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Start > > -> 1 Monat "Probearbeit" bei regionalem Internetporta

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Alt 23.09.2006, 18:05   #1
alpha
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Registriert seit: 04.06.2006
Ort: NRW
Beiträge: 1.031
alpha Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard 1 Monat "Probearbeit" bei regionalem Internetporta

Hi,

habe mal so eine Schulung mitgemacht bei einem Anbieter der ein regionales Internet macht. Es soll im Grunde dort Werbung (Banner, erweiterte Einträge etc.) verkauft werden. Es ist eher auf Einzelhandel und kleinere Unternehmen, Gastronomie etc. zugeschnitten. Aber grade das sind ja Bereiche die im Moment schlecht laufen (Inlandskonsum zu schlecht)...

Ich soll dort anschließend erstmal 1 Mon. "Probe" arbeiten. D.h. auch Abschlüsse und so machen, eher im Außendienst.

Evtl. hat jemand Erfahrung mit solchen Angeboten ? Danke im Voraus!
Also die Einträge sind schon rel. preisgünstig und wahrscheinlich tatsächlich besser als Anzeigen in der Zeitung oder so. Vorausgesetzt die Leute nutzen das Internet wirklich so wie behauptet. D.h. gelbe Seiten etc. werden kaum noch genutzt :icon_kinn:
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- Meine Beiträge im Forum stellen lediglich meine pers. Meinung dar und sind nicht als Rechsberatung oder Fakten ...etc. anzusehen
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Alt 23.09.2006, 20:38   #2
ladydi12
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 21.07.2006
Ort: auf der linken Arschbacke vom ***** der Welt
Beiträge: 2.849
ladydi12 ladydi12 ladydi12 ladydi12 ladydi12 ladydi12 ladydi12
Standard

hallo alpha,

um welchen Anbieter handelt es sich denn? Nur mal so interessehalber gefragt.. :icon_kinn: :icon_kinn:

Es gibt da nämlich ggf. auf http://www.chefduzen.de unter dem Punkt New Economie und Randbereiche Drückerkolonnen sehr interessanten Lesestoff, den du dir mal zu Gemüte führen könntest
__

In Anlehnung an Charlie Hebdo und andere:
Ich mag zwar verdammen, was Sie sagen, aber ich werde mein Leben dafür geben, das Sie es sagen dürfen.

Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht.
ARGE- Dreisatz: Warum? Wo steht das? Können Sie mir das schriftlich geben?
Petition Arbeitslosengeld II - Ablehnung des Neunten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch - Rechtsvereinfachung vom 19.04.2016
Forengesetze:
§1 keine EGV unterschreiben (danke an gelibeh ;))
§2 Möglichst nicht alleine zu ARGE und Co gehen, sondern stets mit Begleitung.
§3 mit ARGE und Co möglichst nur schriftlich verkehren
§4 Bei ablehnendem Bescheid: Widerspruch und Klage

Statt einem Danke für meine Beiträge dürft ihr mir auch gerne ein paar positive Renommee-Punkte in meinem Profil da lassen. Das geht, in dem ihr auf das Ordenssymbol in meinem Profil klickt
ladydi12 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.09.2006, 21:44   #3
Ralf Hagelstein->Emailproblem
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Registriert seit: 19.06.2005
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Beiträge: 795
Ralf Hagelstein
Standard

Probearbeit? Gibts nicht.

Gibt nur Probezeit, und die wird bezahlt. 8)
__

"Zynisch ist nicht der Satiriker, sondern die Gesellschaft." Gabriella Lorenz

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Alt 24.09.2006, 13:07   #4
Arania->Emailproblem
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Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.196
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard

Och mir hat ein SB auch schon mal gesagt ich solle doch einfach von Firma zu Firma gehen und fragen ob ich umsonst probearbeiten dürfe? ;)
Arania ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2006, 13:39   #5
Bruno1st->Emailproblem
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Registriert seit: 21.12.2005
Ort: Nähe Freiburg
Beiträge: 3.736
Bruno1st
Standard Re: 1 Monat "Probearbeit" bei regionalem Internetp

Zitat von alpha
Hi,

habe mal so eine Schulung mitgemacht bei einem Anbieter der ein regionales Internet macht. Es soll im Grunde dort Werbung (Banner, erweiterte Einträge etc.) verkauft werden. Es ist eher auf Einzelhandel und kleinere Unternehmen, Gastronomie etc. zugeschnitten. Aber grade das sind ja Bereiche die im Moment schlecht laufen (Inlandskonsum zu schlecht)...

Ich soll dort anschließend erstmal 1 Mon. "Probe" arbeiten. D.h. auch Abschlüsse und so machen, eher im Außendienst.
Erfahrung habe ich etwas.

Kläre zuerst ab, was passiert, wenn einer deiner Kontakte nach deiner Zeit zu einem Abschluß führt. Denn entweder geht es darum, daß due die Leute überreden mußt, um einen schnellen Abschluß zu machen oder die kommen auf die Firma zu (wenn du weg bist).

Persönliche halte ich von solchen Werbemaßnahmen wenig - da dürften Flyer aus Papier mit interessanten Angeboten mehr Aufmerksamkeit bringen. Ich nehme aber an, das GROßE Internet und ein kleiner Preis für die Banner locken die Kunden - meistens 1 Jahresverträge mit vierteljährlicher Abbuchung.

Bist du dann festangestellt oder selbstständig unterwegs ? Es geht hier um die Haftungsfrage für deine Auskünfte. Außerdem, welche Zugriffszahlen gibt es auf die angebotenen Webseiten ?

Klärungsbedarf : wie bist du eigentlich versichert in dieser unbezahlten Probezeit ? nicht nur sozial, sondern auch haftpflicht, usw.

Hat die Firma auch eine webseite ?
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viele grüße bruno (human being uLtd.)
Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich!
über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
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Alt 24.09.2006, 13:53   #6
Ralf Hagelstein->Emailproblem
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Ort: Hamburg
Beiträge: 795
Ralf Hagelstein
Standard

Zitat:
heute im Bundestag - 08.06.2006

"Einfühlungsverhältnis" unter bestimmten Voraussetzungen zulässig

Arbeit und Soziales/Antwort

Berlin: (hib/VOM)
Die Bundesregierung hält so genannte Einfühlungsverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt unter bestimmten Voraussetzungen für zulässig. Wie sie in ihrer Antwort (16/1706) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/1434) erläutert, geht es dabei darum, einem möglichen Arbeitnehmer die Chance zu geben, einen Betrieb kennen zu lernen und die Voraussetzungen der Zusammenarbeit für ein späteres Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis zu klären.

Ein Einfühlungsverhältnis komme in Betracht, wenn einem Lehrling vor Eintritt in den Betrieb Gelegenheit gegeben werden soll, sich einen Überblick zu verschaffen. Möglich sei dies auch bei Arbeitnehmern, die länger keine Arbeit hatten oder fachfremd sind und sich auf diese Weise mit einem Betrieb vertraut machen und prüfen wollen, ob ein Arbeits- oder Probearbeitsverhältnis abgeschlossen werden kann.

Die grundsätzliche Zulässigkeit eines unbezahlten Einfühlungsverhältnisses im Sinne einer Kennenlernphase zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ergibt sich für die Regierung aus dem Grundsatz der Vertragsfreiheit.

Allerdings seien solche Vereinbarungen nicht unbegrenzt zulässig, sondern nur dann, wenn keine Pflicht zur Arbeitsleistung vereinbart wird und das Rechtsverhältnis nur für kurze Zeit besteht.
Quelle: PeNG!
__

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Ralf Hagelstein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2006, 15:32   #7
alpha
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Standard Re: 1 Monat "Probearbeit" bei regionalem Internetp

Hi Bruno,

zu den Anmerkungen:


>>>>>>Kläre zuerst ab, was passiert, wenn einer deiner Kontakte nach deiner Zeit zu einem Abschluß führt. Denn entweder geht es darum, daß due die Leute überreden mußt, um einen schnellen Abschluß zu machen oder die kommen auf die Firma zu (wenn du weg bist).

Also das soll als eine sog. "Trainingsmaßnahme" laufen, d.h. man bekommt ALG2 weiterbezahlt. Arge muß dann erst Einwilligung geben. Ich habe das so verstanden, dass man keine Provision während dieser Zeit erhält. AG erklärt das so, dass es ja immerhin ein großes Risiko wäre, jemanden einzustellen, der dann sehr wenig Abschlüsse macht. Für beide Seiten wäre so eine Phase von Vorteil, da auch auch ich noch gar nicht genau weiß (trotz der sog. Schulung) ob das mein Ding ist. Tendiere eher zu Nein. Wobei man ja heute auch nicht mehr wählerisch sein darf.

>>>>>Persönliche halte ich von solchen Werbemaßnahmen wenig - da dürften Flyer aus Papier mit interessanten Angeboten mehr Aufmerksamkeit bringen. Ich nehme aber an, das GROßE Internet und ein kleiner Preis für die Banner locken die Kunden - meistens 1 Jahresverträge mit vierteljährlicher Abbuchung.

Chef erklärt das so, dass solche Prospekte / Flyer eh nichts bringen weil sie zumeist in den Papierkorb fliegen. Laufzeit der Seiten und Banner ist 1 Jahr, Zahlung im Voraus, Vertrag verlängert sich nicht automatisch. Abgesehen davon wird auch ein "Werbemix" mit klassischen Medien angeboten.

>>>>Bist du dann festangestellt oder selbstständig unterwegs ? Es geht hier um die Haftungsfrage für deine Auskünfte. Außerdem, welche Zugriffszahlen gibt es auf die angebotenen Webseiten ?

Später? Beides wäre möglich. Also das Portal hat lt. Chef 300000 Zugriffe / Monat. U.a. auch durch Sponsoring und weitere Werbemaßnahmen.

>>>>>Klärungsbedarf : wie bist du eigentlich versichert in dieser unbezahlten Probezeit ? nicht nur sozial, sondern auch haftpflicht, usw.

Nehme an übers Amt, falls die "ja" sagen dazu.

>>>>Hat die Firma auch eine webseite ?

Ja, aber ich sage die hier nicht an. Die Firma ist aber NICHT bei den "schwarzen Schafen" zu finden.


Ich machte vorher schonmal solche "Praktika" o. "Trainingsmaßnahmen" und viel gebracht haben die mir nicht. Meist ist man eh der ****. Zb. habe ich auch ca. 3/4 Jahr f. AG kostenloses Praktikum während einer Umschulung gemacht. Mir wurde auch gesagt v. Kollegen, ich wäre ein guter Mitarbeiter gewesen. Übernommen wurde ich trotzdem nicht u. das Zeugnis war auch nicht "optimal".... Daher hatte ich eigentlich beschlossen, sowas NICHT mehr zu machen. Problem: Ich habe derzeit keine andere Stelle in Aussicht :(
__

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alpha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2006, 16:36   #8
Bruno1st->Emailproblem
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Bruno1st
Standard Re: 1 Monat "Probearbeit" bei regionalem Internetp

Zitat von alpha
Problem: Ich habe derzeit keine andere Stelle in Aussicht :(
Kann ich verstehen. Vielleicht können wir einen Deal machen - dein FM gibt mir auch Infos und du bekommst im Gegenzug Kontaktdaten.

Mein Problem ist, daß ich oft Stellen in Aussicht habe, aber durch fehlende Information durch meine Arge nie in die Endrunden komme.

"Über eine Trennungskostenbeihilfe kann dann gesprochen werden, wenn eine konkretes Angebot vorliegt". Allerdings gibt es ein konkretes Angebot bereits im ersten und einzigen Telefonat (nach E-Mail bewerbung und Unterlagenauswertung durch head hunter) und da brauche ich sofort Infos.

Aber wie bereits der oberste BA Chef Weise sagte "Unsere Vermittler wissen nicht, wie die Firmen ticken" (www.spiegel.de 15.09.06)

alles gute
__

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Bruno1st ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2006, 19:10   #9
alpha
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Beiträge: 1.031
alpha Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Also ich denke ich werde das NICHT machen mit der "Probearbeit"......

aber was meinst Du denn zu meinen weiteren Ausführungen, Bruno ?
Bzw. andere ?
__

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alpha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2006, 00:40   #10
Faustus->Emailproblem
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Registriert seit: 26.09.2006
Beiträge: 309
Faustus
Standard Probearbeit

richtig , es gibt nur Probezeit, aber bezahlt, oder aber Praktukum, und die Agentur f Arbeit bezahlt..
Die suchen doch alle nur dumme zum ausbeuten.
bin auch aufs kreuz gelegt worden und beschwere mich nun:
eindreifachhoch@arcor.de

an
Hauptstadt-Vertretung@arbeitsagentur.de

Sehr geehrte Damen und Herren;
ich möchte Sie hiermit auf einige Punkte aufmerksam machen , die Sie auch gleich als Beschwerde ansehen sollten:
1. Sie haben viel zu viele ANÜ die Erlaubniss erteilt, so das sich oft bis zu 10 Stück gegenseitig
unterbieten um den Zuschlag zu bekommen..Das hat erhebliche Nachteile für die Arbeitnehmer
an die Mindereinnahmen weitergeben werden. Die Folge ist das die erzielbaren Löhne immer
weiter sinken. In der Folge müssen dann die ARGEn um Aufstockung angegangen werden.
Wenn Sie einmal die Angebote auf ihrem Internetauftritt durchgehen , werden Sie feststellen,
etwa 99% der Angebote von ANÜ stammen . Direktangebote werden sie nur noch zu 0,1%
finden.Damit ist Arbeitssuchenden der Weg zu einem Arbeitgeber mit einem einigermaßen
fairen Lohnangebot endgültig verbaut.Selber habe ich jüngst erlebt , das mich so ein ANÜ
in 2 Wochen nur 5 Tage beschäftigen konnte , und nun versucht sich um die Bezahlung der
Beschäftigungslosen Zeit zu drücken.... Ein schwarzes Schaf...Bäääääääääää!
2. In letzter Zeit habe ich festgestellt, das die Angebote von Vermittlern erheblich zugenommen
haben.Da ich selber bei dreien davon zufällig auch eine Kopie des Gutscheines abgegeben habe
wundere ich mich , das ich bisher noch nicht über eine freie Stelle benachrichtigt worden bin.
Ein vierter hat den gerade ausgefertigten Vermittlungsvertrag gleich zerrissen als ich ihm meinen
letzten Stundenlohn nannte.Für 7-8€ bekomme ich an fast jeder Ecke etwas , dafür brauche ich
keine Vermittler der dafür auch noch 2000€ kassiert. Der feine Herr wollte also nur die "schnelle
Mark" und weiter nichts. Es wäre also angebracht , das Sie ihren Internetauftritt derart gestalten das Vermittler , ANÜ und Direktangebote getrennt einsehbar gemacht werden, außerdem sollten ANÜ nachweisen können das die angebotene Stelle auch wirklich existiert.
Ich habe nämlich unter anderem erlebt, das man mir auf meine Bewerbung auf ein konkretes Angebot erst nach 6 Wochen geantwortet hat, und im letzten Fall konnte ich die Stelle nicht sofort
antreten , sondern mußte erst noch eine Woche warten bis man einen Einsatz für mich an Land gezogen hatte. Das Angebot auf das ich mich beworben hatte , hatte in wirklichkeit also gar nicht existiert. Da ich mich am gleichen Tag bei 2 ANÜ vorgestellt hatte, hätte ich unter Umständen
eine Woche früher unter Vertrag sein können, denn man ging zunächst auf die in meiner Bewerbung geäußerte Lohnvorstellung ein . Als man mich dann zur Vertragsunterzeichnung bat ,
waren aus 11€ 7€ geworden. Als ich mich darüber aufregte , schob man mir ein Zusatzblatt zum Vertrag zu mit Zulagen .Aber genau diese Zulagen gab es nur für diesen Auftrag und danach nicht wieder. Ich bin also hereingelegt worden und wäre beim ersten ANÜ besser dran gewesen, der mir
9€ angeboten hatte was natürlich auch noch weit unter der Gürtellinie war.(40% unter meinem letzten Verdienst)
Nun überlege ich ernshaft ob ich nicht das Verfassungsgericht bemühen sollte zu untersuchen
inwieweit erzwungene oder erpresste Verträge Rechtsgültigkeit haben , denn wenn ich nicht angenommen hätte , hätte man mit der Zumutbarkeit gewunken (nachstehend kommentiert)

Zumutbarkeit




Zumutbarkeit bezeichnet im Zusammenhang mit dem Arbeitsmarkt die Einschätzung der Frage, inwieweit von Arbeitsuchenden die Annahme eines Stellenangebotes erwartet werden kann, wenn dieses nicht ihrer bisherigen Tätigkeit oder der mit der Ausbildung angestrebten Tätigkeit oder der bisherigen Entlohnung entspricht.

Die Regelungen zur Zumutbarkeit von Arbeitsangeboten wurden mit der Umsetzung des Gesetzeswerks der Agenda 2010 verschärft. Jede Arbeit, die nicht sittenwidrig ist, gilt seither als zumutbar. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die formale Qualifikation des Arbeitslosen wesentlich höher ist als die für die Stelle erforderliche oder ob die angebotene Stelle einen existenzsichernden Lohn garantiert.

Existenzsichernd ist hier ein Stichwort: Wenn also der Zwang nicht existenzsichernde Tätigkeiten anzunehmen verordnet ist , kann nicht nur von Zwangsarbeit geredet werden, sondern auch von Versklavung. Grundgesetz und Menschenwürde sind damit Makulatur.

Es spielt auch keine Rolle, ob der Lohn untertariflich oder unterhalb des ortsüblichen Entgelts liegt. Lediglich „sittenwidrige“ Arbeitsbedingungen sind ausgenommen. Als sittenwidrig gilt ein Lohn, der mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Branchenniveau liegt.

Die Erwähnung der Sittenwidrigkeit hat nur Alibifunktion , denn durch die verordnung von Zwangsarbeit ist auch das
„Branchenniveau“ zusammengestürzt und nicht mehr vorhanden. Bei Einstellungsgesprächen wird eine Stelle oft schon niedrigstbietend vergeben, was an sich schon sittenwidrig wäre.


Bei Nichtannahme zumutbarer Tätigkeiten werden die finanziellen Leistungen gekürzt: In einem ersten Schritt wird die Grundleistung für die Dauer von drei Monaten um rund 100 Euro gekürzt, bei Erwerbsfähigen zwischen 15 und 25 Jahren entfällt sie vollständig. Wiederholte Pflichtverletzungen können bis zum kompletten Wegfall der Leistungen führen. Während dieser Zeit entfällt auch der im Anschluss an den Bezug von Arbeitslosengeld erbrachte zeitlich befristete Zuschlag.

Früher wurde Zwangsarbeit offen mit Waffengewalt durchgesetzt , heute nur versteckt; Das bei Entzug der Leistungen
kaum ein anderer Weg bleibt als sich auf kriminelle weise zu versorgen , was dann meistens zu Freiheitsentzug
führt , wo der Mensch dann letztendlich unter Waffenzwang und Aufsicht arbeiten muß, ist wie Jacke und Hose. Ein dreimal Hoch auf Ausschwitz


Ausnahmen von der generellen Zumutbarkeit gelten nur für Tätigkeiten, zu denen der Arbeitsuchende aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage ist, wenn die künftige Ausübung seiner ursprünglichen Tätigkeit wesentlich erschwert würde oder wenn die Erziehung von Kindern oder die Pflege eines Angehörigen gefährdet würde.

Es wird wohl nicht mehr lange dauern bis auch diese Barriere fällt,

dann ist das Recht auf körperliche Unversehrtheit ebenfalls Makulatur....Es lebe die Eutanasie!!!

Nehmen Sie also zur Kenntniss, das ich mir die Freiheit herausnehmen werde dieses schreiben auf den verschiedenen internetforen zu veröffentlichen.
Faustus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2006, 21:15   #11
alpha
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Registriert seit: 04.06.2006
Ort: NRW
Beiträge: 1.031
alpha Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Achso. Zu o.g. "Probearbeit" habe mal so knapp 2 Wochen gemacht, aber eher Innendienst und so. War ganz nett tlw., aber auch hatten sie nicht viel Zeit mir mehr zu erklären. Bekomme aber am Montag ein Zertifikat für die Schulung. Denke, diese Firma ist seriös, nur der urspr. ausgeschriebene Job, ist nunmal nichts für mich (und soll auch auf selbstst. Basis sein, was ja bei H4 ein arges Problem darstellen kann!)... Das nur als Schluß Info zu diesem topic. :)
__

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