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...Grundeinkommen Alles zum Grundeinkommen


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Alt 06.07.2017, 08:16   #76
Solanus
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Standard AW: Schleswig-Holstein will das bedingungslose Grundeinkommen testen

Fakt ist, dass System, was wir derzeit hier bei uns beobachten, gab es vor etwa 30 Jahren in der USA. Damals wurden genau die Maßnahmen und politischen Entscheidungen getroffen, die heute bei uns getroffen werden.

Somit dürft Ihr sicher sein, in etwa 25 bis 30 Jahren sind wir da, wo die USA jetzt ist.

Das höchste Sterberisiko in den USA sind keine Krankheiten, sondern Mord. Täglich sterben in den USA 166 Menschen an Mord, in Syrien im Schnitt 30 Menschen. In Syrien reden wir von Bürgerkrieg.

In den USA sind mehr Menschen je 1000 in Gefängnissen eingesperrt wie in China, Russland und Nordkorea zusammen.

Das ist das, was auf uns zukommt. Da ist ein mögliches BGE noch das kleinste "Risiko".
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Alt 07.07.2017, 11:31   #77
saurbier
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saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier
Standard AW: Schleswig-Holstein will das bedingungslose Grundeinkommen testen

@ Solanus

Nicht 25-30 Jahre, nein, dass überrollt uns bereits nach spätestens 10 Jahren.

Und ich behaupte mal, dank der modernen Medien dürfte das demnächst sogar noch schneller von statten gehen.

Für alle Kapitalisten ist der amerikanische Traum das beste was es gibt - seinen Reichtum weiter anzuhäufen.

Weshalb wohl besteht die heutige Regierung in den USA wohl nur als Milliardären die Trump um sich geschart hat.

Trump geht es nicht ums Volk, nein das brauchte er doch nur um an die Macht zu kommen, nein dem geht es lediglich darum seinen und den Reichtum seiner Freunde weiter zu erhöhen. Also schafft man alle Umwelt Standards wieder ab - damit man wieder billig und dadurch mit maximaler Gewinnabschöpfung produzieren kann und verkauft ebenso auf Teufel komm raus in Welt seine überteuerten Waffen. Zur Not wird dann mal scheinheilige ein Krieg angezettelt (Irak/Afganistan), bei welchem die alten Waffen für teuer Geld als Reperationszahlung verkauft werden können. Die Gewinner sind die Milliardäre welche ihr Geld profitabel in entsprechenden Unternehmen angelegt haben.

Das BGE wird kommen, spätestens wenn Arbeit 4.0 hierzulande die Industriellen Arbeitsplätze weitgehend überflüssig gemacht hat. Die Frage wird dann nur sein, wieviel unsere Politker dann bereit sind den Millionären und Milliardären von ihrem Vermögen/Einkommen zur Umverteilung abzunehmen.

Schaut man sich dazu mal unseren Nachbarn Österreich an und wieviel dort einem Rentner monatlich zugestanden wird, eben weil man dort die Arbeitgeber nicht so einfach aus der sozialen Verantwortung entlässt wie hierzulande Frau Merkel u. Co., dürfte dies sehr spannend werden.

Ich behaupte mal, dass Hartz IV bereits seinerzeit als Vorreiter fürs BGE installiert wurde, damit sich die Menschen hierzulande schon mal ganz langsam ans dahin vegetieren auf niedrigstem Niveau gewöhnen können. Es tut mir ja Leid, aber anders kann ich Hartz IV leider nicht benennen.

Es erscheint mir da auch keinswegs mehr als verständlich, wenn bei fast 7 Millionen von Hartz IV abhängigen sich die Politik von Frau Merkel nun schon über soviel Beliebtheit erfreuen kann, das sie bei der Bevölkerung eine solche Zustimmung erhält und deswegen mit Sicherheit auch dieses Jahr wieder gewählt werden wird.

Wie können Menschen nur freiwillig bereit sein, sowas Tag für Tag mit zu machen, ohne dann wenn sie es ja dürfen und auch sollen bei der Bundestagswahl sich dagegen aufbegehren. Der Osten ging mal friedlich auf die Strasse und schaffte ein Regiem ab, hier und jetzt geht es nur um eine Regierung.


Grüße saurbier

Geändert von saurbier (07.07.2017 um 11:52 Uhr)
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Alt 07.07.2017, 11:51   #78
Professor Bondi
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Standard AW: Schleswig-Holstein will das bedingungslose Grundeinkommen testen

Zitat von saurbier Beitrag anzeigen
Das BGE wird kommen, spätestens wenn Arbeit 4.0 hierzulande die Industriellen Arbeitsplätze weitgehend überflüssig gemacht hat.
Keine Sorge. Die werden umgeschult und landen dann im Pflegebereich oder bei irgendwelchen Bring-Diensten in schlecht bezahlten Jobs.

Ein BGE wird natürlich nicht kommen.
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Alt 07.07.2017, 13:45   #79
Solanus
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Standard AW: Schleswig-Holstein will das bedingungslose Grundeinkommen testen

Zitat von Professor Bondi Beitrag anzeigen
Keine Sorge. Die werden umgeschult und landen dann im Pflegebereich oder bei irgendwelchen Bring-Diensten in schlecht bezahlten Jobs.

Ein BGE wird natürlich nicht kommen.
Stimmt, die Bevölkerung in 20 Jahren arbeitet bis 100, ab dann gibt es GruSi. Der Vorteil ist, dass dann sämtliche Rentenprobleme gelöst sind. Der Sarg wird direkt an den Arbeitsplatz geliefert...und schon ist das BGE nicht mehr notwendig. Da gebe ich Dir bedinungslos recht.

Ach übrigens, ich beziehe schon BGE (Bedingtes GrundEinkommen)!!! Da liegst Du also grundsätzlich falsch!
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Alt 17.07.2017, 09:55   #80
zebulon
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zebulon
Standard AW: Schleswig-Holstein will Bedingungsloses Grundeinkommen testen

Zitat von vidar Beitrag anzeigen
Allein schon die dann erforderlichen personellen Einsparungen in den einzelnen Ämtern inkl. derer Auflösung, könnten sich vielleicht in einem Milliarden € - Bereich befinden.
...was dazu führt, das diese Verwatungsleute sich gleich auch mit dem BGE vergnügen müssten, was die bestimmt nicht wollen.
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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Alt 18.07.2017, 20:44   #81
Professor Bondi
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Professor Bondi
Standard AW: Schleswig-Holstein will Bedingungsloses Grundeinkommen testen

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
...was dazu führt, das diese Verwatungsleute sich gleich auch mit dem BGE vergnügen müssten, was die bestimmt nicht wollen.
Selbstverständlich würde ein BGE (das es ohnehin niemals geben wird) verwaltet werden müssen. Selbstverständlich würde kein Staatsbediensteter deshalb arbeitslos.

Ich frage mich wirklich, in welchem Land manche Foristen hier leben.

Das ist Deutschland. Das ist Beamtenland.
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Alt 19.07.2017, 12:51   #82
zebulon
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zebulon
Standard AW: Schleswig-Holstein will das bedingungslose Grundeinkommen testen

Ich hab auch nicht behauptet, das das durchgeht. Wenn es aber durchgehen würde, wäre der Gesamtverwaltungsaufwand nur ein
Bruchteil von dem was jetzt notwendig ist. ALG1+2 fiele weg. Außerdem Rentenberechnungen, Wohngeld, Kindergeld etc. etc. Alles würde ersetzt durch einen festgelegten monatlichen Betrag pro Person. Deshalb frage ich mich warum sich manche Foristen 'Professor' schimpfen.
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Alt 19.07.2017, 13:28   #83
Maximus Decimus
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Maximus Decimus Maximus Decimus
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Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Ich hab auch nicht behauptet, das das durchgeht. Wenn es aber durchgehen würde, wäre der Gesamtverwaltungsaufwand nur ein
Bruchteil von dem was jetzt notwendig ist. ALG1+2 fiele weg. Außerdem Rentenberechnungen, Wohngeld, Kindergeld etc. etc. Alles würde ersetzt durch einen festgelegten monatlichen Betrag pro Person.
Mache doch bitte mal eine Beispielrechnung auf, mit ein paar Zahlen. Vor allem wie hoch soll deiner Meinung nach der monatliche zu bekommende Betrag sein?
Maximus Decimus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2017, 14:02   #84
noillusions
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Standard AW: Schleswig-Holstein will das bedingungslose Grundeinkommen testen

Zitat von Maximus Decimus Beitrag anzeigen
Mache doch bitte mal eine Beispielrechnung auf, mit ein paar Zahlen. Vor allem wie hoch soll deiner Meinung nach der monatliche zu bekommende Betrag sein?
Wie oft soll nun jemand noch das "Rad neu erfinden"? Solche Beispielrechnungen gibt es doch zur Genüge. Und die "üblichen Verdächtigen" der Protagonisten sind auch hier schon genannt worden --> Suche.
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Alt 20.07.2017, 11:21   #85
zebulon
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zebulon
Standard AW: Schleswig-Holstein will das bedingungslose Grundeinkommen testen

Zitat von Maximus Decimus Beitrag anzeigen
Mache doch bitte mal eine Beispielrechnung auf, mit ein paar Zahlen. Vor allem wie hoch soll deiner Meinung nach der monatliche zu bekommende Betrag sein?
Mach's dir doch selber. Ich wollte hier lediglich sagen, dass bei Einführng eines BGE's die ganzen Amts-Sesselfurzer die uns jetzt schikanieren dann ebenfalls arbeitslos wären und das DIE deshalb mit Sicherheit kein BGE wollen. ( obwohl das für die unteren Chargen auf Arbeitsvermittler-Ebene mit Halbjahresverträgen vielleicht auch schon nicht mehr zutrifft ), das ist alles. Das war also kein Werturteil ob man ein BGE einführen sollte oder nicht. Wie hoch so ein Beitrag sein sollte hängt natürlich auch von der Krankenversicherung ab, ob die da mit drin sein soll.

Was ich an dem jetzigen System hauptsächlich bemängele, unabhängig ob ich ein BGE für machbar halte oder nicht, ist die 'Stallpflicht' die dich in der Bewegung einschränkt, In Zeiten der 'Globalisierung' ein Anachronismus, und das man keine ( legale) Möglichkeit mehr hat, sinnvoll Vermögen zu bilden. Dadurch ist man den anderen Marktteilnehmern die mit angesammeltem 'Fett' operieren können hoffnungslos im Nachteil. Die Chancen, durch Arbeit reich zu werden ist sowieso schon gering genug. Es ist als sei man im Knast.

Da ich die Diskussion mit dem BGE schon verfolge weil ich die für wichtig halte, ist mir in letzter Zeit aufgefallen, das immer mehr Wirtschaftskapitäne und Wirtschaftswissenschaftler sich für ein BGE aussprechen, beispielsweise Thomas Straubhaar:

Thomas Straubhaar: Das Grundeinkommen ist nichts anderes als eine Steuerreform | ZEIT ONLINE

Man sollte allerdings auch die Nachteile eines BGE nicht vergessen, damit man keinen Tunnelblick in der Frage entwickelt.

....achja, die meisten Rechtsanwälte im Sozialbereich wären auch arbeitslos. Bestimmt fällt einem noch mehr ein.


Hab jetzt den ganzen Thread mal überflogen, weil ich einfach nur zufällig hier reingestolpert, auf das letzte Post geantwortet hab. Da schreibt zum Beispiel eine Annar: 'Die Linke mit K. Kipping und ihrer Emanzipatorischen Linken hat das einzig humane Modell.' oder 'Wenn überhaupt, dann ist es nur global sinnvoll...das ginge nur mit Auflösung der Nationalgrenzen' #8

Ich werd immer mißtrauisch wenn jemand so einen Absolutheitsanschpruch erhebt. Hier wäre eine kleine Erklärung zu diesem Modell oder ein Link hilfreich gewesen. Damit man sich das mal durchlesen kann. Tja liebe Annar, du scheintst eine Globalistin zu sein. Umgedreht würde ein Schuh draus. Unter den Bedingungen offener Grenzen ist ein BGE auf jeden Fall finanzieller Selbstmord, da braucht man kein Genie zu sein. Und da ahnen wir schon, das diese Diskussion über ein BGE hier niemals sachlich geführt werden kann sondern nur unter ideologischer Scheuklappen. Deswegen verabschiede ich mich auch gleich wieder aus dieser 'Diskussion'
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Geändert von zebulon (20.07.2017 um 11:46 Uhr) Grund: 2. Nachtrag
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Alt 20.07.2017, 13:41   #86
zebulon
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zebulon
Standard AW: Nachtrag zu dem Post darüber

Ich hab zu dem BGE durchaus einen kritischen Standpunkt. Mir ist aber schon länger aufgefallen, das die LINKE auf keinen Fall für ein BGE steht. Deshalb ist Martin Behrsings Motto ja auch "500.-€ Eckregelsatz und 10.-€ Mindestlohn" und nicht "Abschaffung von HartzIV"

Merkwürdigerweise arrangiert man sich also bei den LINKEN mit HartzIV ( zumindest die sogenannten Salon-Linken ) und ich hab den Verdacht das das deshalb so ist, weil die eben auch auf dieses Erpressungspotential bei den 'Prekären' nicht verzichten wollen, um die eigene Agenda durchzudrücken. Ähnlich wie Banken nicht mehr auf Sparer angewiesen sein wollen und Automobil-Hersteller nicht mehr auf Kunden (Das sind eh schon eher Banken mit angegliedertem KFZ-Produktions-Anhängsel ) wollen politische Parteien ihr Ding eben auch OHNE Zustimmung der Wähler durchziehen können. Es geht halt eben doch nichts über anständige, solide Erpressung.

Diese 500.-€ Regelsatz und 10 Mindestlohn wird man natürlich irgendwann bekommen, das ist klar. Die Frage ist nur, was kostet dann das Brot (..oder besser: Die Miete ). Heutzutage ist das vielleicht nicht Inflation der entscheidende Faktor der die Verarmung anheizt, sondern Kosten für Projekte wie beispielsweise den Mount Everest abzutragen und auf den Antipoden wieder aufzubauen ( kleine Analogie für völlig utopische, unwirtschaftliche Projekte von sogenannten Eliten ) die dann auf Wohnen und Energiekosten draufgeschlagen werden.
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Alt 20.07.2017, 15:57   #87
Professor Bondi
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Professor Bondi
Standard AW: Nachtrag zu dem Post darüber

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Merkwürdigerweise arrangiert man sich also bei den LINKEN mit HartzIV ( zumindest die sogenannten Salon-Linken ) und ich hab den Verdacht das das deshalb so ist, weil die eben auch auf dieses Erpressungspotential bei den 'Prekären' nicht verzichten wollen, um die eigene Agenda durchzudrücken.
Das BGE ist doch für die Masse der Wähler offenbar keine Sekunde des Nachdenkens wert. Sonst würde das Thema in der öffentlichen Diskussion einen größeren Raum einnehmen. Wieso sich also die Linke näher damit beschäftigen soll, erschliesst sich mir nicht.

Ein BGE würde Steuererhöhungen nach sich ziehen, was wiederum Kosten für alles Mögliche nach sich zieht (Mieten, Lebensmittel usw.)

Dazu braucht man keine großartigen Berechnungen anstellen, das ist selbsterklärend.
Professor Bondi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.07.2017, 17:49   #88
noillusions
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Standard AW: Nachtrag zu dem Post darüber

Zitat von Professor Bondi Beitrag anzeigen
Ein BGE würde Steuererhöhungen nach sich ziehen, was wiederum Kosten für alles Mögliche nach sich zieht (Mieten, Lebensmittel usw.)
Erstens kommt es drauf an welche Steuern, und zweitens passiert das (meistens) bei jeder Politik die von oben nach unten umverteilen möchte, und darum geht es hier im Kern ja, ich denke egal ob Befürworter oder Gegner eines BGE.
Das eigentlich Bemerkenswerte finde ich ja, dass es ja eine Zeit ohne Hartz4 gab in der die Republik auch funktioniert hat. Daher finde ich die Überlegungen BGE ja oder nein gute Überlegungen, auch wenn ich im Moment meine dass eine Streichung des 31er ausreichen würde.
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Alt 20.07.2017, 18:12   #89
Professor Bondi
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Professor Bondi
Standard AW: Nachtrag zu dem Post darüber

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Erstens kommt es drauf an welche Steuern, und zweitens passiert das (meistens) bei jeder Politik die von oben nach unten umverteilen möchte, und darum geht es hier im Kern ja, ich denke egal ob Befürworter oder Gegner eines BGE.
Das ist relativ simpel. Schauen wir uns doch mal an, welche Art von Steuern den Großteil des Steueraufkommens ausmachen. Die Grafik hier ist zwar von 2014, aber dennoch aufschlussreich.

Die Lohnsteuer, die Umsatzsteuer und die Einfuhrumsatzsteuer sind diejenigen Steuern, die richtig Geld in die Staatskasse fließen lassen.

Gedankenspiel: welche dieser Steuern müssten wohl erhöht werden, um ein BGE finanzieren zu können?

Die Lohnsteuer? Arbeitnehmer hätten als weniger Nettolohn.
Umsatzsteuer/Einfuhrumsatzsteuer? Waren und Dienstleistungen müssten teurer werden.

Ich denke nicht, daß das auf große Zustimmung in der Bevölkerung trifft.
Professor Bondi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.07.2017, 22:15   #90
noillusions
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noillusions Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Nachtrag zu dem Post darüber

Zitat von Professor Bondi Beitrag anzeigen
Das ist relativ simpel. Schauen wir uns doch mal an, welche Art von Steuern den Großteil des Steueraufkommens ausmachen. Die Grafik hier ist zwar von 2014, aber dennoch aufschlussreich.

Die Lohnsteuer, die Umsatzsteuer und die Einfuhrumsatzsteuer sind diejenigen Steuern, die richtig Geld in die Staatskasse fließen lassen.

Gedankenspiel: welche dieser Steuern müssten wohl erhöht werden, um ein BGE finanzieren zu können?

Die Lohnsteuer? Arbeitnehmer hätten als weniger Nettolohn.
Umsatzsteuer/Einfuhrumsatzsteuer? Waren und Dienstleistungen müssten teurer werden.

Ich denke nicht, daß das auf große Zustimmung in der Bevölkerung trifft.
Und genau mit sowas gehst du der Schröder-Agenda-2010-Propaganda auf den Leim.
Erbschaftssteuerreform (Stichwort: große Betriebsvermögen)? Wiedereinführung der Vermögenssteuer?

Weil es das nicht (mehr) gibt, konnte Schröder damals auch sagen: "Das muß doch die Kellnerin bezahlen, was die Arbeitslosen kosten, da muß man doch mal schauen ob die auch bedürftig sind."
Wer es nicht (mehr) bezahlt hat er nicht gesagt.
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Alt 21.07.2017, 10:33   #91
zebulon
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Standard AW: Kanns nicht lassen und schreib deswegen moch mal was dazu

Zitat:
Das ist relativ simpel. Schauen wir uns doch mal an, welche Art von Steuern den Großteil des Steueraufkommens ausmachen. Die Grafik hier ist zwar von 2014, aber dennoch aufschlussreich. Die Lohnsteuer, die Umsatzsteuer und die Einfuhrumsatzsteuer sind diejenigen Steuern, die richtig Geld in die Staatskasse fließen lassen.
Vielleicht wären diese Probleme ja erheblich geringer wenn man die Großkonzerne wieder steuerpflichtig machen würde. Die meisten Konzerne haben sich nämlich innerhalb der Globalisierung schon lange der Steuerpflicht entzogen oder bezahlen nur symbolische Steuern. Eigentlich war das ja mal ein Hauptanliegen der LINKE, bevor die sich mit der Globalisierung arrangiert hat, Großkonzerne angemessen zu besteuern. Oder man könnte die Lohnsteuer senken und eine Maschinensteuer einführen. Eigentlich war das mal ein Hauptanliegen der GRÜNEN, bevor die sich mit der Globalisierung arrangiert haben. Als Nebeneffekt hätte man noch eine höhere Nachfrage nach menschlischer Arbeitskraft. Warum hört man von diesen Konzepten nichts mehr? Das solltet ihr euch das mal fragen. Das ein BGE im jetzigen Abgabensystem nicht realistisch sein kann, ist eigentlich klar. Wer sich mit den Argumenten für ein BGE nicht nur oberflächlich beschäftigt hat, dem ist vielleicht aufgefallen, dass man das BGE innerhalb der Funktions-Eliten wegen gewisser Vorteile erwägt, die auch das Leben für Unternehmer und Finanzbehörden einfacher macht. Kombiniert mit dem BGE würde man auch das Steuersystem vielleicht sogar komplett auf Verbrauchssteuern umstellen. Das jetzige Steuermodell erhebt innerhalb der Wertschöpfungskette Steuern, was Produktion und Arbeitsleistung behindert und schwer kalkulierbar macht. Mit dem BGE würde nach diesem Konzept also das jetzige Abgabensystem komplett auf Verbrauchssteuern umgestellt. Insofern wären solche Rechnungen wie oben für die Finanzierbarkeit des BGE völlig obsolet, nicht wahr Herr 'Professor'.

Nachtrag: Nebenbei fiele dann bei einem BGE mit Umstellung des gesamten Abgabensystems auch noch das Finanzamt weg. Jetzt dürft ihr mal raten, wer NOCH kein Interesse an so einer Systemumstellung hätte. Und wenn ihr dann feststellen würdet, das Beamte und Verwaltungsfuzzis alle unter den jetzigen politischen Paradigmen 'links' sind ( ich weiß nicht wirklich ob das so ist, sehe aber solche Ansätze ), dann müsstet ihr euch fragen ob eure bevorzugte Partei auch wirklich eure Interessen vertritt. Wenn das nicht so sein sollte, dann verlangt von euren Parteifunktionären doch mal Rechenschaft über den Kurs den sie fahren. Jahaaa..., so 'simpel' ist das.
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"Der schlauste Weg,
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Alt 21.07.2017, 11:30   #92
Professor Bondi
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Professor Bondi
Standard AW: Nachtrag zu dem Post darüber

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Und genau mit sowas gehst du der Schröder-Agenda-2010-Propaganda auf den Leim.
Erbschaftssteuerreform (Stichwort: große Betriebsvermögen)? Wiedereinführung der Vermögenssteuer?
Du möchtest tatsächlich das Geld anderer Leute verpulvern, um Dir ein eigenes Leben ohne Arbeit oder mit einem zusätzlichen BGE leisten zu können? Ich halte das für moralisch fragwürdig.

Es wäre Diebstahl, und Du möchtest ja nicht mal als Dieb gelten, sondern möchtest es gesetzlich legitimiert wissen. Auch noch ein feiger Dieb.

Sorry. Dafür wird es niemals eine ausreichende politische Unterstützung geben. Schmink' Dir das einfach ab.
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Alt 21.07.2017, 16:12   #93
noillusions
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Standard AW: Nachtrag zu dem Post darüber

Zitat von Professor Bondi Beitrag anzeigen
Du möchtest tatsächlich das Geld anderer Leute verpulvern, um Dir ein eigenes Leben ohne Arbeit oder mit einem zusätzlichen BGE leisten zu können?
Dann bist du sicherlich auch gegen andere Formen leistungsloser Einkommen wie z.B. Dividenden.
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Alt 21.07.2017, 16:53   #94
AsbachUralt
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Standard AW: Nachtrag zu dem Post darüber

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Dann bist du sicherlich auch gegen andere Formen leistungsloser Einkommen wie z.B. Dividenden.

Der Vergleich hinkt aber gewaltig.

Dividenden sind quasi Zinsen für das Kapital, das ich dem Unternehmen zur Verfügung stelle.
Bist Du dann also auch gegen Zinsen auf dem Sparkonto? Die sind schließlich auch ein Leistungsloses Einkommen?
AsbachUralt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.07.2017, 18:01   #95
Tripod
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Schleswig-Holstein will ... will Schleswig Holstein das wirklich?

Das klingt sehr nach "Regionalwährung" da lässt sich auch trefflich und heiter tauschen am wirklichen Markt vorbei und zu leicht veränderten Bedingungen. Das ist Experiment und Spiel zugleich.
Will ein Bundesland solcherlei Experiment anstellen, stellt sich doch zuerst die Frage, kann es das - sprich verfügt es über genügen disponible (Finanz-)Masse.
Bürgergeld/ Grundeinkommen gegen zu finanzieren bedeutet ja (alle) anderen auch vom Bund geleisteten Leistungen mit auf die Streichliste zu setzen. (Gegenfinanzierung über eine Streichliste heißt also, das man die Hoheit über die entsprechenden Gelder hat und damit beliebig umwidmen und umschichten kann, ohne z. b. Bundesrecht zu brechen)

Die Komplexität der Aufgabe steht gegen einen ernsthaften versuch auf regionaler Ebene.

Sinnvolle rund richtiger wäre ein Schritt in die (richtige) Richtung, der aber Bundes weit, besser Europa weit gegangen wird und sich (vorerst) an den Möglichkeiten des wirtschaftlich schwächsten orientiert. Niemand sagt ja, dass ein Einstieg in eine "bedingungsloses" Grundeinkommen in der Form eines Subsistenzeinkommens geschehen muss.
Wenn höhere Sockelleistungen angepeilt werden, muss sich der Staat über höhere Abgaben gegenfinanzieren, gleichzeitig würde die Möglichkeit LebensStandard wahrende Renten aus Arbeitseinkommen zu erwirtschaften immer schwieriger, weil nur die Einkommen jenseits der (BGE) Sockelbeiträge Arbeitsentgelte in bisherigen Sinne darstellen und zur Berechnung von Sozialbeiträgen infrage kommen.

Letztlich führt, bei aller optimistischen Einschätzung, ein Grundeinkommen, das sich produktivitätsmindernd auswirkt eher zu einer Nivellierung der Armutsgrenzen. Da es historisch noch nie eine Gesellschaft ohne Armut gegeben hat, was vermutlich schlichte Gründe hat, werden sich bei einer Anhebung der Durchschnittseinkommen schlicht die Preise darauf einzustellen wissen und den Wohlstandsüberschuss abschöpfen und umverteilen.

Damit obiger Beitrag nicht missverstanden wird, ich bin durchaus für einen versuch in Richtung Grundeinkommen.
Allerdings halte ich diesen vorerst einfach für eine "Rationalisierung" unserer zerklüfteten Sozialleistungslandschaft und sehe den Vorteil eher in einer Vereinheitlichung des Sozialstaates und seiner Leistungen.

Soweit sich ein Einstig in ein Grundeinkommen durch Umwandlung bisheriger Sozialleistungen bewerkstelligen lässt ok. Ansonsten muss es um die Verbreiterung der Beitragsgrundlage gehen (Infrastrukturabgabe, Tobin Steuer) solche "Zusatzbeiträge" dürfen nicht als Steuern im alles auflösenden Staatssäckel verschwinden, sondern als aufgabenbestimmte Abgabe dem Sozialetat zugeleitet werden.

Ein subsistenzsicherndes Grundeinkommen würde vermutlich ein starke Sogwirkung erzeugen und zu schnellem Ansteigen der Ausgaben führen - m. a. W. es würde erneut einer strengen Kontrolle bedürfen, man müsste ganz neue Berechtigungskriterien erarbeiten etc. Der Versuch über dergleichen zu entspannten Verhältnissen zu kommen würde zu neuen Spannungen und Ungerechtigkeiten führen, weil bestimmte Rahmenbedingungen einfach nicht kontrolliert werden können. (wer soll dergleichen Leistungen erhalten, Staatsbürger, Inländer, inländisch Werktätige, etc. ...??)

Geändert von Curt The Cat (22.07.2017 um 07:57 Uhr)
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Alt 21.07.2017, 18:55   #96
noillusions
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Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Der Vergleich hinkt aber gewaltig.

Dividenden sind quasi Zinsen für das Kapital, das ich dem Unternehmen zur Verfügung stelle.
Welches nur wenige haben. Daher sollte es auch eine Vermögenssteuer geben die diesen Namen verdient.
Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Bist Du dann also auch gegen Zinsen auf dem Sparkonto? Die sind schließlich auch ein Leistungsloses Einkommen?
Ja sicher, wo ist der Unterschied? Das ist eben auch wieder so eine Form von leistungslosem Einkommen.
noillusions ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.07.2017, 19:43   #97
AsbachUralt
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Standard AW: Nachtrag zu dem Post darüber

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Welches nur wenige haben. Daher sollte es auch eine Vermögenssteuer geben die diesen Namen verdient.
Es gibt in Deutschland mehr Vermögende als Arme, viel mehr sogar.

Einkünfte werden besteuert und für Dividende und Zinsen gibt es die Kapitalertragssteuer.




Zitat:

Ja sicher, wo ist der Unterschied? Das ist eben auch wieder so eine Form von leistungslosem Einkommen.

Und was ist an einem Leistungslosen Einkommen falsch?
Sollen die Sparer ihr Geld einfach unter dem Kopfkissen lagern?

Wir sollten wohl wieder zurück zum Tauschhandel kommen, aber selbst damit sind welche reicher geworden als andere.

Aber wie immer kommt es natürlich auf den eigenen Standpunkt an.
AsbachUralt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.07.2017, 23:42   #98
zebulon
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zebulon
Standard AW: Schleswig-Holstein will das bedingungslose Grundeinkommen testen

Überlassen wir den 'Professor' sich selber. Wenn seine Argumente nicht mehr ziehen, wechselt er auf moralische Apelle. Die kann er für sich behalten.
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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Alt 22.07.2017, 09:39   #99
Realo
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Wenn eine Person die Moeglichkeit hat etwas anzusparen und diese nutzt statt das Geld auszugeben ist das legitim und sollte auch durch Zinsen und Dividenden belohnt werden. Der Begriff der vermoegenssteuer ist falsch... das ist eine strafsteuer auf den konsumverzicht. Ich verzichte heute um später mehr zu haben. Oder um meinen Kindern Etwas zu ermöglichen. Wekcven Anspruch hat die Allgemeinheit auf das ersparte Vermögen von anderen Menschen? Gar keinen. Das ist Diebstahl.... die einen konsumieren... die anderen verzichten.
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Alt 22.07.2017, 09:41   #100
noillusions
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Standard AW: Nachtrag zu dem Post darüber

Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Es gibt in Deutschland mehr Vermögende als Arme, viel mehr sogar.
Was tut das zur Sache? Was soll mir das sagen? Alles gut statt Wirbel wegen Armuts - und Reichtumsbericht?
Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Einkünfte werden besteuert und für Dividende und Zinsen gibt es die Kapitalertragssteuer.

Das nicht alle das für ausreichend halten hast du sicher auch mitbekommen.



Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Und was ist an einem Leistungslosen Einkommen falsch?
Wenn es einen Sockelbetrag wie z.B. das Existenzminimum nicht überschreitet, ok. Ansonsten: Besteuerung, die diesen Namen auch verdient. Dann muß man Banken und Konzernen auch nicht verbieten ihren Kunden und Shareholdern Geschenke zu machen.

Im übrigen wird Arbeitseinkommen bei ALG2 bis 170 Euro monatlich derzeit nicht angerechnet, sonstige Einkünfte aber ab einer geringeren Bagatell-Grenze bereits.
Dieses Prinzip Arbeitseinkommen bevorzugt zu behandeln finde ich grundsätzlich ok. Warum nicht auch in anderen Bereichen?
Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Sollen die Sparer ihr Geld einfach unter dem Kopfkissen lagern?
Wer seiner Bank noch traut, kann es ja auf dem Konto lagern.
noillusions ist offline   Mit Zitat antworten
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