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Informationen für ausländische Mitbürger Türkçe olarak bilgiler - Infos in türkischer Sprache
Beschreibung: Türkçe olarak bilgiler Burada, Türkçe olarak,
Almanya'daki resmî makamlarla görüşme, Hartz IV konusu ve sosyal hayatın başka alanları hakkında önemli tavsiye ve pratik bilgiler bulabilirsiniz.
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Alt 23.01.2015, 18:26   #26
Der aufmüpfige
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Beiträge: 593
Der aufmüpfige Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Böse

Wenn ich immer dieses Gejammer höre über den angeblichen "Fachkräftemangel" dann platzt mir regelmäßig die Hutschnur!

@Charlot
Auch wenn man einen Abschluss an einer Uni hat, ob nun Dr. oder was auch immer ist man deswegen noch kein "besserer Mensch" (sehe ich jedenfalls so und bin damit auch bis heute gut gefahren, Überheblichkeit ist eben auch eine Frage des Charakters.) Es ist auch nicht nötig sich mit Fremdwörtern zu schmücken, die Kunst ist auch komplexe Zusammenhänge einfach und leicht nachvollziehbar dar zu stellen, mit Fremdwörtern um sich zu werfen in der Hoffnung das keiner dich versteht ist eher, nun ja, sagen wir mal vorsichtig, kontraproduktiv und ich habe es auch nicht nötig mich so zu profilieren oder mit Fremdwörtern an zu geben.

Ich grüße auch unsere Postbotin, denn ohne sie bleibe mein Briefkasten leer. Ich unterhalte mich mit der netten Verkaufskraft in der Bäckerei, denn ohne sie hätte ich weder diese leckeren Brötchen noch den leckeren Kuchen.

Und ich warte sehnsüchtig auf die Leute von der Stadt und der Müllabfuhr, denn sonst würden wir in unserem Verpackungs- und Wohlstandmüll ersaufen und die süßen kleinen Ratten würden auf dem Tisch tanzen.

Aber nun zu dem eigenen Thema zurück.
Aus persönlicher Erfahrung und durch Freunde und "Leidensgenossen" weiß ich,dass es leider nicht mehr wie früher ist! Früher sagte Omi:"Junge, mach Abitur, dann studiere und du hast immer eien guten und sicheren Arbeitsplatz..."

Tja, aber in de heutigen Zeit ist das leider anders, Du machst Abi, kommst von der Uni und, tja, KEIN Arbeitsplatz, aber du musst ja auch erst "die Praxis" kennen lernen, also auf ins erste Praktikum...

Und dann, ne ne, nicht der Arbeitsplatz, aber "praktische Erfahrung" kann ja nie verkehrt sein, also auf ins zweite Praktikum, wieder 6 Monate hart arbeiten in der Hoffnung übernommen zu werden, richtig Gas geben und Überstunden... und am Ende wieder nur ausgebeutet worden... vielen Dank, und TSCHÜSS.

Bevor man sich noch einen völlig überbezahlten Mitarbeiter ans Bein bindet bestellt man sich doch lieber einen Frischling zum Nulltarif. Der gibt wieder richtig Gas, gibt sich Mühe ohne Ende und fragt auch nicht nach Tarifen oder schaut auf Arbeitszeit weil er ja darauf hofft, dass seine gute Leistung sich auszahlt und er übernommen wird, so viel zum Märchen vom "Fachkräftemangel".

Und wenn ich mich im Freundes und Bekanntenkreis so umschaue, dann wandern Ärzte, Psychologen, Soziologen und Controller und Freunde mit BWL Studium nach Schweden oder Norwegen aus, da sind sie gewollt! Da verdienen sie fast das DREIFACHE!!! als das, was man uns hier "anbietet".

Das ist die Realität! Das ist unser oft so vorgeheulte "Fachkräftemangel", klar bekommst du einen supi Arbeitsplatz, aber hey, nicht für angemessenes Gehalt, auch die supi 8,50 Mindesthohn ist zu viel, aber wenn du dich für 2,5 Gnadenbrot nicht ausbeuten lassen willst und nicht in diesen perfiden kapitalistischem Hamsterrad mitrennen möchtest hast du ja selbst Schuld.

Selbstwertgefühl oder „Stolz“ auf einen gute Ausbildung sind zwar gewünscht und werden gefordert, aber honoriert und bezahlen will sie keiner!
Der aufmüpfige ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2015, 18:45   #27
0zymandias
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Standard AW: Märchen vom Fachkraeftemangel

In den Schweizer Nachrichten sah ich neulich einen zufriedenen Arzt, der mit Schweizer Kollegen eine Praxis im Lande des Käse-Fondues eröffnete.

Er begründete seine Zufriedenheit nicht mit dem Gelderwerb.

Er sagte, das Verhältnis zu den Kollegen wäre nicht so ein "Haifischbecken" und auch der Umgang mit den Patienten sei viel entspannter und menschlicher.

Ich persönlich glaube, dass sich dieser Zustand prinzipiell durch die gesamte deutsche Arbeitswelt zieht, egal, ob oder unten.
__

"Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher." - Mark Twain

"Things fall apart; the jobcenter cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world"
"The best lack all conviction, while the worst
Are full of passionate intensity." - William Butler Yeats
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Alt 23.01.2015, 19:00   #28
Der aufmüpfige
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Der aufmüpfige Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Märchen vom Fachkraeftemangel

Ja, stimmt genau, so weit wolle ich aber nicht ausholen Ozy, aber du hast Recht, in den skandinavischen Ländern herrscht nicht dieser Standesdünkel, da gehen wir als Akademiker auch mit Handwerkern und einfachen Arbnbeitern auf Tour.

Da wird dann zusammen Camping gemacht oder Kanu (Kanadier) gefahren ohne das die Ausbildung oder der "Hintergrund" eine große Rolle spielt.

Dort wird es so gemacht das man sich ohne Vorurteile trifft und sich gegenseitig unterstützt und hilft statt sich gegenseitig schlecht zu machen.

Das liegt aber auch daran wie man miteinander in Schweden (bzw. Skandinavien) lebt und wie man dort miteinander umgeht.

Dort ist die ganze Gesellschaft sozialer eingestellt und das ganze land gestaltet sich auch sozialer und nicht so engstirnig und egoistisch.
Der aufmüpfige ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2015, 19:20   #29
Charlot
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Standard AW: Märchen vom Fachkraeftemangel

Zitat von Der aufmüpfige Beitrag anzeigen

@Charlot
Auch wenn man einen Abschluss an einer Uni hat, ob nun Dr. oder was auch immer ist man deswegen noch kein "besserer Mensch" (sehe ich jedenfalls so und bin damit auch bis heute gut gefahren, Überheblichkeit ist eben auch eine Frage des Charakters.) Es ist auch nicht nötig sich mit Fremdwörtern zu schmücken, die Kunst ist auch komplexe Zusammenhänge einfach und leicht nachvollziehbar dar zu stellen, mit Fremdwörtern um sich zu werfen in der Hoffnung das keiner dich versteht ist eher, nun ja, sagen wir mal vorsichtig, kontraproduktiv und ich habe es auch nicht nötig mich so zu profilieren oder mit Fremdwörtern an zu geben.

Ich grüße auch unsere Postbotin, denn ohne sie bleibe mein Briefkasten leer. Ich unterhalte mich mit der netten Verkaufskraft in der Bäckerei, denn ohne sie hätte ich weder diese leckeren Brötchen noch den leckeren Kuchen.

Und ich warte sehnsüchtig auf die Leute von der Stadt und der Müllabfuhr, denn sonst würden wir in unserem Verpackungs- und Wohlstandmüll ersaufen und die süßen kleinen Ratten würden auf dem Tisch tanzen.
Dann hast Du meine kleinen Beitrag falsch verstanden.
__

Alle meine Beiträge stellen lediglich meine persönliche Meinung dar
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Alt 24.01.2015, 14:42   #30
0zymandias
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Standard AW: Märchen vom Fachkraeftemangel

Zitat von Charlot Beitrag anzeigen
Dann hast Du meine kleinen Beitrag falsch verstanden.
I hoab Di verstoanden und's woar scho rächt.

Mon I.
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"Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher." - Mark Twain

"Things fall apart; the jobcenter cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world"
"The best lack all conviction, while the worst
Are full of passionate intensity." - William Butler Yeats
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Alt 24.01.2015, 22:34   #31
USERIN
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Standard AW: Märchen vom Fachkraeftemangel

Zitat von 0zymandias Beitrag anzeigen
In den Schweizer Nachrichten sah ich neulich einen zufriedenen Arzt, der mit Schweizer Kollegen eine Praxis im Lande des Käse-Fondues eröffnete.

Er begründete seine Zufriedenheit nicht mit dem Gelderwerb.

Er sagte, das Verhältnis zu den Kollegen wäre nicht so ein "Haifischbecken" und auch der Umgang mit den Patienten sei viel entspannter und menschlicher.

Ich persönlich glaube, dass sich dieser Zustand prinzipiell durch die gesamte deutsche Arbeitswelt zieht, egal, ob oder unten.
Ging mir eben auch durch den Kopf (schon bei Beitrag 28). Auf alle Fälle pflegt man den Standesdünkel in Euschland sowohl mental als auch oft von der Bezahlung.

In der CH hat ein Handwerker ein genauso hohes Ansehen wie ein Rechtsanwalt (wenn er seinen Job versteht)
__

"HARTZ-IV" ist kurz erklärt: Politisch gewollte Armut im politisch gewollten Reichtum.
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Alt 24.01.2015, 22:37   #32
USERIN
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Standard AW: Märchen vom Fachkraeftemangel

Zitat von Der aufmüpfige Beitrag anzeigen
Ja, stimmt genau, so weit wolle ich aber nicht ausholen Ozy, aber du hast Recht, in den skandinavischen Ländern herrscht nicht dieser Standesdünkel, da gehen wir als Akademiker auch mit Handwerkern und einfachen Arbnbeitern auf Tour.
Fängt schon damit an, dass man schon an der Uni seinen Prof duzt.... (ferner ist es peinlich sich mit seinem Grad anreden zulassen oder seine Visitenkarte damit aufzublähen...)

Studentenjobs fangen da auch eher ab 20 € (umgerechnet an), sofern man denn überhaupt jobben muss =>


Dänische Studentin mit Luxussorgen: Das Geld ist nicht genug

Von Selina Marx, Kopenhagen

Studenten in Dänemark bekommen bis zu 737 Euro monatlich vom Staat - geschenkt. Eine junge Dänin klagt nun: Das reicht hinten und vorne nicht. Mit einem Zeitungsartikel löste sie heftige Debatten aus, die im Bafög-Land Deutschland höchst seltsam anmuten.

Dänische Studentin mit Luxussorgen: Das Geld ist nicht genug - SPIEGEL ONLINE
__

"HARTZ-IV" ist kurz erklärt: Politisch gewollte Armut im politisch gewollten Reichtum.
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Alt 31.01.2015, 00:58   #33
AlfredTetzlaff
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AlfredTetzlaff Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Märchen vom Fachkraeftemangel

Zitat von Der aufmüpfige Beitrag anzeigen
Und wenn ich mich im Freundes und Bekanntenkreis so umschaue, dann wandern Ärzte, Psychologen, Soziologen und Controller und Freunde mit BWL Studium nach Schweden oder Norwegen aus, da sind sie gewollt! Da verdienen sie fast das DREIFACHE!!! als das, was man uns hier "anbietet".
Kann man die Lebenshaltungskosten in Schweden, Norwegen, Finnland oder Dänemark mit denen in Deutschland gleichsetzen?!
Schweden hat einen Mehrwertsteuersatz von 25 Prozent bzw 12 Prozent für den ermäßigten Satz. Die Miete kann in Ballungszentren schnell einen vierstelligen Betrag erreichen usw
AlfredTetzlaff ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.01.2015, 01:17   #34
nowork
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nowork Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Märchen vom Fachkraeftemangel

Zitat von AlfredTetzlaff Beitrag anzeigen
Kann man die Lebenshaltungskosten in Schweden, Norwegen, Finnland oder Dänemark mit denen in Deutschland gleichsetzen?!
Schweden hat einen Mehrwertsteuersatz von 25 Prozent bzw 12 Prozent für den ermäßigten Satz. Die Miete kann in Ballungszentren schnell einen vierstelligen Betrag erreichen usw
Hängt natürlich vom ortsüblichen Einkommensniveau ab! Und was die Rahmenbedingungen, bzgl. Arbeitszeit, Wohlfühlfaktor, u. ä. betrifft, muss jeder selbst entscheiden!
Ich könnte es mir vorstellen!

Man hört, dass da nach einer Arbeitszeit X noch der Hammer fällt!

Nischt mit Überstunden ohne Ende!

Hat jemand neuere Infos?
__

Mein Kommentar gibt nur meine Meinung wieder! Keine Rechtsberatung! Keine Haftung!



"Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß, und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!"
Bertold Brecht
nowork ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.01.2015, 20:24   #35
espps
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Standard AW: Märchen vom Fachkraeftemangel

Zitat von nowork Beitrag anzeigen

Man hört, dass da nach einer Arbeitszeit X noch der Hammer fällt!

Nischt mit Überstunden ohne Ende!

Hat jemand neuere Infos?
Das stimmt. Die Schweden fangen früher an zu arbeiten und haben spätestens um 16 Uhr Feierabend! In Oslo experimentiert man mit dem 6 Stunden Modell!

Ansonsten gilt das:
http://www.youtube.com/watch?v=h775MeL7lLA Schwedisches Modell ? Wikipedia

und das: http://www.youtube.com/watch?v=m_K6VwggBtU

Die Durchschnittliche Arbeitszeit, ausser im höheren Management liegt derzeit bei 7 Stunden/Tag.

Familienfreundlich ist die Devise.
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Alt 31.01.2015, 20:27   #36
nowork
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nowork Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Märchen vom Fachkraeftemangel

Klingt doch gut!

Und schlecht geht's denen wohl auch nicht!

__

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Bertold Brecht
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Alt 31.01.2015, 20:31   #37
espps
Gast
 
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Standard AW: Märchen vom Fachkraeftemangel

Zitat von nowork Beitrag anzeigen
Klingt doch gut!

Und schlecht geht's denen wohl auch nicht!

Doch, sie haben aufgrund der geringen Bevölkerung einen echten Fachkräftemangel!
  Mit Zitat antworten
Alt 31.01.2015, 20:34   #38
nowork
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nowork Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Märchen vom Fachkraeftemangel

Zitat von espps Beitrag anzeigen
Doch, sie haben aufgrund der geringen Bevölkerung einen echten Fachkräftemangel!
Deshalb werden ArbeitnehmerInnen auch noch geschätzt und entsprechend entlohnt!

__

Mein Kommentar gibt nur meine Meinung wieder! Keine Rechtsberatung! Keine Haftung!



"Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß, und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!"
Bertold Brecht
nowork ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.02.2015, 21:13   #39
USERIN
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Zitat von AlfredTetzlaff Beitrag anzeigen
Kann man die Lebenshaltungskosten in Schweden, Norwegen, Finnland oder Dänemark mit denen in Deutschland gleichsetzen?!
Schweden hat einen Mehrwertsteuersatz von 25 Prozent bzw 12 Prozent für den ermäßigten Satz. Die Miete kann in Ballungszentren schnell einen vierstelligen Betrag erreichen usw
Neee ja..is klar..19% MwSt sind geschenkt und in München wohnt man in Bestlage unter 5€/qm zur Warmmiete... und die Renten sind in Euschland auch voll der Prono (die ganzen Schicksale von Armutsrentnern in Skandinavien!)

Klar sind die Lebenshaltungskosten teuer (wenn man Krone = 1:1 € annimmt) =
http://www.aldi.dk/

Deswegen:

Erfolg wählen heißt ganz klar: Merkel weiter wählen!
__

"HARTZ-IV" ist kurz erklärt: Politisch gewollte Armut im politisch gewollten Reichtum.
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Alt 19.02.2015, 15:09   #40
Chrisman
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Standard AW: Märchen vom Fachkraeftemangel

Ich hoffe, besonders der letzte Satz ist sarkastisch gemeint..
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Alt 28.02.2015, 15:31   #41
saschaa
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Märchen vom Fachkraeftemangel

Die Merkel ist die Schande Deutschlands.

Was hat die denn in ihrer Amtszeit für Deutschland getan? genau, Nichts. Dieser Hosenträger der noch schafft in einem einzigen Satz sich selbst zu wiedersprechen ist ein Schwätzer der großen Worte. Liest was auf dem Blatt steht und verschwindet wieder hinter dem Vorhang.

Dieses Fachkräftemangel ist eine reine Ansichtssache. Die Chefs bekommen 3 Bewerbungen auf eine Stelle. Die würden gern 100 haben, damit sie eine Auswahl haben und darüber sind sie empört. Sie beschwerden sich beim Staat. Der Staat fordert die Medien die "Fachkräftemangel" zu propagandieren.
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Alt 02.03.2015, 18:52   #42
Chrisman
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Beiträge: 1.676
Chrisman Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Märchen vom Fachkraeftemangel

Du kannst nur ein weiterer Nick von Leihklitsche sein; in der freien Wirtschaft kannst Du auch noch nie "gedient" haben, sonst wärst Du nicht so realitätsfremd. Da landen bei Deinen "Chefs" (die nur die Endauswahl bekommen) mal eben 500-600 Bewerbungen. Deine Postings sind durchweg der blanke Hohn.
Eine Leihbude bekommt vielleicht 2-3, und das frustriert den Disponenten, nicht wahr??
Chrisman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2015, 20:04   #43
Der aufmüpfige
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Der aufmüpfige Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Märchen vom Fachkraeftemangel

Nun denn, also danke an meine netten Vorpostern die sich auch mal mit der Materie auseinandergesetzt haben.:dank:

Erst mal kann ich dem was ihr geschrieben habt nur voll und ganz zustimmen, aber neben Wohnung und Knete (Einkommen) zählt da auch noch etwas ganz entscheidendes, der Wohlfühlfaktor!

Ja, so was gibt es tatsächlich und das sollte man nicht unterschätzen. Es ist z. B. so das in den skandinavischen Ländern, also Norwegen und Schweden sehr viel enger und "miteinander" gelebt wird.

Auch dieser ganze "Standesdünkel" ist dort nicht so verbreitet wie hier, das sitzt ein Arzt, ein Anwalt und ein "einfacher Arbeiter" befreundet und ganz selbstverständlich nebeneinander in der Sauna, und das ist da ganz normal!

Auch der Umgang miteinander ist da noch sehr viel enger und sozialer, jeder der da mal Urlaub gemacht hat oder dort Verwandte hat oder Freunde wird das bestätigen. Da geht es sehr viel herzlicher zu als hier.

Als Beispiel wohnt der Oberhäuptling (ehemaliger) nicht in einer riesen Villa und verbarrikadiert sich, der wohnt in einem relativ kleinem Haus auf dem Land, ohne Protz.

Auch das ist noch üblich, man gönnt sich gegenseitig etwas, bewundert das schöne neue Auto des Nachbarn anstatt es heimlich zu treten oder zu zerkratzen weil man neidisch ist...

Andererseiss wird aber auch gegenseitige Hilfe sehr groß geschrieben, ohne gleich immer "was krieg ich denn dafür" und Gegenleistung zu verlangen, da wird eben geholfen und gut ist!

Das ist der allgemeine Umgang in Schweden bzw. Skandinavien, und das sind nur einige kurze Auszüge die wir hier kurz einwerfen können.

Der soziale Umgang miteinander ist dort einfach selbstverständlich, auch das man sein Gegenüber respektiert und achtet, so hab ich das gelernt und so wurde ich auch erzogen, und geschadet hat es mir sicher nicht.

Mehr Achtung und mehr Respekt füreinander könnten auch hier in Deutschland so einigen Mitbürgern gut tun wenn ich mir hier oft das "kalte und unsoziale Miteinander" beobachte.

Es ist doch egal ob mein Gegenüber einen Protzschlitten hat, einen Doktortitel oder ob er weniger als ich oder das 10fache verdient, für mich ist entscheident wie er menschlich ist und wie mein Gegenüber sozialisiert ist, nicht sein Einkommen, sein Bankkonto oder teure Anzüge in denen vermeintlich immer "bessere Menschen" vermutet werden.

Ich hoffe das regt einige zu nachdenken über die wirklich wichtigen Dinge an oder bestätigt sie darin, in diesem Sinne..... många hälsningar (viele GRüße).
Der aufmüpfige ist offline   Mit Zitat antworten
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