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Alt 24.04.2014, 21:49   #1
Trixi2011
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Standard Aufforderung zur Zahlung von Treuhändlervergütung

Ich bin durch meine Insolvenzverwaltung aufgefordert worden nach § 14 InsVV die jährliche Treuhändlervergütung in Höhe von 119,00€ pro Jahr entweder einmal jährlich oder mit 11€ pro Monat in Raten zu zahlen.

Ist es in Ordnung diese Zahlung von mir zu verlagen oder ist es nur der Versuch Geld von mir zu kassieren?

Ich frage lieber mal die Experten hier, bevor ich was unternehme.
__

Meine Biografie ist das beste Beispiel, dass die Karriereleiter nicht immer nur nach oben führt
Realschulabschluss, kaufmännische Ausbildung, Hartz IV, Behindertenwerkstatt, Erwerbsunfähigkeit - ENDE
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Alt 25.04.2014, 00:09   #2
arbeitslos in holland
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arbeitslos in holland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aufforderung zur Zahlung von Treuhändlervergütung

das insolvenzverfahren ist nicht gratis und der treuhänder darf angemessene kosten geltend machen. ob die kosten sich im rahmen bewegen, lässt sich ohne genauere angaben nicht sagen..............
__

„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

Hieronymus Bosch 1450-1516
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Alt 25.04.2014, 05:02   #3
Trixi2011
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Ort: Berlin-Neukölln, wo Wohnen immer mehr zum Luxus wird
Beiträge: 1.182
Trixi2011 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aufforderung zur Zahlung von Treuhändlervergütung

Zitat von arbeitslos in holland Beitrag anzeigen
das insolvenzverfahren ist nicht gratis und der treuhänder darf angemessene kosten geltend machen. ob die kosten sich im rahmen bewegen, lässt sich ohne genauere angaben nicht sagen..............
Wenn die Kosten in Ordnung sind, dann zahle ich sie auch. Ich will ja nichts geschenkt haben, aber eben sicher sein, dass man mir mein Geld nicht ungerechtfertigt wegnimmt.
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Meine Biografie ist das beste Beispiel, dass die Karriereleiter nicht immer nur nach oben führt
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Alt 27.04.2014, 20:11   #4
rechtspfleger
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Ort: nördlich von München und südlich von Flensburg ;-)
Beiträge: 934
rechtspfleger Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aufforderung zur Zahlung von Treuhändlervergütung

Das Thema ist heikler als es auf den ersten Blick scheint.

Wurden die Verfahrenskosten für die Wohlverhaltensperiode (WVP) gestundet? Wenn ja, wird der Treuhänder aus der Staatskasse vergütet. Die Verfahrenskosten werden dann ggf. nach Erteilung der RSB eingezogen, wenn es einzusetzendes Einkommen/Vermögen gibt.

Wenn nein: Wurde ein Stundungsantrag für die WVP gestellt? Dieser ist vom Gericht zu bescheiden. Sofern das bisher nicht geschehen ist, sollte darauf gedrängt werden, dass dies geschieht.

Bei manchen Gerichten ist es üblich, dass über einen Stundungsantrag für die Verfahrenskosten in der WVP nicht entschieden wird, weil die Auffassung vertreten wird, dass die Kosten (= € 119,00 jährliche Mindestvergütung des Treuhänders) vom Schuldner auch dann jedenfalls über Kleinstraten aufgebracht werden können, wenn er Leistungsempfänger ist. Diese Praxis ist rechtswidrig, weil für die Stundung in Insolvenzverfahren bzw. in der WVP dieselben Kriterien wie für PKH/VKH gelten und ein Leistungsempfänger daher nichts zu zahlen hat (und erst recht nicht darauf verwiesen werden darf, € 10-11 im Monat aus dem Leistungsbezug für diese Kosten aufzuwenden).
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aufforderung, treuhändlervergütung, zahlung

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