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Alt 28.02.2008, 11:57   #26
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Stumme Ursel
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Hallo Schlaraffenland, ich höre gerade zum Leidwesen meiner Nachbarn Joe`s Garage von Zappa. :icon_klarsch:

Zum Thema, genau weis ich es nicht, Brutto oder Netto?

Es wird eh wahrscheinlich sein, dass es mal so und mal so ist?

Hier reflektiere ich in erster Linie meine eigenen Erfahrungen und die meines Mannes.

Ja, dass mit dem "Stundenkonto" meine ich so; du arbeitest 168 Stunden, bekommst aber nur 150 Stunden ausbezahlt. Beim Einstellungsgespräch rechnen dir die Disponenten aber mit genau diesen 168 Stunden dein Geld aus, eine glatter und dreister Betrug in meinen Augen!

Dann wirst du genötigt bei Zeiten ohne Einsatz diese "Gutstunden" zu nehmen, was die meisten aus Unwissenheit auch leider machen.
__

Nichts im Universum ist ohne Wert, denn die Natur tut nichts vergeblich (Aristoteles)
Ein böses Wort ist wie ein Stein, der in einen Brunnen geworfen wird: die Wellen mögen sich glätten, doch der Stein bleibt. (Konfuzius)
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Alt 28.02.2008, 12:32   #27
schlaraffenland
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Hi Stumme Ursel,

Zitat:
Zum Thema, genau weis ich es nicht, Brutto oder Netto?
Naja, ich würde mal sagen, die Frage ist dann sehr wichtig, wenn es um die Ablehnung eines Vermittlungsvorschlags mit RFB geht. Lieber auf der sicheren Seite bei der Berechnung sein. Ich bin ja der Meinung: das Bruttogehalt ist die Grundlage für die Berechnung.

Zitat:
Es wird eh wahrscheinlich sein, dass es mal so und mal so ist?
Dein SB (s.o.) hat - mir zufolge - die Sache falsch berechnet. er hat sich auf das Nettogehalt bezogen bei der Berechnung.

Zitat:
Hier reflektiere ich in erster Linie meine eigenen Erfahrungen und die meines Mannes.
Damit andere davon in diesem Behördenkramdschungel profitieren

Mache ich ja auch. Mein Anliegen war es, die Sache mit dieser 80%-Regelung so genau wie möglich zu erforschen

Zitat:
Ja, dass mit dem "Stundenkonto" meine ich so; du arbeitest 168 Stunden, bekommst aber nur 150 Stunden ausbezahlt. Beim Einstellungsgespräch rechnen dir die Disponenten aber mit genau diesen 168 Stunden dein Geld aus, eine glatter und dreister Betrug in meinen Augen!

Dann wirst du genötigt bei Zeiten ohne Einsatz diese "Gutstunden" zu nehmen, was die meisten aus Unwissenheit auch leider machen.
Du meinst, dass dann diese Stunden nicht ausbezahlt werden, sondern "abgebummelt" werden, nicht wahr? Also Geld futsch.

Viele Grüße

schlaraffenland
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Alt 28.02.2008, 12:46   #28
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Stumme Ursel
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Hallo Schlaraffenland,

sehr gerne würde ich dieser Regelung auf den Grund gehen, 80% vom letzten Brutto oder Netto? Aber zum umgehen von Stellenangeboten mit RFB gibt es andere, wirksamere Methoden.

Ja, mit den Stundenkonto wird in der Regel der Arbeitnehmer einer ZAF betrogen. Suche mal zu dem Thema hier --> Chefduzen - Forum der Ausgebeuteten | Startseite

Denn, weder musst du Urlaub nehmen noch musst du Gutstunden abfeiern wenn die Zeitfirma keinen Einsatz hat!
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Alt 28.02.2008, 12:49   #29
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Stumme Ursel
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http://www.elo-forum.org/off-topic/2...en-zur-ck.html

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Alt 28.02.2008, 13:16   #30
schlaraffenland
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Hi Stumme Ursel,

Zitat:
sehr gerne würde ich dieser Regelung auf den Grund gehen, 80% vom letzten Brutto oder Netto?
So. Ich spiele jetzt mal Gesetzgeber :

§ 1: Ein Stellenangebot darf in den ersten 3 Monaten des Bezugs von ALG 1 abgelehnt werden, wenn das Bruttogehalt des Angebots nicht mindestens 20% höher ist als das Gehalt des letzten Jobs.

§ 2: In den Monaten 3 bis 7 darf es abgelehnt werden, wenn das Bruttogehalt des Angebots nicht mindestens 30% höher ist als das Gehalt des letzten Jobs.

§ 3: Ab Monat 8 darf es abgelehnt werden, wenn das Bruttogehalt des Angebots nicht mindestens 100% höher ist als das Gehalt des letzten Jobs.

Gilt ab: Jetzt!
Bundesweit!



Zitat:
Aber zum umgehen von Stellenangeboten mit RFB gibt es andere, wirksamere Methoden.
Du meinst im Vorstellungsgespräch: auf die eigene Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft hinweisen; fragen, ob es einen Betriebsrat gibt; fragen, ob bei einer wöchentl. Arbeitszeit von 40 Stunden und mehr diese auch tatsächlich ausbezahlt werden und die Stunden > 35 h nicht in ein Stundenkonto landen, und der Urlaub einem nicht aufgedrückt wird, wenn kein Einsatz vorliegt?

Eben Fragen, die auf einen kritischen Bewerber hinweisen, der sich auskennt

Zitat:
Ja, mit den Stundenkonto wird in der Regel der Arbeitnehmer einer ZAF betrogen. Suche mal zu dem Thema hier --> Chefduzen - Forum der Ausgebeuteten | Startseite
Danke für den Link, habe da schon mal was gestöbert ...

Was mir auffällt bei Zeitarbeit:
Zeitarbeit beansprucht total viel Zeit, bevor man sich überhaupt bei einer dieser ZAF's bewirbt (bewerben muss): für die ganze Recherche zu diesem Thema braucht mensch x "Arbeitstage".

Lieber Gesetzgeber: diese Zeit könnte ich weitaus sinnvoller einsetzen für Bewerbungen bei "richtigen Firmen" und für das eigene Weiterbilden zu Hause.

Ich sehe es schon kommen: durch die Behörden-Sanktioniererei sinkt nicht nur der Durchschnittslohn, nehmen die prekären Arbeitsverhältnisse immer weiter zu, und die Arbeitsgesetze werden unterhöhlt, nein:

Wir werden alle immer blöder.

Nicht nur, weil ich z.B. mich nicht auf das eigene Weiterbilden konzentrieren kann, sondern weil ja jede Arbeit "zumutbar" ist und verordnet werden kann, unabhängig von der eigenen Qualifikation und Berufserfahrung.

Viele Grüße

schlaraffenland
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Alt 28.02.2008, 13:50   #31
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Der ist gut

Nee, im Ernst: gute Idee! Nur wenn das viele machen, dann fällt das leider irgendwann auf ...

VG

schlaraffenland
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Alt 28.02.2008, 14:36   #32
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John Daily
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Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
Was mir auffällt bei Zeitarbeit:
Zeitarbeit beansprucht total viel Zeit, bevor man sich überhaupt bei einer dieser ZAF's bewirbt (bewerben muss): für die ganze Recherche zu diesem Thema braucht mensch x "Arbeitstage".

Lieber Gesetzgeber: diese Zeit könnte ich weitaus sinnvoller einsetzen für Bewerbungen bei "richtigen Firmen" und für das eigene Weiterbilden zu Hause.

Ich sehe es schon kommen: durch die Behörden-Sanktioniererei sinkt nicht nur der Durchschnittslohn, nehmen die prekären Arbeitsverhältnisse immer weiter zu, und die Arbeitsgesetze werden unterhöhlt, nein:

Wir werden alle immer blöder.

Nicht nur, weil ich z.B. mich nicht auf das eigene Weiterbilden konzentrieren kann, sondern weil ja jede Arbeit "zumutbar" ist und verordnet werden kann, unabhängig von der eigenen Qualifikation und Berufserfahrung.

Viele Grüße

schlaraffenland

Das hast du wiedermal den Nagel genau auf den Kopf getroffen. Ich bin in meinem 1. Monat der Arbeitslosigkeit, aber was ich mich über ZAFs, ALG I & Co. informieren musste ist echt der Hit - verdammt Schade um die verlorene Zeit.

Ahja, wenn wir immer blöder werden, dann kommt es übrigens auch wieder den ZAFs zugute... blödes und uninformiertes Volk läßt sich schließlich auch leichter lenken und dementsprechend besser ausbeuten.

Um nicht komplett zu verblöden, habe ich mich sicherheitshalber ab März bei der IHK für eine nebenberufliche Weiterbildung (Abendkurs, 2 x wöchentlich) angemeldet.

Dieses werde ich dann auch immer bei weiteren Gesprächen bei ZAF erwähnen und sagen, dass ich diese und jene Qualifikationen erwerbe und mir natürlich diese versilbern lassen will. :icon_klarsch:

Viele Grüße an euch Zwei


P.S. Bin nebenher in eine Gewerkschaft eingetreten - man kann ja nie wissen, was noch auf eine/n zukommt.
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Alt 29.02.2008, 09:43   #33
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Stumme Ursel
Beitrag Zeitarbeit = Lohnsklaverei und Betrug

Hallo Schlaraffenland,

im Prinzip musst du nur (wenn du arbeiten willst über ZAF) den Vertrag genau unter die Lupe nehmen. In Deutschland herrscht Vertragsfreiheit, also kannst du mit einer ZAF im Prinzip aushandeln was du willst.

Aber es wird so sein, wenn du keinen Einsatz hast, und du bestehst auf dein Recht der Fortzahlung, werden die meisten ZAF sofort die betriebsbedingte Kündigung aussprechen. Nichts anderes wie das US Prinzip "hire and fire"!

Den restlichen Urlaub und die Gutstunden müssen ZAF dem ausscheidenden Mitarbeiter auszahlen!

Also niemals Zeiten ohne Einsatz mit Urlaub und Gutstunden überbrücken!

Aber auch hier versuchen ZAF dir mit allen Tricks die Lohnfortzahlung in der freien Zeit ohne Einsatz zu verweigern, oder zumindest so zu drücken, dass du im schlimmsten Fall nur ein paar hundert Euro ausgezahlt bekommst.

Gruß Ursel


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Alt 29.02.2008, 12:18   #34
schlaraffenland
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Hi Stumme Ursel,

Zitat:
im Prinzip musst du nur (wenn du arbeiten willst über ZAF) ...
Kein Kommentar ;)

Zitat:
... den Vertrag genau unter die Lupe nehmen. In Deutschland herrscht Vertragsfreiheit, also kannst du mit einer ZAF im Prinzip aushandeln was du willst.
Aber sie könnte bei Vertragsverhandlungen durch mich doch sicherlich damit drohen, dass sie sich ans AA wenden. Und dann irgendwas Negatives, vielleicht sogar Erfundenes, dort berichten, um mir eine Sanktion verpassen zu lassen. Falls dem so wäre: ich würde mich nicht einschüchtern lassen ;)

Zitat:
Aber es wird so sein, wenn du keinen Einsatz hast, und du bestehst auf dein Recht der Fortzahlung, werden die meisten ZAF sofort die betriebsbedingte Kündigung aussprechen.
Ach, ist ja nett. Dann geht es eben zum Arbeitsgericht.

Zitat:
Nichts anderes wie das US Prinzip "hire and fire"!


Dann wende ich mich eben an den Obersten Gerichtshof in den USA.

Den restlichen Urlaub und die Gutstunden müssen ZAF dem ausscheidenden Mitarbeiter auszahlen!

Das wäre ja wohl das Mindeste.

Also niemals Zeiten ohne Einsatz mit Urlaub und Gutstunden überbrücken!

Ja!

Zitat:
Aber auch hier versuchen ZAF dir mit allen Tricks die Lohnfortzahlung in der freien Zeit ohne Einsatz zu verweigern, oder zumindest so zu drücken, dass du im schlimmsten Fall nur ein paar hundert Euro ausgezahlt bekommst.
Und ich dachte, dass da nur Gentlemen arbeiten würden. So mit Candle-Light-Diner und so.

Ey, hier gibt es ja lustige Smileys, wie ich gerade entdecke ...

Gruß

schlaraffenland
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Alt 29.02.2008, 13:13   #35
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Stumme Ursel
Beitrag Timeko GmbH & DIS AG

Auch wenn Zeitarbeit zu 99% als solche abzulehnen ist, gibt es doch auch einige wenige wo man empfehlen kann wenn dringend ein Job gesucht wird.

Aus eigener, positiver Erfahrung kann ich die DIS AG und Timeko GmbH empfehlen.

Kaufleute und Techniker/Ingenieure sind bei der DIS AG gut aufgehoben. Es gibt es ein richtiges (faires) Gehalt, pünktlich zum Monatsende und super Möglichkeiten zur Weiterbildung/Qualifizierung.

Timeko GmbH (TIMEKO-Personaldienstleistungen-Arbeitnehmerüberlassung) bietet oft schnelle Übernahme, vor allem für Handwerker, ist Fair und Ehrlich zu seinen Mitarbeitern. Auch die Bezahlung ist weit über dem Durchschnitt der restlichen Branche.

Aber Zeitarbeit bleibt Zeitarbeit, und so lange es kein Equal Pay und eine feste Übernahme nach spätestens 12. Monaten vom Entleihbetrieb vorliegt, so lange ist sie abzuwehren wenn man kann (sich leisten kann!)
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Nichts im Universum ist ohne Wert, denn die Natur tut nichts vergeblich (Aristoteles)
Ein böses Wort ist wie ein Stein, der in einen Brunnen geworfen wird: die Wellen mögen sich glätten, doch der Stein bleibt. (Konfuzius)
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Alt 29.02.2008, 13:32   #36
schlaraffenland
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Hi Stumme Ursel,

Zitat:
Aus eigener, positiver Erfahrung kann ich die DIS AG und Timeko GmbH empfehlen.
Vielen Dank für diese Info! Ist nicht nur für mich, sondern auch für andere interessant.

Zitat:
Aber Zeitarbeit bleibt Zeitarbeit, und so lange es kein Equal Pay und eine feste Übernahme nach spätestens 12. Monaten vom Entleihbetrieb vorliegt, so lange ist sie abzuwehren wenn man kann (sich leisten kann!)
Yep.

Gruß

schlaraffenland
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Alt 29.02.2008, 15:08   #37
andine
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Standard So, aber nu ganz genau ;-)

§ 121 SGB III

Zumutbare Beschäftigungen

(1) Einem Arbeitslosen sind alle seiner Arbeitsfähigkeit entsprechenden Beschäftigungen zumutbar, soweit allgemeine oder personenbezogene Gründe der Zumutbarkeit einer Beschäftigung nicht entgegenstehen.

(2) Aus allgemeinen Gründen ist eine Beschäftigung einem Arbeitslosen insbesondere nicht zumutbar, wenn die Beschäftigung gegen gesetzliche, tarifliche oder in Betriebsvereinbarungen festgelegte Bestimmungen über Arbeitsbedingungen oder gegen Bestimmungen des Arbeitsschutzes verstößt.

(3) Aus personenbezogenen Gründen ist eine Beschäftigung einem Arbeitslosen insbesondere nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Arbeitsentgelt erheblich niedriger ist als das der Bemessung des Arbeitslosengeldes zugrunde liegende Arbeitsentgelt. So, und nun später einfach mal auf den Bescheid schauen, das steht es nämlich drin, welches Arbeitsentgelt zugrunde gelegt wurde.
Bemessungsentgelt ist immer Brutto (genaue Höhe bitte im Bescheid entnehmen), wird dann pauschal bereinigt mit SV, Steuer und Soli. Heraus kommt das Leistungsentgelt bei ALG1 und das ist dann das Netto.
In den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit ist eine Minderung um mehr als 20 Prozent und in den folgenden drei Monaten um mehr als 30 Prozent dieses Arbeitsentgelts nicht zumutbar. Vom siebten Monat der Arbeitslosigkeit an ist dem Arbeitslosen eine Beschäftigung nur dann nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Nettoeinkommen unter Berücksichtigung der mit der Beschäftigung zusammenhängenden Aufwendungen niedriger ist als das Arbeitslosengeld.

(4) Aus personenbezogenen Gründen ist einem Arbeitslosen eine Beschäftigung auch nicht zumutbar, wenn die täglichen Pendelzeiten zwischen seiner Wohnung und der Arbeitsstätte im Vergleich zur Arbeitszeit unverhältnismäßig lang sind. Als unverhältnismäßig lang sind im Regelfall Pendelzeiten von insgesamt mehr als zweieinhalb Stunden bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden und Pendelzeiten von mehr als zwei Stunden bei einer Arbeitszeit von sechs Stunden und weniger anzusehen. Sind in einer Region unter vergleichbaren Arbeitnehmern längere Pendelzeiten üblich, bilden diese den Maßstab. Ein Umzug zur Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des zumutbaren Pendelbereichs ist einem Arbeitslosen zumutbar, wenn nicht zu erwarten ist, dass der Arbeitslose innerhalb der ersten drei Monate der Arbeitslosigkeit eine Beschäftigung innerhalb des zumutbaren Pendelbereichs aufnehmen wird. Vom vierten Monat der Arbeitslosigkeit an ist einem Arbeitslosen ein Umzug zur Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des zumutbaren Pendelbereichs in der Regel zumutbar. Die Sätze 4 und 5 sind nicht anzuwenden, wenn dem Umzug ein wichtiger Grund entgegensteht. Ein wichtiger Grund kann sich insbesondere aus familiären Bindungen ergeben.

(5) Eine Beschäftigung ist nicht schon deshalb unzumutbar, weil sie befristet ist, vorübergehend eine getrennte Haushaltsführung erfordert oder nicht zum Kreis der Beschäftigungen gehört, für die der Arbeitnehmer ausgebildet ist oder die er bisher ausgeübt hat.

SGB 3 - Einzelnorm
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Alt 29.02.2008, 15:22   #38
andine
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Zitat von Stumme Ursel Beitrag anzeigen
Hallo Schlaraffenland,

sehr gerne würde ich dieser Regelung auf den Grund gehen, 80% vom letzten Brutto oder Netto? Aber zum umgehen von Stellenangeboten mit RFB gibt es andere, wirksamere Methoden.
Dagegen protestiere ich ;-), denn das ist (falls jemand 20% weniger hat) die wirksamste Methode und eine rechtmäßige Methode dazu.
Ist mir auch mal gelungen, trotz Bedrohung der ZAF. Ich habe sie ausgelacht und ihr gesagt, dass ihre Drohungen bei mir nicht ankommen und Tschüss.
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Alt 29.02.2008, 18:30   #39
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John Daily
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Zitat von andine Beitrag anzeigen
§ 121 SGB III

Zumutbare Beschäftigungen

(3) Aus personenbezogenen Gründen ist eine Beschäftigung einem Arbeitslosen insbesondere nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Arbeitsentgelt erheblich niedriger ist als das der Bemessung des Arbeitslosengeldes zugrunde liegende Arbeitsentgelt. So, und nun später einfach mal auf den Bescheid schauen, das steht es nämlich drin, welches Arbeitsentgelt zugrunde gelegt wurde.
Bemessungsentgelt ist immer Brutto (genaue Höhe bitte im Bescheid entnehmen), wird dann pauschal bereinigt mit SV, Steuer und Soli. Heraus kommt das Leistungsentgelt bei ALG1 und das ist dann das Netto.
In den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit ist eine Minderung um mehr als 20 Prozent und in den folgenden drei Monaten um mehr als 30 Prozent dieses Arbeitsentgelts nicht zumutbar. Vom siebten Monat der Arbeitslosigkeit an ist dem Arbeitslosen eine Beschäftigung nur dann nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Nettoeinkommen unter Berücksichtigung der mit der Beschäftigung zusammenhängenden Aufwendungen niedriger ist als das Arbeitslosengeld.

Okay, da ich hier immer noch nicht durchblicke stelle ich mal eine Beispielrechnung (mit Fantasiezahlen, nicht dass man denkt, dass ich hier die Zahlen meines Arbeitsentgeltes veröffentliche...) auf, mit der Bitte um Korrektur bzw. Richtigstellung.

Nehmen wir also mal an, Bewilligungsbescheid lautet so:

Leistungsentgelt = 100,00 € täglich
abzüglich
21,00 € für die Sozialversicherung in Höhe von 21%
14,00 € für die Lohnsteuer
1,00 € für den Solidaritätszuschlag
Damit beträgt Ihr tägliches Leistungsentgelt = 64,00 €

Als Arbeitslosengeld erhalten Sie ohne Kind 60% des Leistungsentgelts.

Das "Netto-Arbeitslosengeld" wäre demnach = 38,40 €

Für jeden vollen Kalendermonat erhalten Sie unabhängig von der Zahl der Kalendertage den 30-fachen täglichen Leistungssatz.

Also:

30 x 38,40 € = 1152,00 € monatliches "Netto-Arbeitslosengeld"


Wenn jetzt also eine Sklavenhändler-ZAF (in den ersten 3 Monaten der Arbeitslosigkeit ein monatliches Nettogehalt unter 920,00 € bietet, dann kann man dies bedenkenlos ablehnen???

John Daily ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.02.2008, 18:34   #40
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Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
Hi Stumme Ursel,

Vielen Dank für diese Info! Ist nicht nur für mich, sondern auch für andere interessant.

So ist es. Falls mal der Tag kommt, an dem eine ZAF unumgänglich sein sollte... man kann ja nie wissen.
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Alt 29.02.2008, 23:19   #41
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Standard Sorry für die Verwirrung, John

Hi John Daily,

Oh Mist, tut mir echt leid, mir fällt auf, dass ich in diesem Thema zwei widersprüchliche Sachen geschrieben habe:

1. In meinem Beitrag vom 26.02.2008, 18:29, habe ich sinngemäß in diesem Thema geschrieben,

dass das Arbeitslosengeld/Monat die Grundlage sei für den Vergleich zwischen dem letzten Job und dem vorgeschlagenene Job. Wobei das Arbeitslosengeld des neuen Jobs mit dem aktuellen Arbeitslosengeld des alten Jobs zu vergleichen sei.

2. In den nachfolgenden Beiträgen habe ich geschrieben, dass das Bruttogehalt des letzten Arbeitgebers mit dem Bruttogehalt des vorgeschlagenen Jobs zu vergleichen sei.

Das verwirrt, sorry. Meine Schuld, ich habe den Gesetzestext - mir zufolge - zuerst falsch interpretiert ...

Mir zufolge ist die 2. Version die richtige. Denn im Gesetzestext geht es um "das der Bemessung des Arbeitslosengeldes zugrunde liegende Arbeitsentgelt".

In diesem Zitat kann mit "Arbeitsentgelt" nur der Bruttolohn gemeint sein.

Denn das Arbeitslosengeld wird ja unter anderem durch

- Abzug der SV, Lohnsteuer, Solibeitrag
- dem hieraus resultierenden Ergebnis mal 60%
- dem hieraus resultierenden Ergebnis mal 30 Kalendertage

in bezug auf den Bruttolohn berechnet, wie auf der Seite Selbstberechnung zu sehen ist.

Deswegen ist die Bemessungsgrundlage des Arbeitslosengeldes der Bruttolohn. Und der Bruttolohn ist hier das gleiche Wort wie "Arbeitsentgelt".

Weiter oben habe ich aus dem "Leitfaden für Arbeitslose" zitiert":

Zitat:
Als Richtschnur kann folgender Grundsatz gelten: Alles, wofür Sie als Arbeitnehmer Lohnsteuer zahlen (müssen), ist beitragspflichtiges Arbeitsentgelt.
Hoffentlich habe ich diesmal keinen Fehler in meiner Erklärung gemacht ...

Aber auf § 14 SGB IV - Sozialgesetzbuch Viertes Buch - Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung wird auch noch der Begriff "Nettoarbeitsentgelt" verwendet. Ist dort in § 14, Satz 2 erwähnt.

(ich glaube, ich meine Satz 2 zu verstehen: wenn schwarz gearbeitet wird, dann bekommt der Schwarzarbeiter "Nettoarbeitsentgelt" [weil er ja keine Abgaben bezahlt], muss aber, weil er ja erwischt wird, anschließend alle Abgaben zahlen. Nach Zahlung all dieser Abgaben existiert nun endlich das "Arbeitsentgelt": denn er hat Nettoarbeitsentgelt plus Abgaben bezahlt. )

Mannmannmann, da lernt man ja was ...

Viele Grüße

schlaraffenland
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Alt 01.03.2008, 08:38   #42
andine
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Zitat von John Daily Beitrag anzeigen
Okay, da ich hier immer noch nicht durchblicke stelle ich mal eine Beispielrechnung (mit Fantasiezahlen, nicht dass man denkt, dass ich hier die Zahlen meines Arbeitsentgeltes veröffentliche...) auf, mit der Bitte um Korrektur bzw. Richtigstellung.

Nehmen wir also mal an, Bewilligungsbescheid lautet so:

LeistungsentgeltBemessungsentgelt, nicht Leistungsentgelt. = 100,00 € täglich
abzüglich
21,00 € für die Sozialversicherung in Höhe von 21%
14,00 € für die Lohnsteuer
1,00 € für den Solidaritätszuschlag
Damit beträgt Ihr tägliches Leistungsentgelt = 64,00 €

Als Arbeitslosengeld erhalten Sie ohne Kind 60% des Leistungsentgelts.

Das "Netto-Arbeitslosengeld" wäre demnach = 38,40 €

Für jeden vollen Kalendermonat erhalten Sie unabhängig von der Zahl der Kalendertage den 30-fachen täglichen Leistungssatz.

Also:

30 x 38,40 € = 1152,00 € monatliches "Netto-Arbeitslosengeld"


Wenn jetzt also eine Sklavenhändler-ZAF (in den ersten 3 Monaten der Arbeitslosigkeit ein monatliches Nettogehalt unter 920,00 € bietet, dann kann man dies bedenkenlos ablehnen???

Nein, so ist es nicht.
Ich habe Bemessungsentgelt gesagt und das ist Brutto.
Mal mein Beispiel. Wenn mein Bemessungsentgelt (nicht Leistungsentgelt) bei ALG1 knapp 76 Euro Brutto pro Tag war, dann kommt eine Summe von 2280€ Brutto Bemessungsentgelt zustande und dann müsste ich in den ersten drei Monaten eine Arbeit annehmen, dessen Brutto 20% weniger ist als 2280, also 1824. Alles was darunter ist, muss ich nicht annehmen. In den nächsten drei Monaten müsste ich eine Arbeit annehmen, wenn das Brutto mindestens 1596 ist, alles was darunter ist nicht. Und ab dem 7. Monat müsste ich alles annehmen, was in der gleichen Höhe wie mein ALG1 ist, also bei mir waren das 862 Euro und deshalb hätte ich in keiner ZA als Helfer eine Arbeit annehmen müssen, weil das Nettogehalt bei höchstens 830 Euro lag und Fahrtkosten darf man auch noch weg rechnen.

Hoffe, das ist nun einigermaßen verständlich.
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Alt 01.03.2008, 11:17   #43
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Zitat von andine Beitrag anzeigen
Nein, so ist es nicht.
Ich habe Bemessungsentgelt gesagt und das ist Brutto.
Mal mein Beispiel. Wenn mein Bemessungsentgelt (nicht Leistungsentgelt) bei ALG1 knapp 76 Euro Brutto pro Tag war, dann kommt eine Summe von 2280€ Brutto Bemessungsentgelt zustande und dann müsste ich in den ersten drei Monaten eine Arbeit annehmen, dessen Brutto 20% weniger ist als 2280, also 1824. Alles was darunter ist, muss ich nicht annehmen. In den nächsten drei Monaten müsste ich eine Arbeit annehmen, wenn das Brutto mindestens 1596 ist, alles was darunter ist nicht. Und ab dem 7. Monat müsste ich alles annehmen, was in der gleichen Höhe wie mein ALG1 ist, also bei mir waren das 862 Euro und deshalb hätte ich in keiner ZA als Helfer eine Arbeit annehmen müssen, weil das Nettogehalt bei höchstens 830 Euro lag und Fahrtkosten darf man auch noch weg rechnen.

Hoffe, das ist nun einigermaßen verständlich.

Super - glaube, es jetzt auch endlich verstanden zu haben.


Dann stelle ich gleich noch mal eine Beispielrechnung auf, denke es gibt noch andere Betroffene die mit diesem ganzen Käse nicht klar kommen.

Beispielrechnung 2:

Bemessungsentgelt (lt. Bescheid) = 100,00 € (mit 100 € läßt es sich leichter rechnen)

Summe Brutto Bemessungsentgelt = 30 x 100,00 € = 3000,00 €

In den ersten 3 Monaten Arbeitslosigkeit:
2400 € = 80% dementsprechend ---> Job muß angenommen werden
2300 € = unter 80% dementsprechend ---> Job kann abgelehnt werden

4, 5 + 6 Monat Arbeitslosigkeit:
2100 € = 70% dementsprechend ---> Job muß angenommen werden
2000 € = unter 70% dementsprechend ---> Job kann abgelehnt werden

Hoffe ich habe nun richtig gerechnet.
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Alt 01.03.2008, 11:20   #44
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Hi John Daily,

Oh Mist, tut mir echt leid, mir fällt auf, dass ich in diesem Thema zwei widersprüchliche Sachen geschrieben habe:

Hi schlaraffenland,

kein Problem
Denke wir Zwei sind nicht die einzigen, die mit dem Beamtendeutsch das eine oder andere Problem haben.
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Alt 01.03.2008, 11:29   #45
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John Daily
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Zitat von andine Beitrag anzeigen
Und ab dem 7. Monat müsste ich alles annehmen, was in der gleichen Höhe wie mein ALG1 ist, also bei mir waren das 862 Euro und deshalb hätte ich in keiner ZA als Helfer eine Arbeit annehmen müssen, weil das Nettogehalt bei höchstens 830 Euro lag und Fahrtkosten darf man auch noch weg rechnen.
Hallo andine,

vielen Dank für deine Antwort.

Was mich noch interessiert, ist das mit dem Abzug von Fahrtkosten. Läßt sich das irgendwie belegen? Ich meine Gesetz oder sowas?

Dann könnte man nämlich beim Gespräch mit einer ZAF gleich auf dicke Hose machen, so in der Art: "Sie wissen ja, laut Sozial-Gesetzbuch, Paragraph 123 Absat 456, können Fahrtkosten für die Bemessungsgrundlage abgezogen werden und deshalb bin ich nicht verpflichtet bla bla bla, ciao und schönen Tag noch." :icon_klarsch:
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Alt 01.03.2008, 12:02   #46
andine
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Leider weiß ich nicht mehr, wo ich das gelesen habe. Vielleicht kann jemand anders da aushelfen.
Aber jedenfalls hast du richtig gerechnet.
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Alt 02.03.2008, 20:06   #47
Susann->Emailproblem
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Susann
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Hi,

das hier fand ich:

http://www.also-zentrum.de/archiv/be...leiharbeit.htm

Gruß
Susann
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Alt 02.03.2008, 21:02   #48
schlaraffenland
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Zitat von Susann Beitrag anzeigen
Hi,

das hier fand ich:

http://www.also-zentrum.de/archiv/be...leiharbeit.htm

Gruß
Susann
Hi Susann,

vielen Dank für diesen Link, der ist sehr informativ, sehr gut verständlich und fasst vieles sehr gut zusammen

Viele Grüße

schlaraffenland
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Alt 03.03.2008, 10:59   #49
Stumme Ursel->Emailproblem
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Stumme Ursel
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Zitat von John Daily Beitrag anzeigen
So ist es. Falls mal der Tag kommt, an dem eine ZAF unumgänglich sein sollte... man kann ja nie wissen.
Hallo ihr lieben,

erst mal Danke für die tollen Informationen. Jetzt weis ich, wenn das Amt mir 1000€ zahlt, muss ich keinen Job für unter 800€ annehmen.

Aber! --> Da die meisten Zeitfirmen in Vollzeit für Fachkräfte im Moment um die 1.200 € Netto zahlen (Theorie!!!) wird es schwer sich da sauber aus der Affäre zu ziehen.

Daher empfehle ich bei Zwangsstellen über Zeitarbeit andere Wege in Betracht zu ziehen!

Eine Möglichkeit wäre der Fragebogen für Zeitarbeitsfirmen, aber Vorsicht das zieht nicht bei jeder ZAF!

Bei Fragen rund um ZAF gebe ich euch gerne Rat, auch anonym per PM oder e-mail.

Gruß Ursel
__

Nichts im Universum ist ohne Wert, denn die Natur tut nichts vergeblich (Aristoteles)
Ein böses Wort ist wie ein Stein, der in einen Brunnen geworfen wird: die Wellen mögen sich glätten, doch der Stein bleibt. (Konfuzius)
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Alt 03.03.2008, 11:24   #50
schlaraffenland
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Hi Stumme Ursel,

Zitat:
Daher empfehle ich bei Zwangsstellen über Zeitarbeit andere Wege in Betracht zu ziehen!

Eine Möglichkeit wäre der Fragebogen für Zeitarbeitsfirmen, aber Vorsicht das zieht nicht bei jeder ZAF!
Meinst Du damit den entsprechenden Fragebogen auf

Chefduzen - Forum der Ausgebeuteten | Leiharbeit, Zeitarbeitsfirmen & PSA | Mein Fragebogen beiBewerbungen an ZA Firmen

? Umf, den Kram muss ich mir ja auch noch durchlesen ...

Was genau meinst mit

Zitat:
aber Vorsicht, das zieht nicht bei jeder ZAF!
? Meinst Du etwa, wenn du angebrachte Fragen im Vorstellungsgespräch stellst, dann riskierst du ne Sperre durch die Afa/Arge?

Zitat:
Bei Fragen rund um ZAF gebe ich euch gerne Rat, auch anonym per PM oder e-mail.
Vielen Dank, Ursel ;). Aber zur Zeit muss ich bei einer ZAF nicht bewerben, das kann sich aber schlagartig ändern, wenn der Postbote heute kommt, und dann würde ich eventuell auch per PN Dich mal fragen möchten ;)

Viele Grüße

schlaraffenland
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