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Grundsicherung SGB XII Rund um das Thema Grundsicherung, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter


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Alt 14.02.2011, 15:13   #1
hope40
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Standard opas fall

Die anfrage starte ich für meinen 72 jährigen opa, in der hoffnung , auf „erhellung „

Wie ihr seht geht es um einen antrag auf „grundsicherung im alter „
Zum hintergrund:

Opa hat, bis voriges jahr , im oktober , mit seiner langjährigen lebensgefährtin in einer eheähnlichen gemeinschaft gelebt .opa (und sie auch nicht )hat noch nie leistungen vom staat bezogen .

Seine lebensgefährtin ist voriges jahr, im oktober , nach langer, schwerer krankheit verstorben und nun ist opa ausser stande , die kosten, für die vorher beide aufgekommen sind, wie miete /nebenkosten usw. aleine zu tragen .

Deswegen stellt er antrag auf grundsicherung im alter .

Die beiden haben ja nicht damit gerechnet , das ihnen in ihre lebensplanung was dazwischen kommt, also hatten sie auch keinen untermietvertrag ..allso, alles mündliche abreden , an die sich auch jeder gehalten hat .

Was bitte soll dann ein schriftlicher nachweis sein,das opas lebensgefährtin sich bis über den tod an kosten beteiligen sollte (wollte ?)?
ich gehe davon aus, das mit dem tode alle verbindlichkeiten , die eine person X eingegangen ist , erlöschen , da die person ja von „todes wegen „nicht mehr in der lage ist, eingegangene verbindlichkeiten zu erfüllen und diese , ggf. auf vorhandene erben übergehen ?

muss opa die besagten 5000 euro rechtfertigen?naja, bei einem trauerfall entstehen ja auch kosten und nach abzug allem …hat er das, was er als anrechnungsfreien freibetrag haben kann .wurde belegt, durch einen kontoauszug .

das amt fragt ja konkret , was er mit den 5000 euro gemacht hat und erwartet „kassenzettel „.

ist es richtig , das pflegegeld auch noch nach ableben des zu pflegenden 3 monate gezahlt wird???oder, muss sich opa da auch noch auf eine rückzahlung gefasst machen ?

welche versicherungen sind angabepflichtig ???
ist opa verpflichtet , rechenschaft abzulegen ,wenn er 182.59 pro jahr für eine versicherung (haftpflicht /hausrat )zahlt ?wird ggf. ein beitrag zu versicherungen, die lange bestehen , gezahlt ?

ist es , ggf. dem alten ,72 jahre alten mann, zuzumuten , im rahmen der nebenkostensenkung umzuziehen ?ich ahne nämlich , das der wohnraum zwar qm²-mässig angemessen ist , aber vermutlich eher nicht von den KdU her .

danke für eure antworten
mit freundlichen grüssen
hope
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liebe grüsse

hope

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Alt 14.02.2011, 15:16   #2
hope40
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Standard AW: opas fall

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Alt 14.02.2011, 15:24   #3
gelibeh
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Standard AW: opas fall

Zitat:
ist opa verpflichtet , rechenschaft abzulegen ,wenn er 182.59 pro jahr für eine versicherung (haftpflicht /hausrat )zahlt ?wird ggf. ein beitrag zu versicherungen, die lange bestehen , gezahlt ?
Ja, solche Versicherungen werden vom Grundsicherungsamt übernommen. Auch eventuelle VDK-Beiträge.

Was sind das für 5000€? Die Beerdigungskosten kann er ja nachweisen, oder? Als Vermögen darf er 2600€ haben.

Wie soll sich eine Tote an Kosten beteiligen, ist mir schleierhaft.

Wichtig ist, dass die Kaltmiete (ohne Nebenkosten) angemessen ist. Hier in Hamburg, darf mnan beispielsweise bis zu 30% drüber liegen, wenn man schon sehr lange in der Wohnung wohnt, oder behindert ist. Da würde ich erst einmal abwarten.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 14.02.2011, 16:06   #4
hope40
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Standard AW: opas fall

danke, für die antwort ,

genau...ich habe keine ahnung , was opa da beibringen soll, das sich die "oma "noch über ihren tod "verpflichtet "hat, sich an den kosten zu beteiligen .

was könnten die denn wollen ?
nen mietvertrag , mit "omas "unterschrift , haben wir eingereicht . scheint nicht zu reichen .
naja, nen neuen mietvertrag kann sie ja schlecht unterschreiben

ich gehe davon aus, das die 5000 E von ihm angespart sind. naja, nun ist "oma "ja schon seit oktober tot ..opa hat ca 600E rente also..er hat auch aus diesem betrag gelebt , denn nach dem tod von oma kamen ja noch diese oder jene dinge , die eben bezahlt werden mussten /sollten .
wir haben, bei antragstellung den letzten , aktuellen kontoauszug eingereicht , da waren 2500 und "pfennige "drauf ...mittlerweile dürfte das noch weniger sein, denn er lebt aus der "reserve "

nun ist meine frage :muss opa rechenschaft ablegen, mit kassenzetteln und quittungen usw. wie er das geld bis zum letzten, nachgewiesenen betrag verwendet hat ?
kann ich mir nicht vorstellen .

was bitte ist eine zeitspanne "wenn man schon sehr lange in der Wohnung wohnt,"????????? 10 jahre, 20 ??????
ich habe das schon mal gehört , ist so ne art "bestandsschutz ", kann mir jemand mit ner gesetzesgrundlage (niedersachsen ) aushelfen .

danke und liebe grüsse

hope
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liebe grüsse

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Alt 14.02.2011, 16:54   #5
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: opas fall

Hallo Hope40,

Zitat:
nen mietvertrag , mit "omas "unterschrift , haben wir eingereicht . scheint nicht zu reichen .
Opa hat aber ein gesetzliches Recht (auch als Lebensgefährte!!!) in den bestehenden Mietvertrag aufgenommen zu werden, bitte mit der Hausverwaltung in Verbindung setzen, damit er einen Mietvertrag auf seinen Namen bekommt

Gibt es vom Vermieter eine Bestätigung /Zustimmung, dass er mit in die Wohnung eingezogen ist und WANN???

Daraus ergäbe sich ja auch die Dauer, seit wann er da schon wohnt, auch das hohe Lebensalter /Krankheiten spielen eine Rolle bei der Zumutbarkeit eines Umzuges (wegen zu hoher KDU).

Der eigene (Änderung auf seinen Namen!!!) Mietvertrag ist SEHR wichtig, damit kann er auch zur Wohngeldstelle gehen und Antrag auf Wohngeld stellen, vielleicht braucht er ja dann die Grundsicherung gar nicht

Mit Pflegegeld kenne ich mich nicht aus, da werden sich sicher noch andere melden.

MfG Doppeloma
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Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 14.02.2011, 17:05   #6
gelibeh
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Standard AW: opas fall

Das wäre ja auch totaler Schwachsinn, wer sammelt schon Kassenzettel. Er hat ja monatlich einen Bedarf von Summe X. Der reduziert sich um die Rente, also geht schon mal monatlich Summe Y von dem Ersparten runter, um den Bedarf zu decken. Dann noch die Dinge die bezahlt werden mussten. Lässt sich ja bestimmt nachweisen. Würde ich tun. Und so ist das Geld schnell alle.

Der Bestandsschutz ist wohl von Kommune zu Kommune anders, aber noch haben die sich doch noch nicht wegen Miete beschwert, oder?
Hier steht aber einiges Wissenwertes drin. Ist zwarALGII, aber die Miete muss auch das Sozialamt übernehmen http://www.harald-thome.de/media/fil...---02.2010.pdf
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§2
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Alt 14.02.2011, 17:11   #7
hope40
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Standard AW: opas fall

danke, für die antwort ,

opa ist der hauptmieter der wohnung, also , auf ihn geht meines wissens auch der mietvertrag .
"oma "ist stillschweigend zugezogen /aufgenommen /geduldet worden (allerdings mit dem wissen des privaten vermieters !)

absprachen, wer welche kosten , in welcher höhe begleicht /übernimmt hat es nur in mündlicher form gegeben ..naja, sowas soll es ja auch geben , ein mündlicher vertrag ist ja auch ein vertrag und in diesem falle haben sich ja auch beide seiten , in der langen zeit ihres zusammenlebens , dran gehalten .

naja, deswegen ist der nachweis recht schwierig zu führen, welcher hier verlangt wird...inwieweit "oma "noch nach ihrem tode kostenpflichtig ist/gemacht werden kann /in der pflicht steht .

ich meine, opa hat sich in der zeit, in der sie so krank war , rührend um sie gekümmert ..naja, "oma "hatte ne betreuerin ..die aber nun auch nicht gerade präsent war, wenn man sie brauchte ..er hat viele dinge, die "oma "nicht ausreichend von der krankenkasse genehmigt bekam (windeln , hochkalorische nahrung )von seinem geld finanziert ...ich kann es nur VERMUTEN das er die kosten aus "omas "nachlass von den erben erstattet bekam und die eben auch in die 5000E mit eingeflossen sind .

nun kenne ich opa..naja, er wird über die jahre nicht jeden kassenzetel aufgehoben haben und ich denke, WENN es so war , wie ich vermute, wurden seine auslagen , die er privat getätigt hat, für die "oma " von den erben aus dem nachlass pauschal beglichen ..also, wie das nachweisen (wenn man es nachweisen muss /soll ????????????????)

mit freundlichen grüssen

hope
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Alt 15.02.2011, 03:28   #8
Doppeloma
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Frage AW: opas fall

Hallo Hope40,

Zitat:
opa ist der hauptmieter der wohnung, also , auf ihn geht meines wissens auch der mietvertrag .
Na, das ist doch schon mal SUPER, dann schau dir doch bitte (wenn möglich) mal genauer an seit wann der Opa da schon wohnt, je länger, um so besser

Bringe ihn dazu einen Wohngeld-Antrag zu stellen, dafür braucht er NUR den Mietvertrag, eventuell letzte Mieterhöhung (Betriebskosten-Abrechnung!), dazu seinen Renten-Bescheid (Einkommensnachweis!) und die Konto-Auszüge über die letzten 3 Mietzahlungen (andere Dinge interessieren die Wohngeldstelle NICHT!!!).

Könnte mir vorstellen, dass er sich dann gar nicht mehr mit dem Grundsicherungsamt herumärgern muß.

Beim Wohngeld sind die Wohnungsgrößen nicht ganz so eng gelegt und wenn die Miete nicht übermäßig hoch ist, kann er auch selber entscheiden, ob er mit Wohngeld + Rente auskommen KANN

Dort läuft alles deutlich humaner ab und die Bewilligung gilt immer für ein Jahr wenn es keine größeren Änderungen bei Einkommen /Miete gibt, leider dauert die Bearbeitung manchmal 2-3 Monate.


Ich finde es schlimm, wie mit deinem Opa umgegangen wird, aber leider sind alte Menschen (besonders) den Ämtern in D einfach NUR lästig

Es geht die doch einen Schei*dreck an, was er mit den paar Euronen gemacht hat und wieso sollte die Oma "über ihren Tod hinaus" für irgendwas von ihm (die Miete???) aufkommen müssen.

Hat man nicht mal mehr als TOTER seine Ruhe, WO leben wir denn bloß

MfG Doppeloma
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Alt 15.02.2011, 10:05   #9
hope40
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Standard AW: opas fall

danke, für die antwort ,

ich könnte mir vorstellen, das gemeint ist, mit dem nachweis, das die "oma "über ihren tod hinaus "zahlungspflichtig "gemacht werden soll ..das er nachweisen soll /muss, wie er sich , zwecks kostenaufteilung und abgeltung der vorhandenen verbindlichkeiten , mit den erben geeinigt hat .

naja, nur, ob man sich in der situation der trauer , mit quittungen, verträgen usw. befasst ..??????????????

opa wohnt ja nun in hannover..mir scheint , das die stadt hannover so einige eigenheiten bei der abwicklung von sozialleistungen im allgemeinen hat . die werden zwar als besonders kundenfreundlich gepriesen ......

vielleicht liest ein user aus hannover meine zeilen und kann mir ggf. über das procedere ein "licht "aufstecken .??????????????????

ich habe gehört , das, wenn man wohngeld beantragt , dann automatisch auch gleich ein berechtigungsschein für einen umzug ausgestellt wird und...auch erwartet wird, das man eben in folge umzieht .(wie gesagt , ich habe das gehört, ist ein gerücht )

naja, opa ist ja noch klar bei geiste, aber hoffnungslos überfordert und auch die forderungen nach kontoauszügen und rechtfertigungen kann er nicht verstehen ..naja, im prinzip muss ich das managen ..nur, ich wohne ja nicht in hannover und kenne mich mit der handhabung dort nicht aus .
der gedanke lässt mich auch nicht los..vielleicht soll opa durch ständig neue forderungen zum "aufgeben "genötigt werden und so in ein heim verfrachtet werden...um die pflegeindustrie zu sponsern ?
einen ähnlichen fall habe ich schon mal bei einem schwerbehinderten erlebt .

bleibt immer noch die frage : wie ist das mit dem pflegegeld für die "oma "????????????????kann es da zu rückforderungen kommen ?????????????

liebe grüsse
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Alt 16.02.2011, 00:58   #10
Doppeloma
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Frage AW: opas fall

Hallo Hope40,

Zitat:
ich habe gehört , das, wenn man wohngeld beantragt , dann automatisch auch gleich ein berechtigungsschein für einen umzug ausgestellt wird und...auch erwartet wird, das man eben in folge umzieht .(wie gesagt , ich habe das gehört, ist ein gerücht )
Wer erzählt denn solchen Unsinn???

Die Wohngeldstelle fordert KEINEN Umzug und stellt auch keinerlei "Berechtigungsscheine für einen Umzug aus"

Es kann höchstens passieren, dass bei einer sehr hohen Miete nicht die komplette Mietsumme für das Wohngeld berücksichtigt wird.


Beispiel:
Die berücksichtigungsfähige Miete (vor Ort) beträgt z.B. höchstens 500 € , die reale Miete (beim Antragsteller) beträgt aber 520 €, dann wird das Wohngeld NUR auf die 500 € berechnet.

Das ist jetzt aber wirklich NUR ein ganz grobes Beispiel, es gibt dann trotzdem Wohngeld, aber die Grundlage ist eben eine Miete von 500 €, umziehen muß der Antragsteller deswegen aber NICHT.

Die Wohngeldtabellen sind örtlich unterschiedlich (je nach üblichem Mietniveau) und danach wird dann der monatliche Mietzuschuß in Abhängigkeit vom regelmäßigen Einkommen und der (in der Wohnung) gemeldeten Personenzahl berechnet.

Wir haben schon öfter und auch längere Zeit Wohngeld bekommen, da wird KEIN Umzug verlangt, das ist wirklich völliger Unsinn, die gesetzlichen Richtlinien dafür sind bundesweit gleich, NUR die Tabellen sind unterschiedlich, was die berücksichtigte Miethöhe betrifft!

Was das Pflegegeld betrifft weiß ich wirklich nicht gut Bescheid, zu klären wäre doch erst mal WER das Pflegegeld überhaupt (aufs Konto!!) bekommen hat, NUR derjenige KANN auch zur Rückzahlung überzahlter Beträge verpflichtet werden.

Dein Opa ist doch überhaupt NICHT erbberechtigt (sofern es dazu KEIN Testament gibt), da verstehe ich das ganze Theater vom Sozial-Amt sowieso nicht.

Schlimm genug, dass Lebende zur Bedarfsgemeinschaft "zwangsverheiratet" werden, mit dem Tod eines unverheirateten Partners, besteht diese Bedarfsgemeinschaft aber NICHT mehr und der unverheiratete Lebenspartner ist auch NICHT erbberechtigt

Das Amt MUSS sich also an Omas Erben wenden und NICHT an den Opa wenn es irgendwas finanzielles zu regeln gibt, da blicke ich ehrlich gesagt nicht richtig durch , WAS die überhaupt von deinem Opa wollen.

Es IST seine Wohnung, seine Rente reicht NICHT mehr, er ist JETZT bedürftig und Feierabend, die sollen doch froh sein, dass er sich vorher mit seiner Lebensgefährtin OHNE zusätzliche Sozial-Leistungen durchgeschlagen hat.

Seine Partnerin war dazu (rein rechtlich!) schon vorher NICHT wirklich verpflichtet und jetzt lebt sie NICHT mehr, DAS sollte doch eigentlich genügen.

Wenn du irgendwie kannst hilf deinem Opa das zu sortieren, damit er daran nich auch bald kaputt geht, ich würde immer noch anraten den Weg über Wohngeld zu gehen und das möglichst schnell!

MfG Doppeloma
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Alt 16.02.2011, 10:14   #11
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danke, für die antwort ,

"Dein Opa ist doch überhaupt NICHT erbberechtigt (sofern es dazu KEIN Testament gibt), da verstehe ich das ganze Theater vom Sozial-Amt sowieso nicht.

Schlimm genug, dass Lebende zur Bedarfsgemeinschaft "zwangsverheiratet" werden, mit dem Tod eines unverheirateten Partners, besteht diese Bedarfsgemeinschaft aber NICHT mehr und der unverheiratete Lebenspartner ist auch NICHT erbberechtigt

Das Amt MUSS sich also an Omas Erben wenden und NICHT an den Opa wenn es irgendwas finanzielles zu regeln gibt, da blicke ich ehrlich gesagt nicht richtig durch , WAS die überhaupt von deinem Opa wollen."

das ist eben auch meine meinung . ich nehme mal an, da sich ja opa um hilfe ans amt gewandt und das amt nimmt den weg des geringsten widerstandes und hält sich eben an den alten mann . der hat keine ahnung (woher auch )ist schnell zu verwirren, zu verunsichern ..na, eben leichte beute .
ja, das habe ich auch noch nicht gehört/erlebt , das man sogar nach dem tode noch schnell zwangsverheiratet wird
ich habe auch so argumentiert ..wendet euch an die erben (die werden dem amt was husten )..nee, nee, die oma hat beim opa gewohnt, mündliche absprachen zum "wie "was"wann "wo "sind keine "wasserfesten verträge "und somit interessiert das keinen , der opa soll mit aller gewalt hier "haftbar "gemacht werden .

wenn man den "faden "jetzt mal weiterspinnt , würde das ja bedeuten , das jede abmachung /private abrede ..die man unter menschen (egal, in welchem verhältnis die zueinander stehen )ad absurdum und als de facto nicht "rechtssicher "gelten und wenn man hilfe braucht ...naja, also, entweder hat man vorher alles, wie ein knallharter geschäftsmann in schriftliche vertragsform gepresst ..oder, man hat eben im vornherein die a...karte .
ich finde die folgen des gedankens einfach grauslig !!!!!!!!!!!!!!
da ist ja jeder hilfsbereitschaft, solidarität , jedem privatleben die basis entzogen , sollte eine solche praxis schule machen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

naja, meines wisssens nach hatte die" oma "ein eigenes konto ..sie hatte ja auch eine betreuerin, die opa das pflegegeld ausgezahlt hat , weil er ja die pflege zu fast 100%allein leistete. also, er hat das geld bekommen ,ua. auch , um eben bestimmte kosten, die durch /bei der pflege entstanden, zu decken .
meines wissens nach bestritt er aber mite und andere kosten , die anteilmässig von oma zu leisten waren, nicht aus diesem betrag . da bekam er von der betreuerin einen extra betrag . nur, die betreuerin hat sich ja auch mit der mündlichen abrede zufrieden gegeben ...warum jetzt nicht das amt ?????????????

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Alt 13.03.2011, 12:07   #12
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so...nun den rest der geschichte :

nach viel papierkram sind wir jetzt soweit , also, die versicherungen, die opa hat , wurden anerkannt .

aber...das amt besteht drauf, das opa auf heller und pfennig nachweist , was er mit den 5000 euro gemacht hat , die da eben fraglich sind .

hm , und da gehts eben schon los :

laut aussagen vom opa (der mann ist 72 !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)sind in die 5000 euro summen eingeflossen, die er eben aus seiner tasche verauslagt hatte, weil er eben nicht so schnell an geld von "omas "konto kam, da die betreuerin nicht /schlecht erreichbar war und "oma "ja nicht ausreichend versorgt war mit windeln und hochkalorischer nahrung . dies hat opa dann privat nachgekauft .
sicher hätte es da eine möglichkeit gegeben, dies "aufstocken "zu lassen...aber, der mann ist /war 72 und mit der pflege von "oma "mehr oder weniger alleine gelassen worden ...der hatte keine zeit und "muße " nebenbei nich zum fachmann für solche dinge zu mutieren .

2600 E schonvermögen darf er ja haben .

naja, nun ist er ein alter mann , mit der damaligen situationder pflege war opa ja sowieso überfordert , hilfe hat er von keiner seite bekommen, auch aufklärung nicht, was ihm ggf. in dieser situation zugestanden hätte, werder von den behandelnden ärzten von oma, noch von dieser ominösen betreuerin ...naja, auf die idee ist er nicht gekommen , da irgendwelche belege anzufordern, zu sammeln ....
er konnte ja nicht wissen /ahnen , das er sich "ausblättern "muss....

ergo :ich kann es drehen und wenden , wie ich will :ich bekomme die differenz bis zum schonvermögen nicht lückenlos (ehrlich gesagt gar nicht )mit belegen zusammen .

nun ist ja schon einige zeit ins land gegangen....langsam wird bei opa das geld mehr wie knapp..

ich hoffe, jemand kann mir hier raten , was ich ggf. tun kann ?

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hope40,

Du hast mich gebeten, meine Gedanken zu den Problemen mit dem Opa beizusteuern.

Es läuft darauf hinaus, daß das Amt den Weg des geringsten Widerstands nimmt und sich um weitere Sozialleistungen für den Opa drücken will, indem man vieles gegen seine Rente anrechnen will. Der Opa kann sich nicht wehren und soll diesem Amtsschimmelzirkus ausgeliefert werden.

Das ist das gleiche Prinzip wie Firmen den alten Leutchen Haustürgeschäfte aufdrängen, ihnen diese aufschwatzen. Die wissen dann nicht mehr wie sie aus diesen Knebelverträgen rauskommen.

Dieselbe Masche machen eben die Ämter auch, weil die Kommunen von CDU/CSU/FDP im Auftrag der Unternehmerverbände pleite gemacht worden. Man verschont die Unternehmer ihren Abgabenpflichten (Steuern, Sozialbeiträge, Gebühren usw.) nachzukommen. Unternehmer bedienen sich an öffentlichen Haushalten und Sozialkassen, langen dort kräftig rein mit abzuschöpfenden Subventionen, Fördermitteln, Zuschüssen, so daß die Kommunen und Ämter blank sind und Leistungen den Bürgern gegenüber nicht mehr nachkommen können. Daraufhin ändern sie ihre Gesetzgebung, ihre Verwaltungsvorschriften. Aus Pflicht- werden zu erbettelnde Kannleistungen und noch verschärft eben zu verrechnende Leistungen. Das Beamtengesindel will eben nicht gegen die Unternehmer vorgehen, um den Artikel 14 GG Abs. 2 zu erfüllen, sondern leckt ihnen den Hintern. Stattdessen betreiben sie menschenverachtende Politik gegen das eigene Volk - eben den Weg des geringsten Widerstands.

Es wirkt eben die CDU-/CSU- und FDP-Politik gegen die Alten ganz im Sinne von "Alt und doof", weil die sich keine professionelle Hilfe leisten können.

DasErste.de - Reportage & Dokumentation - Alt und doof? – Gesundheit (23.01.2011)

Teil 1 / 2: Alt und doof? - Finanzen - SWR Fernsehen :: betrifft: ... | SWR.de

YouTube - Alt und Doof - NDR3 Reportage Teil 1

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Tolle Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit!!! Für mich ist die BRD armselig und mittelalterlich geprägt.

Was ich raten kann, ist der Gang zum Fachanwalt für Sozialrecht, zum VdK, zum Beratungsdienst des Paritätischen Wohlfahrtsverband. Aber vorsicht, die schwimmen meist auch im Fahrwasser der 3 Unternehmerparteien und werden rumeiern, wenn es um wirksame Hilfe geht.

Wenn der Opa in Niedersachsen wohnt hilft eine Verbrauchersendung - das wäre Testsiegel: Neue Tricks täuschen Verbraucher | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A - Z - Markt vom NDR mit der Aktion Markt mischt sich ein | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A - Z - Markt - Markt mischt sich ein.

In Nordrhein-Westfalen gibt es die Verbrauchersendung Markt vom WDR mit einer gleichgearteten Dienstleistung - markt - WDR Fernsehen

Sobald Probleme öffentlich gemacht werden, ebbt der Amtsterror in unberechtigten Fällen ab.
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