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Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


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Alt 23.08.2006, 14:43   #1
michaelulbricht
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Registriert seit: 05.12.2005
Beiträge: 1.031
michaelulbricht Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Mal was positives ?

Mal was völlig wahnsinniges.
Die Arge bei mir ist der Meinung das ein Selbständiger nicht mit seinem Privateigentum eine gewerbliche Einnahme erzielen kann.

Ich bin selbständig als einzelunternehmer (natürliche Person) und die Arge ist der Meinung das wenn ich zb einen Videokammera Verleihe die ich mir mal privat gekauft habe, ist es auch eine Private einnahme obwohl ich dafür eine Rechnung mit MwSt geschrieben habe.
Da ich ich solche Gegenstände (Sicherheitszubehör) gewerblich verleihe muß ich so eine Kammera auch erst einmal gewerblich für meine Firma erwerben.
Nur mit einer gewerblichen Kammera kann ich auch eine gewerbliche Einnahme erzielen.
So etwas wie gewillkürtes Betriebsvermögen ist dort völlig unbekannt.

Nun das positive an der ganzen sache aus meiner Sicht.

Das bedeutet das ich meine Betriebsausrüstung mir als Firma neu kaufen muß um damit gewerbliche Einnahmen zu erzielen.
Also geht alles was jetzt eigentlich als Einkommen gelten würde wieder für die Betriebsanschaffungen drauf, und ich bekomme weiterhin Leistungen nach dem SGBII .

Unvorstellbar das ich mit dem privaten Rechner eine gewerblich Rechnung schreiben könnte.
Also muß ein Rechner her der über das Gewerbe angeschaft wurde.

Ich glaube die verwechseln da etwas aber das soll wohl nicht mein Problem sein.
Angeblich soll das so das SGBII und die Kommentare so hergeben.

Wie seht ihr das ?

Michael :lol: :lol: :lol: :lol:
michaelulbricht ist offline  
Alt 23.08.2006, 14:55   #2
Rote Socke
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Registriert seit: 17.09.2005
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Beiträge: 1.035
Rote Socke Rote Socke
Standard

Du Verkaufst Deine privaten Sachen an Dich selbst.
Die Kosten stellst Du dann der Arge in Rechnung. (Existenzgründung)
Beim Finanzamt gibst Du das noch als Ausgaben an.
Die MWSt, die Du damals als Privatmann gezahlt hast könntest Du Dir dann auch zurück holen.

:x :| 8) :?
Rote Socke ist offline  
Alt 23.08.2006, 15:07   #3
michaelulbricht
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Beiträge: 1.031
michaelulbricht Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Genau

Genau so ist es.

Der verkauf meiner privaten sachen ist dann ja auch nur eine Umwandlung meines Vermögens und daher keine private Einnahme die ich anrechnen lassen muß. :x :x :x :x :x

Ich glaube ich habe meine Arge bisher immer falsch eingeschätzt. :mrgreen:
Die sind ja richtig nett :twisted: :twisted:

Ich verlass mich da mal auf die Fachkräfte :pfeiff: :pfeiff:
Michael
michaelulbricht ist offline  
Alt 03.09.2006, 22:29   #4
terri
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terri
Standard

Also ich wäre mit Anschaffungen vorsichtig.
Abschreibungen werden von der ARGE z.B. nicht anerkannt.
Wie du schon schreibst,
mit dem privaten PC Rechnungen schreiben,

ich fahre z.B. mit meinem privaten Kfz auch geschäftlich.
Den geschäftlichen Anteil kann ich als Aufwand abrechnen.
Außer der Kfz-Steuer nicht. Obwohl ich da noch genauer recherchieren.

Also gibt es da nicht diese Regelung.
Ich glaube die reden Bockmist.
terri
terri ist offline  
Alt 03.09.2006, 23:28   #5
Charlie
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Beiträge: n/a
Standard

Zitat von terri
Also ich wäre mit Anschaffungen vorsichtig.
Abschreibungen werden von der ARGE z.B. nicht anerkannt.
Wie du schon schreibst,
mit dem privaten PC Rechnungen schreiben,

ich fahre z.B. mit meinem privaten Kfz auch geschäftlich.
Den geschäftlichen Anteil kann ich als Aufwand abrechnen.
Außer der Kfz-Steuer nicht. Obwohl ich da noch genauer recherchieren.

Also gibt es da nicht diese Regelung.
Ich glaube die reden Bockmist.
terri

Komisch, bei mir geht es grade andersherum.
Ich nutze meinen privaten PKW ebenfalls geschäftlich.
Mir ist die KFZ-Steuer als Ausgabe anerkannt worden.
Allerdings wertet das FA die private Nutzung als Gewinn.
Mit der s.g. 1%-Regelung.
:icon_kinn:
 
Alt 04.09.2006, 00:52   #6
terri
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Registriert seit: 25.09.2005
Ort: München
Beiträge: 173
terri
Standard

Zitat:
Komisch, bei mir geht es grade andersherum.
Ich nutze meinen privaten PKW ebenfalls geschäftlich.
Mir ist die KFZ-Steuer als Ausgabe anerkannt worden.
Allerdings wertet das FA die private Nutzung als Gewinn.
Mit der s.g. 1%-Regelung.
stimmt, Fehler von mir. Ich hatte gerade den Kfz-Steuer Beleg in der Hand.
Die Steuer wird prozentual anerkannt,
die Kfz-Versicherung in der BWA fliegt raus.
Die behaupten dass auch der geschäftliche Anteil in den 100 Euro Freibetrag schon enthalten sind.
Ich glaube das aber nicht so ganz.
Wenn es heißt die Ausgaben werden bei korrekter Darstellung berücksichtigt.
Das kostet aber wieder mal einen Kampf.

Mit der 1% Regelung bist du aber schlechter dran. Da gehört ja immer der Neukaufswert des Kfz mit dazu.

Führst du kein Fahrtenbuch?

Dass der Privatanteil zu den Einn. dazu gerechnet wird ist richtig.
Da gäbe es nur noch die Kilometerpauschale von 30 Cent. Mir hat man diese Regelung aber verweigert.
terri
terri ist offline  
Alt 04.09.2006, 08:35   #7
Charlie
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Standard

Zitat von terri
Zitat:
Komisch, bei mir geht es grade andersherum.
Ich nutze meinen privaten PKW ebenfalls geschäftlich.
Mir ist die KFZ-Steuer als Ausgabe anerkannt worden.
Allerdings wertet das FA die private Nutzung als Gewinn.
Mit der s.g. 1%-Regelung.
stimmt, Fehler von mir. Ich hatte gerade den Kfz-Steuer Beleg in der Hand.
Die Steuer wird prozentual anerkannt,
die Kfz-Versicherung in der BWA fliegt raus.
Die behaupten dass auch der geschäftliche Anteil in den 100 Euro Freibetrag schon enthalten sind.
Ich glaube das aber nicht so ganz.
Wenn es heißt die Ausgaben werden bei korrekter Darstellung berücksichtigt.
Das kostet aber wieder mal einen Kampf.

Mit der 1% Regelung bist du aber schlechter dran. Da gehört ja immer der Neukaufswert des Kfz mit dazu.

Führst du kein Fahrtenbuch?

Dass der Privatanteil zu den Einn. dazu gerechnet wird ist richtig.
Da gäbe es nur noch die Kilometerpauschale von 30 Cent. Mir hat man diese Regelung aber verweigert.
terri
In den letzten beiden Steuerausgleichen hat man mir die km-Pauschale anerkannt. Seit diesem Jahr haben die Bearbeiter gewechselt und die Bearbeiterin hat eben so entschieden.
Auf ein Fahrtenbuch wurde auch im Steuerausgleich nicht hingewiesen.
Bei mir findet sich kein Hinweis auf die 100 Euro Freibetrag.
Den hat die Arge auch nie in der Einkommensbereinigung berücksichtigt, deshalb meine beiden Widersprüche.
Ja, die 1%-Regelung ist ganz schön besch...
Mein "alter Herr" (KFZ) ist 15 Jahre alt und mit einem Neuwert von 17000 Euro berücksichtigt worden.
Kann man dagegen Widerspruch einlegen? Also generell gegn die 1%-Regelung?
Ohne Widersprüche scheint nichts mehr zu gehen.
Heidi.
 
Alt 04.09.2006, 16:14   #8
michaelulbricht
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michaelulbricht Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard 1% Regelung

Bei der 1% regelung muß der Wert des Fahrzeuges zugrunde gelegt werden den der Wagen damals laut Liste gekostet hatte.

Und nicht was so ein Wagen heute kostet oder wert wäre wenn es ein Oltimer ist.

Michael
michaelulbricht ist offline  
Alt 04.09.2006, 16:24   #9
Charlie
Gast
 
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Beiträge: n/a
Standard Re: 1% Regelung

Zitat von michaelulbricht
Bei der 1% regelung muß der Wert des Fahrzeuges zugrunde gelegt werden den der Wagen damals laut Liste gekostet hatte.

Und nicht was so ein Wagen heute kostet oder wert wäre wenn es ein Oltimer ist.

Michael
Das ist mir schon klar.
Was ich meinte, wieso auf einmal die 1%-Regelung angewendet wird, und ob ich dagegen Einspruch erheben kann.
Zumal es die beiden vorherigen Jahre auch anders gehandhabt wurde vom FA.
 
Alt 05.09.2006, 07:22   #10
terri
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terri
Standard

Bei der ARGE kann man selber entscheiden wie man seine Kfz-Kosten abrechnet.
Schreibe ab sofort ein Fahrtenbuch, wenns sein muss auch noch für das vergangene Monat und rechne prozentual die Kosten ab.

Beim Finanzamt wird es schwieriger.
Da kann man nicht einfach hin und her springen zwischen den Dokumentationsarten.
Bei Veränderungen sollte man dort einen Antrag stellen.
Wird aber nicht im laufenden Jahr gewährt.

Das Finanzamt verlangt meistens die 1% Regelung wenn die Kfz-Aufwendungen den Wert des Kfz übersteigen.
weil dann der Privatanteil höher ist.

Ob es bei der ARGE einen Paragraphen dafür gibt kann ich dir leider nicht sagen.
Ich habe aber für die ARGE auch während eines Berechnungszeitraumes umgestellt (gezwungener Maßen) die wollten die Kilometerpauschale nicht mehr bezahlen.
terri
terri ist offline  
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