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Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

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Alt 21.01.2009, 11:04   #1
melissa1919
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melissa1919
Standard Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

In meiner Firma gibt es ab und zu Veranstaltungen, die in der Freizeit stattfinden... z. B. Weihnachtsfeier, Karneval, Geburtstagsparties der Leute aus der Geschäftsleitung, "normale" Abendessen und andere Sachen. Mein Chef ist dabei sehr großzügig und bezahlt uns immer jede Menge Essen und Getränke. Einerseits finde ich das sehr nett, die Kehrseite der Medaille ist jedoch dass im Gegenzug von uns Angestellten erwartet wird, dass wir grundsätzlich bei jeder Veranstaltung dabei sind. Im Dezember hab´ ich mich mal verweigert, da wurde mir dann durch die Blume gesagt dass ich beim nächsten Mal mit einer fristlosen Kündigung rechnen muss.

Darf der Arbeitgeber mich zwingen, meine Freizeit für solche Veranstaltungen zu opfern? Ich habe echt nichts dagegen, AB UND ZU mit der Firma privat was zu unternehmen... habe ich in meinen früheren Firmen auch getan. Früher hab´ ich oft selbst was organisiert und viel Spaß dabei gehabt. Aber wenn einige Kollegen an einem bestimmten Abend schon privat was anderes geplant oder einfach keine Lust hatten, wurde das von allen Seiten ohne zu meckern akzeptiert. Ich bin generell der Meinung, dass die Teilnahme an einer Firmenfeier für die Angestellten freiwillig sein sollte.

In meiner jetzigen Firma hab´ ich mich aufgrund des katastrophalen Arbeitsklimas (schreibe schon seit einiger Zeit Bewerbungen um da rauszukommen) von Anfang an unwohl gefühlt und habe darum nicht immer Lust bei jeder Veranstaltung dabei zu sein. Und bei uns ist gerade so ziemlich jeden Monat was, manchmal auch 2-3x im Monat. Und ich bin nun mal ein Mensch, der auch ein Privatleben hat... manche Tage werden bei mir aufgrund eines Hobbies schon 6-9 Monate vorher verplant, und wenn ich gefragt werde, ob ich diese Woche Freitag spontan Zeit habe und sage, ich hätte da schon längst Karten für ein Konzert, dann sind Geschäftsleitung und Kollegen tierisch beleidigt und versuchen mir ein schlechtes Gewissen einzureden. Das lasse ich mir nicht einreden, also versuchen sie´s, indem sie mir mit Kündigung drohen. Das kann´s doch nicht sein, oder?

Außerdem stört mich, dass wir Angestellten auf diesen Veranstaltungen alles machen müssen, was von uns verlangt wird. Z. B. findet in 3 Wochen der Karneval statt, und alle Leute MÜSSEN verkleidet kommen und auf Schlagermucke tanzen. Wir haben so einige Leute, die das regelrecht hassen, aber wenn die sich verweigern, macht der Chef nicht nur sie zur Schnecke, sondern auch ihre jeweiligen Abteilungsleiter und andere Leute aus der Geschäftsleitung, weil diese dafür verantwortlich sind dass alles so läuft, wie er es will.

Ich hatte einmal diesbezüglich ein persönliches Gespräch mit dem Chef, ging damals von ihm aus. Ich wollte ihm meine Meinung sachlich und ruhig sagen, er ließ mich gar nicht zu Wort kommen und meinte nur, dass ich unreif und nicht teamfähig sei. Meine Kollegen verstehen mich auch nicht, sie meinen nur ich soll froh sein dass der Chef uns so viel spendiert... warum kann denn niemand nachvollziehen, dass es Menschen gibt denen ihre persönliche Freiheit wichtiger ist als Geld und Geschenke und die nicht so einfach käuflich sind?
melissa1919 ist offline  
Alt 21.01.2009, 13:16   #2
pinguin
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pinguin pinguin pinguin pinguin pinguin
Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Guten Morgen,

1.) der Arbeitgeber darf das Freizeitverhalten grundsätzlich nicht vorschreiben;
2.) der AG darf lediglich eine Konkurenztätigkeit innerhalb dieser Freizeit untersagen;
3.) die Teilnahme an Firmenveranstaltungen ist bevorzugt wahrzunehmen, so sie mit Vorlaufzeit(!) angekündigt wurden;
4.) eine fristlose Kündigung wegen Nichtteilnahme dürfte nicht rechtens sein;
5.) es ist zwischen den Arten dieser Firmenzusammenkünfte zu unterscheiden;
5.1.) es gibt offizielle, (beispielsweise die Präsentation von Firmenzahlen), da dürfte Teilnahmepflicht bestehen;
5.2.) es gibt aber auch nicht-offizielle Feiern, zu denen beispielsweise Weihnachtsfeiern gehören; hier besteht mit Ausnahme eines integrierten offiziellen Teils keine Teilnahmepflicht;
5.3.) in jedem Falle sollte man erst einmal zu einer derartigen Feier hingehen; ob man dann bis zum Schluß bleiben mag?

So sehe ich das jedenfalls.

ciao
pinguin
pinguin ist offline  
Alt 21.01.2009, 14:15   #3
melissa1919
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melissa1919
Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Zitat:
2.) der AG darf lediglich eine Konkurenztätigkeit innerhalb dieser Freizeit untersagen;
Du meinst wahrscheinlich Nebenjobs, nehm´ ich mal an... unser Chef verbietet nicht nur diese, sondern auch Weiterbildungen, die wir aus eigener Tasche bezahlen würden - sonst könnten wir ja auf die Idee kommen mehr Geld zu verlangen oder uns woanders zu bewerben. Ist aber glaube ich nicht wirklich rechtens... viele von uns machen ihre Weiterbildungen heimlich.

Zitat:
3.) die Teilnahme an Firmenveranstaltungen ist bevorzugt wahrzunehmen, so sie mit Vorlaufzeit(!) angekündigt wurden;
Es gibt Veranstaltungen, die werden Wochen/Monate vorher angekündigt... aber manchmal heißt es auch, dass wir am nächsten Tag nach der Arbeit essen gehen. Bei uns wird auch jede Besprechung kurzfristig nach Feierabend angesetzt, und wer an dem Tag ´nen Bank-, Arzt-, oder sonstigen Termin hat, muss den verschieben.

Zitat:
5.1.) es gibt offizielle, (beispielsweise die Präsentation von Firmenzahlen), da dürfte Teilnahmepflicht bestehen;
Über Zahlen und die Firma allgemein wird auf diesen Veranstaltungen nicht geredet, es ist das reinste Gefresse, Gesaufe und peinliche Gesinge und Tanzerei...

Zitat:
5.3.) in jedem Falle sollte man erst einmal zu einer derartigen Feier hingehen; ob man dann bis zum Schluß bleiben mag?
Auf der Weihnachtsfeier wollten 2 Kolleginnen und ich um 0:30 Uhr gehen. Um 17:30 hat sie angefangen. Ist genug, finde ich. Trotzdem hat die stellv. GL noch eine halbe Stunde auf uns eingeredet und versucht uns umzustimmen, damit wir noch 3-4 Stunden bleiben. Dabei waren wir hundemüde und völlig k.o. vom ganzen Vorweihnachtsstress, aber das hat keinen interessiert. Nach einer halbe Stunde Diskussion und Kampf konnten wir endlich um 1 die Feier verlassen.
Neulich hat mein Chef seinen Geburtstag gefeiert, das fand unter der Woche statt. Weil wir alle am nächsten Morgen wie gehabt Punkt 7 im Büro sein mussten, ging ich davon aus dass es kein Problem sei wenn wir ca. 23 Uhr Schluss machen. Nix da, wir wurden bis 1:30 dort festgehalten. Ich war um 2 im Bett und musste um 6 wieder aus den Federn. Die hätten uns wenigstens morgens ´ne Stunde später antanzen lassen können, aber der Chef kennt da keine Gnade...
melissa1919 ist offline  
Alt 21.01.2009, 14:31   #4
Kerstin_K
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Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Also was da bei Euch abläuft, geht eindeutig zu weit. Was ist denn das für ein Chef, der seinen Mitarbeitern Weiterbildung in der Freizeit verbietet?

Sicher sollte man sich im Interesse des Betriebsklimas nicht von jeder Betriebsfeier ausschließen, aber grundsätzlich gilt die Regel, dass, wenn der Chef auf einer Teilnahmepflicht besteht, er dies als Arbeitszeit bezahlen muss.

Ich würde es mir auch nicht bieten lassen, dass man Dich am Verlassen der Veranstaltung hindert. Ich nenne das Freiheitsberaubung.

Ich würde es wirklich drauf ankommen lassen. wenn der Chef dann meint, kündigen zu müssen, soll er es tun. Ihr dürftet ja ausreichend gross sein, dass das Kündigungsschutzgesetz greift. Bist Du schon mindestens 6 Monate da? Das Betriebsklima dürfte ja kaum noch zu verderben sein und ein Sieg vor dem Arbeitsgericht ist aus meiner Sicht so gut wie sicher.

Schreib weiter Bewerbungen, für diesen Laden wäre mir meie Arbeitskraft zu schade!
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online  
Alt 21.01.2009, 14:37   #5
Sprotte
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Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Hallo melissa,
hat Dein Chef nicht mehr alle Tassen im Schrank? Wäre gut wenn der sich mal mit dem Arbeitsrecht beschäftigen würde.
Was ich da lese,lässt mir sämtliche Haare zu Berge stehn

pinguin hat recht mit seinen Ausführungen.Ausserdem rechtfertigt eine Nichtteilnahme keine fristlose Kündigung.Ab zur Gewerkschaft.....wenn Du Angst hast,nimm die nächst grössere Stadt.....

Weiterbildung kann der Chef nicht verbieten,das überschreitet seine Befugnisse

LG Sprotte
Sprotte ist offline  
Alt 21.01.2009, 14:43   #6
HajoDF
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Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Eine Teilnahmepflicht für außerbetriebliche Veranstaltungen gibt es überhaupt nicht. (Karneval, Weihnachtsessen etc.)
Dieser Herr "Chef" sollte mal einen Psychater aufsuchen.

Dienstliche Veranstaltungen (Geschäftstagungen, Mitarbeiterversammlungen) außerhalb der normalen Arbeitszeit sind entsprechend in Arbeitszeit anzurechnen.
HajoDF ist offline  
Alt 21.01.2009, 15:19   #7
avalon
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avalon
Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Schön, wenn sich mal alle einig sind!
Da bleibt mir nur zu sagen "Ich schliesse mich an"! Die fristlose Kündigung würde den Arbeitsrichter vor lachen vom Stuhl kippen lassen!
avalon ist offline  
Alt 21.01.2009, 15:42   #8
melissa1919
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melissa1919
Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Zitat:
Also was da bei Euch abläuft, geht eindeutig zu weit. Was ist denn das für ein Chef, der seinen Mitarbeitern Weiterbildung in der Freizeit verbietet?
@Kerstin: Mein Chef legt auf Bildung überhaupt keinen Wert. Er führt dieses Familienunternehmen nur, weil er reich geheiratet hat. Er selbst hat gar keine abgeschlossene Berufsausbildung, nicht mal einen Hauptschulabschluss! Kann auch gar nicht sagen wonach bei uns die Leute ausgesucht werden, die man einstellt. Früher habe ich fast ausschließlich für Ingenieure, Professoren etc. gearbeitet, also Leute mit abgeschlossenem Studium. In der jetzigen Firma gibt es viele Leute, die nicht mal die deutsche Rechtschreibung beherrschen und trotzdem mit mir im Befehlston reden... meinen sie wären was Besseres, weil sie länger in der Firma sind als ich.

Zitat:
Sicher sollte man sich im Interesse des Betriebsklimas nicht von jeder Betriebsfeier ausschließen, aber grundsätzlich gilt die Regel, dass, wenn der Chef auf einer Teilnahmepflicht besteht, er dies als Arbeitszeit bezahlen muss.
Die Besprechungen nach Dienstschluss werden als Arbeitszeit bezahlt, aber die ganzen Feste natürlich nicht. Ist ja schließlich freiwillig. Wenn irgendjemand von uns behauptet, uns würde die Teilnahme aufgezwungen werden, dann wehren sich alle heftigst dagegen und meinen das sei doch gar nicht wahr blabla... und wenn dann einer nicht kommen will, gibt es Psychoterror, und er wird emotional erpresst.

Zitat:
Ich würde es mir auch nicht bieten lassen, dass man Dich am Verlassen der Veranstaltung hindert. Ich nenne das Freiheitsberaubung.
Finde ich auch. Bei jeder Veranstaltung ist es so, dass niemand als Erster gehen möchte... weil das bei uns als unhöflich gilt. Und am Ende gehen alle zusammen, wann die Geschäftsleitung auch geht. Wie gesagt, bei der Weihnachtsfeier war ich eine der Ersten... und es gab gleich Ärger deswegen. Die Meinung der Angestellten zählt NULL, du hast nur zu funktionieren. Basta.

Zitat:
Ich würde es wirklich drauf ankommen lassen. wenn der Chef dann meint, kündigen zu müssen, soll er es tun. Ihr dürftet ja ausreichend gross sein, dass das Kündigungsschutzgesetz greift. Bist Du schon mindestens 6 Monate da? Das Betriebsklima dürfte ja kaum noch zu verderben sein und ein Sieg vor dem Arbeitsgericht ist aus meiner Sicht so gut wie sicher.
Ich arbeite seit etwas mehr als 9 Monaten in der Firma. Mir ist schon klar, dass sie mich wegen sowas nicht rauswerfen können... aber finde mal in der heutigen Krise einfach so auf die Schnelle ´nen neuen Job!

Zitat:
Die fristlose Kündigung würde den Arbeitsrichter vor lachen vom Stuhl kippen lassen!
Die würden mich natürlich nicht offiziell aus diesem Grund kündigen, sondern krampfhaft nach irgendeinem Fehler suchen, den sie mir anhängen können. Ich kenn´ das aus anderen Firmen so, dass jeder Mitarbeiter im Büro ein eigenes Laufwerk hat, auf dem nur er arbeiten kann. Bei uns gibt es nur ein Laufwerk für alle. Jeder bei uns hat also auf meine Arbeit Zugriff und kann sie manipulieren. Und es ist schon mehrmals passiert, dass irgendwelche Leute absichtlich in meine Arbeit Fehler reingebaut haben, damit ich Ärger mit der Geschäftsleitung bekomme.
Der Lebensgefährte von unserer Büroleiterin ist ein ganz gerissener Hund. Nur weil er mit einer Vorgesetzten zusammen ist, nimmt er sich viel raus... führt sich auf wie der Chef persönlich, kommandiert uns alle rum, gibt Befehle, schreit uns an, verpfeift uns bei der GL. Dummerweise kann dieser Mann total gut reden und alle um den Finger wickeln, eine Kunst, die ich leider nicht beherrsche. Leider unternimmt der Chef nichts gegen diesen Mann, weil er nicht intelligent genug ist um zu merken wie dieser tickt.

@andere Frage: Darf mich jemand zwingen mich mit einem bestimmten Betrag an einem Geschenk zu beteiligen, wenn ich diesen Betrag zu hoch finde?
melissa1919 ist offline  
Alt 21.01.2009, 16:06   #9
Sprotte
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Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Du kannst nicht mal gezwungen werden ,Dich überhaupt an einem Geschenk zu beteiligen.
Was ist das für eine schwachsinnige "Firma"

LG Sprotte
Sprotte ist offline  
Alt 21.01.2009, 17:07   #10
melissa1919
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melissa1919
Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Ich hab´ kein Problem damit, mich an Geschenken zu beteiligen - wenn der Geldbetrag für mich in Ordnung ist. Wenn mir aber jemand z. B. so kommt: "Du zahlst jetzt gefälligst 40 € oder gar nichts!", dann vergeht mir die Lust... weil ich es absolut nicht leiden kann, wenn mich jemand zu etwas zwingt. Damit erreicht man bei mir nämlich nur das Gegenteil. Und vor einiger Zeit hab´ ich mich in dieser Hinsicht mal verweigert und wäre fast geflogen.

Kurz nachdem ich in dieser Firma angefangen habe, hat uns der Chef alle auf ein Schlagerkonzert eingeladen. Ich hab´ zuerst ganz höflich abgelehnt mit der Begründung, dass das nicht meine Art von Musik sei. Ist das nun wirklich sooooo schlimm? Einige Kollegen haben mir daraufhin tagelang die Hölle heiß gemacht, ich solle mich gefälligst nicht so anstellen und zusagen. Anfangs wollte ich nicht nachgeben, aber nachdem mir mit Kündigung gedroht wurde, blieb mir keine Wahl.

Ein Kollege war neulich nicht auf der Geburtstagsparty vom Chef dabei, hat aus Zeitmangel abgesagt. Andere haben auf der Feier über ihn gelästert, er hätte keinen Bock zu arbeiten... dabei macht der Mann seinen Job echt gut, er ist wie ich eben ein Mensch mit Privatleben und lässt sich nicht zwingen, an jeder Firmenfeier teilzunehmen. Nur weil man ab und an nicht dabei ist, heißt das noch lange nicht dass man schlechte Arbeit abliefert... doch leider denkt der Chef genau so .

Was die Arbeit angeht, kann sich niemand über mich beschweren. Es läuft hervorragend, könnte nicht besser sein. Trotzdem bekomme ich nie ein Lob zu hören... aber wehe ich mache mal ´nen Fehler (was echt selten passiert, aber es passiert... jeder Mensch macht nun mal Fehler), wird sofort ein Riesendrama draus gemacht als ob ich eine Straftat begangen hätte. Dann muss ich mich stundenlang in Besprechungen vor versammelter Mannschaft wie eine Angeklagte vor Gericht verteidigen. Ich hab´s so satt.

Ich bin eine erwachsene Frau von 32 Jahren. Von fast allen früheren Arbeitgebern bin ich wie eine erwachsene Frau behandelt worden. Ich hatte Vorgesetzte, die waren richtig hohe Tiere, also Professoren, Doktoren, Ingenieure, war hauptsächlich über Zeitarbeit in Großunternehmen beschäftigt und wurde von den Menschen trotzdem wie eine von ihnen behandelt. Hier in der jetzigen Firma fühle ich mich oft wie ein Kleinkind, welches bestraft wird wenn es nicht auf jeden kleinen Befehl gehorcht. Es gibt Menschen, die aufgrund meiner Kenntnisse von mir abhängig sind und denen ich viel helfen muss, weil sie sonst mit ihrer Arbeit nicht weiterkommen... und im Gegenzug verlangen sie, dass ich ihnen gehorche, nur weil sie mir vorgesetzt sind und man ihrer Meinung nach vor Vorgesetzten die Klappe zu halten und zu kuschen hat. Manchmal weiß ich zu 100% dass ich im Recht bin und muss trotzdem der anderen Person zustimmen, nur weil sie das Sagen bei uns hat... und das kot.zt mich soooo an .

Ich habe versucht mit einigen Leuten zu reden... ihnen klar zu machen, dass Zwang und extrem autoritäres Gehabe nicht immer das gewünschte Ergebnis bringen. Reaktionen: entsetzte Gesichter, so nach dem Motto "wie kann es die nur wagen unsere Methoden hier anzuzweifeln". Ist hoffnungslos.
melissa1919 ist offline  
Alt 21.01.2009, 17:48   #11
Sprotte
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Ganz ehrlich,melissa,so schnell wie es nur geht raus aus dieser "Firma".
Google mal " Mobbing" und "Bossing" .....wird Dir wohl viel bekannt vorkommen......
Versuch niemandem mehr irgendwas "klar zu machen" das ist zwecklos und kostet nur Deine Kraft.Führe ein Tagebuch,so für alle Fälle....
Tips findest Du im I-Net......

Willst Du gesund bleiben,dann keinen "Kopf" mehr machen und nix wie weg.

LG Sprotte
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Alt 21.01.2009, 18:08   #12
Kerstin_K
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Zitat:
Ich kenn´ das aus anderen Firmen so, dass jeder Mitarbeiter im Büro ein eigenes Laufwerk hat, auf dem nur er arbeiten kann. Bei uns gibt es nur ein Laufwerk für alle. Jeder bei uns hat also auf meine Arbeit Zugriff und kann sie manipulieren. Und es ist schon mehrmals passiert, dass irgendwelche Leute absichtlich in meine Arbeit Fehler reingebaut haben, damit ich Ärger mit der Geschäftsleitung bekomme.
Da würde ich doch mal einen Blick ins Bundesdatenschutzgesetz werfen. Jeder hat Zugriff auf alles geht schonmal nicht. Und wenn jeder alles manipulieren kann, dann kann von revisionssicherer Ablage nicht mehr die Rede sein. Die Steuerprüfung wir sich freuen.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online  
Alt 21.01.2009, 21:03   #13
melissa1919
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melissa1919
Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Mir ist eingefallen, dass es doch nicht ganz so einfach ist... wenn es hart auf hart kommt. Die werden garantiert nach irgendwas suchen, womit sie mir schaden können. Und JEDER macht eben manchmal Fehler. Ich muss gestehen, ich habe während der Arbeitszeit schon öfters privat im Internet gesurft. Das ist bei uns generell verboten, auch während der Pausen und nach Feierabend. Trotzdem macht es jeder... und das ist klar ein Grund für eine fristlose Kündigung.

Warum ich das mache? Weil ich generell unglücklich bin... 1.) unterfordert durch die eintönige Arbeit, immer dasselbe wie am Fließband, dabei kann ich so viel mehr, 2.) weil ich diesen ständig Zwang nicht ertrage, 3.) nerven mich die Zickereien und Streitereien zwischen den Leuten enorm. Du kannst dich verhalten wie du willst, du gerätst trotzdem in irgendwelche Machtkämpfe... auch wenn´s nur darum geht, wer als nächste Person die Mikrowelle benutzen kann oder wer in der Pause welchen Sitzplatz bekommt. Der aggressive Ton bei uns macht mich dermaßen fertig, dass ich nachts oft nur 3-4 Stunden schlafen kann, weil ich ständig grüble... suche schon seit einigen Monaten psychologische Hilfe, aber die Psychologen hier in der Gegend sind alle voll und nehmen keine Patienten mehr auf.
melissa1919 ist offline  
Alt 21.03.2015, 13:27   #14
bonum
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Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

hallo erst mal....die "pflicht" an solchen terminen zu erscheinen gibt es natürlich nicht...



aber ihr wisst ja selbst das es den "zusammenhalt" fördert und somit das betriebsklima...


ein prokurist sagte mal zu mir: wer an solchen betriebs"feiern" nicht teilnimmt, sei für ihn nicht zu sozialisieren...das war in einer touristikfirma in der die komminikation sehr sehr wichtig ist...




den chef oder die chefin niederzumachen (der taugt nix, war nur auf ner baumschule) zeugt von geistiger unreife....denn zu verstehen ist die teilnahme"pflicht" schon....


mein tipp: NIE offen absagen, sondern IMMER zusagen und dann nicht kommen aus familiären gründen die NICHTS mit einem selbst zu tun haben (oma/onkel/nachbarin/kind etc etc etc) hat kurzfristig meine hilfe gebraucht, da konnt ich nicht kommen...


bedeutet: man ordnet die hilfeleitstung an andere ÜBER eigenes bedürfniss an....

das nennt man : EQ ...

kapisch ???
 
Alt 21.03.2015, 13:32   #15
Allimente
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Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Also für mich waren Firmenfeiern früher immer der Höhepunkt des Jahres, da konnte man sich beim Chef wenigstens mal so richtig auskotzen
Allimente ist offline  
Alt 21.03.2015, 15:48   #16
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Zitat von melissa1919 Beitrag anzeigen
...Ich bin eine erwachsene Frau von 32 Jahren. ...Hier in der jetzigen Firma fühle ich mich oft wie ein Kleinkind, welches bestraft wird wenn es nicht auf jeden kleinen Befehl gehorcht.

tja, eigentlich müsstest du auf die antwort von ganz alleine kommen...

du bist eine erwachsene frau, also benimm dich auch so... sonst (und das ist ja der fall) wirst du behandelt wie ein kleines kind...

du gibst nach, weil man dir mit kündigung droht...
du kriechst vor vorgesetzten, weil es vorgesetzte sind, obwohl du im recht bist....
du lässt dir dein geld wegnehmen, weil andere es verlangen...
du "schenkst" deinem chef deine freizeit, weil du deine ruhe haben und nicht wochenlang angemacht werden willst
due spielst reise nach jerusalem, weil dein chef es verlangt

du hast das alles so satt, aber kannst nix ändern, weil in den heutigen zeiten ... mit den jobs...

niemand wird dein leben so ändern, das es dir passt... das musst du schon alleine tun. du bist eine erwachsene frau, mach dich grade...
schlagerparty? neee, nich mein ding... und wegbleiben...
einmal im monat essen gehen oder weihnachtsfeier? okay, aber zeitl. im rahmen in sachen arbeitszeit + feier
am nächsten tag früh arbeiten müssen? dann ist es deine entscheidung, wieviel schlaf du brauchst um fit zu sein und deshalb deine entscheidung, wann du gehst
man lässt dich nicht gehen? besorg dir nen bekannten, der dich zu ner bestimmten zeit abholt und notfalls die polizei holt wegen freiheitsberaubung

wenn der chef feiern will und will, das "seine leute" dabei sind, dann hat er die feiern als arbeitszeit abzurechnen und dann muss er auch das arbeitszeitgesetz (ruhezeiten, tägl. arbeitszeit) einhalten

was deinen pc angeht, in dem jeder rumpfuschjen kann... wer oder was hindert dich, von deiner arbeit kopien zu ziehen? wenn du diese kopien in deinem dir zustehenden abschliessbaren schrank aufbewahrst, dürfte keiner dran kommen und man kann dir auch keinen strick drehen, weil die betriebsinterna das betriebsgelände nicht verlassen haben ... oder?

ich an deiner stelle würde zu einem anwalt gehen und mich beraten lassen, denn dummerweise musst du die zustände in deinem betrieb beweisen, wenn du da keinen zeugen hast... schriftlich kriegst du sicher nix von deinen vorgesetzten. da kann dir ein anwalt sicher bessere tips geben...
doppelhexe ist offline  
Alt 21.03.2015, 16:09   #17
gelibeh
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Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Habt Ihr gesehen von wann der Trööt ist? Wenn sie da immer noch sein sollte, dann selbst Schuld. Die TE war Nov.2010 das letzte Mal im Forum.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 23.03.2015, 07:27   #18
Dagegen72
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Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

ist halt denke ich nicht immer einfach. Das wird sowas sein, wie: ständig diese Geldspendereien für Kollegen und all ihre Feste und Feiern und Krankenstände o.ä. - ob man den jetzt mag oder nicht - Geld rein in den Sammelbeutel oder nicht? Unterschrift mit rauf auf die Grußkarte oder nicht?

Wenn du sowieso schon auf der Suche nach einer anderen Stelle bist, würde ich mir die Energie sparen, was die Auseinandersetzung in der jetzigen Firma betrifft und halt hingehen und die gesparte Kraft in die Bewerbungen stecken.

Ist natürlich immer so ein Beigeschmack bei dem sich fügen müssen, wenn man mit Kündigung gedroht wird. U.U. kann es dann auch egal sein - denn wenn man nicht mitmacht hängt der Haussegen schief und wenn man auf Zwang hingeht, hängt der Haussegen auch schief, meistens jedenfalls.
__


Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:
Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
Dagegen72 ist offline  
Alt 23.03.2015, 11:39   #19
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

scheint ja keine aktuellen brennenden Themen mehr zu geben..wenn man schon uralten Kram aufwärmt...
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Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
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Alt 24.03.2015, 11:11   #20
Ein Hartzianer
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Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer
Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Zitat:
Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?
Grundsätzlich Nein.
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Ihr seid beim Jobcenter Kunde.
Der Kunde ist König.
Der König wünscht eine reguläre, auskömmlich bezahlte Arbeit !

Arbeit hat ihren Wert ! Seht in den Lohnspiegel !
Ein Hartzianer ist offline  
Alt 24.03.2015, 11:30   #21
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franky0815 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Zitat:
Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?
nur wenn er dafür bezahlt, dann ist es aber keine freizeit mehr.
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"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"
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Alt 24.03.2015, 12:07   #22
HartzVerdient
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HartzVerdient Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Was ist denn das für ein Chef, der seinen Mitarbeitern Weiterbildung in der Freizeit verbietet?
Einer dem nur seine Zahlen interessieren. Ich habe bei einem namhaften IT-Dienstleister in meiner Freizeit einen Abschluss auf operativer Ebene gemacht. Als ich den Abschluss zu meiner Personalakte nehmen lies, bekam ich innerhalb der folgenden zwei Wochen, mehrere Abmahnungen. Geht alles :)
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"Eines Tages, möglicherweise jedoch nie, werde ich dich um eine kleine Gefälligkeit bitten."
HartzVerdient ist offline  
Alt 24.03.2015, 14:59   #23
Fritz Fleißig
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Fritz Fleißig Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Zitat von HartzVerdient Beitrag anzeigen
Ich habe bei einem namhaften IT-Dienstleister in meiner Freizeit einen Abschluss auf operativer Ebene gemacht. Als ich den Abschluss zu meiner Personalakte nehmen lies, bekam ich innerhalb der folgenden zwei Wochen, mehrere Abmahnungen.
Mich würde da eines interessieren. Womit hat der Arbeitgeber denn die Abmahnungen begründet? Doch wohl kaum mit der eigenen Fortbildung in der Freizeit, sondern mit anderen vorgeschobenen Gründen

"Sie wissen jetzt zuviel" oder so?
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Meine Beiträge stellen nur persönliche Erfahrungen oder Meinungen dar und sind keine Rechtsberatung.
Fritz Fleißig ist offline  
Alt 24.03.2015, 15:17   #24
HartzVerdient
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HartzVerdient Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

Zitat von Fritz Fleißig Beitrag anzeigen
Doch wohl kaum mit der eigenen Fortbildung in der Freizeit, sondern mit anderen vorgeschobenen Gründen.
Ich hatte an einem Montag meine neuen Unterlagen zu der Personalakte nehmen lassen. Am Freitag der gleichen Woche (ich hatte bereits meinen Wochenabschluss erledigt und per Mail abgeschickt), bekam ich meine erste Abmahnung. Ich hatte in der unmittelbaren Nähe meines Arbeitsplatzes ein Bildnis von "Hannibal Lecter" aufgehängt (ca 3x7 cm). Ich wurde per eMail aufgefordert, das Bild um 08:00 Uhr zu entfernen. Auf Grund meiner Gleitzeit war ich aber erst um 09:00 Uhr am Arbeitsplatz und konnte die eMail erst dort zur Kenntiss nehmen. Das Bild war dann schon entfernt worden.

Als ich die Abmahnung ausgehändigt bekam, durfte ich mein wohlverdientes Wohenende (zwecks Erholung) antreten. Am kommenden Freitag erhielt ich eine neue Abmahnung, weil der bereits eingereichte Wochenabschluss der Vorwoche nicht mit der tatsächlichen Arbeitsleistung übereinstimmte (man beachte, ich wurde nach dem Wochenabschluss früher nach Hause geschickt).

Das Ding ist nur: a) haben die Wochenabschlüsse nur Forecast Charakter gehabt und werden innerhalb der Wochen unzählige Male auf Anordnung der Führungskraft "getuned" und b) haben nur die Monatsabschlüsse (weil unterschrieben) wahre Aussage- und Nachweiskraft. Abermals wurde ich früher nach Hause geschickt (zwecks Erholung).
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"Eines Tages, möglicherweise jedoch nie, werde ich dich um eine kleine Gefälligkeit bitten."
HartzVerdient ist offline  
Alt 24.03.2015, 18:52   #25
franky0815
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franky0815 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Darf der Arbeitgeber über die Freizeit bestimmen?

wenn man tief genug bohrt findet man immer was, das gilt aber andersrum genauso.
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