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Start > > -> Sozialhilfe - Ehegattenunterhalt nach der Scheidung

Grundsicherung SGB XII Rund um das Thema Grundsicherung, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter


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Alt 26.07.2017, 17:31   #1
Manon7
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Registriert seit: 10.02.2011
Beiträge: 62
Manon7 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Idee Sozialhilfe - Ehegattenunterhalt nach der Scheidung

Ich weiß leider nicht ob ich hier richtig bin.
Ich habe hier schon vor Jahren hilfreiche Antworten erhalten und brauche jetzt für meine verzweifelte Freundin Rat. Mittlerweile sieht aber hier alles etwas anders aus.

Meine Freundin ist seid kurzem auf Sozialhilfe angewiesen.
Sie hat von dort Leistungen bewilligt bekommen und bekommt weil sie nicht arbeitsfähig ist für längere Zeit Krankengeld.

Nun hat man sich zu ihrem Entsetzen an ihren geschiedenen Mann gewendet.
Sie ist aber schon 13 Jahre lang geschieden.
Meine Frage, "ist ihr Mann ihr gegenüber Unterhaltspflichtig" ?Sie hat auch davor keinen Unterhalt von ihm bekommen, nur der Sohn der aber jetzt selber sein Geld verdient.
Die zweite Frage ist, währe ihr Mann auch Unterhaltspflichtig wenn sie nicht arbeitsunfähig wäre ?

Ich danke schon mal für die Antwort


Liebe Grüsse
Manon

Geändert von Manon7 (26.07.2017 um 17:54 Uhr)
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Alt 26.07.2017, 19:24   #2
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Sozialhilfe - Ehegattenunterhalt nach der Scheidung

Hallo Manon7,

Zitat:
Ich weiß leider nicht ob ich hier richtig bin.
Ich habe hier schon vor Jahren hilfreiche Antworten erhalten und brauche jetzt für meine verzweifelte Freundin Rat.
Habe das mal in einen besseren Bereich verschoben, da wirst du wahrscheinlich mehr Antworten bekommen können.
Kannst auch eher was dazu nachlesen, wenn du ähnliche Berichte finden solltest, einfach mal etwas "stöbern" ...

Zitat:
Mittlerweile sieht aber hier alles etwas anders aus.
Na-Ja, auch so ein Forum muss mal aufgeräumt und "aufgefrischt" werden, im Laufe von mehreren Jahren ändert sich da schon mal was...

Zitat:
Meine Freundin ist seid kurzem auf Sozialhilfe angewiesen.
Sie hat von dort Leistungen bewilligt bekommen und bekommt weil sie nicht arbeitsfähig ist für längere Zeit Krankengeld.
Wie ist es denn dazu gekommen, hat man sie vom JobCenter aus in die Sozial-HILFE abgedrängt weil sie schon länger krank ist / AU-geschrieben vom behandelnden Arzt ???

"Krankengeld" gibt es nicht vom Sozial-AMT, dort gibt es nur Geld (Hilfe zum Lebensunterhalt) wenn man (nachweislich vom Amtsarzt oder der DRV bestätigt) nicht Erwerbsfähig ist wegen Krankheit und sonst keine anderen Ansprüche mehr hat sein Existenzminimum zu sichern.

Ist sie denn mal beim Med. Dienst gewesen deswegen, normal wird dann aufgefordert eine EM-Rente bei der DRV zu beantragen, hat sie keine eigenen Renten-Ansprüche ???

Bisher liest es sich zumindest nicht danach, dass die DRV dabei schon mit "eingeschaltet" wurde ... üblicherweise zahlen die Sozial-Ämter nicht vorher ...

Zitat:
Nun hat man sich zu ihrem Entsetzen an ihren geschiedenen Mann gewendet.
Sie ist aber schon 13 Jahre lang geschieden.
Das ist normal, zumindest musste sie doch das Scheidungsurteil vorlegen, da steht in der Regel schon drin, ob es Ansprüche auf Ehegatten-Unterhalt geben könnte bei bestimmten Umständen.

Zitat:
Meine Frage, "ist ihr Mann ihr gegenüber Unterhaltspflichtig" ?Sie hat auch davor keinen Unterhalt von ihm bekommen, nur der Sohn der aber jetzt selber sein Geld verdient.
Der Sohn wird bei Antrag auf Sozial-HILFE auch Auskunft geben müssen zu seinem Einkommen, zuerst will man aber wohl klären, ob ein Anspruch auf Ehegatten-Unterhalt nach der Scheidung festgelegt wurde.

Darauf kann man nicht einfach "verzichten", im SGB II (beim JC) sehen die das noch nicht so eng, im SGB XII sieht das schon anders aus, da werden Kinder UND Partner (auch EX-Ehemänner) schon genauer übeprüft, wenn es sonst keine klaren Unterlagen dazu gibt.

Zitat:
Die zweite Frage ist, währe ihr Mann auch Unterhaltspflichtig wenn sie nicht arbeitsunfähig wäre ?
Das kann man so nicht beurteilen, es hängt zunächst mal von den Vereinbarungen im Scheidungs-Urteil ab, ob er überhaupt JETZT noch was zahlen muss, normal endet die Unterhaltspflicht der Ehepartner gegenseitig mit der Rechtskraft der Scheidung.

Es kann aber gesetzliche Ausnahmen geben, wenn ein Partner bereits in der Ehe schwer krank gewesen ist, vielleicht schon deswegen in der Ehe Unterstützung brauchte aber das ist hier vom Forum aus nicht zu klären.

Dafür fehlen zumindest jede Menge genauere Informationen ...

Das Sozial-AMT wird immer versuchen einen anderen zu finden der zahlen soll, das könnte (unter besonderen Bedingungen) auch der EX-Ehemann sein, darum wird er ja angeschrieben ...
Ob er bisher schon mal Unterhalt (an seine EX-Frau) gezahlt hat ist dabei unerheblich ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 27.07.2017, 10:51   #3
Manon7
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Registriert seit: 10.02.2011
Beiträge: 62
Manon7 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Sozialhilfe - Ehegattenunterhalt nach der Scheidung

Hallo Doppeloma,
Vielen Dank für Deine Antwort!
Eben hat mir meine Freundin geschrieben, dass ihr Exmann das falsch verstanden hat, es ging darum ob der Sohn unterhaltspflichtig ist.
Jetzt hast Du Dir so viel Mühe gemacht mit schreiben, Danke noch mal!
Aber vielleicht kann sie das doch später noch irgendwie brauchen was Du geschrieben hast.


Viele liebe Grüsse :)
Manon
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