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Alt 09.09.2006, 09:09   #1
ofra->Emailproblem
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Registriert seit: 18.07.2006
Beiträge: 1.924
ofra
Standard Bewerben - Wie oft?

ich wohne in einer kleinstadt, wo naturgemäß nur eine überschaubare anzahl von arbeitgebern vorhanden sind. daher werden immer wieder von den gleichen arbeitgebern jobs angeboten.
da ich mich laufend eifrig bewerbe, kann es schon vorkommen, dass ich bei dem arbeitgeber X mich schon 5 oder 6 mal erfolglos beworben habe.
frage: macht es sinn, sich dann noch weiter bei diesem einen AG zu bewerben? (irgendwann denkt der bestimmt ich sei bekloppt).
nachdem man ja nie eine rückmeldung erhält, warum man nicht genommen wurde (z. b. keine sympathie oder so), weiss man nie ob man sich nicht lächerlich macht mit derartigen aktionen.
andererseits heisst es, man muss jede chance nutzen um in arbeit zu kommen.
anmerkung: hierbei handelt es sich nicht um hochqualifizierte tätigkeiten, sondern um hilfstätigkeiten, z. b. in der gastronomie.
bei einem AG hab ich mich zweimal beworben, beim zweiten mal erhielt ich meine unterlagen nicht mehr zurück.
wie verhaltet ihr euch bei dieser problematik?
__

Ich hätt gern Tee statt Kaffee
ofra ist offline  
Alt 09.09.2006, 09:30   #2
ladydi12
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 21.07.2006
Ort: auf der linken Arschbacke vom ***** der Welt
Beiträge: 2.910
ladydi12 ladydi12 ladydi12 ladydi12 ladydi12 ladydi12 ladydi12
Standard

Hallo Ofra,

wohnst du alleine oder hast du Familie? Das ist meiner Ansicht nach entscheidend, wo du dich bewirbst.
Falls du alleine lebst, ist es durchaus zumutbar, die bundesweit zu bewerben, da überall einsetzbar.
Bei einer Familie (Partner und Kinder) ist das was anderes. Hier kommt unter anderem die Schulpflicht des Kindes zum Tragen.

Sich bei einem Arbeitgeber dauernd zu bewerben, macht meines Erachtens auch nicht grade sinn.
Ich selber bewerb mich auch außerhalb meines Heimatortes.
__

Erkenntnisse meiner Mum aus den 1980er Jahren Teil 1:
„Es muß bei den Politikern endlich der Groschen fallen, wenn ihr Leben lang vorbildlich gewesene Menschen und Staatsbürger auf die Straße gehen, um kundzutun, daß grundlegende oder lebenswichtige Dinge nicht in Ordnung sind und gegen den gesunden Menschenverstand stehen. "
ladydi12 ist offline  
Alt 09.09.2006, 11:13   #3
ofra->Emailproblem
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 18.07.2006
Beiträge: 1.924
ofra
Standard

natürlich bewerbe ich mich auch außerhalb meines heimatortes. darum ging es mir in meiner frage auch gar nicht!
meine frage war, wie oft man sich bei einem einzelnen AG bewerben kann bzw. soll, ob es diesbezüglich irgendwelche regelungen gibt.
__

Ich hätt gern Tee statt Kaffee
ofra ist offline  
Alt 09.09.2006, 14:43   #4
alpha
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 04.06.2006
Ort: NRW
Beiträge: 1.037
alpha Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Re: Bewerben - Wie oft?

Zitat von ofra
i
bei einem AG hab ich mich zweimal beworben, beim zweiten mal erhielt ich meine unterlagen nicht mehr zurück.
wie verhaltet ihr euch bei dieser problematik?
Anrufen, Unterlagen zurück verlangen.

Ich bewerbe mich NICHT 2mal bei AGs, ausser das letzte
Mal ist schon lange her.
__

- Meine Beiträge im Forum stellen lediglich meine pers. Meinung dar und sind nicht als Rechsberatung oder Fakten ...etc. anzusehen
alpha ist offline  
Alt 09.09.2006, 18:49   #5
Quirie->Emailproblem
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Registriert seit: 23.03.2006
Ort: an der Elbe
Beiträge: 627
Quirie
Standard

Der Gesetzestext ist natürlich mehr als schwammig.

Wenn ich diese Pflicht sich zu bewerben rechtlich einordnen sollte, würde ich sie aber den sogenannten Obliegenheiten zuordnen. Sie ist dann etwa der Pflicht, die Wohnkosten zu reduzieren vergleichbar.

Da müßte man die vom Bayrischen Landessozialgericht erstellten Grundsätze zur Obliegenheitsverletzung weitgehend übertragen können.

Az.: L 7 AS 20/05 - Urteil vom 17.03.2006

Zitat:
Die Ausgestaltung der Obliegenheiten des Sozialrechts zeigen, dass dem Leistungsberechtigten eine Obliegenheitsverletzung mit nachteiligen Auswirkungen auf seinen Leistungsanspruch nur vorgeworfen werden kann, wenn er in Kenntnis der konkreten Verhaltensanforderungen gegen diese verstößt (siehe dazu BSG, Urteil vom 25.05.2005 - B 11a/11 AL 81/04 R zur unverschuldeten Unkenntnis von der Obliegenheit zur frühzeitigen Meldung nach § 37 b SGB III). Das Sozialamt M. hat der Klägerin im Schreiben vom 03.06.2004 nur "nahegelegt", sich um eine Wohnung mit angemessener Miete zu bemühen. Sie wurde zwar gebeten, ihre Bemühungen um eine billigere Wohnung nachzuweisen. Die Klägerin wurde aber nicht darüber informiert, in welcher Weise und mit welcher Intensität die Wohnungssuche zu erfolgen hatte. Im Hinblick auf die Folgen hätten das Sozialamt und nach dem 31.12. 2004 die Beklagte z.B. durch ein Merkblatt näher konkretisieren müssen, welche Anforderungen an die Wohnungssuche und an die entsprechenden Nachweise gestellt werden. Ein anderes Ergebnis wäre im Hinblick auf den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit wegen der gravierenden Rechtsfolgen verfassungsrechtlich bedenklich.
http://www.anhaltspunkte.de/zeitung/...7_AS_20.05.htm
__

Die Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden; die Klugheit steht zurück, um zu sehen.
(Verf.unbekannt, Realitätsgehalt 100 %)

- Keine Rechtsberatung, die ist Sache der Rechtsanwälte-
Quirie ist offline  
Alt 09.09.2006, 20:01   #6
Kerstin_K
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 11.06.2006
Ort: Hannover
Beiträge: 8.149
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Standard Aus AG-Sicht

Also gerade bei solchen ngelernten Hilfs-Jobs denke ich mal, dass man sich ruhig mehrfach bewerben kann. Die leden sowieso nicht alle Bewerbungen.

Ein Bekannter, der die Zweigstelle einer Zeiarbeitsfirma leitet, erzählte mir neulich, dass das nach seiner Erfahrung in vielen Firmen so läuft:Auf Stellenanzeigen, egal für was, kommen extrem viele Bewerbungen. Der Personaler greift einen kleinen Teil blind ab und lädt diese zum Gespräch ein. Gesichtet werden die Unterlagen erst kurz vor oder während des Gespräches. Die aufgewendete Zeit für Gespräche mit ungeeigneten Kandidaten ist billiger, als alle Bewerbungen zu lesen. Der große Bewerbungsstapel geht ungelesen in den Müll. Wenn ein Bewerber anruft und nachfragt, sagt man einfach, die müssen bei der Post verlorengegangen sein.

Ich dachte ich höre nicht richtig, als er mir das erzählt hat. :shock: :shock: Scheint aber leider wahr zu sein.

Kerstin
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist offline  
Alt 10.09.2006, 09:33   #7
silkem->Emailproblem
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Ort: Frankfurt am Main
Beiträge: 282
silkem
Standard

Zitat:
Ich bewerbe mich NICHT 2mal bei AGs, ausser das letzte
Mal ist schon lange her.
Das tue ich auch nicht, denn es zeigt, wie verzweifelt man Job sucht und das kommt erst recht nicht gut an. Eine Ausnahme mache ich, wenn es um eine andere Tätigkeit bei dem gleichen AG oder um eine Stelle an einem anderen Standort geht.

Bei einfachen Aushilfstätgigkeiten kann man es jedoch öfter machen, außer der AG hat einen bereits mit einer handfesten Begründung, wie nicht geeignet oder nicht sympatisch abgelehnt.

LG

Silke
__

Leben und Leben lassen!
silkem ist offline  
Alt 10.09.2006, 16:06   #8
Catweazle
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Bewerben - wie oft?

Ich habe meine Eigenbemühungen bis auf Weiteres eingestellt.
 
Alt 10.09.2006, 17:25   #9
Bruno1st->Emailproblem
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Bruno1st
Standard

Zitat von Catweazle
Bewerben - wie oft?

Ich habe meine Eigenbemühungen bis auf Weiteres eingestellt.
Tja, ohne Erstattung der Bewerbungskosten ist kaum noch etwas drin.

Und ohne schriftliche Zusage der Bewerbungskosten und einen festen Erstattungstermin muß ich mir die Kosten vom Mund absparen und das ist verdammt schwierig.
__

viele grüße bruno (human being uLtd.)
Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich!
über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
Bruno1st ist offline  
Alt 10.09.2006, 17:29   #10
Catweazle
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Standard

Zitat von Bruno1st
Zitat von Catweazle
Bewerben - wie oft?

Ich habe meine Eigenbemühungen bis auf Weiteres eingestellt.
Tja, ohne Erstattung der Bewerbungskosten ist kaum noch etwas drin.

Und ohne schriftliche Zusage der Bewerbungskosten und einen festen Erstattungstermin muß ich mir die Kosten vom Mund absparen und das ist verdammt schwierig.
Am 28.07.06 habe ich aus diesem Grund meine letzte Bewerbung geschrieben. Beim nächsten Termin bei meiner Fallmanagerin werde ich mir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Kürzung des ALG II abholen dürfen.
 
Alt 10.09.2006, 20:07   #11
Bruno1st->Emailproblem
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Ort: Nähe Freiburg
Beiträge: 3.736
Bruno1st
Standard

Zitat von Catweazle
Am 28.07.06 habe ich aus diesem Grund meine letzte Bewerbung geschrieben. Beim nächsten Termin bei meiner Fallmanagerin werde ich mir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Kürzung des ALG II abholen dürfen.
Du hast doch sicher noch die Liste der Stellen-Vorschläge der Arge, die alle nur Schrott waren. :)
Die würde ich ganz neutral (ohne dreckiges Grinsen) vorlegen und nebenbei erwähnen, daß durch diesen Stellenschrott andere Bewerbungen mit besseren Chancen verfallen sind und ich dadurch in der Suche behindert worden bin.
Den Schandensersatz würde ich mri dann für das nächste Mal aufheben, sonst fällt der FM mit Herzinfarkt vom Stuhl. Obwohl, da wird wieder eine 18 Monatsstelle frei und vielleicht hätte ich dann gesetzlichen Anspruch darauf, zumindest die restlichen Monate für den FM anwesend zu sein :lol:
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viele grüße bruno (human being uLtd.)
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Bruno1st ist offline  
Alt 10.10.2006, 13:30   #12
The_Vulcan
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 19.08.2006
Beiträge: 1.213
The_Vulcan The_Vulcan
Standard

Ja also mehr als 4x/Jahr bei derselben Stelle ist eigentlich absolute Geldverschwendung!

Was die derzeitige Regierung nicht kapieren will ist das die vorhandene Arbeitszeit nunmal nicht auf die Arbeitskräfte verteilt wird....

Bewerben um jeden Preis ohne Sinn und Verstand so sehen die das... Hirnlose Politik! Beamte.....

Was das mit dem umziehen angeht so finde ich das man Familien das viel eher zumuten kann solange keiner in Arbeit ist. Weil so hat man einen halt.
Ich selbst würde sicher psychisch zugrunde gehen in einer Fremden stadt wo ich niemanden kenne und ganz alleine wäre.

Habe mich auch in Berlin schon mehrmals auf eine Stelel beworben, aber nicht im selben Quartal.

Wobei ich die Zukunft eh in 20-30h/woche sehe wa derzeit Teilzeit wäre... oder Selbständigkeit.
The_Vulcan ist offline  
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