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Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


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Alt 16.05.2006, 10:32   #1
Moni->Emailproblem
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Registriert seit: 26.03.2006
Ort: NRW
Beiträge: 4
Moni
Standard Überbrückungsgeld

Hallo,
ich möchte meine Anfrage zum Thema Überbrückungsgeld/ Existenzgründungszuschuss nochmal hier präzisieren. Ich möchte dabei mal anders ausdrücken, vielleicht kann mir ja doch spontan einige grobe Auskünfte dazu geben:

Nehmen wir mal, eine Frau ist - noch - verheiratet und hat zwei Kinder. Sie lebt von ihrem Mann getrennt. Sie bekommt Unterhalt für sich und die Kinder in Höhe von 1000 Euro. Nun beantragt sie beim Amt dieses sog. Überbrückungsgeld oder Existenzgründungszuschuss. Sie bekommt diesen auch zugesagt, in Höhe von 1000 Euro pro Monat. Den Betrag erklärt sie wie folgt: 150 Euro pro Kind, 700 Euro für sie selbst.

Meine Frage:
Werden Unterhaltsgelder bei diesen Überbrückungsgeld nicht angerechnet. ? Sind diese 1000 Euro zum Leben für Mutter und Kinder oder muß mit diesem Geld die betrieblichen Ausgaben gedeckt werden. ?
Wenn man kein Unterhalt bekäme, bekäme man dann außer die 1000 Euro Überbrückungsgeld noch weitere Gelder vom Amt zum Leben. ?
Muss man sich bei Bezug von Überbrückungsgeld selbst versichern. ?

Danke
Moni
Moni ist offline  
Alt 16.05.2006, 13:40   #2
Silvia V
Redaktion
 
Benutzerbild von Silvia V
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: NRW
Beiträge: 2.549
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Standard

Zitat:
Meine Frage:
Werden Unterhaltsgelder bei diesen Überbrückungsgeld nicht angerechnet. ? Sind diese 1000 Euro zum Leben für Mutter und Kinder oder muß mit diesem Geld die betrieblichen Ausgaben gedeckt werden. ?
Wenn man kein Unterhalt bekäme, bekäme man dann außer die 1000 Euro Überbrückungsgeld noch weitere Gelder vom Amt zum Leben. ?
Muss man sich bei Bezug von Überbrückungsgeld selbst versichern. ?

Hallo Moni,

das Überbrückungsgeld ist so bemessen,das es eine Pauschale für Sozialbeiträge beinhaltet,Du mußt Dich also selbst versichern.

Und wenn es notwendig sein sollte,dann wirst Du davon auch die eine oder andere Ausgabe für Deine junge Firma tätigen müssen.Es sei denn
der Laden brummt von Anfang an und Du kannst Dich vor zahlenden Kunden kaum retten!!!

Mehr als das Überbrückungsgeld wirst Du vom Amt nicht bekommen.



Gruß

Silvia
__

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"Die Ausschaltung der Schwachen ist der Tod der Gemeinschaft. "

Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
Silvia V ist offline  
Alt 17.05.2006, 19:37   #3
zulu->Emailproblem
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Registriert seit: 01.09.2005
Beiträge: 115
zulu
Standard

Das Überbrückungsgeld gem. SGB III § 57 oder den Existenzgründungszuschuss gem. SGB III § 421 l bekommt man nur, wenn man zuvor im ALG1-Bezug war.
(und am 30.6 ist es damit sowieso vorbei oder?)
War diese Frau im ALG1-Bezug?
Wer ALG2 bekommt, bekommt KEIN Ü-Geld oder Ex-Zuschuss.

Wenn man ALG1 bekam und sich selbständig machen will, bekommt man (wenn überhaupt) nur eines: entweder Ü-Geld ODER Ex-Zuschuss ABER jedenfalls KEIN ALG1 mehr. Sprich: man muss sich selbst versichern.
Beim Ex-Zuschuss MUSS man RV zahlen (min. 78,00 Euro/Monat) und SOLLTE KV zahlen (muss man nicht - aber wer will ohne KV sein?)

Man bekommt aber beides nur für eine HAUPTBERUFLICHE Selbständigkeit - und dann ist Sense mit der Familienversicherung in der KV, denn die gibt es nur bei nebenberuflicher Selbständigkeit.

Nein, weitere Gelder bekommt man nicht. Man muss dann alles selbst bezahlen: Die betrieblichen und die privaten Ausgaben plus die eigene soziale Absicherung.
zulu ist offline  
Alt 17.05.2006, 19:55   #4
zulu->Emailproblem
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Registriert seit: 01.09.2005
Beiträge: 115
zulu
Standard

siehe hier:
http://www.finanztip.de/recht/wirtsc...cht/ich-ag.htm
zulu ist offline  
Alt 04.06.2008, 23:38   #5
beate_r->Emailproblem
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Registriert seit: 04.06.2008
Beiträge: 1
beate_r
Standard AW: Überbrückungsgeld

Hallo in die Runde. Ich bin neu hier und würde meine Frage gerne an diesen Thread anhängen, weil ich das Gefühl habe, dass es passt.

Bis zum Ende dieses Monats habe ich Anpruch auf Überbrückungsgeld. In der Gründungszeit ist es mir nicht gelungen, Aufträge zu gewinnen; ich muss mein Geschäft daher auf neue Füße stellen. Da ich ab dem 1.7. kein Einkommen mehr haben werde, möchte ich zurück in die Familienversicherung. Meine Kinder, die momentan bei mir mitversichert sind, sollen zurück in die Versicherung meines Partners.

Wir sind beide in der Techniker Krankenkasse, und die hat sich in bezug auf mich in den letzten Jahren alles andere als korrekt verhalten.

Aus unterschiedlichen Gründen, darunter gesundheitlichen - habe Chronikerstatus - bin ich zur Zeit kaum in der Lage, mich um mein Gewerbe zu kümmern - wenn es hoch kommt, 10 Stunden die Wochen (Akquiseversuche). Darüber hinaus möchte ich aus unseren Reserven eine Weiterbildung in einem vollkommen anderen Gebiet finanzieren.

Bin ich jetzt gezwungen, mein Gewerbe komplett aufzugeben, um in die Familienversicherung zurückzukommen, oder reicht es aus, das Gewerbe in einen Nebenerwerb umzumelden? Hat die Krankenkasse da einen Ermessensspielraum?
Letzteres hätte den Vorteil, dass ich vielleicht doch irgendwann einmal einmal einen Auftrag ergattern könnte und so zu unserem Familieneinkommen beitragen könnte.

Über Antworten, die mich weiterführen, würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße

Beate

P.S.: gehört zwar nicht in Thema, ist aber ebenfalls wichtig: Arbeitslosenversicherung. Habe ich natürlich mit der Existenzgründung abgeschlossen; meine alten Ansprüche sind jetzt endgültig aufgebraucht. Leider habe ich noch nicht lange genug eingezahlt, um einen erneuten Leistungsanspruch zu erwerben. In den Bestimmungen habe ich nichts gefunden. Gibt es einen Weg, die Versicherung weiterzuführen oder wenigstens einzufrieren, um dann in hoffentlich irgendwann mal wieder besseren Zeiten darauf aufsetzen zu können?
beate_r ist offline  
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