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Grundsicherung SGB XII Rund um das Thema Grundsicherung, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter


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Alt 20.07.2011, 09:08   #1
NellieGirl->Emailproblem
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Beiträge: 4
NellieGirl
Frage Bescheid fehlerhaft - Viele Fragen ....

Hallo an alle!

Erstens zunächst freue ich mir gerade ein Loch in den Bauch, dass es das ELO-Forum gibt. Man ist doch nicht alleine im ganzen Ämterdschungel! Jipppieee. Cool. Wirklich Cool.

Zur Vorgeschichte:
Vor fast fünf Jahren bin ich von ALG II aufgrund einer langen Krankheit in die Grundsicherung "abgeschoben" worden. Diese Krankheit hat sich in den folgenden Monaten als chronisch manifestiert. Ein halbes Jahr nach Ausbruch und Dauerkrankschreibung hat mich die Arge an das Sozialamt "empfohlen".

Ich bekam einen sehr netten Sachbearbeiter, der mir schon bekannt war. Lebe in einem kleinen Ort und er hat auch die Hundesteuer bearbeitet. Hatte über 10 Jahre einen Hund und in dieser Zeit ist er immer korrekt und freundlich gewesen. Es gab nie Probleme.

Der Antrag auf Grusi war demnach kein Problem. Konnte die erste Auszahlung direkt mitnehmen und die Bescheide habe ich abgelegt. Wie gesagt - der Mann war immer korrekt. In den Wochen, Monaten und Jahren danach ging es mir gesundheitlich sehr schlecht. Über zwei Jahre.

Muss noch anmerken. Lebe mit meiner Mutter in einer BG. Sie ist vor drei jahren nach zwei schlaganfällen und der erkrankung an demenz ein pflegefall. ich pflege sie in unserer wohnung.

nun geht es mit meiner krankheit sehr viel besser. als in mai die neuen bescheide zur grusi kamen, habe ich mir den bescheid mal genau angesehen und der stimmt nicht. die widerspruchsfristen sind schon lange verstrichen. daher habe ich alle zeit genaue infos für ein Gespräch mit meiner Sachbearbeiterin einzuholen. vielleicht kann mir ja hier jemand helfen.

das was mir direkt ins auge gesprungen ist, dass das sozialamt mich nicht als haushaltsvorstand eingestuft hat. Warum weiß ich nicht. Das wurde von Anfang an nicht gemacht. Demnach sind mir über 50 Euro pro Monat zu wenig gezahlt worden. Habe ich jetzt eine Chance dieses Geld noch zu bekommen?

es sind noch einige dinge mehr - aber das liegt mir besonders am herzen. vielleicht kann mir jemand helfen ... wäre toll.

LG Petra
NellieGirl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.07.2011, 09:49   #2
gelibeh
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Standard AW: Bescheid fehlerhaft - Viele Fragen ....

Zumindestens für dieses und vergangenes Jahr kannst Du einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGBX stellen. Die haben allerdings Monate Zeit den zu bearbeiten.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2011, 05:28   #3
NellieGirl->Emailproblem
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Registriert seit: 20.07.2011
Beiträge: 4
NellieGirl
Standard AW: Bescheid fehlerhaft - Viele Fragen (Neue Situation)

Danke für die schnelle Antwort! Inzwischen hat sich eine neue Situation ergeben. Das Sozialamt versucht schon geraume Zeit mich wieder abzuschieben. Egal wohin, koste denen wohl zuviel ... sie haben es geschafft. Anfang Juni wurde ich durch die Deutsche Rentenversicherung (früher BfA) zu einer Gutachten-Untersuchung zwecks Arbeitsfähigkeit geschickt, wo ich auch brav hingegangen bin. Der Gutachter-Fredi (so ein Idiot nennt sich Doktor) hat mir doch erzählt ich wäre zu fett und zu faul. Um einen Eindruck zu geben bin 1,75 m groß und habe Kleidergröße 42. Wenn sie groß ausfällt auch eine 40. Mein BMI ist absolut normal. Das hat der mir schon nach 15 Minuten Gespräch an den Kopf geschmissen. Wenn man selbst nur knapp so hoch ist wie eine Parkuhr sollte man sich mal kundig machen, dass bei längeren Menschen durchaus ein höheres Gewicht normal ist. Bin aber freundlich und ausgelichen geblieben. Nach 1 Stunde wurde es mir dann doch zu bunt und ich bin sarkastisch geworden. Hatte ja schon erwähnt, dass ich chronisch krank bin. Diese Krankheit schimpft sich Morbus Crohn und läuft in Schüben ab. Wie der Fredi darauf 'rumgehackt hat dass ich ja keinen Sport treiben würde, habe ich ihm gesagt, dass ich mir ja ein Sitzfahrrad vor die Toilette stellen könnte. Dann wäre es möglich, dass ich auch noch Sport treibe. Idiot!

Aber er hat sich "gerächt" denn er hat in sein Gutachten geschrieben, dass ich zu 100 % arbeitsfähig bin. Tolle Wurst. Die Stadt nicht faul hat sofort die Leistungen gestrichen und ist hingegangen und hat mich an das Job Center weitergeschoben. Die Antragsformulare habe ich mir schon geholt. Werde sie am Montag abgeben. Aber erfahrungsgemäß brauchen die im Job Center ein paar Wochen bis der Antrag genehmigt wird. Wovon ernähre ich mich in dem Zeitraum? Soll ich mich auf die Straße setzen und betteln? Wollen die wohl.

Habe in der ersten August-Woche Geburtstag - das wird schön. Nichts zu essen und zu trinken. Die Medikamente für meine Krankheit kann ich mir ab Mitte der Woche auch nicht mehr kaufen. Mir graut davor, daß ich keine mehr habe.

Vielleicht weiß jemand Rat ... Danke im Voraus! LG, Petra
NellieGirl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2011, 07:53   #4
elo237
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