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Alt 03.09.2017, 14:52   #1
Angstknauel
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Angstknauel
Standard Arbeitszeugnis unzufrieden / nicht dem Feedback entsprechend, wie nachbessern?

Hallo zusammen,

Ich hab jetzt knapp 5 Monate in nem Unternehmen gearbeitet. Stelle war definitiv nicht überfordernd, ich war eher überqualifiziert und hab mir, wie immer, große Mühe gegeben. In allem war alles problemlos, hab viel positives Feedback bekommen vom Chef und Kollegen, auch konstruktiv Kritik gegeben, nachgefragt, aufgeschlossen blablub.

Wegen psychischen Problemen und nicht passender Tätigkeit (Schmerzgrenze war erreicht), die die anderen auf jeden Fall nicht bemerkt haben oder meine Arbeitsleistung litt, wollte ich dann mit Attest kündigen. AG fands schade, hätte da ne Zukunft gehabt, aber hats verstanden.
Attest hätte noch 2-3 Tage gebraucht nach dem Ansprechen, würde dann der Einfachkeit halber und wohl aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt in der Probezeit, war ja auch gut für mich.
Studium hab ich jetzt als Perspektive, also alles super gelaufen.

Jetzt hab ich mein Arbeitszeugnis bekommen und bin persönlich etwas angepisst.

Ich lad das geschwärzt mal hoch, ist meines Erachtens größtenteils befriedigend. Und man kennt ja die Arbeitszeugnisse heutzutage, das ist einfach eher Exkrement, wenn jeder der normal arbeitet / 90% Sehr gut bis gut bekommen.

Was kann ich tun? Gespräch bzw. Anfrage per E-Mail hab ich schon ersucht:

"Hallo xyz,
In der Kürze der Zeit ist eine andere Bewertung nicht möglich und entspricht meiner aktuellen Einschätzung."

Das halte ich für Bullshit. Wenns zu kurz wäre, wäre halt eben kein qualfiziertes sonder nur ein normales Arbeitszeugnis möglich.
Da die 5 Monate aber intensiv und vielfältig waren, wollte ich ein qualfiziertes Arbeitszeugnis, was ich ja auch bekam.

Aber die Kürze des Einsatzes rechtfertigt doch dann nicht einem ne mittelmäßige Leistung zu attestieren, die von dem vorherigen Feedback abweicht? Sondern nur das was er im Zeugnis sagt:

Aufgrund der Kürze des Einsatzes ist keine weiterführende Beurteilung möglich.

---

Was kann ich nun tun? Wahrscheinlich nicht viel oder? So, wie ich las, kann ein AG ohne Nachweise halt befriedigend geben, für schlechtere Leistungen müsste er das nachweisen. Im Umkehrschluss müsste ich eben auch nachweisen, wenn ich besser als befriedigend möchte. Das kann ich ja eben leider nicht. Klar, die Kollegen haben mich auch gelobt & gemocht, aber denke, in dem Fall würden die sich nicht gegen den Chef stellen :>

Könnte wohl höchstens das so ausführen, wie jetzt im Beitrag.

Jemand Erfahrung mit sowas?

Dankeschön.

Gruß Angstknauel

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arbeitszeugnis-schwarz.jpg  

Geändert von Angstknauel (03.09.2017 um 15:06 Uhr)
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Alt 03.09.2017, 16:40   #2
Seepferdchen
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Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Arbeitszeugnis unzufrieden / nicht dem Feedback entsprechend, wie nachbessern?

@Angstknauel

Was steht in der Schlussformulierung, dieser Absatz ist wichtig und nicht unerheblich in der Bedeutung bei der Bewertung eines Arbeitszeugniss.
Eine Schlussformulierung kann eine vorangegangene Beurteilung bekräftigen oder in Frage stellen und damit abwerten.

Zitat:
Aufgrund der Kürze des Einsatzes ist keine weiterführende Beurteilung möglich.
Also was kommt nach diesem Satz?
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 03.09.2017, 17:23   #3
vidar
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vidar vidar vidar vidar
Standard AW: Arbeitszeugnis unzufrieden / nicht dem Feedback entsprechend, wie nachbessern?

Die ist ein mehr oder weniger nicht sagendes Zeugnis, welches gerade mal ein Befriedigend als Note darstellt. Schön, wenn alle Aufgaben akribisch aufgeführt worden sind, aber eine Bewertung deiner Leistung findet hier nicht statt. Selbst nach nur 4 Monaten dürfte es für einen gewissenhaften Vorgesetzten durchaus möglich sein eine Beurteilung deiner Leistung vornehmen zu können. Sollten deine Fähigkeiten vorher nicht ausreichend gewesen sein, wärst du bestimmt innerhalb der Probezeit bereits früher entlassen worden. Es fehlt z.B. ebenfalls der Hinweis, dass du die im Zeugnis angegeben soliden Kenntnisse für das Unternehmen nutzbar angewendet hast.

Ein Negativmerkmal ist der angegeben Arbeitszeitraum. Hier sollte als Austrittstermin entweder Mitte des Monats (14./15.) oder besser noch zum Ende des Monats (30./31.) aufgeführt sein.

Wichtig wäre auch, dass im Zeugnis aufgeführt wird, dass du den Betrieb auf eigenen Wunsch verlassen hast. Wenn dann das Unternehmen sich auch noch für deine Mitarbeit bedankt und dein Ausscheiden bedauert, hast du schon mal gute Karten.

Anmerken möchte ich aber trotzdem, dass der kurze Anwesenheitszeitraum nicht gerade dienlich dafür ist dir ein qualifiziertes Zeugnis ausstellen zu können. Es sollte zumindest aber deine für das Unternehmen erbrachten Leistungen / Erfolge beurteilen und widerspiegeln.
__

(Dies ist meine persönliche Meinung und stellt keine Rechtsberatung dar)
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Alt 03.09.2017, 18:32   #4
Angstknauel
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Angstknauel
Standard AW: Arbeitszeugnis unzufrieden / nicht dem Feedback entsprechend, wie nachbessern?

Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
@Angstknauel

Was steht in der Schlussformulierung, dieser Absatz ist wichtig und nicht unerheblich in der Bedeutung bei der Bewertung eines Arbeitszeugniss.
Eine Schlussformulierung kann eine vorangegangene Beurteilung bekräftigen oder in Frage stellen und damit abwerten.



Also was kommt nach diesem Satz?
Danach kommt garnichts. Nur Mit freundlichen Grüßen und Unternehmensfußzeile etc.

@Vidar, danke fürs Feedback.
Zum ersten Punkt, stimme ich zu. Lese da nächste Woche mit nem Sozialcoach, der sich wirklich auskennt mal drüber und formulieren etwas.

Zum zweiten, kann der AG das Zeugnis überhaupt so ausstellen? Ich wurde halt zum 26.08 entlassen. Bin aus persönlichen Gründen gegangen bzw. habs vorgeschlagen, Alternative wäre gewesen krankschreiben zu lassen, da ich das Unternehmen, die Kollegen und auch ein wenig den Chef respektiert habe, habe ich das halt vorgeschlagen. Bevor ich mit wasserdichtem Attest selbst kündigen konnte, wurde ich gekündigt und unwiderruflich freigestellt, guter Deal für mich.
Kann den Chef aber gerade schwer einschätzen, wie sehr der mir bei Formulierungen entgegen kommen würde, also von wegen, ich ging "freiwillig".

Und jo stimmt, diese Schlussformeln hatte ich teils auch auf anderen Zeugnissen.

Wegen dem kurzen Zeitraum, ja weiß ich. Einfaches Arbeitszeugnis wäre halt einfach und unproblematisch.

Da ich da aber nen speziellen Bereich eingesehen habe, viel verschiedenes gelernt habe und das wirklich gut geklappt hat -
wo ich auch denke, dass mir das für spätere Jobs was bringen könnte - habe ich wegen nem qualifizierten Arbeitszeugnis gefragt, weils Sinn macht. (wenns denn gescheit ausgestellt ist).

Mal abgesehen von den inhaltlichen Fragen, wenn ich das Zeugnis umformuliert hätte oder den Chef auf Sachen hinweise, wie gehe ich da vor?

Mein Vater & mein Bruder meinten, dass ich dem ne verbesserte Version vorgeschlagen soll und ich mich freuen würde, wenn er zustimmt. Von wegen, hier mach dir keine Arbeit, das sind meine Vorstellungen, akzeptier und gut.

Der Vater von meiner Freundin meinte, dass ich ihm antworten soll, dass ich ihm Feedback gebe, sobald ich das von nem Arbeitsrechtler geprüft hatte.

Naja, das wäre halt ne Drohung, von wegen die meisten AG haben kein Bock auf Streit.

Wobei das Problem ja immer ist, nachweisen kann ich nix, Aussage gegen Aussage.
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Alt 03.09.2017, 19:19   #5
RobbiRob
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RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob
Standard AW: Arbeitszeugnis unzufrieden / nicht dem Feedback entsprechend, wie nachbessern?

Du bist in der Probezeit gekündigt worden.

Sage dem Vater Deiner Freundin bitte, dass Dein "Drohpotenzial" gegen null tendiert.

Versuche das freundlich zu klären, das wird in dem Fall der beste Weg sein.
Ob der Ag Dir bei einer Kündigung von seiner Seite bescheinigt, dass Du freiwillig gegangen bist, halte ich für fragwürdig.

Was ich nicht verstehe:

Warum wurde nicht zum Ende des Monats gekündigt, wenn der Anstoß von Dir kam und es keine Probleme gab?

Das ist aus meiner Praxis der absolute Negativeintrag.

Da kannst Du noch so ein gutes Zeugnis haben, damit wärst Du schon in der Vorauswahl raus, wenn die Bude nicht gerade zu dem Datum Insolvenz hatte oder ähnliches.
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Alt 03.09.2017, 19:54   #6
Angstknauel
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Angstknauel
Standard AW: Arbeitszeugnis unzufrieden / nicht dem Feedback entsprechend, wie nachbessern?

Jo, freundlich klären wäre auch so meine Devise.

Jup, dachte mir auch, dass der AG mir auf jeden Fall nichts bescheinigen kann, was nicht der Wahrheit entspricht.

Bin halt enttäuscht, dass das Zeugnis nicht wahrheitsgemäß dem Feedback, Lob und der Arbeitsleistung entspricht :<
Aber gut, ist wohl Realität, kennt man ja von der Schule

Warum ich nicht zum Ende des Monats gekündigt wurde?

Wirtschaftlichkeit. Ich habe im Urlaub und nach etwas Denkpause meinen AG persönlich angerufen. Das war am 20ten Juli, Donnerstag.

Von wegen: Ist nicht die richtige Stellung, ich brenne dadurch aus und halte nur durch, sorry, persönliche Probleme, hab gerne hier gearbeitet. Wäre vielleicht intelligenter gewesen, dass erst zu machen, als ich nen Attest hatte. Aber wollte mir halt persönliche Last nehmen & fairerweise mit offenen Karten spielen.

AG wollte dann, dass ich direkt kündige / schnellstmöglich. Beidseitige Kündigung angeboten (Aufhebungsvertrag), ich sagte:

Nope, ohne was in der Hand kann mir die Eigenkündigung im Zweifelsfall zu Lasten gelegt werden, bei Aufhebungsvertrag sowieso.

Am 21ten Juli, Freitag, war die Kündigung dann per Bote im Briefkasten.

Probleme war darauf bezogen, dass ich bis zur persönlichen Resignation gut gearbeitet habe und bis dahin für Außenstehende nichts problematisch war. Son plötzlicher Ausstieg ist natürlich problematisch, ist ja auf jeden Fall nen hoher wirtschaftlicher Schaden für den AG, wenn der in mich investiert hat, persönlich aber manchmal nicht vermeidbar.
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Alt 04.09.2017, 18:19   #7
atasteofbunny
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Standard AW: Arbeitszeugnis unzufrieden / nicht dem Feedback entsprechend, wie nachbessern?

Das Austrittsdatum halte ich für okay, in der Probezeit gelten andere Kündigungsfristen. Es kommt nun einmal vor, dass man die Probezeit nicht besteht. Manchmal passt man einfach nicht in die Firma. Egal, wie gut das Zeugnis ist, jeder wird über die kurze Beschäftigungsdauer stolpern ... lege dir am besten eine plausible Begründung dafür zurecht, dass es nicht der richtige Job für dich war.

Seltsam und ungewöhnlich finde ich den Satz, dass aufgrund der Kürze der Zeit keine andere Bewertung möglich sei. Es klingt wie eine Entschuldigung für die Dreier-Bewertungen bzw. eventuell nach Beleidigt-Sein "wir wollten, dass er bleibt, aber er hat einfach gekündigt ..." Wobei das doch nicht stimmt, letztendlich hat der Arbeitgeber gekündigt?!

Was auf jeden Fall mit hinein sollte, ist im letzten Absatz ein Dank für die gute Zusammenarbeit und positive Zukunftswünsche.
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Alt 04.09.2017, 18:30   #8
RobbiRob
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Standard AW: Arbeitszeugnis unzufrieden / nicht dem Feedback entsprechend, wie nachbessern?

Das Austrittsdatum ist nicht "okay"!

In der Regel wird zum Ende der Probezeit gekündigt, wenn es nicht passt.

Vor Ablauf der Probezeit und auch noch innerhalb des Monats, wird das nur getan wenn etwas vorgefallen ist bzw. der Mitarbeiter derart "ungeeignet" ist, dass eine Weiterbeschäftigung dem Betrieb schadet.
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Alt 04.09.2017, 21:46   #9
Angstknauel
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Angstknauel
Standard AW: Arbeitszeugnis unzufrieden / nicht dem Feedback entsprechend, wie nachbessern?

Also der Job war definitiv nicht passend, ich hab zwar alles sorgfältig und gut gemacht, sowie super Leistung gebracht. Hab dann aber nach ~ 3 1/2 Monaten gemerkt, dass ich mich zwinge und die Arbeit mir zu stupide ist. War n innerer Kampf da aufzuhören. Hab halt ne Angststörung / Unsicherheiten seit jeher, Therapeut hat mich dann eher provoziert "sie sind ja immer unsicher, da kann ich mir vorstellen, dass es ihnen schlecht geht", Eltern: "halte doch bis zum Studium durch, manchmal muss man durchhalten", Sozialcoach & Freunde: "Alter, hör sofort auf dich kaputt zu machen und zwingen".

Ne zeitlang musste ich auch durchhalten, weil man mit Nervösität und Angstörung erstmal reinfinden muss, irgendwann verschwimmen dann aber die Grenzen, wenn man sich zulange zwingt und halt ne gute Stelle nicht auch einfach ohne Studienplatz/Perspektive aus persönlichen Gründen so einfach aufgibt.


Ergo wollte und musste ich raus. Die kurze Beschäftigungsdauer kann ich definitiv rechtfertigen, da ich auch Anfang August nen Studienplatz bekommen habe, auf den ich mich freue :)

Mit dem Beendigungsdatum kann ich nur mutmaßen, ist es wirklich so schlecht? Im Endeffekt hab ich dem Unternehmen quasi gesagt:

"Ich hab ne zeitlang gerne bei euch gearbeitet & auch gemerkt, dass ihr auf mich baut. Danke dafür, aber ich verbrauche mich hier eher und hab andere Träume/Vorstellungen von nem Arbeitsplatz, den ich durchhalten könnte - den leider nicht. (Studienplatz hatte ich da noch nicht sicher, bis dahin hab ichs aber nicht ausgehalten, auch die 2-6 Wochen je nach Zeitpunkt der Uni Zusage nicht mehr, Schmerzgrenze war erreicht).

Da ist es aus Arbeitgeber Perspektive meines Erachtens schon verständlich, dass der AG direkt zum Freitag kündigt und ich nicht erst am Montag / Ende des Monats, wenn ich mein Attest hätte. Halt weniger Tage Bezahlung und wirtschaftlichen Schaden eindämmen. Bekam danach ja auch ne unwiderrufliche Freistellung (um wohl 4 UrlaubsTage zu verrechnen, auf die ich wegen dem doch netten Umgang gerne geschissen habe) bekommen, ohne Freistellung wäre ich die restliche Zeit AU gewesen.

Bis Ende der Probezeit wären kA. noch 2 1/2 Monate gewesen, das hätte ja keinen Sinn gemacht. Kündigungszeitpunkt halt mit Tarifmantelvertrag 4 Wochen ab Erhalt der Kündigung.

Es ist auch gerade jammern auf hohem Niveau, ich hab jetzt erstmal zum 1.10 ein Studium und suche dann währenddessen nur Nebenjobs.
Aber man muss natürlich auch an die Zukunft denken, da mag man ja mit seiner Praxiserfahrung im IT-Bereich auch auftrumpfen.

Danke für euer Feedback und Hilfe. Da hab ich ja jetzt schon viel gutes erfahren. Werde das Zeugnis mit dem Coach überarbeiten, halt so die wichtigen Sachen verbessern wie das für die Zusammenarbeit danken, bedauern, dass ich gegangen bin.

Muss mich dann wohl in meiner persönlichen Diskurs-Freude auch echt zurückhalten.

Weil ichs halt echt frech finde jemand der gute Arbeit geleistet hat, so ne Bewertung zu geben und dabei sogar so Standardformulierungen zu vergessen / wegzulassen. Ich kann mich gerade noch nicht entscheiden, ob der AG wegen meiner Kapitulation angekotzt ist oder, ob der echt denkt, dass das Arbeitszeugnis ja nem jungen Menschen nichts verbaut und das so okay ist.

Das mit dem, sie haben nur kurz gearbeitet, ne andere Bewertung ist nicht möglich (dann bewerte mich halt nicht qualifiziert, aber doch nicht deswegen schlecht), klingt dann eher nach Zweiterem.

Puh, muss mich glaube echt was zurückhalten in meinem Gerechtigkeitssinn / Diskursfreude und den Ball flach halten, kann bei sowas nicht chillen, also bin nicht wütend, aber könnte den Ex-Chef schon aus Genugtuung da echt argumentativ zuschwallen.

Würde ja sogar fast gerne nochmal mit ihm persönlich darüber reden und betonen, dass ich für ne doch falsche Stelle da echt die Arschbacken zusammengerissen habe und mir wirklich viel Mühe gegeben hab, weil die Mitarbeiter da echt toll waren. Und auch wenn da jetzt wenig von bei mir ankommt, würde ich das nicht bereuen.

Naja, emotional sinnvoll, aber der Sache nicht dienlich und im Dienstlichen unangebracht.

Edit:

Geschadet hab ich dem Unternehmen nicht, nur hat halt ne Weiterbeschäftigung und Investition vom Unternehmen und auch von meinerseits keinen Sinn gemacht. Kann schon auch verstehen, dass man dann jemand direkt kündigt, ob jetzt zum 25ten oder 31ten

Geändert von Angstknauel (04.09.2017 um 21:59 Uhr)
Angstknauel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2017, 07:11   #10
RobbiRob
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Wenn Du eh studierst dann konzentriere Dich darauf, falls der gütliche Versuch scheitert.

Viel Glück!
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Alt 05.09.2017, 08:12   #11
vidar
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Standard AW: Arbeitszeugnis unzufrieden / nicht dem Feedback entsprechend, wie nachbessern?

@ Angstknauel

Dein Problem ist, dass du aus einer Mücke einen Elefanten machen möchtest. Dein weiterer Karriereweg war doch schon im Vorwege vorgegeben, als du dich an der Uni immatrikuliert hast. Sich jetzt im Nachhinein immer noch mit einer ehemaligen kurzfristigen Beschäftigung auseinandersetzen zu wollen, ist einfach nur noch kontraproduktiv.

Sei jetzt lieber Zukunftsorientiert und konzentriere dich auf das kommende Studium. Nach deinem erfolgreichen Studienabschluss ist es eh nur noch sekundär, was du vorher gemacht hast. Positiv ist es im jeden Fall, dass du überhaupt eine Tätigkeit zur Überbrückung bis zum Studienbeginn ausgeübt hast.
__

(Dies ist meine persönliche Meinung und stellt keine Rechtsberatung dar)
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Alt 05.09.2017, 08:34   #12
Blushalin
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Blushalin
Standard AW: Arbeitszeugnis unzufrieden / nicht dem Feedback entsprechend, wie nachbessern?

Zitat von Angstknauel Beitrag anzeigen
Ich hab jetzt knapp 5 Monate in nem Unternehmen gearbeitet. Stelle war definitiv nicht überfordernd, ich war eher überqualifiziert und hab mir, wie immer, große Mühe gegeben. In allem war alles problemlos,
Wenn wir hier ca. 1 Monat als Einarbeitung nehmen, bleiben etwa knapp 4 Monate als "reine" Beurteilungszeit. Das ist sehr wenig Zeit um viel mehr dort rein zu schreiben. Deine Fachkenntnisse wurde schon mal angesprochen.

Zitat von Angstknauel Beitrag anzeigen
hab viel positives Feedback bekommen vom Chef und Kollegen, auch konstruktiv Kritik gegeben, nachgefragt, aufgeschlossen blablub.
Das klingt als hättet ihr einen freundlichen Umgang gehabt? Das steht allerdings nirgends im Zeugnis.

Zitat von Angstknauel Beitrag anzeigen
Wegen psychischen Problemen und nicht passender Tätigkeit (Schmerzgrenze war erreicht), die die anderen auf jeden Fall nicht bemerkt haben oder meine Arbeitsleistung litt, wollte ich dann mit Attest kündigen. AG fands schade, hätte da ne Zukunft gehabt, aber hats verstanden.
Wenn jemand nach so kurzer Zeit an seiner "Schmerzgrenze" arbeitet, dann passt da eindeutig was nicht.

Zitat von Angstknauel Beitrag anzeigen
Attest hätte noch 2-3 Tage gebraucht nach dem Ansprechen, würde dann der Einfachkeit halber und wohl aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt in der Probezeit, war ja auch gut für mich.
Der Arbeitgeber hat Dir nicht die Zeit gelassen um das Attest zu besorgen, sondern hat scheinbar nach der Unterhaltung gleich die Kündigung geschrieben. Wenn der hört, dass ein Mitarbeiter krank wird von seiner Arbeit, dann ist der auch gezwungen zu handeln. Du wurdest nicht aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt, sondern in erster Linie weil der Arbeitgeber auch eine Fürsorgepflicht Dir gegenüber hat.


Zitat von Angstknauel Beitrag anzeigen
Aber die Kürze des Einsatzes rechtfertigt doch dann nicht einem ne mittelmäßige Leistung zu attestieren, die von dem vorherigen Feedback abweicht?
Die Leistung wurde ja nicht aufgrund der Dauer gegeben.


Zitat von Angstknauel Beitrag anzeigen
Was kann ich nun tun?
Eventuell dem Arbeitgeber noch was schicken, so wie Du dir das vorstellst.

Gruß
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Alt 05.09.2017, 09:20   #13
lunalilli
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lunalilli
Standard AW: Arbeitszeugnis unzufrieden / nicht dem Feedback entsprechend, wie nachbessern?

Hallo Angstknaudel,

Zitat:
Wegen dem kurzen Zeitraum, ja weiß ich. Einfaches Arbeitszeugnis wäre halt einfach und unproblematisch.
Was wäre den ein "einfaches Arbeitszeugnis" für dich?

Man darf nicht außer Acht lassen, dass es teilweise Firmen gibt, die nach so einer kurzen Beschäftigungsdauer lediglich eine kurze Beuteilung schreiben, da ein "qualifiziertes" Zeugnis gar nicht möglich ist.

Anhand der Beschäftigungsdauer ist jedem potenziellen neuen AG ersichtlich, dass der eventuell neue AN die Probezeit nicht geschafft hat. Bei manchen AG sind die Gründe dafür oft nicht relevant. Er sieht nur "4 Monate beschäftigt". Und wenn du zum Beispiel schon mehrere "dieser" Zeugnise hast, wird es sehr, sehr schwer auf dem heutigen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Wenn die Probezeit - aus welchen Gründen auch immer - nicht bestanden wird, sollte ein sehr guter Plan B vorliegen.

An deiner Stelle würde ich deine Tätigkeit in kurzen Stichpunkten zusammenfassen und wenn es einen Bereich gab in dem du für dich am besten warst, den hervorheben.

Ganz klar ist, dass der letzte Satz ebenfalls sehr wichtig ist. "Herr/Frau XXXX verlässt unser Unternehmen auf eigenen Wunsch. Wir wünschen Ihn/Ihr für seinen/seine weiteren Berufs- und Lebenswege viel Erfolg"

Ich hatte mal eine MA, der nur knapp 4 Monate im Betrieb war. Er ging, weil ihm die Arbeitzeit nicht zusagte (welche klar definiert waren - Früh- und Spätschicht). Er erschien irgendwann nicht mehr zur Arbeit und es kam auch keine AU. Somit wurde er in der Probezeit entlassen.

Er kam dann - nach erhalt der Kündigung - zu mir ins Büro und wollte ein Zeugnis haben. Ich fragte ihn dann, auf welcher Grundlage ich eins schreiben könnte. Na ja nach einem hin und her schrieb ich ihm dann eine etwas ausfühlichere Beurteilung die eine 3 - war. Man konnte bei dieser kurzen Dauer kein "einser" Zeugnis oder Beurteilung schreiben.

Ich bat meinen MA auch, sich in meine Lage zu versetzten und was er an meiner Stelle machen würde, bzw wie er beurteilen würde. Das hatte ihn zum Nachdenken gebracht. Oft ist das Selbstbildnis ein anderes wie man von außen gesehen wird.

Wie gesagt, schreibe deine Standpunkte auf. Formuliere am besten selbst ein Zeugnis, so wie DU es dir vorstellst, aber komme von dem Gedanken ab, dass es ein "sehr gut" werden sollte. Das wird dir kein AG unterschreiben, wenn die Probezeit nicht geschafft wurde. Versuche ein "gut" hinzubekommen, aber mit Schwerpunkten, die diese Note unterstreichen.

Das ein AN täglich zur Arbeit erscheint ist noch lange keine Begründung ;-) (dies ist nur ein Beispiel)

Ich wünsche dir, dass du dein Studium hinbekommst, es durchziehst und danach eine Anstellung findest.

Viel Erfolg!

Gruß, Luna
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Alt 05.09.2017, 10:57   #14
Indeclinabilis
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Standard AW: Arbeitszeugnis unzufrieden / nicht dem Feedback entsprechend, wie nachbessern?

Zitat von vidar Beitrag anzeigen
[...]Nach deinem erfolgreichen Studienabschluss ist es eh nur noch sekundär, was du vorher gemacht hast. [...]
Jain - es kommt vielmehr drauf an, ob der potenzielle AG Wert darauf legt, dass man auch mal über den Tellerrand geschaut hat.

Meiner bescheidenen Erfahrung nach genügt es jedoch, wenn man seinen Lebenslauf mit den bereits absolvierten Job's anreichert und eine kleine - überwiegend positiv angehauchte - Geschichte dazu erzählen kann, sofern es zu einem Bewerbungsgespräch kommt.

Wenn ein potenzieller AG mal ein Arbeitszeugnis sehen will, dann zeigt man halt einfach nur die vor, die positiv ausgefallen sind und die anderen - also die, die negativ ausgefallen sind - hat man natürlich noch nicht erhalten, bzw., man wartet bis heute noch vergebens darauf.

Im Endeffekt geht es beim Bewerben immer nur darum, sich möglichst gut zu verkaufen.

Das Zeugnis vom TE hat im übrigen Potenzial, da aus ihm hervorgeht, dass er seine Aufgabenbereiche "sehr gut" beherrschte, er "Einsatzbereitschaft und Initiative" zeigte und sein persönliches Verhalten ggü. "Vorgesetzten und Kollegen" einwandfrei war; dabei ist besonders wichtig, dass "Vorgesetzte" zuerst genannt wird.

Im Ergebnis kann man eine 2 annehmen - wenn man will.

Die alles entscheidende Frage ist halt - was steht am Ende?

__

"Beati monoculi in regione caecorum".

"Zitat aus 300"
Leonidas: "Du hast viele Sklaven, Xerxes, aber wenig Krieger. Es wird nicht lange dauern, bis sie meine Speere mehr fürchten, als Deine Peitschen."
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Alt 05.09.2017, 13:52   #15
vidar
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Zitat von Indeclinabilis Beitrag anzeigen
Jain - es kommt vielmehr drauf an, ob der potenzielle AG Wert darauf legt, dass man auch mal über den Tellerrand geschaut hat ...
Sofern die finanzielle Mittel nicht ausreichend sein sollten, um auch die Studienzeit stressfrei über die Runden zu bekommen, wird es sicherlich weiter nötig sein zusätzlich Beschäftigungsverhältnisse zu absolvieren. Hier hat denn der TE dann immer noch genügend Möglichkeiten sich auf Jobs zu bewerben, die über den Tellerrand oder fachübergreifend zum Studienthema hinausgehen.
Zitat von Indeclinabilis Beitrag anzeigen
Die alles entscheidende Frage ist halt - was steht am Ende?
Wie @ Angstknauel bereits unter #4 angemerkt hat, nichts.
__

(Dies ist meine persönliche Meinung und stellt keine Rechtsberatung dar)

Geändert von vidar (05.09.2017 um 14:09 Uhr)
vidar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2017, 02:36   #16
Angstknauel
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Angstknauel
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@vidar

Klar, könnte ich drauf Exkrementn. Ich studiere ja eh und dann einfach hinnehmen könnte man, weil der Studienabschluss / Immatrikulation eh das Feld neu bestimmt. Stimmt aber nur bedingt, mein neues Studium schneidet mit Psychologie / Informatik / Medien und Wirtschaft meine Ausbildung, Informatikkaufmann. Wenn ich Chef wäre, wäre mir das definitiv wichtig und nen Pluspunkt, wenn jemand vor dem Studium oder während des Studiums praktisch gut gearbeitet hat.

Fernab davon hab ich auch gerne für fachimmanente Jobs während des Studium gerne ne gute Bewerbungsbasis, bisher ist die ganz gut. Am liebsten halt wahrheitsgemäß.

Gehen wir mal davon aus, dass meine Eigenwahrnehmung und das Feedback während der Arbeit gestimmt hat - warum nicht für sich eintreten? Ich sehe da echt keinen Grund.

Im Endeffekt isses neben leichter Enttäuschung auch wenig Stress, Arbeit oder Zeitaufwand. Mir machts sogar auf nem gewissen Level Spaß. Auch mit euch hier zu diskutieren.

@Jends17

Ich erwarte ja definitiv nicht, dass da mehr oder sonst was gelogenes drinnen steht, halt nur ne Bewertung, die dem Feedback entspricht.

Das mit dem freundlichen Umgang sollte ich auf jeden Fall reinschreiben.

Das mit der Fürsorgepflicht verstehe ich nicht. Ich habs persönlich so schnell wie es geht (während meines Urlaubs) angesprochen, um dem Unternehmen gegenüber fair zu sein und für mich gesorgt, gesundheitlich und psychisch.
Inwiefern ist der AG dann fürsorglich, indem er mich stattdessen 1 Tag später nach Ankündigung kündigt, weil ich ihm sage, dass ich das erst 3-4 Tage später wasserdicht mit Attest machen und niemals einen Aufhebungsvertrag unterschreiben würde?

Also ich kanns vollkommen verstehen, ist legitim und war ja auch n Gefallen für mich. Aber meiner Meinung nach isses halt Schadensminimierung, Wirtschaftlichkeit um fürs Unternehmen zu sorgen. Für mich gesorgt habe ich ja quasi durch meine Aktion.

Wegen der Kürze und Bewertungsinhalt, ich hatte mich in meiner E-Mail nicht über fehlende Details und Ausführlichkeit beschwert, sondern über das befriedigende, was inner Arbeitswelt, halt beschissen ist.

"In der Kürze der Zeit ist eine andere Bewertung nicht möglich und entspricht meiner aktuellen Einschätzung."

^- das klingt dann halt definitiv wie ne Rechtfertigung der Bewertung aufgrund der Kürze.

@Robbi,
danke

@luna

Einfaches Arbeitszeugnis: Definition, Beispiel, Vorlage | karrierebibel.de

Das meine ich mit einfachem Arbeitszeugnis, ist halt neutral und bei so ner kurzen Zeit verständlich, dass es nicht zum Qualifizierten Zeugnis gereicht hat. Attestiert dann halt die Arbeitszeit, ohne, dass sich nen Personaler denkt: "befriedigend - was ist da schiefgelaufen?"

Sonstige Zeugnisse sind gut, wobei ich nen Unternehmen schonmal ähnlich verlassen hab, wobei da das Zeugnis besser ist.

Dieses Mal kann ichs aber gut begründen, Alternative war das Studium, was ich ja nu mache. Ergo mit dem Beendigungszeitpunkt eigentlich garkeine Probleme.

Und klar verständlich auch aus AG Seite, dass man beim Probezeit bestehen nicht zwingend das allerbeste attestieren könnte.
Wobei meines Erachtens das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Klar, wenn man schlecht leistet & arbeitet wird man aufgrund dessen vom AG entlassen, da kann nen AG eben halt das attestieren.

Wenn man die Stelle aber aus persönlichen Gründen verlässt und die Stelle interessensmäßig auf Dauer nichts für einen war, dann wirkt sich das ja nicht zwingend auf die Arbeitsleistung aus.

Denke tausende Leute sind todunglücklich in ihrem Job ohne den Job jemals schlecht zu machen.

Und haha klar, hab durchaus mehr Engagement gezeigt als tägliches Erscheinen :>

Danke dir, ich geb mir Mühe beim Studium.
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Alt 06.09.2017, 19:57   #17
atasteofbunny
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atasteofbunny
Standard AW: Arbeitszeugnis unzufrieden / nicht dem Feedback entsprechend, wie nachbessern?

Ich denke: Es kommt auch drauf an, was du sonst noch für Zeugnisse hast bzw. wie gut diese sind. Wenn du von früheren Arbeitgebern mehrere gute bis sehr gute Zeugnisse hast, würde ich dieses Dreierzeugnis nicht so wichtig nehmen.

Mit meinem letzten Zeugnis bin ich auch nicht zufrieden, ist auch so Drei insgesamt. Aber ich hoffe mal, dass es neben den ganzen anderen wirklich guten Zeugnissen in den Hintergrund rückt Und ich muss auch sagen, ich habe zwar engagiert gearbeitet aber top geeignet war ich für diese Stelle nicht und ich weiß nun, dass ich eine ähnliche Arbeit nie wieder machen würde (sofern sie mir angeboten werden würde) - weil es zu mir halt nicht passt. Ich hatte es noch versucht, hatte mich an die Personalabteilung gewendet mit Änderungswünschen, von denen aber nur einer berücksichtigt wurde, die anderen nicht mein erster Gedanke war, einen Anwalt zu beauftragen aber dann dachte ich mir, was solls, das war halt nicht das Richtige und mit diesem blöden Zeugnis will ich mich jetzt nicht mehr auseinandersetzen

Also mein Tipp: Versuch mach kluch, aber falls nicht viel dabei passiert - abhaken.
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arbeitszeugnis, entsprechend, feedback, nachbessern, unzufrieden

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