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Grundsicherung SGB XII Rund um das Thema Grundsicherung, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter


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Alt 20.11.2012, 23:24   #1
JhonnyDeep
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JhonnyDeep
Standard kontoauszüge

bin seit über 1 jahr Empfänger von Grusi.
Mich würde interessieren, wann muss man die Kontoauszüge (ausgen. Erstantragsstellung) nochmal vorzeigeh muss?
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Alt 20.11.2012, 23:26   #2
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: kontoauszüge

Wenn man dazu aufgefordert wird.
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Alt 20.11.2012, 23:39   #3
hartaber4
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hartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagiert
Standard AW: kontoauszüge

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Wenn man dazu aufgefordert wird.
Gewagte Auskunft.....
__

ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
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Alt 21.11.2012, 05:07   #4
JhonnyDeep
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JhonnyDeep
Standard AW: kontoauszüge

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Wenn man dazu aufgefordert wird.

aber da mus es doch einen Grund geben oder?
ausser als bei erstantragsstellung musste ich noch nie kontoauszüge vorlegen.
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Alt 21.11.2012, 06:30   #5
Hammertime
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Standard AW: kontoauszüge

Zitat von JhonnyDeep Beitrag anzeigen
aber da mus es doch einen Grund geben oder?
ausser als bei erstantragsstellung musste ich noch nie kontoauszüge vorlegen.
Wenn z.B. die Behörde den Verdacht hat, dass sich an der finanziellen Situation des Leistungsempfängers etwas geändert hat, wird es eine Aufforderung zur Einreichung der aktuellen Kontoauszüge geben.
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Alt 21.11.2012, 10:37   #6
alexander29->Emailproblem
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alexander29 alexander29 alexander29 alexander29
Standard AW: kontoauszüge

Nur beim Weiterbewiligungs-Antrag.
Natürlich auch, wenn du des Sozalbetruges beschuldigt wirst (spätestens bei Gericht).
alexander29 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2012, 10:39   #7
Steamhammer
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Standard AW: kontoauszüge

Deshalb -- NIE vergessen: Nur bares ist wahres.
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Alt 25.11.2012, 16:48   #8
spello
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spello Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: kontoauszüge

Werde als Grusi-Empfänger regelmäßig aufgefordert die Kontoauszüge der letzten 3 Monate vorzulegen.
Frage: Reicht es hierbei aus. den monatl. Kontoabschluss mit der Zusammenfassung aller Ein- und Ausgaben einzureichen?
Hieraus geht schon hervor dass nur die Grusi als Einnahme verbucht wurde.

Nun fordert ein neuer Sachbearbeiter die kompletten Kontoauszüge.Jedoch möchte ich nicht dass alle Zwecke für die ich Geld ausgegeben habe , aktenkundig werden. Es muss dem Grusi-Empfänger überlassen werden wie er sein Geld einteilt.
Was kann das Amt verlangen ?
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Alt 26.11.2012, 01:31   #9
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: kontoauszüge

Zitat von spello Beitrag anzeigen
Jedoch möchte ich nicht dass alle Zwecke für die ich Geld ausgegeben habe , aktenkundig werden.
Dann solltest du die nicht übers Konto laufen lassen.
Schwärzen darf man nur noch weniges...
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Alt 26.11.2012, 04:32   #10
Solanus
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Solanus Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: kontoauszüge

Zitat von spello Beitrag anzeigen
Werde als Grusi-Empfänger regelmäßig aufgefordert die Kontoauszüge der letzten 3 Monate vorzulegen.
Frage: Reicht es hierbei aus. den monatl. Kontoabschluss mit der Zusammenfassung aller Ein- und Ausgaben einzureichen?
Hieraus geht schon hervor dass nur die Grusi als Einnahme verbucht wurde.

Nun fordert ein neuer Sachbearbeiter die kompletten Kontoauszüge.Jedoch möchte ich nicht dass alle Zwecke für die ich Geld ausgegeben habe , aktenkundig werden. Es muss dem Grusi-Empfänger überlassen werden wie er sein Geld einteilt.
Was kann das Amt verlangen ?
Vom Datenschutz her (BDSG) kannst Du bei allen Ein- und Ausgaben leistungsunrelevante Angaben schwärzen.

D. h.
bei Ausgaben: Empfänger + Verwendungszweck
bei Einnahmen: Absender + (Verwendungszweck)

Der Buchungstag und der -betrag müssen ungeschwärzt bleiben um erkennen zu können, dass es eine Ein- oder Ausgabe ist. An wen und für welchen Zweck eine Ausgabe getätigt wurde, ist Leistungsunrelevant. Somit zulässig bei der Schwärzung.

Bei möglichen Einnahmen, kannst DU den Absender schwärzen. Den Einnahmezweck solltest Du frei lassen, um eventuell nicht anrechenbare Einnahmen erkennbar zu machen. Z. Bsp. Versicherungsschadensersatzleistungen, Schmerzensgelder etc.

Machst Du den Einnahmezweck unkenntlich musst Du damit rechnen, dass die Einnahme angerechnet wird.

Der Buchungstag wird gebraucht um die Lückenlosigkeit zu belegen, der Betrag um Ein- oder Ausgabe zu erkennen. Diese Angaben sind m. E. Leistungsrelevant, somit nicht zu schwärzen, im Einklang mit BDSG.

Übrigens, nicht vergessen: Kontoauszüge zur Vorlage nicht zur Kopie oder Ablage bei der Akte.
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Alt 26.11.2012, 04:58   #11
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: kontoauszüge

Zitat von Solanus Beitrag anzeigen
Vom Datenschutz her (BDSG) kannst Du bei allen Ein- und Ausgaben leistungsunrelevante Angaben schwärzen.
v. 14.01.2003
das war mal...

Das hier ist von April 2009
https://www.datenschutzzentrum.de/ma...t/kontoaus.htm

wer bietet was Aktuelleres?
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2012, 07:25   #12
Solanus
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Solanus Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: kontoauszüge

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
v. 14.01.2003
das war mal...

Das hier ist von April 2009
https://www.datenschutzzentrum.de/ma...t/kontoaus.htm

wer bietet was Aktuelleres?
Was ist am BDSG nicht aktuell?

Ich lege den Wert meiner Aussage auf die Worte "leistungsunrelevante Angaben schwärzen!"

Was ist daran nicht aktuell?

Verstehe ich Dich (@kiwi) richtig? Einkäufe bei Lidl, Orion und Storch Heinar sind Leistungsrelevant?
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Alt 26.11.2012, 07:34   #13
Paolo_Pinkel
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Paolo_Pinkel Investor/inPaolo_Pinkel Investor/inPaolo_Pinkel Investor/inPaolo_Pinkel Investor/inPaolo_Pinkel Investor/inPaolo_Pinkel Investor/inPaolo_Pinkel Investor/inPaolo_Pinkel Investor/inPaolo_Pinkel Investor/inPaolo_Pinkel Investor/inPaolo_Pinkel Investor/in
Standard AW: kontoauszüge

==> http://www.bfdi.bund.de/SharedDocs/P...ublicationFile
__

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
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Erste Hilfe
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>>> Antrag

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Alt 26.11.2012, 07:46   #14
gast_
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Standard AW: kontoauszüge

Zitat von Solanus Beitrag anzeigen

Verstehe ich Dich (@kiwi) richtig?
Nein, offensichtlich nicht, denn
Zitat:
Einkäufe bei Lidl, Orion und Storch Heinar sind Leistungsrelevant?
das stammt von dir, nicht von mir.

Zitat:
gelesen?
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Alt 26.11.2012, 09:03   #15
Solanus
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Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Nein, offensichtlich nicht, denn
das stammt von dir, nicht von mir.

gelesen?
Ich habs gelesen, hab aber keinen Unterschied zu meiner äußerst allgemein gehaltenen Aussage gefunden.

Zitat:
Zitat von Solanus
Vom Datenschutz her (BDSG) kannst Du bei allen Ein- und Ausgaben leistungsunrelevante Angaben schwärzen.
Was ist daran nicht aktuell?


@kiwi
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Alt 26.11.2012, 09:15   #16
gast_
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Standard AW: kontoauszüge

Zitat von Solanus Beitrag anzeigen

Was ist daran nicht aktuell?


@kiwi
Das Datum!
Egal, jeder kann sich die Links ja selbst durchlesen und entscheiden, was er sich davon mitnimmt.
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Alt 26.11.2012, 10:19   #17
spello
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spello Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: kontoauszüge

In meinem Fall stellt sich die Frage, ob bestimmte Informationen auf dem Kontoauszug leistungsrelevant sind.
Konkret: aus einem Kontoauszug geht hervor dass ich in einer weitentfernten Stadt Geld abgehoben habe. Ich habe das Verbrechen begangen zu verreisen ohne mich beim Sozialamt abzumelden. Denn wenn für die Zeit der Abwesenheit das Geld gestrichen würde könnte man nicht verreisen.
Der Grund für die Reise war ohnehin nur die Tatsache dass aufgrund der engstirnigen SGB-Vorschriften am Wohnort eine krankmachende Situation für mich entstanden ist. Hierauf habe ich das Amt mehrmals hingewiesen, doch für die Auswirkungen der Entscheidungen ist man nicht verantwortlich...
Es entsteht für die Allgemeinheit kein Schaden wenn man die Grusi statt für Kleidung oder Essen für ein Zugticket ausgibt.
Doch für diese engstirnige Bürokratie ist das wieder ein Grund einen mit weiteren Schikanen zu belasten.
Deshalb stellt sich die Frage ob die Angaben über den Ort der Geldabhebung geschwärzt werden können?
(Ich erhalte Grusi wegen Erwerbsunfähigkeit, und ohnehin nur als Darlehn)
spello ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2012, 10:20   #18
Solanus
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Standard AW: kontoauszüge

Zitat von Kiwi;1278885 04:58 Uhr.....
v. 14.01.2003
das war mal...

Das hier ist von April 2009
https://www.datenschutzzentrum.de/ma...t/kontoaus.htm

wer bietet was Aktuelleres?
sri, @kiwi, komm wir das Datum hast Du ins Spiel gebracht.

Ist aber egal....es war eine lange Nacht.
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Alt 26.11.2012, 10:31   #19
Solanus
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Zitat von spello Beitrag anzeigen
In meinem Fall stellt sich die Frage, ob bestimmte Informationen auf dem Kontoauszug leistungsrelevant sind.
Konkret: aus einem Kontoauszug geht hervor dass ich in einer weitentfernten Stadt Geld abgehoben habe. Ich habe das Verbrechen begangen zu verreisen ohne mich beim Sozialamt abzumelden. Denn wenn für die Zeit der Abwesenheit das Geld gestrichen würde könnte man nicht verreisen.
Der Grund für die Reise war ohnehin nur die Tatsache dass aufgrund der engstirnigen SGB-Vorschriften am Wohnort eine krankmachende Situation für mich entstanden ist. Hierauf habe ich das Amt mehrmals hingewiesen, doch für die Auswirkungen der Entscheidungen ist man nicht verantwortlich...
Es entsteht für die Allgemeinheit kein Schaden wenn man die Grusi statt für Kleidung oder Essen für ein Zugticket ausgibt.
Doch für diese engstirnige Bürokratie ist das wieder ein Grund einen mit weiteren Schikanen zu belasten.
Deshalb stellt sich die Frage ob die Angaben über den Ort der Geldabhebung geschwärzt werden können?
(Ich erhalte Grusi wegen Erwerbsunfähigkeit, und ohnehin nur als Darlehn)
Seit wann sind Barabhebungen Leistungsrelevant? Verringert sich dadurch Deine Hilfsbedürftigkeit? Du nimmst Geld von Deinem Konto und legst dies in Deine Geldbörse. Ist dadurch Deine Hilfsbedürftigkeit verringert? Nein!

Also kannst Du den Verwendungszweck schwärzen. Nur das Buchungsdatum und der Betrag muss sichtbar bleiben.
Solanus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2012, 10:56   #20
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alexander29 alexander29 alexander29 alexander29
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Moment mal, du musst nicht Kontoauszüge der letzten 3 Monate regelmäßig vorlegen.
Du musst nicht deine gesamten Kontoauszüge vorlegen.
Das ist rechtswidrig (es sei denn, du wirst des Sozialbetruges beschuldigt oder verdächtigt oder Einnahmen verschwiegen zu haben o.ä.).

Schreib bitte mal, sie der SB die regelmäßige Vorlage der Kontoauszüge begründet.
Schreib bitte auch, wie der neue SB die Vorlage der gesamten Kontoauszüge begründet.
alexander29 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2012, 11:48   #21
spello
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spello Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: kontoauszüge

Solanus: Danke für die Infos. Das sehe ich auch so.

Alexander 29:
Es wird nicht regelmäßig die Vorlage der Konoauszüge gefordert sondern nur wenn die Einkomenserklärung abgegeben werden muss.
Diese wird m.W. aber mehrmals jährlich verlangt.
Die bisherigen Sachbearbeiter verlangten nicht die kompletten Auszüge der letzten 3 Monate.
Der jetztige Sachbearbeiter aber stellt immer höhere Anforderungen. Obwohl ich nachgewiesen habe dass keine andern Einnahmen vorhanden sind.
Er hat wegen Nichteinhaltung der von ihm bestimmten Anforderungen schon mehrmals die Leistung gesperrt. Jetzt droht er erneut mit Sperrung wenn nicht die kompletten Kontoauszüge vorgelegt werden.
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Alt 26.11.2012, 12:14   #22
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alexander29 alexander29 alexander29 alexander29
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Zitat von spello Beitrag anzeigen
Solanus: Danke für die Infos. Das sehe ich auch so.

Alexander 29:
Es wird nicht regelmäßig die Vorlage der Konoauszüge gefordert sondern nur wenn die Einkomenserklärung abgegeben werden muss.
Diese wird m.W. aber mehrmals jährlich verlangt.
Deines Wissens nach ? Du schreibst doch selbst, dass du die mehrmals jährlich abgeben musst.
Es muss keine Einkommenserklärung abgegeben werden, nur bei Weiterbewilligungsantrag.
Die bisherigen Sachbearbeiter verlangten nicht die kompletten Auszüge der letzten 3 Monate.
Der jetztige Sachbearbeiter aber stellt immer höhere Anforderungen. Obwohl ich nachgewiesen habe dass keine andern Einnahmen vorhanden sind.
Was für Anforderungen ?
Er hat wegen Nichteinhaltung der von ihm bestimmten Anforderungen schon mehrmals die Leistung gesperrt. Jetzt droht er erneut mit Sperrung wenn nicht die kompletten Kontoauszüge vorgelegt werden.
Was für Anforderungen ?
Was schreibt er, weshalb du die Auszüge vorlegen musst ?
Du hast meine vorherigen Fragen nicht beantwortet.
Bitte "Butter bei die Fische".
alexander29 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2012, 14:13   #23
spello
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Standard AW: kontoauszüge

Ja es handelt sich um einen Weiterbewilligungsantrag. Und hierbei werden jetzt die kompletten Kontoauszüge verlangt, ohne konkreten Grund.

Die Anforderungen bezogen sich bisher auf verschiedene Themen.Diese haben nichts mehr mit diesem thread zu tun.
(Es geht auch um ein geerbtes selbstbewohntes Haus, das schwer vermietbar ist.Hier wurde und wird jetzt zum 2. Mal die Eintragung einer Sicherunshypothek verlangt.Beim ersten Mal habe ich diese nicht fristgerecht eintragen lassen, schon wurde gesperrt.Jetzt wird mir wieder eine knappe Frist gesetzt ,die nicht einzuhalten ist)
spello ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2012, 14:25   #24
Sinuhe->Emailproblem
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Sinuhe Sinuhe Sinuhe Sinuhe
Standard AW: kontoauszüge

Meines Wissens steht eine Entscheidung des BSG noch über dem Datenschutz.
Von daher würde ich auf das Urteil verwisen.

Zitat:
Kassel – Hartz IV-Bezieher müssen auf Verlangen der zuständigen Behörde auch weiterhin Kontoauszüge vorlegen. Dies gilt auch für Folgeanträge. Dies entschied heute das Bundessozialgericht in Kassel. Allerdings dürfen die Arbeitslosen die Empfänger besonders sensibler Ausgaben schwärzen.

Der 14. Senat des Bundessozialgerichts hat am 19. September 2008 (B 14 AS 45/07 R) entschieden, dass die Beklagte berechtigt war, dem Kläger ab 1. Februar 2006 ALG II wegen fehlender Mitwirkung zu versagen. Eine grundsätzliche Pflicht zur Vorlage der Kontoauszüge, einer Kontenübersicht und der Lohnsteuerkarte folgt aus § 60 I Nr 3 SGB I. Hiernach hat, wer Sozialleistungen beantragt oder erhält, Beweismittel zu bezeichnen und auf Verlangen des zuständigen Leistungsträgers Beweisurkunden vorzulegen.
Die allgemeinen Mitwirkungspflichten gelten grundsätzlich auch im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Die von der Beklagten geforderten Vorlagepflichten waren auch nicht durch § 65 SGB I eingeschränkt, der Grenzen der Mitwirkungspflicht aufzeigt. Insbesondere kann die Beklagte nicht darauf verwiesen werden, nur im Rahmen eines (Erst-) Antrags die Vorlagevon Kontoauszügen etc zu fordern. Eine solche Aufforderung kann auch - wie hier - bei Stellung eines Folgeantrags erfolgen. Ebenso wenig ist die Vorlagepflicht auf konkrete Verdachtsfälle beschränkt.
Die Vorlagepflicht wird auch durch die Regelungen des Sozialdatenschutzes nicht grundsätzlich ein*geschränkt. Sowohl nach den speziellen Datenschutzvorschriften des SGB II (§§ 50 ff) als auch nach den allgemeinen Regelungen des Sozialdatenschutzes in den §§ 67 ff SGB X ist die Erhebung von geschützten Sozialdaten zulässig, wenn ihre Kenntnis zur Erfüllung einer Aufgabe der erhebenden Stelle nach dem Sozialgesetzbuch erforderlich ist. Die Vorlage der Kontoauszüge und einer Kontenübersicht ist in diesem Sinne erforderlich, um die Anspruchsvoraussetzungen der Grundsicherungsleistungen zu ermitteln und zu überprüfen. Im Einzelfall kann allerdings zweifelhaft sein, ob die Erhebung besonderer Arten personenbezogener Daten für die Erfüllung der Aufgaben des Grundsicherungsträgers erforderlich ist. Hierzu zählen Angaben über die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder philosophische Überzeugungen, Gewerkschaftszugehörigkeit oder Sexualleben.

Dies betrifft aber nur die Ausgabenseite (Sollstellung) der Kontenbewegungen. Während die Einnahmen jeweils unbegrenzt aus den Kontoauszügen hervorgehen müssen, räumen die Regelungen des Sozialdatenschutzes (§ 67 Abs 12 iVm § 67a Abs 1 SGB X) dem Grundsicherungsempfänger die Möglichkeit ein, auf der Ausgabenseite die Empfänger von Zahlungen zu schwärzen oder unkenntlich zu machen, wenn diese Zahlungen besondere personenbezogene Daten betreffen (etwa Beiträge für Gewerkschaften, politische Parteien, Religionsgemeinschaften etc). Die überwiesenen Beträge müssen aber auch in diesen Fällen für den Grundsicherungsträger erkennbar bleiben. Die Regelungen über den Sozialdatenschutz in den §§ 67 ff SGB X greifen auch nicht in das Grundrecht des Klägers auf informationelle Selbstbestimmung ein.

Der Grundsicherungsträger ist zwar grundsätzlich gehalten, in seinen Mitwirkungsaufforderungen auf die aufgezeigten Möglichkeiten der Schwärzung von Angaben zu Zahlungsempfängern hinzuweisen. Im vorliegenden Fall kann aber dahinstehen, ob ein unterlassener Hinweis die Aufforderung bereits rechtswidrig macht, denn der Kläger hat sich von vorneherein und prinzipiell geweigert, überhaupt Kontoauszüge vorzulegen bzw mitzuwirken


Zwar ist der Schutzbereich dieses Grundrechts insoweit berührt, als die Grundsicherungsempfänger durch die Mitwirkungspflichten des § 60 SGB I gehalten werden, ihre Konten gegenüber dem Sozialleistungsträger offen zu legen. Da dieser - wie die Beklagte in der mündlichen Verhandlung zu erkennen gegeben hat - die Kontounterlagen bzw Fotokopien regelmäßig zu den Akten nimmt, liegt insofern auch ein "Erheben" von Daten vor. Allerdings ist dieser Eingriff nach Überzeugung des Senats verhältnismäßig. Hierbei sind insbesondere die Intensität des Eingriffs und das mit dem Eingriff vom Gesetzgeber bezweckte Ziel abzuwägen.
http://juris.bundessozialgericht.de/...76&pos=1&anz=2
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Alt 26.11.2012, 14:34   #25
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Zitat von JhonnyDeep Beitrag anzeigen
bin seit über 1 jahr Empfänger von Grusi.
Mich würde interessieren, wann muss man die Kontoauszüge (ausgen. Erstantragsstellung) nochmal vorzeigeh muss?
Im Rahmen eines WBA-Antrags, wenn man dich dazu schriftlich gesondert auffordert. Inwieweit das Urteil des BSG vom 19.9.2008 - B 14 AS 45/07 R für die Grundsicherung (SGB XII) anwendbar ist bleibt fraglich
Zitat:
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Nachweis der Hilfebedürftigkeit - Geltung der Mitwirkungspflichten gem §§ 60ff SGB 1 - Pflicht zur Vorlage von Kontoauszügen für 3 Monate - Schwärzung personenbezogener Daten - Sozialdatenschutz - verfassungskonforme Auslegung - informationelle Selbstbestimmung
Leitsätze
1. Die Mitwirkungspflichten der §§ 60ff SGB 1 gelten auch im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende.
2. Leistungsempfänger nach dem SGB 2 sind verpflichtet, ihre Kontoauszüge der letzten drei Monate vorzulegen.
3. Leistungsempfänger dürfen die Empfänger von Zahlungen in den Kontoauszügen schwärzen, wenn andernfalls besondere personenbezogene Daten (Parteizugehörigkeit, konfessionelles Bekenntnis etc) offengelegt werden müssten.
==> http://juris.bundessozialgericht.de/...6&pos=2&anz=11
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