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Start > > > -> Wahrheitsministerium - Archiv nachträglich geänderter Artikel der Mainstreampresse

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Alt 17.03.2009, 23:04   #26
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destina
Standard AW: Wahrheitsministerium - Archiv nachträglich geänderter Artikel der Mainstreampress

Zitat:
Und es bewegt sich doch
Gezerre um Opel

In die festgefahrenen Bemühungen um eine Rettung des Autoherstellers Opel ist nach monatelangem gegenseitigen Belauern Bewegung gekommen. Die amerikanische Konzernmutter General Motors (GM) schien in den Gesprächen mit der deutschen Seite von Anfang an darauf zu setzten, dass die Bundesregierung es sich im Wahljahr wohl nicht leisten könne, mehr als 25.000 Arbeitsplätze in Gefahr zu bringen. Nun könnte die GM-Führung erkannt haben, dass eine solche Rechnung womöglich nicht aufgeht.

Der USA-Besuch von Bundeswirtschaftsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) mag wie erwartet kaum neue Erkenntnisse über das GM- Sanierungskonzept bringen. Ziel es ist wohl deshalb, der GM-Spitze klarzumachen, dass Berlin nicht Milliarden Euro Steuergelder in ein Unternehmen stecken wolle, dessen Zukunft ungewiss ist.

Zusicherungen von GM

Vorausgesetzt, das Sanierungskonzept des Konzerns wird in Washington und Berlin akzeptiert, will GM mit Rick Wagoner an der Spitze bei dem weiteren Vorgehen auch mit der Bundesregierung zusammenarbeiten. Dafür soll ein Koordinator eingesetzt werden. GM würde eine Minderheitsbeteiligung an einem wie auch immer gearteten Verbund seiner europäischen Töchter akzeptieren. Zudem ist man beim Detroiter Autobauer offenbar bereit, Absprachen vertraglich festzuzurren.

Nach den schlechten Erfahrungen mit GM in den vorausgegangenen Wochen hätten diese Zusicherungen dieses Mal "glaubhaft" geklungen, gab Guttenberg seine Eindrücke nach dem Treffen wieder. Man habe in der Residenz des deutschen Botschafters in Washington ohne Umschweife Klartext mit einander geredet - höflich im Ton, klar in der Sache. Nachdem die Bundesregierung nicht wie gewünscht sofort auf das Arbeitsplatzargument reagierte, könnte nun GM unter Zeitdruck geraten. Für März reichen die Finanzmittel noch. Was im nächsten Monat sein wird, ist offen.

US-Regierung am Zug

Die Sache ist bei weitem noch nicht in trockenen Tüchern. Alles steht und fällt mit der Zustimmung der US-Regierung. An sie sind Teile der Patentrechte und der Anteile verpfändet. Akzeptiert sie das Konzept nicht, geht entweder das Gezerre weiter - oder die Insolvenz droht dem gesamten Konzern, mit unsicherem Ausgang. Es könnte also durchaus sein, dass sich GM in der Auseinandersetzung mit den europäischen Töchtern weiter hinter der US-Regierung versteckt.

Denn es ist keineswegs ausgemacht, dass Washington die gepfändeten Patentrechte und Anteile freigibt - bei Opel geht es um knapp neun Prozent - oder man die Töchter in Asien und Europa ziehen lassen will. Denn es geht auch um die Frage, wer von dem unausweichlich scheinenden Kapazitäts- und Arbeitsplatzabbau im weltweiten GM- Konzern welchen Anteil tragen muss. Und in den USA wird eine Markenbereinigung insgesamt nicht von vornherein ausgeschlossen.

Die US-Regierung lässt sich auch hier ungern in die Karten schauen. Erschwerend kommt hinzu, dass die neue Administration noch nicht richtig aufgestellt ist. Das gilt nicht nur für die Ministerposten. Das gilt auch für die Arbeitsebene. Es fehlen Ministeriale, die sich in der Hauptsache mit solchen Fragen wie GM und den Töchter beschäftigen können. US-Finanzminister Timothy Geithner merkte sich in seinem Terminkalender für den neuen Wirtschaftsminister aus Deutschland gerade mal 30 Minuten vor, der Wirtschaftsberater von Präsident Barack Obama, Larry Summers, 45 Minuten.
Und es bewegt sich doch - Gezerre um Opel - n-tv.de

Zitat:
Warnung an Lieferanten
GM kann keine Vorkasse zahlen

Der US-Autobauer kann sich kaum noch über Wasser halten. Dennoch sollen die Geschäftspartner dem Konzern vertrauen. GM warnt: Sollten die europäischen Zulieferer Vorkasse verlangen, wäre das eine Katastrophe.

Der angeschlagene US-Autokonzern General Motors fürchtet Vorkasseforderungen seiner europäischen Zulieferer. "Die europäische Zuliefererbasis ist für GM von entscheidender Bedeutung", sagte Einkaufsvorstand Bo Andersson am Dienstag in München. "Falls die Zulieferer von uns Vorkasse verlangen würden, wäre das eine Katastrophe." Bislang unterstützten die Lieferanten den Konzern allerdings.

Auch für den Fall, dass GM an der deutschen Tochter Opel Anteile oder gar die Mehrheit abgeben sollte, werde sich die weltweite Einkaufsstrategie des US-Konzerns nicht ändern, sagte Andersson, der in Europa eine Reihe von Lieferanten besucht.

General Motors hängt am Tropf der US-Regierung. Bis Ende März muss das Unternehmen beweisen, dass es eine Überlebenschance hat - sonst gibt es kein weiteres Geld aus der Staatskasse. Dass Washington den traditionsreichen Konzern im April tatsächlich fallen lässt, gilt in der Branche allerdings als unwahrscheinlich.

GM hat bislang 13,4 Mrd. $ an Notkrediten vom Staat erhalten. Weitere 2 Mrd. $, die der Autobauer zunächst für März beantragt hatte, werden nun doch nicht benötigt. Mit diesem Verzicht will der Konzern auch seine Fortschritte bei der Restrukturierung unter Beweis stellen - und damit die Chancen auf weitere Unterstützung vom Staat erhöhen.

In den vergangenen drei Jahren sind bei General Motors 82 Mrd. $ an Verlusten aufgelaufen, davon 30,9 Mrd. $ im Jahr 2008. Allein im vierten Quartal 2008 betrug das Minus des Herstellers aus Detroit 9,6 Mrd. $.

Der Absatz verläuft äußerst schleppend. In den ersten beiden Monaten brach der Absatz von GM allein auf dem US-Markt im Vergleich zum Vorjahr um fast die Hälfte ein. Im März dürften die Verkäufe nach Angaben von GM auf ähnlichem Niveau liegen wie in den Vormonaten. Zur Sanierung plant GM unter anderem weltweit den Abbau von 47.000 Stellen und die Schließung weiterer Werke.

Auch der US-Autozulieferer Noble International benötigt dringend finanzielle Hilfe. Das teilte der Hersteller von Stahlteilen für Fahrzeuge von Daimler, BMW und anderen Autobauern mit. Erste Vereinbarungen seien mit General Motors, Ford und Chrysler getroffen worden. Ohne frisches Geld werde das Unternehmen nicht bis zum 23. März den Betrieb aufrechterhalten können. Noble leidet wie die gesamte US-Autobranche unter dem Absatzeinbruch.
FTD.de - Warnung an Lieferanten: GM kann keine Vorkasse zahlen - Autoindustrie
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Wacht auf! Verdammte dieser Erde. Die stets man noch zum Hungern zwingt. Das Recht, wie Glut im Kraterherde, Nun mit Macht zum Durchbruch dringt!
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger, Heer der Sklaven wache auf! Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger! Alles zu werden strömt zu Hauf!
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