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Alt 27.01.2009, 07:19   #1
melissa1919->Emailproblem
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Registriert seit: 11.05.2008
Beiträge: 69
melissa1919
Standard Kündigung

Hallo, ich hab´ erst neulich hier was über meinen jetzigen Job geschrieben. Inzwsichen hat sich einiges geändert. Hatte am Samstag ein Vorstellungsgespräch und bekam dort sofort die mündliche Zusage. Der Arbeitsvertrag sollte heute in meinem Briefkasten sein. Am 15. März geht es los.

Jetzt würde mich mal interessieren, wann ich bei 4 Wochen Kündigungsfrist meinem Arbeitgeber sagen sollte, dass ich die Firma verlasse. Eigentlich wollte ich dies Mitte Februar tun, also fristgerecht... aber ein Kollege, dem ich das im Vertrauen erzählt habe, sagte zu mir ich solle die Geschäftsleitung schon vorher (also Anfang Februar) drauf vorbereiten, damit sie Zeit haben einen Ersatz zu finden.

Diese Woche werde ich wohl noch nichts sagen, denn unser Chef sieht eine Kündigung als persönliche Beleidigung und Angriff an seiner Person an. Er könnte auf die Idee kommen, mir zum Monatsende Februar zu kündigen, dann wäre ich die 2 Wochen vor Jobantritt in der neuen Firma arbeitslos. Welcher Tag müsste vergehen, damit er mich nicht mehr kündigen kann? Darf er mich noch kündigen, wenn ich am 3. Februar sage dass ich gehe?
melissa1919 ist offline  
Alt 27.01.2009, 09:17   #2
physicus
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 01.03.2008
Beiträge: 6.742
physicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiert
Standard AW: Kündigung

Zitat:
Jetzt würde mich mal interessieren, wann ich bei 4 Wochen Kündigungsfrist meinem Arbeitgeber sagen sollte, dass ich die Firma verlasse. Eigentlich wollte ich dies Mitte Februar tun, also fristgerecht... aber ein Kollege, dem ich das im Vertrauen erzählt habe, sagte zu mir ich solle die Geschäftsleitung schon vorher (also Anfang Februar) drauf vorbereiten, damit sie Zeit haben einen Ersatz zu finden.
fristgerecht kündigen ist ja richtig, nur würde ich das erst tun wenn du den neuen arbeitsvertrag schriftlich in den händen hast, mündliche zusagen/verträge sind laut gesetzgeber auch bindend, nur musst du dafür dann zeugen bringen, dein gegenüber wird sich nämlich plötzlich an nichts mehr erinnern.

Zitat:
Diese Woche werde ich wohl noch nichts sagen, denn unser Chef sieht eine Kündigung als persönliche Beleidigung und Angriff an seiner Person an. Er könnte auf die Idee kommen, mir zum Monatsende Februar zu kündigen, dann wäre ich die 2 Wochen vor Jobantritt in der neuen Firma arbeitslos. Welcher Tag müsste vergehen, damit er mich nicht mehr kündigen kann? Darf er mich noch kündigen, wenn ich am 3. Februar sage dass ich gehe?
hast du noch alten urlaub? wenn ja kannst du den auch zur überbrückung nehmen und anteilig stehen dir jetzt ja auch schon wieder paar tage zu für dieses jahr.
kündigen geht so einfach nicht, es muss ja eine ordentliche kündigung sein, für fristlosen kram hat er wohl nichts in der hand, dann ist es so, das die kündigungsfristen für BEIDE parteien gelten, also auch für ihn ;)
heist wenn er dich kündigt, dann auch mit einer frist von 4 wochen.

im zweifelsfall kann man aber auch bis zum letzten tag arbeiten und macht dann einen aufhebungsvertrag, dieser umgeht die sogenannten kündigungsfristen, ist zwar ne unschöne art, aber was bitte ist heute noch schön wenn man jahre lang nach einem job suchen muss...
dieses würde ich aber nur tun wenn unbedingt nötig.

aufpassen musst du nur in einem falle:
wenn du gehst ohne die kündigungsfrist ein zu halten und keinen aufhebungsvertrag machst, wird der AG dich möglicherweise zur schadensersatzzahlung verklagen, das kann echt teuer werden.

wenn die verhältnisse aber so gespannt sind, wie bei euch in der firma, das er eine kündigung persönlich nimmt, dann rate ich dir, falls du ein abreitszeugnis bekommst, es von einem anwalt lesen zu lassen, um versteckte mißgünstigungen zu entlarven.
findet er welche muss der AG das ding neu schreiben.
aber soweit bist du ja noch nicht ^^

gruß physicus
__

JobCenter we have Just Chaos

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe dar, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
physicus ist offline  
Alt 27.01.2009, 09:47   #3
hajoma
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Kündigung

Es spricht nichts dagegen, die 4-wöchige Frist einzuhalten. Aber, wie schon gesagt, du solltest den neuen Arbeitsvertrag abwarten. Dann kannst du auch direkt deine Kündigung schreiben. Rechne dir deinen Urlaub aus, damit du weist, wann du den letzten Arbeitstag hast
Warum du aber einen Kollegen "im Vertrauen" von deinen Plänen berichtet hast, ist unverständlich. Das sollte sich jeder überlegen, denn in der heutigen Zeit sollte man nciht mehr so vertrauensseelig sein. Ich hoffe für dich, daß dir das nicht noch Unannehmlichkeiten bereitet.
 
Alt 27.01.2009, 10:15   #4
gurkenaugust
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Kündigung

Zur Kündigung selbst: denke bitte daran, diese schriftlich zu erledigen. Laß Dir den Erhalt der Kündigung auf einer Kopie bestätigen.

Wenn das Verhältnis zum bisherigen Arbeitgeber einigermaßen normal ist, sollte man das Kündigungsschreiben am besten im Rahmen eines kurzen persönlichen Gesprächs übergeben, damit es nicht zu unpersönlich wirkt und man einiges gleich mündlich erläutern kann. Denke auch daran, daß Du z.B. für das Arbeitszeugnis weiterhin auf den Arbeitgeber angewiesen bist. Wenn das Verhältnis sowieso schon mies ist, kann man das aber auch bleiben lassen.

Rede erst dann über Deine Kündigung, wenn Du einen schriftlichen Vertrag mit der anderen Firma hast und Dir die von Dir befürchtete "Rachekündigung" nicht mehr droht. Dazu mußt Du selbst herausfinden, wie leicht so eine Kündigung bei Dir möglich wäre (Probezeit?) und mit welchen Fristen. Eine Kündigung durch den Arbeitgeber außerhalb der Probezeit nach mehr als 6 Monaten ist nicht so einfach (Kündigungsschutz), und bei längerer Beschäftigung gelten auch längere Kündigungsfristen.
 
Alt 05.02.2009, 21:57   #5
melissa1919->Emailproblem
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Registriert seit: 11.05.2008
Beiträge: 69
melissa1919
Standard AW: Kündigung

Inzwischen habe ich den Arbeitsvertrag bei der neuen Firma, von beiden Seiten unterzeichnet. Leider ist mittlerweile ein anderes Problem aufgetreten:

Zitat:
Warum du aber einen Kollegen "im Vertrauen" von deinen Plänen berichtet hast, ist unverständlich. Das sollte sich jeder überlegen, denn in der heutigen Zeit sollte man nciht mehr so vertrauensseelig sein. Ich hoffe für dich, daß dir das nicht noch Unannehmlichkeiten bereitet.
Genau darum geht es. Ich mache bei meiner Noch-Firma die Termine für einen Außendienstmitarbeiter (bin sozus. Innendienst), mit dem ich mich sehr gut verstehe. Dieser Mann ist wirklich vertrauenswürdig und würde mich mit Sicherheit nicht verraten. Allerdings hat er mir empfohlen, auch zu unserer Abteilungsleiterin offen und ehrlich zu sein... schließlich macht sie die Planung, und da wir sowieso unterbesetzt sind, dachte ich mir es wäre das Beste sie vorzuwarnen. Abgesehen davon hatte ich auch zu ihr schon immer ein sehr kollegiales und einwandfreies Verhältnis.

Als ich ihr Ende letzter Woche von meinem neuen Job erzählt hatte, hat sie sich total für mich gefreut... und in der Firma keinem was gesagt. Mir war aber nicht klar, dass sie sich privat öfters mal mit einer Ex-Kollegin trifft, die uns letzten Sommer verlassen hat. Und diese Ex-Kollegin hat vorgestern in der Stadt eine Azubine getroffen, die neulich ihre Abschlussprüfung hatte und am Tag darauf erfuhr, dass sie nicht übernommen wird - obwohl ihr das noch im Dezember mündlich versprochen wurde. Leider hat sie im Beisein dieser Azubine so nebenbei mal meine geplante Kündigung erwähnt...

Die Azubine hat ja damals bei ihrem Rausschmiss gleich gesagt, dass sie die Firma verklagen wird. Denke mal dass sie ohne schriftliche Beweise für das Versprechen der Übernahme nicht weit kommen würde... doch nun besteht sie drauf, dass ich vor Gericht als Zeugin für sie aussage (die anderen Leute haben alle Angst um ihre Jobs, wenn sie gegen die Firma sprechen) und bombardiert andere Kollegen im Büro am laufenden Band mit Anrufen und SMS, damit sie ihr meine Nummer verraten - hat zum Glück noch niemand getan.

Ich möchte einfach nur meine Ruhe haben, kündigen und meinen neuen Job antreten... warum kann es nicht ein einziges Mal ohne Folgen bleiben, wenn ich jemandem was anvertraue? Mich regt das total auf, schließlich brauche ich auch noch ein Abschlusszeugnis. Es wäre das Beste ich hätte es schon vor der Verhandlung, aber mein jetziger Arbeitgeber lässt sich damit oft Monate, manchmal sogar Jahre Zeit. Ich bin jetzt am Überlegen ob ich den Leuten schon vor Mitte Februar sage, dass ich bald weg bin... einfach um auf Nummer Sicher zu gehen.
melissa1919 ist offline  
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