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Start > > -> Frage zu Arbeitszeit und Vertrag

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Alt 13.07.2005, 08:52   #1
EvaSch
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Registriert seit: 28.06.2005
Ort: Kaiserslautern
Beiträge: 316
EvaSch
Standard Frage zu Arbeitszeit und Vertrag

Hallo

Wir haben hier ein klitzekleines Problem und ich wollt mal deswegen hier nachfragen.
Und zwar ist mein Freund laut Vertrag bis auf Weiteres auf 20h/Woche angestellt.
Auf seinen Lohnzetteln steht aber 86,96h/Monat.
Soweit so gut.
Zählt dann ja als Teilzeit-Beschäftigung (zumindest ist er nach dem Gesetz über Teilzeitarbeit angestellt).

Jetzt meinte er gestern zu seinem Chef, weil sie ihm Freitags Dienst aufgebrummt haben, er aber zum Jugendamt musste, dass er nur noch seine 20Stunden arbeiten will.
Dieser meinte dann, dass dies nicht geht, seine Stunden werden immer mehr (und sind schon seit 2Jahren dauerhaft gleich, definitiv seit erstem Januar 2003) und wenn er darauf besteht, dass er nur noch seine 20h arbeitet, würde der Vertrag aufgelöst.

Mein Freund würde sich gerne so eine weitere Arbeit suchen und gerne Etwas mehr Zeit mit uns verbringen, oder gar seinen Abschluss nachholen, was aber nicht geht, wenn er nicht mal im Voraus planen kann, weil er dauernd irgendwie einspringen muss.
Freitag fiel natürlich flach, weil er arbeiten MUSSTE und den Behördengang nicht wahrnehmen durfte (obwohl der schon seit einer Woche fest stand und Freitag sein freier Tag hätte sein sollen).
Darf der so einfach Patricks Vertrag auflösen, weil er auf seine vertraglich geregelte Arbeitszeit besteht?
Achja, Patrick meinte dann noch, wenn er doch eh schon mehr arbeiten muss, als seine vertraglich geregelten Zeiten, so soll sein Chef ihn doch endlich von der Stundenanzahl hoch schrauben...
Macht er aber nicht....

Nicht, dass ihr denkt, Patrick ist faul oder so, nein, er arbeitet gerne, nur er muss ja auch mal Termine an seinen freien Tagen wahrnehmen können, was aber eben nur geht, wenn er auch definitiv sagen kann, dass er frei hat (selbst Arzttermine darf er dann an seinem eigentlich freien Tag nicht wahrnehmen, weil er arbeiten muss).
Gestern musste er dann auch noch länger arbeiten, obwohl er was nach der Arbeit vor hatte.

MfG Eva
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Alt 13.07.2005, 10:12   #2
Lillybelle
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Beiträge: n/a
Standard

Da müsste man wohl den Vertrag genau kennen, was da vereinbart wurde.
Jedenfalls müsen Arbeitgeber, soviel ich weiss , einen für Behördengänge freistellen,- zumal wenn die nachmittags nicht wahrzunehmen sind, oder man dort einen Termin hat.
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Alt 13.07.2005, 11:56   #3
EvaSch
Elo-User/in
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Registriert seit: 28.06.2005
Ort: Kaiserslautern
Beiträge: 316
EvaSch
Standard

Hallo

Das Witzige an der Story war ja, dass er Montags den Termin beim JA machte, Freitags frei hatte, Donnerstags dann für Freitag und Samstag zum Arbeiten eingeteilt wurde, obwohl er den Termin Montags gemacht hat und Freitags frei hätte haben sollen.

Den Vertrag kann ich dir gerne nennen, da steht drin, dass er 20h von 38,5h die Woche arbeitet.
Dann: Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Arbeitgeberin berechtigt ist, die Lage der Arbeitszeit den betrieblichen Erfordernissen anzupassen. In dringenden Fällen hat der/die Arbeitnehmer/in auf Anordnung der Arbeitgeberin darüber hinaus Arbeit zu leisten.

Die Arbeitszeit ist pünktlich einzuhalten. Persönliche Angelegenheiten hat der/die Mitarbeiter/in grundsätzlich außerhalb der Arbeitszeit zu erledigen.
Der/Die Arbeitnehmer/in darf nur mit vorheriger Zustimmung der Arbeitgeberin der Arbeit fernbleiben. Kann die Zustimmung den Umständen nach nicht vorher eingeholt werden, ist sie unverzüglich zu beantragen. Bei nicht genehmigtem Fernbleiben besteht kein Anspruch auf Bezüge.

Aber wenn er doch Freitags frei hat und er einen Termin hat, der eben nur vormittags wahrgenommen werden kann, dann muss er doch frei haben, auch wenn die Dienständerung angeblich dringend gewesen war (klar, Jemand meldet sich Donnerstags für Freitags krank, ist das dann so dringend, dass Jemand, der eigentlich frei hätte, einspringen muss, obwohl der mal Etwas Wichtiges zu erledigen hat?).

MfG Eva
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Alt 13.07.2005, 14:28   #4
Ralf Hagelstein->Emailproblem
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Beiträge: 795
Ralf Hagelstein
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Hallo Eva. In dem Fall ist die Rechtslage zwar einigermaßen deutlich,
aber was sollen wir raten? Nimmt Patrick seine Rechte wahr, verliert er vermutlich den Job. Hier kann nur ein persönliches Gespräch mit dem Chef weiterhelfen. :pause:
__

"Zynisch ist nicht der Satiriker, sondern die Gesellschaft." Gabriella Lorenz

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Alt 13.07.2005, 15:12   #5
EvaSch
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EvaSch
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Nun, ich kenn mich mit den Rechten nicht aus, deswegen frag ich hier ja nach.
Gespräch hatte er gestern mit dem Chef, dem geht Patricks private Angelegenheiten dezent gesagt am A**** vorbei und Patrick ist dementsprechend sauer.
Wenn man noch nichtmal an eigentlich freien Tagen einen Termin wahrnehmen darf, wo soll das noch hinführen?
Wenn man als Vater keinen Urlaub zum geplanten Zeitpunkt nehmen darf, weil schon jemand Anderes diesen Zeitpunkt gewählt hat?
Wenn man als Vater dauernd einspringen muss, weils heisst, wir sind nicht verheiratet, wie soll man sich da verhalten?

Wenn er seinen Job verliert, das nehmen wir gerne in Kauf, denn er hält es dort nicht mehr lange aus (er ärgert sich schwarz, geht mit Zittern zur Arbeit), so lange er nicht vom ALG gestrichen wird für 3Monate.
Soll jetzt nicht heißen, dass Patrick nicht mehr arbeiten will, aber wenn man schon in der Freizeit nur noch an die Arbeit denkt, wie schlecht es einem währenddessen geht, dann muss Etwas passieren!
EvaSch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2005, 15:21   #6
Ralf Hagelstein->Emailproblem
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Ort: Hamburg
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Ralf Hagelstein
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Wenn Patrick nur noch zitternd zur Arbeit geht, sollte er sich professionelle Hilfe holen.
Dazu kann sicherlich Sylvia V. etwas erzählen.

PS: Ich drück Euch die Daumen, dass Ihr das unbeschadet durchsteht
__

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Alt 13.07.2005, 20:16   #7
EvaSch
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EvaSch
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Ach, es muss eine andere Lösung geben, ich bin ja die Hilfe (an mir lässt er den Frust aus, indem er mit mir redet), aber es geht so einfach nicht mehr weiter.
Er möchte endlich mal planen können, ohne dauernd für irgendwen einzuspringen.
EvaSch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2005, 20:55   #8
Silvia V
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Hallo Eva,

diese Probleme hat doch Patrick schon länger und anscheinend verschärfen sie sich noch.
Wir hatten uns schon mal kurz über das Thema Mobbing und die gesundheitlichen Folgeschäden ausgetauscht.
Damals war das für Euch noch kein Thema.

Sollte es jetzt jedoch akut werden,dann melde Dich bitte.


Gruß

Silvia
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Alt 13.07.2005, 21:54   #9
EvaSch
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EvaSch
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Naja, akut....
Es kann so einfach nicht weiter gehen, dass man an freien Tagen keine Termine mehr wahrnehmen darf weil man ohne zu fragen zur Arbeit eingeteilt wird.
Oder dass am freien Wochenende doch einfach so Dienst eingetragen wird.
Dass man zu keinem wichtigen Zeitpunkt (seis Geburt oder dergleichen) frei bekommt....
Wenn man angemotzt wird, dass man Etwas falsch gemacht oder zerstört hat, obwohl dies nicht stimmt.
Wenn Kollegen zum Chef rennen und sich beschweren, dass man nicht so handelt, wie die es einem befehlen.
Wenn man wegen jedem schei*s länger arbeiten muss.
Wenn man wegen dem kleinsten Fitzel Ungehorsam (nicht auf Kollegen hören, da die noch nicht so lange da sind) Ärger mit dem Chef bekommt, weil sich ein Kollege beschwert.
Dass der Chef niemals dem "Angeklagten" zuhört, sondern immer nur durch Anschuldigungen des "Anklägers" den "Angeklagten" anschei*st.
Man mit Chef allgemein nicht reden kann. Er ist "Gott" und nix anderes zählt. Seine Meinung soll auch die der Arbeiter sein. Sein Wort ist Gesetz.
Dass man trotz Arbeitsunfall angeschissen wird, wenn man ausfällt.
Wenn es die Chefs nicht interessiert, ob man krank ist oder nicht (bei Durchfall soll man das ja melden, wer macht das schon, wer kontrolliert das?).
Wenn das Essen in der Cafeteria so "gut" schmeckt, dass man danach sich wirklich krank fühlt und die Küche nicht grad hygienisch im Allgemeinen ist (Kakerlaken).

Tja, ich glaub das wars.
All das fällt tagtäglich in der Küche vor und KEINER kann sich dagegen wehren, da es KEINEN interessiert, hauptsache, man hat selbst keinen Ärger.
EvaSch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2005, 09:51   #10
Silvia V
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Hallo Eva,

es ging mir dabei mehr um den jetzigen gesundheitlichen Zustand von Patrick,denn wenn er nur noch zitternd und verängstigt zur Arbeit geht,dann
liegt so einiges im argen.
Natürlich muß er selbst entscheiden,ob professionelle Hilfe notwendig ist.
Ich würde es ihm anraten und wenn Interesse besteht,dann bekommst Du von mir nähere Informationen.

Gruß
Silvia
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Alt 14.07.2005, 10:51   #11
EvaSch
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EvaSch
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Hallo

Er geht ja eigentlich gerne arbeiten, aber nur, wenn die Chefs net da sind, denn sind die da, wird man wegen jedem schei*s angemotzt....
Und das ist eigentlich auch schon das Einzige...
Ansonsten sind wir ma interessiert, was du so für uns hast, an Informationen.
Denn Hilfe, mal schauen, vielleicht nimmt er sie ja an.

MfG Eva
EvaSch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2005, 12:49   #12
Silvia V
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Hallo Eva,

nicht jede "Anmotzerei" geht als Mobbing durch,deshalb muß man da schon
sehr gut unterscheiden.
Da ja Dein Freund anscheinend an seiner Arbeit hängt,wäre es im Moment nicht so klug an eine Kündigung zu denken(welche bei Vorlage entsprechender Gutachten von Arzt und Psychologen auch von der AfA akzeptiert werden muß),aber das ist ein weiter Weg,den man dann auch konsequent beschreiten muß.

Als erste Gegenwehr kann er das sachliche Gespräch mit seinem Vorgesetzten suchen,er soll ihm die Situation so beschreiben,wie er sie empfindet und ihn fragen,warum andauernd diese negativen Äusserungen kommen.Wenn er sich das nicht allein zutraut,da sollte er jemanden mitnehmen,der die Situation gut kennt und dem er vertraut.
Er soll jedoch freundlich und ausgeglichen auftreten und nicht auf Eskalation aus sein,bzw. wenn sich derartiges abzeichnet nicht darauf reagieren.
Manchmal löst so ein klärendes Gespräch schon mal den dicksten Knoten.

Sollte sich danach keine Entspannung abzeichnen und seine gesundheitlichen Beschwerden massiv werden,dann bleibt nur noch der Gang zum Arzt und/oder zu einer Beratungsstelle speziell für Mobbingopfer,dort arbeiten u.a. erfahrene Therapeuten und Juristen.


Gruß

Silvia
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Silvia V ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2005, 13:31   #13
EvaSch
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EvaSch
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Hallo

Das Problem is ja, dass sein Chef NICHT reden will.
Er war zweimal dort, hat ganz normal, also freundlich, gefragt, wies nun mit seinem Urlaub aussieht, ob er den in den Oktober legen kann.
Jedesmal hieß es, er hat jetzt keine Zeit, er macht das später.
Ok, er hats auch gemacht, aber wenn er noch nichtmal die Zeit hat, seinem Arbeitnehmer zuzuhören, nun, ich seh da schwarz.

Er meinte ja auch ganz freundlich zu ihm, dass er nur noch die angegebenen Stunden arbeiten will oder eben hochgestuft wird von der Stundenanzahl, macht er aber auch net.
Meinte darauf hin, dass wenn Patrick darauf besteht, der Vertrag aufgelöst wird und er eben gekündigt wird.
Dabei will er sich doch nur eine neue Arbeit suchen oder eben eine Zweite....

MfG Eva
EvaSch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2005, 12:30   #14
Wombel
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Beiträge: n/a
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hi

das mit den stunden kommt von der berechnung
des durchschnittsmonats

der zeitraum von 4 jahren (mit schaltjahr) hat 1461 tage

tage : woche = wochen
1461 : 7 = 208.71

wochen : monat = w. pro m.
208.71 : 48 = ~ 4.35

t. pro m. * arbeitstage pro w. = arb. t. pro m.
4.35 * 5 = 21.75

arb. t. pro m. * arb. zeit = std. pro m. (40 std. woche)
21.75 * 8 = 174
halbtags also 87 std.
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Alt 02.11.2005, 23:38   #15
narssner->Emailproblem
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Registriert seit: 01.11.2005
Beiträge: 150
narssner
Standard Arbeitgeber löst Vertrag auf?

einmal allgemein theoretisch angenommen, im schriftlichen Arbeitsvertrag stünde, Regelarbeitszeit zwanzig Stunden wöchentlich und Überstunden sind dort in keiner Weise geregelt, dann kann jemand natürlich pünktlich am Ende seiner täglichen Arbitszeit nach Hause gehen.
Sofern nicht natürlich Überstunden rechtzeitig angeordnet wurden oder aufgrund eines Notfalls erforderlich werden.
Kein Arbeitgeber kann einen Arbeitsvertrag einfach einseitig auflösen.
Ein Arbeitgeber kann:
fristgerecht kündigen, sofern der Arbeitnehmer nicht einen gesetzlichen, tariflichen oder betriebsvereinbarten Kündigungsschutz hat.
fristlos kündigen, wenn es dafür einen Grund gibt, der auch in Gesetzen genannt wird. Hier macht sich ein Arbeitnehmer zustäzlich schadenersatzpflichtig.
Ein Arbeitnehmer, der grundsätzlich pünktlich bei Feierabend nach Hause geht, muß heutzutage trotz Recht damit rechnen, daß ein Arbeitgeber alles tun wird, um ihn aus dem betrieb hinauszukriegen.
Ein Arbeitnehmer, der seine Arbeit macht, und im Falle eines Behördentermines pünktlich nach regulärem Arbeitsende den Betrieb verläßt, insbesondere, wenn er auch noch seinen Vorgesetzten es rechtzeitig gesagt hat, wird deswegen nicht hinausgeworfen. Diese schlechte Presse riskiert kaum jemand.
Eine Teilzeitstelle ist auch eine Teilzeitstelle, falls mehr als 20 Stunden tatsächlich gearbeitet wird.
Mehr als allgemein will ich allgemein nichts dazu sagen.
Einen freundlichen Gruß
narssner
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