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Start > Information > Grundsicherung SGB XII -> SB möchte Frau ins GrUsi schicken----sinnvoll--?


Grundsicherung SGB XII Rund um das Thema Grundsicherung, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter

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Alt 16.02.2017, 19:08   #1
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Kikaka Kikaka Kikaka
Standard SB möchte Frau ins GrUsi schicken----sinnvoll--?

Kein Durchblick mehr, wir brauchen Hilfe
Situationsbeschreibung :
-Ich beziehe mittlerweile marginale Altersrente, deswegen Grusi-Empfänger

-Meine Frau ist 61, wurde nach mehreren stationären Aufenthalten in Psychiatrie vor 4 Jahren von JC zum Amtsarzt geschickt....meine Frau arbeitete als Reinigungskraft 2 Stunden pro Woche..der Amtsarzt begutachtete diese Tätigkeit wegen psychischer Gefährdung als hinreichend .. Frau sollte diesen Job bis zu eventueller Stabilisierung weiter ausführen... das ist bis heute so geblieben


-Jetzt fängt SB an am Ast zu sägen :
-Erst die Nachfrage warum meine Frau denn nicht nach weiteren Jobs Ausschau halte
denn
1.)könne nach dem Gesetz 3 Std. Arbeit täglich verlangt werden...
2.)sei es für uns doch nur von Vorteil wenn wir beide die Leistungen vom Sozialamt aus
einer Hand bekämen...

-Meine Frau meint das sei doch auch alles richtig, aber mir kommen da erhebliche Zweifel:
1.) Wenn der Amtsarzt attestiert das Frau mit 3 Std. täglich überfordert sei, was kommt dann ?
-Rentenantragsstellung zwingend ?
-kann Sozialamt weitere Tätigkeit einfordern ?
-kann der Sohn belangt werden ?

-Ich hab mich versucht im Thema einzulesen, bin aber ziemlich verwirrt...

Um SB auszubremsen hätte ich folgenden Plan B :
-Meine Frau fährt seit mehreren Jahren kein Auto mehr.. Ich fahre Sie die 8 KM hin und zurück zur Arbeit, Sie hat Angst..
in 3 Wochen ist turnusmäßiger Termin beim Ambulanzarzt der Psychiatrie, Ich könnte darum bitten, das zu attestieren, wäre zwar nur ein kleiner Schritt um SB`s Vermittlungsangeboten Einhalt zu gebieten, da kommt eh nur Prekärmist,....

-Also die Frage aller Fragen :
-Grusi ja oder nein ?
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Alt 17.02.2017, 04:32   #2
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Ausrufezeichen AW: SB möchte Frau ins GrUsi schicken----sinnvoll--?

Hallo Kikaka,

Zitat:
-Ich beziehe mittlerweile marginale Altersrente, deswegen Grusi-Empfänger
OK, damit bist du im SGB XII / Kapitel 4 (also die reguläre Grundsicherung des SGB XII), wo auch eventuelle Kinder / Eltern "ungeschoren" bleiben sofern sie nicht mehr als 100 000 € Jahreseinkommen hätten ...

Da sollen ja demnächst sogar die "Schonvermögen" erhöht werden (von bisher 2600 € auf 5000 €), ob das auch für HLU ( Hilfe zum Lebensunterhalt / SGB XII / Kapitel 3) dann gelten wird, ist mir im Moment nicht bekannt.

Zitat:
-Meine Frau ist 61, wurde nach mehreren stationären Aufenthalten in Psychiatrie vor 4 Jahren von JC zum Amtsarzt geschickt....meine Frau arbeitete als Reinigungskraft 2 Stunden pro Woche..der Amtsarzt begutachtete diese Tätigkeit wegen psychischer Gefährdung als hinreichend .. Frau sollte diesen Job bis zu eventueller Stabilisierung weiter ausführen... das ist bis heute so geblieben
Da deine Frau noch immer als Erwerbsfähig gilt (sonst bekäme sie ja kein Geld mehr vom JC) kann sie nicht so ohne Weiters auch mit in die Grusi des SGB XII "übergehen" oder dahin abgeschoben werden, sie hätte aktuell höchstens Anspruch auf Sozial-HILFE / HLU im SGB XII ...

Zitat:
-Jetzt fängt SB an am Ast zu sägen :
-Erst die Nachfrage warum meine Frau denn nicht nach weiteren Jobs Ausschau halte
denn
Ob der SB anfängt "zu sägen" ist zunächst mal irrelevant, ist sie AU geschrieben von ihrem behandelnden Arzt (geht sie noch diese 2 Stunden arbeiten oder nicht mehr ?) ???

Denn die Schonung über den ÄD vom JC hat natürlich keinerlei Außenwirkung, das heißt sie ist nicht mal offiziell als krank anzusehen, wenn sie eine EM-Rente beantragen sollte, dafür zählen nur Bescheinigungen zur AU (Arbeits-Unfähigkeit) von ambulanten, behandelnden Ärzten.

Zudem stellt sich natürlich die Frage ob sie überhaupt sinnvoll einen solchen Antrag an die DRV stellen könnte, dafür sollte ja wenigstens auch ein "marginaler" Anspruch bestehen, es könnte aber (rein theoretisch) zumindest die offizielle Anerkennung einer vollen Erwerbsminderung dabei herauskommen, die man (vermutlich) in ihrem Alter wohl nicht mehr "befristen" würde.

Das würde dann den Weg frei machen, dass sie offiziell mit in die SGB XII-Grusi nach Kapitel 4 wechseln könnte, leider prüft die DRV das nicht gerne wenn schon versicherungsrechtlich (fehlende Beitragszeiten) kein Anspruch besteht.

Dann kann sie nur hoffen, dass diese gesundheitliche Prüfung vom Sozial-AMT gefordert wird, ehe man bereit ist dort ihren Lebensunterhalt zu zahlen ... denn ob das (mit HLU für deine Frau bis zur regulären Altersrente) so prickelnd wird für euch beide, kann ich mir nicht vorstellen.

Zitat:
1.)könne nach dem Gesetz 3 Std. Arbeit täglich verlangt werden...
Das ist so nicht ganz richtig, man muss für wenigstens 3 Stunden täglich Erwerbsfähig sein (oder sich wenigstens noch dafür halten), das ist was Anderes.

Wenn der SB meint sie müsse mehr Stunden arbeiten, dann soll er ihr doch einen entsprechenden (gesundheitlich zumutbaren) Job anbieten, deren Bekundungen beschränken sich aber immer nur auf "fordern", dass sie auch selbst was zu tun hätten, um Leute in Arbeit zu bringen, das vergessen sie gerne.

Zitat:
2.)sei es für uns doch nur von Vorteil wenn wir beide die Leistungen vom Sozialamt aus einer Hand bekämen...
Ihr bekommt aber vorerst noch NICHTS "aus einer Hand", zwischen HLU und Grusi gibt es gewaltige Unterschiede ... und deine Frau hat noch keinen Anspruch auf Grusi ohne Dauer-Rente wegen Alters oder anerkannte dauerhafte Erwerbsminderung.

Das wird gerne verschwiegen wenn den LE vom JC-SB das SGB XII "schmackhaft" gemacht wird, bei HLU werden Kinder /Eltern (so vorhanden) wegen Unterhalt angeschrieben und du selbst musst (fast) jeden Cent "Vermögen" für deine Frau ausgeben, damit sie möglichst wenig Sozial-Leistungen benötigen wird.

Zitat:
-Meine Frau meint das sei doch auch alles richtig, aber mir kommen da erhebliche Zweifel:
1.) Wenn der Amtsarzt attestiert das Frau mit 3 Std. täglich überfordert sei, was kommt dann ?
Wenn der Amtsarzt vom JC bescheinigt, dass sie weniger als 3 Stunden täglich arbeiten könnte aus gesundheitlichen Gründen, dann wird man sie auffordern EM-Rente zu beantragen ... bei vielen JC scheint es auch schon kein Problem mehr zu sein, die Betroffenen bereits vor einer Entscheidung der DRV dazu an das Sozial-AMT abzuschieben (HLU beantragen) ...

Wie das konkret bei euch laufen würde ist schwer einzuschätzen ...

Zitat:
-Rentenantragsstellung zwingend ?
Wenn sie (nach einer ÄD-Begutachtung) dazu schriftlich aufgefordert wird MUSS sie den Antrag auf EM-Rente stellen, selbst dann wenn sie gar keine Ansprüche auf eine solche Rente aus ihrem Erwerbsleben haben würde.

Ansprüche auf andere Renten wird es wohl nicht geben mit 61 Jahren und dazu dürfte auch erst ab 63 aufgefordert werden, sofern sie vorzeitige Altersrenten bekommen könnte (mindestens 35 Jahre Wartezeiten / Versicherungszeiten bei der DRV erforderlich), ob das zutreffend wäre (mit 63 vorzeitig in Altersrente) das kannst nur du und deine Frau wissen.

Zitat:
-kann Sozialamt weitere Tätigkeit einfordern ?
Das Sozial-AMT kann generell keine Aufnahme von Beschäftigung mehr verlangen, deswegen kommt man dort ja erst hin, wenn eine Erwerbsminderung (also UNTER 3 Stunden Erwerbsfähigkeit) bereits festgestellt wurde (oder wegen Altersrente) ... bis dahin bleibt das JC zuständig.

Verbindlich dafür ist letztlich NUR die Entscheidung der DRV (§ 44a SGB II) aber das kann durchaus zunächst "unterlaufen" werden wenn das Sozial-Amt (HLU / Kapitel 3) zunächst dabei mitspielt und selbst keine Begutachtung bei der DRV verlangt ... nach § 45 SGB XII

§ 44a SGB II Feststellung von Erwerbsfähigkeit und Hilfebedürftigkeit

§ 45 SGB XII Feststellung der dauerhaften vollen Erwerbsminderung

Auf die Dauer wird das Sozial-AMT aber auch mal eine Begutachtung durch die DRV fordern und wenn die dann meinen würden deine Frau ist gar nicht Erwerbsgemindert, dann muss sie zurück zum JC ...

Zitat:
-kann der Sohn belangt werden ?
Er wird auf jeden Fall angeschrieben und muss seine Einkommensverhältnisse offen legen, damit geprüft werden kann, ob er Unterhalt für deine Frau leisten könnte ... das ist eben der Unterschied zur Grusi nach SGB XII ...da kann sie aber ohne Entscheidung der DRV (zu dauerhafter EM) noch nicht mit hin.

Zitat:
-Ich hab mich versucht im Thema einzulesen, bin aber ziemlich verwirrt...
Kann ich sehr gut verstehen, ich habe auch sehr lange gebraucht die kleinen aber sehr "unfeinen" Unterschiede zwischen HLU und Grusi des SGB XII zu verstehen.

Wir haben uns mal dazu "beraten" lassen (beim zuständigen Sozial-AMT) als mein Männe damals seine mickrige EM-Rente (aber direkt unbefristet) bewilligt bekam, ob er was aus der SGB XII-Grusi dazu bekommen könnte ... ich musste noch weiter ALGII beziehen, mein Antrag war noch am Gericht "in Arbeit" ... also war ich offiziell noch "Erwerbsfähig" ...

Ich hätte zunächst mal mein / unser Auto verkaufen müssen (das war damals schon fast 18 Jahre alt und nicht mehr viel wert), unsere Sozial-Wohnung war auch direkt "zu teuer" ... wir haben dann auf den Antrag verzichtet und auf rund 50 € monatlich zum existieren ... man hätte MIR auch gleich "die Luft zum Atmen" genommen.

Die taten sich damals noch sehr schwer mit sogenannten "gemischten Bedarfsgemeinschaften" (einer SGB II / einer SGB XII) aber ich denke nicht, dass eure Konstellation viel einfacher werden würde "gemischt" in Kapitel 3 und Kapitel 4 des gleichen SGB ...

Zitat:
Um SB auszubremsen hätte ich folgenden Plan B :
-Meine Frau fährt seit mehreren Jahren kein Auto mehr.. Ich fahre Sie die 8 KM hin und zurück zur Arbeit, Sie hat Angst..
in 3 Wochen ist turnusmäßiger Termin beim Ambulanzarzt der Psychiatrie, Ich könnte darum bitten, das zu attestieren, wäre zwar nur ein kleiner Schritt um SB`s Vermittlungsangeboten Einhalt zu gebieten, da kommt eh nur Prekärmist,....
Das solltest ihr lieber bleiben lassen, ein behandelnder Arzt hat keine Macht den SB irgendwas "vorzuschreiben" und ärztliche Atteste mit solchen Informationen gehören ganz sicher nicht in SB - Hände ...
Der schickt sie dann zum ÄD mit dem großen Wunsch an den "Amtsarzt" doch endlich die Erwerbsminderung zu bescheinigen ... der ÄD hat den Rahmen der Vermittlung zu bestimmen und nicht der behandelnde Arzt.

Wenn sie nicht mehr putzen geht (diese 2 Stunden in der Woche), dann soll der Arzt sie dauerhaft AU schreiben, dann kann sie auch NICHT in Arbeit vermittelt werden
Wenn du sie dort immer mit dem Auto hinbringst kann ja nicht viel finanzieller Nutzen dabei rauskommen, mit einer AU kann sie natürlich auch nicht mehr putzen gehen und du sparst die Spritkosten ...

Macht sie das nur um dem SB was "zu beweisen" oder braucht sie das für ihr Selbstwertgefühl, am zusätzlichen Einkommen kann es ja kaum liegen ...

Zitat:
-Grusi ja oder nein ?
Klare Antwort nach aktuellem Stand bekommt sie KEINE Grusi nach dem SGB XII sondern höchstens Sozial-HILFE / HLU nach Kapitel 3 verbunden mit allen unangenehmen Folgen auch für den Sohn.

Den Job kann sie dort dann auch endgültig aufgeben, denn von 100 € Einkommen darf sie dann nur noch 30 € behalten, der Rest wird auf die Sozial-Leistung angerechnet, das gilt übrigens auch in der Grusi nach Kapitel 4.

Plan "C" eventuell "die Flucht nach vorne" antreten und selber / freiwillig Antrag auf EM-Rente stellen, vielleicht hat die DRV ja "Erbarmen" und bescheinigt ihr die volle EM bis zum regulären Renteneintritts-Alter ( = Grusi nach Kapitel 4) ODER die DRV findet, dass deine Frau durchaus noch wenigstens 3 Stunden Erwerbsfähig sein kann, dann hat das JC ziemlich Pech gehabt ...

Daran ist das JC dann nämlich vorerst auch gebunden ... und muss weiter zahlen ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!
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Alt 17.02.2017, 07:40   #3
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Kikaka Kikaka Kikaka
Standard AW: SB möchte Frau ins GrUsi schicken----sinnvoll--?

Zitat:
Ob der SB anfängt "zu sägen" ist zunächst mal irrelevant, ist sie AU geschrieben von ihrem behandelnden Arzt (geht sie noch diese 2 Stunden arbeiten oder nicht mehr ?) ???
-Diese Arbeit macht Sie nach wie vor...
-Weitere Arbeit anzunehmen würde meine Frau überfordern, es ist erst einige Monate her, daß Sie wegen marginalen Problemen mit dem Arbeitgeber fast wieder aus den Fugen geriet, mit Müh und Not war eine erneute Einweisung in die Psychiatrie aufzuhalten. Bisher hat sie 5 stationäre Aufenthalte gehabt, nach 5-6 Wochen wird Sie dann entlassen und keiner merkt Ihr auch nur im entferntesten an, daß da gewaltig was schief gelaufen war...
-Alle 6 Wochen muß Sie zu einem Begutachtungstermin zum Ambulanzarzt, am 15.03.ist nächster Termin, natürlich werde Ich Ihn zum Thema befragen...
-Der Amtsarzt hatte natürlich vor 4 Jahren auch das nötige Background-Wissen , er entschied sofort,das mehr Belastung für meine Frau kontraproduktiv sei, von dem Tage an brauchte meine Frau auch keine Bewerbungen mehr zu schreiben
- Jetzt aber will SB das Bewegung in die Sache kommt, für April wird neuer Termin beim Amtsarzt angeordnet....Ich habe mit Engelszungen versucht,Sie davon abzubringen.. da kamen dann die dummen Sprüche mit Arbeitspflicht und Sie wolle meiner Frau nur helfen...
Voriges Jahr wurde die Arbeitsstelle meiner Frau geschlossen, da kam SB schon richtig auf Touren, sie flutete meine Frau mit Arbeitsvorschlägen, da waren unterirdische Angebote dabei, z. Bsp. 30 km Anfahrt zu einem 3-Std.-Job pro Woche, die KfZ-Kosten wären höher gewesen als der Verdienst, auch der Hinweis das meine Frau nicht mehr Auto fährt, das alles bremst sie nicht aus, jetzt will Sie die Sache forcieren..
-Die jetzige Arbeitsstelle ist für SB nicht ausreichend, vermutlich spekuliert Sie darauf,das der Amtsarzt Ihr Ansinnen,meine Frau aus dem AlG2-Bezug zu entfernen, unterstützt..
-Ich glaube nicht,das es der richtige Weg wäre, aus dem AlG2 auszusteigen...die beste Lösung wäre das der Amtsarzt den Status von vor 4 Jahren neu festschreibt, aber wer weiß was da rauskommt..
----------------------------------------------------------------------------------------------
-Die Rentenerwartung meiner Frau für die Altersrente liegt unter 200 €,ob das Sozialamt Rentenantragsstellung verlangen würde, weiß ich nicht...
-mit der Sache HLU / Sozialhilfe komme ich leider überhaupt nicht klar...
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Alt 17.02.2017, 10:12   #4
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Kikaka Kikaka Kikaka
Standard AW: SB möchte Frau ins GrUsi schicken----sinnvoll--?

https://de.answers.yahoo.com/questio...8130602AAsneso

Zitat:
Bei einer medizinisch befristeten Einschränkung auf weniger als drei Stunden pro Tag besteht Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe
-Ich versuch mich jetzt zum Thema durchzuarbeiten
- fall der Amtsarzt auf weniger als 3 Std. pro Tag feststellt,wäre dann Sozialhilfe zu leisten ?
- fordert dann Sozialamt automatisch Rentenantrag ? oder wie geht es dann weiter ?
-Wäre damit Ausstieg beim JC bereits zwingend ? Würde SB bestimmt gefallen..
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Alt 17.02.2017, 19:24   #5
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Standard AW: SB möchte Frau ins GrUsi schicken----sinnvoll--?

Wie schon Doppeloma geschrieben hat...

Wenn der Amtsarzt unter 3 Stunden attestiert dann gibts 2 Möglichkeiten.

Erste ist das JC fordert sie auf einen Antrag auf EM-Rente zu stellen und hält solange die Füße still bis eine Entscheidung von der DRV getroffen wurde. (mit Verbleib im SGBII)

Zweite wäre die Abschiebung ins SGBXII Kapitel 3. Wo es dann auch zwei Möglichkeiten gibt.

Erste man akzeptiert die Feststellung vom Amtsarzt was (selten) möglich ist, es gibt hier eine Userin die war mehrere Jahre so im SGBXII bis man doch auf den Gedanken kam die Erwerbsfähigkeit von der DRV prüfen zu lassen.

Zweite man widerspricht der Feststellung des Amtsarztes sofort und leitet gleich die Prüfung bei der DRV ein.


liesa
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Alt 17.02.2017, 20:14   #6
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Zitat:
Zweite man widerspricht der Feststellung des Amtsarztes sofort und leitet gleich die Prüfung bei der DRV ein
-Prüfung heißt Rentenantrag stellen ? wohl EM-Rente ?
- was passiert wenn Rente abgelehnt wird ?

-
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Alt 17.02.2017, 20:30   #7
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Ausrufezeichen AW: SB möchte Frau ins GrUsi schicken----sinnvoll--?

Hallo Kikaka,

Zitat:
-Prüfung heißt Rentenantrag stellen ? wohl EM-Rente ?
Nein, Prüfung der Erwerbsfähigkeit kann vom Sozial-AMT direkt bei der DRV gefordert werden, wenn das JC deine Frau bereits als EM ansehen möchte, das Sozial-AMT aber NICHT ...
Die müssen ja nicht übernehmen was der JC-ÄD festgestellt haben will, auch wenn es oft zunächst mal so gemacht wird.

Auch das SGB XII muss und will sparen, die können also dem JC-ÄD "widersprechen" (siehe oben § 44a SGB II) und eine Prüfung der Erwerbsfähigkeit beim (eigentlich) zuständigen Leistungsträger (DRV) verlangen (§ 45 SGB XII).

NUR wenn die Erwerbsminderung auch bestätigen (befristet oder auf "Dauer") ist endgültig klar wo deine Frau in der Zukunft ihr Geld zu bekommen hat.
Denn diese Entscheidung der DRV ist für ALLE anderen Sozial-Leister dann verbindlich ...

Zitat:
- was passiert wenn Rente abgelehnt wird ?
Da wird dann KEIN Antrag auf EM-Rente mehr verlangt sondern direkt eine medizinische Begutachtung deiner Frau bei der DRV angefordert, um die Erwerbsfähigkeit zu klären.

MfG Doppeloma
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Alt 17.02.2017, 20:41   #8
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Standard AW: SB möchte Frau ins GrUsi schicken----sinnvoll--?

-Ich denke mal,das der seit 7 Jahren behandelnde Ambulanzarzt mal einigermaßen verbindliche Aussagen machen könnte,welche Erfolgsaussicht ein Antrag auf EM-Rente hätte
-Wenn der sagt,die Rente wird kommen, dann weiß ich doch wie ich zu handeln habe...


-Bitte korrigiert mich unbedingt,wenn ich mich hier vergaloppiere...
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Alt 17.02.2017, 23:09   #9
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Zitat:
die können also dem JC-ÄD "widersprechen

- Frau muß zum Gesundheitsamt, wie vor 5 Jahren, das ist doch kein JC-ÄD ? oder
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Alt 18.02.2017, 02:20   #10
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Frage AW: SB möchte Frau ins GrUsi schicken----sinnvoll--?

Hallo Kikaka,

Zitat:
-Ich denke mal,das der seit 7 Jahren behandelnde Ambulanzarzt mal einigermaßen verbindliche Aussagen machen könnte,welche Erfolgsaussicht ein Antrag auf EM-Rente hätte
-Wenn der sagt,die Rente wird kommen, dann weiß ich doch wie ich zu handeln habe...
Ich weiß nicht genau welchen "Ambulanz-Arzt" du da jetzt meinst, ist das der Arzt (außerhalb vom JC) der deine Frau regelmäßig behandelt ???

Der KANN auch keine "verbindlichen" Aussagen dazu machen ob deine Frau EM-Rente bekommen wird / würde oder nicht ...

Zitat:
-Bitte korrigiert mich unbedingt,wenn ich mich hier vergaloppiere...
Da bist du tatsächlich voll im Irrtum, denn dazu entscheidet letztlich und endgültig rechtlich verbindlich FÜR ALLE NUR irgendwann DIE DRV ...

Ein langjährig behandelnder Arzt kann dafür natürlich unterstützend entsprechende medizinische Befunde und Berichte liefern ... man wird / sollte dort auch nachfragen.

Ob deine Frau überhaupt auch eine EM-Geld-Rente bekommen kann, das weiß der Arzt sicher auch nicht, es wäre nicht schlecht wenn du diese Frage mal beantworten könntest, ob es einen solchen Anspruch überhaupt gibt aktuell (hat sie eine Renten-Information dazu und von wann ist die ???).

Es geht nicht um eine spätere Altersrente und wie gering die wäre, bis dahin vergehen ja noch einige Jahre, wenn sie aktuell auch EM-Rente (als Renten-Zahlung) bekommen könnte, dann wäre es doch am Gescheitesten wenn sie diese Rente auch offiziell bei der DRV beantragen würde ... ganz gleich wie gering die dann ausfallen könnte ...

Dann verstehe ich deine ganzen Überlegungen überhaupt nicht mehr richtig, mehr als ablehnen kann doch die DRV NICHT und dann bleibt sie beim JC ODER sie bekommt eine EM-Rente und kommt weg vom JC ... bei unbefristet sogar direkt in die Grusi nach SGB XII ...

Hat sie KEINEN Geld-Anspruch erworben (in ihrem Rentenkonto für Zahlung einer EM-Rente) dann gilt es trotzdem zu klären ob sie nun rein gesundheitlich EM ist oder nicht ... das ist ja unabhängig davon erforderlich wenn der zuständige Leistungsträger (SGB II oder SGB XII) ermittelt werden soll.

Zitat:
- Frau muß zum Gesundheitsamt, wie vor 5 Jahren, das ist doch kein JC-ÄD ? oder
Das kann ich dir so nicht beantworten, ich kenne die Organisation bei euch vor Ort dafür nicht, wenn ihr zu einer Optionskommune (Geld kommt lt. Konto-Auszug vom Landkreis, auch für deine Frau ?) gehören solltet, ist es üblich dass diese Untersuchungen vom Gesundheits-Amt vorgenommen werden.

Bei BA-JC ( gehören zur AfA) macht das in der Regel der zuständige AfA-ÄD aber das kann ich nicht beurteilen, wie das bei euch üblich ist.

In der Einladung zum Arzt sollte ja drin stehen wer den Auftrag für welchen Zweck erteilt hat ... das kann man aber alles ganz schwer beurteilen, wenn man die Unterlagen nicht selber sehen kann.

MfG Doppeloma
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Alt 18.02.2017, 08:00   #11
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Zitat:
Ich weiß nicht genau welchen "Ambulanz-Arzt" du da jetzt meinst, ist das der Arzt (außerhalb vom JC) der deine Frau regelmäßig behandelt ???
-Ja,das ist der Ambulanzarzt des Psychiatrischen Krankenhauses..Sicherlich kann der nicht darüber entscheiden,ob EM-Rente kommt oder nicht, aber ich denk mal seine Aussagen können richtungsorientierend sein ,ob EM-Rentenantrag sinnvoll ist oder nicht..

Zitat:
Das kann ich dir so nicht beantworten, ich kenne die Organisation bei euch vor Ort dafür nicht, wenn ihr zu einer Optionskommune (Geld kommt lt. Konto-Auszug vom Landkreis, auch für deine Frau ?) gehören solltet, ist es üblich dass diese Untersuchungen vom Gesundheits-Amt vorgenommen werden.

Bei BA-JC ( gehören zur AfA) macht das in der Regel der zuständige AfA-ÄD aber das kann ich nicht beurteilen, wie das bei euch üblich ist.
-Das kommt vom Gesundheitsamt der Stadt Kassel,Amtsärztlicher Dienst.Also definitiv kein AfA-ÄD
Zitat:
Ob deine Frau überhaupt auch eine EM-Geld-Rente bekommen kann, das weiß der Arzt sicher auch nicht, es wäre nicht schlecht wenn du diese Frage mal beantworten könntest, ob es einen solchen Anspruch überhaupt gibt aktuell (hat sie eine Renten-Information dazu und von wann ist die ???).
--Hier stehe ich voll im Dunkeln..Es kommt ja jährlich eine Renten-Info von der DRV,die haben wir sämtlich weggeschmissen, in der Annahme das die Rente eh vom Sozialamt kassiert /verrechnet wird..Vielleicht rufe ich mal bei der DRV an und bitte um erneute Zusendung ?


Zitat:
Dann verstehe ich deine ganzen Überlegungen überhaupt nicht mehr richtig, mehr als ablehnen kann doch die DRV NICHT und dann bleibt sie beim JC ODER sie bekommt eine EM-Rente und kommt weg vom JC ... bei unbefristet sogar direkt in die Grusi nach SGB XII ...
-Irgendwie liegt da bei mir eine Blockade vor,daß bei Ablehnung der EM-Rente Frau beim JC bleibt, das muß mein Hohlhirn noch verarbeiten, irgendwie hat sich bei mir was festgesetzt daß bei Ablehnung der Rente zum Sozialamt abgeschoben wird..nach dem Grundsatz,wer weniger als 3 Std. arbeitsfähig ist,hat Anspruch auf Grundsicherung

Geändert von Kikaka (18.02.2017 um 08:16 Uhr)
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Alt 18.02.2017, 10:15   #12
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Wenn die Rente abgelehnt wird nimmt sie mit dieser Ablehnung kein Sozialamt weil wie schon geschrieben immer die DRV das letzte Wort hat. Deshalb gibt es ja die Möglichkeit des Widerspruches gegen die Feststellung vom Ärztlichen Dienst/Amtsarzt (unter 3 Stunden) von welchem das Sozialamt gebrauch machen kann.

Denn bei weitem nicht immer stimmen die Meinungen/Erkenntnisse zwischen Amtsarzt und DRV was die Erwerbsminderung betrifft überein...

Ich kann mich da Doppeloma nur anschließen einfach einen Antrag auf EM-Rente selber stellen und dann abwarten. Wird dieser abgeleht bleibt sie im SGBII. Dann habt ihr ja noch die Möglichkeit den Rechtsweg zu wählen und Widerspruch gegen die Entscheidung der DRV einzulegen. Sollte der Antrag bewilligt werden muss das Sozialamt/Grundsicherung je nach dem ob befristet/unbefristet Leistungen erbringen.


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Alt 18.02.2017, 11:44   #13
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-nun denn, ich sehe jetzt keinen Grund mehr, der gegen einen sofortigen Rentenantrag auf EM-Rente spricht
-oder erst Termin beim Gesundheitsamt Mitte März abwarten ?

-was für den sofortigen Antrag spricht, ist doch die Tatsache, solange kein DRV-Bescheid da ist, darf SB nicht ins Sozialamt schieben ?
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Alt 18.02.2017, 12:09   #14
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Zitat:
Ich kann mich da Doppeloma nur anschließen einfach einen Antrag auf EM-Rente selber stellen und dann abwarten. Wird dieser abgelehnt bleibt sie im SGBII
- Schon wieder überkommen mich da Zweifel...Wenn EM-Rente abgelehnt wird,kann JC da nicht verlangen das beim Sozialamt Hilfe zum Lebensunterhalt gefordert werden soll...gerade das aber stößt uns übel auf...
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Alt 18.02.2017, 12:42   #15
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Zitat von Kikaka Beitrag anzeigen
-was für den sofortigen Antrag spricht, ist doch die Tatsache, solange kein DRV-Bescheid da ist, darf SB nicht ins Sozialamt schieben ?
Richtig! Mit einem selber gestellten Antrag bei der DRV erübrigen sich ab sofort ja auch alle anderen eventuellen Vorsprachen beim Amtsärtzlichen Dienst. Denn alles weitere übernimmt ja die DRV was die Feststellung der Erwerbsminderung betrifft. Da würde dann nämlich auch das Sozialamt auf die noch ausstehende Entscheidung der DRV verweisen.

Und der SB muss sich ebenfalls in Geduld üben bis zum Bescheid.


liesa
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Alt 18.02.2017, 13:13   #16
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Zitat von Kikaka
-was für den sofortigen Antrag spricht, ist doch die Tatsache, solange kein DRV-Bescheid da ist, darf SB nicht ins Sozialamt schieben ?
Richtig! Mit einem selber gestellten Antrag bei der DRV erübrigen sich ab sofort ja auch alle anderen eventuellen Vorsprachen beim Amtsärtzlichen Dienst. Denn alles weitere übernimmt ja die DRV was die Feststellung der Erwerbsminderung betrifft. Da würde dann nämlich auch das Sozialamt auf die noch ausstehende Entscheidung der DRV verweisen.

Und der SB muss sich ebenfalls in Geduld üben bis zum Bescheid.
...aber bleibt da nicht das Restrisiko bei abgelehnter EM-Rente,das SB trotzdem zum Sozialamt schiebt und man Hilfe zum Lebensunterhalt beantragen muß ?
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Alt 18.02.2017, 13:55   #17
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liesa Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: SB möchte Frau ins GrUsi schicken----sinnvoll--?

Zitat von Kikaka Beitrag anzeigen
...aber bleibt da nicht das Restrisiko bei abgelehnter EM-Rente,das SB trotzdem zum Sozialamt schiebt und man Hilfe zum Lebensunterhalt beantragen muß ?
Nein! Denn das Sozialamt würde sich ja in dem Fall hundertprozentig auf die Entscheidung von der DRV berufen die bei Ablehnung ja keine volle Erwerbsminderung sieht und somit die voraussetzung (also unter 3 Stunden/Tag erwerbsfähig) für das SGBXII gar nicht gegeben ist.

liesa
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Alt 18.02.2017, 14:59   #18
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Kikaka Kikaka Kikaka
Standard AW: SB möchte Frau ins GrUsi schicken----sinnvoll--?

liesa +Doppeloma

-einfach genial,Ihr zwei..
- nochmal tausend Dank an Euch,für Eure Hilfe den Königsweg zu finden !
-morgen geht der EM-Rentenantrag raus !
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Alt 18.02.2017, 16:25   #19
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Ausrufezeichen AW: SB möchte Frau ins GrUsi schicken----sinnvoll--?

Hallo Kikaka,

Zitat:
--Hier stehe ich voll im Dunkeln..Es kommt ja jährlich eine Renten-Info von der DRV,die haben wir sämtlich weggeschmissen, in der Annahme das die Rente eh vom Sozialamt kassiert /verrechnet wird..Vielleicht rufe ich mal bei der DRV an und bitte um erneute Zusendung ?
Toll, da steht doch auch immer drin, ob man einen Anspruch auf Zahlung einer EM-Rente hätte (und welcher Betrag das ungefähr wäre), zudem steht sogar drauf, dass man das aufbewahren soll ... so ganz aus "Spaß" machen die das ja nun auch wieder nicht.

Es ist doch egal, ob eine kleine Rente letztlich beim Sozial-AMT mal "verrechnet" würde, man darf auch auf eine geringe Rente aber nicht einfach verzichten, weil es sowieso nicht reichen kann zum Leben.

Bitte fordert die aktuelle Renten-Information noch einmal an EHE der Antrag auf EM-Rente jetzt offiziell gestellt wird, dann schicken die zunächst keine mehr, bis das abgeschlossen ist mit dem Renten-Antrag.

Das dauert meist nur wenige Tage und bis dahin könnt ihr schon die Antragstellung vorbereiten ... sie braucht nur ihre Renten-Versicherungsnummer dafür anzugeben.
Vielleicht hätte deine Frau das längst tun sollen und sich nicht jahrelang vom JC ärgern lassen ... solche Unterlagen wirft man doch nicht einfach weg ...

Zitat:
Sicherlich kann der nicht darüber entscheiden,ob EM-Rente kommt oder nicht, aber ich denk mal seine Aussagen können richtungsorientierend sein ,ob EM-Rentenantrag sinnvoll ist oder nicht..
Für den Antrag auf EM-Rente kann und sollte der behandelnde Arzt gerne Kopien von Befunden unbd Berichten ausdrucken, damit die gleich mit eingereicht werden können ... ob behandelnde Ärzte eine EM-Rente für nötig / sinnvoll halten würden oder nicht ist der DRV bei ihrer Entscheidung allerdings völlig EGAL ...

Unsere Ärzte meinten auch, dass es für uns keinen anderen Weg mehr gibt, das hat die DRV trotzdem nicht gehindert die Anträge abzulehnen weil wir (aus Sicht der DRV und deren Gutachter) noch gesund genug wären arbeiten zu gehen ...

Anderen sagten die eigenen Ärzte es sei sinnlos EM-Rente zu beantragen und es gab überhaupt keine Probleme wenn der Patient das trotzdem gemacht hat, die Entscheidung dazu fällt bei der DRV und nicht bei den eigenen Ärzten.

Zitat:
...aber bleibt da nicht das Restrisiko bei abgelehnter EM-Rente,das SB trotzdem zum Sozialamt schiebt und man Hilfe zum Lebensunterhalt beantragen muß ?
Hier kann ich @liesa nur VOLL zustimmen, es gibt KEIN "Restrisiko" mehr wenn die DRV entschieden hat, dann haben sich JC oder Sozial-AMT daran zu halten.

Das "Risiko" ist jetzt viel höher, dass man beim Gesundheitsamt beschließt sie sei "vorerst" als EM (Erwerbsfähig unter 3 Stunden) zu betrachten und die DRV gar nicht erst mit einbezieht, um das endgültig zu klären.

Da kommt sie garantiert in die Sozial-HILFE (nach Kapitel 3), weil für die Grusi (wie du sie bekommst nach Kapitel 4) eine Entscheidung der DRV zwingend vorliegen MUSS, dass deine Frau als voll EM "auf Dauer" anerkannt wurde.

Ob sie damit auch eine EM-Geld-Rente zu erwarten hat ist zunächst völlig egal dafür ...

Das SGB XII (Sozial-AMT) wird aber in jedem Falle dann auch (früher oder später) diese Prüfung verlangen (ob sie eine Geldrente zu bekommen hat), schon um vielleicht ein paar € Leistungen sparen zu können, die wollen doch auch nicht mehr zahlen (müssen) als nötig ...

Wie es wirklich weitergehen wird für deine Frau (für euch beide) hängt (nach der Antragstellung) davon ab, ob die DRV sie für zeitweise (befristet) oder direkt für dauerhaft als Erwerbsgemindert ansehen wird, da kann ihr Arzt durch entsprechend deutliche Berichte sehr gut bei unterstützen ... und dann kann man nur noch die Daumen drücken ...

MfG Doppeloma
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Alt 19.02.2017, 12:51   #20
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Kikaka Kikaka Kikaka
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Zitat:
Bitte fordert die aktuelle Renten-Information noch einmal an EHE der Antrag auf EM-Rente jetzt offiziell gestellt wird, dann schicken die zunächst keine mehr, bis das abgeschlossen ist mit dem Renten-Antrag.

Das dauert meist nur wenige Tage und bis dahin könnt ihr schon die Antragstellung vorbereiten ... sie braucht nur ihre Renten-Versicherungsnummer dafür anzugeben.
- Renteninfo vom 28.04.2016 gefunden, Rentenbetrag bei voller Erwerbsminderung ist angegeben,
den elektronischen Antrag habe ich bereits mit Frau ausgefüllt und an DRV geschickt.
Eingangsbestätigung liegt bereits vor...
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