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Start > > -> Amt macht Aufstand wegen 23 cent

Grundsicherung SGB XII Rund um das Thema Grundsicherung, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter


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Alt 10.07.2013, 19:29   #1
Maneki Neko
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Maneki Neko
Standard Amt macht Aufstand wegen 23 cent

Hallo liebe Elos!

gerade einen Brief vom Sozialamt bekommen, da drin steht ich würde zu Unrecht 23 cent bezogen haben, gehts noch?

Rentenänderung muss ich denen noch schicken und daß sich die Mite geändert hat, gesundheitlich bin ich momentan nicht in der Lage ich kann das höchstens nächste Woche tun hatte nämlich wieder epileptische Anfälle

man hat kaum Kraft und muss muss muss sind die schon zu dämlich den Computer zu bedienen weil der angeblich das Geld automatisch überweist?

ich hoffe hier kann mir jemand helfen

bin grad angeschlagen also bitte kein OT oder sinnfreie Beiträge

ich danke euch im Voraus fürs Lesen

Liebe Grüße

Maneki Neko

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Alt 10.07.2013, 19:37   #2
obi68->Emailproblem
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Standard AW: Amt macht Aufstand wegen 23 cent

Du mußt da gar nix machen. In dem Schreiben steht ja, daß die 0,23 Euro bei der nächsten Überweisung einbehalten werden.

Bescheid darüber müssen sie dir halt schicken und du würdest dich ja sonst auch wundern, warum beim nächsten Zahlungseingang weniger auf dem Konto eingeht.
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Alt 10.07.2013, 19:38   #3
hartaber4
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Standard AW: Amt macht Aufstand wegen 23 cent

Zitat von Maneki Neko Beitrag anzeigen
Hallo liebe Elos!

gerade einen Brief vom Sozialamt bekommen, da drin steht ich würde zu Unrecht 23 cent bezogen haben, gehts noch?

Rentenänderung muss ich denen noch schicken und daß sich die Mite geändert hat, gesundheitlich bin ich momentan nicht in der Lage ich kann das höchstens nächste Woche tun hatte nämlich wieder epileptische Anfälle

man hat kaum Kraft und muss muss muss sind die schon zu dämlich den Computer zu bedienen weil der angeblich das Geld automatisch überweist?

ich hoffe hier kann mir jemand helfen

bin grad angeschlagen also bitte kein OT oder sinnfreie Beiträge

ich danke euch im Voraus fürs Lesen

Liebe Grüße

Maneki Neko
Wegen 0,23 € bist du angeschlagen ?

Vergiss es.... lass die Klappspaten das aufrechnen...Rechtsbehelf würde ich jetzt nicht einlegen....

Witzig ist allerdings dieser Bescheid (immer wieder bemerkenswert, wie SozA Begriffe wie Änderung und Erstattung je nach Lust und Laune besetzen)

Für 0,23 € Verwaltungskosten lostreten ohne Ende ..alleine das Porto..... aber Leistungsberechtige "beschimpfen", die wegen 5,00 € vor Gericht gehen.... das ist eben Deutschland
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ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
hartaber4 ist offline  
Alt 10.07.2013, 19:45   #4
hartaber4
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Standard AW: Amt macht Aufstand wegen 23 cent

Bei Erstattungsansprüchen der LT untereinander gilt:

(Bei Leistungsberechtigten kann man sich wegen 0,23 € rhig den Affenaufstand leisten...... )

§ 110 SGB X Pauschalierung

Die Leistungsträger haben ihre Erstattungsansprüche pauschal abzugelten, soweit dies zweckmäßig ist. Beträgt im Einzelfall ein Erstattungsanspruch voraussichtlich weniger als 50 Euro, erfolgt keine Erstattung. Die Leistungsträger können abweichend von Satz 2 höhere Beträge vereinbaren. Die Bundesregierung kann durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates den in Satz 2 genannten Betrag entsprechend der jährlichen Steigerung der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 des Vierten Buches anheben und dabei auf zehn Euro nach unten oder oben runden.
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Alt 10.07.2013, 19:53   #5
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Standard AW: Amt macht Aufstand wegen 23 cent

In jedem Unternehmen der freien Wirtschaft würde derjenige, der wegen 23 ct. Arbeitszeit vergeudet, sofort gefragt, ob er ein Rad ab hat.
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Alt 10.07.2013, 19:54   #6
Maneki Neko
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Maneki Neko
Standard AW: Amt macht Aufstand wegen 23 cent

eben. wegen 23 cent so nen Aufstand machen....

die würde mich sogar verklagen wie ich die einschätze

analog dazu wurde die Rente angepasst von 93, 52€ auf 93,75€

somal ich denen noch gar kein Bescheid von der Rentenanpassung an die gesendet habe weil ich gesundheitlich nicht in der Lage war, Behördenkram zu erledigen, ich hatte 3 epileptische Anfälle in den letzten 10 Tagen

dann muss ich bald die Mietänderung schicken

Miete gestiegen von 246,21€ auf 250,23€

Grundmiete unverändert

ich hoffe die maulen nicht wieder rum weil sich die Miete geändert hat

ich ertrage schon einiges aber wenn die immer Fristen setzen wo kein Handtuch dazwischenpasst, ist das nicht mehr normal

hetzen, hetzen hetzen und mich als faule Schmarotzerin bezeichnen (wurde mir auch schon gesagt dort aber durch die Blume)

was erwartet mich denn, wenn mein Vermieter die Grundmiete erhöht und die jammern?

achso an alle Dankeschön für eure schnellen Antworten

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Maneki Neko ist offline  
Alt 11.07.2013, 06:51   #7
gelibeh
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Standard AW: Amt macht Aufstand wegen 23 cent

Zitat:
mich als faule Schmarotzerin bezeichnen (wurde mir auch schon gesagt dort aber durch die Blume)
Biete denen doch an zu tauschen. Du übernimmst deren Arbeit und die übernehmen Deine Krankheiten.
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§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 11.07.2013, 07:37   #8
HajoDF
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Standard AW: Amt macht Aufstand wegen 23 cent

Hi Maneki,
nun dreh mal nicht am Rad. Der Brief beschreibt nur Fakten und eine Korrektur Deiner Leistung, der ist noch nicht einmal bedrohlich. Also Ball flach halten...
HajoDF ist offline  
Alt 11.07.2013, 07:41   #9
Tinka
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Tinka Tinka Tinka
Standard AW: Amt macht Aufstand wegen 23 cent

Das ist mir letztens auch passiert:

Anfang diesen Jahres eine "Anhörung" und schwere Sanktionsandrohung betr. der - von mir nicht gemeldeten - Rentenerhöhung zum 1.Juli letzten Jahres 2012.

Die war mir gar nicht aufgefallen wegen ihrer Geringfügigkeit von unter 1 € und mir (eben deshalb) auch nicht schriftlich von der DRV mitgeteilt worden. Allein im Kontoauszug standen einige mir unverständliche Kürzeln zur ÜW.

Aber wer sieht sich den normalerweise so genau an und prüft auf den Cent, ob der Rentenbetrag der gleiche ist, wie im Vormonat?

Nun, ich habe gelernt...

Sehr spaßig war dann auch, dass mir - immer unter Drohung des Entzugs meiner finanziellen Existenzgrundlage - vorgeworfen wurde, obendrein die erhöhte Rentenüberweisung nicht rechtzeitig zum 01.07. mitgeteilt zu haben.

Das ganze hat einen extrem nervigen Briefwechsel von über 6 Wochen erfordert, Berge von ÜW-Kopien und Anforderungen ganz neuer Rentenbescheide der DRV, bis das JC endlich begriffen hat, dass die Rente rückwirkend gezahlt wird und eine so geringfügige Anhebung eben nicht schriftlich verkündet wird.

Also auch nicht in ihrem neuen Betrag zum 01.07. auf dem Konto erscheint, sondern (wenn überhaupt...) zum 01.08 und mit kryptischen Kürzeln versehen...

Es war unglaublich!

Nun ist der 01.Juli 13 verstrichen, die diesjährige absurde Rentenerhöhung ist vermutlich unterwegs und ich werde schwer aufpassen, ob ich "20 Cent" mehr habe, damit die Herrschaften mir wieder einen komplett neuen Leistungsbescheid erstellen dürfen.

Tinka ist offline  
Alt 11.07.2013, 08:59   #10
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jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy
Standard AW: Amt macht Aufstand wegen 23 cent

Maneki Neko, du musst nichts unternehmen. Die 0,23€, werden bei der nächsten Zahlung einbehalten und du erhälst einen Änderungsbescheid.

Amüsant finde ich, dass das Papier, der Briefumschlag + Portogebühren, mehr gekostet haben, als die zu erstattende Summe. Nun kommen wieder Kosten hinzu für

- Änderungsbescheid,
- Briefumschlag,
- Papier,
- Porto

Sensationell, diese Behörden.
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Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline  
Alt 11.07.2013, 11:39   #11
merlano
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Standard AW: Amt macht Aufstand wegen 23 cent

... meine rentenerhöhung zum 1. juli beträgt auch exakt 23 cent!
hier funktioniert wenigstens der automatische datenaustauch zwischen DRV und sozialamt zeitnah.

aber das beste kommt ja noch auf dich zu:
entsprechend der rentenerhöhung erhöhen sich ja auch die beiträge zur KV & PfV. in der summe (bei mir, bei dir wohl auch) um genau ---1 cent---!
... und da es (hier) keinen automatischen datenaustausch zwischen KK und sozialamt gibt, wieder schön hintigern und vorlegen. zum glück liegt das amt hier gleich ums eck. und dann wieder änderungsbescheid über einen cent.

hier wäre echt eine art BGE angebracht, um den bürokratischen papierkram ein für alle mal zu stoppen. und ICH WÄRE WIEDER EIN MÜNDIGER BÜRGER!!
merlano ist offline  
Alt 11.07.2013, 11:55   #12
ZynHH
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Standard AW: Amt macht Aufstand wegen 23 cent

Und bitte darauf achten, ob man nach der Erhöhung nicht plötzlich GEZ-pflichtig geworden ist.....
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Mahalo


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Alt 11.07.2013, 13:00   #13
heutehier
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Standard AW: Amt macht Aufstand wegen 23 cent

Zitat von jimmy Beitrag anzeigen
Maneki Neko, du musst nichts unternehmen. Die 0,23€, werden bei der nächsten Zahlung einbehalten und du erhälst einen Änderungsbescheid.

Amüsant finde ich, dass das Papier, der Briefumschlag + Portogebühren, mehr gekostet haben, als die zu erstattende Summe. Nun kommen wieder Kosten hinzu für

- Änderungsbescheid,
- Briefumschlag,
- Papier,
- Porto

Sensationell, diese Behörden.

Mann das ist ein Bescheid über die Leistungen AB 07/13 also nicht nur für einen Monat und es geht auch nicht nur um die 0,23 €.

Was wäre für ein Geschrei losgegangen, hätten sie den neuen Anspruch (also 0,23 € weniger) gezahlt und keinen Bescheid geschickt.
heutehier ist offline  
Alt 11.07.2013, 13:06   #14
jockel
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Standard AW: Amt macht Aufstand wegen 23 cent

Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Wegen 0,23 € bist du angeschlagen ?

Vergiss es.... lass die Klappspaten das aufrechnen...Rechtsbehelf würde ich jetzt nicht einlegen....

Witzig ist allerdings dieser Bescheid (immer wieder bemerkenswert, wie SozA Begriffe wie Änderung und Erstattung je nach Lust und Laune besetzen)

Für 0,23 € Verwaltungskosten lostreten ohne Ende ..alleine das Porto..... aber Leistungsberechtige "beschimpfen", die wegen 5,00 € vor Gericht gehen.... das ist eben Deutschland
Die Postgebühr für einen Standard-Brief kostet?

58 Cent!!!

Deutsche Post | Brief/Postkarte | Übersicht

Die Bürokraten schmeißen mit der Wurst nach der Speckseite oder dem Schinken. Nun gut, von Bürokraten kann man kein Kosten-Nutzen-Denken erwarten.
jockel ist offline  
Alt 11.07.2013, 13:08   #15
jockel
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Zitat von obi68 Beitrag anzeigen
In jedem Unternehmen der freien Wirtschaft würde derjenige, der wegen 23 ct. Arbeitszeit vergeudet, sofort gefragt, ob er ein Rad ab hat.
Nein, der wird gekündigt.
jockel ist offline  
Alt 11.07.2013, 13:28   #16
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Zitat von heutehier Beitrag anzeigen

Was wäre für ein Geschrei losgegangen, hätten sie den neuen Anspruch (also 0,23 € weniger) gezahlt und keinen Bescheid geschickt.
Da ist natürlich schon auch was dran. Irgendwie müssen sie das ganze schon begründen, wenn sie etwas einbehalten.
obi68 ist offline  
Alt 11.07.2013, 14:00   #17
gila
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Standard AW: Amt macht Aufstand wegen 23 cent

wiki:

Die Bagatellgrenze bezeichnet die Grenze, an der ein Tun oder Unterlassen wirtschaftlich geboten ist.

Der Duden definiert den Begriff "Bagatelle" mit "unbedeutende Kleinigkeit".

Daraus folgt, dass hier die Grenze zwischen einer unbedeutenden und einer bedeutenden Kleinigkeit gezogen wird.

Im Sprachgebrauch des 21. Jahrhunderts wird die Bagatelle oft auch mit dem Begriff "Peanuts" umschrieben.
Die Bagatellgrenze ist vor allem im Steuerrecht und bei der KVdR-Verbeitragung der betrieblichen Altersversorgung (§ 226 SGB V) sowie in der Verwaltungsvollstreckung zu finden.
Erst nach Überschreitung der Grenze werden steuer- und/oder vollstreckungsrechtliche Konsequenzen ausgelöst.

Ich denke, da würde eher denen was passieren (Unwirtschaftlichkeit, Verhältnismäßigkeit), als dass dir wegen 23 Cent der Vollstrecker auf die Bude rückt
__

Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
gila ist offline  
Alt 11.07.2013, 14:03   #18
silka
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Zitat von Maneki Neko Beitrag anzeigen
Gerade einen Brief vom Sozialamt bekommen, da drin steht ich würde zu Unrecht 23 cent bezogen haben, gehts noch?
Einfach die Zeile darunter lesen.
Alles klar?

Keinerlei Grund,sich aufzuregen.
Nichts hast du zu tun.
silka ist offline  
Alt 11.07.2013, 19:49   #19
heutehier
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Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Die Postgebühr für einen Standard-Brief kostet?

58 Cent!!!

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Die Bürokraten schmeißen mit der Wurst nach der Speckseite oder dem Schinken. Nun gut, von Bürokraten kann man kein Kosten-Nutzen-Denken erwarten.

lest doch mal, das ist ein neuer Bescheid ab 07/13, in dem wird mitgeteilt, dass in diesem MOnat 0,23 € zuviel gezahlt wurden und diese im nächsten Monat verrechnet werden. In meinen Augen ein ganz normaler und logischer Vorgang. Was würdest du tun, wenn die ab sofort 0,23 € weniger überwiesen werden?
heutehier ist offline  
Alt 12.07.2013, 12:58   #20
hartaber4
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Zitat von Maneki Neko Beitrag anzeigen
eben. wegen 23 cent so nen Aufstand machen....

In Anbetracht der Regelungen zu den "Bagatellbeträgen", die Anwendung unter den Leistungsträgern finden.... sollte man so einen Nonsens mal vom zuständigen Rechnungshof prüfen lassen....

Man stelle sich mal vor.... es würde (zwar mit sehr wenig Aussicht auf Erfolg) Widerspruch und Klage erhoben werden...... der Steuerzahler würde sich aber freuen....
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hartaber4 ist offline  
Alt 12.07.2013, 13:03   #21
hartaber4
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Zitat von heutehier Beitrag anzeigen
lest doch mal, das ist ein neuer Bescheid ab 07/13, in dem wird mitgeteilt, dass in diesem MOnat 0,23 € zuviel gezahlt wurden und diese im nächsten Monat verrechnet werden. In meinen Augen ein ganz normaler und logischer Vorgang. Was würdest du tun, wenn die ab sofort 0,23 € weniger überwiesen werden?
Einwand:

So wie TE hier schreibt, hat sie die Änderung ja (noch) gar nicht mitgeteilt (wohl auch krankheitsbedingt).

Demgemäß ist zu vermuten, dass das SozA im Rahmen der Amtsermittlung diese Daten ermittelt hat (oder haben die eine Glaskugel - mit leichter Verzögerung ?).

Wenn man das rechtzeitig erledigen würde (Erhöhungen der Rente werden ja u.a. rechtzeitig in den Medien angekündigt), dann hätte es nicht zu so einem Verwaltungshandeln kommen müssen.
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Alt 12.07.2013, 13:05   #22
hartaber4
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Zitat von obi68 Beitrag anzeigen
Da ist natürlich schon auch was dran. Irgendwie müssen sie das ganze schon begründen, wenn sie etwas einbehalten.
Und vorher auch mal anhören nach § 24 SGB X..... wenn schon Tamtam...dann auch richtig.
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Alt 12.07.2013, 13:05   #23
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Amt macht Aufstand wegen 23 cent

wobei ... die Kirche scheint wohl auch gerade klamm ...
und kann aber nicht rechnen ...

ich krieg grad eine Berechnung - Porto 0,58 € - über "offene Posten" an das Kath. Kirchensteueramt Augsburg i.H. von 0,48 € aus Steuererklärung 2011.
Letzte Woche kam - auch 0,58 € Porto - noch eine Erinnerung aus 2010 über sage und schreibe 1,52 €

Macht 2 Euro "Schulden" und 1,16 Porto, Papier etc nicht gerechnet...

aber dafür gibt's obendrauf noch einen Flyer und ich weiß jetzt, wie der Bischof Dr. Zdarsa aussieht
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Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
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Alt 12.07.2013, 13:09   #24
hartaber4
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Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Biete denen doch an zu tauschen. Du übernimmst deren Arbeit und die übernehmen Deine Krankheiten.
Wenn man so folgenlos "arbeiten" kann...... dürfte ja kaum Stress aufkommen wegen kleinen Schnitzern..... und wenn die SGB XII Fachkraft überfordert ist.... kommen weitere Akteure aus den Rechtsabteilungen auf den Plan.....

"Heee...Chef...... ich habe 0,23 € realisieren können und nur ca. 23,00 € dafür eingesetzt...... toll was?"

Wie war das noch mit den vielen Köchen und dem Brei... ?
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"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
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Alt 12.07.2013, 13:12   #25
hartaber4
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Standard AW: Amt macht Aufstand wegen 23 cent

Zitat von gila Beitrag anzeigen
wobei ... die Kirche scheint wohl auch gerade klamm ...
und kann aber nicht rechnen ...

ich krieg grad eine Berechnung - Porto 0,58 € - über "offene Posten" an das Kath. Kirchensteueramt Augsburg i.H. von 0,48 € aus Steuererklärung 2011.
Letzte Woche kam - auch 0,58 € Porto - noch eine Erinnerung aus 2010 über sage und schreibe 1,52 €

Macht 2 Euro "Schulden" und 1,16 Porto, Papier etc nicht gerechnet...

aber dafür gibt's obendrauf noch einen Flyer und ich weiß jetzt, wie der Bischof Dr. Zdarsa aussieht
Das Briefpapier und der Umschlag werden höchstwahrscheinlich irgendwo für lau in einer Behindertenwerkstatt (natürlich kirchlicher Träger) subventioniert mit Steuermitteln gedruckt.....

Bischöfe bekommen eh noch mal Sonderzuwendungen aus dem Steuersäckel... (nicht Kirchensteuer!).

Damit wären Porto und Personalkosten sicher auch abgedeckt...
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