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Start > > -> Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

Grundsicherung SGB XII Rund um das Thema Grundsicherung, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter


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Alt 26.03.2011, 13:44   #1
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onkelpelle48
Standard Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

Guten Tag allerseits,
mein Schwager erhielt bisher Hartz4, nach Feststellung seiner Alk.-Krankheit durch Amtsarzt der Arge und dadurch bedingte 6-Mon. AU, wurde die ALG2-Leistung seitens der Arge sofort eingestellt.
Die Wohnverhältnisse bestehen aus einer 2-Raum-Wohnung, die o.g. sich mit seiner Mutter - die eine gute Witwen-und Altersrente bezieht - teilt.
Durch die Einstellung der ALG2-Leistung ist mein Schwager nun gezwungen, mit meiner Unterstützung, Sozialhilfe zu beantragen!
Frage: Zählt das Einkommen der Mutter, in dem Fall die Rente, zur Berechnung der Sozialhilfe mit, oder ist das Einkommen der Mutter nicht relevant?
Meiner Meinung nach ist die Sozialhilfe auch geringer als das bisherige ALG2, ist das so richtig?
Vielen Dank für kompetente Antworten,
MfG, Onkelpelle.
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Alt 26.03.2011, 14:42   #2
gelibeh
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Standard AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

Normalerweise ist die Sozialhilfe genauso hoch, wie ALGII. Nur die Vermögensfreibeträge sind geringer.
Bei Hilfe zum Lebensunterhalt, was er wohl bekommen wird, da ja nicht klar ist, ob er auf Dauer EU ist, sind aber die Angehörigen(Eltern) verpflichtet Unterhalt zu leisten. Eventuell wird die Mutter da was leisten müssen. Außerdem wohnen beide zusammen, auch da werden die versuchen, die Rente anzurechnen, da die von einer Haushaltsgemeinschaft ausgehen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 26.03.2011, 14:53   #3
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onkelpelle48
Standard AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

Zitat von onkelpelle48 Beitrag anzeigen
Guten Tag allerseits,
mein Schwager erhielt bisher Hartz4, nach Feststellung seiner Alk.-Krankheit durch Amtsarzt der Arge und dadurch bedingte 6-Mon. AU, wurde die ALG2-Leistung seitens der Arge sofort eingestellt.
Die Wohnverhältnisse bestehen aus einer 2-Raum-Wohnung, die o.g. sich mit seiner Mutter - die eine gute Witwen-und Altersrente bezieht - teilt.
Durch die Einstellung der ALG2-Leistung ist mein Schwager nun gezwungen, mit meiner Unterstützung, Sozialhilfe zu beantragen!
Frage: Zählt das Einkommen der Mutter, in dem Fall die Rente, zur Berechnung der Sozialhilfe mit, oder ist das Einkommen der Mutter nicht relevant?
Meiner Meinung nach ist die Sozialhilfe auch geringer als das bisherige ALG2, ist das so richtig?
Vielen Dank für kompetente Antworten,
MfG, Onkelpelle.
Nachtrag: Betreffender ist 57 Jahre alt!
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Alt 26.03.2011, 14:58   #4
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onkelpelle48
Standard AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

@gelibeh,
Danke für Ihre Antwort!
Ich habe schon sehr viel im Netz recherchiert, zu dieser spezifischen Konstellation aber leider nichts vernünftiges gefunden!
Auch ich bin der Meinung, dass die Mutter da etwas leisten muss, bloß zum Nachlesen finde ich nichts.
Danke, MfG, Onkelpelle.
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Alt 26.03.2011, 15:04   #5
Seepferdchen
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Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

Hallo onkelpelle, hier zum nachlesen!

Grundsicherung | Sozialhilfe | Kindergrundsicherung

Und ein Link mit dem Antrag auf Sozialhilfe!

http://www.duesseldorf.de/formular/pdf/50_201.pdf

Sozialhilfe-Rechner :: lr-online

Ein Link hatte ich vergessen!
Finde ich auch wichtig!

http://www.elo-forum.org/allgemeine-...ntenbezug.html

Es kommen bestimmt noch einige Antworten!

Gruss Seepferdchen
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
Seepferdchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2011, 15:09   #6
Yukonia->Emailproblem
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Yukonia Yukonia Yukonia Yukonia Yukonia Yukonia
Standard AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

Hallo, es sollte auch geprüft werden, ob er einen Anspruch auf Rente wegen Erwerbsminderung hätte (Antrag stellen). Die Rentenversicherung prüft Ihrerseits die Erwerbsfähigkeit und diese Prüfung hat Vorrang vor dem amtsärztlichen Gutachten des JC. In der Zwischenzeit muss zunächst das JC weiterzahlen, so wurde mir das vom Sozialamt mitgeteilt.
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Alt 26.03.2011, 15:20   #7
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nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

Das Alter ist dabei egal. Die Mutter ist dem Sohn unterhaltspflichtig, wenn sie in einer Haushaltsgemeinschaft zusammen wohnen.

Wirtschaften sie zusammen, werden sie zusammen veranschlagt und das könnte dann teuer werden.

Also gleich auf § 36 SGB XII hinweisen.
Wenn er sich ncith alleine versorgen kann und durch das zusammen wohnen mit seiner Mutter die Hilfe von Dritten oder gar Pflegeheim abgewendet werden kann, soll keine Anrechnung vorgenommen werden.
Die vom Jobcenter haben da nicht wirklich Ahnung von und haben auch kein Interesse. Ich kann daher nur raten einen Anwalt aufzusuchen. Das köntne etwas schwieriger werden.

Beantragt einen Schwerbehindertenausweis. Eine Reha wäre auch keine schlechte Idee. Auf jeden Fall wird er Atteste und Gutachten benötigen.

Wird seine Krankheit anerkannt ist die Leistung der Mutter begrenzt.

Habt ihr in der Nähe eine Beratugnsstelle? Also Anwalt oder Beratung wären sicherlich angebracht. Ich habe die Erfahrung machen müssen das dem JC das SGB XII unbekannt ist und darum sehr viele Fehler gemacht wurden.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2011, 15:23   #8
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

Gab es denn schon mal Rehamaßnahmen? Ansonsten den Bescheid widersprechen und erstmal eine Rehabehandlung machen. Damit besteht zumindest die Aussicht auf Herstellung der Arbeitskraft. (Sprich Entwöhnungstherapie)
Zitat von onkelpelle48 Beitrag anzeigen
Guten Tag allerseits,
mein Schwager erhielt bisher Hartz4, nach Feststellung seiner Alk.-Krankheit durch Amtsarzt der Arge und dadurch bedingte 6-Mon. AU, wurde die ALG2-Leistung seitens der Arge sofort eingestellt.
Die Wohnverhältnisse bestehen aus einer 2-Raum-Wohnung, die o.g. sich mit seiner Mutter - die eine gute Witwen-und Altersrente bezieht - teilt.
Durch die Einstellung der ALG2-Leistung ist mein Schwager nun gezwungen, mit meiner Unterstützung, Sozialhilfe zu beantragen!
Frage: Zählt das Einkommen der Mutter, in dem Fall die Rente, zur Berechnung der Sozialhilfe mit, oder ist das Einkommen der Mutter nicht relevant?
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Vielen Dank für kompetente Antworten,
MfG, Onkelpelle.
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Martin

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Martin Behrsing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2011, 16:45   #9
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onkelpelle48
Standard AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

@all, vielen, herzlichen Dank Euch allen, ich mich entschuldigen, ich habe Euch ein paar wichtige Details vorenthalten, sry! Die Mutter ist weit über 80! Ich weiß, dass das Einkommen der Mutter bei der Hartz4 Berechnung nicht mit angerechnet wurd, ein Kühlschrank zeugt von gemeinschaftlichem Wirtschaften. Eine EM-Rente wurde von Seiten der DRV abgelehnt, eine Therapie lehnt der Mann auf Deivel komm raus ebenfalls ab, es führt absolut kein Weg dahin, trotz ernsthafter Gespräche in der Familie. Es wird rigoros abgelehnt bzw. es fehlt die Einsicht, dass er überhaupt Alk.-Krank sei, wir, die Verwandten, sehen das aber grundsätzlich anders, es vergeht kein Tag, an dem er keinen Alk trinkt, und das bis zum sprichwörtlichen Umfallen, das zieht sich nun schon über Jahre hin. Zusammenfassend heißt das, es wird grundsätzlich alles - und mit alles, meine ich alles - abgelehnt! Letztendlich heißt das, dass er auch keinen Widerspruch einlegen kann und wird, weil er Maßnahmen, die ja seiner Hilfe gelten, garantiert ablehnen wird. Die Herstellung seiner Arbeitskraft wird wohl nie wieder gegeben sein, so weit kann das wohl schon beurteilt werden, eine 10-jährige Alk.-Sucht ist schwer wieder zu beenden, und ohne professionelle Hilfe schon mal gar nicht. Er will es einfach nicht akzeptieren, dass er Alk.-Krank ist, das ist die ganze Krux an der Geschichte, wenn er das nicht einsieht, führt kein Weg zu anderen Maßnahmen! Herzlichen Dank an Euch, Mfg, Onkelpelle.
onkelpelle48 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2011, 16:49   #10
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onkelpelle48
Standard AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

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@all, vielen, herzlichen Dank Euch allen, ich mich entschuldigen, ich habe Euch ein paar wichtige Details vorenthalten, sry! Die Mutter ist weit über 80! Ich weiß, dass das Einkommen der Mutter bei der Hartz4 Berechnung nicht mit angerechnet wurd, ein Kühlschrank zeugt von gemeinschaftlichem Wirtschaften. Eine EM-Rente wurde von Seiten der DRV abgelehnt, eine Therapie lehnt der Mann auf Deivel komm raus ebenfalls ab, es führt absolut kein Weg dahin, trotz ernsthafter Gespräche in der Familie. Es wird rigoros abgelehnt bzw. es fehlt die Einsicht, dass er überhaupt Alk.-Krank sei, wir, die Verwandten, sehen das aber grundsätzlich anders, es vergeht kein Tag, an dem er keinen Alk trinkt, und das bis zum sprichwörtlichen Umfallen, das zieht sich nun schon über Jahre hin. Zusammenfassend heißt das, es wird grundsätzlich alles - und mit alles, meine ich alles - abgelehnt! Letztendlich heißt das, dass er auch keinen Widerspruch einlegen kann und wird, weil er Maßnahmen, die ja seiner Hilfe gelten, garantiert ablehnen wird. Die Herstellung seiner Arbeitskraft wird wohl nie wieder gegeben sein, so weit kann das wohl schon beurteilt werden, eine 10-jährige Alk.-Sucht ist schwer wieder zu beenden, und ohne professionelle Hilfe schon mal gar nicht. Er will es einfach nicht akzeptieren, dass er Alk.-Krank ist, das ist die ganze Krux an der Geschichte, wenn er das nicht einsieht, führt kein Weg zu anderen Maßnahmen! Herzlichen Dank an Euch, Mfg, Onkelpelle.
Warum kann man hier keine Absätze einfügen, es würde sich erheblich leichter und einfacher lesen!
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Alt 26.03.2011, 16:50   #11
Martin Behrsing
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Standard AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

Zitat von onkelpelle48 Beitrag anzeigen
Warum kann man hier keine Absätze einfügen, es würde sich erheblich leichter und einfacher lesen!
Das ist ein Absatz

und das ist noch ein Absatz
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Alt 26.03.2011, 16:54   #12
Martin Behrsing
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Hier stellt sich mir ernsthaft die Frage, warum er von Seiten der Familie dann noch soviel Unterstützung bekommt? Es gibt ja dann nicht wirklich einen guten Grund über eine Therapie nachzudenken. Das Leben läuft ja weiter.

Euer Stichwort ist Ko-Abhängigkeit. Damit mal ganz dringend beschäftigten.
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@all, vielen, herzlichen Dank Euch allen, ich mich entschuldigen, ich habe Euch ein paar wichtige Details vorenthalten, sry! Die Mutter ist weit über 80! Ich weiß, dass das Einkommen der Mutter bei der Hartz4 Berechnung nicht mit angerechnet wurd, ein Kühlschrank zeugt von gemeinschaftlichem Wirtschaften. Eine EM-Rente wurde von Seiten der DRV abgelehnt, eine Therapie lehnt der Mann auf Deivel komm raus ebenfalls ab, es führt absolut kein Weg dahin, trotz ernsthafter Gespräche in der Familie. Es wird rigoros abgelehnt bzw. es fehlt die Einsicht, dass er überhaupt Alk.-Krank sei, wir, die Verwandten, sehen das aber grundsätzlich anders, es vergeht kein Tag, an dem er keinen Alk trinkt, und das bis zum sprichwörtlichen Umfallen, das zieht sich nun schon über Jahre hin. Zusammenfassend heißt das, es wird grundsätzlich alles - und mit alles, meine ich alles - abgelehnt! Letztendlich heißt das, dass er auch keinen Widerspruch einlegen kann und wird, weil er Maßnahmen, die ja seiner Hilfe gelten, garantiert ablehnen wird. Die Herstellung seiner Arbeitskraft wird wohl nie wieder gegeben sein, so weit kann das wohl schon beurteilt werden, eine 10-jährige Alk.-Sucht ist schwer wieder zu beenden, und ohne professionelle Hilfe schon mal gar nicht. Er will es einfach nicht akzeptieren, dass er Alk.-Krank ist, das ist die ganze Krux an der Geschichte, wenn er das nicht einsieht, führt kein Weg zu anderen Maßnahmen! Herzlichen Dank an Euch, Mfg, Onkelpelle.
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Alt 26.03.2011, 16:54   #13
Seepferdchen
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Absatz einfach Enter-Taste drücken!

Und siehe da schon hast du ein Absatz!

Gruss Seepferdchen
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  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
Seepferdchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2011, 17:07   #14
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Sehe das wie Martin. Ihr unterstütz ihn in seiner Sucht ausgiebig - warum sollte er also versuchen damit aufzuhören?

Das Alter der Mutter spielt keine Rolle. Wenn sie eine gute Rente hat wird sie wohl für ihren Sohn aufkommen müssen. Der Selbstbehalt im SGB XII 3. Kapitel HzL ist recht niedrig wenn die zusammen wohnen. Normal liegt er bei ca. 1100€, hier dürfte er bei ca. 900€ liegen. Alles was dadrüber ist wird (glaube ich) zur Hälfte für den Sohn angerechnet.

BGB § 1601
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2011, 17:17   #15
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onkelpelle48
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Danke! hab's doch mehrfach versucht, hat einfach nicht mit den Absätzen geklappt, wahrscheinlich bin ich, 63 Jahre, zu dämlich!! Wir, die Familie, können den Mann doch nicht einfach so sich selbst überlassen, seine Einstellung und seine Gleichgültigkeit machen uns so langsam aber sicher Angst. Und so lange er sich nicht selber als Alk.-Krank sieht, wird auch nichts dgl. passieren, eine Einsicht ist unabdingbar für eine Therapie, wie die auch immer geartet und ausgehen mag. Ich danke Euch sehr für Eure Antworten und hilfreichen Beiträgen, MfG, Onkelpelle.
onkelpelle48 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2011, 17:28   #16
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Kontaktiert doch bitte mal den sozialpsychiatrischen Dienst und macht einen Termin. Die können beraten und auch Therapien einleiten. Die nicht so harte Maßnahme wäre bei den Anonymen Alkoholiker anzurufen. Meist gibt es dann auch eine Selbsthilfegruppe für Angehörige.

Ohen Hilfe wird das wohl nichts werden, also wäre das ein wichtiger Schritt. Allerdings sollte es euch dann auch sehr ernst sein etwas ändern zu wollen. Nicht nur er ist krank - wie Martin schon andeutete - Co-Abhängigkeit.

Lese Dir das bitte einmal durch. *klick*

Eigentlich gibt es nur zwei Wege
  • so weiter machen
  • erkennen das die ganze Familie ein Problem hat und dieses versuchen zu beheben
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2011, 18:59   #17
Doppeloma
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Lächeln AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

Hallo onkelpelle48,


kann mich vielen Sachen die schon geschrieben wurden nur anschließen, auch was das Thema Co-Abhängigkeit betrifft.

Habe mich irgendwann von meinem EX getrennt (nach über 25 Jahren Ehe!) weil auch er nicht einsehen wollte, was ALLE Anderen bereits erkannt haben, ER trinkt immer noch und meint auch ER HABE ES IM Griff und müsse SICH nicht ändern

Zitat:
Eine EM-Rente wurde von Seiten der DRV abgelehnt, eine Therapie lehnt der Mann auf Deivel komm raus ebenfalls ab,
Mir ist dieser Teil deines einen Beitrages aufgefallen, es wäre interessant zu wissen, mit welcher Begründung die EM-Rente abgelehnt wurde ???

Ich komme darauf, weil es durchaus möglich wäre einen neuen Antrag zu stellen (wenn es NICHT an fehlenden Beiträgen gelegen hat), dass diese Rente zunächst abgelehnt wird, ist nicht so ungewöhnlich!

Mir ist in diesem Zusammenhang eine (sogar noch recht junge) Patientin aus meiner (psychosomatischen) Reha-Maßnahme eingefallen, die "wegen Untherapierbarkeit ihrer Alkoholabhängigkeit" dort mit einer eindeutigen EM-Renten-Empfehlung entlassen wurde

Ich gebe ehrlich zu, dass mir da damals irgendwie das Verständnis dafür gefehlt hat, denn ich trinke NICHT und bekomme noch immer keine EM-Rente, aber wie ich schon geschrieben habe kenne ich das Problem aus eigener Erfahrung mit dem Partner!

Es ist nicht immer leicht den Krankheitsgedanken in den Vordergrund zu stellen und ich möchte auch ganz sicher NICHT mit ihr tauschen

Vielleicht sollte also die EM-Rente ruhig noch mal neu beantragt werden, ansonsten gibt es für die Familie (zu ihrem EIGENEN Schutz) eigentlich nur den Weg, den Trinker KOMPLETT FALLEN zu lassen.

Solange sich immer wieder jemand bemüht, ihn irgendwie (finanziell) zu unterstützen, wird er auch KEINEN Anlass sehen was AN SICH SELBST zu ändern

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 26.03.2011, 19:39   #18
hope40
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Standard AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

sollte ggf. noch der mut fehlen , offensiv mit dem thema "alkohol "umzugehen ..mit co-abhängigkeit ..aber auch, wenn du rat und hilfe suchst , für den anfang und /oder als ergänzung ..


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Alt 26.03.2011, 20:32   #19
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Standard AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

es gibt auch gute Selbsthilfegruppen. Such mal im Netz oder rufe das Suchtzentrum an. Dabei geht es um, wie schon beschrieben wurde, Eure Co Abhängigkeit. Da gibt es anonyme Angehörigengruppen.

wie @hope40 Dir schon die Links gegeben hat, lies einfach, das hilft schon mal die gesamte Situation zu erkennen, und such dann im realen Umfeld.

Das ist mein Rat den ich Dir geben kann, da ich das auch so wie @Doppeloma durch habe. Und ich war froh das es das gibt und man dadurch eine klarere Sicht auf die Dinge hat.
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Alt 27.03.2011, 11:27   #20
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Standard AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

Und ich bin trockene Alkoholikerin und den jenigen fallen zu lassen, ist zwar für die Angehörigen hart, aber der einzige Weg, dem Suchtkranken zu helfen. Nehmt die Angebote wahr und kümmert Euch um Euch und nicht um den Abhängigen. Ihr helft ihm nicht, wenn ihr ihn immer wieder deckt.!!!!!!!
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Alt 27.03.2011, 13:08   #21
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Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten, Hinweise und Ratschläge!

Externe Geldmittel benötigt der Mann nicht, ebenso bin ich selbst ein absoluter Alk.-Gegner und trinke selber keinen Alk.!

Wir haben schon versucht, übers Gericht einen Vormund, Hilfe und dgl. zu erwirken - ein Gespräch fand auch schon statt - leider vergebens, totale aggressive Ablehnung, sie kämen alleine klar.

So verbissen wie ihr schreibt, seh'n wir das nicht, wir kümmern uns schon um uns selbst, es ging mir in meiner Frage vor allen Dingen um die beantragte Sozialhilfe.

Da die Rente abgelehnt wurde, es liegen keine ausreichenden Gebrechen (Gründe) für eine EM-Rente vor, musste sich der Mann folgedessen überlegen, wo er nun Geld herbekommen könnte.

Nochmals, es gab und gibt keine Co-Abhängigkeit, auch bin ich nicht direkt involviert, natürlich und selbstverständlich macht man sich als Familien-Angehöriger Sorgen und Gedanken, wie es weitergeh'n soll und muss.

Wenn aber all und jedes aggressiv abgelehnt wird, ist es mir letztendlich dann auch egal, und im Übrigen habe ich selbst Familie.

Wenn die Einsicht fehlt und alles rigoros abgelehnt wird, dann kann es auch keine Hilfe in Form von einer Therapie oder dgl. geben, erst wenn er die Einsicht seiner Alk.-Krankheit von selbst erkennt, dann erst kann es externe Hilfe geben.
Vielen Dank!
MfG, Onkelpelle.

Nachtrag:
Ich hatte Noscript aktiviert, deshalb funktionierten die von mir eingefügten Absätze nicht!
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Alt 27.03.2011, 13:50   #22
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nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

Entschuldige bitte, aber wenn die über 80 jährige Mutter bereit ist die Sucht ihres erwachsenen Sohnes zu finanzieren - dann liegt höchstwahrscheinlich eine Co-Abhängigkeit vor.

Das bezog sich wohl eher nicht auf euch, da ihr von Aussen drauf schaut.

Schau Dir ganz genau den § 36 SGB XII an. Er müsste jetzt SGB XII 3. Kapitel Hilfe zum leben beantragen. Da wird das Einkommen der Mutter angerechnet. Um das evt. zu Vermeiden, wäre es gut diesen § einzusetzen.

Zitat:
Lebt eine Person, die Sozialhilfe beansprucht (nachfragende Person), gemeinsam mit anderen Personen in einer Wohnung oder in einer entsprechenden anderen Unterkunft, so wird vermutet, dass sie gemeinsam wirtschaften (Haushaltsgemeinschaft) und dass sie von ihnen Leistungen zum Lebensunterhalt erhält, soweit dies nach ihrem Einkommen und Vermögen erwartet werden kann. (Die Mutter kann dies anscheinend)
Soweit nicht gemeinsam gewirtschaftet wird oder die nachfragende Person von den Mitgliedern der Haushaltsgemeinschaft keine ausreichenden Leistungen zum Lebensunterhalt erhält, ist ihr Hilfe zum Lebensunterhalt zu gewähren. Satz 1 gilt nicht für nachfragende Personen, 1.die schwanger sind oder ihr leibliches Kind bis zur Vollendung seines 6. Lebensjahres betreuen und mit ihren Eltern oder einem Elternteil zusammenleben, oder
2.die im Sinne des § 53 behindert oder im Sinne des § 61 pflegebedürftig sind und von in Satz 1 genannten Personen betreut werden; dies gilt auch, wenn die genannten Voraussetzungen einzutreten drohen und das gemeinsame Wohnen im Wesentlichen zu dem Zweck der Sicherstellung der Hilfe und Versorgung erfolgt.
Genau dies ist hier der Fall. Damit dürfte eine Vermutung der Bedarfsdeckung gar nicht erfolgen.

Aus eigener Erfahrung wird das Amt trotzdem diese Vermutung aufstellen. Entweder die Mutter legt dann alles offen und muss für ihren Sohn aufkommen oder aber sie wehrt sich.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.2011, 17:58   #23
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onkelpelle48
Standard AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

@nordlicht22,
ja, das ist natürlich leider wahr, die Mutter toleriert es, bzw. sie weiß gar nicht, d.h., sie kann es geistig nicht mehr verarbeiten, was ihrem Sohn fehlt und was mit ihm überhaupt los ist, auch sie selbst ist dem Alk. nicht so ganz abgeneigt, das ist ja das Dilemma!

Da ja nun im Augenblick keine Gelder für die betreffende Person mehr fließen, wird es zugebenermaßen aus seiner und auch aus unserer Sicht immer schwieriger, für Alk. die vorhandenen Mittel einzusetzen.

Meine Denkweise ist sehr wohl, dass eine Vermutung der Bedarfsdeckung schon gegeben ist, es wurde und wird bis zum heutigen Tag gemeinschaftlich gewirtschaftet.

Da ich nicht selbst den Antrag für Soz.-Hilfe ausgefüllt habe - hat eine andere Person ausgefüllt, er selber ist nicht mehr dazu in der Lage - kommt es m.M. nach darauf an, was genau geschrieben wurde und was das Amt daraus macht bzw. wie es reagiert.

Meines Wissens kam bisher noch keine Rückantwort, ich bin selber gespannt, wie diese Antwort ausfallen wird, ggf. werde ich diese hier mitteilen!

Herzlichen Dank!
MfG, Onkelpelle.
onkelpelle48 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2011, 08:11   #24
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Virginie Virginie Virginie
Standard AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

Zitat von onkelpelle48 Beitrag anzeigen
Da ja nun im Augenblick keine Gelder für die betreffende Person mehr fließen, wird es zugebenermaßen aus seiner und auch aus unserer Sicht immer schwieriger, für Alk. die vorhandenen Mittel einzusetzen.
Das ist der Tiefpunkt, den manche Alkis brauchen (manche steigen auch dann nicht aus).

Natürlich ist die Mutter co-abhängig, wahrscheinlich hat sie auch Verlustängste.

Das Problem wird sich früher oder später von selbst lösen - Alkohol schädigt in dem Stadium extrem und Alkoholismus endet ungestoppt immer tödlich.

Du, onkelpelle48 verlängerst mit deinen Hilfsangeboten die Leidenszeit und verkürzt deine Lebenszeit. Aber jeder entscheidet ja selbst, was er macht und was nicht.

Was ich allerdings komisch finde - kann das ALGII einfach so abgesetzt werden? Wenn das bei jedem Alkabhängigen gemacht würde...
Ich kenne einen ganz ähnlichen Fall (lebt auch mit sehr alten Mutter in gemeinsamer Wohnung, kriegt nichts mehr auf die Reihe), da geht das schon seit langem, dass er zu Amtsärzten soll, sich aber weigert.
Bevor die Erwerbsfähigkeit nicht geklärt ist, und zwar von einem Arzt, kann doch die Person nicht einfach aus dem ALGII-Bezug geschmissen werden?
Virginie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2011, 08:39   #25
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Standard AW: Alkoholkrank, bis dato ALG2, 6 Mon. AU, Sozialhilfe?

Virgine hat da schon irgendwie Recht.

Kenne mich da so nicht mit aus, aber ich vermute, dass das Amt bereits eine Verschiebung Aufgrund der Erkrankung in das SGB XII vorgenommen hat. Damit würde der Sohn eigentlich SGB XII 3. Kapitel Hilfe zum Leben erhalten. Nur das dort die Familie vermehrt herangezogen wird, der Selbstbehalt sehr viel niedriger ist und somit die Mutter für ihn aufzukommen hat, wenn es ihre Möglichkeiten zulassen. Das scheint so zu sein, denn TE schrieb ja das die Mutter eine gute Rente erhält. Ob das für beide zusammen ausreicht müsste errechnet werden. Dazu muss die Mutter ihre Konten aufdecken.

Onkelpelle

was ihr noch tun könnt - nehmt Kontakt zu den Anonymen Alkoholikern auf. Die haben sicherlich sehr viel Erfahrung was genau in solchen Fällen zu tun ist. Zumindest werden die auf die richtige Beratung hinweisen können.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
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