das tun die Kunden. Ich muss billig einkaufen, billig lagern, billig ausliefern. Wenn ich das, also das Billigheimern, besser mache als meine Mitbewerber, habe ich eine Chance am Markt. Sonst nicht. Und die Bank, die mir getreu deiner Vorgabe nur Geld geben soll, wenn ich ein sicheres Konzept habe, achtet genau darauf.

Mal als reales Beispiel: Im Bereich Elektro (TV, Video, Hifi, PC, etc.) kommt ein ganz grosser Teil der Kunden über Preissuchmaschinen. Wer da den besten Preis hat, verkauft, die anderen nicht. Ich habe vor Jahren Module als Add-On für Shop-Systeme geschrieben, die automatisch die günstigsten Preise suchen und die Preise im Shop meines Kunden entsprechend anpassen - damit er immer am günstigsten ist und immer oben steht. Das kann heute "jedes" Shop-System von Haus aus - integraler Bestandteil jeder eCommerce-Lösung. Das ist einfach krank. Aber es ist so. Insofern fällt es einfach schwer, Firmen wie Zalando Vorwürfe zu machen. Klar, da laufen Dinge, die nicht sein müssen/dürfen, aber der geringe Lohn ist letztlich das Resultat unseres Verhaltens - immer auf den Preis schauen, immer mehr für immer weniger haben wollen. Da ist dann nur noch die Frage, wer war zuerst da - Henne oder Ei? Also wer hat angefangen mit dem "Mehr für weniger"? Die Kunden oder die Unternehmen?

Ewig kann die Spirale allerdings nicht weiter gehen, am Ende ist Niemand mehr da der sich den Mist leisten kann, ganz klar. Aber die Frage ist, wer soll für den Umbruch sorgen? Die Unternehmen können es nicht, weil sie dann wie Neckermann enden (die sehr gut bezahlt haben, was letztlich auch ein Grund für deren Scheitern gewesen sein dürfte). Also muss es der Kunde tun. Zahlst Du freiwillig mehr, verzichtest Du freiwillig auf irgendeine Anschaffung, damit ich besser bezahlt werden kann? Du wirst jetzt wohl antworten, Du musst auf jeden Cent schauen, Du bist gezwungen günstig einzukaufen. Interessant ist, das Gleiche sagen auch Familien mit hohen Einkommen, die brauchen das beim Einkauf gesparte Geld dann eben für ein Ferienhaus oder das Cabrio als Drittwagen.

Volkswirtschaftlich betrachet ist es aber beinahe unrelevant, ob man bei Zalando Geld spart, damit einen Fernseher kauft, oder die Schuhe im Fachhandel kauft, dafür dann eben keinen Fernseher. Am Ende ist das Konto leer, die Kohle landet zu einem erheblichen Teil im Steuertopf. Dann muss sich eben der Staat um die gerechte Verteilung des Geldes kümmern. Was er ja tut, mit mehr oder weniger Erfolg. Mehr als da ist, kann leider nicht verteilt werden und Du forderst ja selbst:

Zitat von Ein Hartzianer Beitrag anzeigen
Man gibt nicht mehr Geld aus, als man einnimmt.
neffets ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2012, 05:22   #533
FrankyBoy
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FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy
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Ihr beschreibt gerade genial, wie unser plutokratisches System heute aufgebaut ist, und das es auch deshalb zu systematischen Krisen kommen muss - so gesehen ist der heutige eCommerce-Handel, nichts weiter wie der high frequency Handel an den Börsenplätzen unserer Welt und Professor Harald Lesch - ein Physiker, hat ein geniales Video verfasst, in dem er als Fazit die These vertritt, dass eine Verkürzung der Reaktionszeit von 6 ms auf dem Gebiet, den Händlern offenbar 300 Mio. € wert war, das damit etwa 100 Mio. € je Jahr, zusätzlich an Gewinnen realisiert werden können.

Zunächst mochte ich hier aber einen Ausweg aufzeigen, der meiner Meinung nach, einen geradezu visionären Charakter aufweist:

Zitat:
Plan B für Einsteiger

Wirtschaft ist auch ohne Krise möglich!
von Andreas Popp

Fließendes Geld, soziales Bodenrecht, bedingungsloses Grundeinkommen und eine freie Presse ergeben im Verbund eine echte Alternative zur scheiternden Wirtschafts- und Gesellschaftsordung.

Auch verfügbar auf unserem Podcast und auf Youtube
Als pdf-Datei herunterladen: plan-b-fuer-einsteiger.pdf
Plan B für Einsteiger
Wirtschaft ist auch ohne Krise möglich!
von Andreas Popp

Immer wieder werden wir von aktiven Freunden der Wissensmanufaktur gebeten, doch einmal eine kurze Beschreibung unseres Plan B zu geben, um weitere Interessenten zu aktivieren. Einige Personen neigen dazu, unsere Ausführungen mangels Kenntnis als Illusion zu bezeichnen, was dazu führt, die 20 seitige Konzeption erst gar nicht zu lesen. Ich möchte mit dieser vereinfachten kompakten Darstellung weitere interessierte Menschen erreichen.
Radikal stammt ab vom lateinischen Wort Radix (Wurzel). Besonders wichtig sind solche Begriffsbestimmungen bei der Hinterfragung unserer Gesellschaftsordnung, denn gerade dabei sollte man keinesfalls aneinander vorbeireden. Will man zum Beispiel die ständig wachsende Staatsverschuldung radikal lösen, dann bedeutet der Begriff „radikal“ etwas durchweg Positives: Man befasst sich mit der Wurzel allen Übels, anstatt sich nur über Symptome zu wundern, wie es im Durchwurstelpragmatismus der politischen Landschaft leider überwiegend der Fall ist. Seit Jahrzehnten erzählt man uns, wir bräuchten mehr Wachstum und müssten alle den Gürtel enger schnallen, um zukünftigen Generationen nicht nur Schulden zu hinterlassen – eine Aussage, die jeglicher Logik entbehrt, denn wenn eine ganze Generation verschuldet sein soll, dann fragt sich, bei wem denn eigentlich?
In der Wissenschaft sollte man ohne Wenn und Aber eine „radikale“ Grundhaltung voraussetzen, doch das ist leider nur selten der Fall und meist nicht gern gesehen.
Wir leben in einem Wirtschafts- und Finanzsystem, welches ewiges Wachstum und somit die fortschreitende Zerstörung der Welt und ihrer Bewohner (ob Menschen, Tiere oder Pflanzen) voraussetzt, um „Wirtschaftskrisen“ zu vermeiden. Der „normale Bürger“, der sich mit seiner Seele, dem Geist und dem Körper auch nur halbwegs im Einklang befindet, hat diese verfahrene Situation schon längst intuitiv erfasst. Warum aber versagen die Politik und die Wissenschaft so gnadenlos?
Die Antworten sind komplex, aber trotzdem leicht zu verstehen. Ich möchte versuchen, nur einige Zusammenhänge sehr komprimiert anzusprechen, um Ihr Interesse an diesen so wichtigen Themen zu wecken. Sie können sich mit wenig Aufwand ein großes (vermeintlich nur Experten vorbehaltenes) Wissen aneignen, welches diese Welt transparenter erscheinen lässt und Ihnen maximale Selbstsicherheit verleiht.
Vor ein paar Jahrhunderten „wusste“ jeder Mensch, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums ist und sich alle anderen Himmelskörper um sie drehen. Kopernikus wurde bekanntermaßen nicht mit offenen Armen empfangen, als er das heliozentrische Weltbild ermittelte und verkündete. Für die dogmatisch geführte wissenschaftliche Welt war es immer schwer, sich von liebgewordenen Paradigmen zu trennen. Dies erkannte auch Max Planck, der den Ausdruck prägte: „Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass ihre Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist." Warum auch sollte man sich belehren lassen? Man lebte schließlich warm und trocken auf Kosten der Untertanen, die man gern mit angeblich wissenschaftlichen oder kirchlichen Drohungen im Zaume hielt.
Mehr denn je werden gerade heute perfektionierte Angstszenarien gegen die Menschen angewandt. Wir alle kennen den Begriff „Finanz- oder Wirtschaftskrise“, obwohl die Bezeichnung „Schulden- und Reichtums-Dilemma“ korrekter wäre. Die Banken werden als systemrelevant bezeichnet und „müssen gerettet werden“, da die Bürger ansonsten ihre Sparguthaben verlieren würden. Ich möchte den Personen aus Politik und Wirtschaft keine bösartige Lüge unterstellen, nichts desto trotz ist diese Aussage die größte anzunehmende Unwahrheit (GAU).
Um diese provokante Aussage zu beweisen, haben mein Kollege Rico Albrecht und ich einen Plan B entwickelt, der in der Wirtschaftswissenschaft mittlerweile weltweit diskutiert wird. Bisher haben wir noch keine grundlegenden „Fehler“ in unserer Konzeption unterstellt bekommen, die nicht auf der Stelle widerlegbar waren. Natürlich kann man gegen unsachliche und propagandistische Angriffe schwer etwas unternehmen. Diese werden gern von der systematisch profitierenden Machtminderheit gestreut und von deren abhängigen Menschen (die selbst unter diesem Wahnsinn leiden) aus Angst vor einer latenten Verelendung unkontrolliert weiter kolportiert.
Eine wesentliche Grundlage der ursächlich verfahrenen Situation erkennen wir historisch bei der Abkehr von der damaligen Versorgungswirtschaft, die allen Menschen diente, hin zu einer Handels- und Profitwirtschaft, die der Allgemeinheit grundsätzlich schadet. Außerdem läuft das auf Schulden basierte Geldsystem exponentiell auf immer wiederkehrende Zusammenbrüche hinaus. Hier finden wir die Ursache einer immer stärker sichtbar werdenden Massenverarmung, einer dramatisch steigenden Umweltzerstörung, vieler unsinniger Kriege usw. Verantwortlich ist der permanent geforderte Wachstumswahn, der sich aus dem verzinsten Geldsystem ergibt und nur einem sehr kleinen „elitären“ Bevölkerungsanteil dient. Ein Finanzsystem, das nahezu der gesamten Bevölkerung schadet und von dem nur äußerst kleine Kreise „leistungslos“ profitieren, muss „radikal“ auf den Prüfstand. Wir können aber nur dann etwas ändern, wenn gerade die unterdrückte Mehrheit erwacht und sich aktiv mit dieser „Ordnung“ beschäftigt. Geschieht das nicht, werden mit mathematischer Präzision alle Bevölkerungsmehrheiten dieser Erde in eine dramatische Verelendung münden.
Unser Plan B basiert auf vier Komponenten und stellt eine mathematisch beweisbare, aber auch spirituell „logische“ Lösung dar, die mit aufgeräumtem Kopf wissenschaftlich abgeleitet wurde. Es handelt sich um ein allgemeinverständliches Konzept, welches mit ein wenig Vorstellungskraft schnell verinnerlicht werden kann. Dadurch unterscheidet es sich grundlegend von der bestehenden Ordnung, bei der ein vergleichbares Verständnis nicht einmal nach einem jahrelangen Studium erreicht wird. Dies ist leicht zu erkennen an der verwirrenden, widersprüchlichen Nachrichtenlage der sogenannten Experten, die die Krise nicht vorhersehen konnten und hilflos längst widerlegte Dogmen ins Mikrofon stammeln.
Kurz möchte ich unseren Plan B nun beschreiben:
1. Fließendes Geld
Wir haben in unser nachhaltiges Gesamtsystem eine Geldordnung integriert, welche allen Menschen dient. Durch eine Abschaffung der existierenden inflationären Schwundwährungen wie Dollar, Euro, Schweizer Franken usw. bekommen die Menschen wieder eine Berechenbarkeit und Vertrauen in ein stabiles Geldsystem. Ein der Natur nachempfundener Umlaufimpuls sorgt für klare Verhältnisse und einen Stopp der permanent von „Fleißig nach Reich“ strömenden Geldflüsse, ohne utopische Enteignungsmaßnahmen. Auf der Stelle könnten wir den Wachstumswahn stoppen und die sinnlose Energievergeudung massiv herunterfahren. Alle Atomkraftwerke könnten abgeschaltet werden, die aderlassartige Rohstoffplünderung wäre massiv rückfahrbar. Dieses Thema ist eine entscheidende Komponente und sollte sehr sorgfältig nachvollzogen werden.
2. Das soziale Bodenrecht
Es gibt Menschen die behaupten, sie wären schuldenfrei, weil Sie z.B. ein unbelastetes Grundstück vorweisen können. Sind sie das wirklich? Wenn ein solcher „Eigentümer“ ein paar Jahre lang keine Grundsteuern bezahlt, wird es ihm weggenommen! Wir haben ein Konzept entwickelt, in dem ein durchschnittlicher Grundstücksbesitzer keine Grundsteuern mehr bezahlen muss, sondern stattdessen Boden-Einnahmen generiert. Klingt absurd? Nicht wenn man dieses Bodenrechtsthema mathematisch und wissenschaftlich nachvollziehbar angeht. In meinem Buch „Der Währungs-Countdown“ steige ich tiefer ein, wie man als Grundbesitzer tatsächlich schuldenfrei sein kann.
3. Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
Bei diesem Thema muss eines von Beginn an klargestellt werden: Wir sprechen nicht von einer Sozialleistung, die durch die Besteuerung von Arbeit finanziert wird, sondern von einem kollektiven Anspruch auf Errungenschaften, die der Allgemeinheit durch frühere Generationen zur Verfügung gestellt wurden. Dabei geht es insbesondere um Erträge, die aus dem technologischen Fortschritt heute automatisch entstehen. Auch sprechen wir nicht von einer Finanzierung in heute üblichen Währungen. Durch fließendes Geld und soziales Bodenrecht sinken die Lebenshaltungskosten enorm, da der 40-prozentige Zinsanteil, der durchschnittlich in allen Preisen enthalten ist, entfällt. Besonders stark sinken die Mieten. Zusätzlich erhalten alle, die der Allgemeinheit keine riesigen Bodenflächen aus Spekulationszwecken entziehen, Überschüsse aus dem sozialen Bodenrecht. Beides zusammen reduziert das erforderliche BGE erheblich. Das BGE für Banken (Zinsen auf Staatsschulden) entfällt. Da die Staatsfinanzierung über fließendes Geld erfolgt, kann der Steuerapparat und weitere unnötige Arbeit abgebaut werden. Daraus ergibt sich mehr Freizeit für Alle, bei gleichbleibendem Angebot an Waren und Dienstleistungen oder ein erhöhtes Angebot, falls die gewonnene Freizeit nicht in Anspruch genommen wird.
Wir wollen das bestehende(!) bedingungslose Spitzeneinkommen in ein „gemeinnütziges“ bedingungsloses Grundeinkommen umwandeln. Zurzeit partizipiert nur eine ultrakleine Gruppe von diesen leistungslosen Bezügen. Denken wir an die Bankensysteme, die ohne jegliche Leistung Geld aus dem Nichts herstellen dürfen und dieses gegen Zinsen verleihen, mit Pfand versteht sich. Oder nehmen Sie einen Milliardär, der in weniger als 10 Jahren daraus an den Kapitalmärkten ohne irgendeine echte Arbeit zwei Milliarden macht. Der Plan B sieht vor, dass alle Menschen einen gerechten Anspruch auf von früheren Generationen geschaffene Werte in Form eines leistungslosen Einkommens erhalten, um endlich von der Verelendungsangst befreit zu werden. Die entstehende Kreativität kann man sich leicht vorstellen.
4. Eine freie Presse
Wir stellen die sogenannte „Pressefreiheit“, die per Gesetz verankert ist, nicht in Frage. Doch was nutzt sie in der Praxis, wenn die Pressekonzerne von bestimmten Kapitalsammelbecken beherrscht werden. Auch die Presse und ihre meist sehr unzufriedenen und oft kompetenten Journalisten sollten endlich ordentlich bezahlt werden, um investigativ tätig werden zu können, damit sie ebenfalls der Allgemeinheit dienen und nicht mehr vor allem den Personen, die auch vom bedingungslosen Spitzeneinkommen leben. Das ist mit wenigen Parametern zu regeln.
Fazit:
Ich möchte in dieser kurzen Ausgabe nicht tiefer in die Themen einsteigen, aber ich verspreche Ihnen, dass Sie unser Konzept relativ leicht nachvollziehen können, wenn Sie ein wenig Interesse und Offenheit mitbringen. Was in unserer dogmatischen Welt utopisch klingt, ist real umsetzbar. Erkennen Sie dabei bitte den Charakter der Komponenten des Plan B. Nur im Verbund machen sie Sinn. Ein Zwei-Komponenten-Kleber funktioniert auch nicht, wenn man nur eine Komponente untersucht. Wir benötigen keinen Bewusstseinssprung, der gern im ersten Impuls herangeführt wird. Nein, es geht um eine logisch beweisbare Lösung, die den Menschen so belässt, wie er ist. Verändern wir aber die Rahmenbedingungen nach Plan B, würde z.B. eine Person, die ihre Gier auslebt, nicht andere automatisch schädigen, wie es heute der Fall ist. Wir möchten, dass auch bei solchen Aktivitäten immer die Allgemeinheit mit partizipiert.
Ich hoffe ich habe Ihre Neugier geweckt, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen. Informieren Sie sich über diese Themen in Form der 6 stündigen DVD „Plan B“, dem Hörbuch „Steuerboykott“ von Rico Albrecht und dem von mir geschriebenen Buch „Der Währungs-Countdown“.
Den Bewusstseinssprung brauchen wir eher für die wirklich wichtigen Dinge dieser Welt. Die Rahmenbedingungen einer funktionierenden Wirtschaft sollten wir einfach mit unserem Verstand und einer ordentlichen Portion „Ethik“ hinbekommen.

Ihr Andreas Popp, Juni 2012

Als pdf-Datei herunterladen: plan-b-fuer-einsteiger.pdf
Wissensmanufaktur - Plan B für Einsteiger - Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik - Andreas Popp - Rico Albrecht
Eine Langversion gibt es auf der Seite ebenfalls.

Zitat:
Sind wir eigentlich wahnsinnig?


Harald Lesch versucht zu ergründen, welche Konsequenzen es hat, wenn der Austausch von Informationen, die Ausführung von Entscheidungen schneller möglich ist, als wir mit unseren Sinnen folgen können.

Das hört sich harmlos an - doch wer sich das nachfolgende Video ansieht wird sich wundern: So wird ein Transatlantikkabel zwischen London und New York für 300 Millionen Euro verlegt. Man spart dadurch 6 ms. Also eine sechstausendstel Sekunde! Spötter könnten einwerfen, dass nun "Dieses Video ist in Deinem Land nicht verfügbar" eben noch schneller angezeigt werden kann - aber Pustekuchen! Die Datenverbindung ist nur für den Geldtransfer zwischen den beiden Börsenplätzen gelegt worden. Was steckt dahinter?

HFT heißt das Zauberwort (High Frequency Trading) und zeigt wieder einmal die grenzenlose Verrücktheit der Finanzwelt auf. Hier sind Hochleistungsrechner der Hedgefonds am Werk, die zeitliche Differenzen der Märkte im Millisekundenbereich ausnutzen. Die ultraschnellen Computer haben in den vergangenen Jahren die Macht an den Börsen übernommen, vor allem in den USA. Dort gehen mittlerweile mehr als 60 Prozent der Aktiengeschäfte auf den Hochfrequenzhandel zurück - in Deutschland sind es Schätzungen zufolge rund 40 Prozent. (Quelle: Spiegel).
KaDe@Niederrhein: Sind wir eigentlich wahnsinnig?
In dem Beitrag ist auch das Video abrufbar.
FrankyBoy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2012, 09:37   #534
Christi
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Beiträge: 481
Christi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Haha Fachkräftemangel : 4000 gute Leute werden bei Karstadt entlassen ( Ich gehöre dazu) was für eine Lügerei der Medien !
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Alt 30.07.2012, 10:13   #535
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@ Frankyboy

Was ist an HFT das Problem? Oder an der Tatsache, dass man keinen Wettbewerbsnachteil haben will, bloss weil man in London und nicht vor Ort in New York auf den Knopf "buy" oder "sell" drückt?

Dass 15.000 Kollegen Lechs seit Jahren damit beschäftigt sind Teilchen auf annähernd Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen und für zuletzt minimale Geschwindigkeitsgewinne auch hunderte Millionen investiert wurden, hat der Gute aber vergessen? Ich rede vom CERN, ein Projekt dass jedes Jahr 1 Milliarde Euro Steuergelder verbraucht (und die Gehälter von 10.000 Wissenschaftlern sind da noch gar nicht eingerechnet)
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Alt 30.07.2012, 10:27   #536
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

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@ Frankyboy

Was ist an HFT das Problem? Oder an der Tatsache, dass man keinen Wettbewerbsnachteil haben will, bloss weil man in London und nicht vor Ort in New York auf den Knopf "buy" oder "sell" drückt?

Dass 15.000 Kollegen Lechs seit Jahren damit beschäftigt sind Teilchen auf annähernd Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen und für zuletzt minimale Geschwindigkeitsgewinne auch hunderte Millionen investiert wurden, hat der Gute aber vergessen? Ich rede vom CERN, ein Projekt dass jedes Jahr 1 Milliarde Euro Steuergelder verbraucht (und die Gehälter von 10.000 Wissenschaftlern sind da noch gar nicht eingerechnet)
Wenn niemand forschen würde, säßen wir heute noch vor der Höhle, und würden noch im Fellmantel auf Jagd gehen.
Die Kosten in Cern sind enorm hoch, dass stimmt.
Aber die Ergebnisse der Forschung werden uns irgendwann vielleicht man Vorteil im Leben bringen.
Also sollte man Vorschungen nicht unbedingt verunglimpfen.
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Alt 30.07.2012, 10:42   #537
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neffets
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Nur ist eben Lesch eigentlich selbst ganz gut dabei, er weiss genau, wie eminent wichtig auch genau das letzte Promille Geschwindigkeitszuwachs sein kann. Es kann über Sieg und Niederlage entscheiden. Kritisiert er auch Olympia - oder feiert er jeden neuen Rekord und Medallien des deutschen Teams?

Leider wird am CERN ein Grossteil des Geldes für die Suche nach dem Higgs-Teilchen verwandt, womit ausser der Bestätigung seit vielen Jahren aufgestellter Theorien Nichts erreicht ist. Man sollte sich dort lieber mal intensiv mit der Erforschung und Nutzbarmachung der Kernfusion beschäftigen, dann könnten wir aufhören Nahrungsmittel und fossile Brennstoffe zu verheizen, denn deren zunehmde Knappheit wird ohne entsprechende Alternativen auch zukünftig in Kriegen enden.
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Alt 30.07.2012, 10:48   #538
Ebberat
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Das Nahrungsmittel verheizt werden, finde ich allerdings auch abartig.
Da wird einem der E10 Sprit als ökologisch angepriesen.
Aber wenn man bedenkt, dass in einer Tankfüllung davon bis zu 15 kg Getreide stecken, dann finde ich es schon pervers, bei den vielen Hungernden auf dieser Welt.

Aber irgendwie kommt man jetzt vom eigentlichen Thema ab.
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Alt 30.07.2012, 11:08   #539
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neffets
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Tja, was gibt's zum Fachkräftemangel noch zu sagen? Ausser dass der Bedarf an Mitarbeitern sich regional und branchenbezogen völlig unterschiedlich darstellt? Und man entsprechend zur Bewertung dieses Problems kaum objektive Aussagen treffen kann, wenn man nur die eigene Qualifikation und das regionale Umfeld betrachtet... Als Übersetzer für Chinesisch, iPhone-App-Entwickler oder fähiger Seo hat man Morgen einen Job - richtig gut bezahlt sogar.
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Alt 31.07.2012, 20:32   #540
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Zitat:
Deutsche Bank setzt knapp 2000 Leute vor die Tür

Dienstag, 31. Juli 2012, 17:33 Uh

Frankfurt (Reuters) - Die neue Führung der Deutschen Bank stemmt sich mit einem milliardenschweren Sparprogramm gegen die Schuldenkrise und setzt fast 2000 Leute vor die Tür.
Allein im schwächelnden Investmentbanking wollen sich die Vorstandschefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen von 1500 Mitarbeitern trennen, wie das Führungsduo am Dienstag ankündigte - nur zwei Monate nach Amtsantritt. "Einfach gesagt: Unsere Kostenbasis ist zu hoch", erklärte Jain, der die Sparte jahrelang selbst geführt hatte. Die Investmentbanker sollen zudem weniger verdienen und nicht mehr so stark nach Boni jagen. Die Bank will nun mit dem Sparen endlich Ernst machen, was ihr in den vergangenen Jahren nicht gelungen war, und insgesamt drei Milliarden Euro herausholen.
Deutsche Bank setzt knapp 2000 Leute vor die Tür | Top-Nachrichten | Reuters
Es geht also nicht alleine um Kurzarbeit.
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Alt 31.07.2012, 20:33   #541
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Ein weiterer Interessanter Artikel mit viel Hintergrundinfos:

Zitat:
30. Juli 2012 um 17:08 Uhr
Statistisches Bundesamt als Bundesbeschönigungsamt

Verantwortlich: Wolfgang Lieb | Druckversion | Beitrag versenden | < zurück „Zahl der unbefristet in Vollzeit Beschäftigten steigt deutlich“, „Tarifverdienste von April 2011 bis April 2012 um 2,2 % gestiegen“, so lauteten die Überschriften von zwei Meldungen des Statistischen Bundesamtes. Besonders die Erhöhung der Zahl der Erwerbstätigen ging heute durch alle Nachrichtensendungen. Man kann sicher sein, dass die Bundesregierung diese Zahlen einmal mehr als Erfolg für ihre Wirtschaftspolitik buchen wird. Betrachtet man die Statistiken etwas genauer, so sind die Schlagzeilen – zurückhaltend ausgedrückt – Beispiele für die Beschönigung durch Statistik. Von Wolfgang Lieb

„Zahl der unbefristet in Vollzeit Beschäftigten steigt deutlich“
„Die Zahl der Beschäftigten in einem Normalarbeitsverhältnis stieg von 2010 auf 2011 um rund 610 000 Personen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus mitteilt. Die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt erhöhte sich in diesem Zeitraum um knapp 790 000. Die Normalarbeitsverhältnisse haben somit wesentlich zum Beschäftigungswachstum beigetragen…
Bis 2005 war die Zahl der Personen in Normalarbeitsverhältnissen stetig gesunken. Seit dem Jahr 2006 ist wieder ein Anstieg zu verzeichnen, der 2011 besonders deutlich ausfiel“, heißt es in der Meldung.
Man kann sich für jeden Einzelnen freuen, der in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis gefunden hat und ich will das gewiss nicht schlechtreden. Aber zur ganzen Wahrheit gehört eben auch, dass die Zahl der atypisch Beschäftigten – wenn auch prozentual nur halb so viel wie die Normalarbeitsverhältnisse – gleichfalls um 80.000 zugenommen hat. Nur durch den Anstieg der „Normalbeschäftigten“ auf knapp zwei Drittel (66,2 %) ging der Anteil der atypisch Beschäftigten leicht von 22,4 % auf 22,1 % zurück.
In absoluten Zahlen haben die atypisch Beschäftigten mit 7.918 Millionen einen neuen Höchststand erreicht. 2001 lag diese Zahl noch bei 5,986 Millionen, knapp 2 Millionen Menschen mehr sind also in der zurückliegenden Dekade in atypischer Beschäftigung gelandet.
Dieser historische Höchststand wäre mindestens genauso schlagzeilenträchtig, wie die relative Zunahme der Normalarbeitsverhältnisse, deren Zahl – wie das Statistische Bundesamt einräumt – mit 23,674 Millionen immer noch niedriger lag als vor zehn Jahren (23,740 Millionen) und deutlich unter den 26,83 Millionen im Jahre 1991.
Noch deutlicher zeigt sich die Beschönigung in der Überschrift des Bundesamtes für Statistik aber in der Berechnungsmethode für ein Normalarbeitsverhältnis. Als Vollzeitbeschäftigte „gelten hier“ einfach alle Erwerbstätigen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit ab 21 Stunden. Das ist etwas mehr als die Hälfte der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 38,07 Stunden (2011). Es dürften also eine Vielzahl von Arbeitnehmern zu „Vollzeit Beschäftigten“ gezählt werden, die in Teilzeit arbeiten. (Zur Definition der „Teilzeitarbeit“ siehe die Bundesagentur für Arbeit)
Das Bundesamt für Statistik spricht bei seiner Erfolgsmeldung von „Normalarbeitsverhältnissen“. Zu den Kernformen der atypischen Beschäftigung zählen jedoch neben der geringfügigen und der befristeten Beschäftigung sowie der Leiharbeit aber auch die Teilzeitarbeit [PDF - 100 KB].
Von einer Zunahme der Beschäftigung dürfte man ohnehin wohl kaum sprechen können, denn das Arbeitsvolumen aller Erwerbstätigen hat in den letzten zehn Jahren eher abgenommen. Lag das Arbeitsvolumen im Jahr 2000 noch bei fast 58 Milliarden Stunden, so ist es seither eher rückläufig und lag 2010 (letzte mir zugängliche Statistik) bei etwas über 57 Milliarden Stunden [PDF - 285 KB].
Bei der „Erfolgsmeldung“ des Statistischen Bundesamtes handelt es sich im Übrigen nur um eine Momentaufnahme, denn die Nachfrage nach Mitarbeitern geht angesichts eingetrübter Konjunkturerwartungen zurück. Laut einer am gleichen Tag veröffentlichten Mitteilung der Bundesagentur für Arbeit, gab es im Juli so wenig offene Stellen wie seit einem Jahr nicht mehr.
„Tarifverdienste von April 2011 bis April 2012 um 2,2 % gestiegen“
Genauso beschönigend wie die Meldung über den Anstieg der Vollzeitbeschäftigten ist die Statistik über den Anstieg der Tarifverdienste im April.
Wollte man ein realistisches Bild zeichnen, wie viel die Arbeitnehmer tatsächlich mehr in der Tasche haben, so müsste man gleichzeitig darauf hinweisen, dass die Verbraucherpreise von April 2011 bis April 2012 um 2,1 % gestiegen sind, so dass sich die Kaufkraft der Arbeitnehmer gerade einmal um 0,1 % erhöht hat.
Die Angaben zu den Tarifverdiensten vermitteln ohnehin ein geschöntes Bild der Lohnentwicklung, denn nur etwas über die Hälfte aller Arbeitnehmerinnen (52 %, im Osten Deutschlands gar nur 37 %) bezogen 2010 einen Lohn nach einem Branchentarifvertrag [PDF - 1 MB].
Die Löhne in Betrieben ohne Tarifbindung liegen in der Regel niedriger, teilweise sogar erheblich niedriger.
Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele - aber sie kosten auch Geld und deshalb bitten wir Sie, liebe LeserInnen, um Ihre Unterstützung.
Herzlichen Dank!

Statistisches Bundesamt als Bundesbeschönigungsamt | NachDenkSeiten – Die kritische Website
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Alt 01.08.2012, 15:49   #542
jockel
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Blinzeln AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Es geht also nicht alleine um Kurzarbeit.
Die Deutsche Bank hat im Investmentbereich zu viele Mitwisser und kleine Mittäter ihrer Verbrechen. Jeder davon wäre in der Lage, die Führungsetage hinter Schloß und Riegel zu bringen.

Also trennt man sich von Ihnen.

Im Kapitalismus steht Kapital und Profit im Mittelpunkt, aber nie der Mensch. Der wird be- und ausgenutzt und nach Gebrauch als Müll weggeworfen.

Das normale Bankgeschäft ist nicht das Ding der Deutschen Bank, sondern der Bereich, den Bertold Brecht in seinem Mackie-Messer-Song aus der Dreigroschen-Oper beschreibt - halbseiden und kriminell - mit Seilschaften in die Ministerialbürokratie und Politik.

Die Moritat von Mackie Messer - (Ernst Busch) - YouTube

"... Und ein Haifisch ist kein Haifisch, wenns man nicht beweisen kann!"

So einfach macht es sich die unabhängige, natürlich völlig neutrale Justiz mit ihrer Rechtsprechung. Justiz - Sie kommt nur aus dem gleichen "sozialen" Dunstkreis Bourgeoisie wie die Politik, Verwaltungsbürokratie, Wirtschaft in ihrer ganzen Aufspreizung vom Spießbürger bis zum Großindustriellen. Sie muß den richtigen "Stallgeruch" von oben besitzen und eine soziale Abschottung nach unten garantieren - eben eine Klassenjustiz.

Man muß die Verbrechen beweisen können. Also schafft man sich die Kleintäter und Zeugen vom Halse.

Ähnlich lief es auch in solchen Fällen bei der Dortmunder Entsorgungsfirma Envio - Man muß die illegale Entsorgung von PCB-verseuchten Trafos und Kondesatoren beweisen können. Und am Ende windet sich der Envio-Chef mit Hilfe seiner 3!!!! verteidigenden Rechtsanwälte mit der Behauptung heraus:

Die Vergiftung seiner Leiharbeiter und umliegend der Wohnbevölkerung in Nähe des Dortmunder Firmenstandorts rührt nicht vom schlechten oder keinem Arbeits- oder Umweltschutz dieser Firma, sondern von der ungesunden Lebensweise der Menschen.

"Grünkohl, Gifte und Geschäfte - Der Skandal um die Firma Envio" - die story - WDR Fernsehen

Jetzt will dieser Unternehmer dieses Entsorgungsgeschäft in der kasachischen Steppe bei Karaganda verlagern, neu aufziehen lassen. An seiner Seite ein deutsch-russicher industrieller Umweltvergifter und Waffenhändler. Da gibt's keine deutsche Staatsanwaltschaft und andere Strafverfolgungsbehörden - wie angenehm.

Sein Lebensmittelpunkt aber wird sich an schönen Stellen in der Schweiz, an den Küsten des Mittelmeers oder anderswo befinden. Das ist eben der freiheitliche Vorteil von Geld. Es kann standort- und geschäftsunabhängig erzielt werden.

Komme mir noch jemand mal mit der Umweltverschmutzung in der DDR im Raum Wolfen, Bitterfeld, Schkopau oder dem Uranbergbau der Wismut.

In der BRD gibt es genügend aktuelle Beispiele wie Profite en masse gescheffelt werden, indem man vorsätzlich oder fahrlässig Betriebsbelegschaften, Verbraucher und Umwelt vergiftet, wie man giftige Roh- und Wirkstoffe, die man mittlerweile im christlich-zivilisiertem Europa und Deutschland verbieten läßt, aber dafür in Länder mit erheblich niedrigerem Arbeits- und Umweltschutz - z.B. Bagladesh, Indien und China, ausliefert, um dort in Joint Venture unter anderem Label vergiftete Konsumgüter für den deutschen und europäischen Markt zu Billigstendverbraucherpreisen herstellen, unkontrolliert vom Zoll, Umweltschutz- und Verbraucherorganisationen importiert und verkaufen läßt.

Die Kundschaft der vergifteten Billigstwaren hat man sich vorher mit Hilfe der Politik auch schaffen lassen - die Hilfebedürftigen, die Verhartzten oder verarmten Rentner, die ja all ihre Einkünfte und "Vermögen" nachweislich zum Lebensunterhalt verbrauchen müssen. Am Ende können Sie sich was anderes nicht mehr leisten.

So macht man logisch wohlgeordnete Sozialpolitik aus Unternehmer- und ihrer Politikersicht.

So verdient unsere Wirtschaft an allen Bevölkerungsgruppen - von den ganz Reichen mit ausgesuchten, gesundheitlich völlig unbedenklichen Edelsortimenten bis runter an den Verhartzten.

Der Vorteil an der so durchgeführten industriellen Massenvergiftung?

Auf lange Sicht entsorgt man so real die Arbeitslosen und Rentner mit Segen der Wirtschaft, Bürokratie und Politik. Also senkt man tatsächlich die Zahlen aus der Arbeitslosenstatistik - aber ohne wirksamen Maßnahmen von Arbeitsvermittlung und -förderung. Wo keine derartigen Menschen mehr, da auch keine Sozialsysteme nötig. Freiheitliche, schwarz-gelb und spd-rot-grün gelenkte Unternehmerlogik eben.

Man muß es nur geschickt anstellen und verschleiern mit welchen kriminellen Mitteln man als Wirtschaftsboss seinen Lebensunterhalt auf Kosten anderer Menschen privatwirtschaftlich unkontrolliert verdient.

Die vielgerühmte Freiheit im Kapitalismus besteht ausschließlich darin, daß das Volk in die dreckigen Geschäfte der Unternehmer nicht reinfunken kann.

Die Reise-, Meinungs-, Rede- und Versammlungsfreiheit ist eine Luftnummer, weil man die in den oberen Etagen sowieso nicht für voll nimmt.

Was bewirken denn Meinungsumfragen, Diskussionen, Petitionen, Protestbriefe?

Nichts. Bei den Verantwortlichen ist das Gehirn auf Durchzug geschaltet, was die Probleme des Volks betrifft. Das geht zum linken Ohr rein, zum rechten Ohr wieder raus. Dazwischen bleibt intellektuell nach Mafiart nichts hängen, zumindest wenn's das Wohl des Volkes betreffen soll. Die Demokratie = denkbare Volksherrschafft wird ignoriert.

Geld stinkt nicht und ist nicht mit Moral, Sitte und Anstand verbunden - Pecunia non olet.

Die einen maches eben in Investments, die anderen in dubioser Wirtschaft, in Sportevents ... - Hauptsache mit viel Profit - Geld, welches man den Völkern auf hinterhältige, fiese Weise abluchst - wortreich mit vielen leeren Versprechungen und Reklame verbunden.

Und alles unter Aufsicht und Kontrolle staatlicher und kommunaler Behörden.

Man ist eben den Haifischen wohlgesonnen und zu Diensten:

"Und der Haifisch, der hat Zähne und die trägt er im Gesicht ..."

Um das Thema - Fachkräfte noch zu berühren:

Fachkräfte braucht man sehr wohl: Im Belügen und im Betrügen!!!

Z.B. Kleine Banker, die wortreich ihre windigen Anlageprodukte umschmeicheln, Call-Center-Mitarbeiter, die Lotterie-, Mobilfunk-, DSL-, Versicherungs- und anderen überflüssigen Humbug der Alt-und-Doof-Generation anpreisen, die Abmahnwirtschaft usw. usf.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2012, 17:40   #543
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kannnix
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Ich denke das Thema Fachkräftemangel wird auch in Zukunft immer wichtiger werden. Wegen dem demographischen Wandel wird es immer weniger Fachkräfte geben und die Unternehmen müssen sich um die Talente bemühen.
kannnix ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2012, 18:35   #544
Henrik55
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat:
Über den „Fachkräftemangel“ wurde bis jetzt ja schon viel debattiert. Will man Politik, Arbeitgebervertretern und großen Teilen der Mainstreampresse glauben, so gehen wir nach 2012 schweren, nein, schwersten Zeiten entgegen. Abgewendet werden könne dies nur durch möglichst viele neu auszubildende Fachkräfte über Lehre und Studium sowie durch den Zuzug möglichst qualifizierter Fachkräfte aus dem Ausland....

Den besten Treffer aber hat dann dieser Kommentar gelandet:
Erfahrungen aus meinem Bekanntenkreis zeigen folgende Tatsachen:
zwei Außendienststellen bei einer Biotechfirma > über 350 Bewerber hauptsächlich promovierte Biologen/Biochemiker/Mediziner eine Stelle, befristet für 1 Jahr im öffentlichen Dienst > über 80 Bewerber (keine Option für eine Vertragsverlängerung, da die Stelle projektbezogen war)
eine Stelle bei einem Pharmaunternehmen > 130 Bewerber hauptsächlich Naturwissenschaftler (Gehaltsangebot 35000 Euro/Jahr)
eine Stelle im Kundenservice (Call-Center) > über 60 Bewerber (MINT-Fächer, meistens promoviert) mit Gehaltangebot 22000 Euro/Jahr Grundgehalt, der Rest verkaufs/leistungsabhängig
eine Stelle in einem Forschungsprojekt, befristet für 2 Jahre > 160 Bewerber, die Kandidaten, die in der engeren Auswahl waren, mussten zu 2-4 Vorstellungsgesprächen erscheinen
eine Stelle für eine Lebensmittelproduktionsfirma > ca. 30 Bewerber (Lebensmittelchemiker) Gehaltsangebot 30000 Euro/Jahr, keine Sonderzahlung für Wochenenddienst und Spätschicht
Das zum Thema ‘Fachkräftemangel’. Das sollte zum Unwort des Jahrtausends gekürt werden!“
Fachkräftedebatte: Die Bevölkerung ist wacher, als dies so manchem Entscheidungsträger gefällt | READERS EDITION
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Alt 04.04.2013, 12:24   #545
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Ui, aus Polen und vielen anderen, neuen EU-Länder, kamen noch nicht genügend Fachkräfte, um uns gänzlich überflüssig zu machen, also versucht es Murksels Supertruppe nun mit China und den Philippinen - ich werde immer motivierter, mir auch einen 1,90 € Job in der Fleischindustrie zu angeln .

Zitat:
4. April 2013 um 11:02 Uhr
Chinesische Pflegekräfte – das böse Spiel mit dem „Fachkräftemangel“

Verantwortlich: Jens Berger Da hierzulande rund 30.000 Fachkräfte im Pflegebereich fehlen und potentielle Bewerber aus der EU einen weiten Bogen um das Niedriglohnparadies Deutschland machen, will die Bundesagentur für Arbeit nun im großen Stil Pflegekräfte aus China und den Philippinen anwerben. Doch was sich hinter dem vermeintlichen „Fachkräftemangel“ versteckt, ist eigentlich vielmehr die logische Folge der Privatisierung des Gesundheitssystems. Der drohende Pflegenotstand wurde mutwillig herbeigeführt und ist politisch durchaus gewollt. Von Jens Berger.

[...]

Wo sind wir gelandet? Wie konnte es so weit kommen? Warum tut niemand etwas dagegen? Ist unsere Gesellschaft wirklich schon so weit vor die Hunde gekommen?


weiterlesen hier: Chinesische Pflegekräfte
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Alt 04.04.2013, 12:37   #546
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Gabs schon mal: es waren damals südkoreanische Krankenschwestern - süße Dinger (kicher )

Chauvi-Scherz beiseite: die kommen nicht mehr weil sie in Korea besser verdienen - deshalb Lohndrückerinnen aus China.
Übliche Praxis - Zuwanderung als Lohndrücker-Multikulti als soziales 'Ruhekissen'-jetzt auch Fachkräfte bei den maroden Zustand der deutschen Schulen - da kommen nur Halbalphabeten raus- stehen dann an der Bushalte mit Wodka/Redbull....
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Alt 05.04.2013, 19:01   #547
Jacques
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Böse AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Wieder einer, der...
Zitat von kannnix Beitrag anzeigen
Ich denke das Thema Fachkräftemangel wird auch in Zukunft immer wichtiger werden. Wegen dem demographischen Wandel wird es immer weniger Fachkräfte geben und die Unternehmen müssen sich um die Talente bemühen.
..."Fachkraft" schreibt und "Altenpflegehelfer auf 1€ Job-Basis" meint. Das ist nicht nur ein semantisches Problem:

Gäbe es den von einschlägigen Mietmäulern behaupteten Mangel an Fachkräften, müßten doch deren Löhne steigen, oder gilt das Gesetz von Angebot und Nachfrage nur für die Arbeitsanbieter? Dann wäre er ja gar kein Markt, sondern was?

P.S. "wegen" regiert den Genitiv.
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Alt 06.04.2013, 15:22   #548
jockel
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Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Ui, aus Polen und vielen anderen, neuen EU-Länder, kamen noch nicht genügend Fachkräfte, um uns gänzlich überflüssig zu machen, also versucht es Murksels Supertruppe nun mit China und den Philippinen - ich werde immer motivierter, mir auch einen 1,90 € Job in der Fleischindustrie zu angeln .

weiterlesen hier: Chinesische Pflegekräfte
Kommt mir vor wie das Ausflaggen ganzer Reedereien nach den Philippinen, Panama, Malaysia, Liberia und Co., nur eben für inländische, landgestützte Unternehmen.

Von regionalen, inländischen Pendlern zu europäischen Wanderarbeiter und Tagelöhnern und jetzt zum globalen Anheuern von Billligstarbeitskräften - Klasse-Entwicklung.

Und da heuchelt das Merkel von Menschenrechtsverletzungen in China. Sie trampelt täglich mit ihrer Verhartzungspolitik auf diesen Menschenrecht rum - aber im Inland!!!!

Und da erwarten Unternehmer in Bewerbungs- und Vorstellungsgesprächen von einheimischem Bewerbern eine unverbrüchliche Firmentreue?

Wie treu und zuverlässig sozial orientiert sind denn Unternehmer und Manager gegenüber ihren Belegschaften und Bewerbern?

Bei Aktivierungs-, Motivations- und Bewerbungstrainings wird von jobsuchenden Erwerbslosen der Nachweis von Sozialkompetenzen für die Betriebe gefordert mit dem angeblichen Ziel Des-Sich-Einfügens-und-Einordnens. Umgekehrt vermisse ich genau diese Anforderung beim Management. Da wird die Belegschaft zur beliebig auswechselbaren Handelsware herabgestuft.

Typisches Beispiel?

Der Beschäftigungsskandal bei Amazon, wo ausländische Arbeitskräfte nach Deutschland unter Vorspiegelung falscher Tatsachen hereingekarrt werden = organisierter Menschenhandel = organisierte Kriminalität.

Wenn man da das Abwerben ostdeutscher Arbeitskräfte aus der DDR in den Westen bis zum Mauerbau am 13.08.1961 betrachtet, da fing das alles im kleinen Maßstab eines Arbeitskräfteklaus erst an.

Heute hat der Arbeitskräftediebstahl unhaltbare Ausmaße angenommen - typisch bekloppte Privatwirtschaft ohne im volkswirtschaftlichen Rahmen soziale Kompetenz und Verantwortung firnenseitig fürs eigene, heimische Volk zu verlangen. So spart man sich im Inland die langfristige Arbeits- und Fachkräfteplanung, Schul- und Berufsbildung und Weiterbildung und auch die Altersversorgung ... und schadet den Volkswirtschaften der Herkunftsländer, wo diese KollegInnen herkommen.

Hier wollen Unternehmer auf Billigstmasche sich arbeitskräftemäßig sanieren und reißen volkswirtschaftlliche Arbeitskräftelöcher woanders auf.

Wie kurzsichtig, borniert und egoistisch muß ein Unternehmer sein, wenn er diese Folgen nicht sieht oder sehen will? Kein Wunder, daß sie nichts mit Planwirtschaft zu tun haben wollen, weil sie nicht in der Lage sind vorauszuschauen. Die sind wie eingeschlafene LKW-Fahrer, die mit vollem Tempo ins gesellschaftspolitische Stauende reindonnern.

Weil Schwesterwilli und seine neoliberalen Komplizen nicht richtig arbeiten und langfristig planen wollen, machen sie sich in die Hose, wenn sie Planwirtschaft und Sozialismus nur hinter den nächsten 10 Häuserecken vermuten.

Wer keine Arbeit im seiner Heimat bekommt, soll auch frühzeitig ohne Altersabsicherung verrecken - so die Parole und Moral???? kapitalistischer Privatwirtschaft!!!
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.04.2013, 18:09   #549
jockel
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Das Thema kauen heute abend der MDR und die ARD wieder.

MDR, 24.04.2013, 20:45 Uhr, Exakt - Die Story: Fachkräftemangel - Nur eine Frage des Gehalts?

Alexander hat seine Tasche gepackt. Von Montag bis Freitag wird er von nun an unterwegs sein. Er hat einen guten Job in Mainz gefunden. Direkt nach seinem Abschluss als Bautechniker an der Fachschule Gotha kann er dort anfangen. Zu Hause in Gera verabschiedet er sich von Freundin und Kind. Er wird sie nur noch an Wochenenden sehen. Gern wäre er in Thüringen geblieben, doch mit der Bezahlung in Mainz konnte keine hiesige Firma mithalten.

200.000 werden allein in Thüringen fehlen. Zwei Millionen in ganz Deutschland: Fachkräfte bis 2020. Schon heute bleiben viele Stellen unbesetzt, suchen vor allem kleine und mittlere Betriebe vergeblich nach Fachpersonal. Dabei werden in Mitteldeutschland viele gute Fachkräfte ausgebildet, an zahlreichen Fach- und Hochschulen oder Technischen Universitäten. Nicht wenige Absolventen werden direkt von der Ausbildung weggekauft und landen in westdeutschen Firmen. Denn sie bekommen mehr Geld. Die Einkommen im Osten liegen noch immer 20 Prozent unter denen im Westen Deutschlands.

Weggehen bedeutet die Trennung von Familie, Freunden, der vertrauten Umgebung. Es könnte noch mehr bedeuten: den Verzicht auf ein gutes Kinderbetreuungssystem, auf leichtere Entwicklungs- und Aufstiegschancen und ein familienfreundliches Klima in kleineren Unternehmen. Einige Betriebe haben darauf reagiert. Sie bieten ihren Mitarbeitern Bedingungen, die neben dem Gehalt ein gutes Argument sein könnten zu bleiben: Betriebskindergärten oder Hilfe bei der Suche nach Betreuungsplätzen, flexible Arbeitszeiten, Aus- und Fortbildung. Ihre Botschaft lautet: Es sind einfache Dinge, die den Unterschied machen. Sie werben mit den Vorteilen, die Fachkräfte in Ostdeutschland finden können. Das könnte auch die politische Botschaft sein, die das Image der ostdeutschen Länder für Fachkräfte verbessert.

"Exakt - die Story" hat mit solchen gesprochen, die gehen und solchen, die im Osten bleiben. Hat Unternehmen und Ausbildungsstätten besucht und nach Möglichkeiten gefragt, dem Fachkräftemangel mit politischen Mitteln zu begegnen. Und hat herausgefunden, dass manches an diesem Problem vielleicht nur ins richtige Licht gerückt werden müsste.

------------------------------------------------------

ARD/SR vom 24.04.2013, 21:45 Uhr: Agenda 2010 - Jobwunder oder Armutsfalle?

Zehn Jahre nach ihrer Einführung birgt die Sozialreform "Agenda 2010" von Ex-Bundeskanzler Schröder immer noch politischen Sprengstoff. Plusminus schaut noch einmal genauer hin: Wer hat profitiert, wer zahlt drauf?
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