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Existenzgründung und Selbstständigkeit

Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Existenzgründung und Selbstständigkeit

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Alt 11.03.2011, 14:24   #26
Virginie
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Virginie Virginie Virginie
Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Über 50 ist nicht mehr so flexibel wie 25. Darf man das sagen?

Nein, man muss heucheln und lügen.
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Alt 11.03.2011, 14:43   #27
HajoDF
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Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Zitat von Virginie Beitrag anzeigen
naja, wenn du es innerhalb von zwei Jahren nicht geschafft hast, dich erfolgreich selbständig zu machen, wird das wohl auch nichts mehr. Hallo Realität.

Weshalb dich ein paar Bewerbungen in deiner Selbständigkeit stören, verstehe ich nicht. Das macht man mit links nebenher. Ich war wie gesagt auch selbstständig tätig - da muss man deutlich flexibler reagieren.
Liebe Virginie,
behalte doch Deine Negativ-Kommentare (Originalton: ARGE) für Dich.
Sie sind weder hilfreich noch sachlich.
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Alt 11.03.2011, 14:46   #28
HZ725
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HZ725
Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

@BibiBlocksberg2009
Zitat von BibiBlocksberg2009 Beitrag anzeigen
Wenn du nach einer gewissen Zeit noch immer zu wenig Gewinn machst, dann kannst du dazu verpflichtet werden, dich zusätzlich wieder zu bewerben.
Wie ich gerade schon geschrieben habe, mache ich im Moment ja genug Gewinn. Es besteht also gar kein Grund anzunehmen, dass es mit der Selbstständigkeit grundsätzlich nicht klappen würde. Im Übrigen bin ich jetzt gerade mal seit etwa zweieinhalb Monaten bei der neuen SB. Meinst du, nach zwei bis drei Monaten mit ausreichenden Einkünften kann man darauf schließen, dass es mit der Selbstständigkeit nichts wird?

Zitat von BibiBlocksberg2009 Beitrag anzeigen
Und vielleicht klappt's ja doch mit einem zusätzlichen Job irgendwann...
Ich könnte einen zusätzlichen Job aber gar nicht mit meiner gegenwärtigen Arbeit vereinbaren, weil ich da an bestimmten Tagen zu bestimmten Zeiten an einem bestimmten Ort anwesend sein muss und darüber hinaus auch auf Abruf zur Verfügung stehen sollte. Zumindest wirkt sich die Abrufbereitschaft sehr vorteilhaft aus.

Zitat von BibiBlocksberg2009 Beitrag anzeigen
Meine Empfehlung:
Schreibe deine Bewerbungen, 4 Stück/Monat ist machbar, auch in grenzähnlichen Berufszweigen, auch wenn das nicht wirklich 100% passt, und arbeite weiter an deiner Selbstständigkeit, denn schließlich bist du per Gesetz dazu verpflichtet, deinen Hilfebedarf durch Arbeit (auch selbstständiger Art) zu verringern.
Dann kann dir keiner unterstellen, du würdest nicht genug machen.
Wenn du die Auflage "Bewerbungen" bekommst und nicht erfüllst, kommt dann eben schlimmstenfalls eine Sanktion. Das ist wieder nur überflüssiger Stress und Nervenaufreibung, Papierkram und Zeitaufwand, den man anders besser verplanen kann.
So weit würde ich es nicht kommen lassen.
Aber das ist meine persönliche Meinung....

Schönes WE
Bibi
So würde ich normalerweise auch denken, aber in der gegenwärtigen Situation ist das schlicht unsinnig. Ich kann die Zeit, die ich mit sinnlosen Pro-forma-Bewerbungen verplempere, viel besser in den Ausbau der Selbstständigkeit investieren. Neben der Arbeit, die ich zurzeit (auf selbstständiger Basis) regelmäßig mache, bleibt mir dafür sowieso schon viel zu wenig Zeit. Wenn ich wieder stundenlang nach halbwegs passenden Stellenangeboten suchen, Bewerbungen schreiben und damit zur Post rennen soll (sie verlangen hier ja die Postquittungen als Nachweis), dann kann ich das Unternehmen Selbstständigkeit fast schon wieder an den Nagel hängen.

Und genau das ist meine Vermutung, neben dem willkommenen Sanktionsvorwand. Ich soll einfach schikaniert und behindert werden, weil ich nicht "kooperativ" genug war und jeden Blödsinn mitgemacht habe, den die SB mir auferlegt hat.


@Virginie
Zitat von Virginie
Über 50 ist nicht mehr so flexibel wie 25. Darf man das sagen?

Nein, man muss heucheln und lügen.
Was soll das denn???
HZ725 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2011, 14:58   #29
Virginie
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Virginie Virginie Virginie
Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Zitat von HajoDF Beitrag anzeigen
Liebe Virginie,
behalte doch Deine Negativ-Kommentare (Originalton: ARGE) für Dich.
Sie sind weder hilfreich noch sachlich.
Ja, ich lüge lieber.

Würdest du eine Geliebte über 50 nehmen oder als Unternehmer einen Job an über 50 vergeben?

wohl kaum.
Virginie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2011, 18:29   #30
HajoDF
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Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Zitat von Virginie Beitrag anzeigen
Ja, ich lüge lieber.

Würdest du eine Geliebte über 50 nehmen oder als Unternehmer einen Job an über 50 vergeben?

wohl kaum.
Ich habe eine Geliebte über 50 und würde der auch einen Job geben

Doch zum Thema!
Diese "Einmischung" sieht ganz nach Schikane aus. Die SB hat, wie so viele in diesem Job, nicht die geringste Ahnung, wie sich eine selbständige Tätigkeit entwickelt oder wie man sie entwickeln kann.
Wer es heute schafft, sich in zwei Jahren "selbsttragend" selbständig zu machen, hat entweder die nötigen Finanzmittel oder eine "Superidee" (das nur zu einem "Fachkommentar" hier)
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Alt 11.03.2011, 18:37   #31
Piccolo
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Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Zitat von Virginie Beitrag anzeigen
Über 50 ist nicht mehr so flexibel wie 25. Darf man das sagen?

Nein, man muss heucheln und lügen.
es gibt auch kranke/eingeschränkt arbeitfähige die sogar unter 25 sind. ich kenne einige.

und es gibt menschen die sind mit über 50 noch fit wie ein turnschuh.
auch solche sind mir bekannt.

man sollte nicht alle über einen kamm scheren oder in die "passenden" schubladen stecken. das hast du mir selbst einmal geschrieben.
Piccolo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2011, 19:47   #32
HajoDF
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Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Bei einer Selbständigkeit benötigt man besonders "Hirn und Erfahrung".
Flexibilität allein bringt noch nichts.
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Alt 11.03.2011, 21:55   #33
galadriel
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galadriel
Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Zitat von Virginie Beitrag anzeigen
Über 50 ist nicht mehr so flexibel wie 25. Darf man das sagen?

Nein, man muss heucheln und lügen.
Liebe Virginie, ich bin 52, seit 8 Jahren selbstständig, seit 4 Jahren weg von der Arge.
Und wenn du rechnen kannst, ist mir das auch erst im 4. Jahr gelungen.
Solange braucht eine Selbstständigkeit bis sie läuft.
Und glaube mir, ich bin flexibler als mancher 25jährige.
Wie HZ725 für sich vollkommen richtig bemerkt hat:

Ich bin selbstständig und möchte es bleiben.
__

Scheitert der Euro, endet die Knechtschaft.
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Alt 12.03.2011, 00:03   #34
HZ725
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HZ725
Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Bisher war ich so auf diese vier Bewerbungsbemühungen pro Monat fixiert, dass mir erst jetzt aufgefallen ist, dass auch das Ziel in der EGV ganz merkwürdig formuliert ist, wenn man meine Situation in Betracht zieht. Da steht nämlich nur: "Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung". Meine Selbstständigkeit wird überhaupt nicht erwähnt. Das ist ja noch schlimmer als alle vorherigen EGVs (egal, ob unterschrieben oder nicht), die ich bisher hatte. In denen stand als Ziel immer: "Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt".

Das ist ja nun schon fast böswillig, wenn man meine Eingliederung auf die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung reduzieren will, obwohl ich doch zurzeit fast vollumfänglich selbstständig arbeite. Gibt es dafür eine Rechtsgrundlage, dass das Jobcenter eigenmächtig eine Art der Eingliederung festlegt, die meine gegenwärtigen, durchaus erfolgreichen Bemühungen um Reduzierung meiner Hilfsbedürftigkeit zunichtemachen würde?
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Alt 12.03.2011, 00:39   #35
Patenbrigade
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Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Zitat von HZ725 Beitrag anzeigen
Das ist ja nun schon fast böswillig, wenn man meine Eingliederung auf die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung reduzieren will, obwohl ich doch zurzeit fast vollumfänglich selbstständig arbeite. Gibt es dafür eine Rechtsgrundlage, dass das Jobcenter eigenmächtig eine Art der Eingliederung festlegt, die meine gegenwärtigen, durchaus erfolgreichen Bemühungen um Reduzierung meiner Hilfsbedürftigkeit zunichtemachen würde?
Natürlich gibt es die nicht!

Nich Irre machen lassen. mein Kollege hat auch vor einiger Zeit eine EGV vorgelegt gekriegt, wo drin stand, dass er sich verpflichtet, sein Gewerbe aufzugeben, wenn er zum Stichtag bla bla immer noch hilfebedürftig sei.
Selbstständige sind den SBs ein Dorn im Auge. Bei denen hat man deren Zahlen nicht so richtig unter Kontrolle. Außerdem machen sie viel Arbeit.

Der Kollege unterschrieb natürlich nicht, bekam eine VA incl. Sanktion. Der Richter war so was von sauer auf die ARGE, dass er die EA gleich endgültig entschied.
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Alt 12.03.2011, 01:03   #36
Zeitlos
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Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Nach welcher Rechtsgrundlage zwingt die Dich, irgendwelche Werbeaktionen zu machen? Würde ich sehr gerne mal wissen. Notfalls muss man denen mal über das Sozialgericht auf die Finger klopfen. Also, ich würde mein Gewerbe so führen, wie ich das für richtig halte und wenn die mich dann sanktionieren wollen, dann kennt man ja den Weg zum Sozialgericht.
Achja, Gelibeh: Wenn die Selbständigkeit erfolgreich laufen würde, wäre dieser Thread überflüssig. Wo steht denn geschrieben, dass Selbständigkeit alimentiert werden muss?
Und wer selbständig ist und dennoch H4 beansprucht, sollte mal darüber nachdenken, ob er tatsächlich selbständig ist.
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Alt 14.03.2011, 21:06   #37
Helfender Vater
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Helfender Vater
Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Hallo,
User Patenbrigade hat recht, die Selbstständigen sind den SBs ein Dorn im Auge. Bestätigt sich immer wieder bei meinem Sohn. Seine Akte ist ein einziges Chaos und widersprüchlich bis zum geht nicht mehr. Was die SB heute berechnet, wirft sie morgen wieder über den Haufen. Sie hat ihm schon direkt gesagt, dass die Selbstständigen ihrer Meinung nach gar kein ALG II beziehen dürften. Da hätte man bloss einen Haufen Arbeit und sie sieht bei ihm schon gar nicht mehr durch. Das gab erst mal einen Rüffel vom Teamleiter. Mein Sohn bemüht sich wirklich sehr und wenn er allein wäre, dann würde er auch keine ARGE von innen kennen, aber er hat ja seine LG und eine gemeinsame Tochter. Seine SB wollte auch, dass er eine EGV unterschreibt mit Inhalt: Herr ... verpflichtet sich, so viel als möglich zu verdienen und hat die Pflicht, seine notwendige Ortsabwesenheit von seinem jeweiligen Auftragsgeber bestätigen zu lassen.Ja, ganz sicher macht er das, lol..er hat sie nur gefragt, ob sie ansonsten noch ganz gesund sei und sie solle doch mal ihren Teamleiter dazu holen.Sie bekam einen roten Kopf und hat die EGV zerrissen.Er hat eine Montagetätigkeit und ist für einen Auftrag manchmal länger weg. Er wäre ja auch froh, könnte er mehr verdienen.Jetzt ist wieder 2 Wochen Pause. LG ist gelernte Krankenschwester und da gehen nur Schichten und deshalb ist die Betreuung für das Kind nicht gesichert. Sie hat jetzt einen berufsfremden Nebenjob, der leider auch nicht die Masse bringt.
Mein Sohn meint auch, es ist beschämend, wenn man bei der ARGE sitzt und dann sitzt einem eine SB gegenüber, die sich nur aufplustert, weil sie eigentlich überhaupt keine Ahnung von irgendwas hat und meint, sie müsse kraft ihres Amtes dem LE mal zeigen, wo es lang geht.Er hat der SB mal gesagt, dass die ARGE einen nur an der Arbeit hindert und sie noch so lange machen, bis er den Bettel hinschmeisst und dann voll auf ALGII angewiesen sei. Da meinte sie doch ganz lapidar, da würde sich seine Leistung auch einfacher berechnen lassen. Da kann man doch nur mit dem Kopf schütteln. Also, ich bin froh, schon Altersrentner zu sein. Mit mir hätten die das nicht gemacht. Aber mein Sohn glaubt halt noch an das gute im Menschen.
Gruss Helfender Vater
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Alt 14.03.2011, 23:27   #38
Zeitlos
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Zitat von Helfender Vater Beitrag anzeigen
Hallo,
User Patenbrigade hat recht, die Selbstständigen sind den SBs ein Dorn im Auge. Bestätigt sich immer wieder bei meinem Sohn. Seine Akte ist ein einziges Chaos und widersprüchlich bis zum geht nicht mehr. Was die SB heute berechnet, wirft sie morgen wieder über den Haufen. Sie hat ihm schon direkt gesagt, dass die Selbstständigen ihrer Meinung nach gar kein ALG II beziehen dürften. Da hätte man bloss einen Haufen Arbeit und sie sieht bei ihm schon gar nicht mehr durch. Das gab erst mal einen Rüffel vom Teamleiter. Mein Sohn bemüht sich wirklich sehr und wenn er allein wäre, dann würde er auch keine ARGE von innen kennen, aber er hat ja seine LG und eine gemeinsame Tochter. Seine SB wollte auch, dass er eine EGV unterschreibt mit Inhalt: Herr ... verpflichtet sich, so viel als möglich zu verdienen und hat die Pflicht, seine notwendige Ortsabwesenheit von seinem jeweiligen Auftragsgeber bestätigen zu lassen.Ja, ganz sicher macht er das, lol..er hat sie nur gefragt, ob sie ansonsten noch ganz gesund sei und sie solle doch mal ihren Teamleiter dazu holen.Sie bekam einen roten Kopf und hat die EGV zerrissen.Er hat eine Montagetätigkeit und ist für einen Auftrag manchmal länger weg. Er wäre ja auch froh, könnte er mehr verdienen.Jetzt ist wieder 2 Wochen Pause. LG ist gelernte Krankenschwester und da gehen nur Schichten und deshalb ist die Betreuung für das Kind nicht gesichert. Sie hat jetzt einen berufsfremden Nebenjob, der leider auch nicht die Masse bringt.
Mein Sohn meint auch, es ist beschämend, wenn man bei der ARGE sitzt und dann sitzt einem eine SB gegenüber, die sich nur aufplustert, weil sie eigentlich überhaupt keine Ahnung von irgendwas hat und meint, sie müsse kraft ihres Amtes dem LE mal zeigen, wo es lang geht.Er hat der SB mal gesagt, dass die ARGE einen nur an der Arbeit hindert und sie noch so lange machen, bis er den Bettel hinschmeisst und dann voll auf ALGII angewiesen sei. Da meinte sie doch ganz lapidar, da würde sich seine Leistung auch einfacher berechnen lassen. Da kann man doch nur mit dem Kopf schütteln. Also, ich bin froh, schon Altersrentner zu sein. Mit mir hätten die das nicht gemacht. Aber mein Sohn glaubt halt noch an das gute im Menschen.
Gruss Helfender Vater
Nun, ich bleibe bei meiner Meinung: Der Staat ist und kann nicht als Unternehmensberater fungieren. Wenn eine Selsbtändigkeit nicht erfolgreich ist, muss der Leistungsbegehrende auch nachweisen, dass er bereit ist, seinen LU selbst zu sichern. Und wenn dies nicht durch Selbständigkeit funktioniert, dann halt doch mal auf Jobsuche gehen,
Zeitlos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2011, 20:15   #39
FrauRatlos
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FrauRatlos
Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Hier meine Erfahrung mit Sachbearbeiter:
Bin seit 2008 selbständig tätig, jedoch nicht mit kontinuierlichen Aufträgen.
Mein Sachbearbeiter meinte jetzt zu mir, dass er meine Selbständigkeit für gescheitert ansehe und trotz meiner Bewerbungen auch in andere Bereiche mich in die "Grünanlage" schicken könne.

Zunächst dachte ich, er meine 1-Euro-Jobs, die es ja nicht mehr geben soll. Nein, hier bei mir im Jobcenter meint man damit "Bürgerarbeit" bzw. "Null-Euro-Jobs". Ich bin über 50 Jahre und bin total geschockt.
FrauRatlos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2011, 22:15   #40
Koelschejong
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Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Bürgerarbeit und Null-Euro-Job sind aber zwei paar Schuhe.

Wie hoch sind denn die gewinne der Selbstständigkeit so im Durchschnitt?

Im Übrigen gilt auch hier, das ist der "letzte Schritt". Was hat der denn zuvor versucht, Um Dich in eine bessere Situation zu bringen?
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
Koelschejong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2011, 06:48   #41
FrauRatlos
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Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Im Jahr 2010 waren es monatlich ca. 560 Euro Einnahmen.

Gemacht hat er bisher nichts. Es war mein erstes Gespräch seit 2010, danach mußte ich ein Bewerbungstraining besuchen. Ohne Aufforderung habe ich mich auch reichlich beworben.
Der Sachbearbeiter hat mir jetzt eine Galgenfrist von 3 Monaten gegeben, um mir einen 400-Euro-Job zu suchen, danach "Grünanlagen".
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Alt 31.03.2011, 09:20   #42
strümpfchen
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strümpfchen strümpfchen
Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Zitat von FrauRatlos Beitrag anzeigen
Im Jahr 2010 waren es monatlich ca. 560 Euro Einnahmen.
Sorry aber der Erfolg einer Selbstständigkeit misst sich nicht an den Einnahmen sondern am Ergebnis Einnahmen abzüglich Ausgaben (=Gewinn oder Ertrag)
strümpfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2011, 09:52   #43
FMD82
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Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Mir wird echt schlecht, wenn ich hier so die Erfahrungen mit Sachbearbeitern der Argen lese.
Es wird Zeit, dass dieser Schwachsinn mit Hartz IV endlich aufhört.

Ich könnte mir vorstellen, dass, wenn es in Zukunft mal ein gerechteres Sozialsystem geben wird, dass die für Hartz IV verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, so wie vor 20 Jahren die Funktionäre in der DDR.
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Alt 31.03.2011, 10:51   #44
Werniman
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Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Zitat von Virginie Beitrag anzeigen
naja, wenn du es innerhalb von zwei Jahren nicht geschafft hast, dich erfolgreich selbständig zu machen, wird das wohl auch nichts mehr. Hallo Realität.
Wenn ich diesen Satz so lesen, möchte ich entgegen deiner u.a. aussage fast bezweifeln,daß du wirklich jemals eine Firma von klein auf aufgebaut hast. Denn sonst wüsstest du,daß es kaum eine Firma gibt,die nicht in den ersten 2-3 Jahren nur Verluste macht. Mit Glück arbeitet man im 3. Jahr kostendeckend. Erst ab dem 4.-5. Jahr macht man zumindest etwas Gewinn. Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz,daß besagt,daß man sich erst auf dem Markt etabliert hat,wenn man schon 5 Jahre auf dem Markt existiert..erst dann rennen einem die Kunden die Bude ein. Ich hab das immer für einen netten Spruch gehalten, erlebe es aber seit einiger Zeit selbst jeden Tag.


Zitat:
Weshalb dich ein paar Bewerbungen in deiner Selbständigkeit stören, verstehe ich nicht. Das macht man mit links nebenher. Ich war wie gesagt auch selbstständig tätig - da muss man deutlich flexibler reagieren.
Ähm...siehs mal so: Rechtlich gesehen hat ein Arbeitgeber aber kein Recht, ein bereits vor der Anstellung bestehendes Selbstständigenverhältnis zu verbieten. Was glaubst du,wie hoch die Bereitschaft eines potentiellen Arbeitgebers ist,jemanden einzustellen, der nach Feierabend direkt mit ihm konkurriert ?
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Alt 31.03.2011, 16:32   #45
FrauRatlos
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FrauRatlos
Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Entschuldigung, bei Absenden des Eintrages habe ich meinen Irrtum bemerkt.
Es muss also heißen:
Es waren ca. durchschnittlich 500 Euro Gewinn im Jahr 2010
FrauRatlos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2011, 11:29   #46
nix Frondienst
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Zitat von Patenbrigade Beitrag anzeigen
Natürlich gibt es die nicht!

Nich Irre machen lassen. mein Kollege hat auch vor einiger Zeit eine EGV vorgelegt gekriegt, wo drin stand, dass er sich verpflichtet, sein Gewerbe aufzugeben, wenn er zum Stichtag bla bla immer noch hilfebedürftig sei.
Selbstständige sind den SBs ein Dorn im Auge. Bei denen hat man deren Zahlen nicht so richtig unter Kontrolle. Außerdem machen sie viel Arbeit.

Der Kollege unterschrieb natürlich nicht, bekam eine VA incl. Sanktion. Der Richter war so was von sauer auf die ARGE, dass er die EA gleich endgültig entschied.

Kannst du dazu bitte mal das Aktenzeichen und welches Gericht das war einstellen? Das finde ich nämlich sehr interessant. Danke.
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Alt 13.05.2011, 18:34   #47
HZ725
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Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

Das passt, das jemand meinen Thread wieder hochgeholt hat. Heute folgte nämlich der nächste Akt des Dramas.

Ich hatte ja gegen den VA, der mich verpflichtete, trotz Selbstständigkeit vier Bewerbungen pro Monat, u. a. für befristete Jobs und Zeitarbeit, vorzulegen, Widerspruch eingelegt. Dieser Widerspruch war zunächst erfolgreich.

Aber heute hatte ich meinen nächsten Quältermin, und diesmal haben sie mich zu zweit in die Mangel genommen und dermaßen zum Wahnsinn getrieben, dass ich zum Schluss aufgestanden und gegangen bin, weil ich sonst ausgerastet wäre. Inhaltlich exakt derselbe Schwachsinn wie vorher. Ich frage mich, weshalb dem Widerspruch überhaupt stattgegeben wurde, wenn mir heute genau derselbe Quatsch verkauft werden sollte.

Man muss sich das mal langsam auf der Zunge zergehen lassen: Nach etwas mehr als einem Jahr Selbstständigkeit, davon ca. ein halbes Jahr mehr oder weniger Vollzeit, bin ich so weit, dass ich noch ungefähr 50 (in Worten: fünfzig) Euro monatlich vom JC kriege, mit realistischen Aussichten, für den Rest des Bewilligungszeitraums auch diese 50 Euro noch zurückzahlen zu müssen, falls ich genug verdiene.

Trotzdem quälen die mich bis aufs Blut und wollen mich dazu zwingen, die Selbstständigkeit wieder aufzugeben und stattdessen meine Lebenszeit in einer ihrer Verblödungsmaßnahmen zu verplempern. Natürlich unter dem Vorwand, dass ich da dann ja eine tolle sozialversicherungspflichtige Arbeit vermittelt bekäme, von der ich locker in Saus und Braus unabhängig vom JC leben könnte. Aber klar doch, so wird's kommen! Komisch, dass das nicht schon bei den vorherigen Maßnahmen mit dem tollen sozialversicherungspflichtigen Job geklappt hat, wenn das doch so einfach und sicher ist.

Das ist ja schon sittenwidrig, was die sich leisten. Die wollen mir meine Existenzgrundlage wegnehmen, nur damit sie ihre Verdummungsmaßnahmen vollkriegen und wieder ihre Statistik frisiert haben.

Ich wüsste gern, ob es andere Betroffene gibt, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und auch so drangsaliert werden.

Und das Aktenzeichen zu dem oben angeführten Urteil würde mich natürlich auch interessieren.
HZ725 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2011, 19:53   #48
Koelschejong
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Das ist schon ausgesprochen hart, was Du schilderst. Aber anscheinend bist Du ja auf dem richtigen Weg, "das Ende naht" und dieses Mal ist das was Positives.

Das genannte Urteil genauer der genannte Beschluss ist sicher nicht veröffentlicht. Wenn es also was nützen soll, dann müsste das vermutlich anonymisiert hier komplett eingestellt werden.
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
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Alt 14.05.2011, 01:09   #49
ethos07
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@HZxxx :
Könnte es sein, dass du dich bisher zu viel auf mündliche Gespräche mit deinem Vermittler einlgelassen hast?

Unser Standardrezepte gegen Schikanen helfen wirklich! >

- mündliches Austauschen mit dem JC in der Regel so kurz und knapp wie möglich halten - alles von Belang immer schriftlich austauschen und immer mit Kopie als Beleg

- immer mit Beistand zum Amt - das wirkt Wunder gegen Schikanen!!
Denn dann können sie Dir nicht das Blaue vom Himmel herunter erzählen, weil du ggf. immer jemand nachweislich dabei hast, der das amtliche Schikanieren ggf. bestätigen könnte

-für die ständig wiederkehrenden EKS- oder auch EGV/VA-Streitereien sich einen verläßlichen SGB-II-Anwalt suchen und wenn das JC dann auch dessen Nachrechnungen nicht akzeptiert, sich nicht scheuen, Klage einzureichen

- immer gleich ein Set von kleinen Winken mit dem Zaunpfahl bereit halten, wenn mensch zum Amt muss:
"wenn wir uns nun nicht unverzüglich einig werden, muss ich leider sofort zum Sozialgericht und eine EA beantragen",
" ich komme morgen mit Kumpels von der Gewerkschaft wieder",
" ich werde diese Schikanen in der Lokalpresse und TV bekannt machen"
"ich erstatte Bericht ans zentrale Kundenreaktionsmanagement der BA in Nürnberg"...

All das mögen die Jobcenter nämlich gar nicht. Das bekleckert ihre schöne Statistik und ihre ggf. angedachten 'Karrieren' im Amt nachhaltig...
.
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Viele Grüße aus Berlin
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  • 10 Euro Mindestlohn (brutto + lohnsteuerfrei)!
    500 Euro ALG II (Regelsatz) plus volle KdU!
  • Sanktionen zerbröseln!

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N.B. Meine Beiträge sind meine persönlichen Meinungen und keine Rechtsberatung.
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Alt 14.05.2011, 02:00   #50
HZ725
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Standard AW: Einmischung des Jobcenters in Selbstständigkeit

@ethos07, vielen Dank für die Ratschläge. Ich würde mich ja gern daran halten, aber es geht nicht in jedem Punkt. Außerdem ist das hiesige JC wirklich ein superharter Fall. (Ich wohne in einer mittelgroßen Stadt ganz im Westen Deutschlands, die sich damit brüstet, eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten bundesweit zu haben.)

Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
@HZxxx :
Könnte es sein, dass du dich bisher zu viel auf mündliche Gespräche mit deinem Vermittler einlgelassen hast?

Unser Standardrezepte gegen Schikanen helfen wirklich! >

- mündliches Austauschen mit dem JC in der Regel so kurz und knapp wie möglich halten - alles von Belang immer schriftlich austauschen und immer mit Kopie als Beleg
Nach Möglichkeit mache ich es so, aber bei einem Termin im JC kann ich ja nicht völlig stumm bleiben. Außerdem bin ich von Natur aus ein entgegenkommender, höflicher Mensch, und das wird von denen leider gnadenlos ausgenutzt.

Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
- immer mit Beistand zum Amt - das wirkt Wunder gegen Schikanen!!
Denn dann können sie Dir nicht das Blaue vom Himmel herunter erzählen, weil du ggf. immer jemand nachweislich dabei hast, der das amtliche Schikanieren ggf. bestätigen könnte
Leider habe ich niemanden, der mich begleiten könnte. Ich hatte hier im Forum schon mal geschaut, ob es potentielle Begleiter in meiner Nähe gibt, gab's aber nicht. Eine Arbeitsloseninitiative oder Ähnliches gibt es hier auch nicht. Extra ein Gesuch einstellen möchte ich nicht, weil ich mich aus Zeitgründen wahrscheinlich nicht revanchieren kann. Normalerweise bin ich auch durchaus in der Lage, für mich selbst einzustehen, aber diese Berufssadisten im JC mit ihrer eingepaukten Phrasendrescherei und Immunität gegen jedes logische Argument kriegen jeden klein.

Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
-für die ständig wiederkehrenden EKS- oder auch EGV/VA-Streitereien sich einen verläßlichen SGB-II-Anwalt suchen und wenn das JC dann auch dessen Nachrechnungen nicht akzeptiert, sich nicht scheuen, Klage einzureichen
Da werde ich wohl auf längere Sicht nicht drum herum kommen. Ob es hier in Sozialangelegenheiten kompetente und engagierte Anwälte gibt, da bin ich allerdings auch nicht so sicher. Und erst recht nicht, wie es da mit den Richtern am Sozialgericht aussieht.

Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
- immer gleich ein Set von kleinen Winken mit dem Zaunpfahl bereit halten, wenn mensch zum Amt muss:
"wenn wir uns nun nicht unverzüglich einig werden, muss ich leider sofort zum Sozialgericht und eine EA beantragen",
Das war heute fast mein erster Satz dort, hatte aber leider gar keinen Effekt.

Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
"ich komme morgen mit Kumpels von der Gewerkschaft wieder",
Kann ich leider nicht glaubwürdig rüberbringen, weil die genau wissen, dass ich keine Kumpels von der Gewerkschaft habe.

Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
"ich werde diese Schikanen in der Lokalpresse und TV bekannt machen"
Ich arbeite bei der Lokalpresse. Da besteht leider nicht die geringste Aussicht, dass die irgendwas Jobcenterkritisches veröffentlichen würden, und das weiß das JC ganz genau.

Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
"ich erstatte Bericht ans zentrale Kundenreaktionsmanagement der BA in Nürnberg"...
Hab ich schon gemacht, gleichzeitig mit meinem Widerspruch vor ein paar Wochen. Hab eine abwimmelnde Antwort von denen bekommen und weiß nicht, ob das noch irgendeinen anderen Effekt gehabt hat. Beim JC war davon jedenfalls nichts zu spüren.

Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
All das mögen die Jobcenter nämlich gar nicht. Das bekleckert ihre schöne Statistik und ihre ggf. angedachten 'Karrieren' im Amt nachhaltig...
.
Ich sagte ja schon, die sind hier ein extrem harter Fall. Resistent gegen jede Vernunft und Menschlichkeit.
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