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Start > > -> Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

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Alt 28.07.2012, 04:26   #501
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neffets
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Ja, einer von uns Beiden hat Etwas nicht verstanden Die Kernbotschaft ist Unsinn.

Das Lohnniveau in Griechenland liegt bei etwa 35-40% der hier gezahlten Löhne. Der Angestellte im Zalando-Lager in Griechenland würde also 385 - 440 Euro verdienen. Wenn dort dann auch noch Alles teurer wäre, wie sollte dort Jemand überleben können? Ist doch Unsinn, wirst Du einsehen?

Dass ich die Textilindustrie in Griechenland erwähnte war kein wahlloses Beispiel, ich habe einen Textilfabrikanten im Kundenkreis der dort fertigen lässt. Zu einem Bruchteil der hier anfallenden Kosten. Hochqualitative Ware übrigens, der Schrott kommt bekanntlich aus Asien.

Dass ein Restaurant-Besuch in Griechenland vergleichsweise teuer ist beantwortet die Frage warum es hier immer weniger "normale" Restaurants gibt bzw. diese von schlecht deutsch sprechenden Inhabern geführt werden, die zudem auch noch alle paar Monate wechseln (wenigstens ihren Namen). Es lässt sich mit den Gastronomie-Preisen hier kein Geld verdienen (man lebt vom Schwarzgeld und nicht abgeführten Steuern, bis das Finanzamt den Laden schliesst). Um das Problem zu erkennen genügt aber schon ein Blick nach Österreich, Holland, Belgien, ... wo ein Abendessen das zwei- bis dreifache des in Deutschland aufgerufenen Preises kostet. Und trotzdem sagt der Österreicher, dass in der Gastronomie kein Geld mehr zu verdienen ist.
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Alt 28.07.2012, 04:41   #502
FrankyBoy
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FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Gucke dir mal die Fakten an - Mindestlohn in Griechenland - 1.01.2012 = 876,62 €, Tendenz rapide fallend aber immer noch deutlich über deinen Werten - kehre mal in dich oder möchtest du hier Unruhe stiften? Quelle: Eurostat: Mindestlöhne in Europa - Google Diagramme-Explorer
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Alt 28.07.2012, 06:29   #503
Demolier
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Nur weil jemand mal eine andere Meinung hat, ist er nicht gleich ein Unruhestifter. Wenn ich im realen Leben meine Meinung vertrete und mein Gegenüber betitelt mich als Unruhestifter, dann ist das für mich ein Signal, dass da die Argumente ausgegangen sind.

Also bleibt sachlich, sonst werden hier die gleichen Schlüsse gezogen.
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Alt 28.07.2012, 09:15   #504
Tom77
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Komisch, auch vor 10 Jahren hatte Deutschland deutliche Außenhandelsüberschüsse - mehr als 100.000.000.000,00 € siehe hier: http://upload.wikimedia.org/wikipedi...rsicht_neu.png%C3%BCbersicht_neu.png

Jetzt meine eigentliche Frage: Wie kann ein Land Sorgenkind Europas sein, dass gleichzeitig seinen Nachbarn massive Schulden aufzwängt, weil dessen Produkte offenbar begehrter sind? Für mich gibt es falls überhaupt nur eine rationale Erklärung: Lohndumping hat den Binnenmarkt derart beschädigt, dass wirkliches Wirtschaftswachstum gebremst wurde - vergleiche das mal mit Frankreich - hier ein ausführliches Statement zur Situation: Wege aus der Euro-Krise - Prof. Dr. H. Flassbeck - YouTube
Das ist jetzt aber mal sehr naiv. Nochmal um zu ändern, musst du anfangen Dinge zu verstehen. Aber ich kann die nicht die Volkswirtschaft in 3 Post beibringen. Informier dich einfach mal. Wir haben das Internt und damit fantastische Möglichkeiten auf die Historie zurück zu blicken.

Der Außenhandelsüberschuss ist auf die Wfirtschaft zurück zu führen. Die struktuerellen kamen und kommen aber aus dem staatlichen Bereich. Das eine ist die Wirtschaft und das anderer der Staat. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Das wirst du hoffentlich verstehen.

Gruß Tom
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Alt 28.07.2012, 09:42   #505
Tom77
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Tom77 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Ab Punkt 2, wird es für dich interessant:
Ui, da zitierst du aber ein absolutes Qualitätsmedium - der Spiegel - na, dann schau mal hier hinein: http://www.elo-forum.org/news-diskus...ig-absurd.html
Möchte dir jetzt nicht zu nahe treten. Ich glaube das du nicht die ausreichen Qualifikation hast um zu bewertenb, was ein Qualitätsmedium ist oder nicht.

Die Nachricht kommt von Agenturen. U.a Reuters. Aber selbst wenn da nur die halbe Wahrheit drin stehen würde, wäre es für dich noch eine gute Letküre um die wirtschaftlichen Zusammenhänge besser verstehen.

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Ab Punkt 2, wird es für dich interessant:
Beziehen Vorstände ihre Bezüge von Marsmenschen oder warum gelten für die Dimensionen von 1 : 1.318? - rechne mal bitte nach, dass passt schon, habe mich nicht verrechnet (Zalando-Mitarbeiter/Winterkorn) - und die 2. Frage ist, warum haben wir denn immer noch so viele Arbeitslose und jetzt sogar in industriellen Konzernen wie Siemens und Thyssen-Krupp die Ankündigung, Kurzarbeit einzuführen? Logisch kann ich dir gerade nicht folgen - bitte fühle dich nicht angegriffen und erkläre mir deine Logik bitte etwas präziser.
Was soll ich dir das erklären? Diene Worte sind für mich eine Bankrotterklärung.

1. Ist mir das völlig egal was der verdient. Nochmal ein Lehrstunde zum Thema Aktionäre und Unternehmen. Der Vorstand genehmigt sich die Bezüge nicht selbst. Die werden unter andem im Aufsichtsrat UND von den Aktionären abgesegent. Kauf die doch einfach 1 Aktie und geh auf die Aktionärsversammlung un frage ihn doch selber und stimme dann dagegen. Das Recht hast du.

2. Das du dem nicht folgen kannst dit mir schon klar. Das die Wirtschaft deutlich abkühlt ist jetzt kein Geheimniss. Das die Abkühlung nicht alle Bracnhen gelichzeitig trifft ist dir hoffentlich auch klar. Thyssen und Siemens stehen nun mal an der Speerspitze.

Jetzt meine Frage: Was kannst du denn, dass dich ein Unternehmen zu einem sehr guten Gehalt einstellen sollte?

Gruß Tom
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Alt 28.07.2012, 10:46   #506
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sentenza
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von Tom77 Beitrag anzeigen

Was soll ich dir das erklären? Diene Worte sind für mich eine Bankrotterklärung.

1. Ist mir das völlig egal was der verdient. Nochmal ein Lehrstunde zum Thema Aktionäre und Unternehmen. Der Vorstand genehmigt sich die Bezüge nicht selbst. Die werden unter andem im Aufsichtsrat UND von den Aktionären abgesegent. Kauf die doch einfach 1 Aktie und geh auf die Aktionärsversammlung un frage ihn doch selber und stimme dann dagegen. Das Recht hast du.
Mir ist das nicht egal, was der verdient. Zudem bezweifle ich, daß der das wirklich "verdient". Der bekommt das, hat das aber keineswegs "verdient".

Aufsichtsräte sind auch alles andere als völlig unabhängig. Posten werden sich oftmals gegenseitig zugeschustert und die eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus.

Ich würde außerdem eine sachliche Debatte ohne persönliche Diffamierungen und Reizwörtern wie "Bankrotterklärung" (oder um schon einmal vorzugreifen "Neiddebatte") bevorzugen.
sentenza ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2012, 12:51   #507
Tom77
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von sentenza Beitrag anzeigen
Mir ist das nicht egal, was der verdient. Zudem bezweifle ich, daß der das wirklich "verdient". Der bekommt das, hat das aber keineswegs "verdient".

Aufsichtsräte sind auch alles andere als völlig unabhängig. Posten werden sich oftmals gegenseitig zugeschustert und die eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus.

Ich würde außerdem eine sachliche Debatte ohne persönliche Diffamierungen und Reizwörtern wie "Bankrotterklärung" (oder um schon einmal vorzugreifen "Neiddebatte") bevorzugen.
Ob er das Geld verdient oder nicht, das kann und will ich nicht beurteilen. Ob Aufsichtsräte "korrekt" oder "nicht korrekt" arbeiten, kannst du auch nicht beurteilen. Das müssen andere entscheiden. Wenn ich mich über jeden Aufregen würde, der viele Geld verdient, dann kann ich keine anderen Sorgen im Leben haben. Jede Woche wird eine neue "Sau" durchs Dorf getrieben. Es gibt einen der bezahlt und einer der es bekommt. Du würderst vermutlich eine deutliche Gehaltserhöhung auch nicht mit den Worten ablehen: "Nein danke, ich verdiene bereits genug". Ehtik und Doppelmoral sind schwierige Themen.

Der Fachkräftemangel ist eklatant. In Sueddeutschland werden in vielen Bereichen händeringend Fachkräfet gesucht. Wer das leugnet oder ignoriert, dem ist nicht zu helfen. Alternativ kann ich auch demjenigen der es nicht glaubt Stelleausschreibungen zusenden. Viele Firmen leiden darunter und das hindert oft das Wachstum.

Vorallem die MINT Bereiche sind doch mehr als gefragt. Nur ist eben ein Ingeniuer nicht gelich Ingenierur. Wenn ich ein Mountainbike habe, dann kann ich kein Radrennen auf einer Flachetappe gewinnen. Mit dem Rennrad gewinne ich eben kein Rennen im Gelände. Und wenn ich jetzt Fahrad fahren mit einem Ingeniuer gleich setzte, dann sollte das jetzt jeder verstehen. Bei machen Post wird alles wild durcheindander gemischt.

Jeder muss sich erstmal an die eigene Nase fassen. Was braucht der Markt und was kann ich bieten. Wenn jemand heutzutage nicht mal das Basiswissen mitbringt, dann funktioniert das einfach nicht.

Bei mir kommt jeder 2. Kollege aus dem Ausland. Nicht wil sie so billig sind, sondern weil die Qualität und die Bildung einfach hervorragend sind. Der Bedarf kann in Deutschland schon lange nicht mehr befriedigt werden.

Viele Grüße
TOM
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Alt 28.07.2012, 15:20   #508
FrankyBoy
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von Tom77 Beitrag anzeigen
Möchte dir jetzt nicht zu nahe treten. Ich glaube das du nicht die ausreichen Qualifikation hast um zu bewertenb, was ein Qualitätsmedium ist oder nicht.

Die Nachricht kommt von Agenturen. U.a Reuters. Aber selbst wenn da nur die halbe Wahrheit drin stehen würde, wäre es für dich noch eine gute Letküre um die wirtschaftlichen Zusammenhänge besser verstehen.


Was soll ich dir das erklären? Diene Worte sind für mich eine Bankrotterklärung.

1. Ist mir das völlig egal was der verdient. Nochmal ein Lehrstunde zum Thema Aktionäre und Unternehmen. Der Vorstand genehmigt sich die Bezüge nicht selbst. Die werden unter andem im Aufsichtsrat UND von den Aktionären abgesegent. Kauf die doch einfach 1 Aktie und geh auf die Aktionärsversammlung un frage ihn doch selber und stimme dann dagegen. Das Recht hast du.

2. Das du dem nicht folgen kannst dit mir schon klar. Das die Wirtschaft deutlich abkühlt ist jetzt kein Geheimniss. Das die Abkühlung nicht alle Bracnhen gelichzeitig trifft ist dir hoffentlich auch klar. Thyssen und Siemens stehen nun mal an der Speerspitze.

Jetzt meine Frage: Was kannst du denn, dass dich ein Unternehmen zu einem sehr guten Gehalt einstellen sollte?

Gruß Tom
Ich kann im Gegensatz zu dir, dass bestehende System analysieren, was ich spätestens nach der Schlagzeile auch gemacht habe:
Zitat:
Monstergewinn Porsche macht mehr Gewinn als Umsatz

07.11.2008, 18:04 Uhr
Der Sportwagenbauer Porsche hat das beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielt. Der Vorsteuergewinn liegt bei 8,57 Milliarden Euro – wobei allein die Beteiligung an VW 6,83 Milliarden einbrachte. Im Kerngeschäft tritt Porsche hingegen auf der Stelle - und wagt auch keine Prognose mehr.

Erstmals lag in dem Geschäftsjahr 2007/2008 der Vorsteuergewinn über dem Umsatz. Wie die Stuttgarter am Freitag nach einer Aufsichtsratssitzung mitteilten, lag das Ergebnis vor Steuern bei 8,57 Mrd. nach 5,85 Mrd. Euro im Vorjahr. Der Überschuss stieg von 4,24 Mrd. auf 6,39 Mrd. Euro. Die Erlöse betrugen 7,46 Mrd. Euro (Vorjahr: 7,4 Mrd). Die Dividende soll nun erhöht werden.
Monstergewinn: Porsche macht mehr Gewinn als Umsatz - Industrie - Unternehmen - Handelsblatt
Was eigentlich jeder einmal tun sollte, schließlich handelt es sich bei unserer Industrie um Aggregate unseres Bankensystems, was eigentlich jedem klar sein sollte - und daher sind deine Rückschlüsse auch nicht richtig - nicht der Staat ist für die Außenhandelsüberschüsse verantwortlich sondern die Wirtschaft - erkläre mir mal bitte, wie ein Staat dies überhaupt strukturelle Außenhandelsüberschüsse machen kann oder meinst du damit die Agenda-Politik mit seinen staatlich verordneten Lohnsenkungsorgien - wenn du das darunter verstehst so hast du nicht ganz unrecht aber ohne Zusammenhang macht deine Aussage keinen Sinn.

Ich beschäftige mich seit den 80iger Jahren mit Volkswirtschaftslehre und habe in den 90iger Jahren auch die Prinzipien der Kreuzpreiselastizität im eigenem Betrieb umzusetzen aber damals habe ich die systemrelevanten Zusammenhänge noch nicht so durchblickt, wie ich es heute kann.

Das Deutsche Aktiengesetz ist mir durchaus nicht fremd, ganz im Gegensatz zu Herrn Ackermann und daher ist mir auch klar, wie sich Vorstandsgehälter bilden (jedenfalls in der Theorie) und ich genieße gerade den Vorteil, dass ich niemandem mehr etwas beweisen muss, ich habe mir eine gewisse Unabhängigkeit geschaffen auf die ich stolz bin und nur noch Tätigkeiten ausübe, die ich auch ausüben möchte.

Ich denke, dass ich mich nicht von jemandem belehren lassen muss, der mindestens 5 Rechtschreibfehler in einem Satz einbaut und dessen fehlerhaftes Denken sich im Bereich Volkswirtschaftslehre auch noch potenzieren.
FrankyBoy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2012, 15:49   #509
Tom77
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Tom77 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Ich kann im Gegensatz zu dir, dass bestehende System analysieren, was ich spätestens nach der Schlagzeile auch gemacht habe: Was eigentlich jeder einmal tun sollte, schließlich handelt es sich bei unserer Industrie um Aggregate unseres Bankensystems, was eigentlich jedem klar sein sollte - und daher sind deine Rückschlüsse auch nicht richtig - nicht der Staat ist für die Außenhandelsüberschüsse verantwortlich sondern die Wirtschaft - erkläre mir mal bitte, wie ein Staat dies überhaupt strukturelle Außenhandelsüberschüsse machen kann oder meinst du damit die Agenda-Politik mit seinen staatlich verordneten Lohnsenkungsorgien - wenn du das darunter verstehst so hast du nicht ganz unrecht aber ohne Zusammenhang macht deine Aussage keinen Sinn.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Die Trennung von Wirtschaft und Staat hast du immer noch nicht so begriffen. Das der Staat für den Außenhandel zuständig ist, habe ich nie geschrieben. Naja, sogar genau das Gegeneteil. Also wenn du so arbeitest wie du gelesene Dinge interpretierst, dann wird ganz schwierig. Ganz generell zweifle ich deine Analysen natürlich nicht an. Frag mich nur wer die verstehen soll? und was das mit der realen Welt zu tun hat.

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Ich beschäftige mich seit den 80iger Jahren mit Volkswirtschaftslehre und habe in den 90iger Jahren auch die Prinzipien der Kreuzpreiselastizität im eigenem Betrieb umzusetzen aber damals habe ich die systemrelevanten Zusammenhänge noch nicht so durchblickt, wie ich es heute kann.
Naja beachäftigen heißst ja nicht verstehen. Ich beschäftige mich auch genre mit Fussball. Das heißst aber nicht das ich es kann. Wenn ich nur an deine ehemalige Signatur mir der HRE denke, dann weiß ich nicht ob du so gut aufgepasst hast.

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Das Deutsche Aktiengesetz ist mir durchaus nicht fremd, ganz im Gegensatz zu Herrn Ackermann und daher ist mir auch klar, wie sich Vorstandsgehälter bilden (jedenfalls in der Theorie) und ich genieße gerade den Vorteil, dass ich niemandem mehr etwas beweisen muss, ich habe mir eine gewisse Unabhängigkeit geschaffen auf die ich stolz bin und nur noch Tätigkeiten ausübe, die ich auch ausüben möchte.
Naja, hab nichts anderes erwartet. Wahrscheinlich gründest du gerade einen Staat oder Genossenschaft mit deinem geerbten Geld und versuchts der Welt deine Theorie der Volkswirtschaft beizubringen. Übrigens, dass Hr. Ackermann das Aktiengesetz nicht kennt, halte ich für ein Gerücht. Oder hast du da etwa nährere Informationen?

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Ich denke, dass ich mich nicht von jemandem belehren lassen muss, der mindestens 5 Rechtschreibfehler in einem Satz einbaut und dessen fehlerhaftes Denken sich im Bereich Volkswirtschaftslehre auch noch potenzieren.
Wenn ich noch schneller schreibe, dann schaffe ich noch mehr Fehler. Gerne kannst du eine Rechtschreibprüfung meiner Post durchführen oder mir einen Vortrag über die Geschichte der deutschen Rechtschreibung halten. Leider muss es immer schnell gehen. Aber wenn du möchtets, dann kannst du gerne meine Sekretärin spielen und korrigieren. Hab leider nicht soviel Zeit.

Gruß TOM
Tom77 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2012, 16:14   #510
FrankyBoy
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat:
Beispiele fand sie ja zur Genüge. Dass etwa Herr Ackermann keine Ahnung vom deutschen Aktienrecht hat, qualifiziert ihn ganz zweifellos zum Chef der Deutschen Bank.
- taz.de
Steht im 2. Absatz und im Internet befindet sich zu dem Punkt eine ganze Menge.

Ich habe gemerkt, dass hier einfach zu sehr aneinander vorbei geschrieben wird, ich möchte an dieser Stelle einmal übers derzeitige Gesamtsystem reflektieren und das derzeitige System beschreiben, damit wir über die Fakten schreiben können, die derzeit unser aller Leben beeinflussen.

Eine sehr gute Vorlesung habe ich dazu gefunden, die viele Seiten beleuchtet und auf Grundlage der Erkenntnisse die man daraus ziehen kann, sollten wir uns weiter unterhalten oder aber auch dagegen sein - je nachdem was man persönlich daraus an Konsequenzen zieht - hier der Beitrag:

Zitat:
Danistakratie

als Ursache der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung
Vortrag von Andreas Popp an der Uni Mannheim vom 10.09.2011


Definition Danistakratie:
Der Begriff „Danistakratie“ ist eine Wortschöpfung der Wissensmanufaktur. Man kann dieses Wort grob als „Herrschaft des Wuchers“ übersetzen, was sich auf das globale Finanz-, Wirtschafts- und Machtsystem bezieht.
Danista (Latein) bedeutet Wucher, wuchern, Wucherung. Diese Bezeichnung trifft für das System in mehrfacher Hinsicht zu. Eine exponentielle Wachstumsfunktion folgt aus dem Zinseszinseffekt, der in unser Geldsystem eingebaut ist. Schulden und Guthaben wachsen – also wuchern – immer weiter und immer schneller. Das System selbst verhält sich wie eine Wucherung und wuchert unersättlich. Aber auch innerhalb des Systems wird gewuchert, und zwar in Form von Zinswucher. Mit Zinswucher sind nicht nur Wucherzinsen gemeint, sondern jeder Zinssatz oberhalb von Null, egal wie klein er auch sein mag, denn aus Sicht der Mathematik bestimmt die Höhe des Zinssatzes lediglich die Zeitskale, auf der die ökonomischen und ethisch verwerflichen Erscheinungen auftreten. Des Weiteren wuchert es aber auch in den Menschen, denn an den Folgen dieses Systems leiden wir alle, was auch zu inneren Wucherungen führen kann.
Die Danistakratie äußert sich zum einen in der Geisteshaltung des unersättlichen Strebens nach immer mehr materiellem Reichtum. Dieses Streben geht mit einem Niedergang von Kultur, Sitte und Moral einher, wodurch sich diese Entwicklung sogar noch selbst verstärkt. Die Danistakratie ist zum anderen in einer internationalen Geldmacht verkörpert, die allen Staaten übergeordnet ist und die globale Herrschaft des Wuchers immer weiter vorantreibt.
Wissensmanufaktur - Danistakratie - Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik - Andreas Popp - Rico Albrecht
Dort wird eigentlich alles beschrieben, was ich zum Thema beitragen möchte und es werden Zusammenhänge beschrieben, von denen ich auch überzeugt bin und ich habe einiges dazu gelernt, z. B. über die FED - nach den Ausführungen erscheint mir sogar der Wikipediaartikel zu kurz zu greifen Federal Reserve System
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Alt 28.07.2012, 16:16   #511
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klausalrutz
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

@ Tom77: Bitte achte doch einfach mal auf Deine deutsche Rechtschreibung!

Beste Grüße aus Niedersachsen,

Klaus.


Zitat von Tom77 Beitrag anzeigen
Das ist jetzt aber mal sehr naiv. Nochmal um zu ändern, musst du anfangen Dinge zu verstehen. Aber ich kann die nicht die Volkswirtschaft in 3 Post beibringen. Informier dich einfach mal. Wir haben das Internt und damit fantastische Möglichkeiten auf die Historie zurück zu blicken.

Der Außenhandelsüberschuss ist auf die Wfirtschaft zurück zu führen. Die struktuerellen kamen und kommen aber aus dem staatlichen Bereich. Das eine ist die Wirtschaft und das anderer der Staat. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Das wirst du hoffentlich verstehen.

Gruß Tom
__

Du hast keine Chance, nutze sie!!!
klausalrutz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2012, 18:33   #512
Demolier
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Ich denke, dass ich mich nicht von jemandem belehren lassen muss, der mindestens 5 Rechtschreibfehler in einem Satz einbaut und dessen fehlerhaftes Denken sich im Bereich Volkswirtschaftslehre auch noch potenzieren.
Sollen wir deine mal zusammenzählen???

Was soll das, dass bei Diskusionen immer gleich ein persönlicher Angriff gestartet wird, nur weil der Gegenüber anderer Meinung ist? Ich finde solche Äusserungen beschämend und kann dir eigentlich nur empfehlen, deine eigenen Beiträge mal zu studieren.
Weißt du, ob dein Diskusionspartner vielleicht eine Lese- und Rechtschreibschwäche hat? Weißt du, ob dein Gegenüber vielleicht gar nicht die Möglichkeit deiner Bildung hatte? Vielleicht ist dein Gegenüber gar erst vor zwei Jahren eingewandert und spricht/schreibt erst seit dem Deutsch.

Wir sind in einem Forum, wo es nicht um Rechtschreibung sondern um Erwerbslosigkeit geht.
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Alt 28.07.2012, 18:49   #513
FrankyBoy
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von Demolier Beitrag anzeigen
Sollen wir deine mal zusammenzählen???

Was soll das, dass bei Diskusionen immer gleich ein persönlicher Angriff gestartet wird, nur weil der Gegenüber anderer Meinung ist? Ich finde solche Äusserungen beschämend und kann dir eigentlich nur empfehlen, deine eigenen Beiträge mal zu studieren.
Weißt du, ob dein Diskusionspartner vielleicht eine Lese- und Rechtschreibschwäche hat? Weißt du, ob dein Gegenüber vielleicht gar nicht die Möglichkeit deiner Bildung hatte? Vielleicht ist dein Gegenüber gar erst vor zwei Jahren eingewandert und spricht/schreibt erst seit dem Deutsch.

Wir sind in einem Forum, wo es nicht um Rechtschreibung sondern um Erwerbslosigkeit geht.
Mir ist auch aufgefallen, das die Diskussion hier aus dem Ruder gelaufen ist und an einer privaten Schule, habe ich im Jahr 1988 von einer wirklich guten und promovierten Pädagogin, die uns im Rahmen "Kaufmännischer Schriftverkehr" unterrichtet hat gelernt, dass man selbst in den Kreisen noch nicht sicher sein kann, alles richtig zu schreiben - die Zahlen können jetzt abweichen aber ich meine mich erinnern zu können, dass damals 277 Regeln und 76 Ausnahmeregeln bestanden haben und sie, trotz langjährigem Studium nicht behaupten könne, dass sie alles richtig schreibt.

Seither hat sich die Rechtschreibung aber geändert und auch die Kommasetzung wurde anders geregelt - ich gebe jetzt unumwunden zu, dass ich bisher keinen Bock hatte, mich da rein zu knien und dies daher nach Gefühl mache.

Ich schreibe auch sehr schnell, so bis zu 350 Anschläge die Minute und nach Überdenken meiner Antworten, möchte ich mich dafür entschuldigen, hier unsachlich geworden zu sein, ich wäre sehr dankbar, wenn dies auch andere tun würden und wir hier ansonsten themenzentriert, weiter machen können.
FrankyBoy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2012, 19:29   #514
Demolier
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen

......

nach Überdenken meiner Antworten, möchte ich mich dafür entschuldigen, hier unsachlich geworden zu sein, ich wäre sehr dankbar, wenn dies auch andere tun würden und wir hier ansonsten themenzentriert, weiter machen können.
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Alt 29.07.2012, 14:36   #515
jockel
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Zitat von neffets Beitrag anzeigen
Nun, da zieht der Gute aber völlig falsche Schlüsse

Lohnniveau und Lebenshaltungskosten waren - und sind noch - in den Ländern mit höherer Inflation entsprechend niedriger gewesen. Wenn man eine gemeinsame Währung hat müssen sich auch irgendwann die Preise angleichen - sonst kann ein Handel untereinander ja nicht funktionieren. Das ist doch logisch, wie soll sich ein Grieche, der 350 Euro pro Monat verdient, jemals ein deutsches Auto leisten können? Und das bedeutet nunmal dass in Deutschland die Preise/Lohnkosten gesenkt und z.B. in Griechenland die Preise/Lohnkosten steigen müssen, also die Inflationsrate deutlich höher sein muss. Eigentlich logisch, nicht? Und genau das ist ja passiert. Und das ist auch nicht das Problem.

Gemäss der Grafik bzgl. Lohnstückkosten sieht es aus, als wären wir vom gleichen Punkt aus gestartet, das ist aber natürlich nicht der Fall. Textilien z.B. lassen sich in Griechenland auch heute noch für ein Fünftel der hier in Deutschland anfallenden Kosten herstellen. Nur die Maschinen dafür kommen aus dem teuren Deutschland, wie viele Güter, was die Wirtschaft in diesen Ländern gar nicht erst in Schwung kommen lässt.

So hat Deutschland profitiert, Geld verliehen um es in Form von Export-Umsätzen wieder einzunehmen. Das ist der Grund für die schlechte Situation von Ländern wie Portugal, Griechenland, Spanien, ... und spiegelt sich in den gestiegenen Exporten Deutschlands wieder.

Dass sich letztlich das Brutto-Sozialprodukt dieser Länder sich kaum verbessert bzw. gar verschlechtert, die Staatsschulden jedoch immer weiter ansteigen, stört das Vertrauen in diese Länder und führt zu entsprechend höheren Zinsen, weil Niemand mehr Geld an diese Länder verleiht, bzw. eben nur mit entsprechenden Risiko-Aufschlägen. Kennt Jeder der eine Vollfinanzierung fürs Eigenheim angestrebt hat - das ist Nichts mit 2,9 % aus den Werbeversprechen, die zahlt nur der, der Sicherheiten hat. Japan hat Sicherheiten, daher ist das Vertrauen hoch, Griechenland hat... Nichts. Keine Industrie, keine Bodenschätze, Nichts.

Letztlich spiegelt die Situation in Europa die Situation allgemein wieder - der Reiche wird immer reicher, der Arme immer ärmer. Die einzige Lösung dafür ist eine Angleichung des Preisniveaus, also das genaue Gegenteil vom dem was Flassbeck fordert.

Was wir mit Griechenland machen ist das was z.B. VW mit uns macht. Zum Niedriglohn arbeiten lassen, Geld verleihen damit wir uns das teure Auto kaufen können und am Ende wundern wenn wir überschuldet sind.

Wenn ein Dr. der Ökonomie das nicht versteht, dann mache ich mir ernste Sorgen...
Warum verbessert sich das Bruttosozialprodukt dieser Länder nicht?

Weil die Krake Deutsche Bank sich in spanische, portugisische, griechische, türkische und andere Banken eingenistet hat und über sie an Börsen- und Kapitalmärkten mit Investmentspekulationsgeschäften es maßlos übertrieben hat. Das Vorbild USA-Leergeschäfte-Experiment hat das Deutschen-Banken-Monster überall mit seinen Bankenbrüdern durchgezogen. Deshalb dort auch überall die leerstehenden Bettenburgenruinen. Da unsere raffsüchtige Krake es übertrieben hat, hat sie sich verschluckt und läßt jetzt diese Volkswirtschaften stellvertretend "nach Luft schnappen".

Die Volkswirtschaften dieser Länder werden nicht durch die Rettungsschirme der EU gerettet, sondern die Raffsucht des Täters Deutsche Bank zum wiederholten Mal gestillt. Die Bevölkerungen dieser Länder haben nichts von den Rettungsschirmen. Ihnen wird aufgezwungen, ihren Lebensstandard weiter zu senken, damit es der Krake und ihren Brüdern gut geht.

Das Bankenwesen kommt seiner Pflicht nicht nach, in normalen Grenzen die laufende Wirtschaftsprojekte mit mäßigen Profiten für sich zu finanzieren. Jedes Jahr soll deren Profitrate exponentiell zu ihrem Vorteil steigen.

Warum haut man der Deutschen Bank nicht kräftig auf die dreckigen Pfoten?

Weil sie ein Monopolist imperialen Ausmaßes ist und die Kraft hat, parlamentarische Demokratie überall niederzuzwingen. An Stelle der Demokratie errichtet sie ihre Gewaltherrschaft von Kapital, Profit und Zins und diktiert.

So sieht die kapitalistische Großwetterlage aus.

Der angebliche Fachkräftemangel dient nur der Verschleierung der Politik dieser imperial wirkenden Gauner und Ganoven. Die großen Banken- und Wirtschaftskonzerne bestimmen wie die Völker schlecht zu leben haben.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2012, 15:05   #516
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Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Warum verbessert sich das Bruttosozialprodukt dieser Länder nicht?
Weil wir eine Wirtschaftskrise hatten und haben, Länder wie Griechenland, Portugal im Gegensatz zu Deutschland allerdings nicht mal eben hunderte Milliarden in den nationalen Markt pumpen konnten, um Unternehmen über Wasser zu halten bzw. nun, durch die dadurch gestiegenen Staatsschulden von Ratingagenturen abgestraft werden, was sich in extrem gestiegenen Zinssätzen für Staatsanleihen widerspiegelt, die sämtliche Einnahmen auffressen?

Genau so ging ja auch die Krise 2007 los. Gestiegene Zinssätze für Immobilenkredite trieben viele Häuselebauer in den USA in die Insolvenz, die Flut an verfügbaren Immobilien drückte die Preise dieser auf einen Bruchteil, wodurch weitere Häuslebauer plötzlich keinen Gegenwert für ihren Kredit mehr hatten und dann auch gar nicht mehr bereit waren, 300.000 Dollar Schulden für eine Hütte abzubezahlen, die nunmehr nur noch 50.000 Dollar wert war. In der Folge gingen US-Banken Pleite und die weltweit verflechtete Finanzierungstruktur trieb alle beteiligten Banken in oder bis an den den Ruin. Hätte man sie nicht gerettet...

Wenn man die Schuldfrage für die allgemeine Wirtschaftssituation suchen möchte, sollte man in den USA damit anfangen.
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Alt 29.07.2012, 15:50   #517
jockel
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jockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiert
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Zitat von Demolier Beitrag anzeigen
Sollen wir deine mal zusammenzählen???

Was soll das, dass bei Diskusionen immer gleich ein persönlicher Angriff gestartet wird, nur weil der Gegenüber anderer Meinung ist? Ich finde solche Äusserungen beschämend und kann dir eigentlich nur empfehlen, deine eigenen Beiträge mal zu studieren.
Weißt du, ob dein Diskusionspartner vielleicht eine Lese- und Rechtschreibschwäche hat? Weißt du, ob dein Gegenüber vielleicht gar nicht die Möglichkeit deiner Bildung hatte? Vielleicht ist dein Gegenüber gar erst vor zwei Jahren eingewandert und spricht/schreibt erst seit dem Deutsch.

Wir sind in einem Forum, wo es nicht um Rechtschreibung sondern um Erwerbslosigkeit geht.
Ich kann von mir behaupten, solide Rechtschreibkenntnisse zu besitzen und auch anwenden zu können. Das schließt nicht aus, daß ich den Duden oder andere Nachschlagewerke bemühen muß.

Warum trotzdem Fehler entstehen?
  • Der Blödsinn mit der alten und neuen Rechtsschreibung,
  • die vielen unsinnig verwendeten Anglismen,
  • der Zeitdruck,
  • das Blindschreiben bei mir im Einfinger-Adlersuchverfahren, weil es bei mir nicht mit zwei Händen mit dem klassischen Maschineschreiben geht, aber dennoch alles unter Tempo zu bewältigen ist,
  • häufig besteht keine Zeit zum Korrekturlesen.
Professionelle Korrekturen?

Schaut Euch mal die automatisierte deutsche Korrektur von Microsoft an. Da kann es einen Hund jammern, wenn man diesen Vorschlägen blindlings folgen würde.

Was wichtig ist:

Einen Sachverhalt auch mal blumig, also bildhaft umschreiben können, damit die Phantasie und ein wachsender Wortschatz beim Leser angeregt wird. Das macht auch das Verfolgen längerer Abhandlungen unterhaltsam, fördert die Aufmerksamkeit. Ist wie beim Autofahren. Fährt man große Autobahnstrecken mit eintöniger Streckenführung, nickt der Fahrer ein. Mir ist es deshalb lieber, auch große Strecken alias lange Texte auf gewundenen Landstraßen zu fahren (Paul McCartney and the Wings - The Long and Winding Road - Fahren auf langen, gewundenen Straßen oder auch mal das Um-die-Ecke-Denken

Paul McCartney & WINGS - Mull Of Kintyre (1977)).

Wir waren mal ein Land der Dichter und Denker. Dazu gehört auch mal ganz klassisch ein Buch aufzuschlagen und die hunderte Seiten auch ausdauernd bis zum Ende zu lesen. Dazu bedarf es Geduld und Willen, was Viele nicht mehr bereit sind aufzubringen.

Wer aber viel und häufig solche Wälzer liest, der bekommt allmählich ein Gefühl und Gespür dafür wie man mit der eigenen deutschen Muttersprache geschickt jonglieren kann. Nehmt Euch die Zeit und Mühe, Informationen nicht nur im kurzgefassten Abrißkalenderstil aufzunehmen.

Es kann sich lohnen. Das Lesen gedruckter Bücher oder digitalisierter dicker E-Books verlangt Zeit und ist intellektuelles Slow Food.

Es kommt nicht auf die Menge und das Tempo von Informationen im heutigen Twitterstil an, sondern auf den qualitativen Informationsgehalt.

Ich bin gegen eine ständeorientierte Bildung wie sie in der BRD favorisiert wird. Bildung muß für jeden frei zugänglich sein, unabhängig von seiner sozialen Herkunft.

Wer sich allseitig bildet, Allgemein- und Fachwissen aneignet, der neigt weniger zu blinder Gewalt, erarbeitat sich aber, sofern er sich konsequent mit Gesellschafts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften auseinandersetzt, unweigerlich einen Klassenstandpunkt. Und den brauchen wir in dieser Gesellschaftsordnung von menschenverachender Privatwirtschaft, um uns Ziele zu schaffen wie es allen sozial besser gehen kann und nicht nur einer ausgewählten Klientel von bourgeoisen Machtbesessenen und Privateigentümern an Produktionsmitteln.

Wir müssen Gesellschaftsstrukturen und ihr Funktionieren begreifen, die Zusammenhänge, kausalen Ursache-Wirkungs-Ketten verstehen. Dann erkennen wir auch besser wie soziale Mißstände entstehen, wer sie wie verursacht und wie man diese und die Täter wirksam bekämpfen kann.

Überwindet Euren Manga-Comic-Lesestil und nehmt Euch Zeit zum richtigen Lesen.
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Alt 29.07.2012, 16:20   #518
jockel
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Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Mir ist auch aufgefallen, das die Diskussion hier aus dem Ruder gelaufen ist und an einer privaten Schule, habe ich im Jahr 1988 von einer wirklich guten und promovierten Pädagogin, die uns im Rahmen "Kaufmännischer Schriftverkehr" unterrichtet hat gelernt, dass man selbst in den Kreisen noch nicht sicher sein kann, alles richtig zu schreiben - die Zahlen können jetzt abweichen aber ich meine mich erinnern zu können, dass damals 277 Regeln und 76 Ausnahmeregeln bestanden haben und sie, trotz langjährigem Studium nicht behaupten könne, dass sie alles richtig schreibt.

Seither hat sich die Rechtschreibung aber geändert und auch die Kommasetzung wurde anders geregelt - ich gebe jetzt unumwunden zu, dass ich bisher keinen Bock hatte, mich da rein zu knien und dies daher nach Gefühl mache.

Ich schreibe auch sehr schnell, so bis zu 350 Anschläge die Minute und nach Überdenken meiner Antworten, möchte ich mich dafür entschuldigen, hier unsachlich geworden zu sein, ich wäre sehr dankbar, wenn dies auch andere tun würden und wir hier ansonsten themenzentriert, weiter machen können.
Was sich auch geändert hat - die Silbentrennung!!!

Früher hieß es st nie zu trennen, jetzt steht das als zulässig im Duden (alte Merkhilfe "Trenne nie st, denn es tut mir weh!").

Es ist alles im Fluß - Panta rhei - unterliegt ständiger Veränderung.

Ostgruppe Panta rhei - Vorläufer von Karat

Panta Rhei (Band)
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Alt 29.07.2012, 17:00   #519
jockel
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Zitat von neffets Beitrag anzeigen
Weil wir eine Wirtschaftskrise hatten und haben, Länder wie Griechenland, Portugal im Gegensatz zu Deutschland allerdings nicht mal eben hunderte Milliarden in den nationalen Markt pumpen konnten, um Unternehmen über Wasser zu halten bzw. nun, durch die dadurch gestiegenen Staatsschulden von Ratingagenturen abgestraft werden, was sich in extrem gestiegenen Zinssätzen für Staatsanleihen widerspiegelt, die sämtliche Einnahmen auffressen?

Genau so ging ja auch die Krise 2007 los. Gestiegene Zinssätze für Immobilenkredite trieben viele Häuselebauer in den USA in die Insolvenz, die Flut an verfügbaren Immobilien drückte die Preise dieser auf einen Bruchteil, wodurch weitere Häuslebauer plötzlich keinen Gegenwert für ihren Kredit mehr hatten und dann auch gar nicht mehr bereit waren, 300.000 Dollar Schulden für eine Hütte abzubezahlen, die nunmehr nur noch 50.000 Dollar wert war. In der Folge gingen US-Banken Pleite und die weltweit verflechtete Finanzierungstruktur trieb alle beteiligten Banken in oder bis an den den Ruin. Hätte man sie nicht gerettet...

Wenn man die Schuldfrage für die allgemeine Wirtschaftssituation suchen möchte, sollte man in den USA damit anfangen.
Die Ursache liegt im Gesellschaftssystem des Kapitalismus - im Privateigentum an Produktionsmittel und in der Stellung und im Zugriffs- und Verwertungsrecht der arbeitenden Menschen auf die Produktionsmittel und auf die Unternehmensgewinne / -profite, die die Mehrwerte schaffen.

WDR, Sendereihe "Quarks & Co. - Wie sicher ist unser Geld?

Video: Finanzkrise, Wie sicher ist unser Geld? Teil1 (Quarks & Co) - YouTube

Video: Finanzkrise, Wie sicher ist unser Geld? Teil2 (Quarks & Co) - YouTube

WDR, Sendereihe "Quarks & Co, - Die Welt in der Schuldenkrise - Wer zahlt die Zeche?

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Alt 29.07.2012, 18:24   #520
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jockel schrob:
Zitat:
Wenn man die Schuldfrage für die allgemeine Wirtschaftssituation suchen möchte, sollte man in den USA damit anfangen.
Das seh ich nicht so.
Wir mußten den Amis doch alles nachäffen,
also ist es hier unsere eigene Schuld.
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Alt 29.07.2012, 19:04   #521
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neffets
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Zum einen habe ich das geschrieben, nicht Jockel, zum anderen frage ich mich was wir "nachgeäfft" haben?

Falls Du damit meinst, dass hiesige Banken in US-Immobilienfonds investiert hatten... Es ist gar nicht anders möglich als Risiken zu verteilen, eine Bank allein - und sei sie noch so gross, kann niemals allein das Risiko einer Sparte übernehmen. Gehen 2 - 3 % der Kunden einer Bank gleichzeitig "Pleite", wäre auch die Bank am Ende. Deshalb sind Banken weltweit verstrickt, damit eine Krise, die eine Sparte oder Region betrifft, abgefangen werden kann. Zudem muss man den US-Banken auch vorwerfen, dass sie bei der Bewertung der betroffenen Kredite nicht nur nicht genau hingeschaut haben, sondern a) unter dem Druck der Regierung standen und b) diese Kredite bzw. deren Qualität bewusst falsch angegeben hatten. Der eine nennt es Schummeln, der nächste Betrug.
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Alt 29.07.2012, 19:54   #522
Ein Hartzianer
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Zitat:
Zum einen habe ich das geschrieben, nicht Jockel
Habs grad gesehn... Schulligung.

Zitat:
zum anderen frage ich mich was wir "nachgeäfft" haben?
Genau genommen alles. Wenn ich mal mit offenen Augen den Alltag so ansehe.
Spontan fallen mir die ganzen Geschichten zum Thema Überwachungsstaat ein.
Kaum haben die Amis nach 9/11 angefangen, Leute auszuspionieren,
ging es hier doch mit Diskussionen um Internetzensur & Co. los.
Haarsträubenderes kam hinterher.
Der Endpunkt hier ist der Perso 2.0 mit RFID-Chip.
Wenn alle einen haben, ist es kein Problem mehr einen Menschen
alle 50m auszulesen. USA sei Dank.
Der nun auch hier gängige Neoliberalismus ist übrigens auch
amerikanischen Ursprungs.

Nun zum eigentlichen Thema:
Zitat:
Falls Du damit meinst, dass hiesige Banken in US-Immobilienfonds investiert hatten... Es ist gar nicht anders möglich als Risiken zu verteilen, eine Bank allein - und sei sie noch so gross, kann niemals allein das Risiko einer Sparte übernehmen.
Wer wo spekulieren will, hat gefälligst auch das Risiko zu tragen.
Zitat:
Gehen 2 - 3 % der Kunden einer Bank gleichzeitig "Pleite", wäre auch die Bank am Ende.
Exakt. Dann hat aber die Bank ihre Geschäfte nicht ordentlich geführt.
Man nennt es am Ende Marktbereinigung.
Zitat:
Deshalb sind Banken weltweit verstrickt, damit eine Krise, die eine Sparte oder Region betrifft, abgefangen werden kann.
Okay, aber das erklärt immer noch nicht, warum der Steuerzahler
für deren Unfähigkeit und Gier gradestehen soll.
Zitat:
Zudem muss man den US-Banken auch vorwerfen, dass sie bei der Bewertung der betroffenen Kredite nicht nur nicht genau hingeschaut haben, sondern a) unter dem Druck der Regierung standen
Wie denn dieses ?
Was hat die Regierung mit Finanzjongleuren zu tun ?
Von Staatsschulden mal ab...
Zitat:
und b) diese Kredite bzw. deren Qualität bewusst falsch angegeben hatten. Der eine nennt es Schummeln, der nächste Betrug.
Bin ich deiner Meinung. Von daher soll, wer sich verspekuliert, auch
die Folgen tragen. Die Ausrede von systemrelevanten Banken
lasse ich nicht gelten. Wenn die unfähig sind, ihre Geschäfte
ordentlich zu führen, gehn die eben pleite.
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Alt 29.07.2012, 21:19   #523
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neffets
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Dann lässt Du deinen Perso einfach zu Hause, Niemand zwingt dich ihn mitzuführen.

Zum Thema: Du weisst leider gar nicht wovon Du sprichst. Es geht hier nicht um Spekulationen, sondern um Immoblienkredite an Privatleute, Menschen wie Du und ich die sich ein Haus gekauft haben. Die US-Regierung hatte beschlossen dass sich bitteschön jeder US-Bürger ein Eigenheim leisten können soll und Druck auf die Banken gemacht, die Vergaberichtlinien für Immobilienkredite zu lockern und die Zinsen zu senken. Das führte zu einer enormen Nachfrage und entsprechend steigenden Preisen. Und zu hunderttausenden bis Unterkante Oberlippe verschuldete Haushalte. Das ging ein paar Jahre gut, aber nach einer Leitzinserhöhung waren mehr und mehr Haushalte nicht mehr in der Lage die Raten zu zahlen, zur Zwangsversteigerung ausgeschriebene Immobilien überschwemmten den Markt und die Immoblienpreise fielen in kurzer Zeit rapide. Beschleunigt wurde diese Talfahrt dann noch dadurch, dass tausende Hausbesitzer "keine Lust" hatten, die nächsten 100 Jahre für ein Haus abzubezahlen, dass Nichts mehr wert ist. Hier hätte die Regierung einspringen müssen und den Banken helfen, oder überschuldeten Hausbesitzern mit einer Art Eigenheimzulage unter die Arme greifen müssen. Haben sie aber nicht, sondern zugesehen wie "Lehmann Brothers" Pleite ging. Erst 2011, als Alles zu spät war, hat sich Obama der Sache angenommen.

Was Du offenbar auch gar nicht verstanden hast: Banken verleihen nicht eigenes Geld, sondern dein und mein Geld. Eine Bank zu retten bedeutet also in erster Linie dein und mein Geld zu sichern. Ich habe die Demos vor den Frankfurter Banken miterlebt, weil da "ein paar" Leute ihr Geld verloren haben. Wenn wir die deutschen Banken nicht gerettet hätten, wäre vermutlich ein Bürgerkrieg entstanden, weil Millionen Deutsche Geld verloren hätten, viele ihre Existenz, Unternehmen ihre Liquidität, etc.

Du verkennst offenbar auch völlig den Bedarf an Krediten. Wenn man nur mal berechnet was es kostet, für 100.000 Menschen Infrastruktur, Häuser/Wohnungen, etc. zu errichten. In Deutschland kostet das - auf bescheidenem Niveau - etwa 10 Milliarden Euro (100.000 x 100.000 Euro). Wie soll eine Bank alleine dafür haften?
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Alt 29.07.2012, 22:10   #524
judy1956
 
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judy1956
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Was will man denn von den Elos ,den Oberschlauen hier erwarten; alles heisse Luft
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Alt 29.07.2012, 22:19   #525
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Zitat:
Dann lässt Du deinen Perso einfach zu Hause, Niemand zwingt dich ihn mitzuführen.
Tue ich bereits.

Zitat:
Du weisst leider gar nicht wovon Du sprichst. Es geht hier nicht um Spekulationen, sondern um Immoblienkredite an Privatleute, Menschen wie Du und ich die sich ein Haus gekauft haben.
Ja, aber aus diesen Krediten sind Spekulationsobjekte geworden.
Zitat:
Die US-Regierung hatte beschlossen dass sich bitteschön jeder US-Bürger ein Eigenheim leisten können soll und Druck auf die Banken gemacht, die Vergaberichtlinien für Immobilienkredite zu lockern und die Zinsen zu senken.
Was so schon *jedem* wirtschaftlichen Verstand widerspricht.
Zitat:
Das führte zu einer enormen Nachfrage und entsprechend steigenden Preisen. Und zu hunderttausenden bis Unterkante Oberlippe verschuldete Haushalte. Das ging ein paar Jahre gut, aber nach einer Leitzinserhöhung waren mehr und mehr Haushalte nicht mehr in der Lage die Raten zu zahlen, zur Zwangsversteigerung ausgeschriebene Immobilien überschwemmten den Markt und die Immoblienpreise fielen in kurzer Zeit rapide.
Die Gier des kleinen Mannes, ja.
Unbedingt einen auf dicke Jacke machen, wo nicht mal die Bezahlung geklärt ist.
Zitat:
Beschleunigt wurde diese Talfahrt dann noch dadurch, dass tausende Hausbesitzer "keine Lust" hatten, die nächsten 100 Jahre für ein Haus abzubezahlen, dass Nichts mehr wert ist.
Angebot und Nachfrage. Wer sowas außer Acht läßt, braucht m.E.
nicht herumzuflennen. Man gibt nicht mehr Geld aus, als man einnimmt.
Zitat:
Hier hätte die Regierung einspringen müssen und den Banken helfen, oder überschuldeten Hausbesitzern mit einer Art Eigenheimzulage unter die Arme greifen müssen.
Nix da.
Wenn die Banken nicht nach der Liquidität ihrer Kunden sehen,
ist das deren eigene Schuld und nicht die der Regierung.
Wer nicht mit Geld umgehen kann, geht eben pleite.
Zitat:
Haben sie aber nicht, sondern zugesehen wie "Lehmann Brothers" Pleite ging. Erst 2011, als Alles zu spät war, hat sich Obama der Sache angenommen.
Und das war die Dummheit des Jahrhunderts.
Zitat:
Was Du offenbar auch gar nicht verstanden hast: Banken verleihen nicht eigenes Geld, sondern dein und mein Geld.
Mein Geld ? Ich habe keins. Kein Witz.
Zitat:
Ich habe die Demos vor den Frankfurter Banken miterlebt, weil da "ein paar" Leute ihr Geld verloren haben. Wenn wir die deutschen Banken nicht gerettet hätten, wäre vermutlich ein Bürgerkrieg entstanden, weil Millionen Deutsche Geld verloren hätten, viele ihre Existenz, Unternehmen ihre Liquidität, etc.
Gut, wenn es kleine Sparer trifft, ist es natürlich ärgerlich.
Zitat:
Du verkennst offenbar auch völlig den Bedarf an Krediten. Wenn man nur mal berechnet was es kostet, für 100.000 Menschen Infrastruktur, Häuser/Wohnungen, etc. zu errichten. In Deutschland kostet das - auf bescheidenem Niveau - etwa 10 Milliarden Euro (100.000 x 100.000 Euro). Wie soll eine Bank alleine dafür haften?
Mit 100% Eigenkapital. Wie es ursprünglich sein sollte.
Du siehst ja selbst, was für eine Wirkung Buchgeld hat.
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