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Alt 12.07.2012, 13:04   #451
FrankyBoy
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Ich bekomme gerade einen epileptischen Anfall - wie borniert muss man sein, um solche Forderungen aufzustellen wenn doch jetzt schon hunderttausende Jugendliche, im Berufsgrundschuljahr etc. geparkt werden usw. usw.

Die Regierungsmarionetten scheinen angesichts der drohenden Gesamtlage mehr und mehr den Bezug zur Realität zu verlieren und pupsen nur noch gequirlten Mist durch die Gegend.
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Alt 12.07.2012, 13:08   #452
Rounddancer
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Die Schavan hat sich halt jetzt in der "Saure Gurken-Zeit" mal das Mikrofon geschnappt und was ausgesondert, damit man merkt, daß sie allen Unkenrufen zum Trotz noch da und im Amt ist.
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Alt 12.07.2012, 13:49   #453
xavier123
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Ich galube eher, sie will davon ablenken, dass ihre Dissertation gerade wegen Plagiatsvorwürfen von der Uni geprüft wird. Wenn man sich damit einschleimt, dann erhöht das auch die Aussichten auf einen Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft, falls sie wegen des Urteils der Uni ihren Ministerposten vorzeitig räumen müsste.
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Alt 13.07.2012, 01:56   #454
jockel
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von Alter Sack Beitrag anzeigen
Habe ich auch gesehen!
Ansonsten, ich habe auch Bekannte die Studiert haben und keinen entsprechenden Job bekommen.

Ich weiß auch nicht wie das alles noch so weitergehen soll, keine Ahnung. Besser wird es nicht mehr, das weiß ich wohl, von daher kann von mir aus am 21.12.2012 die Welt untergehen.
Du meinst sicher diese Datenquelle:

Report München vom 10.07.2012, 21:45 Uhr: Von wegen dringend gesucht Die Legende vom heiß begehrten Ingenieur
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Alt 13.07.2012, 02:12   #455
jockel
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Ich bekomme gerade einen epileptischen Anfall - wie borniert muss man sein, um solche Forderungen aufzustellen wenn doch jetzt schon hunderttausende Jugendliche, im Berufsgrundschuljahr etc. geparkt werden usw. usw.

Die Regierungsmarionetten scheinen angesichts der drohenden Gesamtlage mehr und mehr den Bezug zur Realität zu verlieren und pupsen nur noch gequirlten Mist durch die Gegend.
Das hat schon seinen Sinn:

CDU/CSU-, FDP-, SPD- und Grünen-Wirtschaftsquark läuft auf wirtschaftskriminell organisierte Prekarisierung der hochwertigen Fachhochschul- und Hochschulausbildung und -Absolventen. Billigakademiker machen auch unsere made-in-Gemany-Produkte zum heißbegehrten Billig-Export-Artikel.

So verdrängen wir mit hochwertiger Fachkräftearbeit, die billigst bezahlt wird, die ausländische Unternehmerkonkurrenz.

Das Stichwort fiel doch: Leih- und Zeitarbeit im akademischen Arbeitskräftebereich und kettenmäßige Teilzeitbefristungen der Jobs.

Bei ausländischen Fachkräften haben einheimische Firmen noch den Vorteil, daß sie arbeits- und sozialrechtlich völlig unerfahren, nicht gewerkschaftlich organisiert sind.

Hervorragende Opfer für unternehmerischen Lug und Betrug.
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Alt 24.07.2012, 08:38   #456
jockel
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Heute abend , dem 24.07.2012, 20:15 Uhr, MDR, Sendung "Umschau":

Joblüge: Wie Ältere fragwürdige Stellen vermittelt bekommen

Nachfolgend alle Beiträge auf Einsfestival:

Abgestempelt? Leben mit Hartz IV - Di 24.07. um 14.45 Uhr


Sendezeiten:
Di 24.07. um 14.45 Uhr
Di 24.07. um 04.00 Uhr
Sa 28.07. um 10.20 Uhr

Ein Film von Thomas Reutter und Sylvia Nagel

Seit Monaten führt Werner F. einen verzweifelten Kampf um das Allernötigste: Der arbeitslose Kraftfahrer und Hartz-IV-Empfänger aus Mainz hat zwar eine Wohnung, aber keine Möbel. Keinen Schrank, keinen Stuhl, keine Küche. Stattdessen stapeln sich bei ihm Berge von Akten; denn seine Anträge bleiben oft unbearbeitet, seinen Sachbearbeiter bekommt er nicht zu sehen und nicht ans Telefon.

Michael R. ist fast noch schlimmer dran. Er wohnt bei seiner Mutter, der Rentnerin Gisela R., in einem kleinen Häuschen. Der Strom ist abgestellt, ebenso Gas und Wasser, wegen Zahlungsrückständen, weil sie Rechnungen nicht mehr bezahlen konnten. Michael R. und seine Mutter sitzen im Dunkeln und frieren.

Das Wasser zum Spülen müssen sie aus einer Regenwassertonne holen. Kühlschrank und Herd sind seit langem tot, nur ein Campingkocher funktioniert noch. Das Amt will die Rentnerin Gisela R. zwingen, ihr Häuschen aufzugeben, was sie und ihr Sohn aber nicht wollen. Doch das Amt sagt: Erst wenn sie ausziehen, gibt es Hilfe. Ein fast aussichtsloser Kampf, bei dem sie um jede Kerze feilschen müssen.

Hartz IV - was bedeutet das im Agenda-Jahr 2010? Die Autoren Thomas Reutter und Sylvia Nagel sind auf Spurensuche gegangen und ihr Befund ist bedrückend: Sie begegnen Menschen wie Ina M., gelernte Kommunikationskauffrau, alleinerziehende Mutter.

Erst kämpfte sie gegen die Krise, gegen den sozialen Abstieg. Jetzt ist sie fast ganz unten angelangt, verliert ihre Wohnung. Schon vor Monaten hat sie einen Antrag auf Arbeitslosengeld II gestellt, doch das Amt lässt sie und ihr Kind hängen.

Bei Mandy D. sieht es ähnlich trostlos aus: Seit der Geburt ihres Sohnes vor elf Jahren lebt sie von Unterstützung. Sie hat eine Berufsausbildung und möchte unbedingt arbeiten. Doch die Angebote, die sie bekommt - auch zur Weiterbildung - passen nicht in ihren schwierigen Alltag mit einem Kind, das wegen einer Erkrankung besondere Unterstützung braucht.

Wolfgang D. hat bereits alles verloren: Ihm hat die Arge so lange die Leistungen gekürzt, bis er sich auf einer Pritsche im Obdachlosenasyl wiederfand. Selbst seine Anwältin konnte ihn vor so viel zielgerichteter Sanktionierung nicht bewahren.

Die Autoren versuchen aber auch, die andere Seite zu beleuchten: Unter welchem Entscheidungsdruck stehen die Sachbearbeiter bei der Bundesagentur für Arbeit, bei den Jobcentern oder der Arge? Wie kommt es, dass so viele falsche Bescheide ergehen, die von Sozialgerichten wieder aufgehoben werden müssen?

Die Ursachenforschung liefert keine einfachen Antworten. Die Probleme sind vielschichtig. Im Jahr fünf der größten Arbeitsmarktreform in Deutschland scheint aber eines sicher: Vielen Menschen ist Hartz-IV keine Hilfe, kein "Fördern und Fordern", sondern vielfach das Gegenteil: Fachleute sprechen von unsinnigen Maßnahmen, sogar von Willkür. Die Reform droht, ihre Ziele zu verlieren.

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Arm und abgeschrieben - Di 24.07. um 15.30 Uhr

Sendezeiten:
Di 24.07. um 15.30 Uhr
Mi 25.07. um 05.30 Uhr
Sa 28.07. um 11.50 Uhr

Wer hilft aus der Krise?
Ein Film von Clara Walther und Alessandro Nasini

"Wohlstand für alle?" Inzwischen ist jeder vierte Bundesbürger von Armut betroffen, im größten Bundesland - Nordrhein-Westfalen - verdienen acht Prozent der Menschen trotz fester Arbeit so wenig, dass sie davon nicht leben können. Ist Deutschland auf dem Weg zum "Almosen- und Suppenküchenstaat"?

Allen voran helfen auf dem neuen "Wohlfahrtsmarkt" die großen Kirchen. "Der Staat zieht sich mehr und mehr zurück, was ich bedaure", betont der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch. Und in der Tat: Kirchliche Lebensmitteltafeln boomen, weil die staatlichen Hilfen zum Leben nicht ausreichen. Mit ihrem Engagement erschaffen sich die Kirchen ein neues Betätigungsfeld: Während die Kirchenbänke weiter leer bleiben, drängen sich die Menschen in kirchliche Kleiderkammern und Lebensmittelausgaben. Der Kölner Pfarrer Franz Meurer will damit gegen die Armut kämpfen. Aber der Soziologe Stefan Selke hält dagegen. Mit dem neuen "Wohlfahrtsmarkt zementieren" die Kirchen die Armut. Er sei eine Form der "Abspeisung", anstatt Politik und Regierung in die Pflicht zu nehmen.

Die Kirchen wehren sich gegen den Vorwurf. Schließlich bekämpfen sie Armut auch auf anderen Wegen: Der Sozialdienst katholischer Männer und Frauen in Bochum-Wattenscheid hilft durch Beratung, Langzeitarbeitslose zurück in Arbeitsverhältnisse zu führen. Aus Teilen der neuen Regierung kommt Applaus: Ein "schlanker Sozialstaat" könne schließlich nur funktionieren, wenn neue Wege der Fürsorge erschlossen werden: Mehr Eigeninitiative, mehr Engagement von Privatleuten und starke karitative Einrichtungen wie sie die Kirchen bieten. Lässt sich der Sozialstaat tatsächlich so retten? Vor allem aber: reicht das?

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Ausgeträumt - Di 24.07. um 16.15 Uhr


Sendezeiten:

Di 24.07. um 16.15 Uhr
Di 24.07. um 04.45 Uhr
Mi 25.07. um 09.00 Uhr
Sa 28.07. um 11.05 Uhr

Fünf Jahre Leben mit Hartz IV
Ein Film von Julia Friedrichs, Eva Müller und Markus Zeidler

"Am Anfang war ein Versprechen. Die Jahrhundertreform, Hartz 4, sollte die Zahl der Arbeitslosen halbieren, sollte aus schwerfälligen Behörden den Jobmotor der Nation machen.

Fünf Jahre ist das her. Seitdem waren die Reporter der Aktuellen Dokumentation immer wieder in Hagen in Westfalen unterwegs. Sie haben die Menschen im Amt begleitet, die Hartz IV umsetzen und sie waren bei den Menschen in der Stadt, die damit leben müssen. Volker Hesse zum Beispiel, der mal Vorstandsassistent war, bevor er Langzeitarbeitsloser wurde. Darko Trisic, der fünf Jahre lang Chef von hunderten Ein-Euro-Jobbern auf dem Hagener Friedhof war. Oder Michael Overath, der als Fallmanager anfangs die Idee von Hartz IV gut fand, den die Realität aber schnell zweifeln ließ.

Nach fünf Jahren ziehen sie alle Bilanz: Haben sich die Versprechen erfüllt? Haben mehr Menschen Arbeit? Und wer sind die Gewinner - wer die Verlierer der Reform? Ein Film über fünf Jahre, die das Land verändert haben.

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Gestern Auszeit - heute Vollzeit - Di 24.07. um 17.00 Uhr

Sendezeiten:

Di 24.07. um 17.00 Uhr
Mi 25.07. um 09.45 Uhr
Sa 28.07. um 12.35 Uhr

Ein Film von Boris Baumholt, Anne Sieger und Traute Bonnichsen

"Arbeitslosenzahl sinkt unter vier Millionen", "Jobwunder in Deutschland", "Gesucht wird: der Facharbeiter", so lauten die Schlagzeilen, die den Aufschwung in Deutschland beschreiben. Gleichzeitig kündigen Bahn und TUI für 2007 Massenentlassungen an. Was ist also dran am Aufschwung Deutschland und woher kommen die vielen neuen Arbeitsplätze?

Die Dokumentation "Gestern Auszeit - heute Vollzeit" zeigt Menschen in Essen, Dortmund und Iserlohn, die ihren Job durch Zeitarbeitsfirmen gefunden haben, manche befristet, einige auf Dauer. Sie begleitet die Arbeit von großen Zeitarbeitsfirmen und geht mit Vermittlern und Vermittelten in die Betriebe, die Fachkräfte suchen.

Nah an drei Protagonisten betrachten die Autoren, was es heißt, endlich wieder einen Job zu haben, auch wenn er nur auf Zeit ist. Wie sieht eine typische Karriere als Zeitarbeiter aus? Und: Wie dauerhaft ist die Nachfrage nach Arbeitskräften? Steht ein "Jobwunder" vor der Tür?
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Alt 24.07.2012, 08:45   #457
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von Mr.Mo Beitrag anzeigen
[...]

Was aber wenn der Bürger nicht mehr von der Arbeit leben kann und deshalb lieber nicht arbeiten geht?
Genau das Recht sollte sich jeder noch halbwegs normal denkender Mensch heraus nehmen, anstatt für 'nen Appel und 'nen Ei zu malochen, ggf. sich dann auch noch den zusätzlichen Stress mit dem JC wegen Aufstocken anzutun und auf den sozialen Aufstieg zu hoffen, wenn man sich nur fleißig anstrengt. Arbeitskräfte werden ausgetauscht wie Batterien heutzutage. Da sollte man wenigstens das Kostbare, was man noch hat nutzen, nämlich (Frei)Zeit und Gesundheit.
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Alt 24.07.2012, 08:53   #458
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von Tom77 Beitrag anzeigen
Hi,

den Fachkräftemangel gibts schon. Das ist sicherlich kein Hirngespinst. Allerdings sind die Anforderungen an die Mitarbeiter in den letzten Jahren ins "Uferlose" gestiegen. Das Ergebnis ist, dass es zu wenige von den High Potential in Deutschland gibt.
Ich behaupte das Gegenteil und werde sogar von wissenschaftlicher Seite unterstützt.
==> http://www.elo-forum.org/news-diskus...ftemangel.html

Dazu auch neulich ein Bericht in den Medien (report München)
==> ARD Mediathek: report MÜNCHEN - Von wegen dringend gesucht - Die Legende vom heiß begehrten Ingenieur - Dienstag, 10.07.2012 | Das Erste

Die Anforderungen sind nicht gestiegen, weil das Angebot an Fachkräften so groß ist, sondern weil es davon so viele gibt. Die Arbeitgeber können jetzt aus dem vollen schöpfen und suchen unter all denen die eierlegende Wollmilchsau, die dann auch noch so doof ist und die jahrelang erarbeitete Fachkenntnis auf dem Arbeitsmarkt verramscht, um ja nicht "zu denen da unten" zu gehören. Und weil das so viele in diesem Land mitmachen, reiben sich die Arbeitgeber auch lachend die Hände. Ich persönlich habe dem Arbeitsmarkt schon lange meine Fachkraft entzogen. Eben weil ich den Anspruch habe, von einem Gehalt auch ohne staatliche Transfers GUT zu leben. Ist das nicht möglich, dann schränke ich mich lieber ein und genieße die Freizeit, anstatt einem raffgierigen ***** von AG seinen Q7 mit Lohnverzicht auf meiner Seite zu finanzieren.
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Alt 24.07.2012, 09:06   #459
Mr.Mo
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von Paolo_Pinkel Beitrag anzeigen
Arbeitskräfte werden ausgetauscht wie Batterien heutzutage.
Genau so ist es. Die Betriebe haben jegliche soziale Verantwortung gegenüber dem Arbeitnehmer verloren.

Passt ja auch nicht zusammen, Gewinnmaximierung und soziales Gewissen.

Das ist dann das Ergebnis dieser Personalpolitik.

Betriebe merken erst sehr spät das ein guter Arbeiter fehlt. Den kann man dann auch nicht mit 2 Zeit-Arbeitern ersetzen.

Selber Schuld, kann ich da nur sagen....

Wer einen Käfer kauft, kann nicht erwarten das dieser wie ein Porsche fährt.
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Alt 24.07.2012, 09:11   #460
hartz5
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Solange der Anspruch von seiner Arbeit normal(also ohne staatliche Subventionierung und dem damit einhergehenden Druck durch selbigen) leben zu können, ducrch unsere "Volksvertreter" als Feind der Wirtschaft verdammt wird, sehe ich schwarz....Zumal wir heute den Grundsetein für die noch viel mieseren Lebens- und Arbeitsbedingungen für unsere Kinder legen, die den Preis für den schlimmsten aller Grundsätze ("Hauptsache Arbeit") zahlen müssen.


Zitat von Mr.Mo Beitrag anzeigen

Wer einen Käfer kauft, kann nicht erwarten das dieser wie ein Porsche fährt.
Etwas OT...der Vergeleich hinkt....
__



Der menschliche Horizont ist der Abstand zwischen Kopf und Brett









hartz5 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2012, 09:16   #461
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von hartz5 Beitrag anzeigen
Solange der Anspruch von seiner Arbeit normal(also ohne staatliche Subventionierung und dem damit einhergehenden Druck durch selbigen) leben zu können, ducrch unsere "Volksvertreter" als Feind der Wirtschaft verdammt wird, sehe ich schwarz....Zumal wir heute den Grundsetein für die noch viel mieseren Lebens- und Arbeitsbedingungen für unsere Kinder legen, die den Preis für den schlimmsten aller Grundsätze ("Hauptsache Arbeit") zahlen müssen.




Etwas OT...der Vergeleich hinkt....
Völlig richtig Deshalb ist jeder, der nicht irgendwie aufbegehrt und sich wehrt, auch der Totengräber seines Kindes, Neffen, Engels... Alleine das sollte Ansporn genug sein, um die JC mit Widersprüchen, Klagen usw. regelrecht zuzuExkrementn (!!!), wenn man sich schon nicht auf die Straße traut.
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Paolo_Pinkel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2012, 09:24   #462
Mr.Mo
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Die "normalen" Facharbeiter Arbeitsplätze wurden doch durch Helfer ersetzt.

Ein CNC Maschinenbediener hat sich um 1 -3 Maschinen gekümmert. Bei 30 Maschinen im Betrieb, ca. 10 Facharbeiter.

Heute kümmert sich dieser CNC Bediener um alle 30 Maschinen und sogenannte Produktionshelfer erledigen die Arbeit, 1 Facharbeiter und 9 Helferstellen.....

Der "normale" Facharbeiter wird abgeschafft, aber wie sollen dann "höhere" Posten besetzt werden? Wenn die Basis fehlt?
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Alt 24.07.2012, 10:26   #463
DooNaBae
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Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Na ja, einige Fallmanager sind ja auch der Meinung, dass Du als Langzeitarbeitsloser, egal was für eine Ausbildung Du hast, nur noch als ungelernt giltst. Dann passt das ja.
Leider nicht nur Fallmanager, sondern normale Sachbearbeiter von dem Jobcenter auch.
Ich habe einen Beruf mit "gut" abgeschlossen, war über zehn Jahre in den Beruf drin, und nach ein Jahr Arbeitslosigkeit, soll man als Ungelernte Kraft für niedrigsten Lohn eingestellt werden.
Da frage ich mich, was in ein Jahr schon "Neues" so passieren muss, was man nicht selber schnell dazulernt.
Das ist alles Geldmacherei auf Arbeitnehmerkosten.
Zudem die Löhne die angeboten werden, reichen von vorn bis hinten nicht, besonders wenn man noch lange Fahrten (Spritpreise, ect.) zugrunde legen muss.
Dann brauchen sich Arbeitgeber auch nicht wundern, das die Leute immer demotivierter an die Arbeit ran gehen, das spiegelt sich an Ihre schlechte Bezahlung wieder.
Wenn der Arbeitnehmer von einen Lohn nicht vernünftig leben kann, trotz 40 Stunden Woche (meist sogar noch für den Mindestlohn Überstunden schieben soll!), brauch sich doch ein Arbeitgeber nicht wundern, das die Leute "minimal" oder "sogar gar nicht" an die Arbeit rangehen.
Den wenn man im Endeffekt das gleiche Geld übrig hat, wie das Existenzminimum, sollte man sich fragen, warum die Leute immer weniger kaufen können.
Das ist ein Teufelskreis, den die Arbeitgeber schaffen, der Verlierer bleibt im Endeffekt die Wirtschaft.
Man hört zwar immer nur von große Unternehmen die Pleite gehen, aber die Zahl in Insolvenz gehenden Firmen steigt von Jahr zu Jahr.
Firmeninsolvenzen: Pleitewelle bedroht 300.000 Arbeitsplätze - Konjunktur - Politik - Handelsblatt
Und das bei den unmenschlichen Löhnen, wo viele Arbeitnehmer immer mehr reinrutschen.

Mal noch eine Frage nebenbei, mein priv. Arbeitsvermittler hat mir erzählt, das die Arge bei einem Job den Arbeitnehmer nochmal mit 250-300€ bezuschusst, sprich, das Geld extra zu seinem Lohn bekommt.
Ich kenne nur eine Bezuschussung für den Arbeitgeber, aber nicht für den Arbeitnehmer.
Ist da was Wahres dran?
DooNaBae ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2012, 18:14   #464
jockel
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Zitat von Paolo_Pinkel Beitrag anzeigen
Genau das Recht sollte sich jeder noch halbwegs normal denkender Mensch heraus nehmen, anstatt für 'nen Appel und 'nen Ei zu malochen, ggf. sich dann auch noch den zusätzlichen Stress mit dem JC wegen Aufstocken anzutun und auf den sozialen Aufstieg zu hoffen, wenn man sich nur fleißig anstrengt. Arbeitskräfte werden ausgetauscht wie Batterien heutzutage. Da sollte man wenigstens das Kostbare, was man noch hat nutzen, nämlich (Frei)Zeit und Gesundheit.
Arbeit ist die in sozialer Gemeinschaft bewußt zielgerichtet ausgeübte Tätigkeit, um sein eigenes Überleben zu sichern, um seine Lebensbedürfnisse und die der Mitmenschen zu befriedigen, wenn die sozialen Grundlagen zum Überleben nicht ausreichen. Arbeit wird in einer großen Zivilisation arbeitsteilig durch Kooperation und Spezialisierung verwirklicht.

Das Bewertungskriterium in einer Klassengesellschaft für erbrachte Arbeitsleistung ist der Preis - der Lohnsatz in
  • Lohn je Stück oder
  • Lohn je Zeiteinheit oder
  • Lohn je Anwesenheit (wo es um die Besetzung von Arbeitsstellen mit Überwachungs- und Kontrollverantwortung geht - z.B. in der Verwaltung oder in Schaltwarten). Da hat Stück- oder Zeitlohn keinen Sinn.
Wenn die sozialen Grundlagen aber ausreichen und soziale Mindeststandards und -normen erfüllen, dann wird die ausgeübte Arbeit zusätzlich zur Entfaltung von Fähigkeiten, Wissensaneignung, Sammlung von Lebens- und Berifserfahrung, von Kreativität beim Menschen aufgewertet führen.

Die sozialen Überlebensgrundlagen sind nur ausreichend durch lohnsteuer- und sv-pflichtversicherte, tariflich bezahlte, dauerhafte Vollerwerbsarbeit.

Es ist eine soziale Schande, wenn in einer Klassengesellschaft wie der kapitalistischen BRD die menschliche Arbeitskraft zur Handelsware verkommt, deren Wert der Unternehmer beliebig straffrei drückt - auch weit unterhalb sozialer Mindeststandards und Mindestnormen. In der BRD sind Unternehmer und ihre gekauften Politiker an der Einrichtung und Einhaltung sozialer Mindeststandards und -normen überhaupt nicht interessiert. Sie diktieren die Lohnhöhen.

Die angeblichen Tarifkämpfe und -verhandlungen sind die reinste Schauspielerei und völlig überflüssig, weil es nur eine Feilscherei wie auf arabischen Basaren zum Vorteil der Unternehmer ist.

Konkurrenzkampf in der Arbeitsausübung ist nützlich und vorteilhaft für den Unternehmer, schadet aber dem AN selbst und der Belegschaft, weil so unnütz Arbeitskraft und Arbeitszeit für die Selbsterhaltung und Selbstbehauptung verschwendet wird und nicht zur Schaffung vom Waren und Leistungen eingesetzt wird, die vom Volk gebraucht werden.

Die Ideologie der Unternehmer und ihrer gekauften Politganoven läuft doch so:

Das Volk von seiner lohnsteuer- und sv-pflichtversicherten, tariflich bezahlten, dauerhaften Vollerwerbsarbeit befreien, weil diese Art zu bezahlender seriösen Arbeit für den gaunerhaft veranlagten Unternehmer schlichtweg Profitverluste im Raffen darstellen. Typisch für Geiz-ist-geil-Privatwirtschaft!!!!

Wenn Du von dieser serlösen Arbeit befreit bist, bist Du ein jobsuchender Erwerbsloser.

Als Nächstes trachtet man danach, Deine Existenzgrundlage dauerhaft zu gefährden, indem man Dich sehr lange oder dauerhaft in der Arbeitslosigkeit schmachten läßt und Dir Deine Einkünfte und "Vermögen" dauerhaft schmälert - durch Sanktionen, durch lohnsteuerfreie und sv-beitragsfreie Jobangebote, durch Prekärarbeit. Das setzt dem Arbeitslosen auch seelisch zu, wenn er lange genug diesen Bedingungen ausgeliefert ist. So macht man ihn gefügig für Prekärarbeit, wenn man gleichzeitig die lohnsteuer- und sv-pflichtversicherte, tariflich bezahlte, dauerhafte Vollerwerbsarbeit schrittweise abschafft.

Diese ersetzten Jobs sind attraktiv, weil der Nettoverdienst durch Wegfall der Lohnsteuern und SV-Beiträge höher liegt? Diese Armuts-Jobs machen die Unternehmen international für den Exporthandel attraktiv und konkurrenzfähig? Was ist aber mit der sozialen Sicherheit fürs Volk durch Binnenmarkt-Jobs?

Zwei alte Sptichwörter sagen:

"Bleibe im Land und nähre Dich redlich!" und "Schuster bleibe bei deinem Leisten!" - Also bleibe sozial auf dem Teppich und werde nicht größenwahnsinnig. Aber unsere Unternehmer und Politiker haben die Bodenhaftung schon lange verloren und sind größenwahnsinnig - eben Deutschland über alles in der Welt!

Wenn ich diese Hymne höre, dann platzt mir immer wieder der Kragen vor soviel anmaßender Herrenmenschlichkeit.

Dieser vermeintliche soziale CDU/CSU/FDP-Segen - lohnsteuer- und sv-beitragsfrei gestellte Prekärarbeit - rächt sich langfristig - eben für die Altersrente oder als Streichungen von Leistungen in den gesetzlichen Sozialsystemen der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung oder in der Ersetzung durch private Zuzahlungen. Deren Finanzierung über die Beiträge fehlt oder wird schwächer.

Das rächt sich - Letztere - die weggefallenen Steuern und Sozialbeiträge - schaden dem Erwerbslosen hauptsächlich für seine Altersabsicherung, denn wo keine oder nur Mini-Beiträge abgeführt werden, da entweder später nur Hunger-Rente, sofern man die diversen Zugangsvoraussetzungen zur Altersrente überwindet oder die angebliche Grundsicherung, was auch eine Mogelpackung ist, da deren Schonvermögensgrenze nur aktuell bei 2.600 Euro liegt. Falls man als Erwerbsloser bis dahin mehr als diesen Betrag auf seinen Sparkonto hat, dann muß man erstmal auf diesen festgesetzen Betrag runter (vom Schonvermögen als Arbeitsloser aufs runtergeschraubte Schonvermögen als sozial dahinsiechender Altersrentner). Solange gibt's keine Grundsicherung.

Abgesehen, davon tüfteln unsere Politganoven an der nicht sozialverträglichen Demontage bzw. an der Privatisierung der Sozialsysteme, so daß man sie nicht mehr hat oder sich nicht mehr leisten kann. Also wieder von deren Auftraggeberseite - den Unternehmerverbänden - der geforderte Sozialrassismus. Wo keine Altersrenten oder nur deren Privatfinanzierung, daß sich das arm gemachte Volk nicht leisten kann, da auch keine Erfüllung des Sozialstaatsgebots nach Artikel 20 GG mehr nötig - so spart der Staat und die Unternehmerseite schon wieder entsprechende Vorsorge und Absicherung zu organisieren. Und der Unternehmerprofit kann schon wieder explodieren - Verstoß gegen Artikel 1 und 14 Abs. 2 GG (Was interessiert den Unternehmer und seinen gekauften Politiker das Geschwätz ihren Ex-Bundeskanzlers Adenauer von gestern vom christlichen Sozialismus und Erhards von der Wirtschaftswunderzeit oder Kohls Versprechen von den blühenden Landschaften.)

Wenn ein jobsuchender Erwerbsloser lange genug erfolglos auf Arbeitssuche bleibt, dann findet er sich früher oder später mit den Prekärjobs ab, zumal sich das Jobangebot nur noch darauf beschränkt.

Wir brauchen also Leute in der Politik, die das Privateigentum an Produktionsmitteln und die Machtgrundlagen der Privatwirtschaft energisch bekämpfen und die Arbeit mindestens in genossenschaftliche Eigentumsverhältnisse basisdemokratisch organisieren. Damit die Volkswirtschaft auch möglichst reibungslos funktioniert, braucht man eine zentrale Planung, Lenkung und Leitung, damit nicht jedes Unternehmen machen und lassen kann, was es will, sondern abgestimmt produziert, was die Bevölkerung und Wirtschaft ressourcenschonend braucht.

Grundgesetzespflicht aller Unternehmer muß die Erfüllung des Artikels 14 Abs. 2 GG sein - Arbeitsgarantie für alle Menschen im erwerbsfähigen Alter ohne Arbeitslosigkeit. Unternehmer, die das nicht einhalten, gehören strafrechtlich verfolgt und enteignet.

Den Banken und Versicherungen muß man die Möglichkeit entziehen, an Börsen und Kapitalmärkten mit Leergeschäften zu spekulieren. Ihre Hauptaufgabe ist die sinnvolle Finanzierung der Geschäftsbeziehungen von Unternehmen und die Versorgung der Bevölkerung mit Geldmitteln zur Bezahlung der konsumierten Güter und Leistungen.
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Alt 24.07.2012, 18:32   #465
jockel
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von Paolo_Pinkel Beitrag anzeigen
Ich behaupte das Gegenteil und werde sogar von wissenschaftlicher Seite unterstützt.
==> http://www.elo-forum.org/news-diskus...ftemangel.html

Dazu auch neulich ein Bericht in den Medien (report München)
==> ARD Mediathek: report MÜNCHEN - Von wegen dringend gesucht - Die Legende vom heiß begehrten Ingenieur - Dienstag, 10.07.2012 | Das Erste

Die Anforderungen sind nicht gestiegen, weil das Angebot an Fachkräften so groß ist, sondern weil es davon so viele gibt. Die Arbeitgeber können jetzt aus dem vollen schöpfen und suchen unter all denen die eierlegende Wollmilchsau, die dann auch noch so doof ist und die jahrelang erarbeitete Fachkenntnis auf dem Arbeitsmarkt verramscht, um ja nicht "zu denen da unten" zu gehören. Und weil das so viele in diesem Land mitmachen, reiben sich die Arbeitgeber auch lachend die Hände. Ich persönlich habe dem Arbeitsmarkt schon lange meine Fachkraft entzogen. Eben weil ich den Anspruch habe, von einem Gehalt auch ohne staatliche Transfers GUT zu leben. Ist das nicht möglich, dann schränke ich mich lieber ein und genieße die Freizeit, anstatt einem raffgierigen ***** von AG seinen Q7 mit Lohnverzicht auf meiner Seite zu finanzieren.
Wir brauchen tatsächlich Fachkräfte. Aber nicht aus der verwahrlosenden Bildungsmangelwirtschaft der von Arbeitsagenturen und Jobcenter gesponsorten Armuts-Bildungswirtschaft von Motivations- und Bewerbungstrainings.

Vermittelte, qualitativ hochwertige Bildung muß genauso in Menge und Qualität den Lehrkräften und Fachdozenten bezahlt werden wie wir den gleichen Anspruch auf einen hochwertigen Arbeitsverdienst für unsere, nach Menge, Qualität und notwendige Arbeitszeit verbrauchte Arbeitskraft zur Herstellung von Gütern und Leistungen verlangen.

Arbeit hat seinen ehrlich zu kalkulierenden Preis und soll den arbeitenden Menschen nicht nur "nähren". Wir wollen arbeiten, um zu leben und nicht leben, um aufgezwungen prekär zu leben. Arbeit muß sich lohnen

Das Lernen, das sich Weiterbilden muß aber für jedermann zugänglich und bezahlbar bleiben.

Ich habe nichts gegen kostenfreies Verbreiten von Fachwissen, wenn es auf Gegenseitigkeit beruht und den Erfahrungsaustausch dient, wenn man sich gegenseitig inspiriert und an neuen Ideen grübelt wie man sich gemeinsam die Arbeitsabläufe vereinfachen und zügiger, kostensparsamer ablaufend gestalten kann.

Ich möchte auch gern den gemeinsamen Aha-Effekt erleben, wenn man sich bildungsmäßig weiterhilft - z.B. durch selbstangefertigte Tutorials, Lösungsbeschreibungen oder -alternativen.
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Alt 24.07.2012, 19:03   #466
jockel
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von Mr.Mo Beitrag anzeigen
Genau so ist es. Die Betriebe haben jegliche soziale Verantwortung gegenüber dem Arbeitnehmer verloren.

Passt ja auch nicht zusammen, Gewinnmaximierung und soziales Gewissen.

Das ist dann das Ergebnis dieser Personalpolitik.

Betriebe merken erst sehr spät das ein guter Arbeiter fehlt. Den kann man dann auch nicht mit 2 Zeit-Arbeitern ersetzen.

Selber Schuld, kann ich da nur sagen....

Wer einen Käfer kauft, kann nicht erwarten das dieser wie ein Porsche fährt.
Aber der Käfer läuft, und läuft, und läuft ....

VW Käfer Werbung "Käferkiller" - YouTube

Wenn wir schon bei Arbeits- und Produktqualität sind:

Wie wäre es da mal mit dem Gefühl, in einer Sänfte zu fahren?

Mit einer Ente 2 CV

LOUIS DE FUNES & SOEUR CLOTILDE EN 2CV - YouTube

oder in einem Citroën DS

Schön wäre es, wenn es sozial gesehen, seriös lohnsteuer- und sv-beitragspflichtig, tariflich bezahlte Arbeit auf Niveau eines Citroën DS gäbe, wenn man mal die Produkt- mit der Arbeitsqualtät vergleichen dürfte.

Ist doch von Unternehmern nicht zuviel verlangt, da sich Arbeit ja lohnen soll und ihren ehrlichen Preis hat.

Spitzenarbeitsleistungen und Arbeitsqualität auf Weltniveau darf man von prekär arbeitendenden deutschen "Rikschafahrern" nicht erwarten dürfen.

Na Herr Prof. Sinn, Hans-Olaf Henkel, Michael Rogowski - mit diesem Anspruch auf hochwertige Arbeit und davon abzuleitendes Sozialniveau haben sie ein Problem

- ihr erzielbarer Profit aus solchen Menschen ist ihrer Ansicht nach viel zu dürftig!!!!
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Alt 24.07.2012, 19:11   #467
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Schon vor einigen Jahren hatte ich erkannt, dass sich Leistung heute nicht mehr lohnt.
Was man den Jungen an Werten vermitteln kann, ist mir schleierhaft.
Früher hieß es, "lerne fleißig, erreiche gute Noten, guten Abschluss, dann kannst du einen guten Beruf ergreifen oder ein Super-Studium machen! und verdienst die gute Kohle!". Ja früher.
Und heute? Wozu gut in der Schule und gute Noten? Um das Schulzeugnis anschließend ans Knie zu nageln oder als Klopapier zu benutzen?

Ich bin echt froh, keine 20 mehr zu sein, denn ich bin nur noch ratlos, wie es mit der Gesellschaft weitergehen soll.
Auch wüsste ich wirklich nicht, welche Werte ich anderen noch vermitteln könnte. Es interessiert doch keinen mehr, was man kann und welche Fähigkeiten man hat. Ist doch alles im Ar***!

Alles was gut war, wurde kaputt gemacht. Heute haben wir nur noch eine Lobbydiktatur. Wer da nicht reingeboren wird, hat eben Pech gehabt.

Min ja mal gespannt, wie lange diese Schweinerein noch andauern und was dann noch kommt.


@Jockel
Mann du hast ja echt viel zum Besten gegeben. Hast du keine Angst, dass einer den Gutti macht? Verschenke nicht deine Talente!
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Alt 24.07.2012, 19:15   #468
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Wir brauchen tatsächlich Fachkräfte.
Ist ja wohl nicht dein Ernst?!

Ruf doch die betreffenden Hartzies zurück, dann hast du wieder welche, und zwar in rauhen Mengen!
xyz345 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2012, 21:50   #469
jockel
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Zitat von xyz345 Beitrag anzeigen
Ist ja wohl nicht dein Ernst?!

Ruf doch die betreffenden Hartzies zurück, dann hast du wieder welche, und zwar in rauhen Mengen!
Es ist mein voller Ernst, daß man mit Billigst-Fachkräften aus der Armutsbildungswirtschaft oder mit in Rotation befindichen Pseudo-Fachkräften wie z.B. einer Merkel (Atomwissenschaftlerin, Familienbundesministerin, Umweltbundesministerin, Bundeskanzlerin) in der Wirtschaft keinen Blumentopf gewinnen kann.

Fachleute sind welche, die von der Pike auf ihr Fach gelernt haben, diesen Beruf mit echter Freude und Einsatzwillen treu ausüben (sofern sie politisch und unternehmerisch gewollt das dürfen) und eine fundierte Berufserfahrung angesammelt haben, es gern an die nachfolgende Generation als Ausbilder weitergeben, wenn sie in freier Entscheidung in den Ruhestand fließend überwechseln wollen, wenn die Zeit dafür gekommen ist.

Bis dahin sollen sie ein erfülltes und anspruchsvolles Arbeits- und Berufsleben absolvieren dürfen, in Anerkennung und Respekt durch die Kollegen/innen, Geschäftsleitung und Kunden.

Es muß Zeit und Raum in der Arbeit da sein, wo man voneinander lernt, sein berufliches Können durch Erfahrungsaustausch zu erweitern, voneinander lernen, was man noch nicht kann. Das hat für das Unternehmen den Vorteil, daß man im Laufe der Zeit leistungsfähige Arbeitsteams bekommt, die auch komplizierte Arbeitsaufträge souverän lösen können.

Das spricht sich garantiert rum unter der Kundschaft und erhöht allmählich die Auftragslage

Ich möchte für jeden Menschen, daß er unter völlig konkurrenzkampffreie Arbeits- und Betriebsbedingungen in Arbeitsteams arbeiten darf, wo man sich gegenseitig kollegial hilft und zueinander solidarisch eintritt, wo vorbehaltlos Vertrauen und keine scheinheilige Hinterhältigkeit/Gehässigkeit anzutreffen ist.

So was ist möglich, wenn man will - eine persönliche Einstellungsfrage - aber in der BRD-Wirtschaft nicht gewünscht.

Im skandinavischen Raum sind solche vertrauensvollen Arbeits- und Betriebsbedingungen üblich.

Das bringt schon das nordische Klima und die Abgeschiedenheit nördlich liegender Ortschaften und Arbeitsstellen von allein mit sich, daß man aufeinander zugeht und angewiesen ist.

Da existiert auch ein erheblich besseres Sozialverhalten, Kinder- und Familienfreundlichkeit in der Wirtschaft - eine gemäßigte soziale Marktwirtschaft. Der Umgang ist gelassener, nachsichtiger, nicht auf radikales Arbeitstempo und Konkurrenz getrimmt. Man nimmt sich Zeit für zwischenmenschlichen Kontakt.

In der BRD ist mit der Wende ein eiskalter neoliberaler Marktradikalismus bestimmend geworden, der Millionen Menschen kalt auf soziale Abstellgleise abstellt und abschiebt, vergessen läßt.

In der BRD gilt in immer kürzeren Zeiträumen mit aller Gewalt Höher, Schneller und Weiter bis man völlig auf der großen Fresse liegt.

Welche Menschenwürde ist da besser - die bundesdeutsche oder die der Skandinavier.

Denk mal nach.

Mir ist der langjährige Kollege im Betrieb genauso recht wie der Jungspund von der Schule oder Lehre, der Student, der umgeschulte oder fortgebildete Langzeitarbeitslose, der Ein-Euro- und Minijobber, Praktikant, Bufti, Praktikant, Probearbeiter, Zeit- oder Leiharbeiter oder ausländische Berufskollege.

Ich will, daß Menschen keine Jobchance, dafür eine Jobgarantie bekommen.

Wichtig für alle ist das gegenseitige Vertrauen, Wohlfühlen und Verstehen.

Wir müssen in unserer Arbeitseinstellung und unserem Sozialverhalten erheblich besser sein als unsere unternehmerischen "Zuchtmeister", die uns nach ihren Profit-Vorstellungen formen und erziehen wollen.

Ich fürchte nur man läßt uns nicht, sondern schürt absichtlich soziale Not und Existenzangst - von Politik-, Bürokraten- und Wirtschaftsseite.

Ich hoffe, daß wir uns jetzt besser verstehen, was ich meine.
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Alt 24.07.2012, 23:05   #470
jockel
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Zitat von xyz345 Beitrag anzeigen
Schon vor einigen Jahren hatte ich erkannt, dass sich Leistung heute nicht mehr lohnt.
Was man den Jungen an Werten vermitteln kann, ist mir schleierhaft.
Früher hieß es, "lerne fleißig, erreiche gute Noten, guten Abschluss, dann kannst du einen guten Beruf ergreifen oder ein Super-Studium machen! und verdienst die gute Kohle!". Ja früher.
Und heute? Wozu gut in der Schule und gute Noten? Um das Schulzeugnis anschließend ans Knie zu nageln oder als Klopapier zu benutzen?

Ich bin echt froh, keine 20 mehr zu sein, denn ich bin nur noch ratlos, wie es mit der Gesellschaft weitergehen soll.
Auch wüsste ich wirklich nicht, welche Werte ich anderen noch vermitteln könnte. Es interessiert doch keinen mehr, was man kann und welche Fähigkeiten man hat. Ist doch alles im Ar***!

Alles was gut war, wurde kaputt gemacht. Heute haben wir nur noch eine Lobbydiktatur. Wer da nicht reingeboren wird, hat eben Pech gehabt.

Min ja mal gespannt, wie lange diese Schweinerein noch andauern und was dann noch kommt.


@Jockel
Mann du hast ja echt viel zum Besten gegeben. Hast du keine Angst, dass einer den Gutti macht? Verschenke nicht deine Talente!
Ich bin bei anhaltender 10jähriger Jobsuche reichlich frustriert, voller Hass und Wut auf unsere Machthaber und Wirtschaftsbosse, nicht aber auf Land und Menschen im Westen. Denen geht's meist genauso wie uns im Osten ganz unten an der Basis. --> 1

Die Differenzierung muß man machen. Ich habe mich mit der Wende nicht zu einer begeisterten Euphorie verleiten lassen, weil ich wußte, was sozial auf mich früher oder später zukommen wird.

Warum bekommt man keine fachgerechte, leistungsbezogen bezahlte Arbeit?

Mein Alter von 57 ist nicht der Grund.
Meine Körperbehinderung ist nicht der Grund.
Meine 5 Berufsabschlüsse mit mehrjährigen Berufserfahrungen sind nicht der Grund.
Mein nunmehr 19 Jahre alter behindertengerecht angepasster, nunmehr reparaturfreudiger PKW ist nicht der Grund, den ich selbst fahren kann.

Nicht weil man sich nicht richtig mit Bewerbungen oder ungeschickt verkauft, weil man fachlich nichts taugt.

Ich bin noch ganz fit im Oberstübchen. Ich lehne eine psychiatrische Betreuung durch den medizinischen Dienst der Arbeitsagenturen und Jobcenter ab, nur weil der Fallmanager oder Sachbearbeiter des Amtes meine angebrachte Sozial- und Gesellschaftskritik nicht hören will.

Die bittere Pille hat er gefälligst zu schlucken!!!!

Bin ich dequalifiziert, also wieder ungelernt in meinen Berufen, nur weil die Zeit weiterläuft?

Wohl kaum, was das berufliche Fundament betrifft, was den aktuellen beruflichen Stand betrifft - ja.

Aber das liegt am Amt, weil die bei Arbeitslosen Fachwissen nicht abrufbar aktuell halten wollen. Dann hätten ja Unternehmer keine faulen Ausreden mehr, eine Fachkraft mit aktuellen Können und Wissen nicht nehmen zu müssen. So kommt die Ausrede: nicht geeignet, weil wieder ungelernt. So einfach macht man es sich bei Millionen Arbeitslosen.

Ist ein Radfahrer ungelernt, wenn er jahrelang nicht mehr Fahrrad fuhr?

Nein, nur momentan untrainiert, aber schnell wieder stramm radelnd, wenn er paar Kilometerchen neu runter hat.

Und genauso ist das mit dem Beruf.

Es gibt nur einen Grund:

Zitat:
Weil Unternehmer keine lohnsteuerpflichtige und sv-beitragspflichtige, tariflich zu bezahlende, fachgerecht ausführbare Arbeit bezahlen wollen!!!
Ich bestätige Dir, daß man als
  • Schulabgänger,
  • ausgelernter Lehrling,
  • Student und
  • schon als 35jähriger keine Arbeit erhält oder verliert und dann mit Alg oder anderen Lohnersatzleistungen bis zur Abschiebung in den aufgezwungenen Vorruhestand dahinsiechend überleben soll.
Das nennt man Menschenwürde?

So stehts im Artikel 1 GG.

Frage: Ist diese Art Menschenwürde eigentlich uns zugedacht oder erst ab der Kategorie Wirtschafts- und Bankenboss, Beamter und Politiker?

Ich gehe von der Annahme aus, daß Menschenwürde für uns unten auszuschließen ist. Der Artikel des GG ist nicht für uns gedacht.

Sie wollen das fachlich versierte eierlegende Wollmilchschwein total für umsonst verwerten können. Für den Lebensunterhalt des für ihn arbeitenden Menschen soll der Steuerzahler aufkommen.. Sonst müßte ja der Unternehmer Teile seiner Profite in die Menschen refinanzieren. Und teilen ist nicht in seinem Sinne, sondern das Raffen im großen Stil, solange bis er daran sich verschluckt.

Verschlucken heißt dann - das möglichst systemische Unternehmen mit staatlichen Schirmen zu retten, was auch Arbeitslose machen, weil sie ja Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs kaufen und darauf die Mehrwertsteuer liegt.

Es gibt bis jetzt keine Rechtsregelung für Steuern, daß diese zweckorientiert zu verwenden sind. Bei Beiträgen und Gebühren ist das der Fall.

--> 1 Einschränkung:

Ich kann desinteressierte, konsumgeile Bundesmichel nicht verstehen, die sich für die soziale Not und die Existenzängste ihrer Mitmenschen nicht interessieren und erst recht nicht einsetzen. Ich habe den Eindruck, die haben Angst, sobald die sich mit solchen Menschen befassen, wird das soziale helfen ein bodenloßes Fass, wo sie ständig weitere Hilfe nachschießen müssen. Das wird den Bundesmicheln zuviel.

Da denke ich an

Franz-Josef Degenhardt - Spiel nicht mit den Schmuddelkindern - YouTube

weil's den Bundesmicheln zu teuer mit der Hilfe werden kann und die dafür zuständige Kommune und Staat von ihrer Versorgungspflicht befreit.

Ich bin gespickt vor lauter Existenzangst und weiß beruflich und sozial nicht weiter. Die Arbeitsagentur und das Jobcenter oder den für Behinderte zuständige Integrationsfachdienst kannste in der Pfeife rauchen. Alles Nullnummern, die nur darauf bedacht sind, möglichst wenig aus ihren Haushalten für die Arbeitslosen und Hilfebedürftigen auszugeben.

Ich sitze sinnlos zu Hause rum, bewerbe mich mit bekannten Ergebnissen und sehe Monat für Monat wie mein Bestand an Ersparnissen Richtung Null zustrebt.

Ich muß mich mit halbwegs sinnvoller Arbeit den Tag über ablenken, mich selbsterzeugten Stress aussetzen, um mich von den Gedanken der Existenzangst abzulenken. Denn sonst drehst Du durch.

Mir war es in meinem DDR-Berufsleben möglich, langfristig meine soziale Entwicklung, Berufskarriere, den Wohlstand vorauszuplanen.

Mit der Wende muß man sich davon verabschieden. Ist man einmal sozial unten angekommen, lebst Du nicht mehr vorausplanend, sondern von einem auf dem anderen Tag - von der Hand in den Mund. Darüberhinaus darfst Du nicht denken, denn dann zerbrichst Du seelisch. Du mußt Dir Ablenkungen suchen, damit Deine Gedanken nicht ständig um die Existenzangst kreisen.

Ich rauche und trinke nicht und nehme auch keine Drogen und bin bis jetzt noch nicht kriminell geworden. Aber ich kann jetzt solche Menschen besser verstehen, die durch soziale Not und Armut in die Richtung kommen.

Ich komme immer wieder zu dem Schluß, daß eine kapitalistische Privatwirtschaft lohnens- und lebenswert für Gauner, Ganoven und Verbrecher in den oberen Etagen und ihre Büttel, Lakaien, Vasallen, ihren umgebenden Hofstaat ist.

Für's normale Untertanenvolk ist kapitalistische Privatwirtschaft nicht zu gebrauchen, weil man deren ausplünderungsfähiges Opfer wird.
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Alt 24.07.2012, 23:32   #471
jockel
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So PaoloPinkel:

Der erste Beitrag von der MDR-Sendung "Umschau" ist verfügbar
Zitat:
Umschau | 24.07.2012 | 20:15 Uhr Arbeitsmarktexperte: Job-Programm für Ältere hat nur Mitnahmeeffekte

Das Job-Programm "Perspektive 50plus" soll älteren Arbeitlosen zu neuen Jobs verhelfen. Der Staat zahlt dafür zwei Jahre lang hohe Lohnzuschüsse. Läuft die Förderung aber aus, endet meist auch wieder die Anstellung.

Bauzeichnerin Christine D. fand nach langer Arbeitslosigkeit wieder einen Job, ein Zwickauer Planungsbüro stellte sie ein. Dabei geholfen hatte das staatlichen Job-Programm "Perspektive 50plus", das 2005 aufgelegt wurde. Damit sollen ältere Arbeitslose wieder dauerhaft in Lohn und Brot gebracht werden. Um das zu erreichen, zahlt die öffentliche Hand dem Arbeitgeber über zwei Jahre lang einen Lohnkostenzuschuss von bis zu 70 Prozent. Der Bund stellt dafür jährlich 350 Millionen Euro zu Verfügung.

Das Zwickauer Planungsbüro war mit Christine Ds. Arbeit offenbar zwei Jahre lang zufrieden. Doch nachdem der Lohnkostenzuschuss nicht mehr gezahlt wurde, entließ der Arbeitgeber sie wieder. Die Firma wollte sich auf unsere Anfrage nicht zu ihrer Entscheidung äußern.

Nach der Kündigung musste Christine D. wieder Arbeitslosengeld II beziehen. Auf Arbeitslosengeld I hat sie keinen Anspruch, weil ihr Job im Planungsbüro gefördert wurde.

Arbeitsmarktexperte kritisiert falsche Förderpolitik

So wie der Zwickauerin erging es auch anderen älteren Arbeitslosen. Der Arbeitsmarktexperte Prof. Stefan Sell hat den Lohnkostenzuschuss für Ältere genauer untersucht. Er hält es für einen Fehler, wenn dieser nicht an die Bedingung der Nachbeschäftigung geknüpft wird. "Wenn wir Lohnkostenzuschüsse an Arbeitgeber zahlen, haben wir immer das Problem der Mitnahmeeffekte. Das zeigen die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte. Arbeitgeber nehmen die Förderung mit, dann trennen sie sich von dem Arbeitsnehmer und streichen dann beim nächsten die Förderung wieder ein", beschreibt Sell das Prinzip. Er plädiert dafür, Lohnkostenzuschüsse, die allein aufgrund des Alters gewährt werden, ganz zu streichen: "Die Unternehmen sollen sich gefälligst daran gewöhnen, dass die Erwerbsbevölkerung immer älter wird und dass man Menschen über 50 auch ohne Lohnkostenzuschuss einstellen muss."

Erfolgsgeschichte entpuppt sich als Null-Nummer

Selbst Arbeitnehmer, deren Vermittlung als Erfolgsgeschichte in einem Werbeprospekt für "Perspektive 50 plus" beschrieben wurde, sind heute wieder ohne Arbeit. Einer von ihnen ist Hans H. aus Kassel. Er wurde zu Volkswagen vermittelt. Dort besuchte der 58-jährige Klempnermeister Arbeitslosenschulungen und wurde dann selbst Kursleiter - alles bezuschusst mit Geld aus dem staatlichen Job-Programm. Als die Fördermittel ausliefen, bot VW nach eigenen Angaben Hans H. eine Weiterbeschäftigung in der Fertigung an. Auf Hans H. wirkte das allerdings wie Hohn, denn es war bekannt, dass er wegen seiner Krebserkrankung nicht mehr im Schichtsystem der Produktion arbeiten konnte. Heute ist er wieder arbeitslos. Nur eine von den fünf mit Hans H. im Werbeprospekt "Perspektive 50 plus" dargestellten Arbeitnehmern arbeitet tatsächlich noch.

Zuletzt aktualisiert: 24. Juli 2012, 21:50 Uhr
Auf der verlinkten Internetseite ist auch das Beitragsvideo ganz unten abrufbar.
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Alt 25.07.2012, 11:32   #473
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Hier ein netter Filmbeitrag, der ab Minute 13, sehr präzise auf das Thema hier eingeht: Andreas Popp - Der Tag X ru
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Alt 25.07.2012, 15:07   #474
Tom77
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Tom77 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von Paolo_Pinkel Beitrag anzeigen
Ich behaupte das Gegenteil und werde sogar von wissenschaftlicher Seite unterstützt.
==> http://www.elo-forum.org/news-diskus...ftemangel.html

Dazu auch neulich ein Bericht in den Medien (report München)
==> ARD Mediathek: report MÜNCHEN - Von wegen dringend gesucht - Die Legende vom heiß begehrten Ingenieur - Dienstag, 10.07.2012 | Das Erste

Die Anforderungen sind nicht gestiegen, weil das Angebot an Fachkräften so groß ist, sondern weil es davon so viele gibt. Die Arbeitgeber können jetzt aus dem vollen schöpfen und suchen unter all denen die eierlegende Wollmilchsau, die dann auch noch so doof ist und die jahrelang erarbeitete Fachkenntnis auf dem Arbeitsmarkt verramscht, um ja nicht "zu denen da unten" zu gehören. Und weil das so viele in diesem Land mitmachen, reiben sich die Arbeitgeber auch lachend die Hände. Ich persönlich habe dem Arbeitsmarkt schon lange meine Fachkraft entzogen. Eben weil ich den Anspruch habe, von einem Gehalt auch ohne staatliche Transfers GUT zu leben. Ist das nicht möglich, dann schränke ich mich lieber ein und genieße die Freizeit, anstatt einem raffgierigen ***** von AG seinen Q7 mit Lohnverzicht auf meiner Seite zu finanzieren.
Zitat von Paolo_Pinkel Beitrag anzeigen
Ich behaupte das Gegenteil und werde sogar von wissenschaftlicher Seite unterstützt.
==> http://www.elo-forum.org/news-diskus...ftemangel.html

Dazu auch neulich ein Bericht in den Medien (report München)
==> ARD Mediathek: report MÜNCHEN - Von wegen dringend gesucht - Die Legende vom heiß begehrten Ingenieur - Dienstag, 10.07.2012 | Das Erste

Die Anforderungen sind nicht gestiegen, weil das Angebot an Fachkräften so groß ist, sondern weil es davon so viele gibt. Die Arbeitgeber können jetzt aus dem vollen schöpfen und suchen unter all denen die eierlegende Wollmilchsau, die dann auch noch so doof ist und die jahrelang erarbeitete Fachkenntnis auf dem Arbeitsmarkt verramscht, um ja nicht "zu denen da unten" zu gehören. Und weil das so viele in diesem Land mitmachen, reiben sich die Arbeitgeber auch lachend die Hände. Ich persönlich habe dem Arbeitsmarkt schon lange meine Fachkraft entzogen. Eben weil ich den Anspruch habe, von einem Gehalt auch ohne staatliche Transfers GUT zu leben. Ist das nicht möglich, dann schränke ich mich lieber ein und genieße die Freizeit, anstatt einem raffgierigen ***** von AG seinen Q7 mit Lohnverzicht auf meiner Seite zu finanzieren.
Ja, beahupten kannst du viel und noch schöner ist, dass dich die Wissenschaft unterstützt und nicht anders herum.

Der User "Jockel" hat doch ein paar wunderbare Beiträge geschrieben und die Situation, aus meiner Sicht, sehr gut dargestellt. Der Fachkräftemangel ist da. Da lässt sich nicht daran rütteln. Jeder, der aktuell das bestreitet, hat von der aktuellen Zeitgeschichte nicht viel mitbekommen.

Ich suche selber für ein privates Projekt einen oder zwei Spezialisten. Das ging soweit, dass wir an die Universitäten gegangen sind, um MA zu rekrutieren. Da wurden Tagessätze bis zu 1000,-€ abgerufen, für einen Studenten. Fachkräftemangel nennt man so eine Situation, in der selbst Studenten solche Tagessätze abgreifen und teilweise bekommen.

Die Chinesen und Inder bilden Ingenieure am Fließband aus. So arbeiten die auch und kosten eben "nur" einen Bruchteil davon. Wir stehen komplett im globalen Wettbewerb. Jeder von uns. Warum soll jemand dich einstellen, wenn er einen jüngeren, billigeren und besser ausgebildeten Profi bekommt? Jeder Inder ist doch froh, wenn er in Deutschland für die Hälfte von einem deutschen Facharbeiter arbeiten kann. Nochmal, der Fehler liegt nicht in Deutschland, sondern im System.

Zitat von Paolo_Pinkel Beitrag anzeigen
Die Anforderungen sind nicht gestiegen, weil das Angebot an Fachkräften so groß ist, sondern weil es davon so viele gibt.
Das die Anforderungen an MA nicht gestiegen sind ist doch völliger Blödsinn. Die Anforderungen steigen jährlich und wer sich nicht konsequent weiter bildet, der bleibt langfristig auf der Strecke.

Der Fehler liegt im System. Wer das immer noch nicht verstanden hat ----> bitte die Beiträge von Jockel genau lesen.

Die nächsten Jahre werden aus meiner Sicht "brutal". Wer sich jetzt beschwert, sollte nicht in die Zukunft schauen. Die jetzige Krise wird schwerwiegende Auswirkungen auf den Sozialstaat haben. Wir haben in Deutschland aktuell noch "paradisiche Verhältnisse", die auf Pump finanziert wurden. Das lässt sich nicht halten. Das ist hart, aber wohl die Wahrheit.

Zitat von Paolo_Pinkel Beitrag anzeigen
Ich persönlich habe dem Arbeitsmarkt schon lange meine Fachkraft entzogen. Eben weil ich den Anspruch habe, von einem Gehalt auch ohne staatliche Transfers GUT zu leben.
Jeder kann so Leben wie er es für Richtig hält. Nur dann sollte sich dein jammern und beschweren auch in Grenzen halten.

Ich finde das Gejammer und das Wehklagen von vielen völlig überzogen. In Deutschland ist noch keiner verhungert. In Europa (Spanien, Griechenland etc.) herrschen zum Teil katastrophale Verhältnisse. Die Lohnkosten werden sich weltweit langfristig anpassen, d.h. dass die Sozialleistungen und die Löhne weiter sinken werden.

Jeder kann noch soviel Beiträge von Wissenschaftlern oder Fernsehbeiträgen hier einstellen. Der Fakt, dass die angeforderten Fachkräfte fehlen ist richtig.

Wie Jockel bereits geschrieben hat. Es wird zu wenig in die Bildung investiert. Da haben uns sehr viele Länder überholt. Eine stetige Weiterbildung der arbeitlosen Bürger ist einfach nicht vorhanden. Aber die Anforderungen steigen jedes Jahr, weil die "einfachen" Jobs verlagert werden.

Gruß Tom
Tom77 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2012, 16:40   #475
jockel
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Zitat von Tom77 Beitrag anzeigen
...

Der User "Jockel" hat doch ein paar wunderbare Beiträge geschrieben und die Situation, aus meiner Sicht, sehr gut dargestellt. ...

... Ich suche selber für ein privates Projekt einen oder zwei Spezialisten. ...

... Wer das immer noch nicht verstanden hat ----> bitte die Beiträge von Jockel genau lesen. ...

... Wie Jockel bereits geschrieben hat. Es wird zu wenig in die Bildung investiert. ...

Gruß Tom
Jetzt bin ich aber völlig irritiert.

Nach Toms Ansicht scheine ich die kausalen Ursache-Wirkungs-Ketten treffend zu beschreiben und die richtigen Schlußfolgerungen zu sozialen und gesellschaftspolitischen Vorgängen zu ziehen.

Ich fühle mich übertrieben gebauchmiezelt und das macht mich mißtrauisch. Es lehrt mich meine Erfahrung:

Wenn Du zu sehr gelobt wirst, dann erhälst Du aus einer Ecke einen Genickschlag, wo Du nicht damit rechnest.

Tom nunmal Tacheles:

Was für Studien stellst Du denn an und wofür brauchst Du Probanten?

Näheres von mir über PN.
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