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Start > > -> Unterschied Sozialhilfe und Sozialgeld...Was kommt?Wahrscheinlich erwerbsgemindert auf Dauer

Grundsicherung SGB XII Rund um das Thema Grundsicherung, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter


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Alt 15.03.2018, 00:46   #1
artep1964
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artep1964
Standard Unterschied Sozialhilfe und Sozialgeld...Was kommt?Wahrscheinlich erwerbsgemindert auf Dauer

Hallo zusammen,
was ist der Unterschied von Sozialgeld und Sozialhilfe?Ich habe schon viel gelesen ,blicke jedoch nicht durch.
Ich habe echt Angst nun abgeschoben zu werden,in eines der oben genannten. Von der KK wurde ich aufgefordert einen Rheaantrag zu stellen,da der MDK von denen,mich unter 3 Stunden auf Dauer sieht.Ich habe auch keine Ahnung ob ich eine Rente bekommen werden,denn ich verstehe diese 3 zu 5 Regelung nicht.Dabei gibt es noch ein Problem,welches ich aber noch nicht benennen möchte,da ich zur Zeit völlig psychisch fertig bin und ängstlich(schwere Depression und Angstzustände).Werde später davon erzählen.Ich bin 53 und werde im Mai 54. Meine Frage ist in erster Linie was ist der Unterschied zwischen den beiden? Wird man in eine Behindertenwerkstatt geschickt,mit oder ohne Rente?In der Rhea soll überprüft werden ob ich noch arbeitsfähig bin oder erwerbsfähig.Ich
freue mich auf eure Antworten.
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Alt 15.03.2018, 06:03   #2
schlaraffenland
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Standard AW: Unterschied Sozialhilfe und Sozialgeld...Was kommt?Wahrscheinlich erwerbsgemindert auf Dauer

artep1964,

Was Sozialgeld ist, steht im § 19 SGB II drin:

Zitat:
(1) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte erhalten Arbeitslosengeld II. Nichterwerbsfähige Leistungsberechtigte, die mit erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in einer Bedarfsgemeinschaft leben, erhalten Sozialgeld, soweit sie keinen Anspruch auf Leistungen nach dem Vierten Kapitel des Zwölften Buches haben. Die Leistungen umfassen den Regelbedarf, Mehrbedarfe und den Bedarf für Unterkunft und Heizung.
Das SGB II ist das Gesetzbuch, das den Bezug von ALG II festlegt, der so genannten Grundsicherung für Arbeitsuchende.

Das SGB XII (das im Zitat genannte Zwölfte Buch des SGB) ist die Grundsicherung bei Erwerbsminderung und im Alter.

Strenggenommen handelt es sich bei den Leistungen des SGB II als auch des SGB XII um Sozialhilfe. Doch in der Praxis nennt der eine Hartz IV "Sozialhilfe", während für den anderen Leistungen nach dem SGB XII "Sozialhilfe" sind. Beides ist richtig.

Dieser Kuddelmuddel hat historische Gründe, er hat mit der Zeit von vor der Einführung der Agenda 2010 zu tun. Damals gab es sowohl die (alte) Sozialhilfe als auch die (nicht mehr existente) Arbeitslosenhilfe. Im Rahmen der Agenda 2010 wurden die alte Sozialhilfe als auch die Arbeitslosenhilfe zu "Hartz IV" zusammengelegt. Die neue Sozialhilfe ist

- einerseits die so genannte Grundsicherung für Arbeitssuchende. Um diese Leistung beziehen zu können, muss der Antragsteller in der Lage sein mindestens 3 h täglich einer Erwerbsarbeit nachgehen zu können

- andererseits die Grundsicherung bei Erwerbsminderung und im Alter. Die Leute, die weniger als 3 h arbeiten können, also voll erwerbsgemindert sind, und keinen oder einen zu geringen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente haben, haben Anspruch auf die Leistungen nach dem SGB XII, der Grundsicherung bei Erwerbsminderung und im Alter. Der zweite Personenkreis, der Anspruch auf diese Grundsicherung hat, sind Altersrentner, deren Altersrente geringer ist als der Gesamtbetrag aus ihren Mietkosten + der Regelsatz + eventuelle Mehrbedarfe.

Zu der Sache mit den 5 Jahren, die Du nicht verstehst:

Du musst vor Deinem Eintritt in ALG II (ich nehme an, Du beziehst zur Zeit ALG II) innerhalb von 5 Jahren mindestens 3 Jahre lang Rentenversicherungsbeiträge gezahlt haben, um einen rentenbeitragzeitenbezogenen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente zu haben. Der Bezug von ALG II nach dieser 5-3-Jahresdauer hält diesen Anspruch unter Umständen aufrecht, und zwar in Form so genannter Anrechnungszeiten durch die Rentenversicherung. Das kannst Du hier nachlesen:

https://www.deutsche-rentenversicher...14260bodyText2

Zu Deinem Rehaantrag: Die Rentenversicherung wird erst einmal versuchen, Deine Erwerbsfähigkeit wiederherzustellen bzw. aufrecht zu erhalten, so dass Du in der Lage bist auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einer Tätigkeit mit einer Dauer von 3 h täglich nachzugehen. Die Rentenversicherung verfährt nach dem Motto "Reha vor Rente".

Der allgemeine Arbeitsmarkt sind alle üblichen Tätigkeiten auf dem Arbeitsmarkt.

Erst wenn sich herausstellt, dass Du unter 6 h täglich erwerbsfähig bist, giltst Du als teilweise oder voll erwerbsgemindert, und dann würde die Rentenversicherung prüfen, ob Du Anspruch auf eine volle oder halbe Erwerbsminderungsrente hast.

Erfüllst Du nicht die 5-3-Regelung, hast Du bei einer festgestellten vollen Erwerbsminderung (das heißt, Du bist unter 3 h täglich erwerbsfähig) jedoch Anspruch auf die Grundsicherung bei Erwerbsminderung und im Alter nach dem SGB XII.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine Handlungsempfehlungen und Rechtsinterpretationen übernehme ich keine Haftung.
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Alt 15.03.2018, 09:55   #3
artep1964
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artep1964
Standard AW: Unterschied Sozialhilfe und Sozialgeld...Was kommt?Wahrscheinlich erwerbsgemindert auf Dauer

Danke für deine ausführliche Erklärung.
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Alt 15.03.2018, 10:01   #4
artep1964
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artep1964
Standard AW: Unterschied Sozialhilfe und Sozialgeld...Was kommt?Wahrscheinlich erwerbsgemindert auf Dauer

Angenommen man erfüllt,diese Zeiten nicht ,jedoch lag schon vorher Erwerbsminderung vor und hat keine EM Rente beantragt,ab wann zählt denn der Eintritt?
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Alt 15.03.2018, 10:53   #5
schlaraffenland
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Standard AW: Unterschied Sozialhilfe und Sozialgeld...Was kommt?Wahrscheinlich erwerbsgemindert auf Dauer

Zitat von artep1964 Beitrag anzeigen
Angenommen man erfüllt,diese Zeiten nicht ,jedoch lag schon vorher Erwerbsminderung vor und hat keine EM Rente beantragt,ab wann zählt denn der Eintritt?
Wer hat Deine Erwerbsminderung festgestellt? Der Ärztliche Dienst der Agentur für Arbeit? Oder ein niedergelassener Arzt?

Welche Stufe der Erwerbsminderung (unter 3 h erwerbsfähig oder 3 bis unter 6 h erwerbsfähig) wurde damals festgestellt?
__

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Alt 15.03.2018, 20:18   #6
artep1964
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artep1964
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Die Rentenversicherung selber.Rente werde ich wahrscheinlich auch nicht bekommen und werde wohl in Sozialhilfe fallen und nicht Grundsicherung nach. SGB 12.Da ich zu den pessimistischen Menschen gehöre und das Glück noch nie auf meiner Seite stand,werdeich wohl kaputt geschrieben,denn es wird ja nach Jahren nicht besser.Immer wieder holt mich diese Krankheit ein.Das grösste Problem ist, ich kenne mich nicht mit Sozialhilfe aus und weiss nur das es Regelbedarf gibt,der geringer ausfällt.Meine grösste Sorge ist nie wieder arbeiten gehen zu können und dürfen(wenn ja werden wohl keine Pflichtbeiträge mehr anerkannt. Der DRV wird das sicherlich befürworten,unter 3 Stunden,dann sind sie mich los,bis zur Rente.Werde wohl immer ein Sozialhilfefall bleiben.Von der jetzt erwirtschafteten Rente wird ja nichts mehr über bleiben. Die weitere Frage können die mich in so eine Behindertenwerkstatt stecken?Wie soll man da gesund werden?

Ach so 3-6 Stunden,das war 2010 oder 2011.

Geändert von Doppeloma (16.03.2018 um 05:45 Uhr) Grund: Das passt auch in EINEN Beitrag, du hast 60 Minuten Zeit für Ergänzungen!
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Alt 15.03.2018, 20:32   #7
schlaraffenland
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Standard AW: Unterschied Sozialhilfe und Sozialgeld...Was kommt?Wahrscheinlich erwerbsgemindert auf Dauer

Zitat von artep1964 Beitrag anzeigen
Die Rentenversicherung selber.Rente werde ich wahrscheinlich auch nicht bekommen
Wenn Du vor Eintritt in ALG II in den davor liegenden 5 Jahren mindestens 3 Jahre lang Pflichtversicherungsbeiträge in die Rentenversicherung gezahlt hast (diese Beiträge werden auch über den Bezug von z. B. ALG I und Krankengeld abgeführt), und Du hast bisher quasi lückenlos ALG II bezogen, dann kann Dir eine EM-Rente bewilligt werden, wenn jetzt oder in Zukunft im ersten Schritt die Agentur für Arbeit und im 2. Schritt die Rentenversicherung eine Erwerbsminderung bei Dir feststellt, egal ob < 3 h oder 3 bis < 6 h.

Zitat:
und werde wohl in Sozialhilfe fallen und nicht Grundsicherung nach. SGB 12.
Du hast meinen ersten Beitrag hier im Thread nicht richtig gelesen. Die Grundsicherung nach dem SGB XII ist Sozialhilfe. Wie auch die Grundsicherung nach dem SGB II ("Hartz IV").

Wenn Du ins SGB XII abgeschoben wirst (geht in Deinem Fall nur, wenn eine Erwerbsminderung < 3 h festgestellt wird), dann bekommst Du auch Sozialhilfe.

Zitat:
Das grösste Problem ist, ich kenne mich nicht mit Sozialhilfe aus und weiss nur das es Regelbedarf gibt,der geringer ausfällt.
Nein, das stimmt nicht. Die Regelbedarfe gelten in gleicher Höhe für das SGB XII wie für das SGB II.

Zitat:
Meine grösste Sorge ist nie wieder arbeiten gehen zu können und dürfen(wenn ja werden wohl keine Pflichtbeiträge mehr anerkannt).
Wenn Du erwerbsgemindert bist, kannst Du jederzeit wieder Vollzeit arbeiten gehen, daran hindert Dich nicht die DRV. Dann bekommst Du aber keine EM-Rente bzw. Sozialhilfe nach dem SGB XII mehr.

Zitat:
Die weitere Frage können die mich in so eine Behindertenwerkstatt stecken?Wie soll man da gesund werden?
Ich bin unter 3 h erwerbsgemindert. Das seit mehreren Jahren. Die DRV hat mich bisher nicht in eine Behindertenwerkstatt stecken wollen.

Aber zum Thema Behindertenwerkstatt kann ich Dir leider ansonsten keine sachdienlichen Hinweise geben.
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Alt 15.03.2018, 21:16   #8
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Standard AW: Unterschied Sozialhilfe und Sozialgeld...Was kommt?Wahrscheinlich erwerbsgemindert auf Dauer

Gehst du denn arbeiten? Oder bist du krank geschrieben? Wie lange? Oder droht dir die Kündigung, weil du zu krank bist?
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Alt 15.03.2018, 21:53   #9
liesa
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Standard AW: Unterschied Sozialhilfe und Sozialgeld...Was kommt?Wahrscheinlich erwerbsgemindert auf Dauer

Behindertenwerkstatt fußt immer auf Freiwilligkeit.

Da gibt es verschiedene Aufnahmeverfahren durch einen Fachausschuss (Eingangsverfahren) in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Jobcenter/AfA.

Die DRV hat aber damit absolut nix zu tun.

Auch könnte dich keiner zwingen dort zu arbeiten.

Einstmals wirklich nur für behinderte Menschen gedacht werden dort mancherorts auch Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen die nicht behindert sind beschäftigt.

Für manche je nach Einzelfall sinnvoll in Hinsicht auf einen geregelten Tagesablauf...


liesa
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Alt 15.03.2018, 22:12   #10
artep1964
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artep1964
Standard AW: Unterschied Sozialhilfe und Sozialgeld...Was kommt?Wahrscheinlich erwerbsgemindert auf Dauer

ich bin jetzt in Krankschreibung.alles ein wenig kompliziert bei mir.War von 1.1.2015- 31.12.2016 in einem befristeten Arbeitsverhältnis und wurde am 18.11.2016 krank. Bezog Alg 2 und Krankengeld.Krank vom 18.11.2016-31.05.2017.Dann AlG1,Minijob wieder krank ab 20.07.17,zwischenzeitlich von AFA bin ich abgemeldet worden und beziehe weiterhin AlG 2 und Krankengeld. 2013 und 2014 Alg 2 ,2011 Alg2,2010 Alg2 ,immer Minijobs gehabt ,aber ohne Beiträge.Mich hat auch vorher nie einer aufgeklärt über diese Beitagszeiten.Der Versicherungsältestese sagte mir das könnte knapp werden mit der Rente zu bekommen.Erklärte mir aber auch nicht wie man das errechnet.Vielleicht kann ja einer mal drüber schauen. Ich glaube schon,das ich das mit dem Sgb12 verstanden habe,da muss man unterscheiden.Diejenigen die Erwerbsminderung bekommen erhalten Grundsicherung,die anderen Sozialhilfe mit dem Regebedarf,also 52 € noch weniger,wo ich mich frage,wovon man da überleben soll.Da kann ich mich gleich erschiessen.
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Alt 15.03.2018, 22:15   #11
artep1964
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Liesa ich habe ne Behinderung(seelisches Leiden) von 30 und bin nicht gleichgestellt.
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Alt 15.03.2018, 22:26   #12
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Standard AW: Unterschied Sozialhilfe und Sozialgeld...Was kommt?Wahrscheinlich erwerbsgemindert auf Dauer

Jetzt habe ich grade auf artep antworten wollen, bin aber auf irgendwelche Tasten gekommen, und meine Antwort ist wech. Ich antworte ihm oder ihr morgen.
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Alt 15.03.2018, 23:52   #13
artep1964
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Oh weh,ich hoffe du antwortest noch.
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Alt 16.03.2018, 00:36   #14
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Zitat von artep1964 Beitrag anzeigen
Liesa ich habe ne Behinderung(seelisches Leiden) von 30 und bin nicht gleichgestellt.
Wie schon geschrieben es kann dich keine Behörde zwingen in einer WfbM zu arbeiten wenn du das nicht willst.

Und im SGBXII gibt es zwei unterschiedliche Kapitel. Einmal die Sozialhilfe bzw. Hilfe zum Lebensunterhalt nach Kapitel 3 für EM-Rentner die befristet die EM-Rente erhalten, und dann die Grundsicherung für Erwerbsgeminderte (unbefristet bewilligt bis zur Regelaltersrente) und normale Rentner wo die Altersrente nicht ausreicht nach Kapitel 4.

Die Geldleistungen in beiden Kapiteln sind die selben da gibt es keine Unterschiede.



liesa
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Geändert von liesa (16.03.2018 um 00:49 Uhr)
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Alt 16.03.2018, 05:31   #15
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Zitat von artep1964 Beitrag anzeigen
Ich glaube schon,das ich das mit dem Sgb12 verstanden habe,da muss man unterscheiden.Diejenigen die Erwerbsminderung bekommen erhalten Grundsicherung,die anderen Sozialhilfe mit dem Regebedarf,also 52 € noch weniger,wo ich mich frage,wovon man da überleben soll.Da kann ich mich gleich erschiessen.
Nein, man bekommt nicht 52 € weniger als in ALG II.

Und wenn man voll erwerbsgemindert ist, dann bekommt man entweder eine EM-Rente oder keine. Und wenn man eine Rente wegen voller Erwerbsminderung bekommt, und die EM-Rente für eine volle Erwerbsminderungsrente ist niedriger als Mietkosten + Regelsatz + eventuelle Mehrbedarfe, kann man als EM-Rentner aufstockend Leistungen nach dem SGB XII beziehen. Dann hat der EM-Rentner genauso viel wie ein Bezieher von ALG II.
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Alt 19.03.2018, 16:39   #16
artep1964
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Darf ich euch noch was fragen?Den Rhea Antrag werde ich so um den 10.April stellen,da dieser bis spätestens 7.5. bei der Rentenversicherung sein muss.
Der Arge habe ich das noch nicht mitgeteilt?Wie und wann muss ich das machen?Muss man die Aufforderung denen mit zu senden?
Angenommen ich werde unter 3 Stunden “kaputt” geschrieben auf Dauer,wann beginnt,denn der sogenannte Leistungsfall für Rente...zumal die Rentenversicherung mich schon einmal,in 2011 als erwerbsgemindert gesehen hat(3-6 Stunden/Rente nicht beantragt) und wie sieht das aus mit den Pflichtversicherungsbeiträgen aus?Bin schon seit 2005 in AlG 2 Bezug.Wird das dann ab dem 18.11.2016 gerechnet und wie verhält sich das mit den Versicherungszeiten.Das ist das was ich nicht verstehe.Denn sollten die das Datum 18.11.2016 nehmen,dann habe ich diese Versicherungspflichtzeit nicht erfüllt,oder sehe ich das falsch?Wie ihr merkt verstehe ich das ganze nicht.Sorry. Muss ich vorher schon einen Antrag auf Grundsicherung stellen?Wie ist die Reihenfolge?
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Alt 19.03.2018, 16:49   #17
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Was mir gerade auffällt,hätte ich die damalige Rente beantragen müssen,welches ich ja nicht getan habe und welche Konzequenzen kann das haben,falls
es raus kommt.
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Alt 19.03.2018, 17:14   #18
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artep, entspaaaann Dich bitte, Hektik und Panik bringen Dich kein Stück weiter ;-)

Du solltest Dir von der Rentenversicherung einen Nachweis über den Eingang Deines Antrags auf EM-Rente geben lassen. Den gibst Du dann Deinem JC in Kopie. Daraufhin wird Dich das JC hoffentlich so lange in Ruhe lassen, bis Du hoffentlich als voll erwerbsgemindert erklärt worden bist.

Zitat:
wann beginnt,denn der sogenannte Leistungsfall für Rente
Das stellt die Rentenversicherung fest.

Zur Frage, ob Du einen Anspruch auf eine EM-Rente aufgrund ausreichend geleisteter Rentenbeitragszeiten hast: Das kann Dir wohl nur die Rentenversicherung beantworten.

Zitat:
Denn sollten die das Datum 18.11.2016 nehmen,dann habe ich diese Versicherungspflichtzeit nicht erfüllt,oder sehe ich das falsch?
Ich hatte Dir mindestens 1 Mal bereits erklärt, dass der Bezug von ALG II (ab 2011) nur noch als Anrechnungszeit aus der Sicht der Rentenversicherung gerechnet wird. Bis 2011 hat Dein Jobcenter Rentenversicherungsbeiträge für Dich gezahlt. Wenn Du vor 2011 die 5-3-Jahresregelung erfüllt hast, dann hat Du Anspruch auf die Gewährung einer EM-Rente, falls außerdem die entsprechenden medizinischen Voraussetzungen dafür vorliegen.

Zitat:
Muss ich vorher schon einen Antrag auf Grundsicherung stellen?
Nein.

Zitat:
Was mir gerade auffällt,hätte ich die damalige Rente beantragen müssen,welches ich ja nicht getan habe und welche Konzequenzen kann das haben,falls
es raus kommt
Nein, hättest Du nicht, und nein, das kann keine Konsequenzen haben.

----

Jetzt warte doch erstmal ab, was passiert. Mach Dich nicht verrückt.
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Alt 19.03.2018, 17:22   #19
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Danke schön für die Antwort...dann ist alles gut,denn dann müsste ich Rente bekommen...Ja leider gehört das zum Krankheitsbild,sorry.Ich mache mich immer mit unbeantworteten Fragen bekloppt.Danke für die tolle Hilfe.
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Alt 22.03.2018, 19:39   #20
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Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
artep, entspaaaann Dich bitte, Hektik und Panik bringen Dich kein Stück weiter ;-)

Du solltest Dir von der Rentenversicherung einen Nachweis über den Eingang Deines Antrags auf EM-Rente geben lassen.

Das stellt die Rentenversicherung fest.

Zur Frage, ob Du einen Anspruch auf eine EM-Rente aufgrund ausreichend geleisteter Rentenbeitragszeiten hast: Das kann


Ich hatte Dir mindestens 1 Mal bereits erklärt, dass der Bezug von ALG II (ab 2011) nur noch als Anrechnungszeit aus der Sicht der Rentenversicherung gerechnet wird. Bis 2011 hat Dein Jobcenter Rentenversicherungsbeiträge für Dich gezahlt. Wenn Du vor 2011 die 5-3-Jahresregelung erfüllt hast, dann hat Du Anspruch auf die Gewährung einer EM-Rente, falls außerdem die entsprechenden medizinischen Voraussetzungen dafür vorliegen.



Nein.



Nein, hättest Du nicht, und nein, das kann keine Konsequenzen haben.

----

Jetzt warte doch erstmal ab, was passiert. Mach Dich nicht verrückt.[/QUOTE]
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Alt 22.03.2018, 19:46   #21
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Sorry bin zu dämlich zu zitieren und lass das jetzt so.Du meinst wohl Rhea Antrag...nicht Rentenantrag.
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Alt 22.03.2018, 19:57   #22
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artep1964, Du hast doch im Eingangspost geschrieben "In der Rhea soll überprüft werden ob ich noch arbeitsfähig bin oder erwerbsfähig." Darauf bin ich eingegangen, und zwar in meinem ersten Beitrag in diesem Thread.

Oder was meinst Du genau?
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Alt 22.03.2018, 20:49   #23
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