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Start > > -> Brille Kostenübernahme

Grundsicherung SGB XII Rund um das Thema Grundsicherung, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter


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Alt 22.05.2013, 20:18   #51
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CharlieFirpo
Standard AW: Brille Kostenübernahme

Stimmt was für glässer sind das.

Was wen ein oder mehrere Ärzte es verordnen und dann. :-)
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Alt 22.05.2013, 20:19   #52
Rentier
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Rentier
Standard AW: Brille Kostenübernahme

Zitat von CharlieFirpo Beitrag anzeigen
Meine Augenärztin meint sogar dass es sich auf ca. 1000 Euro belaufen würde gesamt.
Lese mal zurück, was ich hier zu Augenärzten geschrieben habe.

Und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, die liebsten sind heute denen die Privatpatienten, weil sie gleich mit Optikern zusammenarbeiten.

Nicht alle

Warnhinweis: aus eigener Erfahrung und aufgrund meiner medizinischer Ausbildung.

Erzähle mal einem Augenarzt, du willst von ihm ein Gutachten für den Soziträger und das umsonst, keine Verordnung, denn die bringt nichts.

Willst du einen Augenarzt überfordern reicht das Vorgenannte, willst du ihn richtig überfordern, reicht eine hochgradige Seheinschränkung und das auf Sozileistung.

Die letzte hat mich rausgeschmissen, mit dem Nachsatz an ihre Damen, sie will so einen nie wieder sehen in ihrer Praxis.
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Alt 22.05.2013, 20:24   #53
Rentier
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Rentier
Standard AW: Brille Kostenübernahme

Zitat von CharlieFirpo Beitrag anzeigen
Stimmt was für glässer sind das.

Was wen ein oder mehrere Ärzte es verordnen und dann. :-)
willst mich ärgern, der Augenarzt ist zu deiner Sicherheit.

Der Optiker stellt die Preise und misst ein
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Alt 22.05.2013, 20:24   #54
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CharlieFirpo
Daumen hoch AW: Brille Kostenübernahme

Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Lese mal zurück, was ich hier zu Augenärzten geschrieben habe.

Und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, die liebsten sind heute denen die Privatpatienten, weil sie gleich mit Optikern zusammenarbeiten.

Nicht alle

Warnhinweis: aus eigener Erfahrung und aufgrund meiner medizinischer Ausbildung.

Erzähle mal einem Augenarzt, du willst von ihm ein Gutachten für den Soziträger und das umsonst, keine Verordnung, denn die bringt nichts.

Willst du einen Augenarzt überfordern reicht das Vorgenannte, willst du ihn richtig überfordern, reicht eine hochgradige Seheinschränkung und das auf Sozileistung.

Die letzte hat mich rausgeschmissen, mit dem Nachsatz an ihre Damen, sie will so einen nie wieder sehen in ihrer Praxis.
Mit was für eine Bitte hast du dich an Sie gewannt das Sie dich rausschmeisst.
Und was für eine Medizinische Ausbildung bitte, Retungsschwimmer und Helfer beim DRK.
Das Sie dir eine Verordnung fürs Jobcenter stellen soll, anhand eines Befundes von Ihr. Das darf Sie so nicht laut gesetz da muss schon mehr passiert sein, den jeder mensch was einen Arzt aufsucht hat ein Recht behandelt zu werden. Und ärgern möchte ich hier keinen wird ja langsam ein Persönliches Kaffekränzchen hier.
Und wie ist es mit der Hochgradigen Seheinschränkung zu verstehen.

Brille24 bietet nur NoName Ware an, so wie ich das jetzt verstanden habe, krass ist es aber trotzdem, da ist heut einer gereizt. Sorry wegen weiter Oben ich hatte da einen Anderen Online Anbieter.
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Alt 22.05.2013, 20:45   #55
Rentier
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Standard AW: Brille Kostenübernahme

Zitat von CharlieFirpo Beitrag anzeigen
Und wie ist es mit der Hochgradigen Seheinschränkung zu verstehen.

Brille24 bietet nur NoName Ware an, so wie ich das jetzt verstanden habe, krass ist es aber trotzdem, da ist heut einer gereizt.
Stelle dir das vierfache deiner Werte vor.

Und nu geh im Sandkasten weiter spielen und schrei nach Mami, oder sonst was. Geh nach deine D&G Brille schreien und erzähle allen, mit diesen NoName Brillen gehe ich aber nicht auf die Straße, dann bleibe einfach zu Hause, wenn du so nicht ertragbar bist.

Punkt
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Alt 22.05.2013, 21:26   #56
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CharlieFirpo
Standard AW: Brille Kostenübernahme

Werd mal nich so persönlich.


Das zeigt wie überfordert Ihr seid.
Soll ich dir ein Schnuller reichen, kannst gern noch windeln dazu haben sogar noch das bobycar dazu kannst mit vati spielen gehen, wer sagt den überhaupt das ich dir nicht rechtgebe.??
Was ist den das für eine Art.
Gehts noch ???

Hab verstanden was du meinst, und nein ich bin nicht auf D&G scharf das ich unbedingt mit son einer Brille rumrennen muss. Ich habe hier lediglich bis jetzt freundlich nach rat gefragt mehr nicht.

Geht mal gar nicht sowas.
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Alt 22.05.2013, 21:36   #57
Rentier
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Rentier
Standard AW: Brille Kostenübernahme

Zitat von CharlieFirpo Beitrag anzeigen

Geht mal gar nicht sowas.
Was geht nicht, dass dir dein Sozi nicht deine 1200 Euro Brille finanziert, obwohl es auch für einen Hundi geht ?

Das geht absolut nicht, da hast du Recht. Das geht nunmal nicht.


Oder geht das gar nicht, das hier die User doch nicht so oberdämlich sind

Wo ist hier noch der Sandkasten ..... ich zeige dir mal den Weg, kann aber noch dauern
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Alt 22.05.2013, 21:50   #58
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CharlieFirpo
Daumen runter AW: Brille Kostenübernahme

Gut Nacht und servasss. Mercy der Herr.
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Alt 22.05.2013, 22:24   #59
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Standard AW: Brille Kostenübernahme

Zitat von CharlieFirpo Beitrag anzeigen
Jetzt verstehe ich warum die Ärtztin dich aus ihrer Praxis geworfen hat, die windeln plus taschentuch sind schon unterwegs, hast dich aber natürlich gleich angegriffen gefühlt, na sowas aber auch, da kullern ja einem die Augen. Wilst jetzt auch noch Inetverbot, erteilen mit deinem asozial primitiv herabwürdigendem weltmänischem verhalten, da sitzt einer wahrscheinlich direkt in Nürnberg an der Zentrale und tobt sich aus.

Achso Ihr rettet alle den Vaterstaat, so war das hab ich glatt vergessen.

Schön war es Thanks.
Du muss aber Probleme haben, wenn sie dir nicht die 1200 Ocken übernehmen, auch wenn es für 45 Euro geht.

Nochmals, scheint nicht angekommen zu sein, Augenarzt uninteressant, nur deine Sicherheit

Entscheidend der KV vom Optiker und die SBler nicht so dumm, die gehen direkt nach den Dioptrien und was z.B. auch online möglich ist.

Und da stehen dann von dir zwischen 700 Euro und 1200 Euro zu 45 Euro online.

Reiche doch einfach formlos Antrag ein zur Kostenübernahme, Antwort wirst schon sehen.

HIER rumzetern bringt gar nichts, da bekommst du nur passende Antworten.


Und sich lustig machen über andere, die einiges schon durch haben, bringt dir noch weniger, belustigt aber ....... leider

Der Vater Staat ist kein Selbstbedienungsladen, auch nicht für Brillen, die deiner entsprechen, oder deinem Augenarzte.
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Alt 22.05.2013, 22:33   #60
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CharlieFirpo
Standard AW: Brille Kostenübernahme

Danke werde ich machen, wollte hier keinem auf den Pelz rücken deswegen die Anfrage hier, und klar im Rentenalter bin ich noch nicht. denoch möche ich eins anmerken hatte die Bayrischen Kollegen etwas lustiger in Erinnerung und mit Humor. Zeiten ändern sich.

Ich kann auch nur das sagen was ich bis vor 4 Stunden aus den insgesamt 4KV hab ablesen können, das es eine Möglichkeit übers Inet gab hab ich zwar gewusst dachte aber das der Preisunterschied nicht so dramatisch ist. Aber ist immerhin gut zu wissen. Vielen Dank.
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Alt 22.05.2013, 22:46   #61
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Standard AW: Brille Kostenübernahme

Zitat von CharlieFirpo Beitrag anzeigen
Danke werde ich machen, wollte hier keinem auf den Pelz rücken deswegen die Anfrage hier, und klar im Rentenalter bin ich noch nicht. denoch möche ich eins anmerken hatte die Bayrischen Kollegen etwas lustiger in Erinnerung und mit Humor. Zeiten ändern sich.
Das Grundthema ist hier SGB XII, also was nun. Es geht in diesem Thread darum was als Anlehnung an den SGB II Entscheiden auch bei SGB XII rauszuholen ist.

Also du fehl am Platze

Bayern war schon immer böse. Oder findest du den Zeppelinplatz in Nürnberg belustigend ?

In Nürnberg sitzt auch die BA, Zufall ?

Wenn du schon makaber sein willst, dann richtig.
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Alt 22.05.2013, 22:53   #62
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CharlieFirpo
Standard AW: Brille Kostenübernahme

Weiss ich trotzdem ist Bayern ein Schöner Freistaat. Das die BA dort sitzt ist defintiv kein Zufall.
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Alt 30.05.2013, 16:51   #63
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Rentier
Standard AW: Brille Kostenübernahme

Zitat von Stefanie334 Beitrag anzeigen
Titangestell für 190€... das hier jeamand wirklich Bedarf an einem Titangestell für seine Brille benötigen, wäre das ja super amüsant....
Und das dann das Amt dies noch bezahlen soll... mensch da lache ich heute Nacht noch drüber...

Brillen-Titangestell für 190€ Alle anderen Materialien sind wohl ausgegangen...
Dann lache dich mal nicht tot

Bei 1 cm dicken Gläser und rüber, wird es erst richtig amüsant, so richtig zum totlachen.

Titangestelle sind nicht teuer, auch die Billigbrillen gibt es mit Titangestelle, nur halt nicht 5 mm breite Fassungen, denn das wäre zum totlachen, da zu teuer an Material.

Nur bei dicken Gläser, aufgrund des Eigengewichtes eines Glases, schon notwendig mit 5 mm breiten stabilen Fassungen. Da reicht dann kaum Dosenblech.

Ist das nicht zum weglachen, z.B. bei Minus 10 und 1.6 er Glas kann die Randdickte, nach Schliff, locker 8 bis 10 Millimeter dick sein, das sieht richtig toll aus, mit randloser Fassung und das hält auch so toll.

ein 1.6 Glas mit 65 mm Durchmesser hat bei minus 10 Dioptr. eine Randdicke von 13 mm !!!

Noch so zum Lachen ?
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Alt 31.05.2013, 01:19   #64
Pixelschieberin
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Standard AW: Brille Kostenübernahme

Zitat von Maneki Neko Beitrag anzeigen
Augenarzttermin muss auch erstmal warten weil die keinen vor 6 Monaten Wartezeit dran nehmen (Kassenpatienten)
Weia, das ist ja lange!
Ab 50 würde ich routinemäßig nur den Arzt aufsuchen, um den Augendruck messen zu lassen.
Von Risikofaktoren Betroffene dürften die Gründe bereits kennen und deshalb regelmäßig vorstellig werden.
Für Brillengläser würde ich nicht so lange warten wollen!
Wenn es eine Folgeverordnung ist, sprich, man hatte irgendwann schon mal eine Korrektionsbrille, kann man zu jedem Augenoptikermeister gehen.
Mitteilung, daß man schon eine Brille hatte, reicht. Bei Erwachsenen besteht keine Verpflichtung, die Ansage nachzuprüfen. Wurde irgendwann die Kasse gewechselt , kann es eh keiner mehr nachvollziehen.
Vorteil: Die Meister des Fachs haben das Gläser-Ausmessen intensiver studiert als Ärzte mit einem 6 Wochen Schnell-Praktikum.
Weiterer Vorteil: Die lassen dich sicher keinen Tag, geschweige Wochen oder Monate warten.
Risikoabwägung: Wenn denen was auffällt - es gibt zu erfragende Abgrenzungsrichtlinien, sie dürfen natürlich keine Diagnose stellen - werden (müssen) sie dich eh zur Abklärung zum Doc schicken.
Gründe: A) Berufsethos B) bei bestimmten Voraussetzungen lassen sich sich noch ein paar Cent mehr von der KK holen (die sollte man sich wegen der paar Groschen nicht herbeiwünschen) C) damit ihnen keine berechtigten Schadensersatzansprüche auf die Füße fallen.

Augenärzte sind besser in Krankheiten geschult, Optikermeister intensiver in Physik (Strahlengänge + zu empfehlende Brillengläser).
Aus dem Grund würde ich mir von keinem Nur-Augenarzt die Gläser bestimmen lassen. (Es gibt eine Handvoll, die zusätzlich Augenoptik studiert oder schlauerweise einen Optiker-Meister angestellt haben - aber finde die mal...)
Vergleichbare Situation wie bei Bandagist /Orthopäde.

Handelsketten:
Es ist in der Branche ein offenes Geheimnis, daß Filialisten, um Personalkosten einzusparen, gerne Anlernkräfte als "Stylisten" fungieren lassen und AO-Gesellen in Crashkurse/Augenglasbestimmung-für-Dummies schicken, um sich das (zusätzliche) Meistergehalt zu sparen. Bedauerlicherweise greift diese Grauzonen-Praxis mittlerweile auch bei den "kleinen" um sich.
Angestellte Meister werden "gebeten" die Meßergebnisse der Kollegen gegenzuzeichnen weil Gesellen keine Kassenzulassung für Gläser-Verordnungen erhalten.
Die JC befördern die Dumpinglohn-Entwicklung, indem sie Meistern Gesellenstellen per VV zukommen lassen, in denen unverblümt nach Meister-Qualifikationen für eine zu besetzende Gesellenstelle gefragt wird.
Für den Verbraucher: Um auf der sicheren Seite zu sein, fragt für die Gläserbestimmung oder Kontaktlinsenanpassung gezielt nach dem Meister. (Alles Andere können Gesellen machen.)
Sofern die EU die Meisterpräsenz im Gesundheitshandwerk nicht gekippt hat, muß mindestens EINER pro Filiale (Vollzeit) verfügbar sein.

Feministisch geprägten Einwänden zuvorkommend: Es gibt keine weibliche Form des Meister-Titels.
Grund: In den Zünften wurde die Gattin des Meisters höflich als "Meisterin" bezeichnet. Unterstellte Fachkompetenz: Die der Zahnarztfrau.
Die politisch korrekte "Femini-Spräch" à la Misfits empfände ich deshalb als degradierend.

Zitat von Hartzeola Beitrag anzeigen
In manchen Fällen sind Gläser verodnungsfähig und werden von KK bezahlt. Hier eine Richtlinie, die allerdings ein Optiker oder Augenarzt "übersetzen" muss, §§ 12-17

http://www.kvwl.de/arzt/recht/kbv/ri...ilfsmittel.pdf
Welch frommer Wunsch.
Diese aufs Wesentliche eingedampften Definitionen allgemein verständlich zu "übersetzen", könnte gutmütig-Willige bereits beim Überfliegen entmutigen, da der Aufwand den einer ausgefeilten Facharbeit übersteigt. (Allein § 15 (3) dürften Ranga Yogeshwar einen vollen Sendetermin mit diversen Trickfilmchen abfordern.)
Ich würde §§ 12-17 ggflls ausdrucken und damit den Meister meines Vertrauens konsultieren.
Der/die liest und versteht das wie andere ihren Katechismus und kann die dem Probanden nutzbringenden Kriterien mit ein paar gezielten Fragen herausfiltern und wird sie kooperativ zuordnen.
Inhaltlich sind die Paragraphen mit den (alten) Abrechnungsrichtlinien der Krankenkassen vergleichbar. Die aktuellen Bestimmungen hat ein mit Kassenabrechnung Betrauter im Hinterkopf. Die Kassen schreiben vor, welche Zusatzleistungen vom Arzt mit Begründung abgesegnet werden müssen. (Z.B. Tönungen, leichtere Gläser oder gar Kontaktlinsen bei "Flaschenboden-Glasdicken")
Den Turnus für "komplett neue" Brillen kennt der auch, Instandsetzung ist m. W. immer drin.
Eine Win-Win-Situation - falls Umsatz zu Lasten eines Leistungsträgers möglich ist, wird er/sie den nicht übersehen.
Ob tatsächlich ein Auftrag erteilt wird, liegt eh im Ermessen des Ratsuchenden.
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Alt 31.05.2013, 09:52   #65
Rentier
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Rentier
Standard AW: Brille Kostenübernahme

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Welch frommer Wunsch.
Diese aufs Wesentliche eingedampften Definitionen allgemein verständlich zu "übersetzen", könnte gutmütig-Willige bereits beim Überfliegen entmutigen, da der Aufwand den einer ausgefeilten Facharbeit übersteigt. (Allein § 15 (3) dürften Ranga Yogeshwar einen vollen Sendetermin mit diversen Trickfilmchen abfordern.)
Ich würde §§ 12-17 ggflls ausdrucken und damit den Meister meines Vertrauens konsultieren.
Es ist eigentlich einfach, versorgt werden noch Kinder, mit Einschränkungen bis 14, bis 18.
Da Kinder aber wohl selten SGB XII beziehen werden , beschränken wir uns mal auf die über 18.

Bei den Erwachsenen ist es klar geregelt, wer mit dem besseren Auge, mit der besten Korrektur mit Sehhilfen keine 30 % Sehleistung mehr erreicht, bekommt die Sehhilfen von der KK.
Genauso die, die nur noch ein Sehfeld von weniger / gleich 10 Grad haben. Also quasi Tunnelblick haben.

Betrifft logischerweise nur sehr wenige Menschen.
Das herausfinden, kann auch nur ein Augenarzt und das dauert. Da hat ein Augenarzt richtig mit zu tun und es wird kaum honoriert, bzw. sind viele Augenärzte auch mit überfordert, auch, weil sie quasi die 30% übertreffen müssen, mit bester Korrektur.

Alles andere, hast du zutreffend beschrieben.

Was das Problem ist, 2004 haben sich die KK einiger Leistungen entledig und zwar auch bei Erwachsenen, die hoch seheingeschränkt waren. Diese Menschen hatten damals den Anspruch auf Übernahme der Brillengläser durch die Kasse (damals müssten die Vorgaben über –12 Diopt. und über + 8 Diopt. – unter Vorbehalt - gewesen sein).

2010 hat hier das BVerfG die Lage wieder zurecht gerückt und diese rausgeworfenen Leistungen der KK (die vorher bezahlt wurden), den Sozialleistungsträgern zur Übernahme übergeholzt. Aber nochmals, es betrifft nur hochgradig Seheingeschränkte, wo die Brillen teuer werden und die ständig auf neue angewiesen sind.

Auch hierzu mal bitte auf die Klagen achten, die durchgelaufen sind, auch hier liegen schwere Erkrankungen zu Grunde, die eine hohe Seheinschränkung mit sich ziehen.

Alles so nicht miteinander vergleichbar, bei geringen Seheinschränkungen hat man nun mal nicht diese Möglichkeiten, aber auch nicht diese Einschränkungen. Trotzdem, kann man auch mit geringen Seheinschränkungen ein Darlehen beim Sozialträger erhalten für eine neue Brille, bzw. sogar die volle Übernahme, wenn es z.B. auch zur Wiedereingliederung notwendig ist. Versuch der Einreichung macht klug.
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Alt 31.05.2013, 09:57   #66
Aaron2012->Emailproblem
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Aaron2012
Standard AW: Brille Kostenübernahme

Auch wenn ich keine Brille benötige - gut zu wissen !
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Alt 31.05.2013, 18:37   #67
Pixelschieberin
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Standard Vorsicht - lang....

Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Die letzte hat mich rausgeschmissen, mit dem Nachsatz an ihre Damen, sie will so einen nie wieder sehen in ihrer Praxis.
Falls du dort dein hier zur Schau gestelltes Viertelwissen mit der selben Unbekümmertheit wie in diesem Thread vorgetragen haben solltest, glaube ich dir das aufs Wort.

Bevor ich ins Detail gehe:
:danke: für die Realsatire! (Ich meine NICHT die Preisdebatte, sondern deine fachkundigen Hinweise.)

Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Wenn auf, hach und ich bin ja so seheingeschränkt gemacht wird und sich hinterher rausstellt, alles im Onlinerahmen, dann macht mich das stinkig
Derjenige, der die Verordnung von CharlieFirpo in ihrer Tragweite abzuschätzen vermag, würde sorgsamer auf seine Befindlichkeiten eingehen.
Mir schoß reflexartig durch den Kopf:
Ach herrjeh - pro 0.5 dpt Fehl- oder Nicht-Korrektur hat der Betroffene einen meßbaren Visusabfall von 50% hinzunehmen.
Gemessen an der bei Vollkorrektion maximal erreichbaren - tatsächlichen Sehleistung - die nicht bei 100% liegen muß.
Der mit Vollkorrektion erreichbare Visus kann höher oder niedriger sein - je nach Auflösungsvermögen der lichtleitenden Medien.
(Vergleichbar mit groben oder feinem Korn bei Filmmaterial, bei Trübungen => wie bei Gardinen aus Chiffon oder Sackleinen, ist sie ganz oder nur halb zugezogen?
Gängige Prüfanordnungen berücksichtigen 10 bis 150 % Sehvermögen)
Pro 0.75 dpt Asigmatismus die selbe Auswirkung. Der Visus fällt um den selben Faktor - 50% - ab.
Ein Astigmatismus mit schräger Achslage kann ihm anamorphotische Abbildungen bescheren.
(Falls weiterführendes Wissen erwünscht ist, bei Rentier oder Wiki nach Erleuchtung suchen - soll keiner behaupten, das Web bilde nicht weiter. )
Die zu errechnende Kurve des Visusabfalls bei Nicht-Korrektur geht nun je 0.5 Sphare bzw 0.75 Ast exponential abwärts. (Immer wieder 50 % vom verblieben "Ideal-Visus" abziehen)
0.5 dpt => 50 % Visusabfall (Sehleistung = 50% vom persönlichen Maximalwert)
1 dpt => 75 % Visusabfall (Sehleistung = 25% vom persönlichen Maximalwert)
1.5 dpt => ca 88 % Visusabfall
usw.
Die komplette Berechnung könnte eventuell ein Mathe-Liebhaber für uns übernehmen, um herauszufinden, welchen Visus (Sehleistung) CharlieFirpo ohne Korrektur voraussichtlich hat.
Gemach - wir waren erst bei den sphärischen Werten.
Die Auswirkungen eines unkorrigierten Astigmatismus aufzuschlagen, bedarf einer etwas aufwendigeren Berechnung.
Um DAS herauszufinden, müßte ich Uralt-Unterlagen finden wollen... Keine Lust - das kann experimentell schneller ermittelt werden.
(Welche Sehzeichen werden ohne Korrenktionsglas erkannt.)

Ich stelle die These auf, daß sein Visus nicht "schöner" gerechnet werden kann.

Nach der Kurzkalkulation würde ich ganz laienhaft sagen:
Der User CharlieFirpo "macht" nicht auf seheingeschränkt, er IST es! Besonders wenn man ihm die Sehhilfe wegnimmt.
Unreflektierte Verurteilungen läßt er hoffentlich gelassen abperlen.
In die Luxus-Debatte will ich nicht einsteigen. Mir wurscht, wer sich mit welchem Glitter behängt - hauptsache er übernimmt die Zuzahlung zum Rolls selber.
Die Gemeinschaft sponsort ihm sicher gern einen Citroën 2CV mit etwas Zusatz-Schnickschnack, weil er eh schon gestraft ist.
(Wäre mir jedenfalls lieber, er bekäme die vergleichsweise kleine Zuwendung als Unsummen einer maroden Bank in einem kreativ geführten Mitgliedsland hinterherzuwerfen. Andere Baustelle...)
Zur Frage nach Glasempfehlungen:
Die Gesundheitsgewerke unterwerfen sich strengen RAL-Bestimmungen, an die sich die Zulieferer tunlicht halten.
Bei unzulässigen Abweichungen bekämen sie die Gläser gleich nach dem Auspacken um die Ohren gehauen. So kann der Verbraucher getrost davon ausgehen, daß, von welchem Hersteller auch immer, die verordneten dpt-Werte oberpingelig eingehalten werden.
Alles Weitere ist wie mit Ente versus Rolls Royce.
Man kommt mit beiden von A nach B - mehr oder weniger komfortabel.
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Diese Gestelle werden in der Regel für solche starken Gläser wegen Haltbarkeit gebraucht.
Ach was... Wo können wir diese Regel nachlesen? Finde uns nur einen unabhängigen Werkstoffkundler vom BAM, der dieser Schlußfolgerung beipflichtet.
Mit dem nötigen Know-How bekommt ein guter Optiker jedes Glas in jeder (intakten) Fassung festgezurrt.
Gläserfacetten haben, wenn ich mich recht erinnere, einen ca 115° Winkel. Die aufnehmenden Nuten sämtlicher Brillenfassungen sind darauf ausgelegt. Die Nuten-Winkel für spitzfacettierte Gläser sind schlauerweise alle gleich. (DIN-Norm No. suchs-dir-selbst)
Zur Befestigung von Brillengläsern ist's deshalb sowas von wurscht, aus welchem Material das Gestell besteht - hauptsache die Nut "stimmt" und das Glas sitzt paßgenau und spannungsfrei.
Ich rede nicht von China-Metall-Legierungen, oder Spritzguß-Teilen, die sich schon beim Angucken verbiegen. Zweifel bezüglich allergener Belastung bei Materialien aus diesen Herkunftsländern wollen sich bei mir auch nicht in Luft auflösen.
Der Handwerker muß "nur" noch den Rahmen am Kurvenverlauf des Glases entlang biegen und es einsprengen oder den Rand verschrauben.
Dazu braucht's Talent, Erfahrung, nicht zu vergessen - ein angemessenes Zeitfenster, um diese Präzisionsarbeit bewerkstelligen zu können.
(Diesbezüglich hege ich Zweifel, was die allseits bekannten Massenfertigungs-Gulags angeht, die ich im Rahmen einer Studienreise "backstage" besichtigen durfte. Mich schaudert's heute noch, denke ich an die grauen Gesichter der "Schleifknechte". Käme ich in die Verlegenheit, mir eine Brille kaufen zu müssen - NUR bei "kleinen" Optikern mit eigener Werkstatt.)
Erst das paßgenaue Glas stabilisiert den Fassungsrand gegen Torsion im Scheibenbereich.
Es bleibt trotzdem ein Feininstrument mit dem sorgsam umgegangen werden sollte, will man lange was davon haben.
Weiter im Befestigungs-Thema:
Man könnte selbst MInus-15 dpt-Gläser (und höher) in Randlos-Beschläge verbauen. Die Beurteilung, ob das zweckmäßig ist oder gut aussieht, bleibt dem Betrachter überlassen.
Das hält, sofern man sich weder draufsetzt noch das Teil quer übers Gesicht vom Kopf reißt - oder - immer wieder gern gesehen - als Haarreif mißbraucht. (Der Schädel ist da oben nu mal breiter als in der Schläfenregion. Die Gesetze der Mechanik kann man zwar bis zu einem gewissen Grad mit federnden Scharnieren überlisten aber irgendwann ist der Bügel halt "auf Anschlag")
Kleine Materialkunde:
Kunsstoffrahmen haben wegen der Verflüchtigung der Weichmacher eine kürzere Lebensdauer als Metall.
Unter uns Pastorentöchtern - bis der Rand so porös ist, daß er einem aus dem Gesicht krümelt, mag man den vielleicht selber nicht mehr sehen? Kann jeder selber entscheiden.
(Meine Mom benutzt noch eine Korrektions-Sonnenbrille mit Kunsstoffrahmen - diese Brille ist weit über 35 Jahre alt. Sachgemäße Pflege halt.)
Bei der Auswahl würde ich zur gleichen Herangehensweise wie bei Geschirr tendieren:
Durchsichtiges Bone-China vielleicht doch nicht in die Hände von Grobmotorikern? Die haben wahrscheinlich länger was von Steingut.
Sollte sich jeder ehrlich selbst einschätzen.
Für die tatsächliche Notwendigkeit von Titan würde ich Allergien auf die anderen Werkstoffe und Druckekzeme wegen "Stöckelschuh-in-Parkett-Effekt" unwidersprochen akzeptieren.
(Ist kostengünstiger und leichter als Schildpatt, Büffelhorn, Gold oder Platin.)
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Ein anderes Thema sind noch die Gleitsichtbrillen, betrifft in der Regel nur Weitsichtige
Lol. Wann hast dir denn DIE Regel zurechtgeschnitzt? Ich hätte zu gerne das Selbe in meinen Tee...
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Bei Kurzsichtigen gibt es dieses Phänomen so nicht, bzw. erst bei hohen Dioptrienzahlen, so ab 14 / 16 Dioptrien minus und plus Alter.
Huh? Wie "so"?
Es ist für mich nicht zweifelsfrei erkennbar, WELCHES "Phänomen" ansprochen wurde.
Jemand 'ne Idee? (Sorry, für mich liest sich der Satz wie Barbie auf Speed)
Sollte es darum gegangen sein, für welche Falle eine Gleitsichtbrille in Betracht zu ziehen ist?
Dann wären beide Statements in die Kategorie "weia, hoffentlich hat's keiner gemerkt" einzusortieren.
Gleitsichtbrillen unterstützen presbyope Menschen. Nach Donders-Kurve schätzungsweise ab ca. 54 Lenze aufwärts.
Schonungsloser formuliert:
Der Alterssichtige, dessen Linse den Zwischenbereich (- 33 bis ca -77 cm von Nase aus gemessen) mit Einstärken-Nahbrillenkorrektur nicht mehr zu fokussieren vermag, benötigt zur Abhilfe des unerquicklichen Zustands Mehrstärkengläser (Schlauviecher argumentieren jetzt: Oder mehrere Brillen mit zur angepeilten Entfernung eingemessenen Einstärkengläsern. Geschenkt.)
Die Industrie offeriert als "einfache" Version Bifokal- oder Trifokalgläser. Heutzutage gibt's sogar Multifokalgläser (Gleitsicht).
Beide Techniken haben Vor- und Nachteile, die es vorab abzuwägen und gemeinsam mit dem Betroffenen auszuloten gilt.
Blöderweise muß deren zufriedenstellende Handhabung, wie bei jedem Werkzeug, erlernt werden. Die Talente sind erfahrungsgemäß ungerecht verteilt. Nicht entmutigen lassen, anfangs Disziplin aufbringen und sich selbst ca 14 Tage Zeit im "Dauerlast-Test" geben. Liegt das Teil derweil in der Schublade, lassen sich dem Hirn keine neuen Automatismen beipulen.
Zu den vorgetragenen Thesen, so wie ich sie "verstanden" habe:
Die stetige und leider unaufhaltsame Abnahme des Akkommodationsvermögens trifft Kurz- und Übersichtige gleichermaßen, da sich die Linse ab dem 6 Lebensjahr stetig verhärtet.
(Zellteilung, Linse sitzt in einer dichten Kapsel, die Zellen können nicht, wie bei Haut, irgendwohin abgetragen werden. Verkalkung - hört keiner gerne - ist trotzdem ein Faktor.)

Nu wird's richtig bizarr:
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Da sind Optiker auch pfiffig geworden und stellen die erste Brille als Fernsichtbrille aus.
Welche auch immer du als "die erste Brille" bezeichnest...
Ist es wirklich verwerflich, beim 18-jährigen keine Alterssichtigkeit festzustellen und ihm deshalb "nur" eine Fernbrille zu verordnen?! Das wäre vllt seine "erste".
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Mit dem Nachsatz, einer möglichen Lesebrille, auf Nahsicht, wenn das Lesen mit der Fernbrille nicht hinhaut.
Diese Argumentationkette ist Spitzenklasse!
Übersetzungsversuch:
Die Fernbrille ist, wie der Begriff erahnen läßt, für die Fernkorrektur des Auges eingemessen. Schon lange ein willkommenes Werkzeug für Fehlsichtige, die sonst mit ihrem mehr oder weniger verringerten Visus durch die Gegend stolpern müßten.
Mit der Fernbrille ist der Seh-Aufwand auch gleich auf den selben Stand gesetzt, wie desjenigen, der für die Ferne gar keine Brille benötigt.
Akkomodationsaufwand für die Ferne = NULL = Idealfall.
Bei NICHT-alterssichtigen Menschen reicht das Akkommodationsvermögen (Entfernungen, die das Auge fokussieren - scharf stellen - kann) von Minus Unendlich (Ferne) bis ca Minus 33 cm (Nähe) - immer ab Auge gemessen. Bei Kindern noch-näher-ans-Gesicht-dran - bis - ca Minus 10 cm. Das Minus-Vorzeichen gibt die Meßrichtung an.)

Tscha, der böse Zahn der Zeit nagt an Allem und jedem...
Irgendwann kann die Linse nicht mehr von Fern auf ganz-Nah zoomen weil sie ihre Elastizität verloren hat. Deshalb braucht's irgendwann (ab ca 40 Lenze - Plus/Minus-Toleranzen - geschenkt) 'nen Nahzusatz. Zuzüglich zum wie auch immer gearteten Fernwert. Der kann Null (rechtsichtig), negativ (kurzsichtig) oder positiv (übersichtig) sein.
Zum obigen Zitat:
Daß Lesen mit der Fernbrille nicht mehr geschmeidig "hinhaut" wei0 der Prüfer SOFORTwenn er das Lebensalter erfährt. Bei der obligatorischen Nahprobe mit vollkorrigierenden Ferngläsern wird er seine Erfahrungswerte entweder bestätigt finden, oder den seltenen Ausnahmefall registrieren, das der Proband mit seiner Presbyopie in einer - ihm ebenfalls bekannten - Toleranz von ca 1.5 Jahren vor oder hinter dem Gaußschen Mittelwert liegt.
Da der Prozeß der Alterssichtigkeit schleichend ist - wir erinnern uns, das Auge befindet sich seit dem 6. Lebensjahr auf dem stetig absteigenden Ast - vom Probanden keine Verzückungrufe ob der Nachricht zu erwarten sind - wer kennt sie nicht - die Angst des Überbringers der schlechten Nachricht, einen Kopf kürzer gemacht zu werden?
Auf die heikle Situation übertragen:
Der Proband signalisiert, sich beim Pfui-Wort Lesebrille schwer beleidigt zu fühlen...

Deshalb bewerte ich das "dezente Vorwarnen" als eine taktvolle Einstimmung auf das, was kommen wird.
Zu kurze Arme.
Die Entscheidung, ob sich der Betreffende lieber noch ein Jahr abmüht (bei auf jugendliche Erscheinung fixierten Menschen auch länger), Kopfschmerzen, Flimmern und Müdigkeit in Kauf nimmt, Begründungen für seine schwächer gewordene Nah-Sehleistung vorträgt, die der Prüfer schon tausendfach gehört hat und, sich in den Schlaf weinend, vorbeten könnte...
Diese Eitelkeiten kann der naturwissenschaftlich geprägte Fachkundige zwar nachempfinden - jedoch wie das Wetter - als hinzunehmen akzeptiert haben.
Ein kluger Kaufmann hält sich bewußt aus DER Entscheidungsfindung heraus, baut etwas leichter zu beschreitende Brücken, bei denen der Probend nicht sein Ego, seine Würde oder sucht-Euch-was-aus verliert.
Was soll er denn machen? Die Ferne ist korrigiert, keine Gefahr für die Umwelt. Das Ende des Wagens ist in dieser Phase noch weit außerhalb des kritischen Nahbereichs.
Ob er/sie die Speisekarte bei Kerzenlicht entziffern kann?
So what - derjenige wohnt nicht auf ner einsamen Insel und weiß gaaaaanz tief drinnen, genau was los - und - daß sofortige Abhilfe möglich wäre. Hatte der Prüfer nicht schon "keine Sooooorge - nuuuuur kurz versuuuuuchsweise" die vom ollen Donders vorgeschlagene Addition dazugesteckt?
Wie käme er auch sonst darauf, das heikle Thema überhaupt zu streifen!? (Zur Info: Dazu gibts seit gefühlten tausen Jahren Statistiken, die jeder Lehrling in der Berufschule auswendig zu lernen hat. Sag mir dein Lebensalter und ich kenne die grob geschätzte Addition. Nee, ist nicht peinlich, ist stinknormal.)
Der als Anfang vom Verfall empfundene Zustand wird nicht immer als sexy bewertet - aber so isses nun Mal.

Diese Laune der Natur einem "pfiffigen" Optiker in die Schuhe schieben zu wollen, halte ich für eine gewagte These.
Abhilfe:
Der Do-It-Yourself-Typ könnte sich seinen Beryl aus dem Berg klöppeln und mit in Pech getränktem Hanf auf Hochglanz polieren.
So muß echte Freiheit riechen!
NIE wieder bräuchte er sich vom fiesen Optiker einen industriell, hochpräzise gefertigten Lesestein aufzwingen lassen!
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Kann dann auch Altbrille dafür verwendet werden.
(OT - Auf den Merkzettel, daß ich mir das Buch "Isch geh Schulhof" bestellen wollte...)

Von tatsächlich fachkundigen Usern kämen keine Verallgemeinerungen wie diese...
Die "Altbrille" wird dem Alterssichtigen NUR im Nahbereich nutzen, wenn diese das für den gewünschten Nah-Abstand erforderliche "Plus" aufweist (Zur Erinnerung - das Stichwort war Addition.)
Zwei stark vereinfachte Beispiele der unüberschaubaren Varianten:
Fall A)
aktuelle Fernbrille: R/L -5 dpt // alte Fernbrille: R/L -5.75 dpt (alles ist möglich)
Die "alte" funktioniert NICHT wie oben versprochen als Nahunterstützung. Da brauchts immer "mehr Plus".
Im Gegentum! Der Proband müßte noch längere Arme machen als mit der aktuellen Fernbrille.

Physik => Strahlengang => Naturgesetze => Kann weder der pöse Optiker noch Augenarzt was für... The universe isn't fair.

Fall B)
aktuelle Fernbrille: R/L -5 dpt // alte Fernbrille: R/L -4.5 dpt
Deutlich höhere Sprünge sind beim körperlich Ausgewachsenen bei vorangegangener Fehlkorrektion, starker Hormonveränderung (Schwangerschaft), krankhafter Kurzsichtigkeit (dann hast meist schon die Likörgläschen im Rahmen), festsitzemdem und nur schrittweise nachgebenden Akkommodationstonus (Übersichtige, die ihr Defizit jahrzehntelang weg-akkommodiert hatten) oder Diabetikern zu erwarten.
Die bei der Lektüre mitgemacht haben, erkennen, wir haben bei der "alten" eine Addition von plus 0.5 dpt zuzüglich zur Fernkorrektion vorliegen.
Feinifein - und was geht damit?
Nur für Jung-Presbyope wird diese "alte" Brille im Lesebereich dienlich sein. Zum Kartofelschälen oder Notenständer (nicht-ganz-so-nah-wie Buch) noch etwas länger.
Bräuchte man als "Fortgeschrittener" Presbyop als Addition bereits 1.5 dpt, taugt die "alte" nicht zur anstrengungsarmen Lektüre des Kleingedruckten.

Warum sich Mutter Natur diese Gemeinheiten ausgedacht hat? Ich weiß es nicht.
Darvin ist auch schon tot, den hätte ich als Ersten gefragt.
Verschwörungstheoretiker mutmaßen, sie wurde von der Optikergilde oder Augenarztkammer bestochen.
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Noch Fragen, vielleicht hilfst ja dem einen oder anderen
Öhm, zu DEM Thema? Nicht wirklich.
Pixelschieberin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.05.2013, 19:38   #68
Rentier
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Rentier
Standard AW: Vorsicht - lang....

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
0.5 dpt => 50 % Visusabfall (Sehleistung = 50% vom persönlichen Maximalwert)
1 dpt => 75 % Visusabfall (Sehleistung = 25% vom persönlichen Maximalwert)
1.5 dpt => ca 88 % Visusabfall
usw.
Die komplette Berechnung könnte eventuell ein Mathe-Liebhaber für uns übernehmen, um herauszufinden, welchen Visus (Sehleistung) CharlieFirpo ohne Korrektur voraussichtlich hat.


Auweia, da hat der ja mit 2 dpt gar keinen Visus mehr und wäre ein Fall für den Blindenhund.
Was wäre dann der mit 10 dpt. 5mal noch blinder ? Und mit 20 dpt. 1000 % Visusabfall.

Oh nee, nach deiner Superthese wäre jemand mit 1,5 dpt reif für ein Bl im SBA


Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Gläserfacetten haben, wenn ich mich recht erinnere, einen ca 115° Winkel. Die aufnehmenden Nuten sämtlicher Brillenfassungen sind darauf ausgelegt. Die Nuten-Winkel für spitzfacettierte Gläser sind schlauerweise alle gleich. (DIN-Norm No. suchs-dir-selbst)
Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Zur Befestigung von Brillengläsern ist's deshalb sowas von wurscht, aus welchem Material das Gestell besteht - hauptsache die Nut "stimmt" und das Glas sitzt paßgenau und spannungsfrei.


Das nächste neben der Spur. Das Problem sind hier die Gewichte der Gläser. Schon bei 10 Diopt. ist das Glasgewicht 5x höher als bei 2 Diopt.

Ist leider so, daher auch verstärkte Gestelle notwendig.

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Man könnte selbst MInus-15 dpt-Gläser (und höher) in Randlos-Beschläge verbauen.


Da musste ich doch glatt mal in die Liste schauen.

65 mm Durchmesser, Randdicke bei minus 15
1.5 = 21 mm
1.6 = 18 mm
1.7 = 14 mm
1.8 = 13 mm
1.9 = 11 mm

Das wird sicherlich supergut aussehen.

Bei Lentikular könntest das garantiert machen, Randlos im Tragrand. Nur, die Gläser haben einen Haken, sind hoch bruchempfindlich. Und da haben wir den Haken mit Titangestelle und Normgestelle.

Aber ich wiederhole mich nicht mehr, das erste Zitierte sagt alles.
Rentier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2013, 03:05   #69
Pixelschieberin
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Pixelschieberin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Vorsicht - lang....

Zunächst wollte ich dem Beispiel der EX-Augenärztin Rentiers folgen und seine trolligen, ähm drolligem, Ausführungen unter Ulk abhaken.
Entschied mich jedoch, in den Thread einzusteigen, nachdem er den User CharlieFirpo derart respektlos, unter die Gürtellinie schlagend, angegriffen hat, daß mir das Messer in der Tasche aufging und die Schärfe meiner Erwiderung erklären dürfte.
Grund 2:
Ich fand in Rentiers Posts ungezählte Beispiele für Leseinkontinenz = Leseinkompetenz + vorgetragenen Viertelwissensbröckchen
und dachte, Fehlinformationen sollten in einem Hilfeforum nicht unwidersprochen bleiben.

Zunächst stolperte ich über ein immer wieder gern gelesenes/gehörtes Totschlagargument:
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
... und aufgrund meiner medizinischer Ausbildung.
Damit sind möglicherweise unbedarfte Laien zu verblüffen oder mundtot zu bekommen....
Mir fallen bei solchen Ansagen - sollten sie von Beiträgen begleitet sein, die einen waghalsigen Mut zur Lücke demonstrieren - stets die Frotzeleien über Krankenhauspförtner ein.

Stolperstein 2:
Eine Bitte um Aufklärung wurde ins Forum gestellt
Zitat von Hartzeola Beitrag anzeigen
..... die allerdings ein Optiker oder Augenarzt "übersetzen" muss, §§ 12-17

http://www.kvwl.de/arzt/recht/kbv/ri...ilfsmittel.pdf
Sogleich interessiert, lud ich die PDF herunter - und - verwarf den Impuls, Hartzeolas Wunsch nachzukommen, da ich mir nicht zutraue, die gewünschten §§ 12-17 hoppla-hopp zu "übersetzen",
Warum?
Hinter den dürren Worten der §§ 12-17 verbergen sich teilweise derart komplexe Zusammenhänge, bei deren Erläuterung ich nicht einzuschätzen vermag:
WO anffangen? Welches Vorwissen bringt der Fragende mit?
Sicher, es geht! Jedoch - welcher Umfang wird vom Übersetzer erwartet, damit's nicht ins Leere läuft?

Weitere Überlegung beim Sichten der angesprochenen Paragraphen:
Hmmm, DIESE Definitionen sind die Spitze eines Eisbergs.
Web-Kurzrecherche:
Bei Wikipedia lassen sich fundierte Infos zu den jeweiligen Fachchinesisch-Vokabeln finden. DAS Rad muß also nicht neu erfunden werden. (Alternativ böten sich Optometristen-Foren an.)
So weit die Theorie.
Als ich die Wiki-Artikel überflog, fragte ich mich, müssen die vielleicht auch erst "übersetzt" werden?
Für denjenigen, der Bio, Physik oder Mathe nicht zum Lieblingsfach erkoren hatte, und nun Aufklärung wünscht?

Ergebnis meiner Überlegung war, daß es wesentlich zielführender ist, wenn im Gespräch konkrete Sachverhalte mit kleinen Scribbel-Skizzen unterlegt werden können,
wobei der Ratsuchende SOFORT hinterfragen kann, wenn etwas unklar bleibt.
Daraus resultierte mein Rat, sich vor Ort an die Fachkraft seines Vertrauens zu wenden, bzw die Aufforderung an Hartzeola, mitzuteilen, bei welchem Paragraphen/Begriff es tatsächlich "klemmt".
Nicht ALLES auf Verdacht zu übersetzen ist kein Unwille, sondern Überforderung was den Zeitrahmen angeht - wollte man sämtliche Unterpunkte der Paragraphen §§ 12-17 - allgemein verständlich - und - seriös erläutern.

Mein Einwand wurde korrekt zitiert und folgendermaßen kommentiert:
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Es ist eigentlich einfach
Klar, vorausgesetzt, die Erde ist 'ne Scheibe.
Mir stellte sich nach der Lektüre deiner Herumstocherei in dem klitzekleinen Teilaspekt der Aufgabenstellung die Frage:
Warum fanden sich in deinem "so einfach" zu bewerkstelligendem Übersetzungs-Text nur ein paar Phrasen, die (gutmütig betrachtet), gerade so als Einleitung der von Hartzeola erbetenen Übersetzung herhalten?
Und - wenn das Küchen-Latein zu Ende ist, kommst du - auf den Augenarzt verweisend - auf das selbe Brett - Fachkraft konsultieren.
Siehe:
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Das herausfinden, kann auch nur ein Augenarzt und das dauert. D
Sieh mal einer an.
Hartzeola fragte aber gar nicht um Diagnosestellungen (Lesekompetenz?) sondern um Ubersetzung der §§ 12-17.
Aber was soll's.
Wenn das alles "so einfach" ist, könntest du Hartzeola bitte mal eben den Unterschied zwischen Aniseikonie und Anisometropie übersetzen?
In der PDF unter § 15 - Abs 3 - 8/9 war das leicht zu übersehen.
Hartzeola (und den Mitlesenden) sollte in dem "Kurz-Referat" nicht verschwiegen werden, in welchem der beiden Fälle, welches Hilfsmittel und WARUM anzuwenden ist.
Die paar einfachen Strahlengänge zu konstruieren - und - die zur Berechnung notwendigen Formeln in allgemein verständliche Sprache zu transkribieren
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
ist eigentlich einfach
Rentiers Behauptung, "Tunnelblick ist selten", kann ich mich sofort anschließen.
Jedenfalls beim Sehapparat.
Wie es mit dem "mentalen Tunnelblick" aussieht? Hat da nicht jeder eigene Erfahrungswerte?

Inwiefern Rentiers Ausführungen mit den mir bekannten Gegebenheiten übereinstimmen, werde ich mit meinem Wissensstand abgleichen und zur Diskussion stellen.
Was etwas Zeit braucht, da Rentier bisher dazu neigte, präzise definierte Fachbegriffe buntgewürfelt in den Raum zu werfen - und - fehlzudeuten -
legten wir Erkenntnissen der Physik, Anerkennung "einfacher" Naturgesetze und unumsstößliche Rechenergebnisse der Mathematik zugrunde.
Seine %-Angaben zum Thema Sehscharfe (Visus) und seine daraus resultierenden Schlußfolgerungen ließen mich schon beim beim ersten Überfliegen mutmaßen,
daß er von Visusbestimmungen zwar weiß wie das Wort geschrieben wird, jedoch deren Komplexität nicht ansatzweise einzuschätzen vermag.
Die Vermutung bestätigte sich durch seine - von Fachwissen gänzlich ungetrübten - Fragen an mich,
auf die ich detailliert eingehen werde, damit ein Spontanbesucher "von draußen" nicht den Eindruck gewinnt, alle Elos würden tatsächlich in BASIS-Maßnahmen gut aufgehoben sein.

Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Nur bei dicken Gläser, aufgrund des Eigengewichtes eines Glases, schon notwendig mit 5 mm breiten stabilen Fassungen. Da reicht dann kaum Dosenblech.
Ich unterstelle gutmütig, daß Rentier kein Muttersprachler ist... Ich konnte dem konfusen Satz gerade so nachvollziehen.
Auch hier, ganz sooooooo "einfach" ist es nicht..
Ich rate, daß Rentier behaupten wollte, daß es "notwendig" sei, bei hohem Glasgewicht 5 mm breite Fassungen zu verwenden.
Wobei mir nicht klar ist, meint er eventuell die Höhe oder die Tiefe, gar Querschnitt des Fassungsdrahts?
Die Breite einer Fassung wird an deren Extrempunkten gemessen, wobei man gut und gerne auf Abmessungen von 130 mm kommt.
Eine 5 mm Fassungsbreite würde ich im Kuriosenkabinett für Flohzirkusartikel suchen

Desweiteren legte er uns nicht dar, welche Dicke sein gegenüber-zu-stellendes "Dosenblech" hat.
Ob es "glatt" oder profiliert ist, konnte ich auch nicht ausmachen - ein nicht zu vernachlässigender Aspekt, wollte ich die Widerstandsfähigkeit bei Punkt- oder Flächenbelastung erforschen.
Außerdem läßt er die Leserschaft im Unklaren darüber, WAS seiner Meinung nach mit "dünnen" oder "Dosenblech"-Fassungen passiert, würde man sich nicht an sein "einfaches" Pauschal-Urteil halten.

Ich vermute mal munter drauf los:
Er könnte Deformierungen oder Reißen des Randes meinen. Die Klassiker im Materialkundeunterricht.
Sofern er die o. g. Parameter kennt, reichte dem Auskenner ein Blick ins Tabellenbuch Metall....
Um den Wahrheitsgehalt experimentell zu belegen, wären Zugfestigkeits- Druck- und Biegeprüfungen vonnöten. (Die Metaller unter uns können sicher ein Lied davon singen.)

Da nicht jeder beim Tag der offenen Tür der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) anwesend sein kann, schlage ich ein Gedankenexperiment - à la Sendung mit der Maus - vor:
Dazu sucht ihr euch drei Pflastersteine, die bei den letzten Chaostagen neben einer Baumscheibe liegen geblieben sind, klebt oder knüpft sie sonstwie zusammen.
Die sollen unser Platzhalter für ein "schweres Brillenglas" sein, trotzdem ich ein derartig schweres Glas nicht kenne.
Egal - wir machen ja einen Streßtest.
Dann mopsen wir eine Haarnadel aus dem Badezimmerschränkchen.
Nein! Nicht von den dicken! Die hauchdünnen, kurzen, die etwas gewellt sind.
Die soll als Platzhalter für einen sehr dünnen Querschnitt einer Metallfassung dienen, wobei ich dreist unberücksichtigt lasse, daß deren Legierungen etwas anders zusammengesetzt sind.
Sie ist einem zu erwartenden Querschnitt für genutete Fassungsranddrähte in etwa vergleichbar - eher "unterlegen".
Mit preiswertem Dosenblech dürften Haarnadeln auch vergleichbar sein.
Los gehts:
Die Haarnadel halbwegs gerade biegen und an jedes Ende eine feste Öse zwirbeln. Jetzt den Draht an dem Haken befestigen, an dem sonst (der von euch dem JC verheimlichte) van Gogh hängt.
An die untere Öse hängt ihr die drei Pflastersteine und guckt was passiert.

Könnt IHR euch vorstellen, daß sich mit DER Versuchsanordnung eine Streckung, geschweige Reißen des Drahts bewerkstelligen läßt?
Meine Phantasie reicht dafür NICHT aus.

Ein ähnliches Experiment für Kunststoff:
Dazu nehmen wir ein Stück Nylonsehne in einem Querschnitt, der für die Bilderstrippen im Museum genommen wird. Das dürfte dem dünnsten Querschnitt einer Kunsstoffassung nahe kommen.
Oder dreht eine Kordel aus zwei bis drei der dünnen Anglersehnen, wobei jeder Angler bereits einzuschätzen vermag, welchen Zug die "dünne" Sehne aushalten dürfte...
Auch hier kann ich mir nicht vorstellen, daß das Material, mit den drei Steinen belastet, "aufgibt".

Ausflug in die Materialkunde:
Zweifelsfrei sollte die Fassungsbrücke (das Teil was die beiden Ränder mittig zusammenhält) formstabil sein.
Nicht weil die Brillengläser die Brücke "herabziehen" könnten - auch dazu reichte das Glasgewicht nicht aus - sondern um mechanische Fehlbelastungen, immer verursacht von "außen", zu tolerieren - wenigstens abzumildern.
Die Ränder? Die erfahren bereits beim paßgenauen Einschliff ihre Stabilität gegenüber Verbiegen.
Dieses Wissen im Hinterkopf, erschrecken viele Einkäufer den bis dahin gutgelaunten Vertreter, indem sie mit spitzen Fingern die Bügelenden fassen und beherzt auseinanderziehen,
dergestalt, daß die Bügel den vorgefundenen Anschlag-Winkel um ca 20° in Richtung "nach außen" überschreiten.
Sie wollen wissen, ob Brücke und Scharnierbacken (rechts und links - wo der Bügel angeschraubt wird) das aushalten und wunschgemäß in die Ausgangsposition zurückfedern.

DAS ist mein KO-Kriterium No1 beim Fassungseinkauf!

Verharrte die Fassung in der "neuen" Position, kann ich sie verwerfen, würde sie sie dem täglichen Auf- und Ab kaum standhalten.
Hierfür sind ebenfalls keine "Betonbauteile" vonnöten, es kommt "nur" auf die Legierung (Mischungsverhältnis der Metalle) und eine ausgetüftelte Ausformung des Bauteils an.
(Denkt an Wellpappe für Umzugskartons - da hält die clevere Kombination und Formgebung des dünnem Papiers Beträchtliches aus.)

Was dem Verbraucher erfahrungsgemäß verborgen bleibt:
Eine "gute" Metalfassung wird aus den verschiedensten Metallen montiert, wobei jedes Bauteil auf die zu erwartende Belastung ausgelegt ist.
(Zug, Druck, Verbiegen, chemische Einflüsse) Dabei spielt die Dicke des Randdrahts eine untergeordnete Rolle. Wichtiger sind Brücke und Scharnierbacken.

Nun denn, manchem Hintern werden die "guten" Fassungen auch nicht trotzen, falls die Brille auf nem Stuhl ablegt wurde....
Auch hier dürften sich zuerst andere Bauteile verformen bevor der der Fassungsrand ernsthaft in Mitleidenschaft gezogen wird.
Die bei dieser unsachgemäßen Handhabung auftretende Spannung kann die Gläser herausspringen (günstiger Fall) oder ausplatzen lassen, jedoch wird der Metallrand immer noch nicht reißen.
Wenn die Gläser draußen sind, kann erst der Fassungsdraht verbogen werden..
Klar, mit Zange und Brecheisen bekomme ich vieles zerstört - ich legte den Ausführungen den vorgesehenen Gebrauch von fertigunsfehlerfreien Gestellen zugrunde.

Meine Kritik an Rentiers Ausführungen:

Von Bevormundungen halte ich nichts.
Ob ein dickes Glas in einem dünnen Rahmen als gut aussehend wahrgenommen wird, sollte dem persönlichen Empfinden des Kunden überlassen bleiben. DER soll beim Blick in den Spiegel zufrieden sein.
(Ja ich weiß, klasse Steilvorlage für sarkastische Kommentare)
Bei einer seriösen Beratung hat er Demonstrationsstücke gezeigt bekommen (ein alter Hase kennt die Zwickmühle bereits) und darf selber entscheiden, ob er karierte Maiglöckchen haben will oder "meinem" partnerschaftlichen Rat folgt.
Jedes Gramm wird Auswirkung zeigen, also gilt es einen Kompromiß zu finden, damit Haut und Nerven der Auflagestelle bestmöglich geschont werden.

So - beleuchten wir mal weiter Rentiers Geplänkel:
Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
0.5 dpt => 50 % Visusabfall (Sehleistung = 50% vom persönlichen Maximalwert)
1 dpt => 75 % Visusabfall (Sehleistung = 25% vom persönlichen Maximalwert)
1.5 dpt => ca 88 % Visusabfall
usw.
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Auweia, da hat der ja mit 2 dpt gar keinen Visus mehr und wäre ein Fall für den Blindenhund.
Was wäre dann der mit 10 dpt. 5mal noch blinder ? Und mit 20 dpt. 1000 % Visusabfall.
Falsch. Gleich VIER Mal - in so einem kurzen Zitat, Tsk, tsk, tsk.....
A) "keinen Visus" jibbet jar nich...
(Rentier bekäme in einer Klausur empfindlichen Punktabzug, allein für DIESE Begriffswahl.
Weil nicht nur in der "medizinischen Ausbildung" u. A. sichergestellt werden soll, daß wenn zwei Fachleute ein Problem erörtern müssen, beide wissen sollten, wovon die Rede ist..)
Ich komme für das Beispiel -2 dpt:
V-max-ohne Korrektur = 6.5 % (Annährungs-Wert)
Die zugrundeliegende Überschlagsberechnung des Visusabfalls/Ferne:
50+25+12,5+6,25 = 93,75

B) Bei der kurz vorgeturnten Exponentialfunktion KANN der Visus weder auf Null gehen (er "schmiegt" sich lediglich der Y-Achse an, die der Null-Linie entspricht) noch kann der Abfall einen Wert >100 % erreichen
(Das gibt fetten Punktabzug in der Mathe-Klausur mit Kegelschnitten und Kurvendiskusionen! Ich empfehle Rentier, noch mal den "Kusch: Mathematik" durchzugehen)
C) Ein schlechter Visus bei unbewaffnetem Auge ist nicht zwangsläufig mit Blindheit zu interpretieren. (Nochmal Punktabzug - und der Dozent überlegt, was Rentier die letzten sechs Wochen im Unterricht gemacht haben könnte - bei "medizinisch ausgebildeten" durfte er bisher mehr erwarten)
@ Rentier: Bei Wikipedia sind die Kriterien, was Blindheit ist, sehr gut beschrieben.
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Oh nee, nach deiner Superthese wäre jemand mit 1,5 dpt reif für ein Bl im SBA
Wo werd ich mich mit fremden Federn schmücken?!
Nein, das ist nicht "meine" These - die Berechnung gehört vielmehr zum kleinen 1x1 der Ausbildung, die zum Augenprüfen notwendig ist.
Dürfte ich deine gschätzte Aufmerksamkeit auf die einschlägige Fachliteratur lenken?

Abhängigkeit des Visus von einer Fehlsichtigkeit

Für den Fachkundigen unschwer zu erkennen:
Deine Schlußfolgerung war wieder falsch.
Falls du die von mir beschriebene Berechnung nicht hinbekommst und die Passage unter 2.1 (dem Link folgend) nicht nachvollziehen kannst,
bliebe dir noch, die Tabelle 18.2a auswendig zu lernen oder als Spickzettel in die Preisliste zu kleben.
(Die ist für die Bequemen unter den Fachleuten eine hilfreiche Richtschnur.)
Zu Rentiers X-ten verkehrten Schlußfolgerung:
Für einen Probanden mit 1.5 dpt Kurzsichtigkeit kalkuliere ich (grob-überschlagsweise) für die FERNE einen voraussichtlichen Visusabfall von
50+25+12,5 = 87,5%
Auch ist Rentiers Annahme falsch, der Proband würde nur auf Grund eines schlechten Fernvisus ohne Brille ein "Blind" im Schwerbehindertenausweis bekommen.
Kein Fachmann würde sich zu einer derartigen Aussage hinreißen lassen - nicht ohne ohne zuvor weitere Tests durchgeführt zu haben.
Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Gläserfacetten haben, wenn ich mich recht erinnere, einen ca 115° Winkel. Die aufnehmenden Nuten sämtlicher Brillenfassungen sind darauf ausgelegt. Die Nuten-Winkel für spitzfacettierte Gläser sind schlauerweise alle gleich. (DIN-Norm No. suchs-dir-selbst)
Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Zur Befestigung von Brillengläsern ist's deshalb sowas von wurscht, aus welchem Material das Gestell besteht - hauptsache die Nut "stimmt" und das Glas sitzt paßgenau und spannungsfrei.
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Das nächste neben der Spur.
Warum fällt mir bei derartigen Ansagen stets Mutterns Werkstattplakat ein? Worauf stand:
Die Dummen sind sich so sicher, die Gescheiten voller Zweifel
@ Rentier: Würdest du mir bitte die Adresse deiner Augenärztin geben?
Ich überlege, ihr ein Fleurop-Sträußchen zukommen zu lassen und sie zu ihrer klugen Entscheidung zu beglückwünschen, dich ihrer Praxis verwiesen zu haben.
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Das Problem sind hier die Gewichte der Gläser. Schon bei 10 Diopt. ist das Glasgewicht 5x höher als bei 2 Diopt.
Das Glasgewicht wird zwar auch nicht wie bei Ede uffn Aalstand per simplen Dreisatz berechnet...
Eine Erläuterung spare ich mir, da ich keinen Lichtschimmer am Ende des mentalen Tunnels ausmachen kann, du bereits an der einfachen Funktion zur Visuskalkulation gescheitert bist.
Diese Berechnungen sind "etwas" komplexer.
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Ist leider so, daher auch verstärkte Gestelle notwendig.
Ach was - siehe Maus-Experiment...
Was auch immer du unter "verstärktem" Gestell verstehst. Ist mir mittlerweile auch völlig egal - S. o. - das Thema betrachte ich "Maus-mäßig" mehr als eingehend erörtert.
Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Man könnte selbst MInus-15 dpt-Gläser (und höher) in Randlos-Beschläge verbauen.
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Da musste ich doch glatt mal in die Liste schauen.
Nee, sag jetzt nicht, du hast eine daheim?!
Nee, kann ich mir nicht vorstellen - das machten zu meiner aktiven Zeit nur ganz bestimmte Altgesellen...
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
65 mm Durchmesser, Randdicke bei minus 15
1.5 = 21 mm
1.6 = 18 mm
1.7 = 14 mm
1.8 = 13 mm
1.9 = 11 mm
Kaum zu erwarten, daß jeder was damit anfangen kann:
Die Zahlen vor dem Gleichheitszeichen geben den Brechungsindex der Materialen an.
Je höher, um so stärker wird ein Lichtstrahl abgelenkt.
Viele kennen den Strohhalm-im-Wasserglas-Effekt. Je höher der Brechungsindex, um so stärker der "optische Knick"..
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Das wird sicherlich supergut aussehen.
Wenn du meinst....
Siehe meine Ausführungen oben.
Womöglich ist dir DER Satz in der Eile durchgeschlüpft?
Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Die Beurteilung, ob das zweckmäßig ist oder gut aussieht, bleibt dem Betrachter überlassen.
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Bei Lentikular könntest das garantiert machen,
Nicht nur mit denen.
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Nur, die Gläser haben einen Haken, sind hoch bruchempfindlich.
Nicht jedes Lentikular, es gibt die sogar in Kunsstoffausführung - guck mal in der Liste, die stehen weiter hinten.
Jedes Silikatglas (also kein Kunsstoff) ist bruchempfindlich.
Je nachdem, wo und wie ein Glas auf einen härteren "Gegner" trifft.....
Warum murmelten sonst Heerscharen von Optikergesellen jeden Tag aufs Neue: "Glück und Glas, wie leicht bricht das...."
wenn sie - zu früh gefreut - die Schraube am Randdraht eine Umdrehung zu weit gedreht haben, das Glas DOCH noch 2 Zehntel mm zu groß war?

Hochbrechende Gläser heißen nicht deshalb so weil sie womöglich von alleine zerbrechen, sondern weil ihr Brechungsindex (Ablenkung /Lichtstrahl) hoch ist.
Klar sollte man bei der Beratung nicht unerwähnt lassen, daß diese Gläser wegen der erfreulich reduzierten Glasmasse wesentlich dünner - und - wie mundgeblasene, hauchdünne "Seifenblasen"-Gläser - an ihren dünnsten Stellen stoßempfindlicher als die geriffelten aus dem Schwedischen Möbelhaus sind.

@ Rentier: Unterschätze die Intelligenz des Verbrauchers nicht... Jeder Paketbote kann was mit dem Aufdruck "Vorsicht Glas" anfangen.
Sollte "dein" Kunde etwa nicht verstehen, daß er ein fragiles Teil sorgsam behandeln sollte, will er lange was von dem guten Stück haben?
Kein Grund für mich, ihm mit unnötig "dicken" Gestellen tiefe Löcher in die Nase zu stanzen. Weil - von alleine gehen die Gläser nicht kaputt.
Wer will schon gerne nach HO-Mentalität bevormundet werden?
Soll sich der Verbraucher ehrlich selber einschätzen - Grob- oder Feinmotoriker - Pedant oder kreativ-schlampig, Bürojob oder gefahrengeneigtes Handwerk - und seine Entscheidung daran ausrichten.
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Und da haben wir den Haken mit Titangestelle und Normgestelle.
Lach, du hast mich gerade auf dem linken Bein erwischt...
Den Begriff NORMGESTELL kenne ich aus dem Fassungsbau nicht. Bei den DIN Spezifikationen konnte ich leider auch kein Brillen-Normgestell finden.
Falls es sich NICHT um (d)eine ureigene Wortschöpfung handelt, bitte ich um einen Link, der meinen Horizont erweitert. Ich lerne immer gern dazu!
Ich kenne nämlich nur ein paar DIN-genormte Montageteile, wie z. B. metrische Schrauben.
Sämtliche "anderen" Teile werden meines Wissens vom Designer im Schulterschluß mit Modellbauer und Werkzeugmacher "frei" erfunden.
Lediglich der das Glas aufnehmende Nut-Winkel sollte im Eigeninteresse des Herstellers eingehalten werden, der Rest ist künstlerische Freiheit.

Was der Haken am Titangestell sein soll, erschließt sich mir nicht.
Ich würde es denjenigen ans Herz legen, die auf niedriges Fassungs-Gewicht angewiesen sind und/oder zu Kontaktallergien neigen.
Da Titan fertigungstechnisch sehr dünn ausgezogen werden kann, lassen sich daraus recht filigrane Drähte "zaubern", die jedoch ein "dickes Glas" nicht wirklich besser "verstecken".
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Aber ich wiederhole mich nicht mehr,
Darf ich das als Versprechen in Stein meißeln?
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
das erste Zitierte sagt alles.
Jaaaaaaaaa, in der Tat!
Pixelschieberin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2013, 14:21   #70
Rentier
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Rentier
Standard AW: Brille Kostenübernahme

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Zunächst wollte ich dem Beispiel der EX-Augenärztin Rentiers folgen und seine trolligen, ähm drolligem, Ausführungen unter Ulk abhaken.


War kein Ulk, nochmals, bei hochgradig Seheingeschränkten und hier kann man ab + 10 / - 10 Dioptrien sprechen, muss bei angestrebter Kassenleistung erst einmal überprüft werden, ob mit Korrektur eine Sehleistung über 30 % erreicht wird.
Dieser Umstand ist in der Regel einfach herzustellen, sogar bei noch höheren Werten, durch Kombination von Kontaktlinsen und Brille. Diese Einstellung ist aber zeitaufwendig und im Endeffekt gegen den Patienten gerichtet. Und zwar, Rauskitzeln der maximalen Sehleistung mit Korrektur, um nicht die Kassen zu belasten. Gepaart mit einem enormen Aufwand für den Augenarzt.

Vielleicht verstehst du jetzt die Süffisanz. Es ist nicht gegen Augenärzte, es ist ein Rauskitzeln der Sehleistung, um die Krankassen zu schonen. Eine gewissen ULK hat das schon.

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Sogleich interessiert, lud ich die PDF herunter - und - verwarf den Impuls, Hartzeolas Wunsch nachzukommen, da ich mir nicht zutraue, die gewünschten §§ 12-17 hoppla-hopp zu "übersetzen"


Ist aber einfach zu erklären, s. vorgenannt. Das Hauptkriterium ist das Erreichen über 30 % Sehleistung mit bestmöglicher Korrektur durch Sehhilfen. 31 % reichen da schon und die Kasse ist raus aus der Leistungspflicht.
Es gibt da noch weitere Kriterien, aber die sind so selten, wie z.B. Tunnelblick, die wir hier nicht diskutieren können, da auch nicht vorliegend, aufgrund der Angaben. Aber, all diese seltenen Einschränkungen, gehen wieder einher mit hohen Seheinschränkungen, womit wir wieder bei dem ersten, der Abklärung der 30 % Sehleistung, sind.

Und nun kommen wir erst zu den weiteren Ansprüchen, die da sind, wer übernimmt nun die Kosten bei Sozialschwachen, wenn die KK nicht zahlt. Bis 2004 haben die Kassen auch bei Erwachsenen die Augengläser übernommen, wenn sie hochgradig seheingeschränkt waren. Hierzu hatten die Kassen Vorgaben, war bei minus, ab -12 Diopt. und bei plus, müsste es ab 8 oder 10 Diopt. gewesen sein.
Das Bundesverfassungsgericht hat 2010 es dann wieder aufgenommen und diese vorherige Kassenleistung den Sozialträgern übergeholzt. Seit 2010 kann man somit, Kassenleistungen, die vor 2004 von den Kassen gezahlt wurden, per Antrag beim Sozialleistungsträger einreichen. Aber eben zu den Bedingungen, der früheren Kassenleistung.

Und genau darum geht es, was früher Kassenleistung war. Also hochgradig Seheingeschränkte, die atypisch sind. Darunter fallen nicht 2 Dioptrien, oder 4 Dioptrien, oder 6 Dioptrien, da muss schon einiges mehr draufgepackt werden. Oder eben schwere Erkrankungen, die zu erheblichen Seheinschränkungen führen, zu Grunde liegen.

Das genau, sagen auch alle bisherigen Urteile aus, es sind immer hochgradig Seheingeschränkte und nochmals, das geht ab zweistelligen Werten los.


Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Ich rate, daß Rentier behaupten wollte, daß es "notwendig" sei, bei hohem Glasgewicht 5 mm breite Fassungen zu verwenden.
Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Wobei mir nicht klar ist, meint er eventuell die Höhe oder die Tiefe, gar Querschnitt des Fassungsdrahts?
Wem die Dicken der Gläser nicht bewusst ist, wird das dann auch nicht verstehen.

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
@ Rentier: Bei Wikipedia sind die Kriterien, was Blindheit ist, sehr gut beschrieben.


Siehst, das ist der Unterschied, einige leben und glauben nach Wiki, wie du, und andere dürfen es erleben und leben.

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Für einen Probanden mit 1.5 dpt Kurzsichtigkeit kalkuliere ich (grob-überschlagsweise) für die FERNE einen voraussichtlichen Visusabfall von
Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
50+25+12,5 = 87,5%
ich mach es dir mal einfacher, wo fällt rapide die Sehleistung, ohne Korrektur, bei – 10 Diopt. oder bei - 1 Diopt.
Nur vorstellen, nach deiner groben Vorstellung, am meisten – zu 75 % - bei - 1 Diopt. Legt man noch das Neunfache obendrauf, wird der Abfall immer schwächer, je mehr man drauflegt.
Vielleicht verstehst du so, dass da was nicht stimmen kann, denn so einfach ist das nicht.

Auch noch dazu, die Sehleistung ohne Korrektur interessiert keinen, würde nämlich den Umstand absolut verzerren, das nämlich jemand mit 20 Diopt. nicht auf normales Glas zugreifen kann, was aber jemand mit 8 Diopt. kann.

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Da Titan fertigungstechnisch sehr dünn ausgezogen werden kann, lassen sich daraus recht filigrane Drähte "zaubern", die jedoch ein "dickes Glas" nicht wirklich besser "verstecken".


Um filigran geht es ja nicht, fertige du mal aus Titan eine Brille mit der gleichen Rahmenstärke wie aus popeligen Dosenblech. Welche hält wohl besser, welche ist verwindungssteifer. Und nun kommen dazu die Spezialgläser, wie Lentikular oder Lentilux, die Gläser sind hochzerbrechlich, mehr als jedes andere Glas und die brauchen eine absolut stabile Fassung.

Und nun komme mir nicht mit Kunststoffgläser dann zu verwenden, dann kannste gleich den Boden eines Whiskyglases nehmen (ist übrigens noch dicker als ein Flaschenboden).


Und nun noch zu CharlieFirpo, es war meinerseits nicht als Niedermache, Lustigmachen, Angriff gemeint.
Es gibt aber halt Vorgaben, ehemals die Übernahmen der KK, BVerfG-Urteil und die letzten diversen Klagen und hier ist hochgradig seheingeschränkt klar definiert und da haben wir Werte ab zweistellig aufwärts und da bekommt keiner mehr normale Gläser, geschweige denn eine Brille für 40,-- Euro.

Und das sind dann genau die atypischen Fälle, die das BVerfG damit meinte.

Diese Vorgaben sind nun mal da, fällt man da nicht drunter, lohnt sich kein Wehklagen und schon erstrecht keine utopischen Hinweise, dass man ja schon mit – 1 Diopt. 75 % seiner Sehleistung verloren hat. Man kann dafür eine Brille online für 40 Euro bekommen, bzw. bei den großen Optikerketten für ein bisschen mehr. Das ist im Bedarf.
Bei – 20 Diopt. sieht das ganze schon anders aus, normale Gläser gibt es da nicht mehr, nicht mal in Whiskyglasbodenstärke. Es sind dann Spezialgläser notwendig, die mal locker bei 300 Euro das Stück liegen können und das ist atypisch.

Natürlich gibt es auch diese Preise, bei –1, +3, +6 usw. Diopt., wenn ich spezielles Glas haben will, spezielle Tönung usw. Sie gibt es aber auch für 40 Euro.

Einreichen beim Sozialträger kann man alles, habe ich auch so geschrieben. Ob es übernommen wird, eine ganz andere Frage. Wenn hochgradig vorliegt, muss es übernommen werden, kann man durchklagen.
Wenn man null Kohle derzeit hat, kann es als Darlehen übernommen werden.
Braucht man es beruflich, kann es als Teilhabe übernommen werden.

Alles möglich, "halbwegs" sicher ist es nur bei hochgradigen Einschränkungen, denn die sind atypisch. Alles andere, warum man nun die und die Gläser braucht, muss man halt als atypisch dann dem Leistungsträger nachweisen.

Ist nun mal so hart und da gibt es auch nichts schönzureden, auch kein Jammern, in der Richtung, dass man mit –1 ja quasi schon blind ist, bzw. hochgradig seheingeschränkt sei.

Hilft da nur, ganz böse, atypisch hochgradig seheingeschränkt zu sein, wünschen würde ich mir das aber nicht, um nur Ansprüche sicher zu haben.
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Alt 04.06.2013, 15:49   #71
Kerstin_K
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Standard AW: Brille Kostenübernahme

Der eigentlich Sandal ist doch, dass Brillrn im Normalfall nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt werden.

Auch bei niedrigen Dioptrienwerten kan man in Sachen Sehen schon stark eingeschränkt sein, nur merken es viele Leute dann nichzt oder sie denken sich, es ginge doch noch ohne Sehhilfe.

Ich möchte nicht wissen, wieviele Verkehrsunfälle und Haushaltsunfälle dadurch entstehen, dass Leute aus Kostngründen auf eine eigentlich notwendige Sehilfe verzichten. Für die Folgekosten kommen die Karankenkasen dann aber wieder auf. Komisches System.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2013, 16:59   #72
Rentier
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Rentier
Standard AW: Brille Kostenübernahme

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Der eigentlich Sandal ist doch, dass Brillrn im Normalfall nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt werden.

Auch bei niedrigen Dioptrienwerten kan man in Sachen Sehen schon stark eingeschränkt sein, nur merken es viele Leute dann nichzt oder sie denken sich, es ginge doch noch ohne Sehhilfe.
Das ist das, was ich meinte. Diese falsche Information. Auch vor 2004 wurden nur ab bestimmten Werten, wie schon angeführt, die Kosten bei Erwachsenen voll übernommen.

Man musste auch schon vor 2004 hochgradig seheingeschränkt gewesen sein. Übrigens auch dabei musste man auch zuzahlen beim Gestell.

Und auch noch dazu, es gab schon damals dumme Kommentare von Augenärzten, wenn man die Vorgaben für die Zahlung durch die Kasse erfüllte und die Kasse zahlen musste.

Ist nunmal so und man kann nicht mehr erwarten, was es vorher nicht mal gab. Man kann nur froh sein, dass es bis zu bestimmten Werten, es billige Brillen gibt. Das gab es früher nicht so.
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Alt 04.06.2013, 20:08   #73
Pixelschieberin
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Standard AW: Brille Kostenübernahme

Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Wem die Dicken der Gläser nicht bewusst ist, wird das dann auch nicht verstehen.
Wer die Gläser noch mit 'ner Nagelfeile schnitzt und per Hand am Keramikstein die Glasform schleift, kann sich nicht vorstellen, welch clevere Handwerkstechnik die Kaiserfacette ist.
Rentier, die wurde extra für für dicke Gläser erdacht, damit die auch noch gut aussehen. Teufelswerk wie Wiki?
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Siehst, das ist der Unterschied, einige leben und glauben nach Wiki, wie du, ...
Geglaubt wird in der Kirche.
Wiki ist nur eine der möglichen Quellen. Ich diente sie dir der Einfachheit halber an, da dort etwas verständlicher erläutert wird, was dich in der Fachliteratur überfordert hatte.
Fehler in Mathe und Physik würden dort sofort hochschwimmen.
Dazu gibt's zu viele, die das studiert und zu ihrer Leidenschaft erklärt haben. Die haben da ein fast eifersüchtiges Auge drauf, daß dort keiner Bockmist absondert.

Falls Wiki dir zu obskur ist, du kannst auch beim Deutschen Blindenverein nachfragen, wie Blindheit präzise definiert ist.
Idee:
Du solltest dein Wissen den Optometristenforen nicht länger vorenthalten. Die werden deine Interpretationen zu würdigen wissen.
Da du schmerzfrei zu sein scheinst, dürfte es für dich dort kurzweilige Unterhaltung auf Augenhöhe geben.
An mich brauchst du keine einzige Zeile mehr verschwenden, das wäre wirklich Perlen vor..... Und deine Zeit ist sicher auch kostbar.
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Vielleicht verstehst du so, dass da was nicht stimmen kann, denn so einfach ist das nicht.
Was soll ich verstehen? Daß die unrichtige Berechnungen, basierend auf Physik-Grundlagen in ein Handbuch schreiben, daß seit Carl Zeiss jedem Berufsschüler unter's Kopfkissen gelegt wird?
Schreib den Verlag un-be-dingt an! Die sind garantiert heilfroh, daß du einen Fehler entdeckt hast, dem seit mindestens einem Jahrundert sämtliche Optiker und Optometristen aufgesessen sind. Daß sich deren Feldstudien mit der lt. Rentier "nicht stimmen könnenden" Berechnung deckten, ist ausgemachter Zufall.
Zitat von Rentier Beitrag anzeigen
Auch noch dazu, die Sehleistung ohne Korrektur interessiert keinen,
Speak for yourself!
Ich verbitte mir ausdrücklich, daß du mich in dieses Statement ungefragt mit einbeziehst.
Die Klausuren, die zu dem Thema geschrieben werden, wären demzufolge auch nur Beschäftigungstherapie.

MICH interessiert die Sehleistung ohne Korrektur GENAU in dem Fall, wo ein vermeintlich schwach Fehlsichtiger ca -1,5 dpt, mir eine Mitfahrgelegenheit anbietend, weismachen will, ohne Brille tutti bene Auto fahren zu können!
Oooops...... Das Kind hab ich erst richtig scharf gesehen, als es auf der Motorhaube aufschlug - shit happens....
Sorry, Leutz, tut mir echt leid jetzt, aber kann ja ma passieren, ey.
Dabei hatte Rentier mir doch gestern noch im Eloforum erzählt, das Physik/Optik nur Glaubenssache aus Wiki ist.
Strahlengänge, Winkel-Auflösungsvermögen, Trigonometrie, braucht Pippi-Langstrumpf doch auch nicht für ihre kunterbunte Welt....
War da nicht auch 2 x 3 = 9 und alle hatten sie lieb?!
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Alt 04.06.2013, 23:17   #74
Rentier
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Rentier
Standard AW: Brille Kostenübernahme

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Ich verbitte mir ausdrücklich, daß du mich in dieses Statement ungefragt mit einbeziehst.
Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Die Klausuren, die zu dem Thema geschrieben werden, wären demzufolge auch nur Beschäftigungstherapie.

MICH interessiert die Sehleistung ohne Korrektur GENAU in dem Fall, wo ein vermeintlich schwach Fehlsichtiger ca -1,5 dpt, mir eine Mitfahrgelegenheit anbietend, weismachen will, ohne Brille tutti bene Auto fahren zu können!
Oooops...... Das Kind hab ich erst richtig scharf gesehen, als es auf der Motorhaube aufschlug - shit happens....
Genau das hat aber nichts mit diesem Thema zu tun. Hier geht es um die Kostenübernahme bei SGB XII und da gibt es Vorgaben, wo man sich leider dran halten muss, oder halt im Endeffekt bis sonst wohin klagen muss.

Emotional etwas hinzubiegen, weil man angeblich bei – 1,5 Diopt. 87,5 % Sehleistung einbüsst, bringt da gar nichts, da man es für 40 Euro korrigieren kann. Für ein wenig mehr bei den Optikerketten.
Wer das Geld als ALG II, Sozialgeld, oder SGB XII – Bezieher nicht hat, kann es beim Amte mit Sicherheit als Darlehen beantragen. Wer es nicht tut und sich trotzdem hinters Lenkrad setzt, vorausgesetzt der Bezieher hat überhaupt ein Auto, verhält sich grob fahrlässig. Nicht das Amte verhält sich dabei grob fahrlässig.

Nochmals, die Möglichkeit des Darlehens gibt es in vielen Notlagen, wenn etwas notwendig ist und man es derzeit nicht einsparen kann.

Dazu weiter, gab es auch Entscheidungen, wo eine normale Brille bis zu 130 Euro vom Grundbedarf einzusparen ist. Ob machbar, eine ganz andere Frage.

Daher, emotional hier zu agieren hilft nicht weiter, nicht gegenüber Ämter, die nach Vorgaben arbeiten. Eine ganz andere Frage wäre, ob hier KKs nicht generell in der Pflicht wären, nur, die haben sich schon vor 2004 bei normalen Brillen aus der Verantwortung gezogen und heute würden die auch auf die Billigbrillen verweisen, die sich eigentlich jeder typische Fehlsichtige erlauben kann.

Noch zu Mitfahrgelegenheiten, hier sollte dir auch mal bewusst sein, dass man hier in DE einen Führerschein schon, bzw. besser NOCH, mit 40 % korrigiertem Sehvermögen mit Ausnahmeregelung machen kann. Ich würde daher nicht mehr auf die Straße gehen, aber sei mal ganz beruhig, der Großteil der Unfälle passiert aus Unachtsamkeit und nicht angepasste Geschwindigkeit und zwar nicht angepasst an der Witterung, den Straßenverhältnissen, den Sichtverhältnissen und ganz wichtig dem eigenen Sehvermögen. Da überschätzen sich viele, auch Normalsichtige.

Und nun kannst wieder deine emotionale Schiene reinhängen. Nur dann würde ich mich nicht mehr in der Öffentlichkeit bewegen, denn es könnte das und das und das passieren.
Rentier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2013, 23:49   #75
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Standard AW: Brille Kostenübernahme

@ Rentier: Der Worte sind genug gewechselt.
Dem guten Beispiel deiner EX-Augenärzin folgend, gibt's von meiner Seite keinen weiteren Diskussionbedarf mit dir.
cu
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