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Existenzgründung und Selbstständigkeit

Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


Betriebswirtschaftliche Gewinn- und Verlusrechnung?

Existenzgründung und Selbstständigkeit

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Alt 17.06.2006, 11:20   #1
Joe
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Joe
Standard Betriebswirtschaftliche Gewinn- und Verlusrechnung?

Ich frage einfach mal hier.
Die Arbeitsagentur hat jetzt eine "Betriebswirtschaftliche Aufstellung (Gewinn- und Verlustrechnung) von Dezember 2005 bis Mai 2006 nach Monaten getrennt" angefordert.

Das ist doch im Grunde nichts anderes als eine Einnahme-Überschuss-Rechnung?! Oder ist es ganz was anderes?

Gibt es denn einen Unterschied zwischen Gewinn- und Verlustrechnung und Betriebswirtschaftlicher Gewinn- und Verlustrechnung oder ist das nur wieder Behördendeutsch?
Joe ist offline  
Alt 17.06.2006, 12:47   #2
heinbloed
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heinbloed
Standard

moin moin,

in der regel meint das amt eine EUR, da sie den unterschied gar nicht kennen.

die gewinn- und verlustrechnung ist umfangreicher, muss aber nur abgegeben werden, wenn sie für deinen betrieb verlangt wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gewinn-...erlustrechnung

Zitat:
Steuerpflichtige, die nicht auf Grund gesetzlicher Vorschriften verpflichtet sind, Bücher zu führen und regelmäßig Abschlüsse zu machen und dies auch nicht freiwillig tun, können als Gewinn den Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ansetzen (Einnahmenüberschussrechung - EÜR). Rechtsgrundlage für die EÜR ist § 4 Abs.3 EStG. Die EÜR wird daher oft auch „4/3-Rechnung“ genannt.

Neben kleinen Gewerbetreibenden gehören zu den Einnahmenüberschussrechnern insbesondere die freien Berufe.
als einzelunternehmer machst du wahrscheinlich nur eine EUR
http://de.wikipedia.org/wiki/Einnahm...schussrechnung

da gibt es auch den link zum passenden vordruck.

es gilt das einkommenssteuergesetz, wenn sie mehr verlangen ist das unbotmässig

grüsse
heinbloed ist offline  
Alt 17.06.2006, 13:32   #3
Quirie
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Quirie
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Erfasst Du Deine betrieblichen Einnahmen und Ausgaben mit einem Buchhaltungsprogramm?

Dann würde ich da die einzelnen Monate ausdrucken und ihnen vorlegen.
Quirie ist offline  
Alt 17.06.2006, 13:35   #4
Joe
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Joe
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Danke erstmal. Vertue ich mich oder verweisen die Links nicht samt und sonders auf Steuervordrucke und Formulare? Das Finanzamt hat ja erstmal mit der Sache gar nix zu tun.

Und zum anderen:
Ich habe denen doch schon eine EÜR gegeben die in tabellarischer Form je Monat ungefähr so aussah:

Umsatz
abzügl. Wareneinsatz
abzügl. Miete
abzügl. Energiekosten
abzügl. Büro u. Verwaltungskosten
abzügl. Telefon u. Internetkosten
übrige Kosten
--------------------------------------
= Gewinn oder Verlust je Monat
=Gewinn/Verlust aufgelaufen (auf 6 Monate)

Das sollte doch ausreichend sein.


Nachtrag:
Ich mache das meiste handschriftlich da der Umsatz derzeit nicht wirklich hoch ist.
Joe ist offline  
Alt 17.06.2006, 13:49   #5
heinbloed
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heinbloed
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moin moin,

bei mir ist bis jetzt noch jeder bescheid in widerspruch gegeangen, weil die sachbearbeiterInnen gar nicht wissen, was sie mit den zetteln anfangen sollen.

das was du da machst, ist genau das, was du auch abgeben musst. jetzt musst du nur noch jemanden im amt finden, der dass auch versteht.

die links sind in der tat die vom finanzamt. die muss ich dann nur einmal ausfüllen. zusätzlich gibt es dann noch besagte monatliche auflistung.

grüsse
heinbloed ist offline  
Alt 17.06.2006, 13:51   #6
Quirie
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Quirie
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Guck Dir mal die Zusammenfassung von Martin an. Da steht eigentlich alles was Du brauchst.

http://www.elo-forum.org/forum/viewt...lighter=umsatz
Quirie ist offline  
Alt 17.06.2006, 14:03   #7
Arco
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Zitat von Quirie
Guck Dir mal die Zusammenfassung von Martin an. Da steht eigentlich alles was Du brauchst.

http://www.elo-forum.org/forum/viewt...lighter=umsatz

hi hi hi Quirie :mrgreen: :mrgreen:


.... willst du jetzt jeden auf diesen Wege dazu "zwingen" die Zusammenfassung zu lesen :klatsch: :klatsch: finde ich gut :daumen: :daumen:

... damit kommen dann wenigstens wir alle auf den gleichen Wissenstand und es werden in Einzelfällen nicht mehr "Horrormeldungen" abgegeben.

Nichts für ungut ;) ;) :hug: :hug: :mrgreen: :lol: :lol:
Arco ist offline  
Alt 17.06.2006, 14:09   #8
Quirie
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Aber Arco !!

:shock: :shock: :shock:
Quirie ist offline  
Alt 17.06.2006, 14:12   #9
Arco
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Zitat von Quirie
Aber Arco !!

:shock: :shock: :shock:
... wieso bist du ge:shock: t ..... ich fand das doch gut das mal so im Zusammenhang zu lesen ....

und wenn man dann noch ganz genau die geänderten Gesetzestexte eins zu eins gegenüberstellt kommt man zu neuen Erkenntnissen.

Gut .... die müssen dann ja nicht alle positiv sein :pfeiff: :pfeiff:
Arco ist offline  
Alt 17.06.2006, 14:15   #10
Quirie
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Seh ich auch so.

:hug: :hug: :hug:
Quirie ist offline  
Alt 17.06.2006, 14:19   #11
Arco
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:hihi: :hihi: ... aber auch nicht alle negativ :pfeiff: :pfeiff:

Es lohnt sich wirklich mal ganz genau zu vergleichen was da so alles geändert oder auch nicht geändert worden ist .....

Man staunt, es sind auch relativ viele positive Änderungen enthalten - nur die bemerkt man nicht sofort (oder man will die nicht bemerken)

Ich habe mal vor für mich da eine genau Aufstellung zu machen, mal sehen, evtl. stelle ich die dann mal zu "Zerreißen" hier im Forum rein ...


Also bis denne mal ;) ;) :hug: :hug: :hug:
Arco ist offline  
Alt 17.06.2006, 14:20   #12
Joe
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Joe
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Zitat von Quirie
Guck Dir mal die Zusammenfassung von Martin an. Da steht eigentlich alles was Du brauchst.

http://www.elo-forum.org/forum/viewt...lighter=umsatz
Ich würde doch mal behaupten das es da noch einen Unterschied zwischen Selbstständig und ALG II und Selbstständig mit Einstiegsgeld gibt soweit ich die Regeln zum Einstiegsgeld verstanden habe.
Joe ist offline  
Alt 17.06.2006, 18:15   #13
Quirie
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Quirie
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Wie meinst Du das? Bisher ging es nur darum, welchen Gewinn die Arge zugrunde legt, nachdem die betriebsbedingten Belastungen von Deinen Einnahmen abgezogen worden sind.

Bei der Ermittlung des zu versteuernden Gewinns für das Finanzamt können noch ganz andere Faktoren mit hineinspielen, gewinnmindernde Rücklagen zum Beispiel. Da aber spielt die Arge nicht mit. Aus welchem Grund sollte ein Unternehmer "in den Startlöchern" wohl auch Rücklagen bilden, wenn nicht, um die Arge zu betrügen?
Quirie ist offline  
Alt 21.08.2006, 19:10   #14
Luna 17
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Luna 17
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Hallo ihr alle,nun habe ich auch fragen zum Nebengewerbe.

Ich hatte mir im Juni ein einen Gewerbeschein (als Nebengewerbe)geholt.Ich möchte Trockenfloristik und Basteleien anfertigen und dann verkaufen.Habe im Juli schon gleich mal pauschal 150,00Euro als Einkünfte angerechnet bekommen,obwohl ich noch nicht einenCent verdient habe.Bin dann in Widerspruch und dem Widerspruch wurde auch abgeholfen.Nun meine Frage.Wenn ich Ware einkaufe,aber die Ware über mehrere Monate erst verkaufe wie soll ich da die positiven Einkünfte rechnen,zumal ich immer Reste über haben werde.Klar ist mir das ich eine Kalkulation meines Preises vornehme,aber die setze ich schon sehr niedrig an,sonst kann ich es gleich lassen.Und das Wetter spielt bei mir eine wichtige Rolle,Ich möchte zweimal im Monat auf einen Handwerkermarkt meine Ware anbieten(Handarbeit)kann ich die Standgebühren auch absetzen?Später möchte ich auch über das Internet verkaufen,da spielt das Wetter dann keine Rolle mehr.Wie wird das von der Arge gerechnet,wenn ich heute im Floristengroßhandel für 500,00Euro einkaufe,aber nicht alles verkaufe und es im nächsten Sommer erst wieder anbieten kann?Wenn das alles so kompliziert ist und ich nachher wieder gestraft werde für meine Bemühungen lasse ich es doch lieber,oder?

Wäre dankbar für Euere Tips.

LG Luna
Luna 17 ist offline  
Alt 22.08.2006, 09:04   #15
Koelschejong
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@ Luna 17
Standgebühren, Fahrtkosten zu den Märkten, Internetgebühren etc. etc. sind selbstverständlich Kosten. Ebenso sind natürlich Deine Rohmaterialeinkäufe Kosten. Du wirst also evtl. in einem Monat einen Verlust ausweisen und im Folgemonat oder den Folgemonaten Gewinne. Das ist ganz normal
bei betriebswirtschaftlicher und steuerlicher Betrachtung.

So weit so gut - aber es wird auch leider berichtet, dass der ein oder andere SB hier völlig anders vorgeht: Verlust in einem Monat = Dein Problem, Gewinn im nächsten Monat = anrechenbares Einkommen. So kann natürlich kein Mensch ein Geschäft führen - trotzdem scheint es manchmal so gehandhabt zu werden.

Lösung: Geh mit einem Zeugen zu Deinem SB, schilder den Sachverhalt und hör Dir an, wie er die Sache handhabt. Falls er sie vernünftig handhabt, geh danach evtl. in die Kirche, bete für seine Gesundheit und dass er Dir lange erhalten bleibe. :D
Koelschejong ist offline  
Alt 22.08.2006, 11:07   #16
Arco
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Arco
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Zitat:
Lösung: Geh mit einem Zeugen zu Deinem SB, schilder den Sachverhalt und hör Dir an, wie er die Sache handhabt. Falls er sie vernünftig handhabt, geh danach evtl. in die Kirche, bete für seine Gesundheit und dass er Dir lange erhalten bleibe
:lol: :lol: :lol:

.... aber wohl wahr - wenn die (die SB`s etc.) so ein Geschäft führen würden wie sie das teilweise rechnen wollen - dann gute Nacht deutsche Wirtschaft ;) ;)
Arco ist offline  
Alt 22.08.2006, 11:12   #17
Anselm Querolant
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Zitat von Arco
:hihi: :hihi: ... aber auch nicht alle negativ :pfeiff: :pfeiff:

Es lohnt sich wirklich mal ganz genau zu vergleichen was da so alles geändert oder auch nicht geändert worden ist .....

Man staunt, es sind auch relativ viele positive Änderungen enthalten - nur die bemerkt man nicht sofort (oder man will die nicht bemerken)

Ich habe mal vor für mich da eine genau Aufstellung zu machen, mal sehen, evtl. stelle ich die dann mal zu "Zerreißen" hier im Forum rein ...


Also bis denne mal ;) ;) :hug: :hug: :hug:
Warte damit aber noch bis zum Herbst, da kommen gerade die Selbstständigen "unter Müntes Messer".

Wäre Schade wenn du dir soviel Arbeit mit Gegenüberstellungen von Änderungen machst die ab Herbst zumindest revidiert werden. ;)

Gruß, Anselm
 
Alt 22.08.2006, 12:02   #18
Arco
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Arco
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... ach mein lieber Anselm ;) ;) :hug:


mein Zitat ist doch auch schon 2 Monate alt - und zwischenzeitlich stelle ich nicht mehr gegenüber :pfeiff:

Allerdings ansonsten gebe ich dir mal wieder recht :hug: :hug:
Arco ist offline  
Alt 22.08.2006, 12:02   #19
Luna 17
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Ja nun bin ich wieder etwas schlauer.Werde den SB dann anschreiben und um Info dazu bitten,sonst falle ich auf den A.... mit meinen Bemühungen.Es stellt sich mir aber die Frage, wieso es dazu nicht ein Gesetz gibt,so kann jeder SB auf der Arge machen was er möchte.Armes Deutschland.

Danke Euch

Luna
Luna 17 ist offline  
Alt 22.08.2006, 12:28   #20
Luna 17
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Wie kann ich solch ein Schreiben formulieren?Denn ich denke mir,es wird später wieder gegen mich gehen,darauf habe ich keine Lust und keine Nerven mehr.Hat jemand eine Idee?

LG Luna
Luna 17 ist offline  
Alt 22.08.2006, 12:38   #21
Koelschejong
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Zitat:
Geduld ist die Tugend der Kraft- o. Mutlosen.
(Christine von Schweden, schwed. Königin, 1626-1689
Vor langer, langer Zeit hab ich auch versucht von meinem SB eine schriftliche :lol: Auskunft zur Frage "Wie hälst Du's mit der EÜR?" zu bekommen. Nach nur wenigen (5-6) schriftlichen Nachfragen, erhielt ich dann schon eine Einladung zum Gespräch.

Ich denke hingehen und gleich reden kürzt das Verfahren ab (also für die eher Ungeduldigen), falls unumgänglich, vorher einen Termin vereinbaren, aber dabei tunlichst nicht mit solchen, manchen SB eher überfordernden, Sachen wie GuV, EÜR, Selbständigkeit etc. drohen. Das verzögert - bitte um einen Termin, einen Grund brauchst Du da nicht anzugegen und dann schaun mer mal.
Koelschejong ist offline  
Alt 22.08.2006, 15:31   #22
Luna 17
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Luna 17
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@Koelschejong

Danke Dir für die Hilfe und Info,nun wird mir einiges Klar.Bis man nicht die private Insolvenz hat,werden die einen besch.... und dann ist noch keine Ruhe.Ich starte den Versuch ,schriftliche Auskunft zu bekommen,denn ich habe niemanden der als Zeuge mitgehen könnte.Kenne hier leider niemanden und da fängt mein Problem schon an.Also bleibt mir ja nichts anderes über schriftlich eine Anfrage zu stellen. :cry:

LG Luna 17
Luna 17 ist offline  
Alt 03.03.2007, 13:48   #23
sun2007
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sun2007
Standard Wieso MONATLICH? Muss ich das wirklich?

oder bringt es mir nicht sogar Nachteile, wenn ich mich auf so etwas einlasse?

Hallo,
ich habe ein ganz ähnliches Problem.
Ich bin in der Existenzgründung im ALG II, vorläufig als Kleinunternehmerin (Journalistin). Es kann also vorkommen, dass ich in einem Monat einen Batzen bekomme, das Geld werde ich in der Gründungsphase aber für neues Gerät brauchen - und genau aus dem Grund gibt es das Kleinunternehmertum beim Finanzamt ja, das ist also ganz berechtigt. Der Kern der Frage ist, ob die ARGE die BETRIEBLICHEN Einnahmen überhaupt etwas angeht oder erst das Ergebnis aus betrieblichen Einnahmen und Ausgaben, die erst die Einnahmen=Gewinn darstellen.
Meine FM verlangt in einer (von mir noch nicht unterschriebenen EGV - aber vielleicht bin ich zum folgenden sowieso verpflichtet):
"Frau Müller reicht die monatlichen Nachweise über die betrieblichen Einnahmen und Ausgaben (einfache Buchführung) bis zum 15. des Folgemonats beim persönlichen Ansprechpartner ein."
Meine FM verlangt also nach einer einfachen Buchführung. Und ich will das natürlich nicht machen, da ich laut Finanzamt als Kleinunternehmerin für das GESAMTE JAHR alle Einnnahmen und Ausgaben gegenüberstellen kann, aus dem Ergebnis berechnet sich der GEWINN und meiner Ansicht nach geht die ARGE nur der Gewinn was an. Den können die dann meiner Meinung nach durch 12 teilen und mir gegebenenfalls was abziehen vom ALG II. Das ist meine Einschätzung. Aber da bin ich eben unsicher ob die nicht doch am Ende berechtigt sind, MONATLICHE Einsicht einzufordern in die BETRIEBLICHEN Einnahmen und Ausgaben. Und dann geht wahrscheinlich die ganze Einmischung erst los, was nur zu zusätzlichem Stress vor Gericht (was ist mit "Einnahmen" gemeint und welche Sorte von "Einnahmen" darf die ARGE überhaupt sehen und mir dann als Einkommen=Gewinn anrechnen etc.) führen würde. Ich habe schon viel im Internet dazu gelesen und bisher habe ich destilliert, dass die ARGE auch nicht mehr wissen darf, als das Finanzamt wissen will. (Aber da steht meist nicht wirkliche was zu KLEINunternehmertum) Und das Finanzamt will das JÄHRLICH. Aber vielleicht ist die ARGE aus irgendwelchen Gründen doch berechtigt, in monatlicher Frequenz informiert zu werden?
Viele Grüße
Sun
sun2007 ist offline  
Alt 14.05.2007, 18:47   #24
Wolfgang007
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Wolfgang007
Standard

Habe dem Sachb.von der Arge monatlich eine EÜR ( Lexware-Programm ) incl.Bericht mit jeder einzelnden Einnahme bzw.Ausgabe eingereicht,und soll jetzt erklären was er unter dem "Konto" sonstige Betriebliche Ausgaben
verstehen soll,ich habe gestrichen die Schn.... voll.
Meine Überlegung,ich gebe den Forderungen des SB widerspruchslos nach und werde Ihm mitteilen das mich diese Sache überfordert,ich bin nur ein einfacher Handwerker und kein Vollkaufmann und ich sein Anliegen durch meinen Steuerberater erledigen lasse dessen Kosten im nächsten Monat als Betriebsausgaben in der EÜR abgerechnet werden.
Wolfgang007 ist offline  
Alt 15.05.2007, 08:21   #25
lensen
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lensen
Standard

Zitat von sun2007 Beitrag anzeigen
oder bringt es mir nicht sogar Nachteile, wenn ich mich auf so etwas einlasse?

Hallo,
ich habe ein ganz ähnliches Problem.
Ich bin in der Existenzgründung im ALG II, vorläufig als Kleinunternehmerin (Journalistin). Es kann also vorkommen, dass ich in einem Monat einen Batzen bekomme, das Geld werde ich in der Gründungsphase aber für neues Gerät brauchen - und genau aus dem Grund gibt es das Kleinunternehmertum beim Finanzamt ja, das ist also ganz berechtigt. Der Kern der Frage ist, ob die ARGE die BETRIEBLICHEN Einnahmen überhaupt etwas angeht oder erst das Ergebnis aus betrieblichen Einnahmen und Ausgaben, die erst die Einnahmen=Gewinn darstellen.
Meine FM verlangt in einer (von mir noch nicht unterschriebenen EGV - aber vielleicht bin ich zum folgenden sowieso verpflichtet):
"Frau Müller reicht die monatlichen Nachweise über die betrieblichen Einnahmen und Ausgaben (einfache Buchführung) bis zum 15. des Folgemonats beim persönlichen Ansprechpartner ein."
Meine FM verlangt also nach einer einfachen Buchführung. Und ich will das natürlich nicht machen, da ich laut Finanzamt als Kleinunternehmerin für das GESAMTE JAHR alle Einnnahmen und Ausgaben gegenüberstellen kann, aus dem Ergebnis berechnet sich der GEWINN und meiner Ansicht nach geht die ARGE nur der Gewinn was an. Den können die dann meiner Meinung nach durch 12 teilen und mir gegebenenfalls was abziehen vom ALG II. Das ist meine Einschätzung. Aber da bin ich eben unsicher ob die nicht doch am Ende berechtigt sind, MONATLICHE Einsicht einzufordern in die BETRIEBLICHEN Einnahmen und Ausgaben. Und dann geht wahrscheinlich die ganze Einmischung erst los, was nur zu zusätzlichem Stress vor Gericht (was ist mit "Einnahmen" gemeint und welche Sorte von "Einnahmen" darf die ARGE überhaupt sehen und mir dann als Einkommen=Gewinn anrechnen etc.) führen würde. Ich habe schon viel im Internet dazu gelesen und bisher habe ich destilliert, dass die ARGE auch nicht mehr wissen darf, als das Finanzamt wissen will. (Aber da steht meist nicht wirkliche was zu KLEINunternehmertum) Und das Finanzamt will das JÄHRLICH. Aber vielleicht ist die ARGE aus irgendwelchen Gründen doch berechtigt, in monatlicher Frequenz informiert zu werden?
Viele Grüße
Sun
Hallo,

also ich habe da jemanden, nen sehr guter Bekannter, der hat sich ebenfalls selbstständig gemacht, aber nicht als Kleinstunternehmer. Von ihm weiß ich ganz sicher, das er monatlich NICHTS einreichen muss. In wieweit das am Ende eines Jahres ist kann ich leider nicht sagen.

Wie du aber auch schon erwähntest, es wäre fatal eine Einnahme zu 100% als Gewinn zu deklarieren. In den meisten Fällen, wie bei meinem Bekannten, gehen davon 90% - 95% wieder flöten (EK - Umsatzsteuer -andere Kosten)
lensen ist offline  
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