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Start > > > -> Nach gut 3 Jahren Schreiben von Inso trotz in Arbeit


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Alt 29.07.2017, 18:40   #1
Plochinger
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Registriert seit: 02.07.2016
Ort: Württemberg
Beiträge: 163
Plochinger
Frage Nach gut 3 Jahren Schreiben von Inso trotz in Arbeit

Hallo Forengemeinde,

im Anhang hatte ich einen Netten Brief von meinem Insolvenzverwalter in der Post den ich nicht so ganz nachvollziehen kann.

Ich habe immer alle Unterlagen rechtzeitig eingereicht (Arbeitsvertrag, Heiratsurkunde, Lohnzettel…)
uns nun bekomme ich nach gut 3 Jahren einen Fragebogen im Restschuldbefreiungsverfahren und eine Liste in der ich meine Bewerbungen aufzählen soll und das obwohl ich inzwischen in Arbeit bin ? Vor allem von wann bis wann soll ich die Bewerbungen aufführen oder kann ich da auch meine Liste die ich fürs Jobcenter geführt habe einreichen ?


(Schreiben vom Insolvenzverwalter und Bewerbungsliste im Anhang)


Bin etwas Verwirrt

Gruß

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insoanschr.jpg   listeseite1.jpg   listeseite2.jpg  
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Alt 29.07.2017, 23:13   #2
Doppeloma
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 30.11.2009
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Beiträge: 9.490
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Frage AW: Nach gut 3 Jahren Schreiben von Inso trotz in Arbeit

Hallo Plochinger,

Zitat:
im Anhang hatte ich einen Netten Brief von meinem Insolvenzverwalter in der Post den ich nicht so ganz nachvollziehen kann.
Man muss auch nicht immer unbedingt nachvollziehen können, was TH sich während der PI so "denken" bei ihren Anfragen, ich kenne ähnliche "Nettigkeiten" von meiner TH aus meinem Verfahren.

Zitat:
Ich habe immer alle Unterlagen rechtzeitig eingereicht (Arbeitsvertrag, Heiratsurkunde, Lohnzettel…)
Soweit mir bekannt ist muss man sich bei "annehmbarem" Vollzeit-Einkommen nicht mehr intensiv um weitere Bewerbungen kümmern, da würde mich auch in diesem Falle mal die Rechtsgrundlage (aus der Inso-Ordnung) interessieren.

Hast du das auch nachweislich gemacht mit den Informationen zu Arbeitsverhältnis und laufendem Einkommen, bei gleichem Einkommen (Durchschnitt über ein Jahr gerechnet) ist eine monatliche Vorlage von Lohnabrechnungen auch nicht notwendig.

Ist dein AG über die Inso informiert, dann ist er sowieso verpflichtet pfändbares Einkommen dem TH auf sein Konto zu überweisen, es gibt also keinen Grund die gleichen Unterlagen immer wieder vorweisen zu müssen, wenn sich NICHTS verändert hat.

Zitat:
uns nun bekomme ich nach gut 3 Jahren einen Fragebogen im Restschuldbefreiungsverfahren und eine Liste in der ich meine Bewerbungen aufzählen soll und das obwohl ich inzwischen in Arbeit bin ?
Dann stelle ihm doch genau diese Fragen was er von dir konkret an Bewerbungsintensität erwartet, wo du seit XX (nachgewiesen am YY / siehe Kopie Nachweis) im festen Arbeitsverhältnis bist.

Nach deiner Kenntnis gibt es keine Verpflichtungen sich weiter zu bewerben wenn man bereits einer Vollzeitbeschäftigung nachgeht, sollte sich mal eine Gelegenheit zur Verbesserung deiner Einkünfte bieten, wirst du gerne versuchen deine Chancen zu prüfen.

Aktuell siehst du aber keine Möglichkeiten zum beruflichen und damit finanziellen Aufstieg, daher bist du eher daran interessiert deinen aktellen AG zufrieden zu stellen, um diesen Arbeitsplatz zu behalten.

Zitat:
Vor allem von wann bis wann soll ich die Bewerbungen aufführen oder kann ich da auch meine Liste die ich fürs Jobcenter geführt habe einreichen ?
Mach dich doch nicht so verrückt, manche TH glauben auch sie seien "Gott" und der Schuldner ein "Schwerverbrecher", lass dich auch von deinem TH nicht in diese Ecke schieben.

Wäre natürlich doof, wenn du die Zusendung der Unterlagen zu deinem Arbeitsverhältnis nicht beweisen kannst, ich habe meiner auch mal einen "netten" Brief geschrieben auf so eine "Unverschämtheit", denn meine konkreten Fragen zum Verfahren hat sie nicht beantwortet.

Sie hielt es nicht mal für nötig mir mitzuteilen, dass sie mit ihren gesamten Büro umgezogen war, ich musste selber herausfinden, wo sie nun abgeblieben war.

Wen sich seit deinen letzten Informationen nichts geändert hat, was du hättest mitteilen müssen, dann brauchst du auch keine alten Bewerbungen mehr herauskramen, JETZT arbeitest du (Vollzeit nehme ich an), da gibt es auch in der PI keine Bewerbungspflicht mehr.

Männe hat damals im Niedrigstlohnbereich gearbeitet (rund 200 im Wachschutz Stunden jeden Monat), es blieb nichts für die Gläubiger übrig, er war froh, dass er überhaupt noch wieder Arbeit gefunden hatte und sein TH hat nie Bewerbungen auf was "Besseres" verlangt ... denn Faulheit konnte man ihm wirklich nicht vorwerfen.

Worum geht es denn in dem Fragebogen, bist du schon offiziell in der "Wohlverhaltens-Phase", dazu hatte ich dann mal meine TH angeschrieben und bekam keine Antworten.

Dann habe ich mich selber direkt an das Inso-Gericht und den zuständigen Rechtspfleger gewendet und so stellte sich (nach fast 3 Jahren) heraus, dass mein einziger Gläubiger gar nichts "gemeldet" hatte und mein Verfahren bereits beendet werden konnte, mit der Restschuldbefreiung, sofern ich die Verfahrenskosten bezahlen könne.

Die TH "suchte" derweil bei mir noch immer nach "verborgenen Schätzen", da hätte ich noch lange warten können, dass die sich mal dazu äußert.

Auch beim TH sollte man also hinterfragen was verlangt wird und immer dafür sorgen, dass man Alles nachweisen kann, was man dem geschickt hat und wann.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 30.07.2017, 18:02   #3
Plochinger
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 02.07.2016
Ort: Württemberg
Beiträge: 163
Plochinger
Standard AW: Nach gut 3 Jahren Schreiben von Inso trotz in Arbeit

Hallo Doppeloma,

also ich habe eine Stelle ohne ZAF gefunden mit 12,00 EUR Stundenlohn in Vollzeit.

Mein TH hat es auch nicht für Nötig empfunden auf irgendwelche Fragen bezüglich Arbeitsaufnahme zu Antworten aber naja. Aber eventuell sollte ich mich doch mal direkt an das Insolvenzgericht wenden.

Ich denke mal meinem TH schmeckt es nicht das momentan ich der einzige in der Ehe bin der Verdient und meine Frau bald einen 450 EUR Job annnimmt und er nichts bisher abführen kann / konnte.
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