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Start > > -> Selbstständig und ALG II – neue Regeln ab 1. Oktober 2005

Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


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Alt 14.06.2007, 09:33   #51
mkathrin->Emailproblem
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Registriert seit: 05.10.2006
Beiträge: 8
mkathrin
Standard

Zitat von michaelulbricht Beitrag anzeigen
@ der Helfer

hast du eine Förderung beantragt ? Wenn nicht dann brauchst du auch nicht zu warten bis irgend jemand sein OK gibt.

Wird ein steiniger weg weil die meisten SB immer denken das du sie als Selbständiger nur verarschen willst. (Selbständige = großer Benz , und zahlen keine Steuern und wollen alle eine günstige KV.)

Ich gehe mal davon aus das du keine großen Rücklagen hast.
Also mußt du dir erstmal alles mühevoll aufbauen.
Da fangen die Probleme aber schon an .
Du brauchst einen Kopierer (gebraucht) , das versteht der SB schon mal überhaupt nicht weil er doch auch in der Firma kopiert usw.

Was du brauchst ist :

ein einfaches Buchhaltungsprogram.
eine gewisse Büroeinrichtung
Visitenkarten (Wichtig wird meistens unterschätzt)
Am anfang einen guten Steuerberater der dir erklärt wie was geht.
TEL/FAX/AB
extreme viel Zeit und das wichtigste ist ein dickes Fell.

Du kannst dich aus dem Bezug von Leistungen nach dem SGB II herraus selbständig machen.
Dein Geschäft wird am Anfang Gewinne erzielen daher bekommst du weiter Leistungen von der Arge.
Dein Gewinn wird mit den Leistungen verrechnet (Freibetrag!!).
Solange du Leistungen bekommst bist du auch über die Arge in der KV (Pflichtversicherung) versichert + RV.
Auch als Hauptberuflich Selbständiger !!!!!!!!

halt uns auf dem Laufenden und viel Glück

Wenn die Papnasen von der Arge dich dann einfach nur machen lassen würden wäre das schon die beste förderung in die Selbständigkeit.

:klatsch:
Hallo Klatsch,
ich bin gerade bei der Gründung und mir hat man auf dem Arbeitsamt gesagt, dass 300€ für die Förderung sind und ich meine Krankenkasse selbst bezahlen muss. Jetzt bin ich aber a bissi durcheinander. Bein ALG 1 reicht noch nicht mal für die Mietkosten etc.
mkathrin ist offline  
Alt 24.07.2007, 15:10   #52
Rechtsanwalt 123->Emailproblem
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Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 4
Rechtsanwalt 123
Standard Berechnung Einkommen Als Selbstständiger

Hallo an alle! Hab die Ausführungen hier genau gelesen und möchte folgendes anmerken und hoffe, dass dies zur Klarstellung beitragen kann: 1. Die Berechnung des Einkommens orientiert sich zwingend nach den Regeln des Einkommensteuerrechts. Dies ist gesetzlich eindeutig geregelt in § 13 SGB II i.V.m. § 2a ALG II-Verordnung. Dies bedeutet, dass im Grundsatz als Betriebsausgaben alles anerkannt werden muss, was auch im Einkommensteuerrecht anerkannt wird. Etwas anderes kann sich allenfalls aus § 11 II nr. 5 ergeben ("notwendige" Ausgaben"). Man kann also darüber streiten, ob es ein sehr teuerer PC etc. sein muss, oder ob es auch ein günstigerer tut. 2. Daraus folgt grundsätzlich, dass ZWINGEND jährlich über eine Anrechnung entschieden werden muss, also nicht monatlich, nicht in 3-monatigem Abstand, etc. Dies steht WÖRTLICH in einem GESETZ, und zwar dem schon genannten § 2a ALG II-Verordnung. 3. Es ist nicht zutreffend, dass ein Selbstständiger seine wirklichen betriebsausgaben erst geltend machen kann, wenn er MEHR ALS 400 € umsatz in einem Monat macht. Wenn ein Selbstständiger also pro Monat 1000,- € Betirebsausgaben hat, dann fließen die immer in die Jahresberechnung ein, egal ob in einem Monat keine Einnahmen zufließen oder 100 € oder 300 € oder 800 € oder mehr als 1000,- €. Dies ergibt sich eindeutig aus dem Sinn der gesetzlichen Regelung und steht auch wörtlich in den Durchführungshinweisen der BA zum SGB II auf S. 12/13!!! Das heißt, § 11 II SGB II wird bei Selbstständigen modifiziert durch § 2a ALG II - Verordnung. @ Martin Behrsing. Bitte ändere doch deine Eingangsseite, damit alle hier die tatsächliche Rechtslage kennen. Den JobCentern muss die Hölle heiß gemacht werden in diesem Zusammenhang!!!! Die graphische Darstellung lässt leider zu wünschen übrig :-)
Rechtsanwalt 123 ist offline  
Alt 24.07.2007, 23:20   #53
Musterfrau->Emailproblem
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Registriert seit: 10.06.2007
Beiträge: 400
Musterfrau Musterfrau
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Zitat von Rechtsanwalt 123 Beitrag anzeigen
Daraus folgt grundsätzlich, dass ZWINGEND jährlich über eine Anrechnung entschieden werden muss, also nicht monatlich, nicht in 3-monatigem Abstand, etc. Dies steht WÖRTLICH in einem GESETZ, und zwar dem schon genannten § 2a ALG II-Verordnung.
Momentan beziehe ich noch ALG I, und bei meiner stundenweisen freiberuflichen Dozententätigkeit hatte ich für jeden Monat meine Einnahmen zu belegen. Das war mit Rechnung, Kontoauszug und Aufwandspauschale noch recht einfach; bei andersartiger Tätigkeit hätte ich jeden Monat eine Berechnung durch einen Steuerberater beibringen müssen.

Von einem solchen habe ich letztens erklärt bekommen, daß man bei ALG II-Bezug und beispielsweise Händlertätigkeit auf jeden Fall Monat für Monat eine solche fachmännische Berechnung vorzulegen habe. Mit eigener Einnahmen-/Überschußrechnung habe der Kunde keine Chance.

Wenn man bedenkt, daß der Steuerberater auch nicht für Knöpfe tätig wird, sondern mindestens 50 Euro pro Monat verlangt, steht das in meinen Augen in keinem Verhältnis zum möglichen Umsatz und dem Aufwand an sich.

Bei einer jährlichen Prüfung würden in der Tat die kniffeligen Fragen nach Rücklagenbildung, Betriebsausgaben etc. wegfallen. Andererseits sehe ich einen enormen Verwaltungs- und Kostenaufwand, wenn sich Argen und Arbeitsämter nach der von Dir beschriebenen Rechtslage etwaige zuviel gezahlte Leistungen nach Vorlage des Steuerbescheides zurückholen müssen.

Kann man schon auf irgendwelche zweitinstanzlichen Entscheidungen zurückgreifen? Momentan komme ich an keine NJW etc. mehr heran. Leider.
Musterfrau ist offline  
Alt 24.07.2007, 23:40   #54
Martin Behrsing
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Zitat von Rechtsanwalt 123 Beitrag anzeigen
Hallo an alle! Hab die Ausführungen hier genau gelesen und möchte folgendes anmerken und hoffe, dass dies zur Klarstellung beitragen kann: 1. Die Berechnung des Einkommens orientiert sich zwingend nach den Regeln des Einkommensteuerrechts. Dies ist gesetzlich eindeutig geregelt in § 13 SGB II i.V.m. § 2a ALG II-Verordnung. Dies bedeutet, dass im Grundsatz als Betriebsausgaben alles anerkannt werden muss, was auch im Einkommensteuerrecht anerkannt wird. Etwas anderes kann sich allenfalls aus § 11 II nr. 5 ergeben ("notwendige" Ausgaben"). Man kann also darüber streiten, ob es ein sehr teuerer PC etc. sein muss, oder ob es auch ein günstigerer tut. 2. Daraus folgt grundsätzlich, dass ZWINGEND jährlich über eine Anrechnung entschieden werden muss, also nicht monatlich, nicht in 3-monatigem Abstand, etc. Dies steht WÖRTLICH in einem GESETZ, und zwar dem schon genannten § 2a ALG II-Verordnung. 3. Es ist nicht zutreffend, dass ein Selbstständiger seine wirklichen betriebsausgaben erst geltend machen kann, wenn er MEHR ALS 400 € umsatz in einem Monat macht. Wenn ein Selbstständiger also pro Monat 1000,- € Betirebsausgaben hat, dann fließen die immer in die Jahresberechnung ein, egal ob in einem Monat keine Einnahmen zufließen oder 100 € oder 300 € oder 800 € oder mehr als 1000,- €. Dies ergibt sich eindeutig aus dem Sinn der gesetzlichen Regelung und steht auch wörtlich in den Durchführungshinweisen der BA zum SGB II auf S. 12/13!!! Das heißt, § 11 II SGB II wird bei Selbstständigen modifiziert durch § 2a ALG II - Verordnung. @ Martin Behrsing. Bitte ändere doch deine Eingangsseite, damit alle hier die tatsächliche Rechtslage kennen. Den JobCentern muss die Hölle heiß gemacht werden in diesem Zusammenhang!!!! Die graphische Darstellung lässt leider zu wünschen übrig :-)
Diese Ausführungen müssten hier mal langsam eingestaubt werden, da sie nun doch recht alt sind und sich auf das Jahr 2005 beziehen.

Die Neuerungen sind hier zu lesen (ich dachte eigentlich, dass man unser Portal aufmerksamer liest). Nicht alles steht im Forum. Die wichtigsten Infos sind immer im Portal. http://www.erwerbslosenforum.de
http://www.erwerbslosenforum.de/hart...ger_arbeit.htm
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Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Martin Behrsing ist offline  
Alt 07.08.2007, 23:49   #55
hennetv
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Registriert seit: 07.08.2007
Beiträge: 1
hennetv
Standard Sorry wenn ich noch mal ins Thema einsteige

Hallo,

ich habe heute einen Brief vom Amt bekommen mit der Frage ob ich hauptberuflich Selbständig bin oder nebenbreuflich Selbstständig.

Ich bekomme seit 2005 einen Zuschuss vom ALG 2 Amt, da meine Einnahmen nicht für den Lebensunterhalt ausreichen und ich mit meinen Einkünften berechtigt bin, Geld vom ALG2 a. zu bekommen.

Kann mir jemand sagen worin der Unterschied beim ALG2 Amt zwischen hauptberuflich und nebenberuflich liegt? Warum wolln die das wissen - zumal ich nicht einmal eine eindeutige Definition der Begriffe finden kann.

Ok vielleicht ist hauptberuflich, wenn ich mein gesamten Lebensunterhalt daraus bestreite - aber wenn das so wäre, würde ich doch nicht zu ALG 2 gehn????

Gruß
Rigo
hennetv ist offline  
Alt 27.09.2007, 17:16   #56
mhob->Emailproblem
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Registriert seit: 23.06.2007
Beiträge: 3
mhob
Standard Frage zum Alg.2 und Einstiegsgeld

Hallo-können die in der Rentavorschau/Liquiditätsvorschau angegeben Gewinne / Umsätze für die nächsten 12 Monate herangezogen werden und danach im Vorfeld entschieden werden ob Anspruch auf Alg.2 besteht oder nicht? Ich gründe ab 01.10.07, bekomme das Einstiegsgeld. Jedoch wurden die Gewinne/ Umsätze aus der Rentavorschau der nächsten 12 monate durch 12 geteilt und so ermittelt, dass ich keinen Anspruch auf Alg.2 habe. Das sind jedoch Planzahlen die so nicht eintreten müssen. Was nun wenn ich sogar Verluste mache? Ist es gesetzl. nicht vorgeschrieben die Einnahme/Überschussrechnungen alle 2-3 Monate vorzulegen und demnach dann die Bedürftigkeit ermittelt wird? Einziger Trost ist, dass meine SB mir sagte, dass sie in den Existenzgr.angelegenheiten nicht sooo firm ist und mit ihrem Chef am Monatg prüft ob und wie man mir trotzdem Alg2. als Hilfe auszahlen kann. Die Vorlage der E/Übersch.rechnungen wäre eine Möglichkeit. Gibt es einen Gesetzestext aus dem hervor geht, dass diese Planzahlen nicht als Grundlage für die Bewilligung des Alg.2 herangezogen werden dürfen sondern vielmehr die tatsächlichen Zahlen genommen werden müssen?
Danke ! Gruß MhOb
mhob ist offline  
Alt 30.09.2007, 08:50   #57
Heike->Emailproblem
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Registriert seit: 23.04.2007
Ort: Gummersbach
Beiträge: 5
Heike
Böse Leistungsangelegenheit

Zitat von Leistungsangelegenheit Beitrag anzeigen
Ich bin ALG-II-Empfänger und als arbeitssuchend gemeldet und arbeite nebenher als freier Autor. Diese Tätigkeit ist beim Finanzamt seit ein paar Jahren offiziell gemeldet, allerdings nicht als Gewerbe, denn das brauche ich als freier Autor nicht zu führen.

Weil ich erst Anfang diesen Jahres mein Studium beendet habe und vor allem im letzten Jahr die freie Tätigkeit nur sehr nebenher lief, ließ sich keine wirkliche Schätzung für dieses Jahr aufstellen, und alles wird monatlich berechnet.

Das ist alles schon blöd genug - meine Kosten, die mit einem Text verbunden sind, fallen ja an, wenn ich ihn schreibe bzw. davor: Recherche etc., und nicht, wenn das Geld, oftmals nach ein paar Monaten erst, eintrudelt.

Aber nun mein aktuelles Problem: Mein PC ist kaputtgegangen. Eine Weile konnte ich mir mit einem geliehenen Gerät helfen, aber der Besitzer würde es nun doch gern mal wieder haben (nach über einem halben Jahr ist das verständlich).

Daß ich als freier Autor ohne PC aufgeschmissen bin, sollte jeder verstehen.

Nun wird innerhalb dieses Jahres noch ein größerer Betrag eintreffen, so um die 500 Euro, schätze ich, auf jeden Fall aber ein Betrag über 400 Euro, so daß ich eigentlich die tatsächlich anfallenden Kosten dagegen aufrechnen können müßte, d. h. in diesem Fall, den Kauf eines PCs oder zumindest eines Teils davon.

Aber meine ARGE gibt mir auf meine Anfrage keinerlei Antwort, der letzte Brief liegt meinem Sachbearbeiter (der noch zudem gewechselt hat) angeblich nicht vor (Meldungen von Einkommen verschwinden merkwürdigerweise nie!).

Ich weiß weder, ob und in welcher Höhe ich einen PC anrechnen lassen könnte, noch, wie es sich mit dem Restbetrag verhält. Es wird nämlich auf keinen Fall genug Geld auf einmal reinkommen, um das ganze Gerät (ein neues Display muß auch her) zu bezahlen. Und ich habe keinerlei Ersparnisse mehr.

Ein guter Freund würde mir nun den Restbetrag leihen, im Gegensatz zu jeder Bank dieser Welt vertraut er mir, daß ich es schaffe, ihm das zurückzuzahlen. Aber wenn ich einen Teil von der ARGE als anrechnungsfähig anerkannt bekomme, muß ich ja die Rechnung vorlegen, und dann wird auch gefragt werden, wo denn der Restbetrag herkommt.

Würde mir der dann etwas als Einkommen angerechnet und folglich im Monat drauf von den Lebensunterhaltszahlungen abgezogen? Dann wäre die Aktion ja sinnlos.

Das schlimmste daran ist, daß ich keinerlei wirklich verbindliche Informationen dazu habe, sondern in der Luft hänge.

Dabei ist meine freie Tätigkeit doch ein Weg, zumindest einen Teil meines Einkommens schon einmal selber zu bestreiten, und daß man dafür auch mal etwas investieren muß, sollte doch auch die ARGE verstehen können. Aber die sind da alle im Sozialamts-Modus: "Hey, du kriegst Geld, damit Du nicht verhungerst und ein Dach überm Kopf hast, der Rest ist uns egal. Investieren? In dich? Hahaha!" - Das ist ihre Botschaft. Und die finde ich wie deren gesamtes Verhalten (z. B. auch den Umstand, bei mündlicher Auskunft nie mit allen Infos rauszurücken, insofern sie mit Kosten für die ARGE verbunden sein könnten) ziemlich unverschämt.

Hallo ,
meine Erfahrung ist leider auch so , dass die Arge es nicht interessiert wie man mit dem Geld überlebern soll und erst recht nicht wie man damit eine Selbstständigkeit aufbauen oder erhalten soll.
Das Dahrlehn Deines Freundes wird wahrscheinlich voll als Einkommen angerechnet und selbst wenn er Dir einen PC schenken würde könnte noch das als geldwerte Leistung umgerechnet in Euro als Einkommen angerechnet werden.

Spreche vorher besser persönlich mit Deinem Berater. Ich kenne Fälle in denen einmalige Anschaffungen die unabdingbar zur Ausübung der Selbstständigkeit benötigt werden, tatsächlich anerkannt und sogar teilweise gefördert wurden.
Das ist dann mal Behördenwillkür der positiven Art , die ich so allerdings noch nicht kennen lernen durfte.

LG ,
Heike
Heike ist offline  
Alt 30.09.2007, 16:29   #58
Rechtsanwalt 123->Emailproblem
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Rechtsanwalt 123
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Ein Darlehn, egal ob von der Bank oder von einem Freund/bekannten darf NICHT als Einkommen angerechnet werden. Die Rechtslage dazu ist (samt höchstgerichtlicher Rechtsprechung) vollkommen eindeutig. Ich würde das Darlehn deshalb auch gar nicht erst angeben!
Rechtsanwalt 123 ist offline  
Alt 30.09.2007, 21:43   #59
zebulon
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zebulon
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Rechtsanwalt123 schrieb:

Zitat:
Ein Darlehn, egal ob von der Bank oder von einem Freund/bekannten darf NICHT als Einkommen angerechnet werden. Die Rechtslage dazu ist (samt höchstgerichtlicher Rechtsprechung) vollkommen eindeutig. Ich würde das Darlehn deshalb auch gar nicht erst angeben!
Gibt es dazu eine Quelle?
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
zebulon ist offline  
Alt 17.10.2007, 21:34   #60
Olek->Emailproblem
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Olek
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Zitat von Rechtsanwalt 123 Beitrag anzeigen
Ein Darlehn, egal ob von der Bank oder von einem Freund/bekannten darf NICHT als Einkommen angerechnet werden. Die Rechtslage dazu ist (samt höchstgerichtlicher Rechtsprechung) vollkommen eindeutig. Ich würde das Darlehn deshalb auch gar nicht erst angeben!
Nicht ganz, IMHO...

Ich fand nur eine Solche Regelung in ALG II - VO (2005):
§ 1
Nicht als Einkommen zu berücksichtigende Einnahmen
(1) Außer den in § 11 Abs. 3 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch genannten Einnahmen sind nicht als
Einkommen zu berücksichtigen:
1. einmalige Einnahmen und Einnahmen, die in größeren als monatlichen Zeitabständen anfallen, wenn sie
jährlich 50 Euro nicht übersteigen,
2. Zuwendungen Dritter, die einem anderen Zweck als die Leistungen nach dem Zweiten Buch
Sozialgesetzbuch dienen, soweit sie die Lage des Empfängers nicht so günstig beeinflussen, dass
daneben Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nicht gerechtfertigt wären,

Ich verstehe es so, dass wenn im Darlehenvertrag deutlich steht, dass man das Darlehen aussließlich für Liquidität der Unternehmen benutzen darf und nicht für Unterkunft der Unternehmer...
Olek ist offline  
Alt 02.01.2008, 12:27   #61
chefingenieur->Emailproblem
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chefingenieur
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Wie sieht es diesbezüglich mit BaFÖG aus, wenn man studiert? Uns hat man das damals als Einkommen gerechnet und wir mussten Steuern dafür zahlen.
chefingenieur ist offline  
Alt 02.01.2008, 13:44   #62
sun2007->Emailproblem
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sun2007
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Zitat von chefingenieur Beitrag anzeigen
Wie sieht es diesbezüglich mit BaFÖG aus, wenn man studiert? Uns hat man das damals als Einkommen gerechnet und wir mussten Steuern dafür zahlen.
Für BAföG muss man keine Steuern zahlen - so ein Quatsch. Das wäre auch extrem widersinnig: Ist es doch zur Hälfte ein Darlehen - das würde ja bedeuten, Du müsstest auf die Schulden, die Du machst, Steuern bezahlen. So ein Unsinn. Wer studiert steht dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügungn und ist somit nicht berechtigt, ALG I oder II zu beziehen.
__

Alles, was ich schreibe, gibt meine persönliche Meinung wieder. Für Beratung bitte zum Rechtsanwalt, Steuerberater, Arzt, Architekten, Statiker, etc. etc. gehen.
sun2007 ist offline  
Alt 09.01.2008, 16:39   #63
Dalila->Emailproblem
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Dalila
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ich kann aus Erfahrungen sagen, dass die Behörden sich da ziemlich stur einstellen. Wenn z.B. dort eine Dame sitzt und von dem eigentlich gar keine Ahnung hat, dann hat sie einen Ansprechpartner und man muss dann diesen überzeugen. Genehmigt er das zu genehmigt die Behörde dies auch. Andernfalls fällt das in die Tonne.
Dalila ist offline  
Alt 22.11.2011, 12:47   #64
Sandra Faerber->Emailproblem
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Sandra Faerber
Standard AW: Selbstständig und ALG II – neue Regeln ab 1. Oktober 2005

habe es ohne unterstützung des amtes gemacht - ging schneller - jetzt habe ich wnigstens wieder etwas zu tun
Sandra Faerber ist offline  
Alt 28.12.2011, 16:40   #65
Sol13->Emailproblem
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Sol13
Standard AW: Selbstständig und ALG II – neue Regeln ab 1. Oktober 2005

Hallo,

Du musst auf jeden Fall Deinen zuständigen Sachbearbeiter vor dem Kauf fragen bzw. diesen beantragen, dann kannst Du ja mal wg des Leihbetrages fragen. ohne vorherige Frage bzw. Genehmigung kann alles agbelehnt werden.
Hoffe das hilft erst mal,
Sol13
Sol13 ist offline  
Alt 28.12.2011, 20:57   #66
Koelschejong
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Standard AW: Selbstständig und ALG II – neue Regeln ab 1. Oktober 2005

Zitat von Sol13 Beitrag anzeigen
Hallo,

Du musst auf jeden Fall Deinen zuständigen Sachbearbeiter vor dem Kauf fragen bzw. diesen beantragen, dann kannst Du ja mal wg des Leihbetrages fragen. ohne vorherige Frage bzw. Genehmigung kann alles agbelehnt werden.
Hoffe das hilft erst mal,
Sol13
Quatsch - wo steht das???
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
Koelschejong ist offline  
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