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Alt 29.06.2015, 13:54   #1
TumadieMoerchen
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TumadieMoerchen
Standard Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Hallo,

Nachdem ich nun seit 18.06.2015 wieder krank bin habe ich heute mal meinen Chef über den Stand der Dinge informiert.
Er teilt mir mit die Kündigung während der Probezeit sei bereits am 23.06.2015 an mich per Einschreiben abgesendet worden.

Wir haben heute den 29.06.2015 und bei mir ist hier nix eingetroffen.

Ich habe eine Kündigungsfrist von 14Tagen. Heisst das 14Tage ab Empfang oder Zustellung?

Was passiert wenn sie garnicht oder erst in 4Wochen eintrifft?


Gruss Micha
__

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Alt 29.06.2015, 14:21   #2
karrer45
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Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Eine rückwirkende Kündigung ist nicht möglich. Die gesetzliche Kündigungsfrist in der Probezeit beträgt 2 Wochen. Ein genauer Kündigungstermin, also beispielsweise zum Ende des Monats, ist nicht erforderlich. Diese 2-Wochen-Frist kann allerdings durch einen Tarifvertrag noch abgekürzt werden. Die Kündigung muss dir auf dem Postweg zugestellt werden bzw. kann auch als Bote dir persönlich überbracht werden, bzw. dir im Briefkasten eingeworfen werden.

Kann evtl. sein, dass durch den Poststreik die Zustellung durch Verzögerung erfolgen wird.
Auf alle Fälle muss dir was schriftliches vorliegen!!!
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Alt 29.06.2015, 14:43   #3
Seepferdchen
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Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Hallo Micha,

Zitat:
Wir haben heute den 29.06.2015 und bei mir ist hier nix eingetroffen.
Ein einfacher Brief reicht nicht aus, weil die Beweislast immer beim Absender liegt,
also bei deinem AG.

Über die Zugangsart/Erhalt der Kündigung kannst du hier nachlesen *klick*
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 29.06.2015, 14:54   #4
TumadieMoerchen
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TumadieMoerchen
Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Hallo

Danke für die Infos. Mir gehts eigentlich nur darum das wenn ich die Kündigung erst in 4Wochen erhalte und das Einschreiben unterzeichne aber im Kündigungsschreiben selbst ein 4Wochen altes Datum drinsteht könnte ich Probleme mit der AfA bekommen.

Ich kann also eigenlich wenn die Kündigung eintrifft prinzipiell 14Tage dazurechnen, also kommt diese morgen +14Tage ist dann der letzte Arbeitstag?
Wenn in der Kündigung ein Datum steht was früher ist ist das nicht gültig richtig?

Innerhalb der Problezeit sind es 14Tage ab Zugang, also wenn ich dem Postboten das Einschreiben unterzeichnet habe richtig?



Gruss Micha
__

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Alt 29.06.2015, 15:03   #5
Seepferdchen
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Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

@Micha lies doch bitte mal meinen Link in Ruhe, maßgebend ist wann du tatsächlich und
nachweisbar Kenntnis vom Kündigungsschreiben hast und das ist das belegbare Datum
deiner Entgegennahme, steht alles im Link vom Anwalt.
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 29.06.2015, 15:19   #6
TumadieMoerchen
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TumadieMoerchen
Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Ahhhh ok jetzt hab ichs verstanden. Die FRist beginnt mit dem Tag der nach Erhalt der Kündigung beginnt :-)

Gruss micha
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Alt 29.06.2015, 18:10   #7
TumadieMoerchen
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TumadieMoerchen
Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Ich hab soeben die Info bekommen das die Kündigung per Einwurfeinschreiben abgeschickt wurde am 23.06.2015 und die Kündigung zum 08.07.2015 ausgestellt wurde.

Diese Einwurfversion wird in dem obigen Link nicht erläutert.
Was ist denn nun wenn die nie ankommt?
Der Versender kann zwar das Abschicken belegen aber nicht die Ankunft weil sie ja nur eingeworfen wird.
So ist aus meiner 14tägigen Frist auf einmal nur eine 8Tagefrist geworden.

Jemand eine Idee?
__

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Alt 29.06.2015, 18:19   #8
karrer45
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Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Lies dir das mal durch:


Ordentliche Kündigung: Form und Zugang der Kündigungserk ... / 3.6.1 Einwurfeinschreiben | Personal Office Premium | Personal | Haufe
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Alt 29.06.2015, 18:26   #9
Seepferdchen
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Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Zitat:
Diese Einwurfversion wird in dem obigen Link nicht erläutert.
Doch @Micha auch dieser Umstand steht auch im Link und wird erklärt.

und hier noch eine Ausführung dazu:

Zitat:
Auch der Auslieferungsbeleg allein reicht jedoch dann nicht als Zugangsnachweis aus, wenn im gerichtlichen Verfahren der Zugang des Kündigungsschreibens bestritten wird.

Denn die Zivilprozessordnung (ZPO) verlangt für den sogenannten Urkundsbeweis durch Privaturkunden – die Post gehört nicht mehr zum öffentlichen Dienst – eine eigenhändige Unterschrift.

Deshalb kann auf Antrag des Absenders bei dem Postzustellerdienst der Postzusteller ermittelt werden, der dann als Zeuge benannt werden kann.

Ob dieser sich allerdings noch konkret an die streitige Zustellung erinnert, zumindest anhand des von ihm erstellten Zustellvermerks, ist unsicher.
Ordentliche Kündigung: Form und Zugang der Kündigungserk ... / 3.6.1 Einwurfeinschreiben | Personal Office Premium | Personal | Haufe
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 29.06.2015, 22:27   #10
TumadieMoerchen
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TumadieMoerchen
Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

OK klingt gut.

Ist eigentlich beim Einwurfeinschreiben nicht auf dem Briefumschlag ein Aufkleber? Wird da kein Zustellldatum drauf vermerkt?
Dann bräuchte ich ja nur den Umschlag aufheben.

Aber egal es reicht mir ja das man es nachvollziehen kann über den Auslieferungsbeleg.


Gruss Micha
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Alt 29.06.2015, 23:28   #11
Caye
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Caye Caye Caye Caye Caye
Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

In Anbetracht des Poststreiks hätte der Arbeitgeber vielleicht drauf kommen können, dass es sinnvoller gewesen wäre, die Kündigung persönlich bzw. durch einen Mitarbeiter (und gegen Unterschrift) zu überbringen. So wird es dann - sobald die Kündigung da ist - nerviger Papierkrieg, bis man das korrekte Datum ausgekaspert hat.

Wenn du mit dem Chef ein akzeptables Verhältnis hast und die Kündigung zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht aus irgendwelchen Gründen (Verlängerung ALG I-Anspruch o.ä.) so lang wie möglich rauszögern willst, wäre es eventuell die sinnvollste Option, den Chef morgen nochmal anzurufen, und ihn zu bitten, doch eine aktuelle Kündigung vorzubereiten (also von morgen an in 14 Tagen) und sie dir persönlich zu bringen bzw. bringen zu lassen.

Dann habt ihr beide den Papierkram korrekt erledigt und hinter euch. Sollte auch der Chef sinnvoll finden.
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Alt 02.07.2015, 12:24   #12
TumadieMoerchen
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TumadieMoerchen
Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Hallo,

Was mich nun aber doch irritiert ist die Tatsache das die Firma den halben Monatslohn gezahlt hat,
Ich dachte eigentlich sie müssten nur die drei Tage zahlen die ich auch gearbeitet habe und Rest müsste die Krankenkasse zahlen?
Die Kündigung hat er mir nun persönlich gebracht gestern zum 15.07.2015.

Ab wann krieg ich denn nun faktisch wieder Krankengeld? ab 16.?

Gruss Micha
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Alt 02.07.2015, 12:34   #13
Roter Bock
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Roter Bock Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Der Arbeitgeber muss Dich solange bezahlen, wie der Arbeitsvertrag besteht. Und hier genau ist jetzt das Problem.

Eine Kündigung ist eine "eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung". Du hast die jetzt bekommen und er muss den Lohn bis zum 15.7. zahlen - es sei den die Krankenkasse wäre mit Krankengeld in der Pflicht.

Der Arbeitgeber muss ab Datum der Krankmeldung 6 Wochen Lohnfortzahlung leisten. Wenn die Krankmeldung z. B. am 23.6. erfolgte muss er bis zum 15.7. Dich bezahlen, falls die Kündigungsfrist 14 Tage beträgt.

Das Arbeitsverhältnis muss aber vor Krankmeldung 4 Wochen bstanden haben.

Roter Bock
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Wir führen Sie jetzt auf ein Amt, und zwar ein Amt für Arbeitsvermittlung. Früher wurde dort Arbeit gesucht, jetzt sucht man Arbeiter, aber sonst hat sich nichts geändert. Kriegen tut man beide nicht. Helmut Qualtinger
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Alt 02.07.2015, 12:43   #14
TumadieMoerchen
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TumadieMoerchen
Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Hallo Roter Bock,

Das Arbeitsverhältnis war zum Zeitpunkt der Krankmeldung 3Tage alt.
Davor erhielt ich Krankengeld wegen gleicher Krankheit.
Eigentlich müsste die Krankenkasse wieder Krankengeld zahlen weil eben das Arbeitsverhältnis keine 4Wochen bestand.


Gruss Micha
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Alt 02.07.2015, 15:19   #15
Caye
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Caye Caye Caye Caye Caye
Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Eventuell kennt dein AG diese Regelung gar nicht und denkt, er müsse Lohnfortzahlung leisten? Oder er tut es freiwillig... Soll passieren, hatte ich auch schon - da ging es aber nur um zwei Tage bei fortbestehendem Arbeitsverhältnis.

Fakt ist, die Krankenkasse fängt an zu zahlen, wenn der AG aufhört, also idR nach 6 Wochen Lohnfortzahlung. In den ersten vier Wochen der Beschäftigung, wo der AG nicht zahlen müsste, zahlt die KV ab dem zweiten Tag der Krankschreibung - aber auch hier nur, wenn der AG eben nicht zahlt. Doppelt Geld gibts also definitiv nicht, und da die Krankenkasse ja auch eine Lohnbescheinigung des AG anfordert, weiß sie ja auch, wie lange der AG zahlt / gezahlt hat.

Ob die KV evtl. den AG darauf hinweist, dass er gar nicht hätte zahlen müssen, und der AG dann evtl. das Geld zurückfordern könnte (oder das auch könnte, wenn ers so irgendwie rausfindet), weiß ich nicht. Auch nicht, inwiefern man bei ner Rückforderung, die womöglich erst in einem Jahr kommt, nachträglich Krankengeld beantragen könnte.

Ich denke aber, rein theoretisch kann man ruhig die Füße stillhalten und das Geld als positiv hinnehmen. Ich persönlich hätte dabei aber evtl. ein schlechtes Gewissen.
Immerhin warst du ja vorher schon AU und unsicher, ob es mit dem Job überhaupt klappt. Die Chance, es dann trotzdem versuchen zu können, kommt nicht gerade häufig vor. Und gerade, wenns ein kleinerer Betrieb ist (wovon ich ausgehe, wenn der AG um diese Regelung mit dem Krankengeld nicht weiß und Kündigungen persönlich vorbeibringt, anstatt jemanden zu beauftragen - kann mich da aber natürlich auch irren), dem das Geld vielleicht auch nicht gerade locker sitzt, würd ich mir überlegen, den Chef darauf hinzuweisen, dass er nicht hätte zahlen müssen.

Aber das musst du natürlich selbst wissen.
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Alt 02.07.2015, 17:52   #16
TumadieMoerchen
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TumadieMoerchen
Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Danke für die Info. Ich hab auf jeden Fall ja bereits der Krankenkasse geschrieben das ich ab 19.06.2015 AU bin und der Arbeitgeber keine Lohnfortzahlung leisten muss. Sie möchten mir bitte Krankengeldzahlscheine zusenden.
So bin ich auf jeden Fall erstmal auf der sicheren Seite.
Wie die das dann verhackstücken ist nicht mein Problem.

Die werden sich schon irgendwie einig.
Ich weiss z.B. auch garnicht wie jetzt der Krankengeldzahlschein auszufüllen ist mit den 3Tagen Arbeit dazwischen. Vermutlich einer mit den Resttagen bis zum Beginn des Jobs und ein weiterer ab der Beendigung.


Gruss Micha
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Alt 02.07.2015, 18:36   #17
Wolpertinger 1
 
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Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Schon mal daran gedacht das die Nahtlosigkeit nicht mehr besteht.da gearbeitet wurde?

Die Krankenkassen sind da sehr fies.
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Alt 02.07.2015, 20:50   #18
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TumadieMoerchen
Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Hallo Wolperdinger,

das hat nix mit Nahtlosigkeit zu tun! Ich hab Anspruch auf 78Wochen Krankengeld erst dann kann man sich mal Gedanken um Nahtlosigkeit machen.

Na klar wurde gearbeitet und zwar genau 3Tage um dann festzustellen das es noch nicht geht. Ersten Job veroren, krank, neuen Job gesucht, nach Rücksprache mit Doc Job probiert, hat nicht funktioniert, wieder krank, Reha beantragt.
Diese Widerholungsschleife läuft nun bereits mit dem 4.Job so.

Krankmeldungen sind alle lückenlos sogar über die drei Tage Probearbeit hinaus.
Ich hab diesen Job gefunden und wollte ausprobieren ob dieser für mich leidensgerecht ist und funktioniert.


Gruss Micha
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Alt 02.07.2015, 21:28   #19
Wolpertinger 1
 
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Wolpertinger 1 Wolpertinger 1
Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Zitat von TumadieMoerchen Beitrag anzeigen

Krankmeldungen sind alle lückenlos sogar über die drei Tage Probearbeit hinaus.
Du hast also mit AU gearbeitet,und bekommst sogar noch einen halben Monatslohn gezahlt,und glaubst ernsthaft die Krankenkasse bekommt da nix mit.

Aber bekommst dazu immer noch Krankengeld???
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Alt 02.07.2015, 21:59   #20
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Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Klar kriegt die Krankenkasse das mit! Ist ja auch ok.

Ich hab Krankengeld bis 09.06.2015 erhalten. Ich muss jetzt einen neuen Krankengeldzahlschein ausfüllen lassen bis zum 14.06.2015, dann hab ich ja 3Tage gearbeitet und muss jetzt neuen ab 19.06.2015 ausfüllen. Ich bin AU weiterhin bis 17.07.2015.
Kann auch sein dass man nur einen einzigen Schein ausfüllt und unten den zusätzlichen Arbeitslohn angibt. Da gibts so eine Option "wurde während des Bezuges von KG Arbeitsentgelt bezogen?"
__

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Alt 03.07.2015, 18:20   #21
Wolpertinger 1
 
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Wolpertinger 1 Wolpertinger 1
Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Zitat von TumadieMoerchen Beitrag anzeigen
Kann auch sein dass man nur einen einzigen Schein ausfüllt und unten den zusätzlichen Arbeitslohn angibt. Da gibts so eine Option "wurde während des Bezuges von KG Arbeitsentgelt bezogen?"
Hast du einen Schein zur Hand,dann dreh den mal um.
(Habe zur Zeit auch damit zu tun)
Auf der Rückseite steht das man im Krankengeldbezug nicht Arbeiten darf.

Und wenn Ich den Rest deines letzten Posts lese frage ich mich wie du Krankengeld in der Vergangenheit und dann noch mit Lücken beangragen willst???
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Alt 03.07.2015, 21:05   #22
gary66
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Standard AW: Kündigung in der Vergangenheit rechtswirksam?

Hallo,
aus eigener Erfahrung kann ich zum Thema Kündigung meine Erfahrung schreiben:

Eine Kündigung gilt ab dem Tag der Zustellung, bzw. dann, wenn die Kündigung in Deinem sogenannten "Machtbereich" gelangt ist.

Wenn Dein Arbeitgeber Dir die Kündigung mit einfacher Post geschickt hat, stellt sich die Frage ob diese Kündigung bei Dir angekommen ist.

Bei Zusendung mit Einschreiben / Einwurf dokumentiert der Zusteller den Einwurf in Deinen Briefkasten. Der Einwurf ist dokumentiert und lässt sich über de ID Nummer nachvollziehen. Dies schließt natürlich nicht aus, dass der Briefträger den Brief in einen falschen Briefkasten gesteckt hat. Ich würde mir die ID Nummer geben lassen und selbst nachsehen. Sollte der Brief tatsächlich nicht angekommen sein, bist Du nicht gekündigt.

Ich nehme an, du warst bis einen Tag vor der Arbeitsaufnahme krank geschrieben. Am Tag der Arbeitsaufnahme warst du hoffentlich "Gesund geschrieben", denn Arbeiten im Krankheitszustand geht nicht. Solltest Du noch keine 4 Wochen beschäftigt sein, bezahlt tatsächlich die Krankenkasse wieder Krankengeld. Dies muss / sollte man der Krankenkasse mitteilen. Es ist zwar auch wieder "Krankengeld", aber etwas andere Situation.
Eine Nahltlosigkeit ist gegeben, weil du ja nach Krankheit am nächsten Tag eine Arbeit aufgenommen hast und erst dann krank wurdest.
Du bist solange im Betrieb beschäftigt, bis die Kündigung bei Dir eintrifft. Danach beginnt die Laufzeit der Kündigungsfrist.
Die doppelte Bezahlung Krankengeld / Lohn geht nicht. Ich denke es war unwissenheit des AG.
Gruß
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Alt 04.07.2015, 02:11   #23
Caye
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Wolpertinger, es wurde nicht mit AU bzw. im KG-Bezug gearbeitet. Dafür gab es ne dreitägige Unterbrechung. Völlig legitim und für den weiteren KG-Bezug völlig unschädlich.
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Alt 10.07.2015, 21:30   #24
TumadieMoerchen
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TumadieMoerchen
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Genau Caye,

Es wurden jetzt 2 Krankengeldzahlscheine ausgestellt vom Doc, einer bis zum Arbeitsbeginn und einer ab 3Tage später fertig.

Genau genommen ist es sogar so, dass der Arbeitgeber für 3 Tage auch nochmal zur Kasse gebeten wird! Beginn der Stelle an 15.06.15 und Ende 15.07.15. Die 4 Wochenfrist bzw 29Tagefrist ist am 12.07.15 rum Also muss er vom 13.bis 15. auch noch Lohnfortzahlung leisten. Ab 16.07. läuft das KG normal weiter.

@gary66 die Nahtlosiglkeit hat nur etwas damit zu tun wenn das KG ausgelaufen ist also du die 78Wochen voll hast.


Gruss Micha
__

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