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Alt 22.05.2013, 18:08   #1
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Blockupy Frankfurt Programm 31. Mai

31.Mai: Proteste gegen Krisenakteure

Wenn am Freitagmorgen die EZB durch Sitz- und Stehblockaden blockiert ist, werden wir uns nicht all zu lange dort aufhalten, sondern die Aktionen bereits am späten Vormittag in einer zweiten Welle auf andere exemplarische Akteure und Profiteure der Krise ausweiten. Denn Aktionsziel am 31. Mai ist es, den üblichen Geschäftsablauf der EZB sowie anderer Akteure des Krisenregimes öffentlich sichtbar zu stören.
Geplante Aktionen im Zuge dieser zweiten Welle sind:


Blockupy Deportation Airport
Wo? Flughafen
Wann? 13:00 Uhr
Der Rhein-Main-Airport, integraler Bestandteil der „Global City Frankfurt“, ist Deutschlands Abschiebeflughafen No.1, und das wichtigste Abschiebe-Drehkreuz der EU. Von hier aus werden Geflüchtete und Migrant_innen auf direktem Weg in Armut, Diskriminierung, politische Verfolgung und Krieg geflogen. Etwa ein Drittel aller Abschiebungen aus Frankfurt führen ins europäische Ausland – in sogenannte „sichere Drittstaaten“ im Süden und Osten Europas. Grundlage dafür ist die sogenannte Dublin-II-Verordnung der EU, und ein entsprechendes europaweites Informationssystem der Abschiebebehörden. So kann sich vor allem Deutschland bequem gegen Asylsuchende abschotten, während die Länder der europäischen Peripherie noch rigoroser Fluchtrouten versperren – mit Technologien, die sie vor allem in Deutschland einkaufen können.
Lasst uns diese Kämpfe von Krisenprotesten und antirassistischen Initiativen verbinden. Lasst uns unseren Protest gegen das europäische Krisen- und Abschieberegime zum Frankfurter Flughafen tragen, und dort symbolisch und praktisch Solidarität zeigen.
Ganzer Aufruf unter: blockupy-frankfurt.org/31-mai/airport/

Blockupy Zeil
Wo? Primark, Zeil 94, Am Springbrunnen
Wann? 12:30 Uhr
Die kapitalistische Krise äußert sich nicht nur auf der Ebene von Banken und EU-Institutionen, sondern unmittelbar in unserem Alltag. Sie zeigt sich in prekären Beschäftigungsverhältnissen, in Stress und Konkurrenz, während wir arbeiten und leben. Besonders deutlich wird das in der Textilindustrie. Der Profit der Konzerne basiert auf der aggressiven Ausbeutung der Beschäftigten entlang der globalen Wertschöpfungsketten: An den Produktionsstandorten fabrizieren die Arbeiter_innen zu niedrigsten Löhnen unter meist gesundheitsschädlichen Bedingungen für europäische Konzerne. Auch die Beschäftigten in der BRD sind betroffen, denn auch hier werden die mühsam errungenen Rechte der 2,7 Mio. Arbeitnehmer_innen im Einzelhandel abgebaut und ihre Löhne gedrückt.
Durch kreative und ungehorsame Aktionen soll der Geschäftsbetrieb von Bekleidungsläden in der Fankfurter Zeil blockiert werden. Wir werden Akteure der kapitalistischen Ausbeutung laut und sichtbar markieren und Solidarität mit den Kämpfen der Beschäftigten demonstrieren.
Ganzer Aufruf unter: blockupy-frankfurt.org/31-mai/zeil/

Gegen die Geschäfte mit dem Hunger – Landraub und Spekulation mit Nahrung stoppen!
Wo? Deutsche Bank (Taunusanlage 12)
Wann? im Anschluss an die EZB-Blockade
Landgrabbing“ ist in aller Munde – und das zu Recht: Denn der seit 2007 explosionsartig angewachsene Ausverkauf fruchtbarer (Acker-)Böden gleicht mittlerweile einer riesigen Enteignungswelle mit unabsehbaren Folgen. Einige Banken sind inzwischen aus dem Geschäft ausgestiegen, die Deutsche Bank und die Allianz aber machen ungerührt weiter. Und was macht die Europäische Union? Sie ist unfähig, einheitliche Regelungen zu finden um Spekulation zu verbieten und schafft stattdessen bestehende Absicherungen von Agrarpreisen zunehmend ab, anstatt Ernährungssouveränität zu fördern.
Wir verweigern uns! Denn ein Wirtschaftssystem, das unweigerlich Spekulationen mit dem Hunger und Landraub hervorbringt, kann und darf keinen Bestand haben! Keine Bank darf zu groß zum Scheitern sein. Wir lassen es scheppern: Kochtöpfe sind unsere Aktionsmittel – wenn schon leer, dann aber laut!
Ganzer Aufruf unter: blockupy-frankfurt.org/31-mai/gegen-landgrabbing-und-nahrungsmittelspekulation/

Recht auf Stadt
Wo? auf dem Roßmarkt
Wann? im Anschluss an die EZB-Blockade
Die kapitalistische Verwertungslogik sorgt dafür, dass Häuser nicht gebaut werden, damit Menschen darin wohnen können, sondern als Kapitalanlage. Wer nicht zahlen kann fliegt raus, während eine Vielzahl von Gebäuden leer steht. Auch die vermeintlich öffentlichen Innenstädte werden dominiert von Orten, an denen du Geld brauchst, um dich dort aufzuhalten. Wer dieses Geld nicht hat, oder die konsumanregende Atmosphäre stört, wird vertrieben. Durch eine ungerechte Steuerpolitik ist in den kommunalen Haushalten wenig Geld. Öffentliche Einrichtungen werden “kostengünstig betrieben”, privatisiert oder sogar geschlossen.
Das alles geschieht auf Kosten der ökonomisch und sozial an den Rand gedrängten; es geht auf Kosten derer, denen das Recht auf Stadt verweigert wird. Kapitalismus findet nicht nur in den Banken statt, er hat die ganze Stadt im Griff. Entreißen wir sie ihm!
Ganzer Aufruf unter: blockupy-frankfurt.org/31-mai/recht-auf-stadt/

Care Mob und Tanzblockade

Die aktuelle europäische Krisenpolitik übt einen ungeheuren Druck auf alle Bereiche der sozialen Reproduktion aus, seien es die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen, in der Kinderbetreuung, Bildung, Pflege und die Doppelbelastung in den verschiedenen Formen privater Lebensgemeinschaften/Familien. Während es in den öffentlichen Debatten verstärkt um Rettungspakete für Banken und Staaten geht, rücken wir die Lebensbedingungen der Menschen in den Fokus und skandalisieren die herrschende Zuweisung von oft belastenden Aufgaben an Frauen. Die Krise der Reproduktion hat viele Gesichter. Sie äußert sich in allen Ländern und in allen unterschiedlich. All diese Krisenfolgen sind in der Öffentlichkeit nicht präsent. Der Umgang mit ihnen wird privatisiert und soll individuell gelöst werden.
Wir wollen den Protest in Frankfurt mit queer-feministischen Interventionen verschärfen: Am Freitag wird es vormittags eine queer-feministische Tanzblockade geben. Gleichzeitig werden sich schon am Morgen kleinere Care-mobs bilden, die mit verschiedenen Aktionsformen und Blockaden dezentral in der Stadt unterwegs sein werden. Am Nachmittag werden wir uns dann zu einem größeren Care-mob zusammenschließen. Patriarchat und Kapitalismus den Boden entziehen: Das Leben in den Mittelpunkt stellen! Seid dabei! Rise up! Dance! Take care!
Ganzer Aufruf unter: blockupy-frankfurt.org/31-mai/queerfem/

und der Newsletter
Zitat:
Blockupy Newsletter – 22. Mai 2013

Liebe Freundinnen und Freunde,
Die heiße Phase hat begonnen: in einer Woche eröffnet das Camp anticapitalista und damit beginnen die Blockupy Frankfurt Aktionstage 2013!
Es gibt immer mehr Aufrufe zu Aktionen am Freitag Nachmittag bei Blockupy, die wir euch unter 4. ein bischen näher bringen wollen.
Seit einer Woche ist nunmehr der neue Blockupy Mobi Clip online und hat in sozialen Netzwerken viel Zuspruch bekommen.
Für Last-Update Info-Veranstaltungen steht euch jetzt die neue Bündnis Powerpoint Präsentation zu Verfügung.
Da am 1. Juni ja nicht nur in Frankfurt, sondern europaweit unter dem Motto “Peoples United against Troika” protestiert wird, gibt es heute auch noch einige Infos zu den internationalen Protestvorbereitungen.
Wo ihr den Mobi-Clip und die Powerpoint-Präsentatio findet, was die Presse so über Blockupy schreibt und warum in Portugal unter dem Motto “Que se lixe a troika” demonstriert wird, erfahrt ihr in der neuen Ausgabe dieses Newsletters.
1. Juno – was machst du so?
Blockieren! Markieren! Und Demonstrieren!
Inhalte:
1. Der neue Blockupy Mobi-Clip ist jetzt online!
2. One for all! Peoples united against Troika! Europaweiter Protest am 1.Juni
3. Let´s Camp! Der Blockupy Camping Guide + Wanted: HelferInnen gesucht!
4. Nach der Blockade der EZB: Zweite Aktions-Welle – Überblick über den Freitag Nachmittag
5. Noborder goes blockupy! Antirassistischer Aufruf zu den Blockupy-Aktionstagen
6. Die Verhältnisse zum Tanzen bringen – care revolution! Caremobs bei den Blockupy Aktionstagen
7. Material: neue Mobi Präsentation für Invoveranstaltungen jetzt online
8. Bus und Mitfahrbörse nutzen. Gemeinsam nach Frankfurt fahren.
9. Wessen Krise? Macht mit bei der social media Kampagne “What´s your crisis?”
10. Pressespiegel
1. Der neue Blockupy Mobi-Clip ist jetzt online!
Krise? Welche Krise?
Seht euch jetzt den Blockupy Mobi Clip von leftvision an: Blockupy Frankfurt 2013 [Mobi] - YouTube
Danach: teilen, liken und verlinken!
2. One for all! Peoples united against Troika! Europaweiter Protest am 1.Juni
Am 1. Juni finden nicht nur in Frankfurt sondern europaweite Proteste gegen die autoritäre Politik von Troika und Regierungen statt, die in ganz Europa ihren Dreiklang aus sozialen Kürzungen, Privatisierungen und Liberalisierungen durchsetzen wollen.
Es wird Demos und Aktionen in den Niederlanden, Irland, Spanien, Griechenland, England und Portugal geben.
Besonders in Portugal ist eine größere Mobilisierung für diesen Tag geplant.
Dort bereitet das Bündnis “Que se lixe a Troika!” (übersetzt heißt das – wirklich – soviel wie “Fick die Troika”), das bereits im 15. September vergangenen Jahres eine Demo mit hunderttausenden DemonstrantInnen organisierte, in mehr als 12 Städten erneut Kundgebungen und Demonstrationen vor und hat einen Aufruf für europaweite Proteste veröffentlich.
Der Aufruf aus Lissabon für die dezentralen Proteste am 1. Juni unter dem Motto “Bevölkerungen vereint gegen die Troika” findet deutliche Worte warum wir auf die Straße gehen müssen: “Jeder und jede von uns fühlt direkt die Maßnahmen, die uns Rechte nehmen, die über Jahrzehnte erkämpft wurden, Maßnahmen, die die Erwerbslosigkeit steigern, die alles privatisieren, womit man Profit machen kann und die die Souveränität der Länder einschränken unter der Propaganda der ‘externen Hilfe’. Es ist dringend notwendig, unsere Kräfte zu bündeln, um diesen Angriff zurückzuschlagen. Vom Norden bis zum Süden Europas: Auf die Straßen gegen Austerität!”
Seite des portugiesischen Bündnisses: Queremos as nossas Vidas
PM des Blockupy Bündnisses: https://blockupy-frankfurt.org/1408/...-in-frankfurt/
3. Let´s Camp! Der Blockupy Camping Guide
In diesem Jahr geht Blockupy mit einem eigenen Camp an den Start. Nach den Erfahrungen von 2012 soll es nun einen sicheren Raum für Diskussionen, Vorbereitung, Ruhe nach den Aktionen geben. Das Camp dient somit als politischer und sozialer Treffpunkt während der Aktionstage.
So ein Camp ist natürlich kein Pauschalurlaub. Es ist ein Mitmachcamp, das nur zustande kommt und gut läuft, wenn alle mithelfen und aufeinander achten. Deshalb sind alle Aktivist/innen aufgerufen Camp-Jobs zu übernehmen. Dies betrifft vor allem den Auf- und Abbau, VoKü, Schutz & Nachtwache. Tragt euch also im Camp in die aushängenden Schichtpläne ein. Aber ihr könnt euch dafür auch schon im Vorfeld melden: helfen@notroika.org.
Besonders ist das Camp auf die Unterstützung der organisierten Zusammenhänge, Gruppen & Organisationen angewiesen, die ein Barrio auf die Beine stellen wollen. Bitte meldet euch bald bei uns, mit wievielen Zelten ihr kommt, damit wir den Platz einplanen können: camp@notroika.org
Den Camp-Guide findet ihr unter: Camp Guide: Let's Camp! | NoTroika Rhein-Main
Wanted: HelferInnen gesucht!
Damit das Camp für vier Tage eine echte Basis für Blockupy 2013 wird, brauchen wir dringend viele Helfer_innen! Ihr könnt uns vor schlaflosen Nächten retten, wenn ihr uns jetzt schon mitteilt, dass und wo ihr gerne Schichten übernehmen möchtet.
Meldet euch bei: helfen@notroika.org oder camp@notroika.org
4. Nach der Blockade der EZB: Zweite Aktions-Welle – Überblick über den Freitag Nachmittag
Als Zeichen der Widersetzung gegen das Spardiktat werden wir am 31. Mai die EZB in Frankfurt massenhaft blockieren. Wenn diese blockiert ist werden wir uns nicht all zu lange dort aufhalten, sondern die Aktionen bereits am späten Vormittag in einer zweiten Welle auf andere Krisenakteure ausweiten. Denn Aktionsziel am 31. Mai ist es, den üblichen Geschäftsablauf der EZB sowie anderer Akteure des Krisenregimes öffentlich sichtbar zu stören.
Geplante Aktionen im Zuge dieser zweiten Welle sind:
o) Blockupy Deportation Airport
o) Gegen die Geschäfte mit dem Hunger – Landraub und Spekulation mit Nahrung stoppen!
o) Recht auf Stadt
o) Blockupy Zeil
o) Care Mob und Tanzblockade
Blockupy Deportation Airport
Wo? Flughafen
Wann? 13:00 Uhr
Der Rhein-Main-Airport, integraler Bestandteil der „Global City Frankfurt“, ist Deutschlands Abschiebeflughafen No.1, und das wichtigste Abschiebe-Drehkreuz der EU. Von hier aus werden Geflüchtete und Migrant_innen auf direktem Weg in Armut, Diskriminierung, politische Verfolgung und Krieg geflogen. Etwa ein Drittel aller Abschiebungen aus Frankfurt führen ins europäische Ausland – in sogenannte „sichere Drittstaaten“ im Süden und Osten Europas. Grundlage dafür ist die sogenannte Dublin-II-Verordnung der EU, und ein entsprechendes europaweites Informationssystem der Abschiebebehörden. So kann sich vor allem Deutschland bequem gegen Asylsuchende abschotten, während die Länder der europäischen Peripherie noch rigoroser Fluchtrouten versperren – mit Technologien, die sie vor allem in Deutschland einkaufen können.
Lasst uns diese Kämpfe von Krisenprotesten und antirassistischen Initiativen verbinden. Lasst uns unseren Protest gegen das europäische Krisen- und Abschieberegime zum Frankfurter Flughafen tragen, und dort symbolisch und praktisch Solidarität zeigen.
Ganzer Aufruf unter: Blockupy Deportation Airport! | Blockupy Frankfurt
Gegen die Geschäfte mit dem Hunger – Landraub und Spekulation mit Nahrung stoppen!
Wo? Deutsche Bank (Taunusanlage 12)
Wann? im Anschluss an die EZB-Blockade
Landgrabbing“ ist in aller Munde – und das zu Recht: Denn der seit 2007 explosionsartig angewachsene Ausverkauf fruchtbarer (Acker-)Böden gleicht mittlerweile einer riesigen Enteignungswelle mit unabsehbaren Folgen. Einige Banken sind inzwischen aus dem Geschäft ausgestiegen, die Deutsche Bank und die Allianz aber machen ungerührt weiter. Und was macht die Europäische Union? Sie ist unfähig, einheitliche Regelungen zu finden um Spekulation zu verbieten und schafft stattdessen bestehende Absicherungen von Agrarpreisen zunehmend ab, anstatt Ernährungssouveränität zu fördern.
Wir verweigern uns! Denn ein Wirtschaftssystem, das unweigerlich Spekulationen mit dem Hunger und Landraub hervorbringt, kann und darf keinen Bestand haben! Keine Bank darf zu groß zum Scheitern sein. Wir lassen es scheppern: Kochtöpfe sind unsere Aktionsmittel – wenn schon leer, dann aber laut!
Ganzer Aufruf unter: Gegen die Geschäfte mit dem Hunger ? Landraub und Spekulation mit Nahrung stoppen! | Blockupy Frankfurt
Recht auf Stadt
Wo? auf dem Roßmarkt
Wann? im Anschluss an die EZB-Blockade
Die kapitalistische Verwertungslogik sorgt dafür, dass Häuser nicht gebaut werden, damit Menschen darin wohnen können, sondern als Kapitalanlage. Wer nicht zahlen kann fliegt raus, während eine Vielzahl von Gebäuden leer steht. Auch die vermeintlich öffentlichen Innenstädte werden dominiert von Orten, an denen du Geld brauchst, um dich dort aufzuhalten. Wer dieses Geld nicht hat, oder die konsumanregende Atmosphäre stört, wird vertrieben. Durch eine ungerechte Steuerpolitik ist in den kommunalen Haushalten wenig Geld. Öffentliche Einrichtungen werden “kostengünstig betrieben”, privatisiert oder sogar geschlossen.
Das alles geschieht auf Kosten der ökonomisch und sozial an den Rand gedrängten; es geht auf Kosten derer, denen das Recht auf Stadt verweigert wird. Kapitalismus findet nicht nur in den Banken statt, er hat die ganze Stadt im Griff. Entreißen wir sie ihm!
Ganzer Aufruf unter: Recht auf Stadt | Blockupy Frankfurt
Blockupy Zeil
Wo? Primark, Zeil 94, Am Springbrunnen
Wann? 12:30 Uhr
Die kapitalistische Krise äußert sich nicht nur auf der Ebene von Banken und EU-Institutionen, sondern unmittelbar in unserem Alltag. Sie zeigt sich in prekären Beschäftigungsverhältnissen, in Stress und Konkurrenz, während wir arbeiten und leben. Besonders deutlich wird das in der Textilindustrie. Der Profit der Konzerne basiert auf der aggressiven Ausbeutung der Beschäftigten entlang der globalen Wertschöpfungsketten: An den Produktionsstandorten fabrizieren die Arbeiter_innen zu niedrigsten Löhnen unter meist gesundheitsschädlichen Bedingungen für europäische Konzerne. Auch die Beschäftigten in der BRD sind betroffen, denn auch hier werden die mühsam errungenen Rechte der 2,7 Mio. Arbeitnehmer_innen im Einzelhandel abgebaut und ihre Löhne gedrückt.
Durch kreative und ungehorsame Aktionen soll der Geschäftsbetrieb von Bekleidungsläden in der Fankfurter Zeil blockiert werden. Wir werden Akteure der kapitalistischen Ausbeutung laut und sichtbar markieren und Solidarität mit den Kämpfen der Beschäftigten demonstrieren.
Ganzer Aufruf unter: Blockupy Zeil | Blockupy Frankfurt
Care Mob und Tanzblockade
Die aktuelle europäische Krisenpolitik übt einen ungeheuren Druck auf alle Bereiche der sozialen Reproduktion aus, seien es die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen, in der Kinderbetreuung, Bildung, Pflege und die Doppelbelastung in den verschiedenen Formen privater Lebensgemeinschaften/Familien. Während es in den öffentlichen Debatten verstärkt um Rettungspakete für Banken und Staaten geht, rücken wir die Lebensbedingungen der Menschen in den Fokus und skandalisieren die herrschende Zuweisung von oft belastenden Aufgaben an Frauen. Die Krise der Reproduktion hat viele Gesichter. Sie äußert sich in allen Ländern und in allen unterschiedlich. All diese Krisenfolgen sind in der Öffentlichkeit nicht präsent. Der Umgang mit ihnen wird privatisiert und soll individuell gelöst werden.
Wir wollen den Protest in Frankfurt mit queer-feministischen Interventionen verschärfen: Am Freitag wird es vormittags eine queer-feministische Tanzblockade geben. Gleichzeitig werden sich schon am Morgen kleinere Care-mobs bilden, die mit verschiedenen Aktionsformen und Blockaden dezentral in der Stadt unterwegs sein werden. Am Nachmittag werden wir uns dann zu einem größeren Care-mob zusammenschließen. Patriarchat und Kapitalismus den Boden entziehen: Das Leben in den Mittelpunkt stellen! Seid dabei! Rise up! Dance! Take care!
Ganzer Aufruf unter: Care Mob und Tanzblockade | Blockupy Frankfurt
5. Noborder goes blockupy! Antirassistischer Aufruf zu den Blocckupy-Aktionstagen
Aufruf antirassistischer Netzwerke zu den Blockupy-Aktionstagen in Frankfurt:
Refugee Strikes and Struggles gegen Ausgrenzung und Ausbeutung – Noborder meets Blockupy II
transact, Welcome2Europe, Afrique-Europe-Interact, Aktionsbündnis gegen Abschiebungen Rhein-Main, kein mensch ist illegal Hanau & Darmstadt, Karawane München und Grenzen-Weg Berlin rufen zu den Aktionstagen auf: http://kompass.antira******/files/20...y_2013_web.pdf
Programmpunkte zu Migration während Blockupy:
- Dienstag, 28.0: Regionale Abendveranstaltung „Im Schatten der Türme: hochprekäre Beschäftigungsformen in Frankfurt und der Widerstand und die Unterstützung von MigrantInnen
gegen diese Arbeitsverhältnisse“
- Freitag, 31.05: Beteiligung an der Blockade der EZB anschließende Aktionen zur Deutschen Bank, zu Textilketten auf der Zeil sowie am Flughafen zum Blockupy Deportation Airport
- Samstag, 01.06: Blockupy-Demonstration Redebeitrag selbstorganisierter Flüchtlinge und antirassistischer Block im ersten Teil der der Demo.
6. Die Verhältnisse zum Tanzen bringen – care revolution!
Caremobs bei den Blockupy Aktionstagen
Neben einer queer-feministischen Tanzblockade vor der EZB und einem queer-feministischen Block auf der Demo ruft die unabhängige feministische Mobilisierung zu Care-mobs auf. Schon Freitag morgen geht’s los, mit verschiedenen Aktionsformen und Blockaden dezentral in der Stadt. Ziel der Care-mobs könnte sein, Reproduktionsverhältnisse und die Krise der Reproduktion sichtbar zu machen. Am Nachmittag werden sich die kleineren Care-mobs dann zu einem größeren Care-mob zusammenschließen.
Treffpunkte für die unabhängige feministische Mobilisierung:
am Donnerstag 30.Mai: 18 Uhr (im feministischen Zelt auf dem Camp-Gelände und ca. 21 Uhr im Anschluss an das Große Aktionsplenum (Ort sagen wir auf dem Aktionsplenum durch)
Bitte achtet auf Ankündigungen oder schaut auf folgenden Websites (AK Feminismus | Naturfreundejugend Berlin und blockupy-frankfurt.org) nach Terminen oder kommt einfach nach Frankfurt und achtet auf die Ankündigungen vor Ort.
Patriarchat und Kapitalismus den Boden entziehen: Das Leben in den Mittelpunkt stellen!
Seid dabei! Rise up! Dance! Take care!
7. Material: neue Mobi Präsentation für Invoveranstaltungen jetzt online
Blockupy steht kurz vor der Tür. Für Last-Update Mobi-Veranstaltungen zu Blockupy steht euch jetzt die Bündnis Powerpoint Präsentation zur Vefügung.
Also: ladet euch die Präsentation jetzt runter und organisiert noch letzte Mobi-Events.
In den nächsten Tagen finden bundesweit noch Aktionstrainigs, letzte Infos und spannende Veranstaltungen statt. Schaut einfach in unseren Teminkalender.
Blockupy Präsentation für Last-Update Infoveranstaltungen jetzt online! | Blockupy Frankfurt
8. Bus und Mitfahrbörse nutzen. Gemeinsam nach Frankfurt fahren.
In der Bus und Mitfahrbörse (http://blockupy-frankfurt.org/1-juni/mitfahrboerse/) findet ihr Orte und Abfahrtszeiten für Busse nach Frankfurt und zurück. Außerdem können hier Mitfahrgelegenheiten mit dem Zug oder Auto eingetragen werden. Sollte aus eurer Stadt noch keine Mitfahrgelegenheit nach Frankfurt bestehen, organisiert doch einfach selbst eine und tragt sie ein.
Solltest ihr Busse eintragen meldet euch darüber hinaus bei uns: (demo@blockupy-frankfurt.org; Betreff: Busanmeldung) Wir schicken euch dann rechtzeitig Anfahrpläne und Infomaterial zum Demoablauf, Route, Ermittlungsausschuss und was man sonst noch alles so braucht.
9. Wessen Krise? Macht mit bei der social media Kampagne “What´s your crisis?”
Die “What´s your crisis?” social media Kampagne läuft weiterhin und ruft euch erneut auf, uns Fotos zu schicken! Wir wollen von euch wissen: Wann kriegt ihr die Krise? Stresst euch das JobCenter oder der Job? Ist die Miete einfach viel zu hoch? Kotzt euch die BILD-Hetze heute wieder an oder vielleicht der sexistische Scheiß-Spruch von dem Typen in der U-Bahn?
Dann schnappt euch einen Stift, schreibt den Krisenwahnsinn auf, Handy raus, Foto machen, posten, fertig!
Macht mit:
Die Druck Vorlage gibt’s hier: What?s your crisis? | Blockupy Frankfurt
Fotos einfach hier posten: https://www.facebook.com/blockupy.europe?ref=ts&fref=ts
10. Pressespiegel
»Wir greifen Krisenprofiteure an.« – Neues Deutschland 22.05.2013
Frankfurt als Drehkreuz internationaler Politik – Martin Sommer vom »…ums Ganze!«-Bündnis über Blockupy
22.05.2013: »Wir greifen Krisenprofiteure an« (neues-deutschland.de)
Blockupy will EZB lahmlegen – Frankfurter Rundschau 22.05.2013
Das Bündnis der Kapitalismuskritiker ruft für Ende Mai Tausende von Aktivisten in die Bankenmetropole.
Blockupy Frankfurt: Blockupy will EZB lahmlegen | Blockupy Frankfurt*- Frankfurter Rundschau
“Blockupy” will für einen Tag die EZB lahm legen – Handelsblatt 20.05.2013
Das kapitalismuskritische Bündnis Blockupy will aus Protest gegen die Sparpolitik in der Finanzkrise die Europäische Zentralbank (EZB) lahmlegen. Blockupy rief für den 31. Mai zu einer „massenhaften Blockade“ der EZB-Zentrale in Frankfurt auf.
Ende Mai: ?Blockupy? will für einen Tag die EZB lahmlegen - Konjunktur - Politik - Handelsblatt
Blockupy in der Einkaufsmeile – Neues Deutschland 20.05.2013
Frankfurter Textilgeschäfte bereiten sich auf die angekündigten Proteste vor.
20.05.2013: Blockupy in der Einkaufsmeile (neues-deutschland.de)
Blockupy kehrt zurück. – Frankfurter Neue Presse 17.05.2013
Aktivisten wollen die EZB, den Flughafen und andere Einrichtungen lahmlegen – Die Polizei befürchtet Krawalle.
Frankfurter Neue Presse | Blockupy kehrt zurück
Blockupy sorgt sich um Demo – Frankfurter Rundschau 17.05.2012
Rund um den 1. Juni planen die Kapitalismuskritiker von Blockupy eine Großdemo in Frankfurt. Die Stadt hält sich Auflagen für den Protestzug offen, denn die Polizei “prüft noch die Gefahrenlage”.
Blockupy Frankfurt: Blockupy sorgt sich um Demo | Frankfurt*- Frankfurter Rundschau
Flashmob von Blockupy – Sitzblockade vor der Bankentür - Westfälische Nachrichten 15.05.2013
Das Netzwerk „Blockupy“ veranstaltet einen Flashmob auf der Stubengasse: eine eher sanfte Demo gegen die europäische Finanzpolitik
Flashmob von ?Blockupy? : Sitzblockade vor ...
Wo sich Hase und Gans gute Nacht sagen. – Neues Deutschland 14.05.2013
Das Blockupy-Zeltlager wird einer der schönsten Campingplätze der Stadt.
14.05.2013: Wo sich Hase und Gans gute Nacht sagen (neues-deutschland.de)
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Gruß aus dem Rheinland

Martin

Spendenkonto: Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland
Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00 Konto 1900 0573 06
IBAN: DE95 3705 0198 1900 0573 06
BIC: COLSDE33XXX

Bitte beachten: Telefonate, PNs, E-Mails mit dem Erwerbslosen Forum Deutschland
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