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Start > > -> Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

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Alt 29.08.2011, 20:59   #301
darkcity
 
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darkcity darkcity
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von hanswurst Beitrag anzeigen
Na klar.. - wir melden uns wieder - ist eine dieser Formen.
Solange die Wirtschaft noch so fett booooommmmt , wird uns dieser Fred wohl erhalten bleiben und wir werden noch viele schöne neue Spielarten der Formulierungskünste kennenlernen, vieleicht auch bald in Neusprach
Ausserdem find ich den Fred toll, wenn man das Forum betritt, sieht man bei der suche nach neuen Beiträgen als erstes die Überschrift
"Die Wirtschaft boooommmt boooommmt "
Hat was
Das macht Hoffnung
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Alt 29.08.2011, 22:55   #302
jockel
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von darkcity Beitrag anzeigen
Solange die Wirtschaft noch so fett booooommmmt , wird uns dieser Fred wohl erhalten bleiben und wir werden noch viele schöne neue Spielarten der Formulierungskünste kennenlernen, vieleicht auch bald in Neusprach
Ausserdem find ich den Fred toll, wenn man das Forum betritt, sieht man bei der suche nach neuen Beiträgen als erstes die Überschrift
"Die Wirtschaft boooommmt boooommmt "
Hat was
Das macht Hoffnung
Fragt sich nur in wessen Brieftaschen dieser Boom stattfindet - von Unternehmern, Politikern und Spekulanten.
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Alt 29.08.2011, 22:57   #303
jockel
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Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Das ist ja schon ein Witz an sich....
Kein Witz sondern eine neue Form von verkehrter Welt.
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Alt 22.09.2011, 09:11   #304
FrankyBoy
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Der Jobabbau geht weiter:

Zitat:
DÜSSELDORF/WÜRZBURG
E.ON bereitet Jobabbau vor


Keine externen Neueinstellungen mehr Bis zu 11 000 Stellen weltweit will der Energieversorger E.ON nach der Wende in der Atompolitik streichen, ein Drittel in Deutschland. Anfang August stimmte Konzernchef Johannes Teyssen die Belegschaft auf den Arbeitsplatzabbau ein. Die Münchner Tochter E.ON Energie soll mit der E.ON AG in Deutschland verschmolzen werden, hieß es.
E.ON bereitet Jobabbau vor | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

Zitat:
Umzug oder KündigungOpel macht Ernst beim Stellenabbau

Der Autobauer Opel will den Arbeitsplatzabbau in Bochum endlich abschließen. 1800 Stellen fallen in dem Werk weg. Die betroffenen Mitarbeiter, die bisher alle Angebote ablehnten, stehen nun vor der Kündigung. Umzug oder Kündigung: Opel macht Ernst beim Stellenabbau - Unternehmen - FOCUS Online - Nachrichten
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Alt 22.09.2011, 09:43   #305
Ein Hartzianer
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Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Wollen wir wetten, daß wir die ganzen Leute
Tage später als Leihsklaven in den gleichen
Buden wiederfinden ?
__

Ihr seid beim Jobcenter Kunde.
Der Kunde ist König.
Der König wünscht eine reguläre, auskömmlich bezahlte Arbeit !

Probearbeit und Praktika sind abzulehnen.
Dafür gibt es die Probezeit (bis 6 Monate) bei voller Bezahlung.

Arbeit hat ihren Wert ! Seht in den Lohnspiegel !
Der Westlohn für Männer ist maßgebend.

Meine Beiträge enthalten Spuren von Ironie und Sarkasmus.
Sie sind mit Vorsicht zu genießen !
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Alt 22.09.2011, 09:45   #306
hartz5
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hartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagiert
Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von Ein Hartzianer Beitrag anzeigen
Wollen wir wetten, daß wir die ganzen Leute
Tage später als Leihsklaven in den gleichen
Buden wiederfinden ?
Da kann man doch gleich wetten, dass Heilig Abend dieses Jahr auf den 24.12. fällt........
__



Der menschliche Horizont ist der Abstand zwischen Kopf und Brett









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Alt 23.09.2011, 18:59   #307
jockel
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jockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiert
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Newsletter IG Bauen-Agrar-Umwelt 34/2011 - 23. September 2011:

Ältere bei Jobsuche im Nachteil

Altersübergangsreport - Neueinstellungen im Alter: Tragen sie zu verlängerten Erwerbsbiografien bei?

Die Türen des Arbeitsmarktes haben sich für ältere Arbeitsuchende nicht geöffnet: Über 50-Jährige können zwar länger an ihrem Arbeitsplatz bleiben als noch vor einigen Jahren. Doch einen neuen Job zu finden, bleibt schwierig. Warum das so ist, zeigt der neue Altersübergangsreport.

Mehrere Faktoren sprechen dafür, dass Menschen über 50 die Jobsuche derzeit leichter fallen müsste als noch vor einem Jahrzehnt. So gibt es weniger potenzielle Mitbewerber aus den demografisch schwächer besetzten jüngeren Jahrgängen und auch weniger Arbeitslose. Viele Unternehmen erwarten einen Fachkräftemangel, deshalb müssten sie an erfahrenen Bewerbern stärker interessiert sein als in früheren Zeiten. Zudem gehen insgesamt mehr Ältere einer Arbeit nach.

Doch trotz all dieser Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt haben 50- bis 64-Jährige weiter keine besseren Aussichten auf eine Neueinstellung als vor zehn Jahren - und sind gegenüber Jüngeren immer noch deutlich benachteiligt. Auf dieses Problem weist der Forscher Martin Brussig vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) im neuen, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten, Altersübergangsreport hin. Zwar waren 2009 etwa 26 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten älter als 50 Jahre. Der Anteil der 50- bis 64-Jährigen an allen neu engagierten Beschäftigten lag mit 13 Prozent aber lediglich halb so hoch.

Betriebe bei der Einstellung Älterer weiter reserviert
Brussig hat Arbeitsmarkt-Daten der Jahre 2002 bis 2010 untersucht. Dabei fand er kaum Hinweise auf eine veränderte Einstellungspolitik der Betriebe gegenüber Älteren; die Einstellungsraten sind vielmehr konstant geblieben. "Allen Klagen über den Fachkräftemangel zum Trotz: Die Masse der Betriebe ist noch nicht im Boot", resümiert Brussig.

Dass dennoch die Erwerbsbeteiligung Älterer gestiegen ist, dürfte andere Ursachen haben. Unabhängig vom Einstellungsverhalten bleiben mehr Beschäftigte deutlich über ihren 55. und über den 60. Geburtstag hinaus am Arbeitsplatz. Die nachrückenden Jahrgänge gehen nicht mehr frühzeitig in Rente, sie bleiben länger im Job - ohne die Stelle zu wechseln. Dies ist der Hauptgrund, warum zwischen 1997 und 2007 die Erwerbsbeteiligung der 55- bis 64-Jährigen um mehr als zehn Prozentpunkte zulegte und warum inzwischen mehr als jeder Zweite aus dieser Altersklasse arbeitet, vermutet Brussig.

Je älter, umso schlechter die Chance auf Wiedereinstieg
Der Altersübergangs-Report belegt den Zusammenhang von Alter und der Chance auf eine Neueinstellung. Je älter ein Erwerbstätiger ist, umso seltener wird er einen neuen Arbeitsvertrag unterschreiben. Ab 50 geht die Zahl der neu eingestellten Arbeitskräfte mit jedem Lebensjahr zurück. In absoluten Zahlen sah die Entwicklung im ersten Halbjahr 2010 so aus:

Bei den 50-Jährigen waren es noch etwas mehr als 65.000, die eine neue Stelle angetreten haben. Bei den 60-Jährigen gab es schon keine 20.000 Neueinsteiger mehr. Zwar ist mit steigendem Alter auch die Zahl der Beschäftigten rückläufig. Doch auch die Eintrittsrate - der Anteil der neuen Arbeitsverträge an allen Beschäftigten - halbiert sich zwischen 50 und 60 Jahren beinahe.

Mit zunehmendem Alter birgt das Ende eines Arbeitsverhältnisses größere Risiken, weil es schwieriger wird erneut Fuß zu fassen. Gerade deshalb sei es bei Älteren nötig, Entlassungen zu vermeiden, so Brussig. Am besten stehen erwartungsgemäß Hochqualifizierte da. Sie befinden sich mit über 50 noch recht häufig in stabilen Beschäftigungsverhältnissen und müssen darum selten eine neue Beschäftigung suchen. Im Unterschied dazu müssen ältere Geringqualifizierte oft neu anfangen. Bei Frauen ist die Eintrittsrate in eine neue Stelle niedriger als bei Männern, möglicherweise weil ältere Frauen sich eher aus dem Erwerbsleben ausklinken als Männer. Ältere Ostdeutsche nehmen häufiger eine neue Arbeit auf als Westler, das gilt für Männer wie Frauen. Das muss jedoch nicht unbedingt positiv sein, sagt Brussig. Denn in Arbeitsmarktsegmenten mit relativ instabiler Beschäftigungsdauer können die Eintrittsraten zwar hoch, die Austrittsraten aber noch höher sein.

Quelle: IG Bauen Agrar Umwelt

----------------------------------

2. Studie: IG BAU - Newsletter - Zufriedenheit mit dem Job lässt nach - Die Arbeitszufriedenheit in Westdeutschland geht seit 1984 zurück
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Alt 23.09.2011, 19:31   #308
darkcity
 
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

kaum zu glauben das booooommmt immernoch und kein ende in sicht
klar da brauchen wir natürlich Fachkräfte aus dem Ausland gibt ja hier keine, sind ja alle vom JC oder AAmt ins Ausland geschickt worden
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Alt 23.09.2011, 19:46   #309
jockel
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Zitat von darkcity Beitrag anzeigen
kaum zu glauben das booooommmt immernoch und kein ende in sicht
klar da brauchen wir natürlich Fachkräfte aus dem Ausland gibt ja hier keine, sind ja alle vom JC oder AAmt ins Ausland geschickt worden
Und die Hauptaufgabe deutscher Arbeitsagenturen und Jobcenter ist die ausländische, billigste Arbeitskräftebeschaffung für die deutsche Wirtschaft und nicht mit deutschen, arbeitslosen, jobsuchenden Erwerbslosen. Und alles schön mit Steuergeldern und SV-Beiträgen deutscher, prekär Beschäftigter bezahlt.

Perverser und skrupelloser geht's nicht.

Was machen denn da die Arbeitsverwaltungen der europäischen Nachbarstaaten ihrerseits, wenn sie es zulassen, daß ihrer heimischen Wirtschaft der Fachkräftebestand durch die deutsche Bundesagentur für Arbeit geklaut wird?

Das ist amtlich organisierte Wirtschaftssabotage an anderen Ländern, ausgehend von deutscher Politik, Wirtschaftsführung und Bürokratenverwaltung.

Deutschland über alles in der Welt!!!
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Alt 23.09.2011, 19:57   #310
darkcity
 
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Und die Hauptaufgabe deutscher Arbeitsagenturen und Jobcenter ist die ausländische, billigste Arbeitskräftebeschaffung für die deutsche Wirtschaft und nicht mit deutschen, arbeitslosen, jobsuchenden Erwerbslosen. Und alles schön mit Steuergeldern und SV-Beiträgen deutscher, prekär Beschäftigter bezahlt.

Perverser und skrupelloser geht's nicht.

Was machen denn da die Arbeitsverwaltungen der europäischen Nachbarstaaten ihrerseits, wenn sie es zulassen, daß ihrer heimischen Wirtschaft der Fachkräftebestand durch die deutsche Bundesagentur für Arbeit geklaut wird?

Das ist amtlich organisierte Wirtschaftssabotage an anderen Ländern, ausgehend von deutscher Politik, Wirtschaftsführung und Bürokratenverwaltung.

Deutschland über alles in der Welt!!!
ja ist schon pervers, jahrelang habe ich die schilder beim AAmt gesehen, "Arbeiten im Ausland"
und hier haben Akademiker keinen job bekommen oder nur einen völlig unterbezahlten, jährlich sind 100000-200000 abgehauen.
Sieht für mich fast aus als wolle man die gesamte Bevölkerung austauschen
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Alt 23.09.2011, 20:27   #311
FrankyBoy
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von darkcity Beitrag anzeigen
ja ist schon pervers, jahrelang habe ich die schilder beim AAmt gesehen, "Arbeiten im Ausland"
und hier haben Akademiker keinen job bekommen oder nur einen völlig unterbezahlten, jährlich sind 100000-200000 abgehauen.
Sieht für mich fast aus als wolle man die gesamte Bevölkerung austauschen
Ich habe in diesem Jahrtausend auch schon in verschiedenen europäischen Ländern gearbeitet und zwar in England und den Niederlanden - was soll es also bringen mich hier nicht einzusetzen?

Habe mehr als eine Berufsqualifikation auf Facharbeiter und Meisterebene ja sogar darüber hinaus und was bringt mir das in Deutschland? 1.300,-- € brutto beim Seelenverkäufer ist doch widerlich.
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Alt 23.09.2011, 20:40   #312
darkcity
 
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Ich habe in diesem Jahrtausend auch schon in verschiedenen europäischen Ländern gearbeitet und zwar in England und den Niederlanden - was soll es also bringen mich hier nicht einzusetzen?

Habe mehr als eine Berufsqualifikation auf Facharbeiter und Meisterebene ja sogar darüber hinaus und was bringt mir das in Deutschland? 1.300,-- € brutto beim Seelenverkäufer ist doch widerlich.
Ja das meinte ich doch, es ist richtig pervers was die hier machen.
und dann die Unverschämtheit nach Facharbeitern aus dem Ausland zu schreien, während die Leute die hier leben arbeitslos sind
darkcity ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.09.2011, 20:57   #313
FrankyBoy
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Zitat von darkcity Beitrag anzeigen
Ja das meinte ich doch, es ist richtig pervers was die hier machen.
und dann die Unverschämtheit nach Facharbeitern aus dem Ausland zu schreien, während die Leute die hier leben arbeitslos sind
Mich haben die hiesigen Zustände krank gemacht - als überdurchschnittlich intelligenter Mitteleuropäer sind die Drehtüreffekte (du bekommst nur mies bezahlte Jobs wenn du einmal raus bist), einfach grauenvoll.

Ich frage mich schon länger wie ich mit 1.200,-- € oder 1.300,-- € brutto mal ne ordentliche Rente bekommen soll - das ist doch vorprogrammierte Altersarmut für die ich nicht zur Verfügung stehe.
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Alt 23.09.2011, 21:10   #314
darkcity
 
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Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Mich haben die hiesigen Zustände krank gemacht - als überdurchschnittlich intelligenter Mitteleuropäer sind die Drehtüreffekte (du bekommst nur mies bezahlte Jobs wenn du einmal raus bist), einfach grauenvoll.
Drehtür ist der falsche Ausdruck Teufelskreis ist da treffender
Ich frage mich schon länger wie ich mit 1.200,-- € oder 1.300,-- € brutto mal ne ordentliche Rente bekommen soll - das ist doch vorprogrammierte Altersarmut für die ich nicht zur Verfügung stehe.
Klar ist das Absicht, oder hast du schon mal gehört das jemand von seiner Hände Arbeit reich geworden ist ?
Wer Arbeitet muß auch irgendwie bestraft werden, denn er ist Schuld, an dem System, das nur durch seine Arbeit funkrioniert.
Nehm dir ein Beispiel an den reichen Leuten die nie gearbeitet haben, dann wirst du auch belohnt mit Reichtum
Dein ewiger Ruf nach Arbeit und dein krankhafter Wille arbeiten zu wollen, verschlimmert nur alles, du bist Schuld an der Zerstörung der ganzen Welt.
Dein Verzicht auf überhöhten managerlohn ist einfach eklig und strengstens zu verurteilen und zu bestrafen.
Du hast die Altersarmut, wegen deiner bornierten Weigerung reich zu werden wirklich verdient
darkcity ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.09.2011, 21:35   #315
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Zitat von darkcity Beitrag anzeigen
Klar ist das Absicht, oder hast du schon mal gehört das jemand von seiner Hände Arbeit reich geworden ist ?
Wer Arbeitet muß auch irgendwie bestraft werden, denn er ist Schuld, an dem System, das nur durch seine Arbeit funkrioniert.
Nehm dir ein Beispiel an den reichen Leuten die nie gearbeitet haben, dann wirst du auch belohnt mit Reichtum
Dein ewiger Ruf nach Arbeit und dein krankhafter Wille arbeiten zu wollen, verschlimmert nur alles, du bist Schuld an der Zerstörung der ganzen Welt.
Dein Verzicht auf überhöhten managerlohn ist einfach eklig und strengstens zu verurteilen und zu bestrafen.
Du hast die Altersarmut, wegen deiner bornierten Weigerung reich zu werden wirklich verdient
Hat da einer einen Lattenschuß?
FrankyBoy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.09.2011, 21:46   #316
darkcity
 
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Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Hat da einer einen Lattenschuß?
Hey Franky das war ironisch und spass
Ich dachte das wäre klar durch den Smily am ende
Ausserdem sehen das so ähnlich einige Leute, die andere ausbeuten, hab so etwas schon live gehört (mir wurde schlecht)
aber ich merk schon wenn man sowas hier bringt ist es besser <ironie> tags zu benutzen, sonst verstehen das alle gleich falsch
darkcity ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.09.2011, 23:41   #317
jockel
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ja ist schon pervers, jahrelang habe ich die schilder beim AAmt gesehen, "Arbeiten im Ausland"
und hier haben Akademiker keinen job bekommen oder nur einen völlig unterbezahlten, jährlich sind 100000-200000 abgehauen.
Sieht für mich fast aus als wolle man die gesamte Bevölkerung austauschen

Deswegen hat ja auch die CDU-Schavan für ausgebildete, prekär zu beschäftigende Akademiker ein Ausbeutergesetz namens "Wissenschaftszeitvertragsgesetz" zur Umgehung einschlägiger Arbeitsrechtsschutzgesetze rausgebracht, daß gegen
  • das Teilzeit- und Befristungsgesetz - also gegen endlose Kettenarbeitsverträge
  • das Bundesurlaubsgesetz
  • das Arbeitszeitgesetz
  • das Entgeltfortzahlungsgesetz
  • das Kündigungsschutzgesetz
wirkt.

Schavan beugt das Arbeitsrecht und betrachtet die arbeitenden und akademisch gebildeten Menschen nicht als Arbeitskräfte, die mit Rechten und Pflichten auszustatten sind, sondern als verkäufliche Wirtschaftsgüter mit denen der Besitzer nach freien Belieben umspringen darf. Was dem Wirtschaftsrecht untersteht und als Wirtschaftsgut Mensch behandelt wird, hat juristisch selbst keine Rechte mehr.

siehe ARD/WDR, Sendung "Monitor" Nr. 621 vom 16.06.2011: Doktor Arbeitsamt - Wie wissenschaftliche Mitarbeiter in die Illegalität getrieben werden

Was anderes ist es aber, wenn die akademischen Absolventen von elitären Privatschulen kommen und wo der niedere akamische gebildete Mensch keinen Zugang haben darf.

Akademiker und Akademiker sind auch zwei paar verschiedene Schuhe, immer schön unterscheidend, aus wessen sozialen Kreisen der Nachwuchs herstammt.

Für den Bafög-Akademiker funktionierts nach dem "Wissenschaftszeitvertragsgesetz" und für die besseren Kreise eben nicht. Für die gelten die Gepflogenheiten wie in der Dokumentation 3sat, 21.09.2011, 13.20 Uhr: Wissen ist Macht - Cambridge

Wissen ist Macht - Mythos Cambridge (1/3) - YouTube

Wissen ist Macht - Mythos Cambridge (2/3) - YouTube

Wissen ist Macht - Mythos Cambridge (3/3) - YouTube

Wir sind Elite (Doku) 1/2 - YouTube

Wir sind Elite (Doku) 2/2 - YouTube

Und genauso geht's in Westpoint oder anderswo zu. Elite bleibt in Elite und schottet sich nach unten ab. Dafür sorgt die Politik und die Wirtschaft gemeinsam.

Deswegen ist die Hartzgesetzgebung, die Armutsbildungswirtschaft, das von der Leyensches Minibildungspaket für Kinder aus Bedarfsgemeinschaften auch eine Verhinderungspolitik gegen das eigene Volk nur nicht sozial aufsteigen zu können und zu dürfen.

Spiegel: Michael Hartmann: "Zum Manager wird man geboren"

http://www.youtube.com/watch?v=aodX72VF4S4&feature=related - ZDF, Sendung Wiso: Akademische Tagelöhner

Von der Uni zu Hartz IV (3sat kulturzeit 03.05.2011) - YouTube

Deutsche Akademiker wandern aus - YouTube

Ingenieursmangel in Deutschland (Tagesthemen 05.05.2008) - YouTube

Also ist diese bundesdeutsche Gesellschaftsordnung Kapitalismus in keiner Weise fortschrittlich, sondern ist in sich destruktiv, dekadent, mittelalterliche Machtverhältnisse konservierend, zerstörisch. Kein Wunder, daß bei soviel Macht- und Profitgier sich die Elite gegenseitig ihre Machtfundamente demontiert und dann das Volk mit finanziellen Rettungsschirmen diese "systemischen" Fundamente kitten soll. Das wird nicht funktionieren.

Also was ist der Kapitalismus?

Von den eigenen Machteliten zelebrierte altrömische Dekadenz gegen das eigene Volk gerichtet.

Guido Westerwelle FDP - Angriff auf Hartz IV 4 Empfänger ARD Tagesthemen - YouTube

FDP-Politkerin diffamiert Hartz 4-Empfänger im TV! - YouTube

FDP will Hartz IV um 30% kürzen - YouTube

Klaus Ernst explodiert - YouTube

Arbeiten lohnt sich nicht in Deutschland - YouTube

Moderner Sklavenhandel in Deutschland - YouTube

Gernot Hassknecht zu Hartz IV- t´schuldigung, ich hab mich kurz gehen lassen, - YouTube
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Alt 24.09.2011, 12:34   #318
hartaber4
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Boom in der Wirtschaft und (nationaler) Arbeitsmarkt müssen nicht unbedingt Hand in Hand gehen.... schade für den Gesetzgeber, dass das "böse, böse" BVerfG das schöne "Lohnabstandgebotspflänzchen" in seiner berühmten "Hartz4" - Entscheidung totgetrampelt hat... sonst hätte man ja ein Instrument in der Hand, das nationale Lohnniveau auf das Niveau der "chinesischen" Werkbanktätigen runterzuvergleichen....dann hätten hier vermutlich auch alle "Arbeit".....
(mit dem "Luxus" einer Aufstockung?!)
Anmerkung im Bezug auf das SGB II
(Zitat "geklaut" aktuell Münder in Münder -Einleitung Rn 7ff-):

"Zugleich verstärkt das SGB II selbst, insbesondere mit der Zumutbarkeitsregelung des § 10, die Deregulierung des Arbeitsmarkts. Empirisch stimmig wäre ein solches Konzept allerdings nur dann, wenn der Arbeitsmarkt umfassend aufnahmefähig ist, was gegenwärtig empirisch unzutreffend ist."
__

ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
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Alt 24.09.2011, 18:03   #319
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Mit Hilfe des Bundesgesundheitsministers Daniel Bahr der 1,8%-FDP-Klientel-Partei geht aber auf ganz undemokratische Weise wieder einmal ein Klientelgeschenk an die notleidenden Zahnärzte flächendeckend für das gesamte Bundesgebiet - Man erhöht ihnen überall die Zahnarztarbeitsverdienste um 5.000 Euro im Jahr. Einfach so.

Und das bezahlen alle Bundesbürger über erhöhte Krankenversicherungsbeiträge, Zuschläge oder Privatabrechnungen.

Die Ärzte müssen nicht mal eine betriebswirtschaftliche Deckungsbeitragsrechnung oder Kostenträgerrechnung nach BAB (Betriebsabrechnungsbogen - in der Kostenrechnung zum Durchkalkulieren der Kosten und Preise) vorlegen, ob bei ihnen diese Kosten auch tatsächlich anfallen.

Herr Schwesterwilli, Ich würde sagen, daß es sich um altrömisch dekadente FDP-Mafiakapitalistendiktatur in Reinstkultur handelt. Vetternwirtschaft wie man sie von Unternehmerparteien zu erwarten hat. Kein bißchen freiheitlich-demokratisch und auch nicht rechtstaatlich.

Man verpackt diese Dreistigkeit und Frechheit in eine GOZ (Gebührenordnung der Zahnärzte) statt sie Lohnanhebung zu nennen. Man muß es nur geschickt etikettieren. Gewußt wie man dem Volk Kuckuckseier ins Nest legt! Selbstverständlich nennt man das nicht Mindestlöhne für Zahnärzte, weil dann das Volk wegen der sozialen Gerechtigkeitslücke Mindestlöhne für alle anderen Berufsgruppen nachfordern könnte. Und das wäre ja schon wieder altrömisch, dekadenter Sozialismus in versprochenen blühenden Landschaften, wo es keinem schlechter, aber allen besser geht.

Und da kommt auch nicht das Totschlagsargument Lohnabstandsgebot zu den Sozialleistungen, denn wenn man flächendeckend die Löhne von Berufsgruppen anhebt, dann müßte sich das auch mal spürbar bei den Rentnern und Arbeitslosen in einer Anhebung ihrer Bezüge auswirken.

Wenns aber umgedreht mit Lohndrückerei läuft, da kommt sofort das Lohnabstandsgebot ins Spiel. Da achtet man peinlichst aufs Funktionieren des Leistungsprinzips.

APOTHEKE ADHOC -- 345 Millionen Euro mehr für Zahnärzte

Es ist wieder mal ein Beispiel für menschenverachtende und volksfeindliche Bundespolitik des Lügens, Betrügens, Bestehlens, Beraubens, Armmachen.
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Alt 25.09.2011, 08:42   #320
FrankyBoy
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat:
Höchstpreise und Patentabläufe zwingen Pharmariese Pfizer zum Stellenabbau


Die Pharmabranche muss sparen. Wieder einmal. Damit rollt auf den Wirtschaftszweig die nächste Welle des Stellenabbaus zu. Der US-Konzern Pfizer plant, in Deutschland mit 500 Mitarbeitern, rund ein Achtel seiner Belegschaft zu entlassen, unter anderem im Außendienst und in der Verwaltung des Bereichs "Primary Care".

Schuld ist zum einen die Konjunktur, die dem Pharmariesen sinkende Umsätze beschert. Mit Einsparungen beim Personal sollen die Gewinne über die aktuelle Schwächephase der Wirtschaft hinweg gerettet werden. Zum anderen laufen derzeit einige wichtige Patente ab, unter anderem für das Medikament Lipitor, einen Cholesterinsenker. Das Produkt machte mit zuletzt rund elf Milliarden Dollar einen Löwenanteil von Pfizers Gesamtumsatz von 68 Milliarden Dollar aus.
Höchstpreise und Patentabläufe zwingen Pharmariese Pfizer zum Stellenabbau - www.de.sharewise.com
Zitat:
Air Berlin

Stellenabbau? Gewerkschaft fordert Klarheit von Mehdorn

02.09.2011, 10:57 Uhr abendblatt.de Hartmut Mehdorn kündigt ein umfassendes Maßnahmenpaket an und schließt Stellenabbau nicht aus. Verdi fordert Klarheit vom Air Berlin-Chef.
Air Berlin - Stellenabbau? Gewerkschaft fordert Klarheit von Mehdorn - Wirtschaft - Hamburger Abendblatt
Wo man auch hinsieht kein Boom.
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Alt 28.09.2011, 15:20   #321
jockel
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

aus dem Newsletter 13/2011 vom 28.09.2011 der Linken Sachsen:

Sachsens CDU-Generalsekretär verschärft mit Kampf gegen Mindestlohn

Fachkräftemangel in Sachsen

Zu Meldungen über die Ankündigung des sächsischen CDU-Generalsekretärs Michael Kretschmer, dass die CDU Sachsen mit einem Vorstoß auf dem CDU-Bundesparteitag grundsätzlich jedem gesetzlichen Mindestlohn einen Riegel vorschieben wolle, erklärt Rico Gebhardt, Landesvorsitzender der LINKEN in Sachsen:

"Die Behauptung des sächsischen CDU-Generalsekretärs, ein staatlicher Mindestlohn würde Arbeitsplätze vernichten, wird durch die Wirklichkeit in Sachsen widerlegt: In Sachsen gab es 2010 auf jede offene Stelle 23 Arbeitslose, im Osten waren es 16, bundesweit im Durchschnitt neun. Die Niedriglohnstrategie der in Sachsen seit zwanzig Jahren regierenden CDU ist also auf ganzer Linie gescheitert.

Einziger messbarer Effekt: Trotz der 1990 im Vergleich zu anderen ostdeutschen Regionen weit überdurchschnittlichen Ausstattung Sachsens mit Industrie- und Wissenschafts-Infrastruktur ist das Armutsrisiko in Sachsen heute - fast 20 Prozent der Bevölkerung sind betroffen - nicht geringer als im ostdeutschen Durchschnitt und wesentlich höher als in Deutschland insgesamt (14,6 Prozent). Niedriglöhne sind inzwischen der Hauptgrund für die Abwanderung junger hoch qualifizierter Menschen, die Verschärfung des Fachkräftemangels gerade auch in Sachsen und die ungünstige demografische Entwicklung - Sachsen ist das Bundesland mit dem höchsten Altersdurchschnitt.

Daher ist bis zur Abwahl der CDU aus Regierungsverantwortung in Sachsen im Jahr 2014 zu hoffen, dass wenigstens beim Thema Mindestlohn die anderen CDU-Landesverbände insbesondere aus dem Osten klüger sind als ihre CDU-Kolleginnen und Kollegen aus Sachsen."
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Alt 28.09.2011, 20:01   #322
Hartzeola
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Zitat:
Vollzeitbeschäftigung nahm kräftig zu


Mittwoch, 7. September 2011
Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten stieg im zweiten Quartal 2011 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 1,7 Prozent. Unter dem Einfluss der bislang positiven Wirtschaftsentwicklung setzte sich die Dynamik des ersten Quartals 2011 noch unvermindert fort. Auch die Teilzeitbeschäftigung expandierte, aber mit 0,7 Prozent deutlich schwächer.
Quelle:

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung - IAB aktuell
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Alt 29.09.2011, 16:47   #323
jockel
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Es stieg nur eins, kostenlose Firmenpraktikas, die 1-Euro- und Minijobs, die prekarisierte, teilzeitbezogene, befristete Beschäftigung und keine sv-pflichtversicherte, dauerhafte, tariflich bezahlte Vollerwerbsarbeit.

So umgeht Schwarzgelb den Kündigungsschutz und die Branchentarife, die Notwendigkeiten von Aus- und Weiterbildungen und die künftigen, auskömmlichen Altersrenten. Wer befristet beschäftigt wird, der braucht auch nicht aus- und weitergebildet werden. Ein Grund für Arbeitsagenturen und Jobcenter sich auch diese Ausgaben in Einvernehmlichkeit mit Schwarzgelb und den Unternehmerverbänden zu schenken. Soviel zu deren Scheinheiligkeit.

Na, wer vereitelt nun eigentlich die Aufnahme einer seriösen Berufstätigkeit - die jobsuchenden Erwerbslosen oder die Politiker, die Arbeitslosenverwahrlosungsämter und die Unternehmerverbände?

Wie kann man eigentlich die letzten 3 existenzvernichtend sanktionieren?

Jutta Krellmann, DIE LINKE: Befristung von Arbeitsverhältnissen eindämmen - YouTube

Realitätsferne CDU - YouTube

Befristeter Arbeitsvertrag Rechtsanwalt Arbeitsrecht - YouTube

Al Bundy beim Arbeitsamt - YouTube

Und verlogenes Rotgrün tut wieder mal so als ob sie sich für Jobsuchende und Erwerbstätige einsetzt.

Deutscher Bundestag: SPD will Job-Befristungen einschränken

Deutscher Bundestag: Grüne wollen Job-Befristungen einschränken

Die wissen doch genau daß Schwarzgelb mit gekaufter Mehrheit blockieren wird.

So auch im Bundestag vom 29.09.2011 nachmittags die Bestätigung durch Schwarzgelb. Schwarzgelb ist dafür, daß Auftrags- und Betriebsrisiken auf diese Weise auf die Belegschaften abgewälzt werden und sich der Unternehmer von diesen Risiken völlig befreit.
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Alt 01.10.2011, 21:39   #324
jockel
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Tag der Einheit und der DGB fordert mal wieder den Mindestohn und die Angleichung von Ost- und Westlebensverhältnissen nach einer Wartezeit von 20 Jahren.

Vielleicht darf man diese Angleichung erst im Jenseits nach schwarzgelber Vorstellung erwarten dürfen, wenn man als guter Christ vorm jüngsten Gericht über sein abgelaufenes Leben Rechenschaft ablegen muß?

"Die Menschen kommen nicht zurück“ - Wirtschaft - Tagesspiegel
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Alt 02.10.2011, 21:19   #325
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Standard AW: Fachkräftemangel - die Wirtschaft booomt, boomt und boomt

Hochqualifizierte, gut bezahlte und sehr zufriedene Fachkräfte in der deutschen Schul- und Berufsbildung?

So kann ganz von oben politisch angestrebte Scheinselbstständigkeit aussehen.

Was würde der Christ Pofalla dazu zu solchem gesetzwidrigem Verhalten seiner CDU-Politikerhorden sagen:

Laß mich mit dem S c h e i ß in Ruhe!!!

Ist doch eine sehr gepflegte Meinung eines Ex-Sozialpädogogen, Vizejurakanzleiinhabers und amtierenden Bundeskanzleramtschefs Pofalla.

Pofalla - nur ganz ruhig - wir sind Pabst.

heute-show - ZDFmediathek - ZDF Mediathek

Der Pabst hat Freiburg ver- und beeindruckende Bilder von Müllbergen seiner Fans hinterlassen.

Was würde Lecator zu dieser staatlich und CDU-mafiaorganisierten Arbeitsrechtsverletzung sagen?

Auch ein juristischer Ermessens- und Auslegungsspielraum oder eine vorsätzlich von Politikern und höher angesiedelten Verwaltungsbürokraten begangene Straftat der organisierten Wirtschaftskriminalität, die in Amt und Würden residiert?

NDR, Sendung "Panorama" vom 29.09.2011Von Staats wegen: illegales Lohndumping an Schulen

Von manchen Arbeitgebern erwartet man grundsätzlich nichts Gutes. Doch Lohndumping in einem Ministerium? Beim Arbeitgeber "Staat"? Das gibt es - und zwar entgegen diverser Regeln des Arbeitsrecht.

In Niedersachsens Schulen hat das Land Billiglöhne von 7,50 Euro an Beschäftigte gezahlt. Zudem hat das Land eigentlich fällige Beiträge für Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung nicht abgeführt.

Der Trick: Die Beschäftigten wurden als "freie Mitarbeiter" geführt, obwohl sie hätten festangestellt werden müssen. Das Arbeitsgericht Hannover hat dies für rechtswidrig befunden. Und die Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen in knapp 10.000 Fällen.

Dabei hatten Rentenversicherung und selbst die Schuldezernenten das Ministerium seit Jahren auf die illegalen Verträge hingewiesen. Kultusminister Althusmann sagt dazu, es habe wohl "Kommunikationsprobleme" gegeben.

Panorama über Billiglöhner im Staatsdienst.
Stand: 29.09.2011 11:00

http://daserste.ndr.de/panorama/arch...norama3579.pdf

Mehr: Illegale Beschäftigung an Schulen in Niedersachsen


In der Auseinandersetzung um die Verantwortung für möglicherweise über 10.000 an niedersächsischen Schulen illegal Beschäftigte widerspricht die Deutsche Rentenversicherung dem niedersächsischen Kultusministerium.

Danach wusste das Kultusministerium offenbar bereits 2007, dass pädagogische Mitarbeiter an niedersächsischen Schulen illegal als freie Mitarbeiter beschäftigt wurden. Solche Mitarbeiter übernehmen etwa die Kinderbetreuung in Ganztagsschulen am Nachmittag, manchmal unterrichten sie auch - für Stundenlöhne ab 7,50 Euro.

Gegenüber Panorama betont Wolf-Dieter Burde von der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, man habe das Ministerium Anfang 2007 "intensiv darüber aufgeklärt", unter welchen Umständen derartige Verträge vergeben werden dürften. "Das Ministerium hat uns daraufhin Anfang 2008 schriftlich gemeldet, dass man alles verstanden habe und die Regeln in Zukunft auch anwenden kann", so Burde weiter.

Der Kultusminister von Niedersachen, Bernd Althusmann, CDU, bewertet das anders und spricht in Panorama von "Kommunikationsproblemen zwischen Ministerium und der Rentenversicherung". Die Frage der Verantwortung ist auch strafrechtlich relevant. Bei der Beschäftigung von Vertretungslehrern als "Selbständige" könnten Sozialversicherungsbeiträge rechtswidrig vorenthalten worden sein - eine Straftat, wegen der seit Januar 2011 die Staatsanwalt Hannover in mindestens 10000 Fällen ermittelt. Bisher gibt es keine konkret Beschuldigten. Die Rechtswidrigkeit solcher Beschäftigung von Vertretungslehrern als "Selbständige" ist bereits durch mehrere rechtskräftige Urteile des Arbeitsgerichtes Hannover bestätigt worden.

Dazu Richter Kilian Wucherpfennig vom Arbeitsgericht Hannover: "Die Feststellung, dass es sich hier um Angestelltenverhältnisse gehandelt habe, sei "einfach gewesen, weil die klassischen Kriterien für eine Weisungsabhängigkeit erfüllt waren".

Das Kultusministerium soll bis mindestens 2010 nichts an den unzulänglichen Regelungen geändert haben. Diesen Verdacht legt ein Brief eines Schuldezernenten an das Kultusministerium nahe, der Panorama vorliegt. Darin fordert der Schuldezernent den Kultusminister im August 2010 auf, "klare, für die Schulleitungen verständliche Reglungen zu treffen, die eine hinreichend rechtssichere Anwendung ermöglichen".

Dem widerspricht Kultusminister Althusmann: Er habe das Problem bereits "im Jahre 2009 abstellen lassen". Niedersächsische Schulen bekommen seit 2004 ein eigenes Budget, über das sie Mitarbeiter für den Ganztagsunterricht beschäftigen können. Dieses sei, so bestätigen mehrere Schulleiter gegenüber Panorama, für reguläre Anstellungsverhältnisse nicht ausreichend. Man habe sich aber immer an die schriftlich festgelegten Regelungen des Kultusministeriums gehalten.

Auch in anderen Bundesländern, etwa Hamburg und Nordrhein-Westfalen, gibt es im Zusammenhang mit dem Ausbau der Ganztagsschulen derartige Verträge, allerdings bisher keine Verfahren an Arbeitsgerichten oder Ermittlungen der Staatsanwaltschaft.
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