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Start > > -> Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

...Grundeinkommen Alles zum Grundeinkommen


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Alt 31.08.2011, 00:28   #76
Krypteia
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Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Die haben funktiert. Da hatte man Arbeit und konnte davon leben. In der Lügen- und Verarscher-BRD kommt man nicht vorwärts. Also permanenter Rückschritt.
Ja genau, die hat so gut funktioniert das wir im Westen jahrelang am Band standen und die Alutuben für eure Haar und Deodosen gestanzt, lackiert, mit Plastikdrehverschluss versehen und anschließend die zusammen mit den Zahnpastatuben etc. in Kartons verpackt haben. Das ist kein Spruch, hab selbst da gearbeitet.
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Alt 31.08.2011, 02:42   #77
Pony und Kleid
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Beiträge: 1.131
Pony und Kleid
Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

Zitat von maroosha Beitrag anzeigen
ohne zeitraumangabe diskutier ich deine 750 mrd. euro spekulation nicht

Die musst du auch nicht diskutieren, würdest du schlicht weg lesen. Diese von dir behauptete Spekulation habe ich bereits in Beitrag 58 angeführt.

Hier noch mals für dich, da du anscheinend und offensichtlich nicht in der Lage bist, selbständig zu lesen. Ergo muss ich dich ans Händchen nehmen.

Aber das blinde drauf lospopltern klappt ja immer sehr gut. Du bist nun der/die 2. welche dies als Spekulation abtut, wobei die Quelle aufgeführt ist. Will man nicht oder kann man nicht?


Und deine vermisste Zeitraumangabe ist dort auch hinterlegt. Das ist jährlich, Himmel Herrgott. Guckst du

Zitat:
Die Leistungen des Sozialbudget insgesamt beliefen sich 2009 für Deutschland auf rund 754 Milliarden Euro. Die Sozialleistungsquote, das Verhältnis dieser Sozialleistungen zum Bruttoinlandsprodukt, betrug 2009 für Deutschland 31,3 %.
Statistisches Bundesamt Deutschland - Sozialbudget
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Alt 31.08.2011, 06:29   #78
Rounddancer
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Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

Zitat von Krypteia Beitrag anzeigen
Ja genau, die hat so gut funktioniert das wir im Westen jahrelang am Band standen und die Alutuben für eure Haar und Deodosen gestanzt, lackiert, mit Plastikdrehverschluss versehen und anschließend die zusammen mit den Zahnpastatuben etc. in Kartons verpackt haben. Das ist kein Spruch, hab selbst da gearbeitet.
Genau. Dann wurden vermehrt Kinder geboren, aber Kinderwagen standen erst im nächsten 5-Jahres-Plan.
Und funktionierendes Material wurde als Schrott entsorgt, damit die Schrottquote gehalten werden konnte.
Außerdem schwammen die "DDR"-Bürger in Geld,- es gab nur selten was, was sie hätten dafür kaufen können.
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Alt 31.08.2011, 11:38   #79
jockel
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Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

Zitat von Krypteia Beitrag anzeigen
Ja genau, die hat so gut funktioniert das wir im Westen jahrelang am Band standen und die Alutuben für eure Haar und Deodosen gestanzt, lackiert, mit Plastikdrehverschluss versehen und anschließend die zusammen mit den Zahnpastatuben etc. in Kartons verpackt haben. Das ist kein Spruch, hab selbst da gearbeitet.
Sag bloß - bundesdeutsche Wohltäterfirmen halfen uns beim Herstellen von Kosmetikartikeln und Dentalprodukten. Das ist mir bei Florena (Hautcreme, Rasierwasser, Deoprodukte) oder Elbechemie (Zahncreme wie Elkadent oder Chlorodont) oder Schuhcreme (Eggü) nicht aufgefallen.

Die DDR produzierte doch ihre Plaste- und Elasteprodukte auch mit Hilfe des aus der Sowjetunion importierten Erdöls, das im PCK (Petrolchemisches Kombinat) Schwedt per Pipline "Drushba" eintrudelte und im Chemiedreieck von Böhlen, Wolfen, Bitterfeld, Leuna zu eben diesen Plaste- und Elasteverpackungsprodukten weiterverarbeitet wurden.

Ich kenne es anders rum, wie unsere Produkte mit Gütezeichen 1 in den Export zu Schleuderpreisen im Versandhandel und den Katalogen von Quelle, Otto und Neckermann für den geneigten Westkonsumenten verschwand. Auf den DDR-Ladentheken oder besser darunter gab es nur auf Nachfrage oder gegen Backschisch die gleichen Artikel der Güteklasse 2 und 3 als Bückdichware oder es wurde Naturalhandel betrieben - Sack Zement gegen Auspuffanlage.

Aber tariflich bezahlte Arbeit, bezahlbare Wohnungen und soziale Sicherheit waren das Wichtigste. Wenn man sich in der DDR bei einer Firma gezielt bewarb, bekam man auch schnell wieder Arbeit. In der BRD hast Du die Freiheit der aufgezwungenen jahrelangen Arbeitslosigkeit mit der Altersarmut als dickes Ende.
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Alt 31.08.2011, 11:49   #80
jockel
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jockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiert
Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

Zitat von maroosha Beitrag anzeigen
wie man bei dir lesen kann findest auch du dich mit prekären arbeits und lebenbedingungen ab. heißt das eigentlihc daß dir 500 euro zuwenig sind?
Ich will die 500 Almosentaler aus der Hartzgesetzgebung nicht, weil die bei steigenden Lebenshaltungskosten sowieso nicht reichen werden.

Wer diese 500 Euro haben will aus dieser Finanzquelle, der erkennt den Mißstand und diese menschenverachtende Hartzgesetzgebung nachträglich als richtig an - stillschweigendes Anerkennen.

Ich lehne sie grundsätzlich ab und will dafür dauerhafte, sv-pflichtversicherte Vollerwerbsarbeit mit tariflich bezahlter Vergütung haben, die dem Leistungsprinzip voll entspricht - vollwertige Arbeitsleistung gegen gleichwertigen Arbeitsverdienst - alles ohne garantierte Arbeitslosigkeit und jegliche Hartz-Mist-Lohnersatzleistungsangebote.

Arbeit muß sich wirklich wieder lohnen und ein menschenwürdiges Dasein garantieren. Die 500 Euro liegen immer noch fern des pfändungsfreien Existenzminimums von aktuell etwa 1.000 Euro, was notdürftig eine soziokulturelle Teilhabe gewähren soll. In einem halben Jahr sind die Lebenshaltungskosten so explodiert, daß man mit den 500 Euro auch nicht um die Runden kommen wird.

Du mußt Dir abgewöhnen von der Hand in den Mund zu leben, genügsam wie ein Schaf zu sein, sondern langfristig Dein Leben planen können.
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Alt 31.08.2011, 12:55   #81
jockel
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jockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiert
Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Genau. Dann wurden vermehrt Kinder geboren, aber Kinderwagen standen erst im nächsten 5-Jahres-Plan.
Und funktionierendes Material wurde als Schrott entsorgt, damit die Schrottquote gehalten werden konnte.
Außerdem schwammen die "DDR"-Bürger in Geld,- es gab nur selten was, was sie hätten dafür kaufen können.
Rounddancer, Du musst es ja aus einem Stuttgarter VEB am Besten wissen, daß die asozialen Ossies nur zum Kindermachen taugten.

Die DDR dachte ab dem VIII. Parteitag ab 1971 schon an die Förderung junger Ehen und an die Nachwuchsförderung. Es gab staatliche Ehe- und Wohnungskredite, die mit dem 3. lebend geborenen Kind erlassen wurden. Da gab es bereits schon Kinderkrippen und -gärten. Schwangere Frauen behielten in den Betrieben ihre Arbeit und wurden durch Weiterbildung während dieser Zeit gefördert. Es gab den 26wöchigen Schwangeren- und Wochenurlaub und nach § 244 AGB (Arbeitsgesetzbuch) auch eine bezahlte Freistellung in Höhe des letzten Nettoverdienstes bis zum 3. Geburtstag des Kindes.

So schaut man vorwärts, wenn man 20, 30 Jahre später im herangewachsenden Nachwuchs seine Fachleute und Steuer- und Beitragszahler in den Betrieben haben will.

Wie sieht es jetzt 2011 mit der bundesdeutschen Familien- und Geburtenförderung in den Privatwirtschaftsunternehmen aus?

Da muß jede Schwangere ihren Arbeitsplatz verlieren, weil ihr unterstellt wird, daß sie das Profitwachstum des Unternehmers mit ihrer Schwangerschaft sabotieren will. Schwangerschaft soll ein Ausdruck für eine arbeitnehmerseitige Schlechtleistung oder Arbeitsverweigerung angesehen werden. Das rechtfertige eine Kündigung. So die Sichtweise bundesdeutscher Unternehmer.

Das AGG wollen Hundt und Co. wieder beseitigen.

Und die Arbeitsgerichte sprechen gegen die familienfeindliche Schwangerenpolitik der Unternehmen keine abschreckenden Strafen aus. Es kommt nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten höchsten ein Schadenersatzanspruch von einem Jahresbruttogehalt raus statt die Einkommensverluste während und mehrere Jahre nach dem Rechtsstreit mit abzufangen, weil ein so geführter Rechtsstreit zu einem Einstellungshemmnis bei einem nachfolgendem Arbeitgeber wird. Das wirkt auch nachteilig auf die Altersversorgung der Frau. Auch das müßte in einem Rechtsstreit mit berücksichtigt werden. Die Arbeitgeber tauschen sich gegenseitig die Informationen über Bewerberinnen aus.

Die denken eben nur bis zu ihrem Betriebszaun und darüber hinausblickend sind sie blind. Aber in 20, 30 Jahren - eben jetzt 2011 - wegen der fehlenden Fachkräfte jammern.

ZDF, Sendung "Frontal21 vom 30.08.2011, 21:00 Uhr: Schwanger und bestraft - Kinder als Karrierehindernis

ZDF, Frontal21: Schwanger und bestraft - Kinder als Karrierehindernis - Video

ZDF, Frontal21: Schwanger und bestraft - Kinder als Karrierehindernis - Sendemanuskript

"Es wird als Petitesse abgetan"

Schau Dir mal dazu den Vergleich die skandinavische Familien- und Kinderpolitik an. Da gibt es Gleitarbeit für Eltern, Teleworking, da wird die Arbeit unterbrochen, wenn die Meldung eingeht, daß Kinder krank werden oder wenn sie von den Kinderbetreuungseinrichtungen die Kinder abholen. Die Arbeit nehmen die Eltern mit nach Hause und arbeiten sie an vom Betrieb gestellten PCs ab oder da kommt abends ein Elternteil in die Firma zurück, um die Arbeit paar Stunden lang fortzusetzen.

In Deutschland völlig undenkbar - erst recht in erzkonservativen, katholisch geprägten Siedlungsgebieten.

Anderes kinderfeindliches, hochgejubeltes Bürokratiemonster der von der Leyer:

ARD/MDR, Sendung "Plusminus" vom 30.08.2011: Bildungspaket - Warum Betroffene monatelang darauf warten müssen

Hilft gegen diese sozialen Mißstande der BRD das bedingungslose Grundeinkommen?

Die Kinderwagen waren kein Problem. Schau Dir das Produktionssortiment vom einstigen VEB Kinderwagen ZEKIWA Zeitz von damals an.

ZEKIWA - Kinderwagen aus Zeitz - MDR Sachsen Anh. | programm.ARD.de

Kinderwagen von ZEKIWA

ZEKIWA - Kinderwagen aus Zeitz | MDR.DE

Die Zekiwa-Geschichte | MDR.DE

Deutsches Kinderwagenmuseum - Zeitz - Stadt der Kinderwagen

Der Kinderwagen: Vom Luxusartikel zum Alltagsprodukt - Kinderkram und Elternwirtschaft

Kinderwagenmuseum - Bayer, Das Museum

Die DDR importierte auch Kinderwagen aus der Volksrepublik Ungarn.

Heute kommen die ZEKIWA-Kinderwagen aus China, dank der Breuel-Treuhandabwicklung.
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Alt 31.08.2011, 13:20   #82
Shellist
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Shellist Shellist
Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

Kieke ma Film Berlin präsentiert: Aufzeichnung eines Studiogesprächs zum anklagenden Brandbrief 'Die Würde des Menschen ist unantastbar', der an den Bundespräsidenten, an die Bundeskanzlerin, an die Bundesarbeitsministerin & an das Jobcenter Berlin überreicht wurde. Das Gespräch fand am 30.08.2011 im Rundfunkstudio des Alex Berlin statt."

Brandbrief "Die Würde des Menschen ist unantastbar" von Ralph Boes aus Berlin - YouTube#!
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Alt 31.08.2011, 15:26   #83
jockel
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Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

Zitat von Shellist Beitrag anzeigen
Kieke ma Film Berlin präsentiert: Aufzeichnung eines Studiogesprächs zum anklagenden Brandbrief 'Die Würde des Menschen ist unantastbar', der an den Bundespräsidenten, an die Bundeskanzlerin, an die Bundesarbeitsministerin & an das Jobcenter Berlin überreicht wurde. Das Gespräch fand am 30.08.2011 im Rundfunkstudio des Alex Berlin statt."

Brandbrief "Die Würde des Menschen ist unantastbar" von Ralph Boes aus Berlin - YouTube#!
Ok, die beiden haben eine vernünftige Einstellung und Ansichten. Das kann man akzeptieren. Was sie vorschlagen, ist ein Anfang, muß vervollkommnet und ausgebaut werden.

Wir brauchen viel mehr solch kreativ denkende Menschen, die sich Gedanken über eine sozial funktionierende Gesellschaft machen.

Was sie nicht ansprechen und fordern: Machthaber in diesem Land - also Wirtschafts- und Bankenvertreter, Politiker, Volkszertreter und Verwaltungsbüttel haben Fürsorge- und Erfüllungspflichten gegenüber der Bevölkerung zu erbringen und nicht nur auf ihre gut gefüllt verbleibenden Brieftaschen und Konten im In- und Ausland zu achten.

Die Einhaltung ihrer Fürsorge- und Erfüllungspflichten muß von Vertretern der Gegenseite unangemeldet jederzeit kontrollier- und nachprüfbar sein.

Erfüllen sie diese Pflichten nicht, muß ausgehend vom Grundgesetz, es auch abgeleitete Strafen, Sanktionen, Schadenersatzforderungen gegen die Machthaber geben bis zu ihrer tatsächlichen Entmachtung, ansonsten ist es keine Demokratie.

Wenn alle Gewalt vom Volk ausgehen soll, dann muß es funktionierende basisdemokratische Einflußmöglichkeiten jeglicher Art geben, die bis zur sofortigen Entlassung und Entfernung von Volkszertretern aus den Parlamenten führt. Sie sind durch fähige Leute aus dem Volk zu ersetzen, die sich keinem Lobbyisten- und Fraktionsgehorsam unterwerfen, sondern nur die Lösung von volkswirtschaftlichen Lebensinteressen des eigenen und der Nachbarvölker gegenüber in gleichberechtigte Weise sich verpflichten.

Das Grundgesetz muß geändert werden, so daß Privatwirtschaft keine politische Machtausübung durchsetzen darf und kann. Die Arbeits- und Lebensbedingungen und ihr Entwicklungsrichtung eines Volkes haben echte Volksvertreter zu bestimmen und nicht die Privatwirtschaft über gekaufte Lobbyisten, Politiker und Verwaltungsbürokraten. Die Wirtschaft hat den Volksinteressen zu dienen und nicht das Volk den Profitinteressen der Wirtschaft.

Das gehört zu einer funktionierenden Demokratie, andernfalls ist es eine menschenverachtende Diktatur.
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Alt 31.08.2011, 16:17   #84
AsbachUralt
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Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

@ Jockel.

Wach doch enimal auf.
Deine tolle DDR war schon sehr lange am Ende.Sie wurde nur noch durch Westkredite und den Verkauf ihrer Staatsbürger künstlich am Leben gehalten.

Die Wiedervereinigung war keinesfalls eine Leistung der Politik,schon garnicht des Dicken,dem ist das faktisch in den Schoss gefallen.
Fakt ist,NIEMALS hätte die Wiedervereinigung einen so friedlichen Ausgang genommen,wenn die UDSSR damit nicht einverstanden gewesen wäre.
Aber Gorbi & Co.wussten doch genau über den desolaten Zustand der DDR Bescheid.Ihnen war klar,die kosten uns nur noch und bringen nichts.Von daher hat der große Bruder die kleine DDR fallen lassen und gegen ein nettes Sümmchen aus der BRD für den Heimzug seiner Soldaten die DDR Geschichte werden lassen.
Den Bürgern der DDR war aber auch nicht verborgen geblieben,dass wir im Westen auch ein Arbeitslosen Problem hatten,im Gegenteil,das wurde ja gerne z.B.von Sudel Ede in seinen schwarzen Kanal genüsslich ausgebreitet.Sie haben das aber in der Wiedervereinigungsfreude schlicht verdrängt.
Und dann kam der große Katzenjammer,denn vieles an Betriebsstätten war nicht einmal sanierbar.
Bestes Beispiel Bitterfeld.Der Schwarzen Pumpe trauert dort kein Mensch nach,dafür hat sich der Krankenstand drastisch verringert und die Lebenserwartung erhöht.
Zwangsläufig gab es leider einen Prozentsatz von Bürgern,die abgehängt wurden.Aber das traf etwa 20 % während der Rest die ehemalige DDR ganz schnell vergessen hat und bald auch im Urlaub Fernflüge buchte,Daimler,BMW,VW und Co.kauften und im LebensStandard dem Westen gleich gestellt sind.
Ich habe beruflich damals immer wieder dort Menschen getroffen,keiner wollte die alten Verhältnisse haben.

Natürlich ist es für die Abgehängten einfach Exkremente,das sie davon nicht profitieren können und ich kann teilweise auch die Verbitterung nachvollziehen.
Fakt ist aber,wir leben in einer Welt in der für immer mehr Menschen immer weniger Arbeit vorhanden ist.
Schauen wir ins Deutschland Anfang der 80er Jahre.
Da gabe es noch Firmen wie Grundig,Telefunken,AEG,Braun.
Alles was mit Elektronik zu tun hat(mit wenigen innovativen Ausnahmen)findet in China,Süd Korea,Taiwan oder Indien statt.
Die gesamte Textilindustrie ist verschwunden,nach Vietnam,China,Bangladesh oder Kambodscha.
In dieser Zeit kamen die Ersten Japanischen PKW nach Europa,wurden als "Reiskocher" verspottet,inzwischen ist Toyote der Weltgrößte Hersteller.
Später kamen noch die Koreaner und bald die Chinesen. .Dazu kommt noch,das die vorhandene Arbeit qualifiziertes Personal verlangt,Handarbeit wird durch Automatissierung immer weniger gefragt.
Kleines Beispiel.Früher fuhr ein Müllwagen und hinten standen 2-3 Mann drauf die die Tonnen holten.Heute ist bei uns nur noch der Fahrer übrig,der seitlich mit einem kleinen Kranarm die Tonnen erfasst und leert.

Als Folge all dessen können nun Arbeitgeber ihre Machtposition ausspielen und überall die Löhne drücken oder ZA Firmen einbinden.
Allerdings,hier im Südwesten gibt es viele Mittelständige Unternehmen in denen der Chef täglich durch den Betrieb läuft,die z.B.hochspezialisierte Maschinen herstellen und darauf angewiesen sind,dass ihre Mitarbeiter zufrieden und leistungswillig sind.Das erreichen sie,indem sie im AG Verband sind und die guten Tarife des Elektro-Metallhandwerks zahlen,dazu Prämien und auch übertarifliche Zuschläge,
Da kannst Du einmal die Werksparkplätze anschauen und wirst ziemlich hochwertig PKW sehen und in den Orten die vielen EFH Neubauten.
Ja,auch das gibt es in Deutschland,zum Glück,denn sie zahlen in die Kassen,wenn das auch wegbricht,dann wird es zappeduster.
Und diese Firmen sind nur weltweit so erfolgreich,weil sie sehr flexibel reagieren können und sich veränderten Märkten und Kundenwünschen schnellstens anpassen.Das funktioniert aber nicht mit 5 Jahresplänen und einer Staatswirtschaft.
Bestes Beeispiel Venezuela,das Land geht rapide den Bach runter und wer kann hat das Land schon verlassen oder die Koffer gepackt.

Man kann also einmal in die Zukunft schauen und überlegen,was passiert wenn bei uns die letzten Spezialfirmen erfolgreich vom Ausland kopiert oder aufgekauft wurden und Deutschland dann nur noch dazu taugt,grossflächig Raps für Bio Diesel anzubauen.
Denn ich bin mir sicher,auch die Deutsche Automobil Inddustrie hat kein ewiges MHD mehr,die Chinesen werden bald adäquate Autos analog zu BMW & Co.auf den Markt bringen.Natürlich billiger.
Für die Lösung all dieser Probleme muss aber erst ein Genie geboren werden.
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Alt 31.08.2011, 16:40   #85
pinguin
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Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Früher fuhr ein Müllwagen und hinten standen 2-3 Mann drauf die die Tonnen holten. Heute ist bei uns nur noch der Fahrer übrig,der seitlich mit einem kleinen Kranarm die Tonnen erfasst und leert.
Bei Euch, bei uns nicht mehr; wir sind hier zugunsten einer höheren kommunalen Beschäftigtenquote wieder zu 2 bis 3 Leuten zurückgekehrt; die vormalige 1-Person-Bedienung zog zu große Ausfälle nach sich.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 31.08.2011, 16:50   #86
Fairina
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Jockel, schon mal was vom Mutterschutzgesetz gehört?
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Es gibt keine Unterhaltspflicht, kein Unterhaltsrecht, keine Auskunftspflicht (nur als Zeuge vor Gericht), kein Auskunftsrecht für 2 nicht miteinander verheirateten oder verwandte Personen die kein gemeinsames Kind unter 3 Jahren haben.
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Alt 31.08.2011, 19:07   #87
jockel
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Zitat von Fairina Beitrag anzeigen
Jockel, schon mal was vom Mutterschutzgesetz gehört?
Welchen Unternehmer interessiert das Mutterschutzgesetz?

Vielleicht zum Schutz seiner eigenen Mutter, aber nie für seine Untertanen. Die sind für den Unternehmer Müll.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2011, 19:14   #88
Fairina
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Jockel hör doch auf solchen Unsinn zu erzählen. Kein AG kriegt eine Kündigung einer Schwangeren durch ausgenommen sie selbst hat den provoziert z. B. durch Diebstahl. Manchmal hat man den Eindruck jeder will peitschen egal was los ist.
__

Es gibt keine Unterhaltspflicht, kein Unterhaltsrecht, keine Auskunftspflicht (nur als Zeuge vor Gericht), kein Auskunftsrecht für 2 nicht miteinander verheirateten oder verwandte Personen die kein gemeinsames Kind unter 3 Jahren haben.
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Alt 31.08.2011, 19:16   #89
jockel
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Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
@ Jockel.

Wach doch enimal auf.
Deine tolle DDR war schon sehr lange am Ende.Sie wurde nur noch durch Westkredite und den Verkauf ihrer Staatsbürger künstlich am Leben gehalten.

Die Wiedervereinigung war keinesfalls eine Leistung der Politik,schon garnicht des Dicken,dem ist das faktisch in den Schoss gefallen.
...
Wo die glorreiche westliche Privatwirtschaft aktuell liegt, kennen wir ja - bei Pleiten, Pech und Pannen. Jeder ist dem anderen sein Teufel.

Tja und jetzt hat die BRD ein Problem. Es gibt für dieses Land keinen Franz-Josef mit einem Milliardenkredit. Das Land hat nur ne doofe Bundesmutti, die den insolventen Kapitalismus krampfhaft die offenen, blutenden Wunden behandeln muß. Die weiß nicht, wo sie zuerst die Wundflaster drauf pappen soll.

Am besten, man läßt diese Gesellschaftsordnung schnellstens ausbluten, dann ist endlich Ruhe mit diesem Stinkladen.
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Alt 31.08.2011, 19:43   #90
hartz5
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Zitat von Fairina Beitrag anzeigen
Jockel hör doch auf solchen Unsinn zu erzählen. Kein AG kriegt eine Kündigung einer Schwangeren durch ausgenommen sie selbst hat den provoziert z. B. durch Diebstahl. Manchmal hat man den Eindruck jeder will peitschen egal was los ist.
Falsch. Selbst erlebt und kein Weg führte dazu, dass ich den Job behalten konnte. Und ich hab nicht gestohlen oder sonstwas getan, was eine Kündigung rechtfertigt. Es gibt für einen AG immer einen Weg,wenn er einen wirklich loswerden will!
__



Der menschliche Horizont ist der Abstand zwischen Kopf und Brett









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Alt 01.09.2011, 01:48   #91
maroosha->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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maroosha
Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Ich will die 500 Almosentaler aus der Hartzgesetzgebung nicht, weil die bei steigenden Lebenshaltungskosten sowieso nicht reichen werden.

Wer diese 500 Euro haben will aus dieser Finanzquelle, der erkennt den Mißstand und diese menschenverachtende Hartzgesetzgebung nachträglich als richtig an - stillschweigendes Anerkennen.

Ich lehne sie grundsätzlich ab und will dafür dauerhafte, sv-pflichtversicherte Vollerwerbsarbeit mit tariflich bezahlter Vergütung haben, die dem Leistungsprinzip voll entspricht - vollwertige Arbeitsleistung gegen gleichwertigen Arbeitsverdienst - alles ohne garantierte Arbeitslosigkeit und jegliche Hartz-Mist-Lohnersatzleistungsangebote.

Arbeit muß sich wirklich wieder lohnen und ein menschenwürdiges Dasein garantieren. Die 500 Euro liegen immer noch fern des pfändungsfreien Existenzminimums von aktuell etwa 1.000 Euro, was notdürftig eine soziokulturelle Teilhabe gewähren soll. In einem halben Jahr sind die Lebenshaltungskosten so explodiert, daß man mit den 500 Euro auch nicht um die Runden kommen wird.

Du mußt Dir abgewöhnen von der Hand in den Mund zu leben, genügsam wie ein Schaf zu sein, sondern langfristig Dein Leben planen können.
da du es wohl nicht liest wenn ich dich zitiere frag ich mal direkt: wie meinste passt es zusammen daß du gegen mindestlöhne bist aber auch gegen prekäre lebens und arbeitsbedingungen?
maroosha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2011, 08:59   #92
Fairina
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Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

Hartz, natürlich kann ein AG so etwas indirekt durchbekommen. Aber wenn eine Schwangere selber kündigt ist sie einfach nur blöde. Und wenn man gemobbt wird dann läßt man sich krank schreiben. Das Gesetz gibt den Rahmen, doch wenn der nicht ausgefüllt wird durch die Betroffenen, dann sind diese selber schuld.
__

Es gibt keine Unterhaltspflicht, kein Unterhaltsrecht, keine Auskunftspflicht (nur als Zeuge vor Gericht), kein Auskunftsrecht für 2 nicht miteinander verheirateten oder verwandte Personen die kein gemeinsames Kind unter 3 Jahren haben.
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Alt 01.09.2011, 10:44   #93
Roter Bock
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Roter Bock Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

Ich bin für ein Bedingungsloses Grundeinkommen weil:

1. Damit verhindert oder gebremst würde, das Hartz 4 Empfänger in diesem Land verhungern.

2. Genug Geld da ist - ich gebe Arno Dübel obwohl er ein A...loch ist lieber ein Bier aus bevor ich Einsätze in Aghanistan bezahle.

3. Man sollte die Entscheidung zusammen mit einen generellen Mindestlohn treffen - dann hat man eine Leitlinie für eine angemessene Höhe.

Alle wirtschaftlichen Ordungssysteme (Tarife, Gesetze die AN schützen) wurden nach und nach "geschliffen" es wird höchste Zeit, das Politik sich am Wohl der Menschen und nicht am Wohl der Arbeitgeber orientiert.

Die Idee ist uralt, schon Ende der siebziger Jahre habe ich im Pflasterstrand einen Artikel därüber gelesen (Chefredakteur war glaub ich Cohn Bandit). Das System war intelligent und überlegt auch ohne Hartz 4.

Es gehören abgeschafft: Niedrigsteuern für Millionäre
Beitragsbemessunggrenzen der Sozialversicherung, zusammen mit Zwangeinführung eines Mindestlohnes.

Ich weis der Dübel ist blöd...aber die Diskussion auf den zu zentrieren bringt nix - und im Prinzip "arbeiten" viele Politiker auch nicht für uns - da ist für mich die Frage wer der Schmarotzer ist nur zweitrangig.

Roter Bock
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Alt 01.09.2011, 15:40   #94
pinguin
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Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

Ist OT, ich weiß, aber:
Zitat von Roter Bock Beitrag anzeigen
ich gebe Arno Dübel obwohl er ein A...loch ist
Wieso eigentlich, der hat doch nur das getan, was jeder tun würde; er hat eine Chance genutzt, die sich ihm geboten hat und dafür weder betrogen noch belogen etc.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 01.09.2011, 15:51   #95
Feind=Bild
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Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
Ist OT, ich weiß, aber:
Wieso eigentlich, der hat doch nur das getan, was jeder tun würde; er hat eine Chance genutzt, die sich ihm geboten hat und dafür weder betrogen noch belogen etc.
Trotzdem kann man ihm, also der Figur Arno Dübel, ob sie nun echt ist oder Fake, die Beihilfe vorwerfen, das Bild der H4-Bezieher in der Öffentlichkeit enorm in Schieflage gebracht zu haben.
__

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Alt 01.09.2011, 18:24   #96
jockel
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Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

Zitat von maroosha Beitrag anzeigen
da du es wohl nicht liest wenn ich dich zitiere frag ich mal direkt: wie meinste passt es zusammen daß du gegen mindestlöhne bist aber auch gegen prekäre lebens und arbeitsbedingungen?
Beide - bGe und Mindestlöhne sind Notnagellösungen, weil so die echten Tarifvergütungen in anzustrebenden Arbeitsverhältnissen verhindert werden, die dem Leistungsprinzip entsprechen. Das bgE und zu großen Teilen der Mindestlohn liegen sogar unterhalb des pfändungsfreiem Existenzminimums von ca.1000 Euro. Die Mittel für das bGe fallen nicht vom Himmel. Die muß die Masse der AN durch steuer- und sv-pflichtige Arbeit für die Arbeitslosen und Hilfebedürftigen erarbeiten.

Gut bezahlte Arbeit ist das A und O und die Bezahlung muß nach den Leistungsprinzip erfolgen.

So drücken sich aber Unternehmer mit bGe und Mindestlohn erfolgreich vor dem Abliefern von Lohnsteuern und AG- und AN-Anteilen der einzelen Sozialversicherungsarten. Beides ist eine legalisierte Steuer- und Beitragshinterziehung, so daß die staatlichen und kommunalen Einrichtungen ihre Pflichtleistungen nicht finanzieren können.

Wir haben nicht mal Mindestrenten, um Altersarmut zu verhinden. Die Grundsicherung kann man nicht als Schutz vor Altersarmut bezeichnen. Es ist sogar noch eine schlechtere Lösung als ALG II - hinsichtlich des zugestandenen Schonvermögens.

Wenn das UN-Mitglied BRD die Menschenrechte der UN in ihren allgemeinen Erklärungen anerkennt, dann hat dieses UN-Mitglied BRD auch die verdammte Pflicht und Schuldigkeit das Menschenrecht auf Arbeit, freie Berufswahl, gleicher Lohn für gleiche Arbeit zu garantieren.

Artikel 23 der Allgemeinen Erklärung der UN-Menschenrechte.

Diese Menschenrechtserklärung geht unseren Machthabern in Wirtschaft und Politik am Hintern vorbei. Das juckt sie nicht.
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Alt 01.09.2011, 19:51   #97
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maroosha
Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Beide - bGe und Mindestlöhne sind Notnagellösungen, weil so die echten Tarifvergütungen in anzustrebenden Arbeitsverhältnissen verhindert werden, die dem Leistungsprinzip entsprechen. Das bgE und zu großen Teilen der Mindestlohn liegen sogar unterhalb des pfändungsfreiem Existenzminimums von ca.1000 Euro. Die Mittel für das bGe fallen nicht vom Himmel. Die muß die Masse der AN durch steuer- und sv-pflichtige Arbeit für die Arbeitslosen und Hilfebedürftigen erarbeiten.

Gut bezahlte Arbeit ist das A und O und die Bezahlung muß nach den Leistungsprinzip erfolgen.

So drücken sich aber Unternehmer mit bGe und Mindestlohn erfolgreich vor dem Abliefern von Lohnsteuern und AG- und AN-Anteilen der einzelen Sozialversicherungsarten. Beides ist eine legalisierte Steuer- und Beitragshinterziehung, so daß die staatlichen und kommunalen Einrichtungen ihre Pflichtleistungen nicht finanzieren können.

Wir haben nicht mal Mindestrenten, um Altersarmut zu verhinden. Die Grundsicherung kann man nicht als Schutz vor Altersarmut bezeichnen. Es ist sogar noch eine schlechtere Lösung als ALG II - hinsichtlich des zugestandenen Schonvermögens.

Wenn das UN-Mitglied BRD die Menschenrechte der UN in ihren allgemeinen Erklärungen anerkennt, dann hat dieses UN-Mitglied BRD auch die verdammte Pflicht und Schuldigkeit das Menschenrecht auf Arbeit, freie Berufswahl, gleicher Lohn für gleiche Arbeit zu garantieren.

Artikel 23 der Allgemeinen Erklärung der UN-Menschenrechte.

Diese Menschenrechtserklärung geht unseren Machthabern in Wirtschaft und Politik am Hintern vorbei. Das juckt sie nicht.
Es gibt Länder wo es Mindestlöhne gibt und Tariflöhne die darüber liegen.
Das mit dem Leistungsprinzip ist ja immer Auslegungssache.
Wenn Gewerkschaften schon Tariflöhne für etwas mehr als 3Euro die Std. vereinbaren (das waren nicht die gelben Gewerkschaften) kann ein Mindestlohn nur besser kommen
maroosha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2011, 20:32   #98
jockel
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Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

Zitat von maroosha Beitrag anzeigen
Es gibt Länder wo es Mindestlöhne gibt und Tariflöhne die darüber liegen.
Das mit dem Leistungsprinzip ist ja immer Auslegungssache.
Wenn Gewerkschaften schon Tariflöhne für etwas mehr als 3Euro die Std. vereinbaren (das waren nicht die gelben Gewerkschaften) kann ein Mindestlohn nur besser kommen
Wenn Gewerkschaften Tarifverträge mit AG-Verbänden abschließen, die in den nächsten 2 bis 5 Jahren nicht mal die steigenden Lebenshaltungskosten, die Inflationsrate, die steigenden Beiträge zu den Sozialsystemen und die Altersvorsorge garantieren, dann hat das mit Verwirklichung des Leistungsprinzips nichts zu tun. Solche Gewerkschaften will ich nicht mal geschenkt.

Preise für Waren und Leistungen müssen so hoch sein, daß sie alle anfallenden Kosten und ein wenig Gewinn abdecken. Also Anwendung betriebswirtschaftlicher Kontrollmittel - z.B. Deckungsbeitragsrechnung. Zu den Kosten zählen eben auch die Lohn- und Gehaltskosten und die davon abgeleiteten und abzuführenden Steuern und Beiträge. So verwirklicht man das Leistungsprinzip.

Deshalb bin ich gegen jegliches Sozial- und Lohndumping. Das runiniert die Betriebe selbst, die Volkswirtschaft und die Existenzen der Menschen. Und die so entstandenen Preise müssen die Kunden akzeptieren und nicht noch zu drücken versuchen.

Wenn wir flächendeckende Tariflöhne und -gehälter in allen Branchen hätten, dann hätten alle Unternehmer, was die Lohnkosten angeht, die gleichen, fairen Konkurrenzbedingungen. Das wäre in Ordnung.
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Alt 02.09.2011, 06:56   #99
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Standard AW: Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist

@jockel
Leistungsgerechte Entlohnung - WIE willst Du diese errechnen bzw. gestalten?
__

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Alt 02.09.2011, 10:22   #100
jockel
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Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
@jockel
Leistungsgerechte Entlohnung - WIE willst Du diese errechnen bzw. gestalten?
Dafür gibt es Bewertungskataloge, wo die Anforderungsmerkmale einer Arbeitsaufgabe von einem berufserfahrenem Team von Arbeitswissenschaftlern, die sich in der jeweiligen Branche und in den dafür in Frage kommenden Berufsbildern auskennen.

Solche Fragestellungen kommen da vor

- Art und Kompliziertheit der Kenntnisse und Arbeitsverrichtrungen im Umgang mit Arbeitsgegenständen (Rohstoffen, Bodenschätzen, Ausgangsmaterial, Halbfabrikaten)
- Art und Kompliziertheit der Kenntnisse und Arbeitsverrichtrungen im Umgang mit Arbeitsmitteln ( Werkzeugen, Maschinen und Geräten, Anlagen)
- Art und Kompliziertheit der Kenntnisse und Arbeitsverrichtrungen im der Anwendung von naturwissenschaftlich-technischen Fachwissen
- Art und Kompliziertheit der Kenntnisse und Arbeitsverrichtrungen im der Anwendung von juristischen Fachwissen im speziellem Arbeitsgebiet
- Art und Kompliziertheit der Kenntnisse und Arbeitsverrichtrungen im der Anwendung von fachlicher Anleitung und/oder Ausübung von Leitungsverantwortung gegenüber einem Arbeitsteam
- Art und Kompliziertheit der Kenntnisse und Arbeitsverrichtrungen im der Anwendung von juristischen Fachwissen im Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutz im speziellem Arbeitsgebiet
- Art und Kompliziertheit der Kenntnisse und Arbeitsverrichtrungen im der Anwendung von juristischen Fachwissen im Umgang mit Rechen- und Kommunikationstechnik (Taschenrechner, Mobiltelefon, Tischrechner, Telefon und Fax, Telefonanlage, Tischrechner, PC, mittlere und Großrechner, ...)

Mir fallen jetzt aus dem Stand nur 7 von 8 möglichen Anforderungsarten ein. Die feinere Staffelung je Anforderungsart sind innerhalb derer die Anforderungsstufen - insgesamt 9 Anforderungsstufen

Also gibt es 8 * 9 = 72 detaillierte Bewertungsmöglichkeiten je auszuübender Arbeitsaufgabe und Berufsbild. Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht, wenn man das Strickmuster und Methode verstanden hat.

Als Bewertungshilfe gibt es Anwendungsbeispiele je Anforderungsart und -stufe je Arbeitsaufgabe und Berufsbild.

Das ganze wird noch mit methodischen Bewertungsprinzipien garniert, wenn man mal im Katalog keine Entsprechung findet. Dann läuft vorläufig die Bewertung der noch nicht im Katalog aufgenommenen Arbeitsaufgabe oder Berufsbild nach dem Analogprinzip von artverwandten Teilen ähnlicher Arbeitsaufgaben und Berufsbilder. Um sicher zu gehen, daß man als einzelner Arbeitswissenschaftler die richtige Einschätzung vorgenommen hat, wiederholt sich das Ganze vor einem Expertenteam von Arbeitswissenschaftler und wird am Ende nach deren Prüfungsergebnis in den Katalog aufgenommen. So schließt man subjektive Bewertungen aus und hält sich an die vorhandenen Fakten der Analyse.

Jeder Anforderungsart und -stufe steht ein Punktwert gegenüber. Die Summe aller Punkte ist einer Liste von Punktspannen einzuordnen. Die Punktspannen entsprechen den Lohn- und Gehaltsgruppen einer ausgeübten Arbeitsaufgabe.

Wird die Arbeitsaufgabe organisatorisch, technisch oder technologisch verändert, z.B. durch verbesserte Arbeitsabläufe, Aufwandsänderungen, Einsatz anderer Technik und Verfahren - wiederholt sich - die Bewertungsprozedur.

Also werden nicht die konkreten Arbeitskräfte Meier, Schulze, Lehmann oder konkreten Arbeitsplätze leistungsbezogen beurteilt, sondern der Typ von Arbeitsaufgabe und Berufsbild, die sie zu erfüllen haben. So spart man sich die Untersuchungen konkreter Personen, denn die Arbeitsaufgabe und das Berufsbild stellt an jede, jederzeit austauschbare Arbeitskraft die gleichen Anforderungen.

So wahrt man die Durchsetzung des Leistungsprinzips hinsichtlich der Eingruppierung von Arbeitsaufgaben, was den Grundlohn/ das Grundgehalt im Tarif betrifft. Das gesammelte Ergebnis dieser Untersuchungen ist der Manteltarifvertrag, zu DDR-Zeiten hieß das Rahmenkollektivvertrag (RKV). Die RKVs gaben die Wirtschaftsministerien in Zusammenarbeit mit dem Zentralen Forschungsinstitut für Arbeit (ZfA) in Dresden heraus. Das ZfA hat die Breuel-Treuhand im Auftrag der bundesdeutschen Wirtschaftsverbände erfolgreich zerschlagen und vernichtet.

Welcher Unternehmer will sich in seiner bundesdeutschen Privatherrlichkeit als eigensinniger Gutsherr und Diktator in Vergütungsfragen mit arbeitswissenschaftlichen Fachverstand in seinen kleinkarierten Betrieb reinreden lassen. Er legt die Löhne und Gehälter nach Nase und der zufällig aussehenden Urinfarbe fest. Die Freiheit nimmt er sich als arbeitswissenschaftlicher Laie.

Ich sagte, daß man mit diesem Katalogverfahren inkluse Gegenprüfung durch Experten den Wert von Arbeitsaufgaben und Berufsbildern systematisch in ihren Grundgehältern und -löhnen einstuft. Grundgehälter und -löhne sichern überwiegend die Finanzierung der sich entwickelnden Lebenshaltungskosten und den Inflationsausgleich ab.

Neben den Grundgehältern und -löhnen gibt es noch die leistungsabhängigen Lohnbestandteile, die von der mengenmäßigen Erfüllung von Normen und Richtwerten und qualitativ von der Erfüllung von Leistungskennziffern abhängen.

Ob eine Arbeitsnorm oder ein Arbeitsrichtwert mengenmäßig bei durchschnittlich kollektiver Arbeitsbelastung erfüllbar ist, ermittelt man über Zeitaufnahmen. Es bestimmt also nicht die Spitzenkraft, auch nicht der Leistungsschwächste die Arbeitszeitvorgabe für ein ganzes Team, sondern die Gruppe. Der größte Teil der Truppe soll die Arbeitsnorm packen, ohne einer ständigen Gesundheitsbelastung oder -gefährdung audgesetzt zu werden.

Die Zeitaufnahmen und deren Auswertungen liegt in den Händen von Arbeitsnormern und Arbeitsmedizinern - so die Theorie. Schau Dir mal konkret die betriebliche Besetzung mit diesen Fachleuten an. Auch das wollen Unternehmer nicht.

Die Zeitaufnahmen können nach verschiedenen Methoden durchgeführt werden, z.B. nach

- der Arbeitstagesaufnahme, in den sozialistischen Ländern wurde das Kowaljowstudie genannt
- Multimomenthäufigkeits- (MMH) - Multimoment-Studie oder
- Multimomentzeitverfahren (MMZ) oder
- Methode einer Arbeitsablauf-Zeitanalyse (MTM) - Methods-Time Measurement

Die Qualität einer zu erbringenden Arbeitsleistung kann mit vorgegebenen Leistungskennzahlen messen und vergüten. Die Kennzahlen müssen einfach erfassbar, einfach abrechenbar und von der Arbeitskraft oder dem Arbeitsteam beeinflußbar sein.

Wenn man auf hohe Arbeitsqualität, Arbeitssicherheit und Arbeitsstabilität Wert legen muß, da kann man weder mit Arbeitsnormen oder Qualitätskennziffern das Leistungsprinzip durchsetzen, sondern mit Besetzungsnormen

z.B. bei Fluglotsen, Bahnaufsicht, in Schalt- und Steuerwarten oder in der Verwaltung.

Wie die privatwirtschaftlich geführte Betriebspraxis aussieht, kennen wir. Der Geschäftsführer ist der Sultan und seine Manager die Paschas und Kalifen. Was und wie bezahlt werden soll, geht nach Nase, Sektlaune oder Farbe der Urinprobe dieser Leute rein willkürlich und zufällig. Da erkennt man keine wissenschaftliche Methode oder wissenschaftliches Prinzip.

Deshalb bin ich gegen privatwirtschaftlich geführter Despotenherrschaft, weil die Umgangsformen, die Geschäftssitten und -gebräuche im Umgang mit Lieferanten, Belegschaften und Kundschaft schnell geschliffen werden. Die dicke Marie (Brieftasche) und die schnelle Mark waren noch nie gute Ratgeber für einen Unternehmer.

Ein guter Unternehmer, der es auf eine solide, langfristig funktionierende Betriebsfähigkeit abgesehen hat, der trifft seine Entscheidungen nicht im Alleingang, sondern berät sich mit seinen Lieferanten, der Belegschaft und Kundschaft, damit sich alles langfristig, stabil laufend verzahnen kann. Er macht seine Deckungsbeitragsrechnung. Das ist nichts anderes als ... Planwirtschaft. Schön in kleinen Schritten und abgestimmt mit seinen Partnern wachsen oder sein Marktsegment beständig ausfüllen. Nichts übers Knie brechen, keine Schnellschüsse.

Die Wirtschafts- und Finanzkrisen sprechen genau eine andere Sprache. Da schielt die Profitgier und Machtgeilheit aus allen Knopflöchern - wesenstypisch für kapitalistische Privatwirtschaft.
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