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Alt 08.06.2007, 10:03   #1
Walter v. d. Vogelweide
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Walter v. d. Vogelweide Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Wird der Arbeitgeber über Bewerbung informiert ?

Hallo liebes Forum,

kann mir jemand vielleicht Auskunft darüber geben, ob das Arbeitsamt den Arbeitgeber über die Bewerbung von Herrn/Frau XY informiert.

Also Arbeitsamt hat mir eine Stelle vorgeschlagen auf die mich mich natürlich auch beworben habe.
Nun habe ich auf einmal ein Vorstellungsgespräch, welches doch sehr überraschend kam.

Danke im voraus.

W.v.d.V.
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Alt 08.06.2007, 10:11   #2
na
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Ja, er wird informiert. Er bekommt ein Formular, auf dem steht, dass man Herrn X für die vakante Stelle vorschlägt. Auf der Rückseite dieses Formulars muss der Arbeitgeber ankreuzen: Ob sich der Bewerber vorgestellt hat oder nicht, ob er ihn einstellt oder nicht, weswegen er ihn nicht einstellt, und dann ist noch ein Platz für Bemerkungen. Alles soweit ich es noch aus besseren Zeiten in Erinnerung habe.

Da die vorgeschlagenen Kandidaten jedoch meist alle nicht dem Anforderungsprofil entsprachen (so z.B. bestimmte Kenntnisse, die Voraussetzung waren, wie z.B. Englischkenntnsse, nicht mitbrachten), weil die Agentur für Arbeit einfach saudumm ist, sich trotz vielen Beschwerden der Arbeitgeber keine Mühe gab und die Arbeitgeber (die ja eigentlich für 0 Geld ein Person einstellen könnten) sehr viel Zeit mit einer Masse von überflüssigen Bewerbungen verschwenden mussten, endet es in seriösen Betrieben so, dass nicht mehr über die Agentur für Arbeit gesucht wird. Es wird eine teure Anzeige, eine Jobbörse oder einen Personalvermittler oder Headhunter vorgezogen, weil es unter Berücksichtigung der Zeitverschwendung billiger ist.
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Alt 08.06.2007, 10:12   #3
Rüdiger_V
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Hallo Walter v. d. Vogelweide,

wenn es sich um eine Stellenvorschlag der AfA/Arge handelt, erhält der Arbeitgeber davon eine Durchschrift als Zuweisung. Auf der Rückseite muss der AG dann ausfüllen, ob sich der Bewerber vorgestellt hat und ob er eingestellt, bzw. aus welchen Grund er nicht eingestellt wird.
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Alt 08.06.2007, 10:22   #4
Walter v. d. Vogelweide
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Standard Danke für die schnellen Antworten

Alles klar.

Aber irgendwie kommt man sich ein wenig minderbemittelt vor: "Ach bitte lieber Arbeitgeber stellen Sie doch diesen Menschen ein...."

Gruß
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Alt 08.06.2007, 10:32   #5
Rüdiger_V
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Zitat von Walter v. d. Vogelweide Beitrag anzeigen
Alles klar.

Aber irgendwie kommt man sich ein wenig minderbemittelt vor: "Ach bitte lieber Arbeitgeber stellen Sie doch diesen Menschen ein...."

Gruß
Der AG erhält vom Arbeitsamt auf eine gemeldete freiwerdende Stelle nicht eine Zuweisung, sondern durchaus 50 - 100, je nach Anforderungsprofil des Arbeitsplatzes.
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Alt 08.06.2007, 10:38   #6
Walter v. d. Vogelweide
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Zitat von Rüdiger_V Beitrag anzeigen
Der AG erhält vom Arbeitsamt auf eine gemeldete freiwerdende Stelle nicht eine Zuweisung, sondern durchaus 50 - 100, je nach Anforderungsprofil des Arbeitsplatzes.
Hallo Rüdiger,

mit Zuweisung ist sicherlich Vorschlag gemeint.
Trotzdem haftet diesem ganzen Verfahren irgendwie nichts objektives an. Ich werde jetzt eingeladen, weil die Behördenhengste den AG dazu verdonnert haben, oder vice versa. Sehr motivierend. Klasse.

Gruß
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Alt 08.06.2007, 10:43   #7
Rüdiger_V
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Zitat von Walter v. d. Vogelweide Beitrag anzeigen
Hallo Rüdiger,

mit Zuweisung ist sicherlich Vorschlag gemeint.
(...)

Gruß
Ja, im Arbeitsamtsdeutsch nennt sich dieser Vorschlag für den Arbeitgeber halt "Zuweisung".

Als Arbeitsloser wird man nicht vorgeschlagen, sondern zugewiesen :(
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Alt 08.06.2007, 10:55   #8
na
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Musst mal erleben, wie das von Arbeitgeberseite zugeht. Kann ich dir genau sagen, denn das musste ich eine Zeit lang mal machen. Und da hat sich sicher bis heute nichts geändert.

Meldest du eine Stelle, werden dir erstmal keine Bewerber zugeschickt. Man könnte meinen, es gibt keine Arbeitslose. Beschwerst du dich bei dem SB, bekommst du auf einem Stoß plötzlich 50 Vermittlungsvorschläge, die zu 90% alle verkehrt sind (d.h., andere Berufe und Qualifikationen haben, aber so saudumm zugeteilt, dass jeder Abzubi nur noch lachen kann). Lädst du die restlichen 10% ein, melden sich die meisten nicht. Und das was davon noch übrig bleibt, ist nicht das was du suchst. Die Aktion ist fast immer überflüssig. Und beschwerst du dich bei der Agentur für Arbeit wegen deren mangelhafter ARbeitsqualität, können die das einfach nicht begreifen, wo sie dir doch 50 Vermittlungsvorschläge zugeschickt haben und das so viel Arbeit war, sie aus dem Pool rauszusuchen!
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Alt 08.06.2007, 10:59   #9
Rüdiger_V
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Rotkäppchen, das kann ich von Arbeitgeberseite nur bestätigen, die AfA schickt auch dann noch fleißig Zuweisungen, wenn der AG die Stelle schon als vergeben gemeldet hat.
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Alt 08.06.2007, 11:01   #10
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die schicken doch eh wahllos alles was laufen kann und in ihrem Pool ist zu den freien Stellen, ob das passt oder nicht, die wollen doch auch Blindbewerbungen, da freuen sich die Arbeitgeber auch, sie werden jeden Monat mit unnützen Bewerbungen zugeschüttet, obwohl sie eh nicht einstellen
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 08.06.2007, 11:02   #11
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Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
Musst mal erleben, wie das von Arbeitgeberseite zugeht. Kann ich dir genau sagen, denn das musste ich eine Zeit lang mal machen. Und da hat sich sicher bis heute nichts geändert.

Meldest du eine Stelle, werden dir erstmal keine Bewerber zugeschickt. Man könnte meinen, es gibt keine Arbeitslose. Beschwerst du dich bei dem SB, bekommst du auf einem Stoß plötzlich 50 Vermittlungsvorschläge, die zu 90% alle verkehrt sind (d.h., andere Berufe und Qualifikationen haben, aber so saudumm zugeteilt, dass jeder Abzubi nur noch lachen kann). Lädst du die restlichen 10% ein, melden sich die meisten nicht. Und das was davon noch übrig bleibt, ist nicht das was du suchst. Die Aktion ist fast immer überflüssig. Und beschwerst du dich bei der Agentur für Arbeit wegen deren mangelhafter ARbeitsqualität, können die das einfach nicht begreifen, wo sie dir doch 50 Vermittlungsvorschläge zugeschickt haben und das so viel Arbeit war, sie aus dem Pool rauszusuchen!
Mein reden. Völlig überflüssig und demotivierend die ganze Aktion.

Mit Arbeitsamts-Gnaden mäöchten wir Sie zu einem Vorstellungsgespräch einladen.
In der Antwort stand natürlich: Mit großem Interesse habe wir Ihre Unterlagen gelesen....

Wie im Panoptikum....
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Alt 08.06.2007, 11:12   #12
na
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Eigentlich müsste man mal gegen dieses Prozedere anwaltlich vorgehen. Es verstößt nämlich auch gegen die Schweigepflicht. Die schicken dem Arbeitgeber ja auch den Namen des Bewerbers, ohne mit diesem vorher Rücksprache gehalten zu haben.

Nicht selten handelt es sich um einen Bewerber, der dort schon mal gearbeitet hat und für den die Stelle deswegen gar nicht in Frage kommt. Bei anderen Gelegenheiten handelt es sich um einen Bewerber, der kurz davor für eine andere Stelle interviewt wurde und nicht in Frage kam. Das ist für den Bewerber ja peinlich.
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Alt 08.06.2007, 11:29   #13
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Nun das könnte man bei der Zuweisung ja erwähnen und die Ex-Arbeitgeber sollten ja eigentlich in der Akte vermerkt sein
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 08.06.2007, 11:34   #14
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Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
Eigentlich müsste man mal gegen dieses Prozedere anwaltlich vorgehen. Es verstößt nämlich auch gegen die Schweigepflicht. Die schicken dem Arbeitgeber ja auch den Namen des Bewerbers, ohne mit diesem vorher Rücksprache gehalten zu haben.

Nicht selten handelt es sich um einen Bewerber, der dort schon mal gearbeitet hat und für den die Stelle deswegen gar nicht in Frage kommt. Bei anderen Gelegenheiten handelt es sich um einen Bewerber, der kurz davor für eine andere Stelle interviewt wurde und nicht in Frage kam. Das ist für den Bewerber ja peinlich.
Also informiert haben die mich schon. Geht ja auch nicht anders, sonst bewirbt sich die Hälfte wahrscheinlich nicht.
Die Krux ist dann nur, dass alles nicht mehr wirklich viel mit Profil, Eignung, Fähigkeit zu tun hat. AG lädt dich ein weil er muß. Man/Frau bewirbt sich weil sie muß.
Apropos, muß der AG einladen oder nicht ? (blöde Frage aber heutzutage ist wohl alles möglich)

Gruß
W.v.d.V
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Alt 08.06.2007, 11:38   #15
angel6364
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Der Arbeitgeber muss Dich nicht einladen, er behandelt das wie jede andere Bewerbung so, wie er will. Er teilt nur dem Arbeitsamt mit dem Vordruck mit, für was er sich entschieden hat und ob Du Dich überhaupt beworben hast.

Viele Grüße,
angle
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Alt 08.06.2007, 11:48   #16
Kerstin_K
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Standard Kein Zwang für Arbeitgeber

DEr Arbeitgeber muss gar nichts. Warum sollter auch, wenn er schon an der Bewerbungsmappe sieht, dass Du überhaupt nicht passt.

Aus meiner Sicht kann eine Arbeitsvermittlung durch die Arbeisargentur heute kaum noch funktionieren. Arbeitslose müssen sich dort melden, Atbeitgeber nicht, das Vermittlungsmonopol wurde abgeschafft. Da entsteht schonmal eine Schieflage, die noch dadurch verstärkt wird, dass es zu wenig Arbeitsplätze gibt. Und dadurch, dass die Arbeitargenturen so schlechte Arbeit machen, kippt das ganze dann endgültig.

Ich kenne noch Zeiten, da kannten die Arbeisvermittler die Arbeitgeber in ihrem Bezirk, da wurde zielgerichtet vermittelt und auch mal vorweg etwas abgestimmt, bevor man einen Bewerber dorthin schickte, zum Beispiel bei Schwerbehinderten, ob das überhaupt Sinn macht. Eben all das, was eine gute Arbeitsvermittlung ausmacht.

Heute haben wir so viele Arbeislose, dass dazu niemand mehr die Zeit hat. Es wir Zeit, dass es i die Köpfe hineingeht, dass Arbeitsvermittlong nicht nur Statistikbereinigung ist und dass gute Arbeitsvermittlung langfristig Geld spart. Deshalb ist es wichtig, dass man sich gegen Sinnlosmaßnahmen und sinnlose Bewerbungen wehrt. Lieber 1 zielgerichtete Bewerbung je Woche als 5 Masseneinheitsschreiben.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2007, 11:56   #17
na
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Nun das könnte man bei der Zuweisung ja erwähnen und die Ex-Arbeitgeber sollten ja eigentlich in der Akte vermerkt sein
Also, es hat sich noch kein einziger ex-Arbeitnehmer, den man oft mit Müh und Not losgeworden ist, trotz Zuweisung beworben. Das hat der Arbeitslose mit Sicherheit nach Erhalt der Zuweisung mit der ARGE geklärt.

Seit wann schaut denn die ARGE auf Bewerbungsunterlagen? Das können die doch gar nicht. Wenn ich so gearbeitet hätte, hätte ich eine Abmahnung bekommen.
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Alt 08.06.2007, 12:00   #18
Arania->Emailproblem
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wenn ich eine Zuweisung bekommen würde, mich da oder dort zu bewerben und das wäre mein Ex-Arbeitgeber, dann würde ich das meinem SB sagen und gleichzeitig darauf hinweisen, das er das in seiner Akte stehen hat, ist mir aber auch noch nicht passiert
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 08.06.2007, 12:05   #19
Walter v. d. Vogelweide
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Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
DEr Arbeitgeber muss gar nichts. Warum sollter auch, wenn er schon an der Bewerbungsmappe sieht, dass Du überhaupt nicht passt.
Na ja, der AG muß aber dem AA mitteilen ob er den Bewerber genommen hat oder ob nicht. Und wahrscheinlich, wie ich das jetzt so sehe, wird auch noch Bericht beim AA darüber erstattet, wie der AN sich so verhalten hat - so eine Art Checkliste über AN für AA/AG.

Mich wundert gar nix mehr.

Gruß
W.v.d.V
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Alt 08.06.2007, 12:08   #20
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Daumen runter

Zitat:
trotz Zuweisung beworben.
Abartig dieses Behördendeutsch. Einfach nur abartig. Wahrscheinlich wird man auch noch selektiert.

Gruß
W.v.d.V
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Alt 08.06.2007, 12:17   #21
Kerstin_K
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Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
Also, es hat sich noch kein einziger ex-Arbeitnehmer, den man oft mit Müh und Not losgeworden ist, trotz Zuweisung beworben. Das hat der Arbeitslose mit Sicherheit nach Erhalt der Zuweisung mit der ARGE geklärt.
eben. Und es soll ja auch schon vorgekommen sein, das auch ein EX-Arbeiteber wirklich für eine Bewerbung in Frage kommt. Mann muß sich ja nicht immer im Streit trennen. Ich kenne z, B. Leute, die habe in einer Firma gearbeitet, dannjahrelang woanders, aus verschiedenen Gründen und heute sind sie Wieder beri dem Ex-AG tätig.
__

Viele Grüße aus Hannover
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Alt 08.06.2007, 16:02   #22
na
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Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
eben. Und es soll ja auch schon vorgekommen sein, das auch ein EX-Arbeiteber wirklich für eine Bewerbung in Frage kommt. Mann muß sich ja nicht immer im Streit trennen. Ich kenne z, B. Leute, die habe in einer Firma gearbeitet, dannjahrelang woanders, aus verschiedenen Gründen und heute sind sie Wieder beri dem Ex-AG tätig.
Ja, Kerstin, aber nicht durch eine Zuweisung des Arbeitsamtes. Das hat sich irgendwie anders ergeben.

Eine noch viel peinlichere Situation ist, wenn du noch in Arbeit bist und in der Bewerbung angibst, du seist in ungekündigter Stellung (da bist du immer verhandlungsfähiger mit dem Gehalt), weil du freigestellt bist oder ähnliches, und findest ein passendes Angebot im Internet. Gleichzeitig wurde aber das Angebot auch der ARGE mitgeteilt und die wollen dich dorthin zuweisen, wo du dich bereits durch eine Stellenausschreibung im Internet (mit anderen Angaben) schon beworben hast. Die verpatzen dir die gesamte Chance, aber gründlich. In dieser Firma solltest du dich nicht mehr blicken lassen. Das hat man mir einmal gemacht. Ich habe mich darüber beschwert, es hat sie aber nicht sonderlich interessiert. "Das könne schon mal vorkommen", hieß es.
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Alt 08.06.2007, 16:16   #23
Kerstin_K
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Rotkäppchen,

das ließe sich wohl nur dadurch verhindern, dass man erst den Arbeitslosen informiert und erst danach die Mitteilung ab die potentiellen Arbeitgeber rausschickt. Eine seriöse private Arbeitsvermittlung würde denke ich z. B. mit dem Bewerber absprechen, an wen die Unterlagen weitergegeben werden.

Womit mal wieder bewiesen wäre: Die Arbeitsargenturen betreiben keine professionelle Arbeitsvermittlung....

Was haltes ihr von folgendem Vorschlag: Die Arbeitsargenturen und ARGEN machen nur noch Leisungsgewährung, die Arbeitsvermittlung geht an private, die Vermittlungskosten gehören mit zu den Leistungen.
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Viele Grüße aus Hannover
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Alt 08.06.2007, 16:34   #24
Heiko1961
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Zitat von angel6364 Beitrag anzeigen
Der Arbeitgeber muss Dich nicht einladen, er behandelt das wie jede andere Bewerbung so, wie er will. Er teilt nur dem Arbeitsamt mit dem Vordruck mit, für was er sich entschieden hat und ob Du Dich überhaupt beworben hast.

Viele Grüße,
angle
Eben, ich wäre zufrieden, wenn ich überhaupt mal so einen Vermittlungsvorschlag bekommen würde. Da ist es mir egal, ob der Arbeitgeber auch ein Schreiben bekommen hat oder nicht. Es sei denn, ich will dort erst gar nicht vorsprechen oder mich bewerben.
Heiko1961 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2007, 17:08   #25
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Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Rotkäppchen,

das ließe sich wohl nur dadurch verhindern, dass man erst den Arbeitslosen informiert und erst danach die Mitteilung ab die potentiellen Arbeitgeber rausschickt. Eine seriöse private Arbeitsvermittlung würde denke ich z. B. mit dem Bewerber absprechen, an wen die Unterlagen weitergegeben werden.
Das sagte ich bereits am Anfang. Wenn sie den Bewerber vorab nicht informieren, verstoßen sie gegen die Schweigepflicht, denn sie verraten einem AG die Namen der Arbeitslosen. Und vor allem: Sie kommen dem Bewerber bei der Arbeitssuche in die quere. Das habe ich denen schon so oft vorgeworfen. Ich stoße immer auf taube Ohren.
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