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Alt 28.06.2007, 22:39   #1
bebolevis
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Frage Eingliederungszuschuss

Hallo
Hab schon einige Vorstellungsgespräche hinter mir, und konnte es immer nicht nachvollziehen warum ich die Stelle nicht bekommen habe. Schiebe es mal auf meine 2 Kinder. Habe den Arbeitgebern nie erwähnt dass ich z.Zt. Hartz 4 bekomme. Nun habe ich letztens bei der ARGE son Poster gesehen wo drauf steht, dass die Arbeitgeber bei Anstellung eines Hartz 4 Beziehers Eingliederungszuschüsse bekommen. Soll ich diesen Zuschuss bei einem Vorstellungsgespräch erwähnen oder ist das eher nachteilig? Ich meine, ich hab keine Ahnung ob das den Arbeitgeber "schmackhaft" machen könnte. Mein Problem ist halt, ich weiss nicht, wieviel ich dem Arbeitgeber von Hartz 4 preisgeben soll. Kann mir jemand Tips geben bezüglich meinen Fragen? Vielen 1000 Dank.
 
Alt 28.06.2007, 23:42   #2
Catweazle
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Beiträge: n/a
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Die Arbeitgeber wissen i.d.R. Bescheid über den Eingliederungszuschuß, den sie von der ArGe erhalten.

Ich habe aus meiner Arbeitslosigkeit und Hartz IV nie einen Hehl gemacht. Mein Bewerbungsanschreiben und der Lebenslauf weisen sowieso daraufhin.

Ein Hartz-IV-Empfänger macht sich für einen Arbeitgeber nicht über seine Qualifikationen oder Berufserfahrung interessant, sondern über den Eingliederungszuschuß.

Ich habe dieses Jahr eine Arbeit angetreten. Aber ich bin sicherlich nicht deswegen eingestellt worden, weil ich so ein "netter Kerl" bin. Der Arbeitgeber erhält einen Eingliederungszuschuß für einen Zeitraum von sechs Monaten. Der Arbeitgeber zahlt mir 50 % des Lohnes und die anderen 50 kommen von der ArGe.
 
Alt 29.06.2007, 10:53   #3
bebolevis
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Zitat von Catweazle Beitrag anzeigen
Die Arbeitgeber wissen i.d.R. Bescheid über den Eingliederungszuschuß, den sie von der ArGe erhalten.

Ich habe aus meiner Arbeitslosigkeit und Hartz IV nie einen Hehl gemacht. Mein Bewerbungsanschreiben und der Lebenslauf weisen sowieso daraufhin.

Ein Hartz-IV-Empfänger macht sich für einen Arbeitgeber nicht über seine Qualifikationen oder Berufserfahrung interessant, sondern über den Eingliederungszuschuß.

Ich habe dieses Jahr eine Arbeit angetreten. Aber ich bin sicherlich nicht deswegen eingestellt worden, weil ich so ein "netter Kerl" bin. Der Arbeitgeber erhält einen Eingliederungszuschuß für einen Zeitraum von sechs Monaten. Der Arbeitgeber zahlt mir 50 % des Lohnes und die anderen 50 kommen von der ArGe.
Also meinst Du, dass es besser wäre, einen potentiellen Arbeitgeber darauf hinzuweisen, dass ich arbeitslos bin? Hab immer gesagt bin Hausfrau und möcht im Berufsleben wieder Fuss fassen....
 
Alt 29.06.2007, 11:17   #4
Kerstin_K
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Ort: Hannover
Beiträge: 10.451
Kerstin_K Investor/inKerstin_K Investor/inKerstin_K Investor/inKerstin_K Investor/inKerstin_K Investor/inKerstin_K Investor/inKerstin_K Investor/inKerstin_K Investor/inKerstin_K Investor/inKerstin_K Investor/inKerstin_K Investor/in
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Ich würde das von Fall zu Fall entscheiden.

Hast Du den Eindruck, dass man tatsächlich an Deinen Kenntnissen interessiert ist, wird es allerhöchstens den letzten Auschlag geben. In großen Firmen wissen die Personalabteilungen sowas außerdem selber.

In einem kleinen Laden, der sehr starkes Augenmerk auf die Kostenseite legt, bringt es vielleicht wirklich was.

Evenmtuell könnte man solche Zuschüsse ja auch bei den Gehaltsverhandlungen ins Spiel bringen .....

Da ist viel Fingerspitzengefühl gefragt.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online  
Alt 29.06.2007, 11:36   #5
Walter v. d. Vogelweide
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Benutzerbild von Walter v. d. Vogelweide
 
Registriert seit: 15.08.2006
Beiträge: 231
Walter v. d. Vogelweide Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Hmm schwierig.

Kommt sicherlich auf ein paar Umstände an.

Was für eine Ausbildung bringst du mit ?
Aus was für einer Situation bewirbst du dich ?

Wenn man sich aus einer, sagen wir, etwas schöngeredeten Selbstständigkeit oder aber Position als Hausfrau bewirbt, würde ich es nicht unbedingt erwähnen.

Andrerseits hat Catweazle sicherlich auch recht, das ein ALG II- Empfänger nicht unbedingt durch seine Quali heraussticht.

Kommt auf den Job an, und auch ob man seinen Status überhaupt angeben will. Ds heißt, ist man hinterher zufrieden, wenn man nur durch die Kohle vom AA eingestellt wurde. Gibt ja auch noch andere (Soft)Skills.

Gruß
Walter v. d. Vogelweide ist offline  
Alt 25.07.2007, 12:48   #6
Haraldus1964
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Benutzerbild von Haraldus1964
 
Registriert seit: 27.09.2006
Beiträge: 2
Haraldus1964 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Infos Arbeitgeber Förderung Eingliederungszuschuss

gerade auch bei einem mittleren oder kleineren Arbeitgeber würde ich genauer erklären, wann er einen Eingliederungszuschuss erhalten kann. Dazu gibt es einmal eine Broschüre der Arbeitsagentur, die man unter http://www.arbeitsagentur.de/zentral...iel-Wer-SGBIII herunterladen kann. Ein Blick unter http://www.arbeitsagentur.de/nn_2779...ehmen-Nav.html und http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/M...datenbank.html
lohnt auch. http://www.beamte4u.de/foerdermittel1.html
Haraldus1964 ist offline  
Alt 02.08.2007, 21:26   #7
Walter v. d. Vogelweide
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Benutzerbild von Walter v. d. Vogelweide
 
Registriert seit: 15.08.2006
Beiträge: 231
Walter v. d. Vogelweide Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Habe nochmal überlegt, ob es als ALGII-Mensch bei längerer Erwerbslosigkeit nicht generell sinnvoll wäre, auf den Eingliederungszuschuß in einem abschließenden Satz im Anschreibens hinzuweisen ?

Letztendlich sind diese 30-50% Zuschuß zum Bruttolohn häufig das wichtigste Pfund mit dem man wuchern kann.

Gruß
Walter v. d. Vogelweide ist offline  
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