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Alt 24.03.2015, 21:01   #26
Fairina
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Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Und? Hast du dich gewehrt?
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Es gibt keine Unterhaltspflicht, kein Unterhaltsrecht, keine Auskunftspflicht (nur als Zeuge vor Gericht), kein Auskunftsrecht für 2 nicht miteinander verheirateten oder verwandte Personen die kein gemeinsames Kind unter 3 Jahren haben.
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Alt 25.03.2015, 10:44   #27
HartzVerdient
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Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Zitat von Fairina Beitrag anzeigen
Und? Hast du dich gewehrt?
Galt das mir ? Ich wollte den Thread nicht allzusehr auseinanderreißen. Ja ich habe mich gewehrt (Betriebsrat, Gewerbschaft, DGB-Rechtsschutz und Mobbing Beratung). Leider nichts zu machen, da nicht erwiesen ist, ob die Abmahnungen tatsächlich der Weiterbildung geschuldet waren.

Mein Tipp daher: Eine Weiterbildung immer für sich zu behalten und damit im Unternehmen nicht hausieren gehen.

Als ich damals bei dem IT-Dienstleister meinen Vertrag unterzeichnete, gehörte diese Weiterbildungsmaßnahme als Bestandteil eigentlich mit zum Vertrag. Ich hatte die Weiterbildung bereits vor dem Unternehmen begonnen und musste innerbetrieblich ein "Projekt" begleiten, um daraus eine Abschlussdokumentation zu erstellen. Als die Zeit näher rückte und ich meinem AG auf die Füße trag (damit dieser die Absprachen einhielt), hat dieser statt mir zu helfen, meine Arbeitsintensität erhöht.

Auf deutsch: Ich bin mit Arbeit aus allen möglichen und unmöglichen Bereichen zugedonnert worden, damit das nix wird mit der "Weiterbildung". Kurz vor Abgabe wurde ich sogar in ein externes Projekt gesetzt, was neue Einarbeitung erforderte. Bin sogar in zwei Projekte gelandet, um sicher zu sein :)

Erst auf Druck des Betriebsrates, wurde mir Zugang zum Projekt gewährt und ich konnte meine Abschlussdokumentation erstellen. Was ich aber nicht wusste: Meine Abschlussarbeit (wie man sie auch als Student bei einem Unternehmen schreibt), wurde nicht angemeldet. D.H. die juristische Abteilung wusste nix davon. Das lief alles zwischen Tür und Angel (im Großkonzern mit ca. 100.000 MA). Mein Vorgsetzter dachte wohl, das "packt der eh nicht". Oder "wird wohl bissle was über Windows und Frickelei schreiben". Tatsächlich war das aber eine ganz andere Ebene.

Als ich dann meine Anlagen zur Personalakte reichte, hat es mächtig am Standort geknallt (wegen der offiziellen Anmeldung des Projekts usw). Da, so wurde mir ca 2 Jahre später vom Sekretariat zwischen Tür und Angel mitgeteilt, wurde intern ein richtiges Faß aufgemacht. Daher wohl auch die Abmahnungen. Erst bekam der Business Unit Manager einen auf den Sack, weil er von nix wusste, dann mein fachlicher Vorgesetzter. Weil man mir nix anlasten konnte, wurde ich nur abgemahnt.

Danach war das Vertrauensverhältnis zwischen mir und dem AG soweit kaputt, dass ich nichtmal mehr Dienst nach Vorschrift machte. Bei mir war die Luft raus. Was ich dann nicht verstand war: Als die Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs wieder in den IT-Sektor einzog (so Ende 2009 herum). Hat man wohl bemerkt, dass ich vom Unternehmen weg wollte. Und um dem entgegenzuwirken (damit mich keine Headhunter erreichten bzw. ich keine Vorstellungsgespräche wahrnehmen konnte), wurde ich in ein Projekt ins Ausland verkauft. Nach Möglichkeit sollte/durfte ich sogar übers Wochenende da bleiben.

Das war dann auch so die Endphase, wo ich nochmal richtig viel Kohle gemacht habe. Habe das dann auch als halben Urlaub angesehen, weil die Location recht geil war (London). Als ich wiederkam, war wieder alles beim Alten. Alles miese Stimmung und Co.. Ich war dann eine zeitlang krank und habe letztendlich auch (krankheitsbedingt) gekündigt. Ich hatte nur noch Magenschmerzen und Sodbrennen, wenn ich morgens ins Büro am besagten Standort musste.
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"Eines Tages, möglicherweise jedoch nie, werde ich dich um eine kleine Gefälligkeit bitten."
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Alt 25.03.2015, 11:12   #28
Fairina
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Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Ja, denn gegen eine ungerechtfertigte Abmahnung muss man sich wehren. Solche Sauereien wie bei dir kenne ich auch. Noch besser wenn AG im Arbeitsgerichtsprozess behaupten, sie hätten dem AN eine Abmahnung überreicht und auf die Frage warum dann da keine Unterschrift des AN als Empfangsbestätigung drauf steht, der AN sich geweigert habe aber man habe die Abmahnung übergeben am Tag X. Nur, war der AN an dem Tag ja gar nicht da weil krank und ein Richter ohne Durchblick akzeptiert das.
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Es gibt keine Unterhaltspflicht, kein Unterhaltsrecht, keine Auskunftspflicht (nur als Zeuge vor Gericht), kein Auskunftsrecht für 2 nicht miteinander verheirateten oder verwandte Personen die kein gemeinsames Kind unter 3 Jahren haben.
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