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Start > > -> Mögliche Insolvenz des Arbeitgebers droht ...

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Alt 26.08.2009, 20:45   #1
Sebassebas->Emailproblem
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Sebassebas
Standard Mögliche Insolvenz des Arbeitgebers droht ...

Hallo,

ich lebe mit meiner Freundin zusammen. Ich arbeite seit 1.6.08 und mein Arbeitgeber wird von der Arge unterstützt da ich 100% schwerbehindert bin wegen Nierenversagen. Da meine Freundin im Moment nur 1-Euro-Job hat bekommen wir ergänzend Alg2.

Jetzt ist es so dass aufgrund der Wirtschaftskrise scheinbar immer weniger Geld in der Firma ist bei der ich angestellt bin. Letzten Monat habe ich mich bereiterklärt mir den Lohn 2 Wochen später auszahlen zu lassen. Heute meinte mein Chef dass noch weniger da wäre als letzten Monat.

Es sieht also knapp aus.

Jetzt denke ich dass es besser wäre mich mal vorab für den Fall zu erkundigen dass die Firma pleite geht.

* Wie wäre für mich die Situation in dem Fall? Hab jetzt zwar noch Dispo aber wirklich weit kann ich damit nicht strecken.

* Muss ich fürchten dass die Geldzahlungen die ich zu abweichenden Terminen erhalten habe von mir zurückgefordert werden? Weil ich gelesen habe dass solche abweichenden Zahlungen nicht geschützt wären und in die Konkursmasse eingezogen werden könnten.

* Im Grund gehts mir darum dass ich halt vorher weiß was ich tun muss um abgesichert zu sein meine Miete zahlen zu können usw. Wenn die wirklich Lohn zurückfordern könnten dann müsste ja für den Zeitraum auch irgendwie Unterstützung da sein oder? Ansonsten wäre ich ja gleich richtig schuldenbelastet...

Kann jemand was dazu sage?

Sebastian
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Alt 27.08.2009, 02:16   #2
blinky
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blinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiert
Standard AW: Mögliche Insolvenz des Arbeitgebers droht ...

Du könntest vorsorglich Insolvenzgeld beantragen, da Du ja nicht weißt ab wann genau die Insolvenz eintritt. Im Falle einer Insolvenz erhälste dann drei Monate Insolvenzgeld. Erste Informationen dazu findest Du inter Insolvenzgeld – Wikipedia

Aufpassen mußt Du auch, dass der Insolvenzverwalter nicht von Dir den Lohn der letzen drei Monate zurückfordert. Dies macht die Insolvenzordnung möglich. Siehe hierzu Insolvenz - Wenn gezahlter Lohn zurückgefordert wird | DasErste.de

Gruß

Blinky
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Alt 27.08.2009, 03:23   #3
Sebassebas->Emailproblem
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Sebassebas
Standard AW: Mögliche Insolvenz des Arbeitgebers droht ...

Hm. Aber wenn ich jetzt Insolvenzgeld beantragen würde dann würde ich die Firma ja reinreiten. Weil dann würde sich das Amt bei meinem Chef erkundigen usw usf. Sie würden die Vermögensverhältnisse der Firma ausfragen usw usf. Das kann ich nicht machen...

Das mit der Lohneinziehung vom Insolvenzverwalter ist eine Frechheit. Es gibt zwar auch Selbständige die von so einer Firma Geld bekommen müssten aber ich denke für Arbeiter sollte gelten dass ein Mindestbetrag nicht zurückgezahlt werden muss. Andernfalls müsste ich jetzt sofort kündigen und das würde der Firma in nicht geringem Maß schaden.

Vielleicht schicke ich mal dem Bundesministerium eine Mail und frage nach ob es in Ihrem Sinne wäre wenn ich jetzt kündigen würde...

Grüße!
Sebastian
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Alt 27.08.2009, 04:27   #4
blinky
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Standard AW: Mögliche Insolvenz des Arbeitgebers droht ...

Du mußt an Dich denken und nicht an dein Chef. Da dein Chef Dir nicht rechtzeitig dein Lohn zahlen konnte und Du dadurch Kenntnisse von seinen Zahlungsschwierigkeiten erfahren hast, kann der Insolvenzverwalter Dir unterstellen das Du Kenntniss von seiner Zahlungsschwierigkeiten hattest und den Lohn der letzen drei Monate zurückfordern.
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Alt 27.08.2009, 12:30   #5
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Sebassebas
Standard AW: Mögliche Insolvenz des Arbeitgebers droht ...

Nur ich kann ja eigentlich nichts tun. Wenn die das Geld zurückhaben wollen nützt mir ja auch kein Insolvenzgeld. Und wenn die Insolvenz kommen sollte kann ich das Geld ja immer noch beantragen. Das gilt ja ab Kündigung bzw Insolvenz. Von daher könnte ich ja nichts machen außer vorzeitig zu kündigen. Aber ob das sinnvoll wäre...

Grüße!
Sebastian
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Alt 27.08.2009, 13:40   #6
blinky
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Standard AW: Mögliche Insolvenz des Arbeitgebers droht ...

Bleibst Du aber den Betrieb treu, obwohl Du wußtest das dieser in Schwierigkeiten ist, dann zahlst Du drauf.
blinky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2009, 13:50   #7
gelibeh
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Standard AW: Mögliche Insolvenz des Arbeitgebers droht ...

Und wenn er kündigt, brummt man ihm eine Sperre/Sanktion auf. Wie kann man das umgehen?
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
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